2015 03 invista web

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Zeitschrift fr die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien in der EMK

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  • 3/2015

    Wo Markus, Kevin und Iara Jessica zuhause sind

    SE ITE 4

    SE ITE 8Euse Campingplatz

    Kindernachmittage Holzbauwelt

    SE ITE 10

    Taka

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  • Invista 3/20152

    ABGELEHNT

    EINBLICKE

    INVISTA Beilage von Kirche und Welt, der Zeitschrift der Evangelisch-methodisti-schen Kirche der Schweiz: Erscheint 3 x pro Jahr

    Redaktor Beat BachmannRedaktion Takano-Fachstelle EMK Badenerstrasse 69, PF 1344 8026 Zrich

    Tel. 062 205 70 00 info@takano-online.ch

    Abonnement fr Kirche und Welt Schweiz: CHF 48. (fr Mitglieder und Freunde der EMK freiwillig) Ausland: CHF 68. Postcheckkonto: EMK Schweiz, Zeitschrift Kirche und Welt, 8004 Zrich, 80-23018-5Anzeigenverwaltung Jordi AG das Medienhaus, Roland Rsti Belpbergstrasse 15, 3123 Belp Tel. 031 818 01 25, Fax 031 819 38 54 inserate.kuw@emk-schweiz.ch

    Grafik + Gestaltung P+S Werbung AG, 8184 Bachenblach www.pswerbung.ch

    Druck / Vertrieb Jordi AG das Medienhaus, 3123 Belp www.jordibelp.ch

    Invista wird klimaneutral hergestellt www.preservecreation.chBildnachweise Seiten 45: Tilman Zuber brige zvg oder Takano-Archiv

    KILA 2 BEATENBERG STUFE III BIS IV

    SOLA 2015 STUFE III BIS IV

    IGREJA EVANGLICA MTODISTA DE SOLOTHURN CONNEXIO

    DIE TAKANO-STUFENSTUFE I 0-4 JAHR

    E VERTRAUEN

    STUFE II 5-8 JAHRE BIBLISCHE GESCHI

    CHTE

    STUFE III 9-11 JAHRE BIBELKENNTNIS

    STUFE IV 12-16 JAHRE GLAUBENS-/LEBEN

    SFRAGEN

    STUFE V 17-30 JAHRE JNGERSCHAFT

    WER BAUT DEN HCHSTEN TURM? STUFE II BIS III

    IMPRESSUM

    SEITE 4

    KILA 1 BEATENBERG STUFE III BIS IV

    SCHWEIZERTREFFEN (STR) DER JUNGSCHAREN STUFE III BIS IV

    VOLLEY-NIGHT STUFE V

    AGENDA

    SEITE 6

    SEITE 7

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    DIE TAKANO-FACHSTELLEAls Fachstelle untersttzen wir Gemeinden darin, bezie-hungsorientierte Kontakte und Beziehungen zu leben und dadurch nachhaltig mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien unterwegs zu sein.

    Weitere Informationen unter www.takano-online.choder rufen Sie uns an: 062 205 70 00

    INHALT

  • ABGELEHNT

    Ihr Gesuch wird abgelehnt!Liebe Leserin, lieber LeserSchn erschrocken sind wir, als wir vor einem Jahr zwei Briefe vom BSV (Bundesamt fr Sozialversicherungen) bekamen. Der Bund, welcher die Jugendarbeit der EMK whrend Jahrzehnten untersttzt hat, hatte unser jhrliches Gesuch um Finanzen (Betrieb und Aus-bildung) aus heiterem Himmel abgelehnt. Auch unsere zwei Beschwerden gegen diesen Entscheid werden, so wie es im Moment aussieht, abgelehnt.

    Aber wieso nicht mehr gut genug?Als Grund fr die Ablehnung des Gesuchs wird die Glaubensvermittlung genannt, welche nicht der ganzheitlichen Frderung von Kindern und Jugendlichen entspreche. Die Ju-gendarbeit der EMK werde nicht dem entwicklungsgerechten Bedrfnis von Kindern und Jugendlichen gerecht, gemss Bundesgesetz, und wird darum vom Staat nicht mehr als untersttzungswerte Arbeit beurteilt. Kirchliche Jugendarbeit drfe zwar auf christlichen Werten aufgebaut werden, soll aber nicht missionieren.

    Das wirft Fragen aufDie Frage ist dann natrlich, was sollen/drfen/knnen wir dann berhaupt noch machen, wenn der Hauptauftrag der Kirche abgelehnt wird. Klar, wir knnen auf das weltliche Staatsgeld verzichten und andere, vielleicht frmmere Finanzquellen suchen. Auf der anderen Seite wirft dieser Entscheid schon Fragen auf: Die Glaubensvermittlung fr unsere Kinder erachten wir als sinnstiftend und sozial, sie

    soll die Teilnehmenden gemeinschafts- und lebensfhig machen. Ist das nicht dienlich fr den Staat?

    Lernen die Kinder in unseren Gruppen und Lagern nicht auch unabhngig vom Glauben ganz viele Dinge fr das Leben?

    Unsere Leitenden werden - gerade in der Jungschar - in vielen Bereichen ganzheitlich weitergebildet, unabhngig von Kirche und Glaube. Ist das kein Nutzen fr die Gesell-schaft?

    Wieso wird hier nur den christlichen Organisationen so auf die Finger geschaut? Was ist da schief gelaufen in der Vergangenheit?

    Als Fachstelle wollen wir die Gemeinden weiterhin untersttzen in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wir sind immer noch davon berzeugt, dass auch in deiner Gemeinde gute Jugendfrderung geschieht. Ganz herzlichen Dank fr euren Beitrag!

    Beat BachmannLeiter Takano-Fachstelle

    APPETIZERABGE

    LEHNT

  • Invista 3/20154

    95 Kinder und 80000 KltzchenVon Von Tilman Zuber, ref. Kirchenbote

    An den Kindernachmittagen in Olten verbauten die Kinder 80 000 Holzkltzchen zu Trmen, Bergen und Hochhusern. In der Pauluskirche ragte ein fast vier Meter hoher Turm in die Hhe.

    Ja, sie habe schon etwas Angst, rumt Chiara ein. Trotz-dem turnt sie weiterhin auf der hohen Leiter herum. Aber es macht Spass, fgt sie lachend hinzu. Der gro-sse Helm rutscht ihr dabei ins Gesicht. Sorgfltig legt sie die Kltzchen auf die Spitze des Turms. Untersttzt wird die Zehnjhrige von Noemi, die ihr die Teile reicht. Das Monument hat inzwischen die Hhe der Empore in der Pauluskirche erreicht.

    Chiara und Noemi sind 2 von 95 Kindern, die whrend der Frhlingsferien die Kindernachmittage der Oltner Kirchgemeinden besuchen. Whrend drei Tagen knnen die 5- bis 12-Jhrigen 80 000 Holzkltze verbauen. Die Kltzchen hat der Bibellesebund geliefert; insgesamt 115 Boxen mit rund 1,3 Tonnen Holz und einem Mitar-beiter, der die Kinder anleitet. Olten veranstaltet die Kin-dernachmittage zum zehnten Mal. 27 Helferinnen und Helfer untersttzen die Kleinen. Um die Kindernachmit-tage durchfhren zu knnen, spannen die katholische

    Stufen II bis III

    WER BAUT DEN

    HCHSTEN TURM?

    und reformierte Kirche sowie die Freikirchen zusam-men. Es sei einmalig, wie man unkompliziert ber alle Konfessionsgrenzen hinweg zusammenarbeite, stellen die Mitarbeitenden fest. Auch die EMK aus Olten, welche dieses Angebot vor 10 Jahren initiiert hatte, engagierte sich in diesem Jahr mit 7 Mitarbeitenden.

    Trme, Kathedralen und BergeDie Kinder errichten aus dem Baumaterial Landschaf-ten, aus denen Trme, Kathedralen und Berggipfel ra-gen. Selbst ein riesiger Tanker fhrt ber den Parkett-boden. Am Anfang habe man noch Plne vorgelegt. Doch die Kreativitt der Kinder sei so gross, dass diese rasch ihre eigenen Ideen umsetzten und die Plne wur-den nicht mehr bentigt. Im Zusammenhang mit Bauen hrten die Kinder die alttestamentliche Geschichte von Nehemia. Als die Israeliten die Mauer in Jerusalem er-

    Bauen ist

    spannend

    ... der Turm wird immer hher

  • Invista 3/2015 5

    richteten, erlebten sie hnliche Schwierigkeiten wie die Kinder in Olten. Auch diese mussten lernen, wie wich-tig das Miteinander bei einen solchen Projekt ist. Man-che, meist Mdchen, gehen vorsichtig ans Werk und legen sorgfltig ein Kltzchen aufs nchste. Bei ande-ren kann es nicht rasch genug gehen. Mit rasender Ge-schwindigkeit schichten sie die Teile aufeinander. Das Gebude wird immer schiefer. Dann geschieht es: Eine Kiste fllt vom Gerst und scheppert in die Tiefe. Die Kinder schreien auf. Um eine Haaresbreite verfehlt sie den mchtigen Turm in der Pauluskirche. Er bleibt un-beschdigt. Allgemeines Aufatmen.

    Am Schluss des Kinderlagers kommen die Eltern vor-bei und bestaunen die Werke ihrer Sprsslinge. Dann kommt der grosse Moment: Das Einreissen der Bau-ten, unter grossem Geschrei und Applaus. Was bleibt, ist die Freude und die gute Erinnerung an die Tage in der Kirche.

    Die HolzBau-Welt kann reserviert werden bei

    bibellesebund.ch. Das Projekt ist konzipiert fr

    8 bis 12-Jhrige. Ein weiteres interessantes

    Angebot ist die LEGO-Stadt.

  • Invista 3/20156

    Von Deborah Wehrli-Faes

    Am Sonntag, 12. Juli 2015, war es wie der soweit: 8 Lager-mitarbeiterinnen und -mitarbeiter, ein 4er Kchenteam und ein 4er Leitungsteam machten sich auf den Weg nach Beatenberg, um die allerletzten Details vorzubereiten, damit am Montag 20 Kinder im Jugendhaus Ramsern willkommen geheissen werden konnten.

    Gemeinsam erlebten wir 13 tierisch gute Tage, vollge-packt mit tierischen Geschichten aus der Bibel. Angefan-gen beim Schpfungsbericht, der uns lehren will, dass wir den Tieren und der Natur sorgetragen sollen. Zum Abschluss erzhlten wir das Gleichnis vom verlorenen Schaf, das uns immer wieder neu daran erinnern will, dass Jesus, der gute Hirte, immer fr uns sorgt.

    tierisch gut gemacht

    Spannende SpielePassend zu den jeweiligen Geschichten hat sich das bewhrte Leitungsteam jeden Tag ein neues, spannen-des Nachmittagsspiel und ein passendes Abendpro-gramm ausgedacht.

    Herausforderung: HitzetageDas ungewhnlich heisse Wetter forderte in diesem Jahr alle heraus. So mussten an einigen Tagen Alternativ-programme im und ums Haus erstellt werden, weil es den Kindern nicht zugemutet werden konnte, draussen zu spielen.

    Nach dem Lager ist vor dem LagerDas Team freut sich jetzt schon auf den nchsten Som-mer, mit einer neuen Kila-Auflage: 13 Tage unter dem Motto grenzenlos zeitlos vom 10.22. Juli 2016

    und sich ber das

    Resultat freuen

    Danja & Flurin: Uns haben die Spiele wie das grosse Mono-poly auf der Wiese, Siedler, Spiel des Lebens und das Num-merngame im Wald am besten gefallen! Auch das Abend-programm mit Beatenberg sucht den Superstar war cool.Danja: Nur das Leiterlispiel hat mir nicht so gefallen da musste man viel zu viel Sport machen!

    Timna: Das Essen war sup

    er gut. Ich fand das

    Lager toll. Schade fand ich

    , dass wir weniger

    als in den letzten Jahren vo

    m Haus weg gingen.

    Kila 1 BeatenbergStufe III bis IV

  • Invista 3/