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MORNINGSTAR-ANALYSE Überschaubares Griechenland-Risiko für in Österreich registrierte Bondfonds Seite 21 ANLEGEN MIT HAUSVERSTAND Lombard Odier bietet mit ETF Securities Bond-Fonds mit Bonitäts-Ansatz an Seite 22 GEM-REPORT FINANCIERS GESUCHT © dpa/Oliver Berg © LOI Managers Vor dem Sturm Vorerst stocken die weiteren Verhandlungen; logisch, alle warten gespannt auf den Ausgang des von Griechenlands Premier Tsipras ausgerufenen Referendums. Europas Börsen korrigierten zuletzt, wenngleich nicht dramatisch. Wirtschaftsweise wie Stephan Schulmeister fordern einen „New Deal“. Seite 20 © APA/EPA/Alexandros Vlachos ATX medianet INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY. FREITAG, 3. JULI 2015 – 19 EU/Griechenland: Der Karren ist festgefahren Wochentop Zumtobel 7,67% Wochenflop SBO -10,80% Top 5 ATX Prime Zumtobel 7,67% AMAG 3,52% Kapsch TrafficCom 2,91% Rosenbauer International 0,66% Palfinger 0,63% Flop 5 ATX Prime Schoeller-Bleckmann Oilfield -10,80% Cross Industries -5,81% Valneva SE -4,58% OMV -4,46% voestalpine -4,21% 24. Juni–1. Juli 2015 ATX (Schluss 1.7.) 2.461,16 -2,10% DAX Wochentop K&S AG 32,01% Wochenflop E.ON -4,99% Top 5 DAX K&S AG 32,01% Continental 1,34% Dt. Bank 0,68% Dt. Börse 0,30% Fresenius SE & Co. KGAA -0,14% Flop 5 DAX E.ON -4,99% RWE -4,80% Siemens -4,53% Dt. Telekom -4,12% Bayer -4,11% 24. Juni–1. Juli 2015 DAX (Schluss 1.7.) 11.180,5 -2,60% INHALT Capital:Markets > Crowdfunding für Hellas 20 > Gold: Experten halten Preis von 2.300 USD für möglich 22 Fonds:Park > Mutig: Hellas-Aktienfonds 21 Banking > Credit Agricole kommt mit Festgeldangebot 23 > Santander kommt mit Pick- up-Lösung für den Handel 23 > Heta: Pre-Closing für den Verkauf der Balkan-Sparte 24 Insurance:Watch > Neue ÖGUT-Zertifizierungen für Vorsorgekassen 24 finance net © Ludwig Schedl Zürich. Der schweizerisch-amerika- nische Versicherer ACE schluckt für 28 Mrd. Dollar (25 Mrd. Eu- ro) den traditionsreichen Rivalen Chubb. Der Schaden- und Unfall- versicherer hofft mit der Übernah- me, mehr wohlhabende Privat- und Firmenkunden zu gewinnen, auf die sich die 1882 gegründete Chubb konzentriert hat. Daher soll der fu- sionierte Konzern auch dessen Na- men tragen. Sitz bleibt Zürich. ACE bezahlt zur Hälfte in Aktien und in bar. Die Chubb-Anteilseig- ner sollen 62,93 Dollar je Aktie be- kommen und 0,6019 ACE-Aktien. Sie halten damit 30% am fusio- nierten Unternehmen. (APA) Versicherungen Aktionäre erhalten Aktien und Bargeld ACE kauft Chubb für 28 Mrd. Dollar An der NYSE stießen die Pläne auf Zu- stimmung, Chubbs‘-Kurs schnellte rauf. © APA/EPA/Justin Lane Madrid. Drei Jahre nach dem Beina- he-Zusammenbruch und der Ver- staatlichung zahlt die spanische Großbank Bankia erstmals wieder eine Dividende. Pro Aktie sollen 1,41 Cent ausgeschüttet werden, in Summe sind es 202 Mio. Euro. Davon gehen 128 Mio. Euro an das Mutterhaus BFA, das zu 100% in Staatsbesitz ist. Die Zahlung zei- ge, dass Bankia rentabel und „sehr zahlungskräftig“ sei, so Bankchef José I. Goirigolzarri. Die viertgröß- te Bank Spaniens war 2010 durch Fusion von sieben angeschlagenen Sparkassen entstanden. 2012 musste das Institut schließlich selbst verstaatlicht werden. (ag) Dividende Erstmals seit staatlicher Rettung in 2012 Bankia schüttet 1,41 Cent aus Viertgrößte Bank des Landes wurde zum Symbol der Finanzkrise in Spanien. © Leonardo Wen/EPA/picturedesk.com

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    berschaubares Griechenland-Risiko fr in sterreich registrierte Bondfonds Seite 21

    anlegen Mit hausverstand

    Lombard Odier bietet mit ETF Securities Bond-Fonds mit Bonitts-Ansatz an Seite 22

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    Vor dem Sturm Vorerst stocken die weiteren Verhandlungen; logisch, alle warten gespannt auf den ausgang des von griechenlands Premier tsipras ausgerufenen referendums. europas Brsen korrigierten zuletzt, wenngleich nicht dramatisch. Wirtschaftsweise wie stephan schulmeister fordern einen new Deal. Seite 20

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    medianet insiDe YOur Business. tODaY. freitag, 3. JuLi 2015 19

    EU/Griechenland: Der Karren ist festgefahren

    Wochentop Zumtobel 7,67%Wochenflop SBO -10,80%

    Top 5 ATX PrimeZumtobel 7,67%AMAG 3,52%Kapsch TrafficCom 2,91%Rosenbauer International 0,66%Palfinger 0,63%

    Flop 5 ATX PrimeSchoeller-Bleckmann Oilfield -10,80%Cross Industries -5,81%Valneva SE -4,58%OMV -4,46%voestalpine -4,21%

    24. Juni1. Juli 2015

    ATX (Schluss 1.7.) 2.461,16 -2,10%

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    Wochentop K&S AG 32,01%Wochenflop E.ON -4,99%

    Top 5 DAXK&S AG 32,01%Continental 1,34%Dt. Bank 0,68%Dt. Brse 0,30%Fresenius SE & Co. KGAA -0,14%

    Flop 5 DAXE.ON -4,99%RWE -4,80%Siemens -4,53%Dt. Telekom -4,12%Bayer -4,11%

    24. Juni1. Juli 2015

    DAX (Schluss 1.7.) 11.180,5 -2,60%

    inhalt

    Capital:Markets> Crowdfunding fr Hellas 20> Gold: Experten halten Preis

    von 2.300 USD fr mglich 22

    Fonds:Park> Mutig: Hellas-Aktienfonds 21

    Banking> Credit Agricole kommt

    mit Festgeldangebot 23> Santander kommt mit Pick-

    up-Lsung fr den Handel 23> Heta: Pre-Closing fr den

    Verkauf der Balkan-Sparte 24

    Insurance:Watch> Neue GUT-Zertifizierungen

    fr Vorsorgekassen 24

    financenet Ludwig schedl

    Zrich. Der schweizerisch-amerika-nische Versicherer ACE schluckt fr 28 Mrd. Dollar (25 Mrd. Eu-ro) den traditionsreichen Rivalen Chubb. Der Schaden- und Unfall-versicherer hofft mit der bernah-me, mehr wohlhabende Privat- und Firmenkunden zu gewinnen, auf die sich die 1882 gegrndete Chubb konzentriert hat. Daher soll der fu-sionierte Konzern auch dessen Na-men tragen. Sitz bleibt Zrich.

    ACE bezahlt zur Hlfte in Aktien und in bar. Die Chubb-Anteilseig-ner sollen 62,93 Dollar je Aktie be-kommen und 0,6019 ACE-Aktien. Sie halten damit 30% am fusio-nierten Unternehmen. (APA)

    Versicherungen aktionre erhalten aktien und Bargeld

    ACE kauft Chubb fr 28 Mrd. Dollar

    An der NYSE stieen die Plne auf Zu-stimmung, Chubbs-Kurs schnellte rauf.

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    Madrid. Drei Jahre nach dem Beina-he-Zusammenbruch und der Ver-staatlichung zahlt die spanische Grobank Bankia erstmals wieder eine Dividende. Pro Aktie sollen 1,41 Cent ausgeschttet werden, in Summe sind es 202 Mio. Euro. Davon gehen 128 Mio. Euro an das Mutterhaus BFA, das zu 100% in Staatsbesitz ist. Die Zahlung zei-ge, dass Bankia rentabel und sehr zahlungskrftig sei, so Bankchef Jos I. Goirigolzarri. Die viertgr-te Bank Spaniens war 2010 durch Fusion von sieben angeschlagenen Sparkassen entstanden. 2012 musste das Institut schlielich selbst verstaatlicht werden. (ag)

    Dividende erstmals seit staatlicher rettung in 2012

    Bankia schttet 1,41 Cent aus

    Viertgrte Bank des Landes wurde zum Symbol der Finanzkrise in Spanien.

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  • kolumne

    Europa und der griechische Stier

    Vor dem Votum Fr Ifo-Chef Sinn war die Eurozone in aktueller Form ein Fehler, er pldiert fr einen atmenden Euro

    Es braucht einen New DealWien. Ganz Europa hlt seit Wo-chen den Atem an, ein Sondergip-fel der Euro-Finanzminister jagte den anderen. Wir befinden uns im Jahr 2015 n.Chr. Die gesamte Eu-rozone wird vom Diktat der Troika beherrscht. Die ganze? Nein, ein kleines europisches Land (gemes-sen am BIP, nicht an der Flche) leistet erbitterten Widerstand. Und strzt damit eine ganze Region in ein klassisches Dilemma: Gibt man zu sehr nach, wre ein uerst wohlwollendes konzertiertes Vor-gehen, aus dem keiner ausschert ntig (Anm.: wie wahrscheinlich wre das?), und dann wre auch die Frage, wie es um die Glaub-wrdigkeit der EU bestellt ist. Gibt es zu wenig Entgegenkommen, wird sich das Land auf Jahrzehnte kaum erfangen. Und dann ist erst recht viel Geld verbrannt.

    Schon fnf Jahre halten die Grie-chen Rest-Europa auf Trab: Nach zwei Hilfsprogrammen und Hun-derten Milliarden Euro Unterstt-zung haben die Euro-Glubiger nun die Reileine gezogen und eine weitere Verlngerung der Hilfe ab-gelehnt. Htte man sptestens 2013 reagieren sollen, als eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) warnte, die EU-Lnder drif-teten seit Ausbruch der Finanzkri-se 2008 wirtschaftlich immer wei-ter auseinander und eine Fortset-zung dessen werde die politischen

    Spannungen verstrken? Viele Kommentatoren werfen die Frage auf, ob Griechenland berhaupt 2001 in die Whrungsunion htte Aufnahme finden sollen zumal mit dem negativen Beigeschmack geschnter Haushaltsdefizite fr die Jahre 1997 bis 1999.

    Sinn rt zur Drachme

    Zu Tode gefrchtet ist aber auch gestorben. Der Vorschlag von Ifo-Prsident Hans-Werner Sinn, Griechenland solle aus dem Eu-ro austreten, die Drachme wieder einfhren und so die Wettbewerbs-fhigkeit erhhen, hat was.

    Nun stocken vor der Volksbe-fragung am Sonntag smtliche Verhandlungen. Der Kurs von Griechenlands Ministerprsident Alexis Tsipras und Finanzminister Yanis Varoufakis scheint ziemlich klar: Zeit gewinnen, u.a. Wenige Tage vor dem geplanten Referen-dum sagte Tsipras: Ein Nein zu den Glubiger-Vorschlgen be-

    deutet kein Ausscheiden aus der EU, kein Nein zur Eurozone. Aber es ist notwendig um eine bessere Einigung mit den Glubigern zu er-zielen. Mit einem Industrieanteil von nur 8%, einem Bauwesen von nur 2% und gleichzeitig 10% Anteil der ffentlichen Verwaltung an der Wirtschaftsleistung werde es Grie-chenland auch nach einem ,Grexit nicht mglich sein, das fr das Inland notwendige Angebot zur Verfgung zu stellen, meint RBI-Chefanalyst Peter Brezinschek.

    Der Wifo-Experte Stephan Schulmeister wgt ab: Wenn die Mehrheit der Griechen fr die Sparmanahmen stimmt, wird es Neuwahlen geben. Froh darber, dass man die Syriza losgeworden ist, wird sich die Eurogruppe et-was grozgiger zeigen, im Grun-de bleibt es aber beim Sparen. Eine nachhaltige Erholung der griechi-schen Wirtschaft gibt es dann wei-ter nicht. Wenn die Bevlkerung ihrer Regierung die Stange hlt, wird Griechenland dennoch zu-

    mindest fr einige Zeit im Euro gehalten werden. Denn die Ketten-reaktionen nach einem Staatsban-krott samt Zusammenbruch der griechischen Banken sind nicht ab-schtzbar. Schulmeisters Conclu-sio: Es braucht einen New Deal.

    Schtzenhilfe fr die EZB

    Unser Basisszenario geht von einer Mehrheit fr das Ja-Lager aus, sagt Valentijn van Nieuwen-huijzen von NN Investment Part-ners. Die Schtzenhilfe fr die EZB vom Europischen Gerichtshof, wonach der Aufkauf von Krisen-lnder-Staatsanleihen (Stichwort: OMT-Programm) grundstzlich rechtens sei, sei hilfreich. Denn so knne die EZB mit breit ange-legter Untersttzung durch die politischen Entscheidungstrger rechnen. Kurz: Die geldpolitischen Ins-trumente und die Bereitschaft der EZB, diese auch zu nutzen, sind fr Mrkte und Wirtschaft in der EWU auf mittlere Sicht gnstig, knnen aber die kurzfristig stark erhhte Volatilitt an den Mrkten nicht verhindern. Noch nehmen sich die Indexverlufe an Europas Brsen angsichts der Zuspitzung verhltnismig ruhig aus.

    Amerikanische Groanleger las-sen sich vom Griechenland-Thema eher nicht davon abhalten, in ein ATX-Unternehmen zu investieren, das sie attraktiv finden, meinen viele Finanzexperten hierzulande.

    Anna Stupnytska, Volkswirtin bei Fidelity Worldwide Invest-ment: Tiefe Energiepreise, ein schwcherer Euro und die lockere Geldpolitik machen sich inzwi-schen positiv bei den Wachstums-zahlen in Europa bemerkbar. Schade, dass mgliche Eskala-tionen erhebliche Marktverwer-fungen bedingen knnen. Auch sie meint, die EZB wrde ohne Wenn und Aber an ihrer quantitativen Lockerung festhalten zumindest bis September 2016. (lk)

    Anlage-Experten: EZB wird geldpolitische Instrumente weiterhin ohne Wenn und Aber einsetzen.

    Sinn: Ungleichgewicht, weil Deutschland bei Lohnzurckhaltung bertrieben hat.

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    Ich wollte mich konsequent jeglichen GR-Kommentars enthalten. Wozu auch, die Welt ist nicht gerade arm an Statements aller mglichen klugen Leute, die zu wissen glauben, wie es besser geht, gegangen wre, gehen knnte, wer der/die Schuldige/n ist/sind, etc. Nun juckt es mich dennoch: Also, ja, es ist nicht einzusehen, warum Staats-schuldner anders behandelt werden als Privatschuldner. Also, nein, sinnvoll ist das, was seit Beitritt Griechenlands zur Union abgeht, keinesfalls. Htte man sie am Ende nicht aufneh-men sollen? Wre auch irgend-wie seltsam gewesen die Wie-ge der Demokratie ... Wer da wen in Geiselhaft hat, ist eben-falls mig zu diskutieren: Es knnte sehr wohl sein, dass uns alle lngst das System fest im Griff hat und es sich halt nun in Systemlogik verselbststndi-gt (Stichwort Zinskapitalismus).

    Dass demokratische Struk-turen (Volksentscheid) ange-rufen werden, finde ich per-snlich Sozialromantik hin oder her gut und richtig. Die Form nicht. So kurzfristig und berhastet zeugt es doch wohl von (beabsichtigtem?) Auflau-fenlassen. Sollte der bekannt gewordene Text den Tatsachen entsprechen, ist er mehr als drftig und abzulehnen.

    Sind Tsipras und Varoufa-kis Bse Buben, Naivlinge, Spieler? Ich persnlich glau-be, sie wissen ziemlich genau, was sie tun. Ob das gut ist?

    Originell Crowdfunding

    Fr HellasLondon. Ist Griechenland retten wirklich so schwer, fragte sich der junge Brite Thom Feeney und kalkulierte: 1,6 Mrd. Euro muss das Land dem IWF zahlen, mehr als 500 Mio. Menschen leben in der EU. Flugs startete er eine Crowdfunding-Kampa-gne (Greek Bailout Fund) auf dem Portal Indiegogo fr oben genannte Summe bis Mitt-wochnacht beteiligten sich fast 80.000 Menschen mit rund 1,2 Mio. Euro. Zeitweise war die Seite offline, weil der Andrang so gro war. Fr drei Euro er-hlt man eine Postkarte mit dem Konterfei von Tsipras, den Feta-Oliven-Salat gibts um 6 Euro, Ouzo zu 10, griechischen Wein zu 25 Euro, ein Korb voller grie-chischer Lebensmittel kommt auf 160 Euro, eine Woche Urlaub fr zwei in Athen auf 5.000 Eu-ro. Das 1-Mio.-Euro Paket (ohne Gegenleistung) hat niemand be-stellt.

    Feeney auf Twitter: Volks-wirtschaften sollte mit Investi-tionen und Anreizen geholfen werden. Nicht mit Sparmanah-men und Krzungen. (ag)

    20 financenet fiNaNcE:cOVEr Freitag, 3. Juli 2015

    Wifo-Experte Zehn Jahre kein Schuldendienst fr Griechenland

    Ein fnf-Punkte-PlanWien. Stephan Schulmeister, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim sterreichischen Wirt-schaftsforschungsinstitut, meint, im Interesse der Wirtschaft und der Menschen in Grie-chenland und ganz Europa sollte es in jedem Fall zu gewissen nderungen kommen:1. Die Schulden Griechenlands beim IWF sollten durch den Rettungsschirm ESM (European

    Stability Mechanism) abgelst werden, denn der IWF ist fr Entwicklungslnder da und hat in der EU nichts verloren. Probleme in einzelnen EU-Lndern sind innerhalb der Ge-meinschaft bzw. der Eurogruppe zu lsen.

    2. Die Schulden Griechenlands mssten so umstrukturiert werden, dass fr die nchsten 10 Jahre kein Schuldendienst zu leisten sei. Anders kann das Land nicht aus der Depres-sion kommen, einen Schuldenschnitt braucht es dazu nicht, meint Schulmeister.

    3. In ganz Europa mssten die Anreizbedingungen so verndert werden, das unternehme-rische Aktivitten in der Realwirtschaft gegenber allen Formen der Finanzalchemie begnstigt werden, etwa der bergang vom Fliehandel zu elektronischen Auktionen auf allen Finanzmrkten, Einschrnkungen fr Derivatspekulation, etc.

    4. Die Berechnungsmethode struktureller Defizite muss in den Augen von Schulmeister grundlegend berarbeitet werden. Derzeit werden diese unter der Annahme geschtzt, dass 90% der Arbeitslosen nicht mehr verwendet werden knnen. Nhme man realisti-scherweise an, dass zumindets zwei Drittel durchaus arbeiten knnten, so htten fast alle Lnder strukturelle berschsse weil der Potenzialoutput und die Outputlcke hher eingeschtzt werden , und knnten, konform mit dem Fiskalpakt, die ffentlichen Investitionen in Infrastruktur und Umwelt massiv ausweiten.

    5. Unabdingbar fr Schulmeister ist es, dass Investitionen in Forschung, Bildung und den sozialen Zusammenhalt erhht werden. (lk)

    InternAt. stImmen

    Italien Die Angst vor einer Ansteckung flammt auf, Ministerprsident Matteo Renzi beruhigt aber: Italien ist aus der Schussli-nie. In der Vergangenheit gehrten wir zu den Problemen, jetzt zu denjenigen, die sie zu l-sen versuchen. Die Wirtschaft ist im ersten Quartal 2015 seit Langem wieder gewachsen.

    Spanien Auch Spaniens Ministerprsident Mariano Rajoy und Wirtschaftsminister Luis de Guindos beruhigen: Keine Volkswirt-schaft der Eurozone wchst zur Zeit strker als unsere. Die Lage der Banken habe mit der-jenigen von vor drei Jahren berhaupt nichts mehr zu tun (Hilfskredite: ca. 41 Mrd. ).

    Portugal Rajoys Amtskollege Pedro Passos Coelho ist vorsichtiger. Niemand sei gegen die aktuellen und knftigen Folgen der Grie-chenland-Krise gewappnet. Aber: Nach drei Jahren unter dem Euro-Rettungsschirm steht Portugal seit Mai 2014 finanziell wieder auf eigenen Beinen (Hilfspaket: 78 Mrd. ).

    Irland Die Rettungs-Musterschler haben wenig Verstndnis. Ministerprsident Enda Kenny lehnt einen Schuldenschnitt ab; die Iren sind mit 350 Mio. als Glubiger betei-ligt, eine Ansteckung wird nicht befrchtet.

    Baltikum Estland gilt als EU-Haushalts- Musterschler, Regierungschef Taavi Roivas ruft Griechenland dazu auf, den Ernst der Lage zu sehen. Zu den Hardlinern zhlt Li-tauen Staatschefin Dalia Grybauskaite: Wir sehen ein Land, das schlemmen mchte und sich von anderen das Geld fr die Feier ge-ben lassen mchte. (APA)

    sterreIch-rIsIko

    berschaubar sterreichs Risiko durch das Auslaufen des EFSF-Hilfsprogramms fr Griechenland am 30. Juni ist nach Ansicht von Finanzminister Hans-Jrg Schelling berschaubar. Der Haftungsanteil ster-reichs am frheren Rettungsfonds EFSF (Eu-ropean Financial Stability Facility) betrage 4,3 Mrd. Euro. Dass diese Haftung schlagend wird, hlt Schelling fr unwahrscheinlich, da ein Hellas-Default gegenber dem EFSF nicht automatisch dazu fhre. Das wre nur dann der Fall, wenn die EFSF selbst den Zu-gang zu den Finanzmrkten verlieren sollte.An Griechenland direkt hat der Bund in 2010 ein bilaterales Darlehen in Hhe von 1,56 Mrd. Euro gewhrt. Die Rckzahlung der Raten sei erst ab dem Jahr 2020 vereinbart. Griechenland habe dafr bisher pnktlich Zinsen bezahlt, insgesamt 105,3 Mio. (APA)

  • 15 JahreDeine

    Wohntraum-verwirklichungs-

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    Richard Mauerlechner, GF wohnnet

    fonds:park financenet 21Freitag, 3. Juli 2015

    Griechenland-Bonds Das Analysehaus Morningstar hat erhoben, wie hoch das Exposure der Privatanleger in Anleihenfonds derzeit ist

    In berschaubarem rahmenWien/Frankfurt. Das Fonds-Analy-sehaus Morningstar untersuchte die Situation der privaten Bond-Anleger, die via Anleihenfonds unter dem mglichen Grexit leiden knnten und wie sehr.

    Wir haben alle Rentenfonds, die in Europa zum Vertrieb zuge-lassenen sind, unter die Lupe ge-nommen. Insgesamt steht nicht allzu viel zu befrchten, umreit es knapp Morningstar-Experte Ali Masarwah. Im Gegensatz zu 2012, als viele Privatinvestoren durch den freiwilligen Schuldenschnitt leiden mussten, wren die Folgen des Staatsbankrotts fr Bond-Fonds-Investoren berschaubar.

    345 Fonds betroffen

    In der Datenbank Morningstar Direct haben wir europaweit nur 42 von gut 6.750 Rentenfonds aus-gemacht, die zum Zeitpunkt der Erhebung, zumeist per Ende Mai,

    mehr als 1% ihres Vermgens in griechische Staatsanleihen inves-tiert haben, so Masarwah.

    Prekr sei allerdings die Situati-on fr die Fonds Geniki Domestic Bond Fund, Eurobank (LF) Greek Government Bond Fund und AL-PHA Greek Bonds. Die Quote grie-chischer Staatsanleihen in die-sen belief sich zuletzt auf jeweils mindestens 81%. Anleger in diesen Fonds drften bestenfalls irgend-wann und dann auch nur Bruch-teile ihres Vermgens wiedersehen.Aber: Diese Fonds werden nur in Griechenland vertrieben, sie brin-gen zusammen nur rund 110 Mio. Euro Vermgen auf die Waage. Von

    den erwhnten 6.750 Bond-Fonds hielten zum letzten Zeitpunkt der Erhebung insgesamt nur 345 Pro-dukte Griechenland-Anleihen.

    830 Millionen Euro

    Grob gerechnet steht Griechen-land bei europischen Fondsanle-gern damit mit 830 Mio. Euro in der Kreide, davon befinden sich knapp 200 Mio. Euro in Fonds, die nur in Griechenland vertrieben werden verglichen mit der Schul-denlast des Landes von rund 320 Mrd. Euro ein Pappenstiel. Unter den in sterreich registrierten Fonds finden sich nur wenige, die

    in nennenswertem Umfang Grie-chenlandbonds halten oder jngst gehalten haben. Dazu zhlen der LO Funds (CH) Ultra Low Durati-on Bond CHF (per Ende April 5,3% des Vermgens in Griechenland-Bonds), nordIX Renten plus (4,2%), Notenstein Sustainable Bond Du-rat 2 CHF hdg-Basis (3,8%), Capi-tal Group Glbl. High Income Opps (2,6%), jeweils per Ende Mai) und der IP Concept Liquid Stressed Debt Fund (2,5% per Ende Mrz).

    Die Namensbestandteile einiger dieser Fonds wie high income oder distressed debt lassen ver-muten, dass es den meisten Anle-gern klar war, was das bedeutet.

    Einige wenige Fonds bringen viel Anteil auf die Waage, wurden aber nur in Griechenland vertrieben.

    Hellas-fund Anodos

    Mit ZuflssenNrnberg. Vor etwas mehr als einem Jahr startete der Hellas Opportu-nities Fund (ISIN: LU0920841169), der mit dem aktiven Management griechischer Aktien zu einem sehr spannenden Zeitpunkt Neuland betrat. Ziel ist, attraktive grie-chische Unternehmen zu suchen und diese meint Initiatorin Anodos Asset Management GmbH auch finden zu knnen.

    Der Fonds weist zwar per 30.6.2015 Year-to-date ein Perfor-mance-Minus von 0,97% aus, die relevante Messlatte Athex habe aber 2,21% verloren, wird betont.

    Der griechische Aktienmarkt stelle eine einmalige Gelegenheit dar, denn selbst wenn es eine Neue Drachme geben wird, fr den Fonds ndert sich nichts; der Fonds ist in Euro nominiert und dies wird sich ebenfalls nicht n-dern. Faktisch verlsst Griechen-land die Eurozone ja nicht auch wenn im Zuge einer Pleite eine neue Notwhrung gedruckt werden msste, so Anodos-Geschftsfh-rer Joachim Tack zu medianet.

    Zusagen fr weitere Mittel

    Der Hellas Opportunities Fund habe auch weiterhin Mittelzufls-se und auch schon Ankndigungen, dass nach ffnung der griechi-schen Brse ein weiterer groer Investitionsbetrag zuflieen wer-de, wie es heit. Das Portfolioma-nagement hat Alpha Trust Mutual Fund Management ber. Es ist der einzige in Deutschland zugelassene Griechenland-Aktienfonds. (lk)

    Namen der Fonds mit hherer Griechen-land-Bond-Quote weisen auf Risiken hin.

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    Tack: 50% der im Fund allokierten Titel haben eine internationale Ausrichtung.

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  • 22 financenet fonds:park Freitag, 3. Juli 2015

    kooperation Renommierte Privatbank Lombard Odier kooperiert mit ETF Securities im Bereich Exchange Traded Funds

    Zurck zu den Wurzeln im anleihen-segment

    Wien/Genf/London. Die Mehrheit der Anlagen in festverzinslichen Wertpapieren konzentriert sich auf Strategien, die einem traditionellen Marktkapitalisierungsansatz fol-gen. Bei einer Investition in Aktien hat dieser Ansatz zur Folge, dass Anleger in die grten Unterneh-men gehen. Auf dem Anleihemarkt bedeutet dies jedoch, dem Emit-tenten mit dem grten Emissi-onsvolumen Mittel zur Verfgung zu stellen, erklrte vor kurzem Kevin Corrigan, Head of Funda-mental fixed Income bei der re-nommierten Privatbank Lombard Odier (LO), bei der gemeinsamen Prsentation innovativer Fonds aus dem Segment der Schuldtitel mit ETF Securities. Dies fhre zu ungnstigen Gewichtungen.

    Zuallererst Kreditgeber

    Wir gehen zurck zu den Wur-zeln und fragen uns: Was macht denn Verschuldung aus, welche Bestandteile kennzeichnen ein gutes Schuldnertitel- bzw. Bond-Portfolio? so Corrigan. Der von LOIM entwickelte fundamentale Ansatz fue darauf, dass Anlei-heanleger zuallererst Kreditgeber sind. Die Hhe der emittierten Schulden ist nicht relevant. Viel-mehr sollte sich eine Investition in Anleihen nach dem gesunden Menschenverstand auf die Fhig-keit des Emittenten fokussieren, seine Schulden zurckzahlen zu knnen.

    Dieser Ansatz bewertet daher fundamentale Faktoren von staat-lichen und privatwirtschaftlichen Emittenten. Bei Staatsanleihen gehren hierzu das Bruttoinlands-produkt (BIP), das Verhltnis von BIP und Staatsverschuldung so-

    wie die finanzwirtschaftliche und politische Stabilitt. Bei Unter-nehmensanleihen wird zunchst der Beitrag der jeweiligen Branche zur gesamten Wirtschaftsleistung betrachtet. Dann werden Umsatz, Hhe der Verschuldung, Kapital-fluss und Kreditqualitt des je-weiligen Emittenten bewertet. So lieen sich Risiko und Rendite fr den Anleger verbessern.

    Nun als ETFs

    Gemeinsam mit dem dem Londo-ner Experten fr Exchange Traded Funds (ETFs, brsegehandelte Fonds), ETF Securities, wurden drei kosteneffektive Anleihe-Ex-change-Traded-Funds lanciert, die diesem Ansatz folgen: Der ETFS

    Lombard Odier IM Euro Corporate Bond Fundamental GO UCITS ETF, der ETFS Lombard Odier IM Global Corporate Bond Fundamental GO UCITS ETF und der ETFS Lombard Odier IM Global Government Bond Fundamental GO UCITS ETF. Sie sind an der Brse Stuttgart und der London Stock Exchange gelistet.

    Bisher waren die auf Fundamen-taldaten basierenden Strategien fr festverzinsliche Anlagen von LOIM Anlegern nur ber klassische Investmentfonds zugnglich. Mit den neuen Instrumenten knne nun eine breitere Investorenbasis von Pensionsfonds und Versi-cherungen ber Vermgensver-walter und Finanzberater bis hin zu Online-Brokern angesprochen werden. Die Produkte sind in bri-

    tischem Pfund, Euro und US-Dollar verfgbar und zeichnen sich durch hohe Liquiditt innerhalb des Han-delstags und Transparenz aus.

    Den zugrundeliegenden Indizes liegt eine systematische, regelba-sierte Analyse der Fundamental-daten eines Landes oder eines Un-ternehmens zugrunde. Demnchst werden wir einen ETF auf Staats-anleihen von Schwellenlndern in Lokalwhrung auf den Markt brin-gen, sagt Bernhard Wenger, Head of European Distribution bei ETF Securities.

    Die lteste Schweizer Privatbank wurde 1796 gegrndet, steht zu 100% in Familienbesitz und ist auf Asset- und Wealth-Management sowie institutionelle Vermgens-verwaltung spezialisiert.

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    Gewichtungen der Schuldner nach zwingend logischem Bewertungsansatz der besseren Bonitt.

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    Corrigan: Viel wichtiger ist die Frage, wie sehr ein Emittent fhig ist, seine Schulden zu bedienen dies fliet bei uns hinein.

    Rekordgewinne, aber Kosten steigen stark

    London. Fondsanbieter schaf-fen es nicht, die Kosten unter Kontrolle zu halten, zitiert der Branchendienst fondsprofessi-onell.at eine McKinsey-Studie. Dabei gab es das zweite Jahr in Folge fr die Fondsbranche Rekordgewinne. Weltweit klet-terten 2014 die Ertrge gegen-ber dem Vorjahr um 10% auf 54 Mrd. Euro, wie es heit. Die Mittelzuflsse halten an, die Bewertungen an den Finanz-mrkten sind weiterhin hoch.

    Doch zugleich sind die Kos-ten der Fondsanbieter deutlich gestiegen. Seit 2007 kletterten die Ausgaben um 44%. McKin-sey habe die Bilanzen von 300 Gesellschaften ausgewertet. Dies bedeute, dass einige Huser nur schlecht fr einen Abschwung gerstet seien. Grte Kostenpunkte sind die Personalausgaben und jene fr Marketing und Vertrieb. (red)

    Invesco will ETF-Absatz in Europa forcierenFrankfurt. Die auf den Vertrieb von brsengehandelten Index-fonds spezialisierte Tochter der US-Investmentgesellschaft Invesco, Powershares, war bis-her in erster Linie in den USA aktiv. Nun will man in Europa expandieren. Insbesondere fr Dividenden- und Buyback-Stra-tegien sieht man die Nachfrage gegeben.

    Mit einem Anlagevermgen von rund 90 Mrd. Euro ist Po-wershares weltweit der viert-grte Anbieter von Exchange Traded Funds (ETFs). Michael Huber soll die ETF-Sparte in Deutschland und sterreich ausbauen. Derzeit sind 17 in Irland domizilierte Produkte an der Deutschen Brse gelistet und auch in sterreich zum f-fentlichen Vertrieb zugelassen.

    Zinsschritt demnchst ziemlich sicher

    Aberdeen. In ihrer kommenden Sitzung im September werde die US-Notenbank die Waffen fr eine erste Zinsanhebung bereiten, dies meint Anlage-stratege Luke Bartholomew von Aberdeen Asset Manage-ment. Wir kommen einer Vollbeschftigung nher und nher, und das Lohnwachstum beginnt auch, Fahrt aufzuneh-men. Die Fed wolle aber um jeden Preis verhindern, dass Anleger in Panik geraten. (lk)

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    Noch scheint die Sonne, aber die Kosten steigen berproportional.

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    Es wird erwartet, dass Fed-Chefin Janet Yellen mit Bedacht vorgeht.

    Wien. Nach der knapp verhinder-ten Implosion des Finanzsystems im Herbst 2008 befinden wir uns im siebten Jahr weltweiter Noten-bankexperimente, sagt Ronald-Peter Stferle, Gold-Experte bei der Liechtensteinschen Vermgens-verwaltungs-Gesellschaft Incre-mentum. Wir alle sind Probanden eines beispiellosen Reflationie-rungs-Kraftakts, dessen Ausgang ungewiss ist. Fragwrdige geldpo-litische Wagnisse wie Quantitative Easing kurz QE und Negativ-zinsen sind direkte Konsequenzen systemischer Inflationssucht, so Stferle weiter. Der Zustand der globalen Finanzarchitektur sei nach wie vor sehr fragil. Bereits seit 2011 htten die disinflatio-nren Krfte die Oberhand. Bei den Vermgenswerten, also den Preisen von Aktien, Immobilien oder Kunst, hat eine massive Infla-tion bereits stattgefunden, bei den normalen Konsumentenpreisen noch nicht, so Stferle.

    Sollte eine allgemeine Teuerung folgen, knnte sich der Goldpreis fast verdoppeln, denn steigende Inflation ist das beste Umfeld fr

    Gold und Minenaktien, fhrten er und sein Investmentkollege Mark Valek vor Kurzem bei der Prsen-tation des mittlerweile 9. und 140 Seiten starken In Gold we Trust-Reports aus. Die Abwrtsbewe-gung, die gegen Ende 2012 einge-setzt hat und den Goldpreis auf aktuell rund 1.170 USD je Feinunze gebracht hat, knnte sich wieder umkehren, Stferle sieht Preise um die 2.300 USD fr gerechtfertigt.

    Portfolioabsicherung

    Als Instrument zur Portfolio-absicherung stufen auch die Ex-perten der Erste Group das gelbe Edelmetall ein. In den letzten Jah-ren ist sehr viel Spekulation aus dem Goldsektor gewichen. Dies erkennt man u.a. an den ETF-Vo-lumina, die 2013 und 2014 massive Abflsse zu verzeichnen hatten. Im ersten Quartal 2015 wurden aber erstmals wieder Nettozuflsse in Gold ETFs verbucht.

    Bemerkenswert sei die derzeit vorherrschende Divergenz zwi-schen der tatschlichen Goldpreis-entwicklung und des weitgehend

    negativen Sentiments vieler Markt-teilnehmer. Dies liegt vermutlich daran, dass in erster Linie dem Dollar-Preis Beachtung geschenkt wird, so Hans Engel, Experte fr internationale Aktienmrkte in der Erste Group. Whrend Gold im Vorjahr auf Dollar-Basis seitwrts tendierte was angesichts einer historischen Dollar-Rallye jedoch durchaus respektabel erscheint fand in nahezu jeder anderen Wh-

    rung eine Aufwrtsbewegung statt. Insbesondere auf Euro-Basis war die Entwicklung 2014 mit einem Plus von 12% bemerkenswert. Seit Jahresbeginn 2015 halte man bei 7,6% auf Eurobasis.

    Die grte Nachfrage kommt aus China und Indien, die sukzessive wachsende Bedeutung der asia-tischen Schwellenlnder hinsicht-lich der Goldnachfrage werde noch weitgehend unterschtzt. (lk)

    Erste Group Im 1. Quartal gab es erstmals wieder Nettozuflsse in Gold-ETFs; Nachfrage aus Indien, China hlt an

    Gold-Experten: preis um 2.300 Usd mglich

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    Menschen aus asiatischen Lndern haben ein Faible fr das gelbe Edelmetall.

  • Festgeld Credit Agricole

    Neuer PlayerWien. Crdit Agricole Consumer Finance, eine Tochtergesellschaft der franzsischen Bankengruppe Crdit Agricole (CA) und eine der grten Banken Europas, betritt mit ihrem Festgeldangebot den sterreichischen Markt. Nach dem Start des Geschfts mit Spareinla-gen in Deutschland Anfang letzten Jahres erschliet Crdit Agricole damit weitere Lnder in Europa.

    Bis zu 2,1 Prozent jhrlich

    Ab sofort haben Kunden mit Wohnsitz in sterreich die Mg-lichkeit, ihr Kapital in Festgeld-konten mit einem fixierten Zins-satz anzulegen. Das Einstiegsan-gebot: Verzinsung von bis zu 2,10 Prozent pro Jahr fr Einlagebetr-ge zwischen 5.000 und 500.000 Eu-ro mit einer Laufzeit von einem bis zu sieben Jahren. Die Kontoerff-nung erfolgt ausschlielich online, das Angebot gilt. Die Einlagen sind ber den franzsischen Einlagen-sicherungsfonds mit bis zu 100.000 Euro pro Person abgesichert.

    CA Consumer Finance entstand am 1. April 2010 durch die Fusion von Sofinco und Finaref. (lk)

    Wien. Die Raiffeisen Bankengrup-pe sterreich (RBG) war 2014 be-reits zum neunten Mal in Folge die grte sterreichische Banken-gruppe. Neben einem klaren ersten Platz bei der Bilanzsumme (286 Mrd. Euro) erzielte die RBG diesen auch bei den Kundenanteilen.

    Betriebsertrge und -aufwen-dungen sanken um 16,81% respek-tive 18,70% im Vorjahresvergleich. Das Betriebsergebnis verzeichnete mit 2,8 Mrd. Euro ein Minus um

    knapp 11%, beeinflusst durch ei-nen Rckgang beim Handelsergeb-nis und beim Ergebnis anderer Fi-nanzanlagen, berichtet RBG-Spre-cher Walter Rothensteiner. Das EGT belief sich auf 729 Mio. Euro und war neben der genderten Be-rechnungsmethode vor allem von erhhten Risikovorsorgen und vom tieferen Betriebsergebnis geprgt.

    Auch starke Marke

    Das 2013 gestartete Umstruk-turierungs-Programm Zukunft-Plus wurde Ende 2014 erfolgreich abgeschlossen. Die starke lokale Verankerung und der Fokus auf ei-ne nachhaltige Kundenbeziehung fhren dazu, dass Raiffeisen laut einer Studie von FMDS/GfK im Re-tailbereich einen Kundenanteil von 40% aufweist. Bei jenen Kunden, die ihre Hauptbankverbindung bei Raiffeisen haben, liegt der Anteil bei 33%. Die jhrliche Markenstu-die des European Brand Institute bescheinigt Raiffeisen 2014 erneut den hchsten Markenwert aller Finanzdienstleister, womit Raiff-eisen die sechststrkste sterrei-chische Marke ist. (lk)

    financenet 23bankingFreitag, 3. Juli 2015

    Santander I: mit neuer Risiko Managerin

    Wien. Martina Nuber (45) ist seit Mai 2015 neue Bereichslei-terin Risk Management bei der Santander Consumer Bank. In dieser Funktion ist sie fr die Risikostrategie und Kreditrich-tlinien der Bank sowie fr die Forderungseintreibungsstrate-gie verantwortlich.

    Nuber verfgt ber 17 Jahre Berufserfahrung im Risk Ma-nagement von Finanzinstituten. Zuletzt war sie Head of Retail Risk bei der Hypo Alpe-Adria-Bank International. (red)

    Santander II: Pickup-Finanzierung fr HandelWien. Hndlerpartner der San-tander Consumer Bank knnen ihren Kunden seit Kurzem einen neuen Multi-Channel-Service anbieten: Online-Shopping per Teilzahlung mit Selbstabholung des Einkaufs direkt im Geschft. Das neue Finanzierungsservice der Bank sei einzigartig am heimischen Markt und stehe ganz im Trend der Verschmelzung von statio-nrem mit dem Online-Handel (Stichwort Hybrides Einkaufs-verhalten). Das Partnerportal der Bank wurde ebenso neu berarbeitet, heit es. (lk)

    Ernst Huber wieder direktanlage-Chef

    Salzburg. Ernst Huber (48) kehrte mit 1. Juli 2015 als Vorstandsvorsitzender in die Onlinebank direktanlage.at AG zurck. Der gebrtige Salzbur-ger war bereits seit Grndung der Bank in 1995 bis Mitte 2012 Chef von direktanlage.at. Die letzten drei Jahre war er Vor-standssprecher der DAB Bank AG in Mnchen, deren Tochter die direktanlage.at ist. Das Vor-standsteam der direktanlage.at AG besteht mit Huber, Paul Reitinger und Jrgen Khnel knftig aus drei Personen. (red)

    Raiffeisen-Tchter: konzentrierter StandortWien. Die Raiffeisen-Gruppe konzentriert ihre Tochterfirmen in der Muthgasse in Wien 1190. Im Sommer 2015 beziehen die Raiffeisen Bausparkasse, Factor Bank, Raiffeisen KAG, Wohnbaubank und Valida Vor-sorge Management mit Teilen der RZB den Standort, Raiffei-sen-Leasing ist bereits dort. (lk)

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    Nuber, gebrtige Offenbacherin, war auch bei RBI, Paybox Austria ttig.

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    Huber: Da Capo beim Martkfhrer ster-reichs fr Online-Brokerage.

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    Rothensteiner: erreichen schon Ende 2015 die geplanten Kosteneinsparungen.

    nr. 1 Auch bei den Kundenanteilen; ZukunftPlus beendet

    Raiffeisen ist grte Bankengruppeavco Kinsky nach Grabherr

    Neuer VorstandWien. Rudolf Kinsky von der DPE Deutsche Private Equity GmbH wurde vom Dachverband der s-terreichischen Beteiligungskapi-talgeber und Corporate Finance Dienstleister, AVCO, einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewhlt. Er bernimmt das Amt von seinem Vorgnger Oliver Grab-herr, der auf drei verdienstvolle Jahre als Vorsitzender zurck-blickt und als Vorstand erhalten bleibt. (red)

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    Kinsky mchte Politik auf allen Ebenen wachrtteln, bevor es zu spt ist.

    gEM Report Die Start-up-Szene macht im internationalen Vergleich Fortschritte: Noch immer sind die Hrden hoch

    Dringend gesucht: private geldgeber fr Start-ups

    Wien. Die heimische Start-up-Landschaft hat Fortschritte ge-macht aber es bleibt noch sehr viel zu tun, um sterreich tatsch-lich zu einem attraktiven Land fr Grnder zu machen. So kann man die Ergebnisse der Studie Global Entrepreneurship Monitor 2014 (GEM) zusammenfassen. Es fehlt vor allem auch an privatem Risi-kokapital.

    Fortschritte seit 2007

    73 Lnder werden mit diesem Bericht zur Lage des Unterneh-mertums regelmig untersucht, 2014 eben auch sterreich.

    Bei Grndungsaktivitten liegt sterreich auf Platz 13 unter den 29 innovationsbasierten Lndern. 8,7% der Bevlkerung sind in Vor-grndungen oder operierenden Start-ups ttig. Das ist im interna-tionalen Vergleich noch nicht sehr viel, fr sterreich aber ein Erfolg, weil man gegenber 2012 stabil blieb und 2007 noch den letzten Platz belegt hat.

    Bei der Prsentation des GEM-Reports zeigte sich Innovationsmi-nister Alois Stger zufrieden und zuversichtlich: Ziel der Regierung ist es ja, sterreich zum Grnder-land Nummer 1 zu machen.

    Finanzieller Anschluss ntig

    Dass der Weg dahin durchaus steinig ist, zeigen Erfahrungen von Grndern ebenso wie die Stu-dienergebnisse: Grnder werden hierzulande besonders behindert durch hohe Steuern und berbor-dende Brokratie; was aber viel-leicht noch wichtiger ist, meinte ein anwesender Grnder, sei die fehlende private Finanzierung.

    Klappt die Frderung durch staatliche Einrichtungen wie aws und FFG ganz gut, fehlt nach die-ser Startphase oft der finanzielle Anschluss. Grnder finden in die-ser vielversprechenden, aber sen-siblen Phase, in der ihr Produkt am Markt Fu fassen soll, nur sehr schwer private Kapitalgeber. Viele wrden daher rasch etwa nach Berlin, den USA oder Asien abwan-dern. Hierzulande siebenstellige Summen aufzutreiben, ist fast un-mglich, meinte ein Grnder.

    Zu wenig cool

    Dazu kommt, dass heimische Start-ups sich in vielen Fllen sehr rasch internationalisieren mssen, einfach weil der Markt sehr klein

    ist. Das braucht Kapital und Know-how. Ein anderer Hemmschuh der heimischen Start-up-Szene sehen Experten im soziokulturellen Um-feld will heien Unternehmer-sein und -werden ist hierzulande zu wenig cool, die Angst vor dem Scheitern dafr um so weiter ver-breitet; insbesondere kritisiert wird in diesem Zusammenhang das Schulsystem.

    Frhe Frderung klappt

    Wie kann man also die Bereit-schaft fr privates Risikokapital steigern? Steuerliche Anreize wur-den gefordert.

    270 Mio. gibt sterreich jhr-lich fr Start-ups aus, meinte Stger. Die beiden Frderinstitu-

    tionen aws und FFG schnitten im GEM-Report sehr gut ab: Sie liegen unter allen untersuchten Lndern an der Spitze. Da scheint auch ei-niges zu fruchten: Bereits 87% der heimischen Jungunternehmer sind im FTI-Bereich ttig (Forschung, Technoloige, Innovation). Und gut ein Drittel ist erfolgreicher Ni-schenplayer mit neuen Produkten oder Dienstleistungen auf Mrkten mit wenig oder gar keiner Konkur-renz, erlutert Studienautor Tho-mas Schmalzer das Potenzial.

    Aber die sterreichspezifische Mischung aus Brokratie, hohen Steuern, strikten Regulierungen und einer generellen Skepsis ge-genber Unternehmertum knnte das wichtige Pflnzchen nach wie vor zu sehr bedrohen.

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    sterreich auf Platz 13 von 29 Lndern bei Grndungen, 8,7% der Bevlkerung in Start-ups ttig.

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    Studienautor Thomas Schmalzer: Innovative Start-ups beleben den Wirtschaftsstandort und schaffen Arbeitspltze.

  • Klagenfurt. Uniqa Krnten/Osttirol hat im vergangenen Geschfts-jahr die Prmien um 2,43 Prozent auf 229 Mio. Euro gesteigert. Das entspricht einem Marktanteil in Krnten von 22,4 Prozent. Mit der positiven Entwicklung gelang es der Uniqa Landesdirektion, die Marktfhrerschaft weiter zu festi-gen, heit es. Franz Meingast, Ver-triebsvorstand Uniqa sterreich: Die Landesdirektion Krnten hat es geschafft, dem schwierigen Um-feld zu trotzen.

    Die Entwicklung

    In der Schaden- und Unfallver-sicherung konnte Uniqa Krnten/Osttirol die Prmien um 4,13 Pro-zent steigern der Marktanteil be-trgt 19,91 Prozent. Das Prmien-volumen in der Krankenversiche-rung stieg 2014 um 1,87 Prozent der Marktanteil blieb mit 50,55 Prozent stabil. Der Marktanteil in der Lebensversicherung konnte ebenfalls gehalten werden.

    Hannes Kuschnig, Uniqa Lan-desdirektor Krnten/Osttirol: In Krnten traten 2014 massive Um-weltereignisse auf. Schneedruck,

    der Jahrunderthagel und Hoch-wasser fhrten vor allem in Ober-krnten und Klagenfurt zu erheb-lichen Schden. Die Zahlungen erfolgten unverzglich und unb-rokratisch, heit es weiter. Insge-samt meldeten Kunden 4.223 Sch-den aufgrund der Wetterkapriolen. Die Hhe der ausbezahlten Schden belief sich auf insgesamt 14,8 Mil-lionen Euro. Derzeit betreut Uniqa Krnten rund 237.000 Kunden mit rund 450.000 Vertrgen. (red)

    24 financenet banking/insurance:watch Freitag, 3. Juli 2015

    es fehlt noch ein wenig Kufer sind US-Fonds Advent International und die Europa-Entwicklungsbank EBRD

    heta: Pre-closing fr Verkauf der balkan-sparteWien/Klagenfurt. Die Abarbeitung der Skandalbank Hypo durch die ffentliche Hand ist mit dem Pre-Closing des Verkaufs des Balkan-Netzwerks an ein Konsortium aus der EBRD (European Bank for Re-construction and Development) und der US-Fondsgesellschaft Ad-vent International einen Schritt weiter gekommen. Nach dem end-gltigen Closing in den nchsten Wochen flieen vorerst zwar nur 50 Mio. Euro an die Hypo-Bad Bank Heta und damit letztendlich den Steuerzahler (der auch weiter fr 2 Mrd. Euro haftet). Aber durch den Verkauf werden die zwei Mrd. Euro nicht schlagend, so die Inten-tion.

    Der Kufer bernimmt auch Verbindlichkeiten der Hypo-SEE-Holding bei der Heta-Abbaugesell-schaft von 2,2 Mrd. Euro. Der Ver-kauf an ein Konsortium aus EBRD und Advent International sei auch deshalb am vorteilhaftesten, heit es bei den Architekten des Deals.

    Was noch fehlt

    Im Rahmen des Pre-Closings wurden das Vorliegen und die Er-fllung aller vereinbarten Closing-Bedingungen mit wenigen Aus-nahmen von Kufer und Verkufer besttigt, teilte die Heta zuletzt nach Verhandlungen bis in die Nacht mit. Dabei geht es nach APA-Informationen um eine angestrebte Erweiterung der sterreichischen Banklizenz der Hypo Group Alpe Adria AG (Hypo-Balkannetzwerk) auf Sparbcher. Dafr braucht es noch die behrdlichen Zustim-mungen der Europischen Zen-tralbank (EZB) und Finanzmarkt-aufsicht (FMA). Dann soll die Al Lake S.a.r.l. mit Sitz in Luxemburg Alleinaktionrin des Hypo-Balkan-Netzwerks werden.

    Der tatschliche Basiskaufpreis nach Closing sieht 200 Mio. Euro vor, der aber noch von Kennzahlen von heuer und dem Vorjahr ab-hngig ist also flieen 150 Mio. Euro nur unter bestimmten Bedin-gungen. Und noch eine wichtige Bestimmung gibt es: Die Kufer drfen faule Kredite in Hhe von bis zu 800 Mio. Euro an die Heta zurckgeben, wenn diese praktisch ganz ausfallen.

    Die Rckzahlung

    Die Rckzahlung der 2 Mrd. Eu-ro langfristiger Finanzmittel, die der Bund weiter in dem Balkan-Netzwerk stecken hat, soll begin-nen, wenn sich die verkaufte neue Hypo Group Alpe Adria AG mit Sitz

    in Klagenfurt mit ihren 200 Mitar-beitern am Kapitalmarkt finanzie-ren kann.

    Die theoretische Alternative zu dem EBRD/Advent-Deal, nmlich eine Abwicklung der sechs Ban-ken des Netzwerks in Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowi-na, Montenegro und Serbien htte weitere Milliarden verschlungen, so die Befrchtung.

    Trends und Personalia

    Die Balkanbanken waren zuletzt auch bedingt durch den Stopp des Neukundengeschfts wegen ei-ner Beihilfenentscheidung der EU tiefrot. 2014 gab es einen Verlust vor Steuern von 1,8 Mrd. Euro. In-des kommt es auch zu einem neu-

    erlichen Wechsel im Vorstand der Heta. Finanzvorstand Johannes Proksch (CFO) scheidet mit heu-tigem Tag aus dem Gremium aus. Sein Nachfolger wird Alexander Tscherteu, der nicht nur Finanz- sondern auch Risikovorstand (CFRO) wird.

    Die Tageszeitung Der Standard (Mittwochsausgabe) berichtet, dass es diese Woche auch noch vom bulgarisch-russischen Kon-sortium aus Via-Group und rus-sischer VTB Bank, das bereits im zweiten Verkaufsdurchgang fr die Balkanbanken (SEE-Banken) mit-geboten hatte, ein verbindliches Angebot fr den Kauf des Balkan-Netzwerks gab. Gestochen hat es offensichtlich nicht, Beschwerden seien mglich. (APA/red)

    Banklizenz des Ziels der Begierde soll erweitert werden, EZB und Finanzmarktaufsicht dafr ntig.

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    Mit dem Verkauf des Balkan-Netzwerks sollen die Lasten aus der Zeit der alten Hypo Alpe Adria beseitigt werden.

    Semper Constantia spitzt auf Valartis

    Wien. Die Wiener Semper Cons-tantia Privatbank prft Kauf-objekte: Valartis Austria (die ehemalige Anglo Irish Bank) sei ein Thema, so der Semper-Constantia-Vorstand. Man sei bereit, Kaufgelegenheiten wahrzunehmen, so Bankchef Bernhard Ramsauer. Inte-ressant wren Zukufe von Banken oder Teilen von Depot-banken, Kapitalanlagegesell-schaften und Privatvermgens-verwaltern. Die Kriegskasse sei gefllt, die Signale im Markt stnden klar auf Konsolidie-rung. Seit Anfang 2013 bis heu-te habe die Bank ihr verwal-tetes Vermgen um 36 Prozent gesteigert, Ende 2014 waren es 10,7 Mrd. Euro. (red/ag)

    Vorsorgekassen sind meist recht nachhaltigWien. Die Ergebnisse der aktu-ellen Prfung der Betrieblichen Vorsorgekassen und Pensi-onskassen auf Nachhaltigkeit durch die GUT sind da: Gold errangen Bonus Vorsorgekasse, fair-finance Vorsorgekasse, Valida Plus AG und VBV Vor-sorgekasse. Silber ging an die Bawag Allianz Vorsorgekasse, die BUAK Betriebliche Vorsor-gekasse, die Victoria-Volks-banken Vorsorgekasse und die VRG 1 der BONUS Pensionskas-se. Die N Vorsorgekasse (2014 erstmals zertifiziert) errang Bronze. Acht von zehn Vorsor-gekassen lassen sich von der GUT hinsichtlich Einhaltung nachhaltiger Kriterien in der Veranlagung prfen. (red)

    Charity-Golfturnier bei der Nrnberger

    Bad Gastein. Ende Juni veran-staltete die Nrnberger Versi-cherung AG sterreich ihr tra-ditionelles Charity Golfturnier in Bad Gastein. Vorstandsvor-sitzender Kurt Molterer: Mit den Nenngeldern und zustz-lichen Spenden der Nrnberger knnen wir heuer wieder einen Betrag von 10.000 Euro zur Verfgung stellen.

    Die Nrnberger untersttzt seit Jahren soziale Institu-tionen auf regionaler Ebene. Empfnger sind heuer der Ver-ein Herzkinder, der Eltern von herzkranken Kindern Beistand bietet, und Papageno, das mo-bile Kinderhospiz Salzburg. (red)

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    Semper Constantia-Chef Ramsauer: Bereit fr Kaufgelegenheiten.

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    Nrnberger-Chef Kurt Molterer: 10.000 Euro fr Charity.

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    Uniqa-Landesdirektor Hannes Kuschnig: Massive Umweltereignisse.

    entgegen trend 14,8 Mio. Euro fr Schden bezahlt

    Uniqa Krnten wchst um 2,43%Wien. Zwei Tipps fr Hobby-Grt-ner und Grillmeister hat die Uniqa parat: Wenn beim Grillen ein Feuer ausbricht und wenn der Rasen-roboter beschdigt wird.

    Fachmnnisch grillen

    Wer am Balkon oder im Garten grillen mchte, darf das rein ju-ristisch betrachtet grundstzlich machen, so die Uniqa: Vorausge-setzt, er mache es fachmnnisch, mit einem dafr vorgesehenen Griller, usw. Auerdem ist es bei Mietwohnungen wichtig zu prfen, ob es ein Grillverbot gibt. Auf dem eigenen Balkon, der Terrasse oder im Garten darf man grundstzlich grillen.

    Allerdings ist vor allem in der Stadt auf die Zumutbarkeit zu ach-ten. Wer jeden Tag im ersten Stock am Balkon grillt, beeintrchtigt womglich die Nachbarn und das wre unzumutbar.

    Um einen eventuellen eigenen Feuerschaden kmmert sich die Haushalts-Feuerversicherung; um den Schaden beim Nachbarn oder am Haus die Privathaft-pflichtversicherung (Letztere ist

    blicherweise auch automatisch in der Haushaltsversicherung ein-geschlossen).

    Und was passiert, wenn dem Rasen-Roboter etwas zustt (ob beim Grillen oder sonst)? Generell sind Rasen-Roboter automatisch in der Haushaltsversicherung un-ter dem Punkt Gartengerte mit-versichert. Diese sollte einen Dieb-stahl, aber auch eine Beschdigung etwa durch ein Feuer oder einen starken Sturm decken. (red)

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    Beim Grillen springt die Haushalts-versicherung ein, aber es gibt Regeln.

    gefahrenlage Haushaltsversicherung, Privathaftpflicht

    Versicherungstipps fr Grillmeister

  • IMMO-AGS

    medianet INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY. FREITAg, 3. JUlI 2015 25

    Wochentop Buwog -0,99%Wochenflop S Immo -3,56%Buwog -0,99% Atrium -1,10%conwert -1,17% CA Immo -2,47% Warimpex -2,48%Immofinanz -3,36%S Immo -3,56%

    24. Juni1. Juli 2015

    IATX (Schluss 1.7.) 217,14 -2,23%

    IMMO-FONDS

    Monatstop DWS Immoflex -0,83%Monatsflop Nordea 1 Gl. R E -7,85%

    Top 5 ImmofondsDWS Immoflex Verm. mandat -0,83%M&G Gl. R E Sec. USD A Acc -0,97% RP Global Real Estate T -1,46% B&I Asian R E Securities Fd. C -1,83%Invesco Gl. Inc. R E Sec C Acc -1,85%

    Flop 5 ImmofondsNordea 1 Gl. Real Est. BP SEK -7,85%Invesco Gl. R E Sec. A GBP -7,60% NN (L) Gl. Real Est. X Cap EUR -7,40%Schroder ISF Gl. Pr. Sec A Dis -6,28%First State Gl. Prop. Sec. A GBP -6,86%

    24. Juni1. Juli 2015

    CERX (Schluss 1.7.) 385,26 0,09%

    1-Monats-Performance (per 1.7.)

    Auf Erfolgskurs Peter Karl, geschftsfhrer der zur Erste group gehrenden Immobilienfondsgesellschaft Erste Immobilien KAg, peilt fr heuer eine Rendite um die 2,5 Prozent an und erweitert kontinuierlich sowohl Portfolio als auch Pipe-line: Aktuell werden z.B. in linz drei hochwertige Wohnprojekte gebaut. Seite 26

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    Erste Immo-Fonds baut Portfolio, Volumen aus

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    Auctionata erschliet das Feld der Luxusimmobilien und macht Auktionen fr jedermann erlebbar Seite 27

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    Die Unternehmensgruppe Leitner bietet Bauherrenmodelle als Vermgensvorsorge an Seite 28 l

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    Vermittlung VerwaltungBewertung Baumanagement

    www.ehl.at

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    Immo:Capital> Arnold Immobilien: neue

    Slowakei-Niederlassung 26

    Immo:Law> Steuerreform: kein Inflations-

    ausgleich bei Verkauf 28

    Immo:Markets> Top-Bros weltweit teurer 29> Wiener Netze baut

    energieautarke Zentrale 29> Hafen Wien mit Rekord 29

    People&Dates> Zehn Jahre Immo-Kurier 30> OrchideenPark reloaded 30> 1. Family-to-family-day 30> Der Rustler in 6. Auflage 30

    Zrich. Porr Suisse hat sich einen Groauftrag in Zrich gesichert. Die Schweizerische Bundesbahnen SBB beauftragte das Unternehmen mit einem in vier Baulose unter-teilten Projekt an der Europaallee beim Hauptbahnhof im Zentrum von Zrich. Das Projekt besteht in einer ersten Bauphase aus einem Bro- und Gewerbebau, weiters einer unterirdischen ffentlichen Fahrradstation, in einer zweiten Bauphase folgt ein weiteres B-rogebude. Das Auftragsvolumen betrgt rund 180 Mio. Euro. Die Brogebude Porr fungiert als Totalunternehmer sollen 2019 und 2020 fertiggestellt werden. (lk)

    Porr Suisse SBB-groauftrag, Platz fr 1.800 Fahrrder

    Neues Landmark mitten in Zrich

    Markante Stirnseiten werden die Europa allee prgen, Google wird Mieter.

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    London. Europas grter Flughafen London Heathrow soll eine dritte Start- und Landebahn bekommen. Das hat eine von der Regierung eingesetzte Findungskommissi-on nach jahrelanger Analyse vor-geschlagen. Ob es zum Bau der hchst umstrittenen Startbahn kommt, muss die Regierung von Premierminister David Cameron entscheiden. Die Alternative wre der Bau einer zweiten Startbahn am zweitgrten Londoner Flug-hafen Gatwick. Heathrow liegt im Sdwesten Londons. Die Flugzeuge rauschen bei Start und Landung im 90-Sekunden-Takt ber dicht be-siedelte Wohngebiete (ag)

    Heathrow Wrde 70.000 Jobs, und mehr lrm, schaffen

    Kommission fr dritte Startbahn

    Geplante 3. Bahn unter Beschuss, u.a. durch Brgermeister Boris Johnson.

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  • Erste Immobilien KAG Fondsvolumen steigt seit geraumer Zeit rasch an, die Milliardengrenze ist lngst geknackt Gelder fr Pipeline vorhanden

    Erste Immo Fonds wchst bei Volumen, Projekten rasant weiterWien. Die Erste Immobilien Kapital-anlagegesellschaft m.b.H. wchst laut Statistik der Vereinigung s-terreichischer Investmentgesell-schaften beim verwalteten Fonds-vermgen rasant: Per Ende April hielt der Erste Immobilienfonds bei 1,158 Mio. Euro und damit bei 22,75% Marktanteil. Derzeit investieren wir vor allem in den vier grten Stdten sterreichs: Wien, Favoriten, Linz und Graz, scherzt Peter Karl. Der Geschfts-fhrer der Erste Immo KAG erklrt im Gesprch mit medianet, welche Strategien die zur Erste Group ge-hrende Fondsgesellschaft fhrt.

    medianet: Bleiben wir gleich bei Graz: Welche aktuellen Projekte des Erste Fonds gibt es hier?

    Peter Karl: In den nchsten zwei Jahren werden wir dort rund 360 Wohnungen errichten, die sukzes-sive in unseren Bestand berge-hen werden. Aktuell sind wir in fnf Wohnobjekten mit rund 350 Wohnungen und dem Broturm Welcome Tower investiert. In der Idlhofgasse entsteht bis 2017 ein Wohnobjekt mit 70 Wohnungen und einer Nutzflche von 4.700 m2. Die Nachfrage danach ist bereits jetzt hoch. Ebenfalls in Bau ist ein Wohnprojekt in der Niesenberger-

    gasse mit 110 Tops und einer Nutz-flche von knapp 6.000 m2.

    medianet: Neben diesem Hotspot tut sich auch in Linz einiges ...? Karl: Stimmt, in Linz waren wir bislang eher nicht aktiv, jetzt sind gleich drei sehr hochwertige Wohnprojekte in Bau. Das erste wird im Herbst fertiggestellt, das zweite um die Jahreswende, das dritte in etwa einem Jahr. In Sum-me entstehen ca. 300 Wohnungen.

    medianet: Und in der Bundes-hauptstadt? Dieses Pflaster ist ver-gleichsweise schwieriger ... Karl: Tatschlich rechnen sich im Wohnbereich angesichts stark ge-stiegener Grundstcks- und Bau-preise viele Mietmodelle nicht mehr. Etliche Bautrger sind ge-zwungen, das Pricing zu ber-denken. Fr eine Erstvermietung war dies vielleicht noch kein Pro-blem, im Anschluss jedoch wird es schwierig. Wir haben heute deut-lich ber 3.000 Wohnungen im Bestand und Gott sei Dank keine Investments betrieben, wo wir bei den Preisen bertrieben htten. Denn der Markt sprt, dass es bei jenen Einheiten, wo die Gesamtbe-lastung fr den Mieter 800 Euro bersteigt, zh wird.

    Bei den einfacheren Lagen knnte sich eine Abkhlung ab-zeichnen, innerhalb des Grtels rechne ich eher nicht damit. Die Industrie ist sehr gespannt, welche Signale von der Stadt Wien noch kommen, denn jede Entlastung kann uns nur willkommen sein.

    Unser Vorteil ist, dass wir be-reits in der Projektierungsphase dabei sind. Mit den richtigen Part-nern klappt das sehr gut, und das Vermietungsrisiko ist bei einem Projekt, das wir selbst mitgestaltet haben, sehr berschaubar. Bestes

    Beispiel ist die seestadt aspern: Der Start der Wohnungsbergaben erfolgte im April. Manche der Un-kenrufer sind nun beleidigt, dass sie nicht dabei sind. Wir haben im-mer an dieses Vorhaben geglaubt. Mit der urbanen Gestaltung und dem Nutzermix ist uns ein gutes Projekt gelungen.

    medianet: Und im gewerblichen Bereich? Karl: Hier sind wir sehr zurckhal-tend. Der Wiener Bromarkt ist in der Vermietung immer noch nicht einfach. Dennoch sehen wir im Gewerbesegment eine gute Auslas-tung mit einen Leerstand von unter vier Prozent. Im Bromarkt gibt es wenig bis keine Neuflchen, weil die Nachfrage nicht gegeben ist. Sobald wir einen Silberstreif am Horizont sehen, wrden wir durch-aus auch in Wien am Bromarkt wieder investieren, aber das sehen wir derzeit nicht. Ganz im Gegen-satz zum Hamburger Markt, wo es manchmal sogar Wartelisten gibt.

    medianet: Apropos Hamburg: Das ist der einzige Markt in Deutsch-land, in dem man aktiv ist ... Karl: In Hamburg wird im Herbst das erste eigene Wohnprojekt, das gemeinsam mit der Strabag umge-setzt wurde, fertiggestellt. Auf ei-ner Liegenschaft im Stadtteil Har-burg sdlich des Hamburger Ha-fens entsteht das Wohnbauprojekt Heimfeld Terrassen mit rund 136 Einheiten; smtliche Wohnungen werden ber Freiflchen verfgen.

    Abgesehen davon war es in Ham-burg im Vorjahr fr uns ruhig, ge-gebenenfalls werden wir dort ein wenig aufstocken. Aber derzeit hal-ten wird dort ohnehin einen gro-en Anteil, d.h. eine kleine Pause ist jetzt angesagt. Wir werden aber natrlich die Augen fr Transak-

    tionen offen halten schon allein deshalb, um am Markt prsent zu sein. Gute Produkte sind aber auch in Hamburg sehr rar.

    medianet: Wird an andere deut-sche Stdte gedacht? Karl: Hamburg gefllt uns von den Daten sehr gut: Kaufkraft, Bevl-kerungswachstum usw. Portfolio-theoretisch sollten wir das Risiko in Deutschland durch Diversi-fikation minimieren, da bin ich ganz bei Ihnen. Auf der anderen Seite wollen wir ein gutes Netz-werk, Expertise weiter aufbau-en. Deshalb beschrnken wir uns auf Hamburg. Das groe Plus der Stadt: Sie ist einfach unheimlich gut erreichbar.

    medianet: Wie sieht es mit der weiteren Pipeline und den Rendi-teaussichten fr den Fonds aus? Karl: In der Pipeline befinden sich Immobilien bzw. Wohnprojekte in Wien und Graz.

    Geld einzuwerben, ist nicht das Problem, sondern wie dargestellt Objekte zu finden, die vom Pri-cing her passen. Mit einem Mittel-zufluss von an die 200 Mio. Euro ausschlielich aus dem Kleinan-legerbereich haben wir die Ver-triebsziele fr 2015 bereits ber-troffen. Mittelfristig wollen wir als Risikopuffer eine Mindestliquiditt von 20 Prozent halten. Im Einklang damit steht unser Zielkorridor fr die Rendite: Um die 2,5 Prozent fr 2015 sollten gelingen. (lk)

    Der Wohnungsneubau in Wien, Linz und Graz steht im Mittelpunkt.

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    Demnchst knnte der Zuschlag fr neue Deals erfolgen (im Bild: seestadt aspern).

    Wien/Bratislava. Arnold Immobi-lien unternimmt einen weiteren Expansionsschritt und grndet eine Niederlassung in Bratislava. Das auf Investment spezialisierte Unternehmen ist schon seit zwei Jahren am slowakischen Markt aktiv. sterreichische Investoren schtzen dort besonders die Nhe zu Wien, die berschaubarkeit des Marktes und die Mglichkeit, eher kleinere Investmentliegenschaften mit Renditen von sieben bis zehn

    Prozent zu erwerben, erklrt Ge-schftsfhrer Markus Arnold die Chancen des Marktes.

    Arnold Immobilien vermittelt in der Slowakei, so wie in Tschechien, rund zwei Drittel Gewerbeimmobi-lien. Neben Brogebuden befin-den sich auch attraktive Retail-Ob-jekte und einige wenige Zinshuser im Portfolio. Das Angebot richtet sich speziell an institutionelle In-vestoren, aber auch zunehmend an vermgende Privatpersonen.

    Stabile wirtschaftliche Lage

    Aufgrund der stabilen wirt-schaftlichen Lage habe sich die slowakische Republik einen sehr guten Ruf erworben. Zudem lockt der geplante Ausbau der Transsi-birischen Eisenbahn bis zur ostslo-wakischen Stadt Kosice auch viele asiatische Investoren an.

    Die Slowakei verfgt ber ein gut gefhrtes modernes Grund-buch und kann noch zustzlich mit einem attraktiven Flat-Tax-Steuersystem punkten. Das sind Voraussetzungen, die einen Immo-bilienstandort attraktiv machen, erklrt Markus Arnold. (lk)

    Arnold Immobilien Attraktiver Immobilien-Standort

    Neue Niederlassung in der SlowakeiPorr Offiziell erffnet

    Brokomplex Wien/Prag. Der von Porr in time, budget and quality realisierte B-rokomplex Greenline Kacerov wur-de vor Kurzem offiziell erffnet. Der Startschuss fiel im Frhjahr 2013, als die sterreichische Investoren-gruppe Karimpol die tschechische Tochtergesellschaft der Porr mit dem Bau beauftragte. Der Bau-start erfolgte im April 2013, mit ei-ner Gesamtinvestitionssumme von rund 35 Mio. Euro. Die Mietflche betrgt 15.000 m2. (lk)

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    Die Nordfassade besticht durch spezielle Lrmschutzeigenschaften.

    26 financenetreal:estate Immo:coVEr Freitag, 3. Juli 2015

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    Kosice gilt als Silicon Valley der Slo-wakei (im Bild: aktuelles Arnold-Objekt).

    Die seestadt aspern

    war vom Pricing her

    ein attraktives Paket

    fr alle Beteiligten.

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    commerzbank Mit Verlust

    Paketverkauf Frankfurt. Die Commerzbank hat sich mit einem kleinen Verlust von Immobilienkrediten ber 2,9 Mrd. Euro getrennt. In 15 europischen Lndern vergebene, teilweise faule Kredite im Volumen von rund 2,2 Mrd. Euro gingen an JPMorgan und den Finanzinvestor Lone Star. Notleidende Kredite ber 700 Mio. Euro, die die Bank in Deutschland vergeben hatte, wurden an den auf solche Kredite spezialisierten In-vestor Oaktree verkauft. (ag)

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    In Summe erlitt die Bank aus dem Pa-ketverkauf einen Verlust von ca. 85 Mio.

    Annington Frisches Geld

    2,25 Mrd. Euro Berlin. Das Immobilienunterneh-men Deutsche Annington hat die Kapitalerhhung fr die bernah-me der Sddeutsche Wohnen (S-dewo) abgeschlossen. Durch die Ausgabe von rund 105 Mio. neuer Aktien seien wie erwartet etwa 2,25 Mrd. Euro eingenommen worden, teilte das MDax-Unternehmen mit. Der Wohnriese baut seine Positi-on so weiter aus. Die Sdewo hlt 19.800 Wohnungen berwiegend in Baden-Wrttemberg. (ag)

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    Dt. Annington hat unlngst Mitbewerber Gagfah um 4,3 Mrd. Euro bernommen.

  • WOHNUNGSMARKT UND MEHRDAS HAB ICH VOM IMMO-KURIER

    DI SANDRA BAUERNFEIND, EHL IMMOBILIEN GMBHEHL Immobilien GmbH platziert ihre Immobilien dort, wo sie am besten zur Geltung kommen. Der IMMO-KURIER ist mehr als nur ein Rubrikenmarkt. Er ist Ratgeber und Inspiration fr alle, die gerne wohnen. Mit dem besten Immobilien-Angebot sterreichs. Jeden Samstag im KURIER. KURIER.at/immo

    immo:capital/immo:markets financenetreal:estate 27Freitag, 3. Juli 2015

    live-streams Die faszinierende Welt der Versteigerungen wird via Smartphone & Co. berall erlebbar, verkauft werden Objekte auch in den Shops

    logische Fortsetzung der ideeWien/Berlin. Das Live-Stream-Auk-tionshaus Auctionata AG mit Sitz in Berlin wird ab 2016 um eine Kategorie reicher: Um Immobilien, genauer gesagt Objekte aus dem Luxus-Segment sowohl auf der Verbraucher- wie auf der Gewer-beseite, erklrt Auctionata-Grn-dungsvorstand Alexander Zacke im Gesprch mit medianet. Das 2012 gegrndete und im Mai 2013 online gegangene Unternehmen sei vor dem Hintergrund, dass alternati-ve Investments als Anlageklasse stark nachgefragt sind, in letzter Zeit hufig von Interessenten da-rauf angesprochen worden. Recht-lich sei alles sicher: Auch bei Live-Stream-Auktionen werde ein Kauf-vertrag durch die Anwesenheit eines Notars sofort rechtswirksam.

    Zunchst in Deutschland

    Zacke: Der Vorteil unseres For-mats fr die Verkufer: die enorme Reichweite im Vergleich zu den traditionellen Auktionshusern. Man registriere Teilnehmer aus 130 verschiedenen Nationen. Be-zglich der Objekte wollen wir zu-nchst in Deutschland, in einem ersten Schritt im Raum Berlin starten. Man knne sich Koope-rationen mit regionalen Maklern vorstellen, bei der Vergebhrung werde man sich an marktbliche Gepflogenheiten orientieren.

    Neben den Segmenten Musik, mit Memorabilia und alten Instru-menten, Waffen hier vor allem Jagdwaffen bte vor allem der Bereich Immobilien fr das Auk-tionshaus viel Fantasie. Wobei schon das bisherige Wachstum sich sehen lassen kann: Man ver-zeichne Umsatzsteigerungen im dreistelligen Prozentbereich.

    Fr jeden im Web erlebbar

    Auctionata mchte die faszinie-rende Welt der Auktionen voll-stndig fr jedermann im Internet erlebbar machen. Ein erfahrenes

    Team aus internationalen Exper-ten, staatlich lizensierten Aukti-onatoren und weiteren Experten sowie ein patentiertes Echtzeit-system fr Online-Saalauktionen brchten viele Vorteile, allen vo-ran die rtliche Flexibilitt. Kaufen kann aber auch zu Festpreisen in den Shops.

    Technisch gesehen kann man die Auktionen in HD-Qualitt von allen mobilen Gerten aus verfolgen und mitbieten. Jede Auktion werde von einem erfahrenen Experten ku-ratiert, der whrend der Auktion Fragen via Live-Chat beantworten knne. Die Gebote werden auf dem Server nach Eintreffen gereiht, der

    Auktionator als Herr der Verstei-gerung geht im Regelfall nach die-sem Einlangen vor. Die technische Zuverlssigkeit sei beim Launch die grte Herausforderung gewe-sen, so Zacke. Auctionata hat der-zeit Bros in Berlin, Zrich, Rom, Madrid, London und New York. An eine Ausweitung der Standorte ist gedacht. sterreich knne derzeit gut von Berlin aus abgedeckt wer-den. An die 300 Experten befinden sich im Netzwerk.

    Zacke ist im Kunst-Business kein Unbekannter: Schon die Eltern wa-ren Galeristen mit Fokus Asiati-ka, mit seiner Frau betrieb Zacke Kunst-Versandhandel. (lk)

    Auf Auctionata kann man ab nchstem Jahr Luxus-Immobilien ersteigern.

    Zacke: Geschftsmodell ist die logische Fortsetzung einer 300 Jahre alten Idee.

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    ado Wegen Griechenland

    IPO abgeblasenBerlin. Der deutsche Immobili-enkonzern Ado hat wegen der Marktturbulenzen rund um die griechische Schuldenkrise seinen Brsengang bis auf Weiteres ver-schoben. Die Erstnotiz wre fr Dienstag geplant gewesen. Der Anbieter von Wohnimmobilien mit rund 13.700 Wohnungen vor allem in Berlin werde den Markt fr einen mglichen neuen Anlauf beobachten. Der Konzern wollte ursprnglich fr rund 400 Mio. Aktien platzieren. (ag)

    Das Management von Ado wird den Markt fr einen neuen Anlauf prfen.

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  • Wien. Die Steuerreform birgt im De-tail immer noch berraschungen. Wer eine Immobilie verkauft, muss fr den Wertzuwachs im Vergleich zum Kaufpreis 30% Steuern zahlen. Auch wenn man die Immobilie sehr lange besessen hat, gibt es knftig keinen Nachlass, um die Inflation zu bercksichtigen, erklrt David Gloser, Geschftsfhrer der Steu-erberatungskanzlei Ecovis.

    Bis 2012 wurde der Wertzu-wachs einer Immobilie noch ber-

    haupt nicht besteuert, wenn man sie mindestens zehn Jahre beses-sen hat. Dann wurde eine Steuer von 25% auf den Wertzuwachs unbefristet eingefhrt. Zugleich konnte man aber ab dem 11. Jahr einen jhrlichen Abschlag von 2% auf die Steuer geltend machen. Wenn man die Wohnung oder das Haus 35 Jahre behalten hat, fiel dadurch die Belastung auf den Mindestsatz von 12,5%.

    Scheingewinne

    Mit der Steuerreform wurde die Steuer auf den Wertzuwachs nicht nur erhht, sondern auch dieser Abschlag fr die Inflation abge-schafft. Wer sein Objekt vor mehr als drei Jahren gekauft hat, ging damals sogar noch davon aus, die-ses dann nach zehn Jahren steuer-frei verkaufen zu knnen.

    Gloser: Da werden Scheinge-winne besteuert. Dass rckwirkend in die Besteuerung eingegriffen wird, scheint verfassungsrecht-lich zu halten. Er verweist darauf, dass die wenig beachtete Rege-lung schon im ursprnglichen Mai-Entwurf enthalten war. (APA)

    28 financenetreal:estate immo:capital/immo:markets Freitag, 3. Juli 2015

    C-Quadrat baut Real Estate Unit auf

    Wien/London. Der Asset Mana-ger C-Quadrat erweitert seine Produktpalette: Im Laufe des Jahres 2015 sollen institutio-nellen Anlegern Investment-mglichkeiten im Bereich Real Estate angeboten werden. Dazu wurde das Team in London Bjarne Eggesb verstrkt. Das Team unter seiner Leitung wird von London aus operieren und sich im ersten Schritt auf den deutschsprachigen Raum und Nordeuropa konzentrieren. Der Fokus wird auf risikoarmen Immobilien-Exposures liegen.

    Asamer Baustoffe 2014 mit 9,4 Mio. GewinnOhlsdorf. Die nach den wirt-schaftlichen Schwierigkeiten des Familienbetriebs in Ohls-dorf im Bezirk Gmunden 2014 gegrndete Asamer Baustoffe AG (ABAG) hat ihren ersten Konzernabschluss mit einem Umsatz von 165,9 Mio. Euro und einem berschuss von 9,4 Mio. Euro vorgelegt. Das EBIT-DA liege mit 28,2 Mio. Euro leicht ber den Erwartungen, heit es. Der Umsatz stamme groteils aus den Bereichen Stein, Kies, Beton und Zement. Der Geschftsverlauf 2015 sei bisher zufriedenstellend, der Vorstand rechnet weiterhin mit positiven Ergebnissen aller Un-ternehmen der Gruppe. (ag)

    BA Real Estate baut die Chefetage um

    Wien. Der Aufsichtsrat der Bank Austria Real Invest Immobilien KAG hat Peter Czapek, 56, zum neuen CEO und Sprecher der Geschftsfhrung der Bank Austria Real Invest Immobilien KAG bestellt. Die Bank Austria Real Invest Immobilien KAG verwaltet Offene Immobilien-fonds. Mit dem Real Invest Austria wird der grte Offene Immobilienfonds sterreichs mit einem Volumen von rund 2,7 Mrd. Euro gemanagt. Cza-pek bernimmt die Verantwor-tung fr Gesamtstrategie, Pro-dukt- und Vertriebsstrategie, Bestandsmanagement, IT und HR.

    Czapek bildet mit Kurt Buch-mann und Harald Kopertz die Dreier-Geschftsfhrung der Bank Austria Real Invest Im-mobilien KAG. Alexander Bu-dasch verlsst die Geschfts-fhrung und widmet sich neu-en Aufgaben. (red)

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    Eggesb war zuvor CIO bei Obligo Investment Management AS.

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    Czapek startete seine Karriere 1976 in einer Filiale der Lnderbank.

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    Die Steuer gilt nur fr Objekte, die man zur Weitervermietung hlt.

    steuerreform Nur eigener Hauptwohnsitz nicht betroffen

    Kein Inflationsausgleich bei VerkaufWien. Das markante Brogebu-de space2move in der Muthgasse inmitten der stark aufstrebenden Brolage des Wiener Nordens ist nach der Fertigstellung des letzten Bauteils vollstndig in das Eigen-tum von Union Investment berge-gangen; vermittelt wurde der Deal von CBRE.

    Das vollstndig vermietete Neu-bauobjekt space2move ist eine Projektentwicklung der Raiffeisen Property Holding International

    GmbH unter Geschftsfhrer Karl-Maria Pfeffer und ergnzt das Portfolio des Offenen Immobilien-fonds UniImmo:Europa von Union Investment. Der ber 10 Mrd. Euro starke Europa-Fonds hlt in Wien bereits die Broobjekte Floridoto-wer und Euro Plaza 5 sowie das Arcotel Kaiserwasser.

    Langfristige Mietvertrge

    Das mit LEED Gold zertifizierte Brogebude ist mit einer durch-schnittlichen Mietvertragslaufzeit von 18 Jahren an mehrere Unter-nehmen u.a. die Kurier Media-print vermietet, wobei die RALT Raiffeisen Leasing GmbH mit rund 77% der Gesamtflche von rund 51.600 m2 als Hauptnutzer auf-scheint. Durch ein Restaurant und eine Apotheke im Gebudekomplex wurde die Infrastruktur des Vier-tels weiter verbessert.

    Zudem verfge der auf flexible Bronutzung ausgerichtete Ge-budekomplex ber eine sehr gute Verkehrsanbindung, betont Georg Fichtinger, Head of Investment Properties, Capital Markets CBRE sterreich. (lk)

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    Fichtinger: Gebudekomplex verfgt ber eine gute Verkehrsanbindung.

    space2move Nun ganz im Besitz von Union Investment

    Letzter Bauteil fertiggestellt

    Bauherrenmodelle Trotz Preissteigerungen gnstig in Immobilien investieren; nachhaltige Auslastung

    Vorsorge in Form von immobilienbeteiligungenGraz. Nicht nur die Stadt Wien stellt Gelder bereit, um privaten Bauherren Anreize zu geben, ver-waiste Ortskerne zu revitalisieren und so ansprechenden und leist-baren Wohnraum schaffen auch in der Steiermark werden Bauvor-haben mit begnstigten Darlehen gefrdert. ber Bauherrenmodelle knnen sich Anleger, die ein pas-sives Zusatzeinkommen ohne den Nervenkitzel der Brsen wnschen, an derartigen Projekten beteili-gen. Man beteiligt sich an einem konkreten Projekt und wird somit selbst Bauherr, was zu positiven steuerlichen Effekten fhrt. Die Einnahmen aus der Vermietung ermglichen eine von smtlichen staatlichen Rahmenbedingungen unabhngige Pensionsvorsorge.

    Fhrender Anbieter derartiger Modelle in der Steiermark ist die Leitner Unternehmensgruppe mit Sitz in Graz. Unsere Investoren er-zielen mit ihrem Miteigentum am Projekt sehr gute Renditen, erklrt Baumeister Rudolf Leitner, der mit der zur Gruppe gehrenden Alt & Neu Bautrgergesellschaft mbH derzeit sechs Revitalisierungs-projekte in Arbeit hat: Klassische Grnderzeithuser in Graz und Bruck/Mur sowie das geschichts-trchtige Schloss Klaffenau bei Hartberg.

    Gnstige Ankaufspreise

    Die Anschaffungskosten liegen in den Bezirkshauptstdten bei etwa 400 Euro pro m2, in Graz bei 1.500 Euro pro m2 verglichen mit Wiener Preisen ein sehr attrak-tives Niveau. Die Wahl der Objekte muss dennoch umsichtig erfolgen, damit die Rechnung fr die An-leger gut aufgeht: Wir suchen in erster Linie Objekte in guter Lage, die das Flair vergangener Zeiten

    vermitteln, sagt Leitner. Die gro-zgige steirische Landesfrderung Wohnbaufrderdarlehen, die nach 15 Jahren getilgt sind habe zu einem regelrechten Investitions-schub in der Steiermark gefhrt. Auch in kleinen Orten mit 2.000 bis 4.000 Einwohnern knne man so Altbestnde hochwertig sanie-ren, die vielerorts ausgestorbenen Ortskerne wrden wiederbelebt.

    Verkrzte Abschreibung

    Durch die Frderung der ffent-lichen Hand kommen die Inves-toren in den Genuss einer auf 15 Jahre verkrzten Abschreibung

    der Bau- und Sanierungskosten (sie wrde normalerweise 67 Jahre lang laufen). So sind in den ersten Jahren steuerliche Verluste zu er-warten, die Mieteinnahmen blei-ben steuerlich neutral.

    Entscheidend fr die Gewh-rung der Frderung ist, dass die Revitalisierung hochwertig und den aktuellen Bedrfnissen ent-sprechend durchgefhrt wird, sagt Leitner, dem es ein Anliegen ist, der stndigen Ausweitung von Neubau-Projekten in der grnen Wiese etwas entgegenzuhalten. Die Frderpolitik des Landes stellt auch auf Energieeffizienz ab, ver-geben werden Mittel fr Gebude,

    die lter als 30 Jahre sind und die umfassend saniert werden.

    So entsteht ein bunter Mix an Wohnungen fr Singles und (Jung-)Familien. Terrassen, Balkone und Grten sind dabei Garant fr die hervorragende und nachhaltige Auslastung. Dies zeigt der hohe Vermietungsgrad von 97% bei den realisierten Projekten der Leitner-Gruppe.

    Langfristiger Track Record

    Die Unternehmensgruppe Leit-ner kann auf ber 20 Jahre Erfah-rung und bereits 50 realisierte Pro-jekte mit rund 1.500 Wohnungen sowie Geschfts- und Broflchen samt Tiefgaragen verweisen (www.baumeister-leitner.at).

    Der Anleger kann sich weitge-hend entspannt zurcklehnen, denn angeboten wird alles aus ei-ner Hand: Von der Projektentwick-lung und Planung sowie Bauein-reichung ber die Ausschreibung der Arbeiten, Frderungserwir-kung, Projektsteuerung und Bau-aufsicht bis hin zur Fertigstellung und Hausverwaltung. Und: Bereits whrend der Bauzeit wird auch die Vermietung der Flchen durch die hauseigene Immobilienvermark-tungsabteilung durchgefhrt.

    Neben Eigenprojekten werden seit mehr als 30 Jahren smtliche Dienstleistungen rund um die Im-mobilie auch fr Auftraggeber bzw. Bauherren umgesetzt. Fr acht Projekte hat das Unterneh-men die Auszeichnung Steirisches Wahrzeichen ein Preis fr vor-bildhafte Revitalisierungen ent-gegengenommen. Unter 68 Ein-sendungen wurde die Baumeister Leitner Planung & Bauaufsicht GmbH in der Rubrik Anwendung mit dem Energy Globe Award 2015 geehrt. (red)

    Grazer Unternehmensgruppe Leitner rt zum Miteigentum an Immobilien als sicherer Hafen.

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    Beispiel einer Revitalisierung in der Innenstadt von Graz: Stadtpalais Parkstrae 1.

  • Gesundheitskongress Klinik der ZukunftSalzburg/Wien. Erstmals findet von 11.13.11. in Salzburg un-ter dem Motto Die Klinik der Zukunft die IHRED Interna-tional Congress for Healthcare and Real Estate Development statt. Der Trend geht eindeutig weg vom Spital alter Definiti-on, umschreibt Top-Speaker Andrea Kdolsky, Bundesmin-sterin fr Gesundheit a.D. und rztin, die Entwicklung der kommenden Jahre im Segment der Gesundheitsimmobilien. Neue Formen der ambulanten Zusammenarbeit unterschied-licher Leistungserbringer im medizinischen Bereich werden immer attraktiver. (red)

    Wienerberger holt Clusterland AwardHennersdorf/Wien. Bereits seit 2004 wird in Niedersterreich der Clusterland Award verge-ben. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, herausragenden Koopera-tionsprojekten unter anderem zum Thema nachhaltiges Bauen und Wohnen eine Bhne zu geben und damit auch andere Unternehmen fr berbetrieb-liche Kooperationen zu begei-stern. In diesem Jahr beteiligte sich die Wienerberger Ziege-lindustrie GmbH gemeinsam mit 25 Kooperationspartnern aus verschiedenen Branchen in der Kategorie Qualifizierung/Prozess- und Organisationsin-novation und gewann mit der Einreichung Bauanschluss Optimierte Fenstereinbaul-sungen mit neuen Schalldmm-prognosen. (fh)

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    Andrea Kdolsky wird beim IHRED eine der Key Note Speaker sein.

    Wien. Das prominent gelegene B-ro- und Geschftshaus in der Ma-riahilfer Strae 84 im siebenten Wiener Gemeindebezirk wurde von einem sterreichischen Pri-vatinvestor erworben. Verkufer war die Immofinanz Group, ber den Kaufpreis wurde zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die zur EHL-Gruppe zhlende EHL Investment Consul-ting hat die Transaktion erfolg-reich begleitet.

    Das Investoreninteresse an der Mariahilfer Strae ist nun, da die Umgestaltung zu einem groen Teil abgeschlossen ist, wieder sehr stark. Die Mariahilfer Strae bleibt sterreichs bedeutendste Ein-kaufsstrae und bietet nachhaltig gute Vermietungschancen. Auer-dem hat sie durch die Verkehrsbe-ruhigung vor allem als Wohnlage stark an Attraktivitt gewonnen, erklrt EHL-Geschftsfhrer Mi-chael Ehlmaier. (fh)

    Hafen Wien 53,6 Mio.

    Rekord-JahrWien. Der Hafen Wien, ein Unter-nehmen der Wien Holding, hat das Geschftsjahr 2014 mit 53,6 Mio. Euro Umsatz sehr erfolgreich abge-schlossen. Ich freue mich ber das ausgezeichnete Ergebnis, das die Wiener Hafen-Gruppe vorgelegt hat. Ich sehe das auch als eine Be-sttigung fr unseren Weg, durch Investitionen die Wirtschaft auch in schwierigen Zeiten zu strken, so Wirtschaftsstadtrtin Vizebr-germeisterin Renate Brauner. (red)

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    Hafen Wien-Gruppe beschftigt 310 Mitarbeiter, EGT stieg 2014 um 23%.

    EHL Bedeutendste Einkaufsmeile ist wieder gefragt

    Mariahilfer Strae 84 ist verkauftIG Lebenszyklus Modern

    Neue WebsiteWien. Die IG Lebenszyklus Hoch-bau, sterreichs Plattform zur Entwicklung innovativer Koope-rations- und Beschaffungsmodelle lebenszyklusorientierter Gebude, startet mit einer modern und ber-sichtlich aufbereiteten Website in die zweite Jahreshlfte 2015. Im Mittelpunkt stand dabei der Ge-danke, verstrkt als Plattform zu fungieren, die den Austausch von Know-how zwischen Branchenver-tretern und Bauherren sicherstellt. Die Mitwirkung erfolgreicher Bau-herren hat die Praxistauglichkeit unserer Modelle und Leistungs-bilder von Anfang an sicherge-stellt; wir laden Bauherren daher auch dazu ein, sich hier zu prsen-tieren, so Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Hochbau.

    Mitglieder des Vereins haben sich dafr unter der Rubrik FAQs fr Bauherren Gedanken zu kon-kreten Fragestellungen rund um die Phasen lebenszyklusorien-tierter Projekte und Gebude ge-macht. Ein Redaktionskomitee er-stellt Vereins- und Branchennews sowie einen berblick zu aktuellen Veranstaltungen und Neuigkeiten zum Thema. (fh)

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    Die Immofinanz war Verkufer, ber den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

    Brostandorte Londoner Westend nach wie vor teuerster Bromarkt weltweit, danach folgen vier der wichtigsten asiatischen Brostandorte

    Spitzenmieten legen weltweit zuWien. Laut der halbjhrlichen Stu-die Global Prime Offic Occupan-cy von CBRE ist das Londoner Westend mit einer Spitzenmiete von rund 2.677 Euro je m2 und Jahr nach wie vor der teuerste Bro-markt weltweit.

    Danach folgen die vier asia-tischen Standorte Hongkong (Cen-tral) mit 2.548 Euro je m2 und Jahr, Beijing (Finance Street) mit 1.962 Euro, Beijing (Central Busi-ness District, CBD) mit 1.879 Euro und Neu-Delhi (Connaught Place im CBD) mit 1.573 Euro je m2 und Jahr. Whrend Shanghai (Pudong) aus dem Ranking der 10 teuersten Bromrkte herausfiel, stieg New York (Midtown Manhattan) auf Platz 10 auf. hnlich wie vor einem Jahr ist Wien mit einer stabilen Spitzenmiete von 309 Euro je m2

    und Jahr nicht unter den Top 50 zu finden.

    Von den 127 weltweit erfassten Bromrkten verzeichneten 62%

    einen Anstieg der Mieten, 22% mussten einen Rckgang hinneh-men und 16% zeigten keine Vern-derungen.

    Moskau schmiert ab

    Whrend der strkste Anstieg der Bromieten mit 26,1% im Vor-jahresvergleich in Dublin gemessen wurde, verzeichnete Moskau mit Minus 22,4% den strksten Rck-gang. Nach Dublin folgten das US-amerikanische Seattle (Downtown) mit +22,2% sowie Panama City mit +17,6% auf den Pltzen.

    Soweit es Moskau betrifft, ge-hrte die russische Metropole im letzten Vergleich noch zu den fnf teuersten Bromrkten; in der ak-tuellen Analyse liegt die russische Hauptstadt mit 1.284 Euro/m2/Jahr nur mehr auf Platz neun.

    Dies sind auch Auswirkungen der Ukrainekrise und deren Folgen fr die russische Wirtschaft, er-

    lutert Andreas Ridder, CEO CBRE sterreich.

    AsienPazifik wird teurer

    Von den Top 50 der teuersten Standorte befinden sich 20 in der Region AsienPazifik, 19 in der Re-gion EMEA (Europe, Middle East and Africa) sowie 11 in Nord- be-ziehungsweise Sdamerika. Durch-schnittlich sind die Spitzenmieten weltweit um 2% gestiegen. (fh)

    Whrend Dublin prozentual den strksten Anstieg bei Bromieten verzeichnete, hat Moskau mit 22,4% Federn gelassen.

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    Moskau gehrte im letzten Vergleich noch zu den teuersten fnf Bromrkten.

    Wiener Netze 200 Mio. Euro fr verantwortungsvoll gebauten Smart Campus; Arbeitssttte fr 1.400 Mitarbeiter

    Energieautarke UnternehmenszentraleWien. Der Bau des Wiener Netze- Vorzeigeprojekts, Smart Campus, nimmt konkrete Formen an. Der Bau einer neuen Unternehmens-zentrale war im Sinne der neuen Firmenstruktur und der Optimie-rung der Prozesse und Kosten un-umgnglich. Doch wer heute baut, muss verantwortungsvoll und so-mit energiebewusst handeln. Des-halb gehen die Wiener Netze mit einem der nachhaltigsten und en-ergieeffizientesten Bauprojekte mit gutem Beispiel voran, sagt Peter Weinelt, Geschftsfhrer der Wie-ner Netze. Neue Technologien und Innovationen sinnvoll einzuset-zen, gehrt von je her zu unserem Geschft. Ob Smart Meter, Intel-ligente Trafos, neue Verlegetech-niken und Materialien oder eben

    eine Unternehmenszentrale, die so gut wie energieautark ist, so Wei-nelt weiter.

    200 Mio. Euro Investition

    Investiert wurde nur in Innovati-onen, die sich lohnen, wie es heit. Mit einer Lebenszykluskostenbe-rechnung wurden die Investitions- und Folgekosten, wie zum Beispiel Wartung, Instandhaltung, Erneue-rung, Energie- und Verbrauchskos-ten und vieles mehr dargestellt.

    Rund 200 Mio. wird das Ge-samtprojekt Smart Campus ko-sten. Mit rund 100.000 m2 Brutto-geschoflche bietet er Platz fr circa 1.400 Mitarbeiter. Verbaut wurden ca. 82.000 m3 Beton und 10.000 t Stahl. (fh)

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    Smart Campus: Gesamtinvestitionen von rund 200 Mio. Euro, 100.000 m2 Flche.

    Immo:markEtS financenetreal:estate 29Freitag, 3. Juli 2015

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    London, West End, UK 2.677Hongkong, Central 2.548Beijing, Finance Street, China 1.962Beijing, CBD, China 1.879Neu-Delhi, Connaught Place, Ind. 1.573Hongkong, West Kowloon 1.506Tokio, Marunouchi Otemachi, Jap. 1.431London, Central, UK 1.430Moskau, Russland 1.284New York, Midtown Manh., USA 1.273

    Quelle: CBRE, Kosten in Euro je m2 und Jahr

  • 30 financenetreal:estate people&dates Freitag, 3. Juli 2015

    willhaben.at lud zur Immo-Summernight

    Wien. Die Immobilienplattform willhaben.at feierte mit 170 Im-mo-Profis im Palais Kinsky den Sommer und die erfolgreiche Entwicklung des Geschfts-jahrs. Die Gastgeberinnen Immobilien-Bereichsleiterin Judith Kssner und Geschfts-fhrerin Sylvia Dellantonio lieen die letzten zwlf Monate Revue passieren. Kssner be-tonte, dass die mobile Immobi-lien-Suche durch den krzlich erfolgten Launch der dritten willhaben.at App-Generation beschleunigt werde. Das Team sei letztes Jahr stark erweitert worden. Unter den Gsten fan-den sich u.a. Peter Ulm (6B47), Christine Gumpoldsberger (Raiffeisen evolution), Michael Zchling (bareal Immobili-entreuhand GmbH), Walter Melounek (Signa), Stephan We-ninger (Sivbeg), Martin Mller (J+P) und Roland Schmid (Ro-land Schmid Group). (red)

    Summer School ber StadtentwicklungWien. Im Rahmen einer Summer School des Forschungsinsti-tuts fr Raum- und Immobi-lienwirtschaft der WU Wien gemeinsam mit der European Regional Science Association (ERSA) sowie der European Real Estate Society (ERES) tau-schen sich von 5. bis 14. Juli Experten aus allen Teilen der Welt ber Herausforderungen bei der Immobilienentwicklung sowie der Stadtplanung aus. Zu den Speakern gehren Daniel Czamanski, Professor am Tech-nion-Israel Institute of Techno-logy, sowie Paul Cheshire von der London School of Econo-mics and Political Science. (lk) Anmeldungen per Mail an [email protected]

    Ziegel-Nisthilfe fr die wichtigen Wildbienen

    Wien. Das im Vorjahr in Koo-peration mit den Schlern der HTL Mdling, Abteilung fr Bautechnik-Umwelttechnik, und den Stadtimkern errichtete Wildbienenhotel im Wienerber-ger-Schaugarten in Henners-dorf wurde nun offiziell erff-net: SV-Ass Reinfried Herbst bernahm die Patenschaft, Kindern der Volksschule Achau gab Angela Unger vom Ver-ein der Stadtimker bei einem Workshop Einblick in das tg-liche Bienenleben. (red)

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    Judith Kssner (re.) mit Martina Denich-Kobula von PlanetHome.

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    Die Ziegel eignen sich gut als Wild-bienenhotel, Reinfried Herbst ist Pate.

    Gala-abend im Kursalon 350 Gste aus Immobilien- und Werbewirtschaft auf Einladung des Print-Mediums

    Zehn Jahre Immo-KurierWien. Das Who is Who der Austro-Immobilien-Branche traf sich Frei-tag vor einer Woche im Kursalon Wien zur Immo Kurier-Gala. 350 hochrangige Gste aus Immobili-en- und Werbewirtschaft folgten der Einladung von Kurier-Gesamt- anzeigenleiter Richard Kaufmann und genossen die berraschungs-effekte der Gala. Um punkt 21:00 Uhr durften die Gste im Lich-terglanz der Sprhkerzen bei den Geburtstagstrtchen zuschlagen.

    Kaufmann, der 2005 den Immo Kurier ins Leben gerufen hatte, sagte in der Rckschau: Der Im-mo Kurier verbindet den grten heimischen Tageszeitungs-Immo-bilienmarkt mit attraktivem Lese-stoff zu den Themen Wohnen, Ar-chitektur und Design. Dank des in-novativen redaktionellen Konzepts behauptet er sich noch heute exzel-lent am heimischen Printmedien-Markt. Parallel zum Printprodukt wolle man auch im Digitalbereich

    noch strkere Akzente am Immobi-liensektor setzen.

    Jubilums-Edition

    Fr die Jubilums-Edition ber-legte sich die Redaktion eine be-sondere Cover-Lsung: Zum 10. Geburtstag erschien das Magazin mit zehn unterschiedlichen Titel-blttern, jedes davon griff einen Themeninhalt des Immo Kurier auf. Aus Anlass des Jubilums wurde auch ein leichter redaktio-neller und optischer Rebrush des Magazins vorgenommen. Immo Kurier-Redaktionsleiterin Ankica Nikolic: Die Themen rcken mit dem modernen, ruhigen Layout mit mehr Freiraum noch mehr in den Mittelpunkt.

    Die Gala-Gste genossen auf der Terrasse des Kursalons noch das Flying Buffet und Cocktails zu den Klngen von Sax Royal und der Musik von DJ Oliver Pusswald. (lk)

    Aus Anlass des Jubilums wurde auch ein Rebrush des Magazin-Layouts vorgenommen.

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    Bei der Feier wurde angekndigt, auch digital strkere Akzente setzen zu wollen.

    IG Immobilien Neues Wohn- und Raumkonzept fr Serviced Appartments in Dbling nach drei Monaten Renovierung

    orchideenpark wurde rundum aufgefrischtWien. In harmonischen Farben und mit hochwertiger Ausstattung sowie technischen Neuerungen zeigen sich die IG Serviced Apart-ments im 19. Wiener Gemeinde-bezirk nach einer dreimonatigen Renovierungsphase. Der Orchi-deenPark wurde 2007 als Vor-reiterprojekt von IG Immobilien errichtet; dort koexistieren Eigen-tums- und Mietwohnungen sowie Einheiten fr Wohnen auf Zeit in den vier verschiedenen Raumkate-gorien Komfort-, Quality, Executi-ve Studio und Ambassador Suite.

    Hermann Klein, Geschftsfhrer von IG Immobilien, Katharina Gf-rerer, Leitung IG-Serviced Apart-ments, und Marcus Lwe, Sales & Operations Manager IG-Serviced Apartments, prsentierten beim

    Open House-Tag in der Vorwo-che die vom Architektur-Bro brandherm+krumrey interior ar-chitecture umgestalteten Serviced Apartments. Von der Geschfts- oder Urlaubsreise ber den Ver-wandtenbesuch bei Therapieauf-enthalten bis hin zur vorrberge-henden Wohnlsung bei Sanierung oder Umbau in den 26 grozgig angelegten Apartments mit Fl-chen von 35 bis 59 m2 mit Terrasse und Garten im OrchideenPark lsst es sich gut leben.

    Auch die technischen Anlagen wurden auf den neuesten Stand gebracht, etwa durch den Einsatz von LED-Beleuchtung; individu-ellen Service und vor-Ort-Betreu-ung bietet das professionelle, zwei-sprachige Concierge-Team. (lk)

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    Ausgeklgelte Raumnutzung z.B. durch Alkoven-Betten, neues Flair, frische Farben.

    Wien. Der Erste Family-to-Family-Day in sterreich war ein voller Erfolg, freut sich Investorin Isa-bella de Kras