automotive 2111

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Text of automotive 2111

  • Branche geht es nicht gut

    Der Wiener Autohndler Walter Benda im Gesprch mit medianet automotive Seite 67

    top-serviceleistungen

    LeasePlan setzt auf hochwertiges und umfassendes Fuhrparkmanagement Seite 69

    nissan qashqai mehr profil fr den japaner

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    medianet inside your business. today. freitag, 21. november 2014 65

    Stuttgart. Die Facebook-Fangemein-de von Mercedes hat vor wenigen Tagen die Marke von 17 Mio. ber-schritten. Erst im Juli begrte der Premiumhersteller den 15mil-lionsten Fan. Aber nicht nur die Gre der Fangemeinde ist beein-druckend: Mercedes hat laut einer aktuellen Studie von socialBench, einem der fhrenden Social Media Analyse-Unternehmen, mit einem Wert von mehr als 7,2 Mio. welt-weit den mit Abstand wertvollsten Facebook-Auftritt aller Automo-bilmarken. Auf den Pltzen folgen Aston Martin (3,48 Mio. ) und Land Rover (2,8 Mio. ). www.mercedes-benz.at

    Mercedes sternenflotte wchst auf facebook weiter

    Face to Face mit 17 Mio. Kunden

    Laut einer Studie ist der Facebookauf-tritt von Mercedes 7,2 Mio. Euro wert.

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    Tesla: berschtzt oder zu Recht hoch bewertet?

    Hype nachdem jngst daimler und toyota ihre anteile am us-amerikanischen elektro-autohersteller tesla zu geld machten, stellt sich die frage, ob dessen hoher brsenwert von mehr als 30 mrd. usd berbewertet ist. Seite 66

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    Tokio. In wenigen Wochen lutet Toyota mit seinem ersten in Serie produzierten Brennstoffzellenfahr-zeug eine Mobilittsrevolution ein. Der Mirai so der Name der Li-mousine, was Zukunft bedeutet kommt am 15. Dezember mit einer Systemleistung von 113 kW/154 PS in Japan auf den Markt und wird weder CO2 noch ander Schad-stoffe emittieren. Im kommenden Jahr soll das Fahrzeug dann zum Preis von 66.000 (exkl. Steuern) auch in Europa verfgbar sein, der Marktstart in sterreich ist laut Ingrid Lawrence, Pressesprecherin von Toyota sterreich, fr 2016 geplant. www.toyota.com

    Toyota brennstoffzellenauto gibt debt noch in diesem jahr

    Mit dem Mirai in die Zukunft blicken

    In sterreich wird der neue Toyota Mirai wohl erst 2016 an den Start gehen.

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    Wolfsburg. Was mssen Auto-hersteller ausgeben, um die Klima- und Emissionsvorga-ben der EU erfllen zu knnen? VW-Chef Martin Winterkorn (Bild) beantwortete diese Fra-ge jngst mit einer einfachen Rechnung: Jedes Gramm weniger CO2-Emissionen in Europa wrde den deutschen Automobilriesen 100 Mio. an Forschung und Entwicklung kosten. Daimler-Chef Dieter Zetsche rechnet mit Kosten von 50 pro gespartem Gramm CO2 pro Auto. www.volkswagen.com

    Wien. Europas Automarkt hat im Oktober weiter zugelegt. In der EU wurden laut Branchen-verband ACEA 1,07 Mio. Autos neu zugelassen und damit um 6,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das grte Plus gab es mit 26,1 Prozent neuerlich in Spanien, Grobritannien konnte um 14,2 Prozent und Italien um 9,2 Prozent wach-sen. In sterreich (0,8 Prozent) gab es wie in Deutschland (3,7 Prozent) nur ein kleines Plus, in Frankreich gingen die Neu-zulassungen um 3,8 Prozent zurck. www.acea.be

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    Wien. Im Oktober sind in sterreich deutlich weniger gebrauchte Kraftfahrzeuge an-gemeldet worden als im Vor-jahresmonat. Die Zahl der Ge-brauchtzulassungen ging laut Statistik Austria insgesamt um 2,1 Prozent auf 83.502 und bei Pkw um 3 Prozent auf 72.216 Stck zurck. Dabei sanken die Zulassungen von benzin-betriebenen Autos mit einem Minus von 4,5 Prozent strker als jene der Dieselautos (minus 2,1 Prozent). Von Jnner bis Oktober sanken die Gebraucht-wagenzulassungen damit um 1,9 Prozent. www.statistik.at

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    automotivebusiness nissan

  • VW Schlechter Oktober

    Leichtes Minus

    Wolfsburg. Zwar steuert der VW-Konzern mit seiner Hauptmarke auf einen neuen Verkaufsre-kord zu und knnte erstmals berhaupt mehr als sechs Mio. VW in einem Jahr losschlagen, der Oktober sorgte aber zuletzt fr einen kleinen Dmpfer. Erstmals seit ber einem Jahr schrumpften die Auslieferungen der VW-Hauptwarke nmlich und zwar um 0,4 Prozent auf 517.400 Fahrzeuge, wie das Unternehmen mitteilte. Haupt-verantwortlich dafr sind die schlecht laufenden Geschfte in Russland (minus 21 Prozent im Oktober) und in Sdamerika (minus 18,5 Prozent). www.volkswagen.com

    66 automotivebusiness CoVer Freitag, 21. November 2014

    Kommentar

    Voll die Durchsicht

    Jrgen Zacharias

    Wo gehobelt wird, fallen bekanntlich Spne, und so ist es nicht verwunderlich, dass im For-schungsreigen der Automo-bilbranche dann und wann auch wirklich Innovatives abfllt. So geschehen zuletzt an der japanischen Keio Universi-ty, wo zwei Design-Studenten Autos kurzerhand durchsichtig gemacht haben. Genauer: Sie haben einen Durchsichtigkeits-Effekt erzielt, indem sie mit einem komplizierten System aus Projektoren, Kameras und speziellen Spiegeln die Umge-gung rund um das Fahrzeug zuerst aufgenommen und die Bilder direkt auf Oberflchen innerhalb des Fahrzeugs re-flektiert haben. Dort scheint es dann so, als knnte man etwa durch die Beifahrertr hindurchsehen, was freilich ein wenig an Land Rover erinnert, das mit einem hnlichen Sys-tem den Unterboden unter dem Motorblock im Fahrzeug sicht-bar machte. Die beiden Japa-ner haben diesen Ansatz aber konsequent weiterentwickelt und wollen mit ihrer Entwick-lung die bersichtlichkeit im Fahrzeug und damit auch die Sicherheit des Autofahrens wei-ter verbessern. Das ist lblich, allerdings stellt sich die Frage, ob dieser Ansatz in einigen Jah-ren und so lange wird es bis zur Serienreife wohl dauern noch gefragt ist, wenn dann so-wieso bereits alle Autos vollau-tomatisch unterwegs sind und allen Hindernissen ausweichen.

    Tesla Der US-Konzern konnte zuletzt seinen Umsatz verdoppeln und einen neuen Produktionsrekord erzielen

    Die Konkurrenz liegt meilenweit hinter Tesla

    Detroit. Beim US-amerikanischen Elektroautohersteller Tesla brum-men die Geschfte. Im vergan-genen Quartal konnte das Unter-nehmen den Absatz des aktuellen Model S auf den Rekordwert von 7.785 Autos steigern und den Um-satz auf 852 Mio. USD (683 Mio. Euro) sogar verdoppeln. Allerdings hat sich durch die gut laufenden Geschfte die Produktionskapa-zitten mussten ausgebaut wer-den und die Entwicklungsaus-

    gaben sind gestiegen auch der Verlust auf 75 Mio. USD (60 Mio. Euro) nahezu verdoppelt. Sorgen bereitete zuletzt auch der Ausstieg der beiden Anteilseigner Daimler und Toyota, die im Oktober ihre Tesla-Aktien zu Geld machten und Befrchtungen unterstrichen, der US-Hersteller wre an der Brse krass berbewertet.

    Neues Model X verschoben

    Tatschlich ist der Brsenwert mit mehr als 30 Mrd. USD (24 Mrd. Euro) fr einen Autobauer, der im laufenden Jahr voraussichtlich nur 33.000 anstelle der geplanten

    35.000 Fahrzeuge ausliefern wird und nach wie vor Verluste schreibt, auf den ersten Blick ex-orbitant hoch. An dieser Einscht-zung kann auch ein zweiter, ge-nauerer Blick kaum etwas ndern; schlielich entspricht der Wert dem etablierter Grokonzerne wie Eon oder der Deutschen Post und das bei nur einem Produktions-werk und einem um drei Monate nach hinten verschobenen Launch des neuen Elektro-SUV Model X.

    Produktion wird aufgestockt

    Die Plne sind allerdings hoch-trabend. So will Tesla-Chef Elon Musk in den kommenden Jahren ein gewaltiges Batteriewerk erff-nen und etwa auch im Rennen um das erste fahrerlose Serienmodell ein gewichtiges Wort mitreden. In einem ersten Schritt soll aber erst einmal die Produktion bis Ende des kommenden Jahres auf 2.000 Wagen pro Woche hochge-

    fahren werden und die Gesamt-fertigung im kommenden Jahr bei 50.000 Fahrzeugen liegen.

    Fahrzeuge 2015 sold out

    Sorgen, diese auch an den Mann oder die Frau zu bringen, macht

    sich Elon Musk nicht. Im Gegen-teil, sei die gesamte Produktion des kommenden Jahres doch bereits jetzt verkauft und mssten sich Kunden, die jetzt bestellen, bis zur Auslieferung ihres Fahrzeugs be-reits bis 2016 gedulden. Die Nach-frage ist nicht unser Problem; wir wrden gern schneller wachsen, haben aber nur eine Fabrik, sagte Musk, der in der global nach wie vor nicht in die Gnge kommenden Elektroautobranche auf die wohl vielversprechendste Nische gesetzt haben drfte.

    Neue Kursziele ausgegeben

    Das sehen trotz des hochtra-benden Aktienkurses auch die meis- ten Brsenbeobachter so; Analyst James Albertine vom Investment-haus Stifel Nicolaus prophezeite der Tesla-Aktie jngst in einem CNBC-Interview in Krze gar einen Sprung auf 400 US-Dollar (319 Eu-ro) von aktuell 230 US-Dollar (184 Euro). Tesla hat sich eine attrak-tive Nische gesucht und die Kon-kurrenz ist meilenweit entfernt.

    www.teslamotors.com

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    Analysten wie James Albertine halten den hohen Wert des Unternehmens daher fr gerechtfertigt.

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    Tesla-Chef Elon Musk ist von den Perspektiven seines Unternehmens berzeugt.

    Die Nachfrage ist nicht

    unser Problem. Wir

    wrden gern schneller

    wachsen, haben aber

    nur eine Fabrik.

    elon musK, tesla

    Wien. Fr den obersterreichischen Automobilzulieferer HTI High Tech Industries AG laufen die Ge-schfte nicht ganz wie gewnscht. Fr die ersten drei Quartale des laufenden Geschftsjahres weist das Unternehmen ein negatives Periodenergebnis von 2,5 Mio. Eu-ro auf, im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag das Minus bei 2,2 Mio. Euro. Ein leichtes Plus konn-te die HTI hingegen beim Umsatz erzielen; di