automotive 2404

  • View
    212

  • Download
    0

Embed Size (px)

DESCRIPTION

 

Transcript

  • am weg nach oben

    Opel konnte seine Verkaufszahlen im ersten Quartal um 3,1 Prozent steigern Seite 57

    essen auf rdern

    Peugeot legt mit Le Bistrot du Lion ein spannendes Foodtruck-Konzept vor Seite 59

    renault espace Neue geNeratioN des raumwuNders

    automotivebusiness renault

    medianet iNside your busiNess. today. Freitag, 24. april 2015 55

    Wolfsburg. Nach den Turbulenzen in der VW-Fhrungsspitze ist der Hersteller nun um Ruhe bemht. Auf dem Papier ging Vorstandschef Martin Winterkorn als Sieger aus dem Machtkampf mit Aufsichts-ratschef Ferdinand Piech hervor, die Autoexperten Ferdinand Du-denhffer und Stefan Bratzel sehen fr Pich aber nur eine Schlacht verloren und nicht den Krieg. Pich hat mit dem Machtkampf schlie-lich eine Personaldiskussion in Gang gebracht, die Winterkorn auch in Zukunft schaden knnte, zudem scheint nun ein mglicher Wechsel Winterkorns in den Auf-sichtsrat als ausgeschlossen. (red)

    Volkswagen machtkampf auf dem papier an winterkorn

    Ist Pich der wahre Sieger bei VW?

    Der Vertrag von Vorstandschef Martin Winterkorn soll nun verlngert werden.

    a

    pa/e

    pa/r

    alf H

    irsch

    berg

    er

    Studie: Zulieferbranche weiterhin im Hhenflug

    C

    ontit

    ech

    Alles zum Thema Motoren und Autos prsentiert sich im Magazin Drehzahl. Von Neuheiten im Auto- und Motorradsektor ber Infos und Tipps aus der Szene kommen Fans nicht zu kurz. Steig ein und fahr mit!www.drehzahl.tv

    short

    Wien. Laut den aktuellen Zah-len der Statistik Austria wur-den im ersten Quartal 2015 in sterreich um 5,6 Prozent we-niger Gebrauchtfahrzeuge zum Verkehr zugelassen, als im Ver-gleichszeitraum des Vorjahres. Unterschiedliche Entwick-lungen sind am Nutzfahrzeug-markt zu beobachten: Whrend die Zulassungen gebrauchter Kl. N1-Lkw laut Statistik Aus-tria um 1,5 Prozent und Kl. N2-Lkw um 2 Prozent stiegen, wa-ren Lkw Kl. N3 ( 16,4 Prozent) und Sattelzugfahrzeuge ( 12,2 Prozent) rcklufig. (red)

    Aurora. Der austrokanadische Automobilzulieferer Magna International will sein Pro-duktportfolio straffen und hat daher praktisch sein gesamtes Geschftsfeld Innenausstat-tung um 525 Mio. USD (496,27 Mio. Euro) an die spanische Grupo Antolin verkauft. Die Transaktion umfasst 36 Pro-duktionssttten mit rund 12.000 Mitarbeitern in Europa, Nordamerika und Asien, der Gesamtumsatz dieser Werke belief sich im vergangenen Jahr auf 2,4 Mrd. USD (2,2 Mrd. Euro). (APA/red)

    p

    anth

    erm

    edia

    .net

    /bla

    sbik

    e

    apa

    /Har

    ald

    sch

    neid

    er

    Wiesbaden. Maserati schreibt mit dem neuen Ghibli weiter Erfolgsgeschichte und bekam dieser Tage den Motor Klassik Award 2015 verliehen. Der Ghibli steht exemplarisch fr die Innovationskraft von Mase-rati, mit der das Unternehmen gegenwrtig in vielerlei Hin-sicht neue Wege beschreitet, freute sich Dirk Kemmer, Ma-naging Director von Maserati fr Deutschland, sterreich und die Schweiz. Umso mehr freut es uns, dass die fachkun-dige Leserschaft von Motor Klassik auch die groe Traditi-on von Maserati wrdigt. (red)

    m

    aser

    ati/a

    ldo

    Ferr

    ero

    Berylls Strategy Advisors einer aktuellen untersuchung der unter nehmensberatung zufolge konnten die 100 grten auto mobilzulieferer ihre umstze 2014 um 11 prozent steigern. bester siKonzern: benteler auf rang 36. Seite 56

    p

    euge

    ot

    s

    chm

    idt/e

    pa/p

    ictu

    red.

  • Bosch Umsatz-Zuwachs

    Erfolg in China

    Shanghai. Gute Nachrichten fr Bosch: Der Zulieferer konnte sei-nen Umsatz in China 2014 um 27 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro steigern. Trotz der schwcheren Konjunktur im Reich der Mitte sieht Geschftsfhrer Peter Ty-roller auch knftig gute Wachs-tumschancen. Mehr noch, bleibe die gesamte Asien-Pazifik-Regi-on ein wichtiger Wachstums-motor. Das schliet auch den indischen Markt ein, auf dem sich Bosch groe Wachstums-chancen ausrechnet. Indien ist ein attraktiver Wachstums-markt, allein aus der lokalen Nachfrage ergibt sich ein erheb-liches Potenzial, sagte Boschs Indien-Chef Steffen Berns. (red)

    56 automotivebusiness Cover Freitag, 24. April 2015

    Kommentar

    Autos auf der Landflucht

    Jrgen zacharias

    Wollen die Politiker die Autos aus unseren Stdten vertreiben? Diese Frage lsst sich derzeit vielfltigst beantworten. Etwa mit einem klaren Ja, wie das die heimischen Automo-bilimporteure tun. Die per-manenten Steuererhhungen im automotiven Sektor sind rational nicht nachvollziehbar und knnen demnach nur ideologisch gesteuert sein, sagt Sprecher Felix Clary (siehe auch Bericht unten auf dieser Seite) und volliert damit die Schuld fr die anhaltende Pkw-Absatzflaute an die Poli-tik weiter. Dort wird auch ein Groteil der Branchengren bei ihrer Suche nach Schuldi-gen fr die Verkaufsmisere fndig; allerdings relativieren dabei auch einige.

    So ortet etwa Mazda Rainer-Chef Burkhard Ernst, der auch Bundesgremialobmann des heimischen Fahrzeughandels ist, im Interview mit medianet automotive (das Gesprch erscheint in unserer nchsten automotive-Ausgabe am 8. Mai) in ganz Westeuropa eine Tendenz, Autos raus aus den Grostdten zu bringen. Frei-lich wren dabei, so Ernst im Nachsatz, die Ausprgungen unterschiedlich. Whrend an-derswo die entsprechenden Richtlinien eher moderat gesetzt werden, wrde man in Wien zum Leidwesen der Autofahrer und Hndler sehr konsequent vorgehen. Zu kon-sequent?

    Wien. Whrend der Aufschwung am europischen Automarkt wei-ter anhlt und sich nach dem ers-ten Quartal laut aktuellen Zahlen des Herstellerverbandes ACEA auf Plus 8,5 Prozent summiert, gingen in sterreich die Neuzulassungen im gleichen Zeitraum um 7,5 Pro-zent zurck. Die sterreichischen Automobilimporteure sehen daher nun dringenden politischen Hand-

    lungsbedarf, wie ihr Sprecher Felix Clary ausfhrt: Die Zahlen best-tigen, wovor wir stndig warnen. Es ist unverstndlich, dass die Politik weiterhin kontraproduk-tiv handelt, im Zuge der aktuellen Steuerreform erneut die automo-tiven Steuern erhht und die Rah-menbedingungen fr die Autobran-che dadurch weiter verschrft. Laut den vorliegenden Zahlen ging

    die Zahl der Neuzulassungen nur in insgesamt sechs EU-Mitglieds-staaten zurck, unter ihnen ist s-terreich das Schlusslicht.

    Weitere Rckgnge denkbar

    Die geplante Erhhung des Sach-bezugs fr Dienstfahrzeuge mit Privatnutzung ber 120g/km CO2-Aussto von 1,5 auf 2,0 Prozent werde laut Clary zu einem Rck-gang im Firmenkundensegment fhren. Dieses mache derzeit al-lerdings rund 60 Prozent der Neu-zulassungen aus. Clary befrchtet dadurch weitere Neuzulassungs-Rckgnge, erst recht da erst vor einem Jahr die NoVA und die mo-torbezogene Versicherungssteuer erhht wurden.

    Die Leitbranche Automobilwirt-schaft trgt elf Prozent zum BIP bei, und jeder neunte Arbeitsplatz in sterreich geht auf sie zurck, sagt Clary. Eine Schwchung der Automobilindustrie bedeutet auch eine Schwchung der ster-reichischen Wirtschaft. Das kann nicht im Interesse der politischen Handlungstrger sein und ist defi-

    nitiv nicht im Interesse der Auto-mobilindustrie. Die permanenten Steuererhhungen im automotiven Sektor sind rational nicht nach-vollziehbar und knnen demnach nur ideologisch gesteuert sein. Man habe bereits mehrfach dar-gestellt, dass die Manahme aus fiskal- und wirtschaftspolitischer sowie kologischer Perspektive kontraproduktiv ist.

    Nachbesserungen gefordert

    Wir wnschen uns faire Rah-menbedingungen fr die Auto-mobilindustrie in sterreich. Bei den geplanten Manahmen zur Sachbezugs-Erhhung fr privat genutzte Dienstfahrzeuge sollte es Nachbesserungen geben. Die CO2-Grenze sollte zumindest auf 130g/km angehoben werden, alle alternativ betriebenen Fahrzeuge sollten vom Sachbezug gnzlich ausgenommen und vorsteuerab-zugsberechtigt sein. Dies wre im Sinne einer kologisierung und knnte einen Beitrag zum Markt-erfolg von alternativen Antrieben leisten, so Clary. (red)

    Automobilimporteure Sprecher Felix Clary: nach schwachen Zulassungszahlen politischer Handlungsbedarf

    sterreich ist europaweites Schlusslicht!

    Berylls Strategy Advisors Studie der Unternehmensberatung zeigt die Umsatzentwicklung der Zulieferbranche

    Zulieferer drfen sich ber neues Spitzenjahr freuen

    Mnchen. Selten waren die Automo-bilindustrie und ihre Zulieferer so gesund wie im abgelaufenen Jahr. Vor dem Hintergrund der global wachsenden Zulassungszahlen kommt diese Aussage von Tobias Keil, Berater bei Berylls Strategy Advisors und Co-Autor der krz-lich prsentierten Studie 4. Global Top Automotive Suppliers 2014, nicht berraschend. Und doch unterstreicht sie einmal mehr die positive Entwicklung der Branche in den vergangenen Jahren. Das fnfte Jahr in Folge haben die Top 100 der Automobilzulieferindustrie wieder alle Rekorde gebrochen, so Keil. Gegenber 2013 konnten die 100 grten Zulieferer ihr Umsatz-niveau um 11 Prozent steigern, das operative Ergebnis verbesserte sich um 8,1 Prozent des Umsatzes (plus 0,6 Prozentpunkte gegenber dem Vorjahr).

    Top 20 (fast) unverndert

    Weltgrter Automobilzulieferer blieb der Studie zufolge auch im vergangenen Jahr der Continental-Konzern mit einem Umsatz von 34,5 Mrd. Euro (plus 3,5 Prozent ge-genber 2013), gefolgt von seinem deutschen Konkurrenten Bosch (33,3 Mrd. Euro, plus 8,9 Prozent) und dem austro-kanadischen Zu-lieferer Magna (30,1 Mrd. Euro, plus 19,1 Prozent). Unter den 20 grten Unternehmen der Bran-che gab es zwar kleinere Rang-Verschiebungen (Magna konnte etwa den japanischen Zulieferer Denso berholen und US-Zulieferer Delphi rutschte von Rang 14 auf 15 ab), ohne Ausnahme gehren dem Ranking allerdings die selben Firmen an wie noch im Vorjahr. Dahinter kam es laut den Studi-

    enautoren aber durch eine Flut an M&A-Aktivitten zu groen Ver-schiebungen. Vor allem die groen amerikanischen Zulief