Paid Content Pr¤sentation

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"Warum das Thema Paid Content noch einmal anpacken?"

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  • 1. Paid Content Warum das Thema Bezahlinhalte noch VDZ AK Neue Medien 30. September 2010 Hamburg einmal anpacken? Dr. Robin Meyer-Lucht
  • 2. Welche Bezahlangebote die Zeitungsverlage in Deutschland anbieten, planen oder sich vorstellen knnen 100% 75% 50% 25% 0% im Angebot geplant vorstellbar nicht vorstellbar Quelle: Rieer/Meyer-Lucht 2010
  • 3. Paid Content?
  • 4. Ganz wichtig* * 70 % der Verlagsmanager stimmen der Aussage zu: Zeitungsverlage mssen online Inhalte an ihre User verkaufen, um wirtschaftlich bestehen zu knnen. Quelle: Delphi-Umfrage Samuel Reber Sept. 2010
  • 5. irgendwie ...
  • 6. iPad
  • 7. 2002 ?
  • 8. 11 Grnde, das Thema Bezahlinhalte erneut anzupacken...
  • 9. 1. Die Zahlungsbereitschaft fr journalistische Online-Inhalte ist nicht durchgehend null BCG-Studie: Wieviel sind Sie bereit, pro Monat fr Online-Nachrichten im Internet/auf dem Smartphone auszugeben? 40 37% 30 29% 20 15% 10 11% 5% 0 3% nichts 1-3 Euro 4-6 Euro 7-10 Euro 11-15 Euro > 15 Euro Quelle: BCG: Willingness to pay for news online, Nov 2009, Angaben fr Deutschland, n = 1000
  • 10. 1. Die Zahlungsbereitschaft fr journalistische Online-Inhalte ist nicht durchgehend null GfK Verein: Welche der folgenden Aussagen trifft in Bezug auf Nachrichten-, Unterhaltungs- und Informationsangebote zu, z. B. Wikipedia? 15 10 4% 1% 5 8% 8% 0 Westeuropa Deutschland Ich bin bereit fr Inhalte zu bezahlen - auch mit Werbung Ich bin bereit fr Inhalte zu bezahlen - aber ohne Werbung Quelle: GfK Verein/WSJE Studie 2009
  • 11. 1. Die Zahlungsbereitschaft fr journalistische Online-Inhalte ist nicht durchgehend null Die heutigen Null-Preis-Modelle sind nicht umsatzoptimal
  • 12. 2. Die Zahlungsbereitschaft fr digitale Informationsgter ist in den letzten Jahren vielmehr gestiegen Angenommen Sie haben im Internet ein digitales und kostenpichtiges Gut gefunden, welches Sie interessiert. Wie handeln Sie? 100 Ich bin bereit, dafr einen 14% 24% 34% 35% 44% angemessenen Preis zu bezahlen. 65% 62% Ich versuche zuerst, 51% 51% dieses Gut woanders 45% kostenlos zu bekommen und bezahle nur, wenn ich keine kostenlose Alternative nden kann. 21% Ich verzichte auf das Gut, 15% 15% 14% wenn es nicht kostenlos zu 12% 0 nden ist. 2002 2003 2004 2006 2008 Quelle: IZV/Ketterer et. al. 2002-2008
  • 13. 2. Die Zahlungsbereitschaft fr digitale Informationsgter ist in den letzten Jahren vielmehr gestiegen Mit steigender Nutzungsintensitt von digitalen Inhalten steigt auch die Wertschtzung und die Zahlungsbereitschaft
  • 14. 3. Mehrere Preispunkte: Es gilt, mit abgestuften Modellen auf die stark heterogene Nutzung zu reagieren Verteilung der Nutzer auf drei Segmente in Prozent 80 % 70 % 40 % 14 % 16 % 0% Stammnutzer Gelegenheitsnutzer Randnutzer 15-100 Besuche pro 4-14 Besuche 1-3 Besuche pro Monat pro Monat Monat Quelle: Google Analytics-Benchmark Rieer/Meyer-Lucht 2010
  • 15. 3. Mehrere Preispunkte: Es gilt, mit abgestuften Modellen auf die stark heterogene Nutzung zu reagieren Preis-Absatz-Funktion und Preisstufen Quelle: Rieer/Meyer-Lucht 2010, schematische Darstellung
  • 16. 3. Mehrere Preispunkte: Es gilt, mit abgestuften Modellen auf die stark heterogene Nutzung zu reagieren Auf die extrem heterogene Nutzung sollte mit abgestuften Produkten und unterschiedlichen Preispunkten reagiert werden
  • 17. 4. Bundle-Strategie: Nicht so sehr Einzelinhalte, sondern Bundles (Zeitungen) lassen sich verkaufen Bundles lenken Blick auf die Wertigkeit des Gesamtpakets Wichtiger strategischer Hebel gegen das Preis=Grenzkosten-Problem Bundles steigern Zahlungsbereitschaft, bndeln Nachfrage, senken Transaktionskosten Vom Debundling zum Rebundling im Netz
  • 18. 4. Bundle-Strategie: Nicht so sehr Einzelinhalte, sondern Bundles (Zeitungen) lassen sich verkaufen Quelle: A. Spreen 2008: 259
  • 19. 5. Umfassendere Differenzierung: Nicht nur ber Inhalte, sondern ber Mehrwert-Bundles Bundles sollten neben Inhalten auch Mehrwertkomponenten aus Status, Site-Funktionalitten und Benets/Rabatten enthalten. Quelle: eigene Darstellung
  • 20. 6. Mobile Internetdevices mit integrierten Bezahlsystemen bieten neues E-Commerce- und Nutzungsumfeld Mobile Endgerte steigern die Attraktivitt (Apps) und Nutzungsintensitt von Online-Inhalten OS-Anbieter verfgen ber Endkundenbeziehung und bieten integrierte E-Commerce-Plattform (Stores) Tablets beschleunigen den bergang vom gedruckten zum digitalen Medientrger - und damit die Herausforderung, Print-Abonnements in digitale Abonnements umzuwandeln Apps ersetzen jedoch keine umfassende, crossmediale Bezahlstrategie
  • 21. 7. Bezahlstrategien sind ein wichtiges Vehikel zur Steigerung der Nutzerbindung Mit Bezahlstrategien verbundene LogIn-Prozesse knnen mageblich helfen, die Nutzerbindung und Nutzerbeziehungen zu verbessern