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  • medianet.at

    automotive business

    Sternenflotte top Mercedes liegt vor der Premium-Konkurrenz 42

    Grnes Licht fr E-Autos Zukunft in sterreich soll Stromern gehren 45

    Autotest: Kia Sportage Groe Leistung zum kleinen Preis 46

    Neuer Player am Markt Drivy startet mit privatem Carsharing-Angebot 47

    Freitag, 17. Juni 2016 covEr 41

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    Fuhrparks bieten viel optimierungspotenzial Studie zeigt mangelnde Effizienz im Fuhrparkmanagement, in sterreich gibt es zudem noch Nachholbedarf bei grnen Firmenwagen. 44

    Wie Gott in Frankreich Renaults neuer Espace Initiale Paris im Test.

    Das Auto ist kein Sndenbock! Gastkommentar von Importeurs-Sprecher Gnther Kerle.

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    KTM-STrEubESiTz

    Wenig Resonanz auf AngebotMATTIGHOFEN. Die Cross In-dustries haben ber die Cross KraftFahrZeug Holding GmbH den verbliebenen Streubesitz-aktionren des Motorradher-stellers KTM angeboten, ihre Aktien zurckzukaufen; gebo-ten wurden 122,50 .

    Lediglich 0,6 Prozent oder 66.560 Aktien von KTM waren noch im Streubesitz, aber nur 0,21 Prozent (22.490 Aktien) wurden bis zum Ende der Frist am 10. Juni der Cross Kraft-FahrZeug Holding angeboten. Nach Abwicklung des Deals werde die Bieterin 5.573.447 KTM-Aktien oder 51,39% am Grundkapital halten. Der indi-schen Autogruppe Bajaj geh-ren rund 48%. (APA)

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    China wird zum E-LeitmarktGRAZ. Der Motoren- und An-triebssystementwickler AVL trgt dem Aufstieg Chinas zum grten globalen Kfz-Markt Rechnung und widmete eine zweitgige Tagung den Ent-wicklungen aus und fr China. CEO-Helmut List sagte, die technische Weiterentwicklung werde in den Megacities auch durch Frderungen und Zulas-sungsbeschrnkungen gelenkt; dadurch sei China der Wachs-tumsmarkt fr E-Mobilitt und Hybriditt. Fr 2015 wer-de im Reich der Mitte laut List ein Produktionsvolumen von rund 35 Mio. Pkw prognosti-ziert. (APA)

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  • medianet.at42 Hersteller & Zulieferer Freitag, 17. Juni 2016

    Gastkommentar Von Gnther Kerle

    WIEN. Das Auto ist seit jeher ein mit groen Emotionen behaftetes Thema. Es steht fr Freiheit, Un-abhngigkeit und dient fr viele Menschen regelrecht als Ausdruck der eigenen Persnlichkeit. Klar ist, dass die Auseinandersetzung mit einem derart emotionalen Produkt und Thema auch entsprechend emotional erfolgt. Waren diese Emotionen frher noch nahezu ausschlielich positiv behaftet, so halten mittlerweile auch vermehrt Negativ-Debatten rund um das

    Thema Auto in der verffentlich-ten Meinung Einzug. Diese sind in erster Linie politisch-ideologisch gesteuert und Ausdruck einer ent-sprechenden Schwerpunktsetzung und medialen Strke bestimmter Parteien und Organisationen in sterreich. Man kennt es ja aus der tglichen Politik gern wird nach einem simplen Sndenbock gesucht.

    Verzicht ist fr viele unmglichZustzlich dazu spielt das Faktum, dass der groe Teil der sterrei-cherinnen und sterreicher nicht auf ihr Auto verzichten will bzw.

    aus verschiedenen Grnden zu-meist auch gar nicht auf ihr Au-to verzichten kann, eine beraus wichtige Rolle. Denn seitens der Autofahrerinnen und Autofahrer fehlt es zwangslufig an einem Druck mittel. Sie knnen sich dem Produkt nicht einfach verweigern, und das ist jenen Protagonisten, die permanent das Auto schlecht-reden oder die Autofahrer noch strker finanziell belasten wollen, durchaus bewusst.

    Dazu kommt, dass der Staat gegenwrtig hnderingend nach Einnahmequellen sucht und Dis-kussionen um weitere Steuererh-

    hungen aus vorgeschobenen klima-politischen Grnden da sehr recht kommen.

    Die Branche sichert ArbeitspltzeLeider ist vielen gar nicht bewusst, dass das moderne Leben, wie wir es kennen, ohne Autos zusammen-brechen wrde. Ein gut funktionie-render Individualverkehr ist Aus-druck einer hoch entwickelten Ge-sellschaft und wesentlich fr den Wirtschaftsstandort sterreich.

    Die Automobilwirtschaft in s-terreich leistet nicht nur einen un-verzichtbaren finanziellen Beitrag fr das Staatsbudget (rund 13 Mrd. Euro jhrlich allein an Steuern!), sie sorgt auch fr zahlreiche Ar-beitspltze (450.000 in sterreich, das entspricht jedem neunten Arbeitsplatz).

    Sie strkt mit ihrer wirtschaft-lichen Kraft sowie permanenten Forschung und Innovationen auf international hchstem Niveau den Standort und leistet durch berdurchschnittlich viele um-welttechnologische Entwicklungen einen bedeutenden Beitrag fr die Umwelt.

    Zudem ist es uns ein zentrales Anliegen, den Brgern weiterhin die freie Wahl ihres Verkehrsmit-tels zu berlassen. Wir fordern deshalb eine ideologiebefreite, ganzheitliche Verkehrspolitik und eine Abkehr von der Darstellung des Autos als Sndenbock, die sich nachweislich jeglicher Grundlage entbehrt.

    Warum ist immer das Auto schuld?Gnther Kerle ist Sprecher der heimischen Autoimporteure; wir haben ihn gefragt, weshalb in der politischen Diskussion das Auto immer wieder als Sndenbock herhalten muss.

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    Von Jrgen Zacharias

    STUTTGART. Die deutschen Pre-miumhersteller geben weiter Gas, allen voran Mercedes-Benz, das weiter das Tempo vorgibt und im Mai seine Verkaufszahlen um 12,9 Prozent auf 170.625 Wagen nach oben schrauben konnte. Damit lie-en die Stuttgarter die Konkurrenz von Audi und BMW die sich eben-falls ber Zuwchse freuen durften hinter sich.

    Starkes Plus in ChinaWachstumstreiber war dabei ein-mal mehr der chinesische Markt, wo Mercedes gleich um 38,9% mehr Wagen losschlagen konnte, als im Vergleichsmonat des Vorjahres. In Europa betrug das Plus dank zweistelliger Wachstumsraten in

    Grobritannien, Italien und Spani-en rund 14%, in den USA ging das Geschft hingegen um einen Pro-zent zurck.

    Beinahe gleichauf mit Mercedes lag im vergangenen Monat BMW; die Mnchner konnten rund um den Globus von ihrer Kernmarke

    168.129 Fahrzeuge verkaufen um 5,6 Prozent mehr als 2015.

    Wiederum nur knapp dahinter lag Audi; neue Modelle wie der verkaufsstarke A4 oder der groe Gelndewagen Q7 verliehen den Ingolstdtern im Mai Schub, der weltweite Absatz kletterte um 6,7 Prozent auf 164.150 Fahrzeuge.

    Wie Audi mitteilte, gingen die Geschfte dabei vor allem in Eu-ropa deutlich besser (plus 9,7 Pro-zent), whrend die Verkaufszah-len in den USA lediglich um 1,6 Prozent wuchsen. In China, dem grten Pkw-Markt der Welt und zugleich grter Einzelmarkt der Oberklasse-Hersteller, zog der Ab-satz um 5,5 Prozent an.

    Das Rennen um die Position als grter Premiumhersteller 2016 bleibt damit weiter spannend: Audi lieferte in den ersten fnf Monaten insgesamt 784.250 Wa-gen aus, was einem Plus von 5,3 Prozent entspricht. Bei Mercedes-Benz summiert sich der Absatz auf gut 818.000 Wagen um 12,3 Prozent mehr und BMW konnte 797.457 Fahrzeuge verkaufen, was einem Plus von rund fnf Prozent entspricht.

    Mercedes hlt die spitzeDer Stuttgarter Premiumhersteller legt im Mai um 12,9 Prozent zu und kann damit seinen Vorsprung vor Audi und BMW behaupten.

    In den ersten fnf Monaten 2016 konnte Mercedes weltweit 818.000 Wagen verkaufen.

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    Wichtiger Wirtschaftsfaktor: Die Automobilbranche sichert direkt und indirekt rund 450.000 heimische Arbeitspltze.

    stAtistik AustriA

    Kfz-Zulassungen steigen weiterWIEN. Die Zahl neuer Fahrzeu-ge auf sterreichs Straen ent-wickelt sich dynamisch nach oben. Allein im Mai legten die Kfz-Neuzulassungen um acht Prozent auf 38.588 Einheiten zu. Das Gros davon entfiel auf Pkw mit einem Zuwachs von 7,3 Prozent auf 28.462 Stck, wie aus aktuellen Zahlen der Statistik Austria hervorgeht.

    Die Nachfrage nach Ben-zinern zog demnach im Mai um 7,7 Prozent an, jene nach Diesel um 6,7 Prozent. Letztere stellten aber mit einem Anteil von 56,5% immer noch den gr-eren Teil an Neuzulassungen (benzinbetriebene Pkw: 41,2%).

    Zwischen Jnner und Mai stieg die Zahl der Pkw-Neuzu-lassungen gegenber dem Ver-gleichszeitraum des Vorjahres um 5,2 Prozent. (APA)

    PAPPAs-BilANZ

    Autohndler mit deutlichem PlusSALZBURG. Autohndler Pap-pas konnte seinen Umsatz im Geschftsjahr 2015/16 um 13 Prozent auf 1,1 Mrd. hoch-schrauben. Besonders stark entwickelte sich dabei die Zahl der verkauften Fahrzeuge im neuen Jahr, die seit Jahresbe-ginn um zwlf Prozent anstieg.

    In den drei vertretenen Lndern (sterreich, Ungarn, Deutschland) konnten 13.000 Neu- und Gebrauchtwagen verkauft werden. Der Neuwa-genabsatz aller Marken wuchs gar um 13,5 Prozent auf 9.159 Einheiten. Vor allem die Kern-marke Mercedes-Benz legte bei Pkw (+18%) und Nutzfahrzeu-gen (+10 Prozent) krftig zu. (APA, red)

    russlANd

    Markt weiter im RckwrtsgangMOSKAU. In Russland ist der Verkauf von Neuwagen im Mai erneut eingebrochen. Ge-genber dem Vorjahresmonat sei der Absatz mit 107.665 verkauften Autos um 14,5% zurckgegangen, teilte der Verband europischer Unter-nehmen (AEB) mit. Mitverant-wortlich fr den Einbruch ist demnach die schwache russi-sche Whrung und die in der Rezession sinkende Kaufkraft vieler Haushalte. (APA)

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    Verkufe sollen deutlich steigenCLERMONT-FERRAND. Der franzsische Reifenhersteller Michelin will bis 2020 seine Autoreifen-Verkufe um ein Fnftel steigern. Man wolle schneller als der Gesamtmarkt wachsen, teilte der Konzern krzlich anlsslich eines In-vestoren-Tages mit. Auerdem soll der Umsatz in der Dienst-leistungssparte im selben Zeit-raum auf 2 Mrd. verdoppelt werden. (APA)

    Gnther Kerle ist seit Kurzem Sprecher der rot-wei-roten Automobilimporteure.

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