Click here to load reader

career 2905

  • View
    224

  • Download
    3

Embed Size (px)

DESCRIPTION

 

Text of career 2905

  • Hier werden Kanle sehr intelligent vernetzt

    medianet

    careernetwork

    Brssel. Bei einer hochkartig be-setzten Podiumsdiskussion am 26.5. wurde die Einrichtung eines EU-weiten Talentepools gefordert, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer europaweit zusammenzubringen.

    Die Quintessenz: Einerseits stim-men die am Arbeitsmarkt angebo-tenen Qualifikationen teils nicht mit den Anforderungen der Arbeit-geber berein andererseits ist die geografische Mobilitt in der EU sehr niedrig.

    Bereits 40% der Firmen in der Europischen Union haben Proble-me, Arbeitnehmer mit den richtigen Qualifikationen zu finden. (pj)

    BESTE MBA-AUSBILDUNGEN

    Aktuelles Ranking: Donau Uni Krems vor WU Executive Academy und MCI Seite 73

    SCHWIERIGE TALENTSUCHE

    Beim Aufspren neuer Fachkrfte tut sich der Mittelstand besonders schwer Seite 75

    H. PFLAUDER BERGBAHNEN BAD

    KLEINKIRCHHEIM Suz

    y S

    tck

    l

    R

    OC

    INSIDE yOuR BuSINESS. tODAy. fREItAG, 29. MAI 2015 71

    Profil Anton Jenzer bekommt einfach nicht genug vom Dialog Marketing. Seite 72

    Barrierefrei Mehr Vielfalt am Arbeits-markt: atempo schafft neue Berufe fr Menschen mit Behinderung. Seite 73

    Michael Moser/VSG Direktwerbung

    L

    and

    O

    /Lin

    schi

    nger

    LEISTUNGSDENKEN

    Zur aktuellen IMAS-Studie ber das Meinungsbild der sterreicher rund um Beruf und Leistungs-bereitschaft. Seite 74

    Wien. Laut einer aktuellen Studie von MindTake Research erlebt die Hlfte der sterreicher zwischen 15 und 59 zumindest gelegentlich das Gefhl von negativem Stress in der Arbeit. Zeitdruck ist dabei Stressauslser Nummer eins, und berstunden sind fr die meisten Berufsttigen Realitt.

    75% der Berufsttigen in ster-reich haben angegeben, berstun-den zu machen. 22% arbeiten sechs bis zehn Stunden mehr in einem durchschnittlichen Monat, und 19% zwischen einer und fnf Stun-den. 13% machen sogar mehr als 20 berstunden im Monat. Lediglich

    18% haben angegeben, keine ber-stunden zu machen.

    Die Stressfaktoren

    Ein Drittel (34%) fhlt sich grund- stzlich eher bis sehr gestresst. Die Hlfte (51%) beteuert, zu viele Auf-gaben zu haben und deshalb ge- stresst zu sein. Schlechtes Arbeits- klima ist immerhin fr 35% ein Grund fr Stress, genau wie Schlaf- mangel (34%). 23% nennen auch physische Belastungen als Stress-auslser, und je 19% sind gestresst wegen schlechter Bezahlung und Mobbing zwischen Kollegen. (pj)

    Druck Drei Viertel machen berstunden, ein Drittel verlsst das Haus unausgeschlafen

    Jede Menge Stress in der Arbeit

    Fr viele Berufsttige ist Schlafmangel ein sehr wesentlicher Stressfaktor.

    Die Europische Union muss attraktiver fr internationale Talente werden.

    P

    anth

    erm

    edia

    .net

    /Die

    go C

    ervo

    d

    pa/d

    paw

    eb/d

    pa/J

    ens

    Kal

    aene

    Fachkrftemangel Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

    Talentepool fr die EU

    Bergbahnen Bad Kleinkirchheim/Hans Groder

  • Wien. Gleich zu Beginn des media-net-Gesprchs lsst Anton Jenzer keinen Zweifel an einem ganz wich-tigen Grundprinzip: Die Menschen goutieren Werbung, wenn diese fr sie informativ und relevant ist. Das haben viele Marktforschungen und Umfragen eindeutig bewiesen.

    Was dagegen nervt, sind Spams und Giekannen-Kampagnen, die an den persnlichen Bedrfnissen der jeweiligen Zielgruppe vorbei-gehen.

    Und damit ist Jenzer auch schon bei einem Thema, das ihn schon lange beruflich beschftigt: Rele-vante und zielgruppengenaue An-

    sprache gelingt auch heutzutage nur ber Kundenprofile und deren Auswertung. Seit Jahresbeginn ist er bei der VSG Direkt ttig, einem der fhrenden Produktions- und Dienstleistungsunternehmen fr Dialog Marketing, das seit mehr als einem Vierteljahrhundert er-folgreich im Markt ttig ist.

    Neben dem Ausbau des Kern-geschfts hat sich Jenzer bei VSG Direkt auf die Implementierung neuer Geschftsfelder konzentriert vor allem natrlich im analy-tischen und digitalen Bereich. Der Trend geht eindeutig in Richtung hybrides Marketing, also der intel-ligenten Vernetzung der On- und Offline-Kanle.

    Es geht um den Erfolg

    Was ist damit genau gemeint? Unternehmen wollen mit Dialog Marketing vorrangig wirtschaft-lich nachhaltigen und vor allen Dingen messbaren Verkaufserfolg erzielen, erklrt Jenzer. Ob Off- oder Online, egal ob personalisierte Mailings per Post oder Targeting-Lsungen im Web, alles hat seine Vor- und Nachteile und damit sei-ne Berechtigung.

    Je nach Ziel der Kampagne gelte es, die besten Aspekte der beiden Welten zu kombinieren: Als DMV- Prsident ist er einer der Initia-toren der Direct-Profit-Initiative Pimp my Campaign!, die es er-mglicht, bestehende Dialog Mar-keting-Kampagnen kostenneutral mit innovativen Manahmen zu op-timieren. Die Ergebnisse sind teil-weise beeindruckend: So konnte als ein Beispiel unter vielen durch personalisierte URLs in Kombina-tion mit postalischen Mailings bei

    einem Cross-Media-Case die Re-sponse-Raten deutlich erhht und die Kosten pro Kontakt auf ber ein Drittel gesenkt werden.

    Tools unter der Lupe

    Welche Manahmen empfiehlt Jenzer also medianet-Lesern im Detail? Das hngt immer davon ab, welches Ziel und welche Ziel-gruppe die jeweilige Kampagne hat! E-Mail-Newsletter funkti-onieren und werden immer noch sehr gern als Kommunikations-kanal genutzt und gern gelesen, solange sie besondere Angebote, wichtige Informationen und die griffige Incentives enthalten.

    Social Media-Prsenz, etwa mit einer gut gewarteten Unterneh-mensseite auf Facebook, gehrt heute wie eine Firmenwebsite oft-mals zum Standardrepertoire und hat seine Strke im Involvement der Kunden und Fans.

    Und QR-Codes oder personali-sierte URLs? Das sind bewhrte Tools, um sogenannte Medienbr-che einzuleiten, also um den Leser zum Wechseln des Kanals zu bewe-gen. Beispielsweise werden Print-

    Mailings oder Newsletter genutzt, um Kunden in den Online-Shop oder auf die Website zu lotsen.

    Location-Based-Services, Apps und ausgefeiltes Mobile Marketing haben laut Jenzer jedenfalls noch enormes Potenzial besonders in der jungen Zielgruppe der Digital Natives. Da wird in den kommen-den Jahren noch sehr viel passie-ren! Allerdings werde gerade in diesem Bereich noch viel experi-mentiert.

    Ein groes Bettigungsfeld

    Heute hat sich Dialog Marketing als Marketing-Disziplin ohne jeden Zweifel emanzipiert und etabliert. Durch neue Trends und Marktge-gebenheiten sind einige Auftragge-ber, Agenturen und Dienstleister in einer Umbruchphase und gerade dabei, ihr Geschft neu aufzustel-len, meint Jenzer ein schner Markt fr seine VSG Direkt und eine herausfordernde Aufgabe fr den DMV, der die Direct Profit Initiative unter dem inzwischen sehr populren Motto Pimp my Campaign! in Zusammenarbeit mit der sterreichischen Post AG weiter forcieren wird.

    Auch wenn die digitalen Medien besonders durch mobiles Inter-net und Smartphones in Zukunft noch strker unseren Alltag pr-gen werden, heit das nicht, dass klassische Kanle obsolet werden, sagt Jenzer. Bei der Erfindung des Fernsehens, des Handys oder des E-Readers wurde von Pessimisten noch jedes Mal das Ende des Vor-gnger-Mediums, also des Radios, des Festnetztelefons oder eben des Buchs prophezeit. Bekanntlich ist nichts davon eingetreten

    72 careernetwork Career portrait Freitag, 29. Mai 2015

    Mic

    hael

    Mos

    er/V

    SG

    Dire

    ktw

    erbu

    ng (2

    )

    Ob Print oder Digital: Dialog Marketing ist Trumpf

    Anton Jenzer kann und wird auch in den nchsten Jahren nicht vom Dialog Marketing lassen ganz im Gegenteil: Der gestandene DM-Profi hat mit der VSG Direkt in nchster Zeit noch einiges vor.

    10 FragenaN aNtoN JeNZer

    Als Kind wollte ich immer schon erwachsen werden.

    Erfolg ist beruflich: das Erreichen von Zielen; privat: sein Leben weitgehend selbst-bestimmt leben zu knnen.

    Fr die Karriere ist wichtig Lernfhigkeit, Leistung, Fortune, Kommunikation.

    Mein Lebensmotto: Als ehemaliger Fuballer: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

    Jungen Menschen wrde ich raten Zuhren, Lernen, Leisten, Kommunizieren.

    Die Bedeutung von Geld ist: sehr gro wenn auch nur aus finanziellen Grnden.

    Bcher, die mich berhrt haben: Balthasar Gracin, Handorakel und Kunst der Weltklugheit, Johann Wolfgang von Goethe, Faust I , Albert Camus, Der Mythos des Sisyphos.

    Wohin ich unbedingt reisen mchte Neuseeland, Sdafrika, Brasilien.

    Woran ich glaube Das Leben ist eine Reise ins Unbekannte und findet letztlich sein Ziel.

    In 20 Jahren werde ich geistig und krperlich hoffentlich noch einigermaen gesund sein.

    Neue Medien ergn-

    zen die bestehenden

    Kanle, verdrngen sie

    aber nicht.

    ANTON JENZER

    Der Dialog gewinnt im

    Zeitalter der digitalen

    Transformation noch

    mehr an Bedeutung.

    ANTON JENZER

    ZuR pERsON

    Anton Jenzer hat nach der Matura eine Drucktechnikausbildung abgeschlossen. Seit 1984 (!) ist er im Dialog Marketing ttig, u.a. war er lange Jahre Vorsitzen-der der Geschftsfhrung der Schober Group CEE. Seit Anfang des Jahres ist er Geschftsfhrer der VSG Direktwerbung GmbH, auerdem Grnder und Ge-schftsfhrer der Anton Jenzer Consul-ting GmbH sowie Mehrheitseigentmer der I-Group CZ/SK mit Sitz in Prag und Bratislava. Darber hinaus fungiert Jen-zer ehrenamtlich als DMV-Prsident und Board Member der FEDMA (Fede-ration of Direct and Interactive Marketing Association), die ihren Sitz in Brssel hat. www.dmvoe.at

    Zum uNTERNEHmEN

    Die VSG Direktwerbung GmbH in Brunn am Gebirge wurde 1989 gegrndet und be-schftigt rund 50 Mitarbeiter. Die Geschfts-felder sind Direkt Zielgruppenberatung, Adressauswahl/-berprfung, Datenaufbe-reitung, Digitaldruck, Produkt