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© Deutscher Ärzteverlag | ZFA | Z Allg Med | 2017; 93 (6) 271 ORIGINALARBEIT / ORIGINAL PAPER Famulatur in der Allgemeinmedizin: die Sichtweise der Hausärzte auf die Lerninhalte Ergebnisse einer Umfrage Clerkship in Family Medicine: Family Practitioners’ Perception of Learning Contents Results of a Survey Olaf Krause, Michael Hartung, Nils Schneider, Christina Termühlen, Birgitt Wiese, Jutta Bleidorn Institut für Allgemeinmedizin, Medizinische Hochschule Hannover Peer reviewed article eingereicht: 18.10.2016, akzeptiert: 23.12.2016 DOI 10.3238/zfa.2017.0271–0277 Hintergrund: Die Famulatur in der Primärversorgung soll das Interesse von Medizinstudierenden wecken und für die spätere hausärztliche Tätigkeit motivieren. Dabei gibt es jedoch für die Lerninhalte einer Famulatur keine Richtlinien bzw. curriculare Vorgaben der Fakultäten. Die von Hausärzten für Studierende als erforderlich erachteten Lerninhalte waren daher Ziel der vorliegenden Befragung. Methoden: 50 % (n = 2087, Zufallsstichprobe) der Hausärzte in Niedersachsen und die Lehrpraxen des Insti- tuts (n = 241) erhielten einen Fragebogen, der u.a. den Frageblock „Famulatur in der hausärztlichen Praxis: Lern- inhalte“ enthielt. Die Einschätzung der Erfordernis ver- schiedener Inhalte aus Bereichen wie z.B. „Hausärztliche Basisfertigkeiten“ erfolgte auf einer 5-stufigen Likert-Skala von 1 = nicht erforderlich bis 5 = unbedingt erforderlich. Die Antworten 4 oder 5 wurden addiert und als „erforder- lich“ für das jeweilige Item gewertet. Ergebnisse: Der Rücklauf lag bei 627 Fragebögen (27 %). Der Großteil der Hausärzte (69 %) hatte bereits Erfahrungen mit Studierenden in der Praxis. Als vorrangig erforderliche Lerninhalte (für mehr als 90 % der TN) wur- den genannt: Anamnese, körperliche Untersuchung und Beurteilung der psychosozialen/medizinischen Situation. Als deutlich weniger erforderlich wurden eingestuft: Blut- entnahme, EKG kennen, geriatrisches Assessment, Betreu- ung von Randgruppen, DMP-Programme, leitlinienge- rechte Diagnostik/Therapie und Praxismanagement. Schlussfolgerungen: Aus der Sicht von Hausärzten be- stehen relevante Lerninhalte der Famulatur in der Haus- arztpraxis vor allem in den „klassischen“ hausärztlichen Tätigkeiten wie Anamnese, körperliche Untersuchung und Beurteilung der psychosozialen/medizinischen Situation. Schlüsselwörter: Hausärzte; Allgemeinmedizin; Famulatur; Lerninhalte; Medizinstudenten Background: The clerkship in primary care is supposed to arouse medical students´ interest and to motivate them to work as a family practitioner (FP) later on. How- ever, regarding learning contents there are no guidelines or a given curriculum from the faculties. Thus, the goal of this survey was to find out which learning contents were considered necessary by the FP`s. Methods: 50 % (n = 2087, random sample) of the FP‘s in Lower Saxony and the teaching practices (n = 241) of the institute were sent a questionnaire which included i.a. questions about „clerkship in primary care: learning contents“. On a Likert scale from 1 = not necessary to 5 = absolutely necessary the assessment of different con- tents, e.g. „FP`s basic skills“ was rated. The answers 4 and 5 were added up and summarized as „necessary“ for each item. Results: The overall response rate was 27 % (672/2087). Most of the FP`s (69 %) already gained experiences with students in their practices. As most important learning contents (for more than 90 % of the participants) the fol- lowing items were stated: history taking, physical examin- ation and comprehensive view of the psychosocial/medi- cal situation. On the other hand, taking blood, ECG knowledge, geriatric assessment, taking care of fringe groups, DMP-programs, guide lined therapy and practice management were considered less relevant. Conclusions: From the FP‘s view, relevant learning con- tents of a clerkship in primary care mainly consist in „clas- sical“ doctors‘ competencies like history taking, physical examination and knowing the patient‘s psychosocial and medical state. Keywords: family practitioners; family medicine; clerkship; learning contents; medical students

Famulatur in der Allgemeinmedizin: die Sichtweise der ... · Peer reviewed article eingereicht: 18.10.2016, akzeptiert: 23.12.2016 DOI 10.3238/zfa.2017.0271–0277 Hintergrund: Die

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Page 1: Famulatur in der Allgemeinmedizin: die Sichtweise der ... · Peer reviewed article eingereicht: 18.10.2016, akzeptiert: 23.12.2016 DOI 10.3238/zfa.2017.0271–0277 Hintergrund: Die

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271ORIGINALARBEIT / ORIGINAL PAPER

Famulatur in der Allgemeinmedizin: die Sichtweise der Hausärzte auf die LerninhalteErgebnisse einer Umfrage

Clerkship in Family Medicine: Family Practitioners’ Perception of Learning Contents

Results of a Survey

Olaf Krause, Michael Hartung, Nils Schneider, Christina Termühlen, Birgitt Wiese, Jutta Bleidorn

Institut für Allgemeinmedizin, Medizinische Hochschule Hannover Peer reviewed article eingereicht: 18.10.2016, akzeptiert: 23.12.2016 DOI 10.3238/zfa.2017.0271–0277

Hintergrund: Die Famulatur in der Primärversorgung soll das Interesse von Medizinstudierenden wecken und für die spätere hausärztliche Tätigkeit motivieren. Dabei gibt es jedoch für die Lerninhalte einer Famulatur keine Richtlinien bzw. curriculare Vorgaben der Fakultäten. Die von Hausärzten für Studierende als erforderlich erachteten Lerninhalte waren daher Ziel der vorliegenden Befragung. Methoden: 50 % (n = 2087, Zufallsstichprobe) der Hausärzte in Niedersachsen und die Lehrpraxen des Insti-tuts (n = 241) erhielten einen Fragebogen, der u.a. den Frageblock „Famulatur in der hausärztlichen Praxis: Lern-inhalte“ enthielt. Die Einschätzung der Erfordernis ver-schiedener Inhalte aus Bereichen wie z.B. „Hausärztliche Basisfertigkeiten“ erfolgte auf einer 5-stufigen Likert-Skala von 1 = nicht erforderlich bis 5 = unbedingt erforderlich. Die Antworten 4 oder 5 wurden addiert und als „erforder-lich“ für das jeweilige Item gewertet. Ergebnisse: Der Rücklauf lag bei 627 Fragebögen (27 %). Der Großteil der Hausärzte (69 %) hatte bereits Erfahrungen mit Studierenden in der Praxis. Als vorrangig erforderliche Lerninhalte (für mehr als 90 % der TN) wur-den genannt: Anamnese, körperliche Untersuchung und Beurteilung der psychosozialen/medizinischen Situation. Als deutlich weniger erforderlich wurden eingestuft: Blut-entnahme, EKG kennen, geriatrisches Assessment, Betreu-ung von Randgruppen, DMP-Programme, leitlinienge-rechte Diagnostik/Therapie und Praxismanagement. Schlussfolgerungen: Aus der Sicht von Hausärzten be-stehen relevante Lerninhalte der Famulatur in der Haus-arztpraxis vor allem in den „klassischen“ hausärztlichen Tätigkeiten wie Anamnese, körperliche Untersuchung und Beurteilung der psychosozialen/medizinischen Situation.

Schlüsselwörter: Hausärzte; Allgemeinmedizin; Famulatur; Lerninhalte; Medizinstudenten

Background: The clerkship in primary care is supposed to arouse medical students´ interest and to motivate them to work as a family practitioner (FP) later on. How-ever, regarding learning contents there are no guidelines or a given curriculum from the faculties. Thus, the goal of this survey was to find out which learning contents were considered necessary by the FP`s. Methods: 50 % (n = 2087, random sample) of the FP‘s in Lower Saxony and the teaching practices (n = 241) of the institute were sent a questionnaire which included i.a. questions about „clerkship in primary care: learning contents“. On a Likert scale from 1 = not necessary to 5 = absolutely necessary the assessment of different con-tents, e.g. „FP`s basic skills“ was rated. The answers 4 and 5 were added up and summarized as „necessary“ for each item. Results: The overall response rate was 27 % (672/2087). Most of the FP`s (69 %) already gained experiences with students in their practices. As most important learning contents (for more than 90 % of the participants) the fol-lowing items were stated: history taking, physical examin-ation and comprehensive view of the psychosocial/medi-cal situation. On the other hand, taking blood, ECG knowledge, geriatric assessment, taking care of fringe groups, DMP-programs, guide lined therapy and practice management were considered less relevant. Conclusions: From the FP‘s view, relevant learning con-tents of a clerkship in primary care mainly consist in „clas-sical“ doctors‘ competencies like history taking, physical examination and knowing the patient‘s psychosocial and medical state.

Keywords: family practitioners; family medicine; clerkship; learning contents; medical students

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Hintergrund

Eine Famulatur ist ein wichtiger praxis-naher Abschnitt in der Ausbildung von Medizinstudenten. Dabei ist eine vier-wöchige Famulatur in der Primärversor-gung seit 2012 in der Approbationsord-nung verbindlich festgelegt [1]. Diese kann bei Allgemeinmedizinern, Kinder-ärzten oder hausärztlich tätigen Inter-nisten abgeleistet werden. Ziel ist es ins-besondere, Medizinstudierenden schon frühzeitig im Studium Einblick in die hausärztliche Tätigkeit zu ermöglichen und Interesse für das Fach zu vermitteln [1]. Damit stellt die Famulatur neben dem curricular verankerten mindestens zweiwöchigen Blockpraktikum einen wichtigen Baustein in der allgemeinme-dizinischen Ausbildung dar.

Untersuchungen bei Studierenden belegen, dass die Motivation für eine spätere Tätigkeit als Hausarzt durch die Ausbildung in allgemeinmedizinischen Praxen im Rahmen des Blockpraktikums gesteigert wird [2–4]. Studierende erfah-ren im Praxisalltag wichtige Aspekte der Patientenversorgung, die im Klinikall-tag kaum vermittelt werden können. Dazu gehört unter anderem das Wahr-nehmen der Patienten in ihrem sozialen und beruflichen Umfeld, die longitudi-nale Versorgung alter und multimorbi-der Patienten sowie die Diagnostik und Therapie im Niedrig-Prävalenzbereich [5]. An einigen Fakultäten ergänzen in-zwischen Modellprojekte das klassische Blockpraktikum [6]. So können bspw. Studierende in den „Landpartien“ die Arbeit des Hausarztes auf dem Land hautnah kennenlernen [7]. Zusätzlich werden an vielen Hochschulen inzwi-schen Lehrveranstaltungen zu ärzt-lichen Kompetenzen wie ärztliche Basis-fertigkeiten und Kommunikation ange-boten, um die Studierenden auf das praktische Arbeiten optimal vorzuberei-ten [8, 9].

Die internationale Studienlage zur langfristigen Bedeutung von Ausbil-dungsabschnitten in der Hausarztpraxis wird in einem systematischen Review von 2015 dargestellt [10]. Dabei ver-ändert ein Ausbildungsabschnitt in der Praxis die Einstellung zur hausärzt-lichen Medizin positiv [3, 4], ohne je-doch unmittelbar dazu beizutragen, nach Abschluss des Studiums eine Wei-terbildung in der Allgemeinmedizin zu beginnen [10].

Für die Lernziele und Inhalte der Fa-mulaturen im Medizinstudium existie-ren keine verbindlichen Grundlagen, im Jahr 2013 wurde jedoch von einer Arbeitsgruppe u.a. der Deutschen Ge-sellschaft für Allgemeinmedizin und Fa-milienmedizin (DEGAM) und dem Hausärzteverband eine „Lern- und Lehrhilfe in der Famulatur“ veröffent-licht [11]. Die sog. Lernangebote umfas-sen z.B. Basisfertigkeiten wie die Anam-neseerhebung und ärztliche Gesprächs-führung sowie die Langzeitbetreuung chronisch kranker Patienten. Trotzdem liegen bei der Famulatur in der Primär-versorgung die Lerninhalte komplett im Ermessen der betreuenden (Haus-)Ärzte und nicht in der Verantwortung der me-dizinischen Fakultäten. Ein Status als akademische Lehrpraxis ist für die Aus-bildung von Famulanten – anders als für die Tätigkeit als Lehrarzt für Block-praktikums-Studierende – nicht erfor-derlich. Insbesondere welche Fähigkei-ten von den Hausärzten bei den Famu-lanten als wichtig für eine (spätere) hausärztliche Tätigkeit erachtet werden und was die Studierenden damit aus der Praxis „mitnehmen“ sollen, ist nicht näher bekannt.

Das Ziel der vorliegenden Studie war es, die Erfahrungen und Sichtweisen von Hausärzten zur hausärztlichen Fa-mulatur zu untersuchen. Insbesondere sollte folgende Forschungsfrage beant-wortet werden: Welche Fähigkeiten er-achten Hausärzte als erforderliche Lern-inhalte einer Famulatur?

Methoden

Studiendesign, Teilnehmer und Vorgehen

Im Jahr 2014 wurde eine schriftliche Be-fragung niedersächsischer Hausärzte durchgeführt. Eine 50%-Zufallsstich-probe der an der kassenärztlichen Ver-sorgung teilnehmenden Hausärzte in Niedersachsen (Gesamtzahl n = 2087) wurde per Brief kontaktiert und um Rücksendung des beigefügten Fragebo-gens per Fax gebeten. Die Anschriften wurden der Arztauskunft der Ärztekam-mer und Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (www.arztauskunftniedersachsen.de/arztsuche/index.action) entnommen. Zudem wurden die Lehr-praxen des Instituts für Allgemeinmedi-

zin der Medizinischen Hochschule Han-nover (n = 241) separat angeschrieben, um eine Vollerhebung für diese Sub-gruppe durchzuführen. Da es sich um ei-ne anonyme Umfrage handelte, war ei-ne direkte Nacherhebung bei den Nicht-teilnehmern nicht möglich.

Fragebogen

Die in der vorliegenden Arbeit dar-gestellten Ergebnisse zu Inhalten einer Famulatur aus Hausarztsicht waren Teil eines umfangreicheren Fragebogens zu den Erfahrungen von Hausärzten zu un-terschiedlichen Aspekten der Ausbil-dung von Medizinstudenten in der Pra-xis; die Auswahl der Themen und Kon-zeption der Fragen erfolgte auf der Grundlage der vorhandenen Literatur [12]. Der Fragebogen war in folgende Abschnitte aufgeteilt: • Erfahrungen mit Studierenden in der

Praxis• sofern zutreffend, Gründe warum bis-

her keine Studierenden betreut wur-den

• Famulatur in der hausärztlichen Praxis: Lerninhalte

• Einstellung zum PJ-Tertial Allgemein-medizin

• Einschätzung der Attraktivität der Tä-tigkeit als Hausarzt

• Fragen zu soziodemografische Daten

Die Ergebnisse der Befragung zum PJ-Pflichtabschnitt Allgemeinmedizin wur-den bereits in dieser Zeitschrift ver-öffentlicht [13].

Der Abschnitt „Famulatur in der hausärztlichen Praxis: Lerninhalte“ des Fragebogens wurde in Anlehnung an [12] noch weiter unterteilt in die rele-vanten Items: Hausärztliche Basisfertig-keiten; Haus- und Familienärztliche Funktion; Primärärztliche Filter- und Steuerfunktion; Gesundheitsbildungs-funktion; Langzeitbetreuung; Praxisma-nagement. Die Fragen zu den Famula-turinhalten sind Tabelle 1 zu entneh-men. Die Antworten wurden über eine 5-stufige Likert-Skala erfasst, beginnend bei 1 = nicht erforderlich bis 5 = unbe-dingt erforderlich.

Mit fünf in eigener Praxis tätigen Hausärzten wurde ein Pretest des Fra-gebogens durchgeführt. Ein positives Votum der Ethikkommission der Medi-zinischen Hochschule Hannover (MHH) liegt vor (Nr. 2166–2014).

Krause et al.:Famulatur in der Allgemeinmedizin: die Sichtweise der Hausärzte auf die LerninhalteClerkship in Family Medicine: Family Practitioners’ Perception of Learning Contents

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Statistische Analyse und Darstellung

Es erfolgte eine deskriptive Auswer-tung mit Angabe der Häufigkeiten, er-gänzt durch den Chi-Quadrat-Test beim Vergleich zweier Gruppen mit nominalen Parametern und den Line-ar-Trend-Test für ordinale Variablen (Einfluss des Alters der Ärzte und der Status Lehrpraxis auf die Berufszufrie-denheit). Die Daten wurden mit SPSS Version 23 ausgewertet.

Für die Darstellung der Ergebnisse zu den Famulaturinhalten wurden in einem zweiten Auswertungsschritt die Teilnehmer zusammengefasst, die die jeweilige Tätigkeit mit 4 oder 5 (Skala 1 = nicht erforderlich bis 5 = unbedingt erforderlich) bewertet haben und diese also für erforderlich hielten.

Ergebnisse

Charakterisierung der befragten Ärzte und Lehrerfahrung

Von den angeschriebenen 2328 Haus-arztpraxen erhielten wir 627 auswert-bare Fragebögen zurück. Der Rücklauf lag damit insgesamt bei 27 %. In der Subgruppe der akademischen Lehrpra-xen des Instituts für Allgemeinmedi-zin der MHH lag der Rücklauf höher (57 %, 137 von 241 Ärzten). Der größ-te Anteil der befragen Ärzte war zwi-schen 50 und 59 Jahre alt und vorwie-gend männlich. Die Ärzte waren über-wiegend eine bereits lange Zeit haus-ärztlich tätig (Mittelwert 17,3 Jahre ± 9,3), davon 38 % über 21 Jahre lang. Die weiteren soziodemografischen Daten der Teilnehmer finden sich in Tabelle 2.

Tabelle 3 zeigt die Erfahrung der Ärzte mit Studierenden auf: Der größte Anteil der teilnehmenden Hausärzte (69 %) hat bereits Studierende in der Praxis betreut. Dabei hatten 59 % Erfah-rungen mit Famulanten gesammelt. Et-wa 1/3 der teilnehmenden Hausärzte sind in akademischen Lehrpraxen tätig. Die Wahl einer Famulaturpraxis durch die Studenten erfolgt – nach Kenntnis der Hausärzte – am häufigsten durch den Wunsch nach einer heimatnahen Praxis (43 %) oder durch persönliche Bekanntschaft mit einem Hausarzt (39 %).

Famulatur in der hausärztlichen Praxis: Lerninhalte

Die Bewertung der Inhalte erfolgte auf einer 5-Punkte-Likert-Skala von nicht erforderlich = 1 bis unbedingt erforderlich = 5. Bei der Darstellung der Ergebnisse wurde jeweils addiert, wie viele Teilnehmer den entspre-chenden Item mit 4 oder 5 bewertet haben, also für (unbedingt) erforder-lich halten.

Die Antworten zu den hausärzt-lichen Basisfähigkeiten sind in Abbil-dung 1 dargestellt. Dabei erachten 92 % der Hausärzte die Fähigkeit, eine anlassbezogene Anamnese bzw. kör-perliche Untersuchung (91 %) durch-zuführen, als erforderlichen Lern-inhalt. Mehr technische Fähigkeiten wie das Anlegen und Beurteilen eines

EKG oder die Blutentnahme wird von 56 bzw. 60 % der Hausärzte als erforder-lich eingestuft.

Bei der haus- und familienärztlichen Funktion (Abb. 2) ist besonders die Beur-teilung des häuslichen, beruflichen und sozialen Umfeldes der Patienten von Be-deutung (für 83 % der Befragten erfor-derlicher Lerninhalt), gefolgt von der Einschätzung der Dringlichkeit von Haus- bzw. Heimbesuchen (78 %) und des Kennenlernens der Versorgung von Kindern und Jugendlichen (72 %). Am wenigsten Gewicht haben „den Inhalt einer Arzttasche kennenlernen“ (61 %) und das geriatrische Basisassessment so-wie die Betreuung von Randgruppen mit je 56 %.

Bei der primärärztlichen Filter- und Steuerungsfunktion (Abb. 3) erachten die weitaus meisten Teilnehmer (TN) die

Tabelle 1 Fragen – Famulatur in der hausärztlichen Praxis: Lerninhalte [gekürzt nach 12]

Krause et al.:Famulatur in der Allgemeinmedizin: die Sichtweise der Hausärzte auf die LerninhalteClerkship in Family Medicine: Family Practitioners’ Perception of Learning Contents

Item Lerninhalt

Hausärztliche Basisfertigkeiten

Haus- und Familienärztliche Funktion

Primärärztliche Filter- und Steuer funktion

Gesundheitsbildungsfunktion

Langzeitbetreuung

Praxismanagement

Frage: Folgende Lehrinhalte in der Famulatur halte ich für … nicht erforderlich 1 2 3 4 5 unbedingt erforderlich (Skala 1–5)

• Eine anlassbezogene Anamnese durchführen • Eine anlassbezogene körperliche Untersuchung

durchführen• EKG anlegen und beurteilen• Blutentnahmen durchführen• Injektionen durchführen (s.c. und i.m.)• Kleine Wundversorgung durchführen

• Die Dringlichkeit von Haus-/Heimbesuchen be urteilen• Den Inhalt der Arzttasche kennen• Häusliches, soziales und berufliches Umfeld des

Patienten beurteilen• Geriatrisches Basisassessment durchführen und be-

urteilen• Versorgung von Kindern und Jugendlichen kennen-

lernen• Basissymptomkontrolle im Rahmen der Sterbebe-

gleitung kennenlernen• Betreuung von Randgruppen (bspw. Migranten)

kennenlernen

• Die medizinische Situation eines Patienten beur teilen• Die psychosoziale Situation eines Patienten beur teilen• Leitliniengerechte Diagnostik und Therapie kennen-

lernen• Schnittstellen-Management kennenlernen (Pflege-

dienst, Pflegeheim, Krankenhaus, andere Fachärzte)• Blutuntersuchungen indikationsgerecht anordnen

und beurteilen

• Vorsorgeuntersuchungen (Krebsvorsorge, Check-up) kennenlernen

• Impfberatung kennenlernen• Ernährungsberatung durchführen• Beratung bei Gesundheitsrisiken durchführen

• Chroniker-Programme (DMP) kennenlernen• Führung v. Patient u. Angehörigen bei chron.

Erkran kungen kennenlernen• Medikamentenpläne erstellen und beurteilen lernen• Chronische Wunden versorgen

• Einblick in wirtschaftliche Führung einer Praxis er-halten

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Beurteilung der medizinischen (95 %) und psychosozialen Situation (91 %) als erforderlich. Deutlich weniger TN hal-ten die Kenntnis einer leitliniengerech-ten Diagnostik und Therapie (69 %) für einen erforderlichen Lerninhalt.

Der Impfberatung (80 %) wird bei der Gesundheitsbildungsfunktion (oh-ne Abb.), gefolgt von den Vorsorgeun-tersuchungen (75 %), von den Haus-ärzten eine große Bedeutung zuge-schrieben. Im Bereich der Langzeit-betreuung (ohne Abb.) sind das Lotsen

(Originalfrage „Führung“, s. Tab. 1) von Patienten und Angehörigen sowie das Erstellen und Beurteilen von Medi-kamentenplänen für je 79 % essentiell. Das Kennenlernen von Programmen für chronisch kranke Patienten (DMP) scheint nur 39 % der Hausärzte als Lerninhalt für Studierende erforder-lich zu sein. Der letzte Punkt, die Wichtigkeit des Praxismanagements, erscheint den Hausärzten mit 46 % von eher sekundärer Bedeutung für Studierende zu sein.

Lehrbeteiligung und Akzeptanz von Famulanten

Was den Umfang einer möglichen Be-treuung von Famulanten betrifft, kön-nen sich 63 % der Hausärzte die Betreu-ung von 1–2 Famulanten und 22 % von 3–4 Famulanten pro Jahr vorstellen. Le-diglich 8 % können sich gar keine Stu-denten in ihrer Praxis vorstellen. Dabei steigt die Akzeptanz von Famulanten umso deutlicher an, je attraktiver die be-fragten Ärzte die hausärztliche Tätigkeit für zukünftige Ärzte einschätzen (Abb. 4). Dieser Zusammenhang ist signifikant (p = 0,019 im Chi-Quadrat-Test nach Pear-son). Dabei gab es keine statistisch sign. Unterschiede bezogen auf das Alter bzw. den Status als Lehrpraxis der Ärzte.

Diskussion

Die befragten Ärzte erachten bei den Lerninhalten einer hausärztlichen Fa-mulatur die Kenntnis einer anlassbezo-genen Anamnese und Untersuchung so-wie das Wissen um die medizinische und psychosoziale Situation eines Pa-tienten als besonders erforderlich.

Etwas weniger stark gewichtet, aber auch erforderlich sind die Kenntnis des Patienten mit seinem häuslichen, beruf-lichen und sozialen Umfeld, das „Füh-ren“ von Patienten und Angehörigen bei chronischen Krankheiten, das Erstel-len von Medikamentenplänen und die Impfberatung sowie Vorsorgeunter-suchungen. Der Großteil der Hausärzte könnte sich am ehesten die Betreuung von 1–2 Famulanten pro Jahr vorstellen, dabei steigt die Akzeptanz von Famulan-ten mit der Attraktivität des Berufes in der Eigenbetrachtung.

Trotz einiger Literatur zur Ausbil-dung von Studenten in Hausarztpraxen [3, 4] bleiben Inhalt und Qualität der studentischen Lehre aufgrund der gro-ßen Variabilität der Praxen (Größe, An-zahl der Ärzte, Stadt/Land-Unterschie-de) schwierig zu erfassen; vor diesem Hintergrund wurde die Ausbildung in Hausarztpraxen 1999 von Shipengrover und James als „black box“ bezeichnet [14]. Während die Einstellung und das Erleben von Hausärzten bzgl. Studieren-den in der Praxis bereits untersucht und in einem neueren internationalen Re-view dargestellt worden ist [10], fehlen Studien zur hausärztlichen Sicht auf die

Tabelle 2 Soziodemografische Daten der teilnehmenden Ärzte (n = 627)

Tabelle 3 Erfahrung mit Studierenden und Kontaktaufnahme zu Famulanten

Krause et al.:Famulatur in der Allgemeinmedizin: die Sichtweise der Hausärzte auf die LerninhalteClerkship in Family Medicine: Family Practitioners’ Perception of Learning Contents

Merkmal

Alter n = 598

Geschlechtn = 600

Praxisformn = 600

Einwohnerzahl des Praxisortesn = 600

Jahre hausärztlicher Tätigkeitn = 604 Range 0,5–42Mittelwert 17,3 ± 9,3

< 40 J

40–49 J

50–59 J

≥ 60 J

weiblich

männlich

Einzelpraxis

Gemeinschaftspraxis

Praxisgemeinschaft

MVZ

< 5000

5000–20.000

> 20.000–100.000

> 100.000

0–10 Jahre

11–20 Jahre

> 21 Jahre

n

31

177

237

153

198

402

245

296

53

6

113

232

144

111

174

201

229

%

5 %

30 %

40 %

26 %

33 %

67 %

41 %

49 %

9 %

1 %

19 %

39 %

24 %

19 %

29 %

33 %

38 %

Erfahrung mit Studierenden in der Praxis n = 610

Während meiner haus -ärztlichen Tätigkeit habe ich bisher betreut: (Mehrfach -nennungen mögl.)

Tätigkeit in einer Lehrpraxisn = 603

Herkunft der bisherigen Famulanten (Mehrfach nen -nungen mögl.)

Nein

Ja

PJ-Studierende

Blockpraktikums-Studierende

Famulanten

Ja

Nein

Persönliche Bekanntschaft

Heimatnahe Praxis gesucht

Famulaturbörse

Empfehlung anderer Studierender

n

191

419

46

198

358

189

414

245

268

17

96

%

31 %

69 %

8 %

32 %

59 %

31 %

69 %

39 %

43 %

3 %

15 %

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notwendigen Lerninhalte während ei-ner Famulatur. Im Gegensatz dazu sind die Erwartungen von Medizinstudieren-den an die gewünschten Lernerkennt-nisse in der Hausarztpraxis beschrieben worden: Am häufigsten wurden in der Arbeit von Chenot et al. das Erkennen häufiger Erkrankungen, kommunikati-ve Fähigkeiten und die eigenständige körperliche Untersuchung genannt [15]. Gerade die beiden letztgenannten Aspekte decken sich mit unseren Ergeb-nissen zur Hausarztsicht: Anamnese, Kommunikation und körperliche Un-tersuchung sind für Studierende und Hausärzte gleichermaßen relevante Lerninhalte einer Famulatur.

Die tatsächlichen Lerninhalte bei ei-ner Praxisfamulatur liegen jedoch – mangels curricularer Vorgaben – im Er-messen des jeweiligen Hausarztes. In der vorliegenden Studie wird von den teil-nehmenden Hausärzten der Anamnese, der körperlichen Untersuchung und der Kenntnis der gesundheitlichen Situati-on des Patienten eine hohe Priorität als zu vermittelnder Lerninhalt einge-räumt. Die sog. „erlebte Anamnese“ un-ter langjähriger Kenntnis der Lebens-umstände des Patienten und die körper-liche Untersuchung sind für den Haus-arzt als Generalisten von höchster Rele-vanz [16]. Im Einklang dazu ordnen die Hausärzte auch den Aspekten des Ken-nens der psychosozialen Situation eines Patienten und seines familiären/berufli-chen Umfeldes eine große Bedeutung in der studentischen Ausbildung zu. An-ders als bei einer eher krankheitszen-trierten Betrachtungsweise ist der Haus-arzt auch in der Prävention von Krank-heiten gefordert [16], wie anhand der Lerninhalte zur Impfberatung und Vor-sorgeuntersuchung deutlich wird.

Interessanterweise erachten die Teil-nehmer praxisrelevante Aspekte wie DMP-Programme oder das Praxisma-nagement für weniger wichtige Lern-inhalte. Dies könnte daran liegen, dass diese Themen dynamischen (politi-schen) Änderungen unterliegen und deshalb von überschaubarer Halbwert-zeit für die aktuell Studierenden sind. Nach Ansicht der Autoren sind solche Themen (Praxisführung, Verdienstmög-lichkeiten) in den allgemeinmedizi-nischen Seminaren jedoch von großem Interesse für die Studierenden.

Die Lerninhalte, die Hausärzte für wichtig erachten, sollten mit den Famu-

Abbildung 1 Lerninhalte: Hausärztliche Basisfähigkeiten. Prozent der TN, die mit 4 = erforder-

lich oder 5 = unbedingt erforderlich bewertet haben

Abbildung 2 Lerninhalte: Haus- und Familienärztliche Funktion. Prozent der TN, die mit 4 = er-

forderlich oder 5 = unbedingt erforderlich bewertet haben

Abbildung 3 Lerninhalte: Primärärztliche Filter- und Steuerfunktion. Prozent der TN, die mit

4 = erforderlich oder 5 = unbedingt erforderlich bewertet haben

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Abbildung 4 Vergleich der Attraktivität des Berufsfeldes des Hausarztes mit der Akzeptanz von

Famulanten. Aussage: Meiner Meinung nach ist die Tätigkeit als Hausärztin/arzt ein insgesamt

attraktives Berufsfeld für zukünftige Ärztinnen und Ärzte. Antwortmöglichen: 1 = trifft gar nicht

zu, 2, 3, 4 bis 5 = trifft voll zu. Grüne Balken = keine Zustimmung zur Ausbildung von Famu-

lanten; hellgrüne Balken = Zustimmung zur Ausbildung von Famulanten

lanten vereinbart werden [11]. Der Aus-schuss Primärversorgung der Gesell-schaft für Medizinische Ausbildung (GMA) hat 2012 eine Stellungnahme zu Famulaturen vorgelegt und dieses in ei-nem Positionspapier veröffentlicht [17]. In diesem wird ausführlich dargelegt, die Ausbildungsinhalte bei Famulaturen den „Vorkenntnissen und Interessen“ der Studierenden anzupassen [17].

Nicht zuletzt bleibt vieles vom Enga-gement des einzelnen Hausarztes ab-hängig, dabei ist wie in der vorliegenden Studie gezeigt wurde ein eindeutiger Zu-sammenhang zwischen der empfunde-nen Attraktivität des Berufes mit der Be-reitschaft zur Ausbildung von Famulan-ten zu nennen.

Stärken und Schwächen der Untersuchung

Es handelt sich um eine Studie aus dem Flächenland Niedersachsen mit 627 teil-nehmenden Hausärzten. Insofern geben die Ergebnisse Einblicke in eine ge-mischt städtische und ländliche haus-ärztliche Versorgungslandschaft. Über die Hälfte der Rückmeldungen kam aus kleinen Orten bzw. Kleinstädten (Tab. 2).

Limitationen der Studie bestehen darin, dass nicht erhoben wurde, ob und wie Lerninhalte mit den jeweiligen Fa-mulanten besprochen wurden. Auch wurden Begründungen für die Einstu-fung der Lerninhalte nicht erfragt. Eben-

so wurde nicht eruiert, welche Erfahrun-gen die Studierenden mitbringen bzw. ob sie vorher schon ein Blockpraktikum absolviert haben.

Die Lehrpraxen des Instituts für All-gemeinmedizin der MHH wurden sepa-rat zur Teilnahme eingeladen, sodass hier ein Bias vorliegen kann. Darauf weist auch die erhöhte Response-Rate der Lehrpraxen hin, sodass insgesamt ein Selektionseffekt mit dem Schwer-punkt auf lehrengagierten Ärzten zu er-warten ist. Durch den Status einer Lehr-praxis könnte eine höhere Motivation zur Ausbildung vorhanden sein, wobei die Lehrpraxen häufig schon mit Block-praktikanten ausgelastet sind und des-halb möglicherweise weniger Famulan-ten betreuen können. Die insgesamt niedrige Rücklaufrate schränkt die Über-tragbarkeit ein; auch hier ist zu erwar-ten, dass ein Bias zugunsten der lehr-motivierteren Hausärzte besteht.

Schlussfolgerungen

Die vorliegende Arbeit schließt eine Lü-cke in der Diskussion um die praxisnahe Ausbildung von Studierenden in der All-gemeinmedizin und zeigt die Lerninhal-te auf, die Hausärzte bei Famulanten für wichtig erachten. Dabei sind die anlass-bezogene Anamnese, die körperliche Untersuchung und die Beurteilung der medizinischen sowie der psychosozia-len Situation eines Patienten die vier wichtigsten Lerninhalte. Etwas geringer ausgeprägt, jedoch ebenfalls von Bedeu-tung sind: die Kenntnis des ganzen Pa-tienten mit seinem familiären, sozialen und beruflichen Umfeld, das „Führen“ von Patienten und Angehörigen bei chronischen Erkrankungen, Erstellung von Medikamentenplänen, Impfbera-tung und Vorsorgeuntersuchungen.

Die Lerninhalte decken sich nur teil-weise mit den bekannten Erwartungen von Studierenden, z.B. bei dem Punkt „Er-lernen der körperlichen Untersuchung“ [17]. Vorgespräche und weiterer Feedback-Gespräche während einer Famulatur könnten dazu beitragen, einen Konsens zwischen Student und Arzt über die ge-wünschten Lerninhalte zu schaffen [11].

Danksagung: Die Autoren danken herzlich allen Hausärzten, die an der Be-fragung teilgenommen haben.

Interessenkonflikte: keine angegeben.

Dr. med. Olaf Krause

Institut für Allgemeinmedizin

Medizinische Hochschule Hannover

Carl-Neuberg-Straße 1

30625 Hannover, Deutschland

Tel.: 0511 5322744

[email protected]

Korrespondenzadresse

Krause et al.:Famulatur in der Allgemeinmedizin: die Sichtweise der Hausärzte auf die LerninhalteClerkship in Family Medicine: Family Practitioners’ Perception of Learning Contents

… ist Internist und Geriater und arbeitet mit je einer hal-

ben Stelle als Oberarzt am Zentrum für Medizin im Alter

des DIAKOVERE Henriettenstifts und am Institut für All-

gemeinmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover.

Er ist stellvertretender Lehrverantwortlicher für das Fach

Geriatrie und nimmt an der Patientenversorgung auf dem

Campus (Notaufnahme, Ambulanz) teil. Seine wissen-

schaftlichen Schwerpunkte sind die Themen interdisziplinäre geriatrische

Versorgung und Multimedikation.

Dr. med. Olaf Krause …

Page 7: Famulatur in der Allgemeinmedizin: die Sichtweise der ... · Peer reviewed article eingereicht: 18.10.2016, akzeptiert: 23.12.2016 DOI 10.3238/zfa.2017.0271–0277 Hintergrund: Die

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Literatur

Krause et al.:Famulatur in der Allgemeinmedizin: die Sichtweise der Hausärzte auf die LerninhalteClerkship in Family Medicine: Family Practitioners’ Perception of Learning Contents

51. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin

Programm, Information & Anmeldung: www.degam2017.deKeine Atempause… Abstract-Einreichung 16. Januar bis 16. April / Frühbuchertarif bis 31. Juli 2017

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Der Mensch im Mittelpunkt?

Hausärztliches Handeln zwischen Ansprüchen und Alltag

21. bis 23. September 2017 in Düsseldorf

Themenschwerpunkte • Patient-Arzt-Kommunikation • Familienmedizin • Evidenzbasiertes hausärztliches Handeln • Gastuniversität 2017: Maastricht/Niederlande