Eslarner Gemeinderatssitzungen - Mitschrift vom 21.07.2015

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Eslarner Gemeinderatssitzungen - Mitschrift vom 21.07.2015

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  • 21 . Juli 201 5

    08

    201 5

    Beginn : 20.1 0 Uhr

    Ende : 21 .38 Uhr

    Anwesenheit

    -06- ZuhrerInnen

    -1 5- Gemeinderatsmitgl ieder

  • Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen - (Kommentierte) Mitschrift der Sitzung vom 21 .07.201 5

    1

  • Vorbemerkung

    Bitte beachten Sie ie auf der vorangegan-ge-

    nen Seite als Amtstafelfoto bernommene Be-

    kanntmachung der Tagesordnung zum f-

    fentl ichen Teil dieser Sitzung.

    Die Tagesordnung beginnt mit Punkt 4, d. h.

    das drei Punkte fehlen. Damit ist nun auch

    klar, warum zum heutigen Sitzungstermin, wie

    die anwesenen sechs ZuhrerInnen ber-

    rascht feststel len muten, der sog. "nichtf-

    fentl iche Teil" vorgezogen wurde und der

    ffentl iche Teil der Sitzung, wie von uns auf

    dem Cover vermerkt, erst um 20:1 0 Uhr be-

    gann.

    Begrndet wurde dies durch den ersten Br-

    germeister und Sitzungsleiter Reiner Gbl da-

    mit, dass ein Fachmann der fr den Breit-

    bandausbau beauftragten Firma Corwese

    nicht zu nachtschlafender Zeit nach dem f-

    fentl ichen Sitzungstei l gehrt werden sollte.

    Dies erklrt zumindest einen Tagesordnungs-

    punkt, bzgl. der anderen beiden hier nicht

    genannten Tagesordnungspunkte wird man

    schon noch hren wurum es da ging. ; -)

    4. Bauantrge

    Es waren wieder einmal ein paar Bautrge

    und eine Bauvoranfrage abzuarbeiten. Da

    sich alle Unterlagen bereits in den Fraktionen

    befanden, ging dies auch wieder ziemlich

    schnell .

    4.1 Michael und Angela Kleber, Teilungsgenehmigung fr ein Grundstck Voranfrage

    Hier sol l ein Grundstck in zwei, einmal 1 041

    qm und einmal 1 307 qm groe eigenstndige

    Grundstcke (Baugrundstcke) getei lt

    werden. Beide Grundstckstei le l iegen dann

    an Ortsstrassen (Fasanenweg und

    Rotrnker Strasse) so dass deren

    Erschliessung gesichert und auch ein

    Strassenanschlu vorhanden ist. Da es sich

    um eine innerrtl iche Grundstckstei lung

    handelt, gab es weiterhin keine Problem.

    Das Gremium beschlo einstimmig das

    gemeindl iche Einvernehmen zu ertei len. Die

    Erstel lung der Zufahrt hat auf Kosten der

    Anlieger zu erfolgen.

    4.2 Brenner, Isabella Nutzungsnerungeines Lagerschuppens

    Hier handelt es sich um eine Baumanahme

    in einem Mischgebiet. Eine Abwasserbeseiti-

    gung ist nicht notwendig, das Niederschlags-

    wasser kann auf dem Grundstck versickern.

    Mit der Zulssigkeit einer Pferdehaltung wird

    sich - so der Sitzungsleiter - das hier zustn-

    dige Landratsamt befassen.

    Auch hier wurde einstimmig das gemeindl iche

    Einvernehmen ertei lt.

    4.3 Frischholz, Franziska Nutzungsnderung eines Lagerschuppens

    Auch zu diesem Vorhaben konnte einstimmig

    das gemeindl iche Einvernehmen ertei lt wer-

    den, da alle Nachbarunterschriften vorhanden

    waren und zudem die Abstandsflchenber-

    nahme gesichert ist.

    4.4 Roth, Thomas und Gruber, Carina Errichtung eines Einfamilienwohnheimesmit Doppelgarage

    Aufgrund der baulichen Besonderheiten des

    Bauvorhabens - Walmdach und Wandhhe

    grer 4 m - bedurfte dieses Vorhaben einer

    Befreiung von den Festsetzungen des

    Bebauungsplanes "Am Sportplatz". Da alle

    Nachbarunterschriften vorhanden waren,

    konnte auch zu diesem Vorhaben einstimmig

    das Einvernehmen ertei lt werden.

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    Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen - (Kommentierte) Mitschrift der Sitzung vom 21 .07.201 5

  • Die Marktgemeinderatsmitgl ieder Karl Roth

    und Laura Roth enthielten sich wegen

    persnlicher Beteil igung der Stimme.

    4.5 Bauriedl, Sabine Abbruch eines altenWohnhauses und Errichtung eines EFHmit Doppelgarage "Am Schloberg"

    Fr diese Eingabe wurde heute die

    Abbruchanzeige zur Kenntnis genommen. Die

    weitere Bearbeitung wird - so war zu hren -

    das Landratsamt vornehmen.

    5. Abwasserbeseitigung

    Mit Schreiben vom 22.05.201 5 tei lte das

    Landratsamt Neustadt/ Wn. mit, dass die

    wasserrechtl iche Erlaubnis fr die Marktge-

    meinde Eslarn derart gendert wird, dass die

    Quote der zulssigen Fremdwassereinleitung

    von urspr. 25% auf 50% angehoben wird.

    Zudem wird der Marktgemeinde Eslarn aufge-

    geben die eingeleitete Fremdwassermenge

    welche gem. zurckliegenden Erhebungen

    der Marktgemeinde Eslarn derzeit 70 75%

    betrgt auf diese Marke zurckzufhren, also

    eine Prfung durchfhren zu lassen und eine

    Kanalsanierung vorzunehmen.

    Dies geht die Marktgemeinde Eslarn - so der

    Sitzungsleiter - mit der Beauftragung des In-

    genieurbros Zwick (Weiden) bereits an, und

    ist ebenfal ls bereits dabei die Kanalsanierung

    - beginnend mit dem Vorhaben "Schellen-

    bachstrasse" vornehmen zu lassen.

    Diese Mittei lung von seiten des Landratsam-

    tes war notwendig geworden - so war zu h-

    ren - weil die Marktgemeinde Eslarn die

    bisher gesetzten Fristen nicht eingehalten

    hatte.

    Einstimmig erklrte sich das Gremium mit der

    vom Landratsamt vorgeschlagenen nde-

    rung der wasserrechtl ichen Genehmigung

    einverstanden.

    Es wurde vom Sitzungsleiter noch darauf

    hingewiesen, dass man mit der Kanalsa-

    nierung auf einem guten Weg sei den Anteil

    es eingeleiteten Fremdwassers so weit zu

    minimieren, dass der Marktgemeinde Eslarn

    knftig entsprechene Sonderzahlungen

    erspart bleiben drften.

    6. Strassenausbau

    Bei diesem Tagesordnungspunkt ging es nun

    um die Kanalsanierung vor al lem auch im

    Hinbl ick auf den durch die Fachleute als kri-

    tisch angesehenen Zustand der in die Schel-

    lenbachstrasse einmndenden Neben-

    strassen:

    Dr.-Ulrich-Strasse

    Hans-Schlemmer-Strasse

    Johann-Wagner-Strasse.

    Da auch in diesen Strassen die Kanalsa-nie-

    rung vorgenommen, zudem auch eine neue

    Wassserleitung eingebracht wird, erachten es

    die Fachleute als sinnvoll zugleich die Strasse

    auszubauen, also mit einer neuen Trag- und

    Deckschicht zu versehen.

    Soweit man hier nur die notwendigen Stras-

    senffnungen wieder verschliessen und kei-

    nen Komplettausbau vornehmen wrde, wre

    - so die Experten - sptestens in vier bis fnf

    Jahren aufgrund der vorhandenen Schden

    dennoch mit einem Strassenausbau zu rech-

    nen.

    Was mit den AnliegerInnen scheinbar bereits

    vor sechs Wochen errtert wurde und nicht

    gerade auf Begeisterung gestossen war, hat

    einen finanziel l nicht zu verschweigenden

    Hintergrund. Whrend bei einem zeitgleichen

    Strassenausbau anlssl ich der Kanalanierung

    die Marktgemeinde Eslarn ein Drittel der Kos-

    ten bernehmen kann, wre ein spterer -

    von der Kanalsanierung getrennter Strassen-

    ausbau zu 1 00% von den AnliegerInnen zu

    zahlen. Dies aufgrund der Festsetzungen wie

    diese im derzeit geltenden

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    Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen - (Kommentierte) Mitschrift der Sitzung vom 21 .07.201 5

  • Kommunalabgabengesetz verpfl ichtend

    festgeschrieben sind.

    Im Gremium folgte heute eine sachliche, an

    den Belangen der BrgerInnen orienterte Dis-

    kussion auch der mglichen Ausbauvarianten.

    Von einer, im Rahmen des ffentl ichen Teils

    einer frheren Gemeinderatssitzung einmal

    genannten Ausbauvariante mit durchgehen-

    dem Gehsteig wurde mittlerweile abgekom-

    men.

    Es standen zwei Alternativen zur Debatte, bei

    welcher

    Variante 1 : einerseits eine flchige Teerung

    der Strassen, nur mit einem einfachen Stras

    sentrenner vorgesehen ist,

    Variante 2: andererseits an den Rndern der

    Strassen mittels Pflasterung eine Abgrenzung

    zur Fahrbahn geschaffen und zudem ein

    Oberflchenwassereintrag auf die Privat

    grundstcke verhindert werden soll .

    Die Kostenschtzung fr beide Varianten

    betrgt nach Strassen getrennt:

    Variante 1 :

    Dr.-Ulrich-Strasse: **1 74.800.-- Euro

    Hans-Schlemmer-Strasse: **1 89.750.-- Euro

    Johann-Wagner-Strasse: **1 79.400.-- Euro

    Variante 2:

    Dr.-Ulrich-Strasse: **1 96.650.-- Euro

    Hans-Schlemmer-Strasse: **21 3.900.-- Euro

    Johann-Wagner-Strasse: **201 .250.-- Euro

    Wenngleich die erste Variante etwas teurer

    ist, so bietet diese - da war man sich einig -

    die Mglichkeit, jederzeit an die Ver- und Ent-

    sorgungsleitungen zu gelangen, z. B. zu ei-

    nem spteren Zeitpunkt einfacher eine

    Ertchtigung des Breitbandnetzes etc. durch-

    zufhren.

    In den genannten Strassen wrden die

    tatschlich anfal lenden Kosten, abzgl. ein

    Drittel Gemeindebeteil igung auf jeweils:

    1 5 Anwesen in der Dr.-Ulrich-Strasse

    1 4 Anwesen in der Hans-Schlemmer-Strasse

    1 5 Anwesen in der Johann-Wagner-Strasse

    umgelegt.

    Pro Anwesen ist gem. dieser Kostenscht-

    zung mit Kosten von **8.000.-- bis 1 2.000.--

    Euro zu rechnen.

    Da bei der zurckliegenden Anliegerinformati-

    onsversammlung noch keinerlei Kosten ge-

    nannt werden konnten, schlug Marktrats-

    mitgl ied Albin Meckl vor, vor einer Abstim-

    mung noch einmal die betroffenen AnliegerIn-

    nen zu informieren.

    Man kam dann aber doch berein, dass man

    als Gremium eine Entscheidung zu treffen

    habe, da letztl ich kein Weg an einem Stras-

    senausbau vorbeifhrt, und ein Ausbau in nur

    wenigen Jahren den AnliegerInnen 1 00% der

    Kosten abverlangen wrde.

    Gbl wies besonders darauf hin, dass man

    niemanden finanziel l berfordern wolle, und

    es bestimmte Mglichkeiten gibt, diese Kos-

    tentragung fr