1 01. Juli 2006 Steuersätze 504030über 25.565.000,-- EUR 47372725.565.000,-- EUR 41322312.783.000,-- EUR 3527195.113.000,-- EUR 292215512.000,-- EUR 231711256.000,--

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Text of 1 01. Juli 2006 Steuersätze 504030über 25.565.000,-- EUR 47372725.565.000,-- EUR...

  • Folie 1
  • 1 01. Juli 2006 Steuerstze 504030ber 25.565.000,-- EUR 47372725.565.000,-- EUR 41322312.783.000,-- EUR 3527195.113.000,-- EUR 292215512.000,-- EUR 231711256.000,-- EUR 1712752.000,-- EUR bis einschlielich IIIIIIWert des Erwerbs
  • Folie 2
  • 2 01. Juli 2006 Freibetrge (1)
  • Folie 3
  • 3 01. Juli 2006 Freibetrge (2)
  • Folie 4
  • 4 01. Juli 2006 Freibetrge (3)
  • Folie 5
  • 5 01. Juli 2006 zeitliche Streckung Die eingangs tabellarisch aufgefhrten Freibetrge stehen nicht etwa nur einmal sondern alle 10 Jahre erneut zur Verfgung Die einfachste Mglichkeit, Erbschaft- bzw. Schenkungssteuer zu sparen, besteht dementsprechend darin in Abstnden von 10 Jahren Schenkungen in Hhe der Freibetrge vorzunehmen
  • Folie 6
  • 6 01. Juli 2006 Beispiel: Tarifmanagement durch Ausnutzung der 10-Jahres-Frist A verfgt ber ein Vermgen von 500.00,-- EUR, das er seinem Sohn zukommen lassen will Schenkung im Jahr 2000 500.000,-- EUR Freibetrag./. 205.000,-- EUR Erwerb 295.000,-- EUR Steuer, 15% 44.250,-- EUR Sachverhaltsvariante 1. Schenkung im Jahr 2000 205.000,-- EUR Freibetrag./. 205.000,-- EUR Erwerb 0,-- EUR Steuer, 15% 0,-- EUR 2. Schenkung 10 Jahre spter 295.000,-- EUR Freibetrag./. 205.000,-- EUR Erwerb 90.000,-- EUR Steuer, 11% 9.900,-- EUR Ersparnis 34.340,-- EUR
  • Folie 7
  • 7 01. Juli 2006 Minderung der Bemessungsgrundlage Auch die Bemessungsgrundlage der Erbschaft- und Schenkungssteuer unterliegt in gewissem Umfang der Disposition des Steuerpflichtigen Hier knnen etwa gterrechtliche Lsungsanstze unter Ehegatten oder Vermgensbertragungen unter Niebrauchsvorbehalt zu steuerlicher Entlastung fhren.
  • Folie 8
  • 8 01. Juli 2006 Die verschiedenen Vermgensarten Grundvermgen, Betriebsvermgen, Wertpapiervermgen und sonstiges Privatvermgen werden fr Zwecke der Erbschaft- und Schenkungssteuer recht unterschiedlich behandelt. Es kann deshalb sinnvoll sein, frei verfgbares Vermgen vor einer Schenkung oder einem Erbfall in eine gnstige Vermgensart umzuschichten. Wahl der Vermgensart
  • Folie 9
  • 9 01. Juli 2006
  • Folie 10
  • 10 01. Juli 2006 Schenkung i.H.v. 500.000,-- an das Patenkind
  • Folie 11
  • 11 01. Juli 2006 Zusammenfassung der Bewertungs- und Steuervorteile bei der bertragung von Betriebsvermgen Alle zehn Jahre Betriebsvermgensfreibetrag in Hhe von 225.000,-- EUR Bewertungsabschlag von 35% Stets Erbschaftsteuerklasse I (!) ggf. bis zu 10-jhrige Stundung der ErbSt aber: Fnfjahreshaltefrist beachten (!)
  • Folie 12
  • 12 01. Juli 2006 Ertragswertverfahren:
  • Folie 13
  • 13 01. Juli 2006 Grundsatz fr erbrechtliche Gestaltungen Lassen Sie sich niemals von der Gier "Steuern sparen zu wollen leiten zivilrechtliche berlegungen und der gesunde Menschenverstand haben stets Vorrang!
  • Folie 14
  • 14 01. Juli 2006 "Hebelansatzpunkte" zur Steuerminderung (1) lebzeitige Nutzung von steuerlichen Freibetrgen (Verteilung auf mehrere Personen, rhythmische Wiederholungen, Kettenschenkungen) lebzeitige Nutzung steuerbefreiter bertragungen (Gelegenheitsgeschenke, bertragungen des Familienheims auf Ehegatten) Nutzung von - im Vergleich zum Verkehrswert - niedrigen steuerlichen Wertanstzen (Immobilie, mittelbare Grundstcksschenkungen, Lebensversicherungen, Betriebsvermgen) Nutzung steuerlicher Privilegien fr bertragung von Betriebsvermgen (Freibetrag, Bewertungsabschlag, Steuerklassenprivileg)
  • Folie 15
  • 15 01. Juli 2006 bernahme der Steuerlast durch den Schenker Stundungs- oder Abzinsungseffekte bei Niebrauchgestaltungen Gestaltungen durch Wegzug in einer steuergnstigeren Staat, ggf. verbunden mit der Begrndung eines Trust / Stiftung Steueroptimale Wahl des ehelichen Gterstandes. "Hebelansatzpunkte" zur Steuerminderung (2)
  • Folie 16
  • 16 01. Juli 2006 Nutzung steuerlicher Freibetrge (1) Beispiel: alle 10 Jahre neuer Freibetrag von 205.000 EUR pro Kind Nutzt jeder Ehegatte diese Mglichkeit, knnen so innerhalb von nur 20 Jahren 820.000 EUR pro Kind steuerfrei bertragen werden. Gestaltung: Schenker bertrgt Vermgenssubstanz, behlt sich aber Niebrauch vor (z.B. Zinsen, Mietberschsse, Wohnrecht etc.) Achtung: Schenkungen innerhalb von 10 Jahren vor Versterben des Schenkers mindern den Freibetrag des beschenkten Erben Regelungen treffen, inwieweit eine Anrechnung auf das Erbe erfolgen soll!
  • Folie 17
  • 17 01. Juli 2006 Achtung: Gefahr der steuerlichen Nichtanerkennung wg. Missbruchlicher Gestaltung ( 42 AO) Gestaltung: a) keinen zeitlichen Zusammenhang zwischen 1. Schenkung (blau) und zweiter Schenkung (grn) entstehen lassen b) keine Verknpfung der Schenkungen in Urkunden c) Beitrge nicht deckungsgleich gestalten Nutzung steuerlicher Freibetrge (2) Beispiel: Kettenschenkungen, wenn ein Ehepartner kein verschenkbares Vermgen verfgt
  • Folie 18
  • 18 01. Juli 2006 Nutzung steuerlicher bertragungen Die blichen Gelegenheitsschenkungen sind steuerfrei ( 13 Abs. 1 Nr. 14 ErbStG) Geburtstage, Namenstage, Festtage wie Weihnachten oder Ostern "Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist Hhe: keine feste Regelung - im fr die Lebensverhltnisse der Familie entsprechenden Rahmen Beispielgestaltung: Schenken Sie kleinere Tranchen Wertpapiere: Bei 4 Schenkungen pro Jahr im Gegenwert von z.B. je 1.000 knnen so in 20 Jahren immerhin 80.000 steuerfrei und ohne Anrechnung auf den steuerlichen Freibetrag bertragen werden. Hinzu treten Zinseffekte sowie steuerfreie Wertsteigerungseffekte
  • Folie 19
  • 19 01. Juli 2006 Schenkungen zwischen Ehegatten betreffend (Mit-) Eigentum an einer zu Wohnzwecken dienenden Immobilie (inlndisches Familienwohnheim = wo sich der Mittelpunkt des familiren Lebens befindet) der Hhe nach unbegrenzt steuerfrei nach 13 Abs.1 Nr.4a ErbStG, keine Anrechnung auf Steuerfreibetrag; auch mehrfach mglich; kein "Objektverbrauch" wie z.B. bei der Eigenheimzulage Gestaltungsbeispiele - Ehegatte 1 verschenkt (Teil-) Eigentum an Ehegatte 2 - Ehegatten erwerben gemeinsam mit Mitteln vom Ehegatten 1 - Ehegatte 1 erwirbt mit Mitteln vom Ehegatten 2 - Ehegatte 1 bernimmt Darlehenstilgung oder nachtrgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten fr Immobilie des Ehegatten 2 Nutzung steuerbefreiter bertragungen
  • Folie 20
  • 20 01. Juli 2006 Nutzung niedriger steuerlicher Wertanstze (1) -Schenkung von Lebensversicherungspolicen = Bewertung mit 2/3 der eingezahlten Prmien ( 12 Abs.4 BewG) - Ertragssteuer: Kapitalleistungen einer ab 2005 abgeschlossenen Kapital-LV (Mindestlaufzeit 12 Jahre) ist grundstzlich voll steuerpflichtig (Auszahlungsbetrag abzgl. gezahlte Prmien = steuerbarer Betrag; wenn Vertragsablauf erst nach 60.Geburtstag des Versicherungsnehmers, dann sind nur 50% davon steuerfrei Gestaltung: Einmalprmie jetzt mglich (keine Speisung ber mind. 5 Jahre) Daher Gesamtbetrag einzahlen und dann voll bezahlte Police verschenken Beispiel: Statt (steuerfreier) Barschenkung an Sohn in Hhe von 205.000 kann eine LV mit 307.500 eingezahlten Prmien schenkungssteuerfrei bertragen werden.
  • Folie 21
  • 21 01. Juli 2006 Schenkung von Grundstcken (bzw. mittelbare Grundstcksschenkung) Der sog. steuerliche Bedarfswert i.S.d. 145 BewG ff. unterschreitet regelmig den Marktwert (-30% bis -50%) Gestaltung: Vorsicht bei mittelbaren Grundstcksschenkungen! Zur steuerlichen Annerkennung muss Schenkungsversprechen vor dem Kaufvertrag gegeben werden und die Schenkung (Geldfluss) muss vor Kaufpreisentrichtung erfolgen Nutzung niedriger steuerlicher Wertanstze (2)
  • Folie 22
  • 22 01. Juli 2006 1. Barschenkung von Vater an Sohn 400.000,-- EURin bar > Nominalwert = Steuerwert./. 205.000,-- EURpersnlicher FB des Sohnes = 195.000,-- EURsteuerpflichtiger Erwerb 21.450,-- EURSteuerbelastung bei Steuersatz 11% in der StKl. I 2. Mittelbare Grunstcksschenkung (Bar-Schenkung von Vater an Sohn zum Erwerb einer bestimmten Doppelhaus-Hlfte) 400.000,-- EURdurch Schenkung finanzierter Kaufpreis 285.000,-- EURsteuerlicher Wert (Jahresmiete 20T x 12,5./. 5% fr 10 Jahre Alter + 20% DHH-Zuschlag) [71,25%]./. 205.000,-- EURpersnlicher FB des Sohnes = 80.000,-- EURsteuerpflichtiger Erwerb 8.800,-- EURSteuerbelastung bei Steuersatz 11% in der StKl. I Ersparnis: 12.650,-- EUR Vergleich: Barschenkung vs. mittelbare Grundstcksschenkung
  • Folie 23
  • 23 01. Juli 2006 1. Kommanditanteil-Schenkung von Vater und Sohn (Kaufpreis 1 Mio ) 2. Bar-Schenkung von Vater an Sohn ber 1 Mio Nutzung niedriger steuerlicher Wertanstze (5)
  • Folie 24
  • 24 01. Juli 2006 Nutzung niedriger steuerlicher Wertanstze (5) Schenkung von Betriebsvermgen Nutzung der steuerlichen Privilegien fr die bertragung von Betriebsvermgen - Unterbewertung bei Personengesellschaften (Bilanzprinzip) bei nichtbrsennotierten Kapitalgesellschaften (Stuttgarter Verfahren) - Schenkerbezogener Freibetrag (225.000 EUR) - Bewertungsabschlag von 35% - Steuerklassenprivileg (zu 88% Steuerklasse I bei Begnstigten der Steuerklassen II und III) Gestaltung: Verschenken von Mitunternehmeranteilen (z.B. Kommanditist bei Fonds-KG) vs. Barschenkung ACHTUNG: KG-Anteil nicht ber Treuhnder! (FinMin BW 3 - S 3806/51)
  • Folie 25
  • 25 01. Juli 2006 bernahme der Steuerlast durch den Schenker bernahme der Steuer durch den Schenker ( 10 Abs.2 ErbStG) 1.Barschenkung ber 500.000 an den Neffen
  • Folie 26
  • 26 01. Juli 2006 2. Barschenkung an den Neffen mit bernahme der Steuer durch den Schenker Ergebnis: S