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Zeitschrift fr die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien in der EMK

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  • 2/2013

    SE ITE 4

    Konferenz-Sonntag mit Kindern und Jugendlichen

    SE ITE 3

    SE ITE 15

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    Gold gefunden

    Glcklichi Chind

  • Invista 2/20132

    EINBLICKE

    INVISTA Beilage von Kirche und Welt, der Zeitschrift der Evangelisch-methodisti-schen Kirche der Schweiz: Erscheint 3 x pro Jahr

    Redaktor Beat BachmannRedaktion Takano-Fachstelle EMK Jurastrasse 27, 4600 Olten Tel. 062 205 70 00 info@takano-online.ch

    Abonnement fr Kirche und Welt Schweiz: CHF 48. (fr Mitglieder und Freunde der EMK freiwillig) Ausland: CHF 68. Postcheckkonto: EMK Schweiz, Zeitschrift Kirche und Welt, 8004 Zrich, 80-23018-5Adressnderung Zentralverwaltung EMK Postfach 1344, 8026 Zrich Tel. 044 299 30 80, Fax 044 299 30 89 zentralverwaltung@emk-schweiz.ch

    Anzeigenverwaltung Jordi AG das Medienhaus, Roland Rsti Belpbergstrasse 15, 3123 Belp Tel. 031 818 01 25, Fax 031 819 38 54 inserate.kuw@emk-schweiz.chInserationsschluss fr 3/2013 26.9.2013

    Grafik + Gestaltung P+S Werbung AG, 8184 Bachenblach www.pswerbung.ch

    Druck / Vertrieb Jordi AG das Medienhaus, 3123 Belp www.jordibelp.ch

    Invista wird klimaneutral hergestellt www.preservecreation.chBildnachweise Titelbild: dreamstime brige: Takano-Archiv oder z.V.g.

    BIBELCLUB LIVE STUfE III

    ANDACHTSSCHULUNG JUNGSCHAr

    JUBILUM JUNGSCHAr

    VErEIN PrO JUNGSCHAr JUNGSCHAr

    DIE TAKANO-STUfENSTUfE I 0-4 JAHr

    E VErTrAUEN

    STUfE II 5-8 JAHrE BIBLISCHE GESCHI

    CHTE

    STUfE III 9-11 JAHrE BIBELKENNTNIS

    STUfE IV 12-16 JAHrE GLAUBENS-/LEBEN

    SfrAGEN

    STUfE V 17-30 JAHrE JNGErSCHAfT

    KINDErNACHMITTAGE STUfE III

    IMPrESSUM

    SEITE 4

    DIE JUNGSCHAr BOA JUNGSCHAr

    KONVENT JUNGSCHAr

    AGENDA

    SEITE 5

    SEITE 6

    SEITE 10

    SEITE 12

    SEITE 15

    SEITE 16

    KONfErENZSONNTAG MIT KINDErN UND JUGENDLICHEN STUfEN I V

    SEITE 14

    SEITE 8

    INHALT

  • Invista 2/2013 3

    Jedes Chind mcht glcklich siiDas Thema der Jhrlichen Konferenz 2013 der EMK lautet Wrde wre, wenn. Es geht dabei um einen wrdigen (oder wrdevollen) Umgang mit Menschen.Im Lied Jedes Chind ht siini Rcht bringt der Liedermacher Andrew Bond auf verstndliche Art und Weise auf den Punkt, was Wrde fr Kinder heissen kann:

    Jedes Chind wett guet lbe. Jedes Chind mcht glcklich sii,guet umsorget, sicher und gercht. Jedes Chind, jedes Chind ht siini Rcht.

    Jedes Chind bruucht e Familie.pper, wo s Chind guet beschtzt,won em lueget, gaats im Lbe schlcht.Jedes Chind, jedes Chind ht siini Rcht.

    Jedes Chind sll mglichscht gsund sii.Jedes Chind muess z sse ha,drf sich wehre, ischs mal ungercht.Jedes Chind, jedes Chind ht siini Rcht.

    Jedes Chind drf ppis lerne.Jedes Chind ht au mal frei. Schni Tg hts und au schni Ncht.Jedes Chind, jedes Chind ht siini Rcht.

    Bin ich, z.B. als Kinder- oder Jugendmitarbeitender pper, wo s Chind guet beschtzt?

    Schaue ich, z.B. als Mutter, dass es in der Familie sicher und gercht zugeht?

    Bin ich, z.B. als Vater, einer, der darauf achtet, dass das Kind guet umsorget wird?

    Ich wnsche uns als Familien und als Mitarbeitende gutes Ge-lingen beim Umsetzen der Kinderrechte und viele wrdige Be-gegnungen.

    Beat Bachmann

    APPETIZErBeat B

    achmann

    brigens, haben Sie die Sonderaus-gabe INVISTA zur Sammlung Wo-che der Jugend schon gesehen? Diese Ausgabe mit einem berblick zur Arbeit der Fachstelle wurde ausnahmsweise nur an die Gemein-den verschickt und liegt dort auf.

    Liedtext aus der CD Rgebogeziit GrossenGadenVerlag, Wdenswil, www.andrewbond.ch

  • Invista 2/20134

    immer wieder Sand waschen.

    Hurra, ein 2 mm grosser Brocken Gold!

    Ins Napfgebiet gefahren und Gold gefunden

    Von Beat Bachmann

    Das Thema der kumenischen Kindernachmittage in Olten war Goldgrber. An den drei Nachmittagen beschftigten wir uns zusammen mit ber 60 Kindern mit verschiedenen biblischen Geschichten, sowie mit dem Suchen nach Gold und Glck.

    Suchen nach Gold und GlckDie Gruppe mit den lteren Kindern besuchte einen Gold-grberkurs in Doppleschwand-Romoos bei Wohlhusen LU.

    Frhmorgens trafen wir Toni, unseren Profi-Goldgr-ber. Von ihm sollten wir viel lernen! Mit den gemieteten Stiefeln und viel Material (Anschauungsmaterial, Schau-feln, Mini-Schleusen, Holz, Grill usw.) stiegen wir den kurzen Weg zum Fluss hinab. Dort zeigte uns Toni, wie man mit den grossen Tellern Goldsteinchen finden kann.Das war gar nicht einfach. Zuerst ging es darum, den

    Stufe III

    KINDErNACHMITTAGE

    richtigen Sand unter den Steinen herauszuschaufeln, an-schliessend die Steine rauszuschtteln, bis der schwarze Sand frei gewaschen werden konnte. Am Anfang konnten wir die klitzekleinen Goldsteinchen kaum erkennen. Aber pltzlich, dank grosser Unterstt-zung unseres Lehrers, glitzerte berall das Gold in den kleinen Aufbewahrungsflschchen, die Toni den Kindern verteilt hatte.

    Goooold schrie Toni laut aus, als ein besonders gro-sser Brocken Gold (siehe Foto, Durchmesser ca. 2mm) gefunden wurde.

    Nach dem Mittagessen am Feuer, dem warmen Tee und den Willisauer Ringli zum Dessert, beschftigten wir uns mit der biblischen Geschichte vom Schatz im Acker. Was heisst jetzt das fr mein Leben? Muss ich, um den

    mit viel Ausdauer

    Gold suchen mit der Schleuse

  • Invista 2/2013 5

    Gespannt hrten die Kinder

    auf Goldgrber-Toni

    Klettern am Egerkingerplttli

    Der Griptest!

    wertvollsten Schatz, Gottes Reich, erreichen zu knnen, wirklich alles aufgeben? Wie haben das andere Menschen gemacht, welche Gott erfahren haben?

    Nach diesem kurzen Time-out ging es wieder zurck in den Bach. Mit einer Vorrichtungsschleuse suchten wir

    Richtig so?

    Von Christian und Lukas Meier / Spike und Calimero

    Was unterscheidet uns von anderen Jungscharen und macht uns zu dem, was wir sind? Eine Kurzfassung des Jungschar-Alltags der JS Boa in Liestal

    Anders?Es ist nichts Besonderes, dass eine Jungschar oft im Wald anzutreffen ist. Etwas spezieller ist dagegen, dass einer unserer Dauerbrenner die Technik-bungen sind. Angetan hat es uns besonders die Seiltechnik. Wir pro-fitieren davon, dass einige unserer Leiter in ihrer Frei-zeit gerne klettern und dieses Wissen mit Freude in die Jungschar-Nachmittage einbringen. Es ist uns ein An-liegen, unseren Kids dieses Wissen spielerisch zu ver-

    POrTrT

    Jungschar

    Was macht uns zur Jungschi Boa?

    mitteln. Die neuen Seiltechnik-Vorschriften umzu-setzen, ist auch fr uns eine Herausforderung, dieser stellen wir uns aber gerne.

    ZusammenarbeitDie Zusammenarbeit mit der Vineyard-Gemeinde star-teten wir vor einigen Monaten. Unsere Jungschar hat ak-tuell eher wenig Teilnehmende und die andere Gemein-de hat viele Kinder im Jungscharalter. Da ihnen zudem die Leiter und die Erfahrung fehlen, hat sich diese Zu-sammenarbeit angeboten. Dank dieser gemeinsamen Arbeit hat unser Team zwei motivierte Leitende aus den Reihen der Vineyard-Gemeinde dazugewonnen.

    Fordern und frdernDieser gemeinsame Weg fordert uns alle heraus. So ermutigen uns die interessierten Fragen unserer neu-en Leiter immer wieder neu, unsere Arbeit kritisch zu berdenken. Die Diskussionen geben auch Raum fr neue Ideen.

    Dank dieser Zusammenarbeit erlebt unsere Jungschar einen Aufschwung. Wir sind darum zuversichtlich, dass die Jungschar Boa noch lnger aktiv bleibt und wir im Herbst unser 60. Jubilum gemeinsam feiern drfen.

    am Nachmittag im Team nach Gold. Und tatschlich wur-den wir wieder fndig. Speziell die Jungs aus der Gruppe konnten dank guter Teamarbeit einige Goldsteinchen sammeln. Durch das stndige Schaufeln wurde uns trotz der khlen Temperaturen und trotz Regen nicht kalt. Nur wenn das Wasser in die Stiefel floss oder sogar ein un-freiwilliges Bad genommen werden musste, wurde der Spass zum kalten Vergngen

    Am Abend reisten wir mit einer Goldgrber-Urkunde und kleinen Goldspuren nach Hause. Reich geworden sind wir nicht an diesem Tag, aber Spass hat es gemacht und viel gelernt haben wir alle!

  • Invista 2/20136

    Von Beat Bachmann

    Wie ist es mglich, der jungen Generation die Bibel auf attraktive und zugleich tiefgehende Art weiter-zugeben? Und: ist das heute berhaupt mglich? Eine Methode, welche Kinder begeistert, habe ich selber erlebt bei einem Besuch im Bibelclub der EMK Schwar-zenburg. Viermal pro Jahr treffen sich die Kinder (9- bis 11-Jhrige) fr einen ganzen Tag.

    Am frhen Samstagmorgen stapfte ich durch den Schnee zur Kapelle der EMK Schwarzenburg. Schon bald trudel-ten die 11 Kinder des Bibelclubs und ihre Leiterin Bar-bara Werren ein. Zum Beginn des Tages wurden einige Lobpreislieder, unter der musikalischen Begleitung der Kinder, gesungen. Bei den nachfolgenden Spielen ging es um das blinde Hren auf Gerusche und das blinde Ertas-ten von Gegenstnden. Das brachte uns zur Person des Tages, Paulus. Paulus verfolgte zuerst blindlings Christen und danach ist er noch richtig blind gewesen.

    Anhand der Arbeitshilfe "Was fr ein Geist weht denn da?" wird zur Zeit im Bibelclub die Apostelgeschichte behan-delt. Mit ein paar kurzen Filmsequenzen* erlebten die Kinder visuell die spannende Person aus dem neuen Tes-tament. Danach ging es an die Bibelarbeit. Mit verschie-denen Arbeitsblttern machten sich die Kids eifrig auf die Spur von Paulus und zeichneten seine Reisen auf Karten nach. Eine Sequenz aus einer Missionsreise spielten die Kinder gleich selber nach. Es begeisterte mich zu sehen, wie selbstndig und interessiert die Kinder diese Aufga-ben lsten und dass sie bereits viel Bibelwissen haben.