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Deutsche Handwerks Zeitung Baden-Württemberg Der Baden-Württembergische Handwerks- tag und die SPD-Landtagsfraktion wollen die duale Ausbildung stärken. Seite 9 REGIONAL Ausg. 10 | 24. Mai 2013 | 65. Jahrgang HANDWERKSKAMMER MANNHEIM RHEIN-NECKAR-ODENWALD 7 B1, 1–2, 68159 Mannheim Telefon (0621) 18002–0, Fax (0621) 18002–199, Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Dieter Müller Redaktion: Detlev Michalke E-Mail: [email protected] Impressum HANDWERK IN ZAHLEN Regenwasserrecycling der Zukunft Quelle: Prognos, Statista, ZDH, Feder+Flamme Korbach Regenwasseranlagen, jährliche Installation in Eigenheimen Bis 2020 werden voraussichtlich 370.000 Regenwasseranlagen eingebaut. Das entspricht einem Einsparpotential von 85 Mio. m 3 Wasser. 60.000 63.000 72.300 75.000 2009 2011 2016 2020 Für das Handwerk ergeben sich im Be- reich der barrierefreien Anpassung von Wohnungen und Häusern für eine älter werdende Gesellschaft interessante Ge- schäftsfelder. Anschauungsbeispiele und Informationen für Handwerks- unternehmen und ihre Kunden bietet der Raum „Demografie“ in der Hand- werkskammer in Mannheim, B 1, 1-2. Gezeigt werden Leitsysteme, bauliche und technische Hilfen, Mobilitätshilfen und Produkte zum Ausgleich körper- licher Beeinträchtigungen. Ergänzend steht ein Schulungs- und Beratungsan- gebot zur Verfügung. Zur offiziellen Er- öffnungsfeier am Dienstag, 4. Juni 2013 von 11 bis 12.30 Uhr sind alle Mitglieds- betriebe sehr herzlich eingeladen. Um Anmeldung unter Tel. 0621/18002-158 oder E-Mail. [email protected] heim.de wird gebeten. Die Einrichtung des Raumes wurde durch das Bundesministerium für Fa- milie, Senioren, Frauen und Jugend im Auftrag des Deutschen Bundestags ge- fördert. Die Nutzung des Raumes ist nach Absprache für Mitgliedsbetriebe und Innungen möglich, auch für Schu- lungen und Produkt- und Leistungsprä- sentationen. Für Fragen steht Ihnen das Demografie- team der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald unter Tel. 0621/18002-158 und E-Mail: [email protected] hwk-mannheim gerne zur Verfügung Raum Demografie Einladung zur Einweihung Der nächste Termin für die in Koopera- tion mit dem Mannheimer Anwaltsver- ein und der Handwerkskammer Mann- heim Rhein-Neckar-Odenwald durch- geführten Sprechstunden zur Unter- nehmensnachfolge findet am 14. Juni 2013 in der Handwerkskammer Mann- heim Rhein-Neckar-Odenwald in Mannheim statt. Hierbei handelt es sich um Erstberatungstermine. Die Inhalte werden vertraulich behandelt. Anmeldung ist erforderlich: Bitte bei Ute Hauck, Tel. 0621/18002-121, oder per E-Mail: [email protected] melden Nachfolge im Unternehmen Sprechstunde am 14. Juni 2013 Im Alter von 78 Jah- ren ist der frühere Landtagsabgeordne- te und das Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskam- mer Mannheim Rhein-Neckar-Oden- wald, Gerhard Bloemecke, in Mann- heim verstorben. Der Verstorbene war Bä- ckermeister und durch sein Engagement in der Politik – er saß lange Jahre im Mannhei- mer Stadtrat und war dort zeitweise sogar Fraktionsvorsitzender – die „Stimme des Handwerks“ in Stadt und Land. Er war mit Leib und Seele Bäcker und begleitete „sei- ne“ Bäcker-Innung Mannheim Stadt und Land bis in die letzte Zeit und nahm rege Notiz von ihr. Von 1974 bis 1996 war er als Mitglied der Vollversammlung der Hand- werkskammer Mannheim Rhein-Neckar- Odenwald beteiligt am Meinungsbildungs- prozess des Handwerks in der Region. In einem Schreiben an die Hinterbliebe- nen bezeichneten Präsident Walter Tschischka und Hauptgeschäftsführer Die- ter Müller den Verstorbenen als handwerkli- ches Urgestein, das viele Türen geöffnet hat. Kurz vor seinem 80. Geburtstag ver- starb in Heidelberg der Ehrenobermeis- ter der Metall-Innung Heidelberg, Karl Welk. Sein besonde- rer Einsatz galt in den vielen Jahren sei- nes ehrenamtlichen Wirkens der Weiter- gabe des Wissens an junge Handwerkerin- nen und Handwerker. Mehr als 25 Jahre en- gagierte er sich im Meisterprüfungsaus- schuss seines Berufes und war mit Leib und Seele dabei, wenn wieder ein neuer Jahr- gang heranwuchs. Als „klugen Sachwalter seiner Innung“ bezeichneten ihn Kammer- präsident Walter Tschischka und Hauptge- schäftsführer Dieter Müller in einem Bei- leidsschreiben. Denn in der Innung sei er zu Hause gewesen. Nach drei Jahren als Stell- vertreter vertrauten ihm die Delegierten sei- ner Innung 1987 das Amt des Obermeis- ters an, das er 12 Jahre lange mit großer Akribie und Sorgfalt ausfüllte. 10 Jahre war er zudem Mitglied der Vollversammlung, dem höchsten Beschlussorgan der Kam- mer. Insbesondere in der Kreishandwerker- schaft Heidelberg war sein Rat gefragt, auch als es um das „Haus des Handwerks“ ging. Beide Verstorbenen haben durch ihr Wir- ken Spuren im Handwerk der Region hinter- lassen. Ihr Tod hat eine Lücke gerissen. An ihrem Grab ruft ihnen das Handwerk ein letztes „Glückauf“ zu. Gerhard Bloemecke und Karl Welk verstorben Gerhard Bloem- ecke. Foto: Innung Karl Welk. Foto: privat D as Handwerk bietet Zukunftsperspektiven für alle Bewerber – unabhängig von der schulischen Vor- bildung.“ Dieser zentrale Punkt im Aufruf zum bundesweiten „Aktionstag Ausbildung“ durch ZDH- Präsident Otto Kentzler und Kammerpräsident Walter Tschischka ist Leitlinie in der Arbeit der Kammer zur Nachwuchssicherung, auch am diesjährigen (bundes- weiten) „Tag des Handwerks.“ Stand in den vergangenen Jahren an diesem Tag die Beratung auf der Agenda ganz oben, wurde in diesem Jahr der Schwerpunkt neu gesetzt. Denn die Erfah- rung der letzten Jahre zeigte, dass diese Beratungsleis- tung nur sehr zögernd angenommen wurde. Viel früher aufmerksam machen Für die Abteilung berufliche Bildung war für 2013 klar: Nachwuchssicherung beginnt nicht erst in der Schule. Noch viel früher gilt es, auf das Handwerk aufmerk- sam zu machen. Das große Buch „Hand in Hand durch unseren Ort. – Das große Kinderbuch des Hand- werks“, gestaltet für den Kindergarten, gab den Im- puls, am diesjährigen Tag der Ausbildung bereits bei den Kleinsten das Handwerk in den Fokus zu stellen. Daher war in den Räumen der Handwerkskammer einiges am diesjährigen Tag des Handwerks los. Vier Kindergärten aus Mannheim kamen zu Besuch, um zu kneten, um zu schrauben und zu bauen. Das Schöne an diesem Tag: mit dem Lied „Wer will fleißige Hand- werker seh’n?“ übten die Kinder schon einmal stimm- lich für die praktischen Übungen, denen sie sich dann als Anfänger-Handwerker stellen konnten. Juliane Ocker, Lehrlingswartin der Bäcker-Innung Mannheim Stadt und Land, hatte Teig mitgebracht und konnte die Kinder mit der Kunst des Brezel- Schlingens überraschen. In kleinen Gruppen lernten sie, den Teig zu rollen und dann mit gekonnten Griffen zur Brezel zu formen. Geübt im Umgang mit Kindern konnte Ocker auch noch den einen oder anderen Kunstgriff erklären, der von den Kindern gern nachge- macht wurde. Aus Holz hatte die Gruppe um Gudrun Nakoinz und Natalia Andrade ein kleines Auto fertigen lassen. Ziel war es für die Kinder aus verschiedenen Kinder- gärten, vorgefertigte Räder mit einem Kinderschrau- benzieher anzuschrauben und festzuziehen. Als letzte Übung stand sodann das Bauen einer Brücke auf dem Programm. Die Leonardo-Brücke, die bereits auf der Aus- und Weiterbildungsmesse „Jobs for Future“ zum Einsatz kam, setzt sich aus Einzeltei- len zusammen und bei richtigem Einpassen können die Teilnehmer darüberlaufen. Für die Kinder war es vor allem ein Erlebnis, etwas Fertiges zu sehen und nutzen zu können. Sei es als (dann gebackene) Brezel, als Spielzeugauto, das man mit nach Hause nehmen und dort nutzen kann, und vor allem die Leonardo-Brücke, über die man gehen konnte. Hier gewann das Lied „Wer will fleißige Hand- werker seh’n?“ eine ganz besondere Bedeutung. Das große Kinderbuch des Handwerks Zum Abschluss erhielt jeder Kindergarten, der mit ei- ner Gruppe vertreten war, das große Kinderbuch ge- schenkt, damit immer wieder auch nachgeschaut und vorgelesen werden kann, dass das Handwerk ein Teil unseres Alltags ist, den wir immer als selbstverständ- lich hinnehmen. Und die Gruppen „revanchierten“ sich mit selbst gemachten Collagen, in denen sie ihre Gedanken zum Thema „Berufe“ aufgemalt hatten und mit Bildern de- korieren konnten. Stolz präsentierte sich die Gruppe aus dem Kindergarten „Mirjam“ mit Hauptgeschäftsführer Dieter Müller mit den von ihnen gefertigten Spielzeugautos auf der Leonardo- Brücke. Fotos: HWK Aus der Hand von Natalia Andrade erhielt Justine Banski das große Kinderbuch aus der Imagekampagne – der gehobene Daumen signalisiert große Freude. Edis (5 Jahre) vom katholischen Kindergarten „Mirjam“ schmeckt die Brezel besonders gut, an der er selbst gear- beitet hat – wie man auf dem Bild sieht. Stolz gingen die Kinder über die von ihnen selbst gebaute Leonardo-Brücke. Latif (4 Jahre) kennzeichnet sein Auto mit seinem Namen: Jetzt gehört es ihm. Mit selbst gebastelten Collagen bedankten sich die ein- zelnen Gruppen für den Tag in der Kammer und das Ken- nenlernen des Handwerks. Bevor es daran ging, das Handwerk kennen zu lernen, wur- de erst einmal gesungen: Die fleißigen Handwerker standen im Mittelpunkt. Bei der diesjährigen Jahreshauptver- sammlung der Innung für Elektro- und Informationstechnik wurde Jürgen Scheuerer als Obermeister im Amt be- stätigt. Auch der Vorstand wurde neu bestimmt und setzt sich wie folgt zu- sammen: Obermeister: Jürgen Scheuerer, Pe- terstaler Straße 40, 69118 Heidelberg, stellv. Obermeister Heidelberg: Mar- tin Illing, Ingrimstraße 32, 69117 Hei- delberg, stellv. Obermeister Sinsheim: Holger Bechtel, Adalbert-Stifter-Straße 5, 74889 Sinsheim. Weitere Vorstandsmitglieder: Hans Ge- org Natto, Heidenäckerstraße 911, 69207 Sandhausen; Heinrich Engel, Mannheimer Straße 204, 69123 Heidel- berg; Andreas Köhler; Rohrbacherstra- ße 162, 69126 Heidelberg; Winfried Preuß, Schwetzinger Straße 26, 69190 Walldorf; Wolfgang Arnold, Blumenstra- ße 31, 69115 Heidelberg. Jürgen Scheuerer bestätigt Der neue Vorstand: Holger Bechtel, Hans Georg Natto, Heinrich Engel, Jürgen Scheu- erer, Martin Illing und Wolfgang Arnold (v. li.). Es fehlen Andreas Köhler und Winfried Preuß. Foto: Innung Jahreshauptversammlung Schon Kindergarten- kinder lernen spielend das Handwerk und seinen Alltag kennen Hand in Hand durch unseren Ort

Baden-Württemberg REGIONAL

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SStr-DHZ(V2)-2012-06-12REGIONAL Ausg. 10 | 24. Mai 2013 | 65. Jahrgang HANDWERKSKAMMER MANNHEIM RHEIN-NECKAR-ODENWALD 7
B1, 1–2, 68159 Mann heim Te le fon (0621) 18002–0, Fax (0621) 18002–199, Ver ant wort lich: Hauptgeschäftsführer Die ter Mül ler Redaktion: Detlev Michalke E-Mail: [email protected]
Impressum
Regenwasseranlagen, jährliche Installation in Eigenheimen
Bis 2020 werden voraussichtlich 370.000 Regenwasseranlagen eingebaut. Das entspricht einem Einsparpotential von 85 Mio. m3 Wasser.
60.000 63.000
72.300 75.000
2009 2011
2016 2020
Für das Handwerk ergeben sich im Be- reich der barrierefreien Anpassung von Wohnungen und Häusern für eine älter werdende Gesellschaft interessante Ge- schäftsfelder. Anschauungsbeispiele und Informationen für Handwerks- unternehmen und ihre Kunden bietet der Raum „Demografie“ in der Hand- werkskammer in Mannheim, B 1, 1-2. Gezeigt werden Leitsysteme, bauliche und technische Hilfen, Mobilitätshilfen und Produkte zum Ausgleich körper- licher Beeinträchtigungen. Ergänzend steht ein Schulungs- und Beratungsan- gebot zur Verfügung. Zur offiziellen Er- öffnungsfeier am Dienstag, 4. Juni 2013 von 11 bis 12.30 Uhr sind alle Mitglieds- betriebe sehr herzlich eingeladen. Um Anmeldung unter Tel. 0621/18002-158 oder E-Mail. [email protected] heim.de wird gebeten.
Die Einrichtung des Raumes wurde durch das Bundesministerium für Fa- milie, Senioren, Frauen und Jugend im Auftrag des Deutschen Bundestags ge- fördert. Die Nutzung des Raumes ist nach Absprache für Mitgliedsbetriebe und Innungen möglich, auch für Schu- lungen und Produkt- und Leistungsprä- sentationen.
Für Fragen steht Ihnen das Demografie- team der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald unter Tel. 0621/18002-158 und E-Mail: [email protected] hwk-mannheim gerne zur Verfügung
Raum Demografie Einladung zur Einweihung
Der nächste Termin für die in Koopera- tion mit dem Mannheimer Anwaltsver- ein und der Handwerkskammer Mann- heim Rhein-Neckar-Odenwald durch- geführten Sprechstunden zur Unter- nehmensnachfolge findet am 14. Juni 2013 in der Handwerkskammer Mann- heim Rhein-Neckar-Odenwald in Mannheim statt. Hierbei handelt es sich um Erstberatungstermine. Die Inhalte werden vertraulich behandelt.
Anmeldung ist erforderlich: Bitte bei Ute Hauck, Tel. 0621/18002-121, oder per E-Mail: [email protected] melden
Nachfolge im Unternehmen
Sprechstunde am 14. Juni 2013
Im Alter von 78 Jah- ren ist der frühere Landtagsabgeordne- te und das Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskam- mer Mannheim Rhein-Neckar-Oden- wald, Gerhard Bloemecke, in Mann- heim verstorben. Der Verstorbene war Bä- ckermeister und durch sein Engagement in der Politik – er saß lange Jahre im Mannhei- mer Stadtrat und war dort zeitweise sogar Fraktionsvorsitzender – die „Stimme des Handwerks“ in Stadt und Land. Er war mit Leib und Seele Bäcker und begleitete „sei- ne“ Bäcker-Innung Mannheim Stadt und Land bis in die letzte Zeit und nahm rege Notiz von ihr. Von 1974 bis 1996 war er als Mitglied der Vollversammlung der Hand- werkskammer Mannheim Rhein-Neckar- Odenwald beteiligt am Meinungsbildungs- prozess des Handwerks in der Region. In einem Schreiben an die Hinterbliebe- nen bezeichneten Präsident Walter Tschischka und Hauptgeschäftsführer Die- ter Müller den Verstorbenen als handwerkli- ches Urgestein, das viele Türen geöffnet hat. Kurz vor seinem 80. Geburtstag ver- starb in Heidelberg der Ehrenobermeis- ter der Metall-Innung Heidelberg, Karl Welk. Sein besonde- rer Einsatz galt in den vielen Jahren sei- nes ehrenamtlichen Wirkens der Weiter- gabe des Wissens an junge Handwerkerin- nen und Handwerker. Mehr als 25 Jahre en- gagierte er sich im Meisterprüfungsaus- schuss seines Berufes und war mit Leib und Seele dabei, wenn wieder ein neuer Jahr- gang heranwuchs. Als „klugen Sachwalter seiner Innung“ bezeichneten ihn Kammer- präsident Walter Tschischka und Hauptge- schäftsführer Dieter Müller in einem Bei- leidsschreiben. Denn in der Innung sei er zu Hause gewesen. Nach drei Jahren als Stell- vertreter vertrauten ihm die Delegierten sei- ner Innung 1987 das Amt des Obermeis- ters an, das er 12 Jahre lange mit großer Akribie und Sorgfalt ausfüllte. 10 Jahre war er zudem Mitglied der Vollversammlung, dem höchsten Beschlussorgan der Kam- mer. Insbesondere in der Kreishandwerker- schaft Heidelberg war sein Rat gefragt, auch als es um das „Haus des Handwerks“ ging. Beide Verstorbenen haben durch ihr Wir- ken Spuren im Handwerk der Region hinter- lassen. Ihr Tod hat eine Lücke gerissen. An ihrem Grab ruft ihnen das Handwerk ein letztes „Glückauf“ zu.
Gerhard Bloemecke und Karl Welk verstorben
Gerhard Bloem- ecke. Foto: Innung
Karl Welk. Foto: privat
Das Handwerk bietet Zukunftsperspektiven für alle Bewerber – unabhängig von der schulischen Vor-
bildung.“ Dieser zentrale Punkt im Aufruf zum bundesweiten „Aktionstag Ausbildung“ durch ZDH- Präsident Otto Kentzler und Kammerpräsident Walter Tschischka ist Leitlinie in der Arbeit der Kammer zur Nachwuchssicherung, auch am diesjährigen (bundes- weiten) „Tag des Handwerks.“
Stand in den vergangenen Jahren an diesem Tag die Beratung auf der Agenda ganz oben, wurde in diesem Jahr der Schwerpunkt neu gesetzt. Denn die Erfah- rung der letzten Jahre zeigte, dass diese Beratungsleis- tung nur sehr zögernd angenommen wurde.
Viel früher aufmerksam machen
Für die Abteilung berufliche Bildung war für 2013 klar: Nachwuchssicherung beginnt nicht erst in der Schule. Noch viel früher gilt es, auf das Handwerk aufmerk- sam zu machen. Das große Buch „Hand in Hand durch unseren Ort. – Das große Kinderbuch des Hand- werks“, gestaltet für den Kindergarten, gab den Im- puls, am diesjährigen Tag der Ausbildung bereits bei den Kleinsten das Handwerk in den Fokus zu stellen.
Daher war in den Räumen der Handwerkskammer einiges am diesjährigen Tag des Handwerks los. Vier Kindergärten aus Mannheim kamen zu Besuch, um zu kneten, um zu schrauben und zu bauen. Das Schöne an diesem Tag: mit dem Lied „Wer will fleißige Hand- werker seh’n?“ übten die Kinder schon einmal stimm- lich für die praktischen Übungen, denen sie sich dann als Anfänger-Handwerker stellen konnten.
Juliane Ocker, Lehrlingswartin der Bäcker-Innung Mannheim Stadt und Land, hatte Teig mitgebracht und konnte die Kinder mit der Kunst des Brezel- Schlingens überraschen. In kleinen Gruppen lernten sie, den Teig zu rollen und dann mit gekonnten Griffen zur Brezel zu formen. Geübt im Umgang mit Kindern konnte Ocker auch noch den einen oder anderen Kunstgriff erklären, der von den Kindern gern nachge- macht wurde.
Aus Holz hatte die Gruppe um Gudrun Nakoinz und Natalia Andrade ein kleines Auto fertigen lassen. Ziel war es für die Kinder aus verschiedenen Kinder- gärten, vorgefertigte Räder mit einem Kinderschrau- benzieher anzuschrauben und festzuziehen.
Als letzte Übung stand sodann das Bauen einer Brücke auf dem Programm. Die Leonardo-Brücke, die
bereits auf der Aus- und Weiterbildungsmesse „Jobs for Future“ zum Einsatz kam, setzt sich aus Einzeltei- len zusammen und bei richtigem Einpassen können die Teilnehmer darüberlaufen.
Für die Kinder war es vor allem ein Erlebnis, etwas Fertiges zu sehen und nutzen zu können. Sei es als (dann gebackene) Brezel, als Spielzeugauto, das man mit nach Hause nehmen und dort nutzen kann, und vor allem die Leonardo-Brücke, über die man gehen konnte. Hier gewann das Lied „Wer will fleißige Hand- werker seh’n?“ eine ganz besondere Bedeutung.
Das große Kinderbuch des Handwerks
Zum Abschluss erhielt jeder Kindergarten, der mit ei- ner Gruppe vertreten war, das große Kinderbuch ge- schenkt, damit immer wieder auch nachgeschaut und vorgelesen werden kann, dass das Handwerk ein Teil unseres Alltags ist, den wir immer als selbstverständ- lich hinnehmen.
Und die Gruppen „revanchierten“ sich mit selbst gemachten Collagen, in denen sie ihre Gedanken zum Thema „Berufe“ aufgemalt hatten und mit Bildern de- korieren konnten.
Stolz präsentierte sich die Gruppe aus dem Kindergarten „Mirjam“ mit Hauptgeschäftsführer Dieter Müller mit den von ihnen gefertigten Spielzeugautos auf der Leonardo- Brücke. Fotos: HWK
Aus der Hand von Natalia Andrade erhielt Justine Banski das große Kinderbuch aus der Imagekampagne – der gehobene Daumen signalisiert große Freude.
Edis (5 Jahre) vom katholischen Kindergarten „Mirjam“ schmeckt die Brezel besonders gut, an der er selbst gear- beitet hat – wie man auf dem Bild sieht.
Stolz gingen die Kinder über die von ihnen selbst gebaute Leonardo-Brücke.
Latif (4 Jahre) kennzeichnet sein Auto mit seinem Namen: Jetzt gehört es ihm.
Mit selbst gebastelten Collagen bedankten sich die ein- zelnen Gruppen für den Tag in der Kammer und das Ken- nenlernen des Handwerks.
Bevor es daran ging, das Handwerk kennen zu lernen, wur- de erst einmal gesungen: Die fleißigen Handwerker standen im Mittelpunkt.
Bei der diesjährigen Jahreshauptver- sammlung der Innung für Elektro- und Informationstechnik wurde Jürgen Scheuerer als Obermeister im Amt be- stätigt. Auch der Vorstand wurde neu bestimmt und setzt sich wie folgt zu- sammen: Obermeister: Jürgen Scheuerer, Pe-
terstaler Straße 40, 69118 Heidelberg, stellv. Obermeister Heidelberg: Mar-
tin Illing, Ingrimstraße 32, 69117 Hei- delberg,
stellv. Obermeister Sinsheim: Holger Bechtel, Adalbert-Stifter-Straße 5, 74889 Sinsheim.
Weitere Vorstandsmitglieder: Hans Ge- org Natto, Heidenäckerstraße 911, 69207 Sandhausen; Heinrich Engel, Mannheimer Straße 204, 69123 Heidel- berg; Andreas Köhler; Rohrbacherstra- ße 162, 69126 Heidelberg; Winfried Preuß, Schwetzinger Straße 26, 69190 Walldorf; Wolfgang Arnold, Blumenstra- ße 31, 69115 Heidelberg.
Jürgen Scheuerer bestätigt
Der neue Vorstand: Holger Bechtel, Hans Georg Natto, Heinrich Engel, Jürgen Scheu- erer, Martin Illing und Wolfgang Arnold (v. li.). Es fehlen Andreas Köhler und Winfried Preuß. Foto: Innung
Jahreshauptversammlung
Schon Kindergarten- kinder lernen spielend das Handwerk und seinen Alltag kennen
Hand in Hand durch unseren Ort
Deutsche Handwerks Zeitung
Mit dem Markenzeichen „Genera- tionenfreundlicher Betrieb – Ser-
vice + Komfort“ wurden zwei Hand- werksbetriebe der Region deutschland- weit ausgezeichnet und können mit diesem Markenzeichen werben. Voraus- setzung war, dass sie eine spezielle Schulung durchlaufen und entspre- chende Beratungskompetenz nachwei- sen konnten. Das neue Markenzeichen wurde vom Staatssekretär im Bundes- ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lutz Stroppe, und dem Geschäftsführer des Zentralver- bands des Deutschen Handwerks (ZDH), Karl-Sebastian Schulte, in Berlin vorgestellt.
„Älteren Menschen ein selbstbe- stimmtes Wohnen zuhause zu ermög- lichen, ist für das Bundesfamilienminis- terium ein wichtiges Ziel“, sagte Staats- sekretär Lutz Stroppe bei der Vorstel- lung des Markenzeichens. „Die meisten Menschen wollen auch im Alter in der vertrauten Wohnumgebung bleiben – auch wenn sie auf Hilfe und Pflege an- gewiesen sind. Sie brauchen dann eine an ihren Bedürfnissen und Erwartun- gen ausgerichtete Wohnung und ein gu- tes Wohnumfeld. Dem Handwerk kommt hier eine bedeutende Rolle zu. Und: Von einer barrierefreien Gestal- tung der Wohnung und des Wohnumfel- des können nicht nur ältere Bürgerin- nen und Bürger profitieren, sondern al- le, zum Beispiel auch Familien mit Kin- dern“, so Stroppe weiter.
Zeichen schafft Transparenz
ZDH-Geschäftsführer Schulte betonte in seiner Rede die wirtschaftliche Be- deutung des neuen Markenzeichens: „Mit dem Markenzeichen ‚Generatio- nenfreundlicher Betrieb‘ geben wir äl- teren Menschen, die ihre eigene Woh- nung oder ihr Haus altersgerecht um- bauen wollen, eine Hilfestellung an die Hand. Sie erkennen auf einen Blick, dass der Handwerksbetrieb ein auf Ser- vice und Komfort ausgerichtetes Ange- bot vorhält.
Damit schafft das Zeichen Transpa- renz für Kundinnen und Kunden und erleichtert ihnen den Zugang zu den Dienst- und Beratungs- leistungen der Betrie- be.“ Das Bundes- familienminis-
terium und der ZDH haben das Mar- kenzeichen „Generationenfreundlicher Betrieb – Service + Komfort“ im Rah- men der Initiative „Wirtschaftsfaktor Al- ter“ gemeinsam mit engagierten Hand- werkskammern, Fachverbänden und Betrieben entwickelt.
Als erste Handwerksbetriebe zeich- neten Staatssekretär Stroppe und
ZDH-Geschäftsführer Schulte Pe- ter Moos Elektrotechnik aus
Mannheim und die S-Qua- drat Konzepte GmbH aus
Oftersheim aus. In ei-
nem anschließenden Fachgespräch wurden die Inhalte und Ziele des Mar- kenzeichens vorgestellt. Das Marken- zeichen in Trägerschaft des ZDH greift auf bereits bestehende Initiativen in re- gionalen Handwerkskammern – auch in Mannheim – und Fachverbänden zu- rück, die sich seit vielen Jahren aktiv in diesem Bereich engagieren, und bün- delt nun diese Aktivitäten. Dafür wurde ein bundesweit einheitliches Curricu- lum und Qualifizierungsverfahren ent- wickelt, das für alle interessierten Handwerksbetriebe konkrete Rahmen- bedingungen vorgibt.
Weitere Informationen zum neuen Mar- kenzeichen „Generationenfreundlicher Betrieb – Service + Komfort“ und eine Liste der bis- lang ausgezeichneten Betriebe finden Sie un- ter www.generationenfreundlicher-betrieb.de
Bundesweites Markenzeichen „Generationenfreundlicher Betrieb“ für das Handwerk vorgestellt
Zwei Handwerksbetriebe der Region ausgezeichnet
Staatssekretär Lutz Stroppe (links) und Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte vom ZDH (rechts) zeichneten Christian Weber von der S-Quadrat Konzepte GmbH ...
… und Peter Moos Elektrotechnik in Mannheim mit dem neuen bundesweiten Marken- zeichen „Generationenfreundlicher Betrieb“ aus. Fotos: ZDH
Bei der Lehrlingssuche geht das Hand- werk innovative Wege – selbstverständ- lich auch über die neuen Me- dien. Etwa mit einer Smartphone-App, mit der das Hand- werk nicht nur in Sachen Lehrlings- suche auf digita- lem Erfolgskurs liegt. Auf der CeBIT in Hannover wurde das „Lehrstellenradar 2.0“ als „beste Verwal- tungs-App Deutsch- landss ausgezeichnet.
Staatssekretärin Corne- lia Rogall-Grothe, IT-Beauf- tragte der Bundesregierung, verlieh den Preis in der Kategorie „Entwick- ler“. Damit setzte sich das Handwerk im Wettbewerb gegen zahlreiche
Die Mannheimer Bauunternehmung Wenzel wurde bei der Jahreshauptver- sammlung der Bau-Innung Mannheim mit einer „Meisterhaft“-3-Sterne-Ur- kunde des Zentralverbands des Deut- schen Baugewerbes ausgezeichnet.
Mit Stolz nahmen die Firmengesell- schafter Dominic Wenzel und Martin Szymecki die Urkunde aus den Händen von Innungsobermeister Günter Sebas- tian und Thomas Möller, Hauptge- schäftsführer des Verbandes Bauwirt- schaft Nordbaden, entgegen. Günter Sebastian: „Wir freuen uns, dass mit der Wenzel Bauunternehmung ein weiteres Mitglied der Bau-Innung Mannheim mit einer ‚Meisterhaft‘-Urkunde für die Qualität ihrer Arbeit geehrt wurde. Eine Firma, die – wie viele von uns – ‚fürs Le- ben gern baut‘, wie die Firmenhome - page verrät.“ Dominic Wenzel und Mar-
tin Szymecki: „Oberstes Gebot unseres Unternehmens ist es, die uns aufgetra- genen Arbeiten zur vollsten Zufrieden- heit unserer Kunden auszuführen. Un- sachgemäß ausgeführte Arbeiten kön- nen immense Folgekosten verursachen. Wir bieten unseren Kunden ein Opti- mum an Leistung und Qualität.“
Thomas Möller: „Das Meisterhaft- Siegel soll Auftraggebern die Suche nach einem qualifizierten Bauunter- nehmen erleichtern. Es ist ein sicheres Indiz für die Qualität einer Firma. Alle Unternehmen mit Meisterhaft-Siegel müssen ihre Qualifikation regelmäßig nachweisen. Über die Einhaltung des Qualitätsstandards wacht eine unab- hängige Prüfstelle, die Zert.Bau.“
Eine Übersicht aller „Meisterhaft“-Be- triebe in Baden-Württemberg gibt es unter www.meisterhaftbauen-bw.de
Wenzel Bau Mannheim erhält drei „Meisterhaft“-Sterne
„Wir bauen fürs Leben gern“
Stolz nahmen die Firmengesellschafter Dominic Wenzel (li.) und Martin Szymecki (re.) die Urkunde von Obermeister Günter Sebastian (2.v.re.) und Hauptgeschäftsführer Thomas Möller (2.v.li.) entgegen. Foto: Verband Bauwirtschaft Nordbaden e.V.
Deutlich abgekühlt hat das Handwerk der Region Rhein-Neckar-Odenwald das Jahr 2013 begonnen. Das ergab eine Umfrage der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald in Zusammenarbeit mit Creditreform, die Hauptgeschäftsführer Dieter Müller der Öffentlichkeit vorstellte. Müller erläu- terte: „Allerdings bedeutet das erste Quartal eines Jahres stets eine gewisse Beruhigung, sozusagen ein Durch- schnaufen vor einem neuen konjunktu- rellen Anlauf.“ So bemerkte Müller leichte Abschwächungstendenzen vor allem in der allgemeinen Geschäftsent- wicklung. Denn nur noch 41,2 Prozent der Unternehmen bewerteten ihre Lage als gut gegenüber 52,4 Prozent vor ei- nem Jahr. Auch die Auftragslage habe sich im abgelaufenen Quartal im Saldo verschlechtert. Zwar verzeichneten 21,1 Prozent der Betriebe – und damit fast fünf Prozent mehr als noch im ers - ten Quartal 2012 – ein größeres Volu- men. Demgegenüber hat sich der Anteil der Betriebe fast verdoppelt, die ein Mi- nus in den Auftragsbüchern verzeich- neten (39,4 Prozent).
Die differenziertere Betrachtungs- weise bei der Betriebsauslastung erläu- terte Müller: „Einerseits arbeiten mehr Betriebe über ihrer Kapazitätsgrenze, andererseits hat sich der Anteil der Be- triebe, die unter ihren Möglichkeiten ar- beiten, zugenommen. Auch die Um- satzsituation bestätigt den Eindruck, dass das erste Quartal 2013 ruhiger an- gegangen wurde, da 49 Prozent einen Umsatzrückgang vermeldeten, wäh- rend 17,5 Prozent steigende Umsätze vermeldeten.“ Alle Indizien seien Zei- chen für ein ruhigeres erstes Quartal
und dass man sich für das belebtere 2. Quartal 2013 vorbereitet. „Denn mit steigenden Temperaturen wird auch die Zuversicht größer. Der Anteil der Hand- werksbetriebe, die eine Verbesserung erwarten, liegt bei 59,1 Prozent. Der Sal- do aus optimistischen und pessimisti- schen Geschäftsprognosen liegt bei plus 53,6 Punkte“, so Müller. Genauso viel Zuversicht sehe er bei der Auftrags- lage. Fast 60 Prozent rechneten mit ei- ner Verbesserung, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal be- deute, als nur 45,5 Prozent mit volleren Auftragsbüchern rechneten.
Die Skeptiker bleiben weit unter der Zehn-Prozent-Marke, denn derzeit kal- kulieren nur 7,8 Prozent mit weniger Aufträgen (Vorjahr 6,8 Prozent). Müller: „Und trotz einer eher bescheidenen Umsatzentwicklung gehen fast zwei Drittel (63,1 Prozent) von einer Steige- rung ihrer Umsätze aus und damit deut- lich mehr als noch im ersten Quartal 2012 (damals 53,5 Prozent).“ Zwar such- ten die Handwerksbetriebe der Region händeringend Fachleute für ihre Betrie- be, aber die Zahlen machen deutlich, dass nur 10,8 Prozent mehr eingestellt hätten, erläuterte der Kammerhauptge- schäftsführer. Weiter: „Auch in der na- hen Zukunft rechnen nur 3,9 der Betrie- be mit weiteren Einstellungen. 94,4 Pro- zent wollen ihre Bestände halten.“
Lag das Investitionsniveau in den vergangenen Monaten deutlich über dem langjährigen Durchschnitt, hat sich auch hier eine gewisse Beruhigung eingestellt. 50,6 Prozent verzichteten auf Investitionen. Die Erwartungen für das kommende Quartal seien deutlich höher: 58,6 Prozent wollten finanzielle Mittel für Ausrüstung und Maschinen aufwenden und auch den derzeit güns - tigen Kreditmarkt nutzen, um den Be- trieb auf Vordermann zu bringen. Be- trachte man die einzelnen Gewerke, so herrscht beste Laune im Bauhauptge- werbe, das als einziges Gewerk die 50- Punkte-Marke geknackt hat. Besonders bei den Dienstleistern, aber auch beim Kfz-Handwerk sei das Klima gesunken. „Daher sind hier die Erwartungen hoff- nungsvoll gestimmt, besonders im Bau- hauptgewerbe und in den Gesundheits- handwerken“, so Müller.
Den Konjunkturbericht finden Sie unter www.hwk-mannheim.de, Stichwort „Konjunk- tur“ in der Rubrik „Handwerk regional“
Handwerk geht aber optimistisch in das zweite Quartal
Handwerkskonjunktur hat sich abgekühlt
Nur noch 41,2 Prozent der Unternehmen bewerteten ihre Lage als gut.
Foto: pojoslaw/Fotolia
Im Rahmen der diesjährigen Mit- gliederversamm- lung des Landes- verbandes Baden- Württemberg er- hielt Bernd Bei- kirch, Obermeister der Friseur-Innung Buchen und Lan- desvorstandsmit-
glied, die silberne Ehrennadel des Zen- tralverbandes des Deutschen Friseur- handwerks aus den Händen des Lan- desvorsitzenden Herbert Gassert. Er er- hielt diese Auszeichnung als Erster überreicht. Beikich ist vor seiner Ober- meistertätigkeit bereits Stellvertreter seiner Friseur-Innung gewesen. Auf Landesverbandsebene engagiert sich Beikirch vor allem im Ausschuss für Öf- fentlichkeitsarbeit und betreut mit Feu- ereifer die 2010 gestartete Facebooksei- te des Fachverbandes. Beikirchs ge- schultes Auge für Modefotografien und seine Jurytätigkeiten bei den Landes- meisterschaften sind unentbehrlich ge- worden, betonte Landesvorsitzender Herbert Gassert und überreichte dem Geehrten die Anstecknadel in Silber und die Urkunde. „Ehrenamt lohnt sich immer“, meinte Gassert abschließend.
Silberne Ehrennadel
stellen im Handwerk zu
Lehrstellenradar des Handwerks ausgezeichnet
Ab dem 30.04.2013 übt Frau Tischlermeis- terin Sabine Zöller, Blumenstraße 57, 69115 Heidelberg für die Handwerkskam- mer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald im Tischler-Handwerk ihre Tätigkeit als öffent- lich bestellte und vereidigte Sachverständi- ge aus.
Sachverständigenwesen
Amend, Daniel, Servicetechniker, be- schäftigt bei Autohaus Käsmann GmbH, Mosbach;
Atman, Salima, Bürokauffrau, be- schäftigt bei Autohaus Käsmann GmbH, Mosbach;
Busch, Werner, Malergeselle, be- schäftigt bei Herbst GmbH, Hard- heim;
Dogan, Hayati, Automobilverkäufer, beschäftigt bei Autohaus Käsmann GmbH, Mosbach;
Drygas, Mathias, Maurer, beschäftigt bei Wolbert-Bau OHG, Schwarzach;
Edelmann, Rita, Bürokauffrau, be- schäftigt bei Autohaus Käsmann GmbH, Mosbach;
Frisch, Steffen, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, beschäftigt bei Fliesen Schölch GmbH, Waldbrunn;
Gehrig, Karin, kaufmännische Ange- stellte, beschäftigt bei Herbst GmbH, Hardheim;
Grab, Thomas, Automobilkaufmann, beschäftigt bei Autohaus Käsmann GmbH, Mosbach;
Hartmann, Markus, Lagerist, be- schäftigt bei Autohaus Käsmann GmbH, Mosbach;
Plechaczek, Pawel, Malergeselle, be- schäftigt bei Herbst GmbH, Hard- heim;
Seemann, Dirk, Maurer, beschäftigt bei Wolbert-Bau OHG, Schwarzach;
De Vitti, Vincenzo, Automobilver - käufer, beschäftigt bei Autohaus Käs- mann GmbH, Mosbach;
Weiß, Jörg, Kundendienstberater, be- schäftigt bei Autohaus Käsmann GmbH, Mosbach.
finden – ganz einfach via Tablet oder Smartphone.
Das Angebot wird von den beteilig- ten Handwerkskammern regelmäßig aktualisiert und ausgeweitet. Rund 16.700 Lehrstellen stellt die App ihren Usern derzeit bundesweit zur Verfü- gung. Wer noch berufliche Entschei- dungshilfe benötigt, kann mit dem inte- grierten „Berufe-Checker“ den passen- den Handwerksberuf finden – und dank Suchassistenten ist dieser nur noch we- nige Klicks entfernt.
Der Lehrstellenradar 2.0 kann kostenfrei im Apple App Store (https://itunes.apple. com/de/app/lehr- stellenradar-2.0) und im Google Play Store (https://play.google. com/store/apps/ details?id=de.odav. lehrstellenradar) heruntergeladen werden