career 0502

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  • medianet.at

    career network

    Job-Brse Die Auf- und Umsteiger des Monats im Kurzportrait 90

    FH Burgenland Rekord: So viele Studierende wie noch nie 94

    berfordert? Wie die sterreicher ihre Arbeits-welt technisch sehen 94

    Klasse statt Masse Die Weiterbildungsbranche auf dem Prfstand 95

    Freitag, 5. Februar 2016 cover 89

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    Innovative Impulse fr die Mechatronik-AusbildungAn der FH O in Wels startet im Herbst das neue internationale Masterstudium Automotive Mechatronics and Management. 92

    New Work Award Die besten Arbeits-konzepte von und fr morgen.

    Besoldungs-check GF-Gehlter in sterreich, Schweiz, Deutschland, Tschechien und Ungarn im Vergleich.

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    Margarete Schrambck

    Top-Meldung der WocheAb 1.6. wird die Tirolerin

    Margarete Schrambck (45) neue sterreich-Chefin der A1 Telekom Austria. Nach einem Top-Job bei Alcatel bernahm

    sie 2002 die Position des CEO NextiraOne Austria und

    blieb auch nach der bernah-me durch Dimension Data

    Geschftsfhrerin.

    Carsten Schlichting

    wikifolio.com Carsten Schlichting (43) ist

    neuer CTO beim Wiener FinTech-Start-up. Er leitete das Wiener bwin IT-Architektur-Team und die globale Corporate IT fr bwin.party und baute vor dem

    Wechsel zu wikifolio.com als VP Engineering zwei Entwicklungs-Teams fr Skrill in London auf.

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    Ricoh Austria/Dusek

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  • medianet.at90 PERSONAL & MANAGEMENT Freitag, 5. Februar 2016

    Von Paul Christian Jezek

    WIEN. Schweizer Chefs verdienen im Vergleich am besten: Mit durch-schnittlich 385.000 Jahresgehalt liegen Schweizer Geschftsfhrer vor ihren deutschen Kollegen, die im Schnitt 366.000 verdienen. Schlusslicht sind die Geschfts-fhrer aus sterreich mit durch-schnittlich 292.000 Jahresgehalt.

    Zu beachten sind dabei aber die Lebenshaltungskosten, die im Vergleich zu anderen europischen Lndern berdurchschnittlich hoch ausfallen, sagt Kienbaum-Vergtungsexperte Alfred Berger. Die Summe, die vom Gehalt nach Abzug der Lebenshaltungskos-ten brig bleibt, ist deshalb in Deutschland, sterreich und der Schweiz hnlich hoch.

    Hierarchische ArgumenteIn Deutschland sind die Gehalts-unterschiede zwischen den Hierar-chieebenen am grten: Ein deut-scher Geschftsfhrer verdient mit 366.000 im Jahr fast acht Mal so viel wie ein Sachbearbeiter, der im Schnitt 48.000 jhrlich erhlt.

    Bei den Nachbarn fallen die Un-terschiede geringer aus: In ster-reich verdient ein Geschftsfhrer rund sieben Mal so viel wie ein Sachbearbeiter, in der Schweiz im Schnitt fnf Mal so viel.

    In sterreich variieren brigens etwaige Gehaltssteigerungen je nach Hierarchieebene erheblich: Je verantwortungsvoller die Posi-tionen, desto geringer die Gehalts-steigerung. Sachbearbeiter knnen sich ber ein Gehaltsplus von 5% freuen, Geschftsfhrer hingegen haben 2015 sogar 2% weniger ver-dient als im Jahr zuvor.

    Der Bonus machtsMehr als 95% der Geschftsfhrer in Deutschland, sterreich und der Schweiz erhalten einen Bonus zu-

    stzlich zu ihrem Grundgehalt. In Deutschland betrgt diese variab-le Vergtung im Schnitt 126.000 ; das sind rund 31% des Gesamtge-halts. Die Schweizer Chefs erhalten mit rund 80.000 im Schnitt 22% ihrer Jahresvergtung als Bonus. In sterreich betrgt die variable Vergtung von Geschftsfhrern mit 88.000 immerhin rund 30% ihres Gesamtgehalts.

    Insbesondere auf den oberen Fhrungsebenen sind Nebenleis-tungen weitverbreitet: Neben be-trieblicher Altersvorsorge und zu-stzlichen Gesundheitsleistungen bernehmen die Unternehmen hu-fig auch Kosten fr Krippenpltze, Firmenwagen und Mobiltelefone. Wenn Mitarbeiter merken, dass ihre Leistung angemessen wertge-schtzt wird, motiviert sie das zu berdurchschnittlichem Engage-ment, sagt Berger. So profitiert auch das Unternehmen.

    Im Vergleich zu weiteren Nach-barstaaten haben es die heimischen Geschftsfhrer dennoch ganz gut getroffen: Derzeit liegt das Durch-schnittsgehalt eines Geschfts-fhrers in Tschechien bei jhrlich 117.000 und in Ungarn bei 82.000 .

    Die anderen NachbarnDieses Gehaltsgeflle wird auch knftig Bestand haben, denn die Gehaltssteigerungen liegen knftig auf hnlichem Niveau: Fr heuer prognostiziert Kienbaum z.B. eine durchschnittliche Steigerung der Geschftsfhrer-Gehlter in ster-reich von 2,7, in Tschechien von 3,3 und in Ungarn sogar nur von 2,0%.

    Die Steigerungsrate in Ungarn liegt sogar deutlich unter der in sterreich, meint Berger. Das bedeutet, Ungarn fllt noch wei-ter zurck, und das Gehaltsgeflle zwischen Ost und West nimmt zu.

    Vergleicht man die Gehlter von Facharbeitern in diesen drei Ln-dern, sind die Unterschiede sogar noch grer: Mit durchschnittlich 41.000 verdient ein Facharbeiter in sterreich 5,6-mal so viel wie in Ungarn, wo das Durchschnitts-gehalt bei gut 7.000 liegt. Im Ver-gleich zu Tschechien mit knapp 13.000 Jahressgehalt zahlen die sterreichischen Unternehmen ih-ren Facharbeitern immer noch 3,2-mal so viel.

    Reden wir mal bers Geld!Geschftsfhrer in sterreich verdienen weniger als in Deutschland oder in der Schweiz, dafr 3,5x so viel wie in Ungarn und mehr als das Doppelte der Tschechen.

    Kienbaum-Experte Alfred Berger: Nebenleistungen sind sowohl fr Ar-beitgeber als auch fr Mitarbeiter gewinnbringend.

    Boni-Check Im Vergleich zu sterreich mit 88.000 an Boni (= ca. 30% des Grundgehalts) liegt die variable Ver gtung in Tschechien bei knapp 29.000 oder 24%; in Ungarn sind es 19.000 , was 23% des Gesamt-gehalts entspricht.

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    sterreich Hierzulande werden die Gehlter heuer im Schnitt nominal um 2,7% steigen, inflationsbereinigt sind es nur 0,5% mehr. Ursache sind die hohen Preissteigerungen in sterreich.

    Deutschland Beim groen Nachbarn erh-hen die Firmen die Gehlter 2016 im Schnitt um 2,7%. Bercksichtigt man die Inflati-onsrate, beluft sich die reale Gehaltssteigerung auf 1,3%.

    SchweizDie Eidgenossen knnen mit einer Gehaltssteigerung von 1,6% rechnen, unter Bercksich-tigung der Inflati-onsrate von 0,1% sogar mit einem Plus von 1,7%.

    Gehaltssteigerungen 2016

    Job-BrseDie Auf- und

    Umsteiger des Monats im Kurzportrait

    Christiane Bruszis

    Pandora Per Anfang Februar hat Christiane Bruszis die Kommunikati-on und Pressesprecherfunktion beim Echtschmuckanbieter Pandora ber-nommen. Bruszis kommt von der in-ternationalen Kosmetikfirma Coty.

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    Htun AungUnicredit Bank Austria Asien-Spe-zialist Htun Aung erhielt das Silberne Ehrenzeichen fr Verdienste um die Republik sterreich. Der aus Myan-mar stammende, in Wien lebende Export-Experte leistete einen wertvol-len Beitrag dafr, dass in den Tiger-staaten eine groe Anzahl von heimi-schen Projekten finanziert wurde.

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    Wilhelm Petersmann

    Fujitsu Wilhelm Petersmann hat die Geschftsfhrung bei Fujitsu in ster reich bernommen und folgt damit Johannes Baumgartner-Fois-ner. Petersmann war seit 2012 Mana-ging Director der Fujitsu Technology Solutions AG Schweiz.

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    Stefan SzimakPrisma Stefan Szimak (38) leitet den neuen Bereich Commercial Under-writing und Customer Services bei Prisma Die Kreditversicherung. Der Absolvent eines betriebswirtschaftli-chen Studiums an der Wiener WU be-gann seine Karriere bei Prisma 2003 im Bereich Verkauf und war zuletzt Gebietsleiter fr Wien und N.

  • medianet.at Freitag, 5. Februar 2016 PERSONAL & MANAGEMENT 91

    Von Paul Christian Jezek

    BERLIN/GRAZ. Lebenszeitorien-tierte Arbeitszeitmodelle, Mitarbei-ter als Mitunternehmer oder eine Vier-Tage-Woche fr alle wh-rend die Hollywood-Gren noch eine Zeit lang auf ihre Oscars war-ten mssen, stehen die Gewinner des New Work Awards dem Os-car fr zukunftsweisende Arbeits-konzepte bereits fest. Der Preis, der zum dritten Mal vom Berufs-netzwerk Xing vergeben wurde, zeichnet Unternehmen aus, die ihre Arbeitskultur auf zukunftsweisen-de Art anders definieren.

    Von mehr als 140 Bewerbern gelang zwlf Unternehmen da-runter zwei aus sterreich der Sprung auf die Shortlist des Ide-enlabors, einem Expertengremium fhrender Kpfe aus Gesellschaft, Wirtschaft und Forschung; im An-schluss whlte die Netzgemeinde aus den zwlf Finalisten die Sieger.

    Sieg fr Robert BoschDen ersten Platz sicherte sich die Robert Bosch GmbH mit ihrem Konzept Vielfalt ist unser Vorteil.

    Das Unternehmen setzt Impulse fr eine flexible und familienbe-wusste Arbeitskultur von morgen. Dabei bercksichtigt Bosch die jeweiligen Lebensphasen der Mit-arbeiter und bietet personalisierte Lsungen wie z.B. Homeoffice, Job-Sharing und auf Betreuungszeiten abgestimmte Familienarbeitspltze auch in der Produktion.

    Silber fr Heitkamp & HlscherDas Bauunternehmen Heitkamp & Hlscher GmbH & Co. KG ber-zeugte mit der Initiative Das H-Team: Mitarbeiter als Erfolgs-faktor und landete auf dem zwei-ten Platz. Die Infrastrukturexper-ten machen ihre Mitarbeiter zu Mitunternehmern und beteiligen sie nicht nur am Erfolg, sondern am ganzen Unternehmen das frdert die Motivation und Zufrie-denheit und steigert gleichzeitig die Attraktivitt von Heitkamp & Hlscher als Arbeitgeber.

    Rang drei geht in die Grne MarkDen dritten Platz des New Work Awards holte sich die Bike Citizens GmbH. Sie verkrzten ihre Arbeits-zeiten von Montag bis Donnerstag zur 36-Stunden-Woche, vom Chef bis zum Praktikanten.

    Das Ergebni