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  • FR EIN GESUNDES BERUFSLEBEN

    Gefhrdungsbeurteilung in der Arztpraxis

    checkUnternehmer HUMANMEDIZIN

  • Unternehmer HUMANMEDIZIN

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    Unternehmer HUMANMEDIZIN

    Gefhrdungsbeurteilung in der Arztpraxis

    FR EIN GESUNDES BERUFSLEBEN

    RZ7_humanmed_1GB-2.0_TP-1GB_Humanmedizin_GefBeurt_RZ 03.11.10 14:08 Seite 3

  • Impressum

    Unternehmer HUMANMEDIZIN

    Impressum

    Gefhrdungsbeurteilung in der ArztpraxisErstverffentlichung 11/2006, Stand 09/2010 2006 Berufsgenossenschaft fr Gesundheitsdienstund Wohlfahrtspflege BGW

    HerausgeberBerufsgenossenschaft fr Gesundheitsdienstund Wohlfahrtspflege BGWHauptverwaltungPappelallee 33/35/3722089 Hamburg

    Telefon (040) 202 07 - 0Telefax (040) 202 07 - 24 95www.bgw-online.de

    BestellnummerTP-1GB

    RedaktionMarkus Nimmesgern, BGW Abteilung Kommunikation

    Fachliche BeratungEngelbert Drerup, BGW-Prventionsdienste, KlnChristian Reinke, BGW Zentrale Prventionsdienste, Hamburg

    FotosWerner Bartsch und Bertram Solcher, Hamburg

    Gestaltung & SatzKerstin Wendel, Hamburg

    DruckBroermann Offset-Druck GmbH, Troisdorf-Spich

    Gedruckt auf Profisilk chlorfrei, surefrei, recyclingfhig, biologisch abbaubar nach ISO-Norm 9706.

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    RZ7_humanmed_1GB-2.0_TP-1GB_Humanmedizin_GefBeurt_RZ 03.11.10 14:08 Seite 4

  • Inhalt

    Inhalt

    Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8

    1 Schritt eins: Arbeitsbereiche und Ttigkeiten erfassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101.1 Womit fange ich an? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .101.2 Wer untersttzt mich? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

    2 Schritt zwei: Gefhrdungen ermitteln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122.1 Welche Gesetze und Vorschriften muss ich beachten? . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122.2 Welche vorhandenen Unterlagen kann ich nutzen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132.3 Wie gehe ich vor? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

    3 Schritt drei: Gefhrdungen beurteilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163.1 Worauf sttze ich meine Beurteilung? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163.2 Wie beurteile ich Gefhrdungen ohne Normen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163.3 Warum formuliere ich Schutzziele? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

    4 Schritt vier: Manahmen festlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194.1 Welche Manahmen und Lsungen gibt es? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194.2 Welche Manahmen haben Vorrang? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

    5 Schritt fnf: Manahmen durchfhren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

    6 Schritt sechs: Wirksamkeit berprfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

    7 Schritt sieben: Gefhrdungsbeurteilung fortschreiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247.1 Wann muss ich die Gefhrdungsbeurteilung fortschreiben? . . . . . . . . . . . . . . 247.2 Wie verbessere ich kontinuierlich den Gesundheitsschutz? . . . . . . . . . . . . . . . 24

    8 Gefhrdungsbeurteilung dokumentieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258.1 Warum muss ich eine Dokumentation erstellen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258.2 Was soll ich dokumentieren? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

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    RZ7_humanmed_1GB-2.0_TP-1GB_Humanmedizin_GefBeurt_RZ 03.11.10 14:08 Seite 5

  • Inhalt

    9 Beispiele fr eine arbeitsbereichsbezogene Gefhrdungsbeurteilung . . . . . . . . 279.1 Medizinische Untersuchung und Behandlung/Labor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289.2 Reinigung und Desinfektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .349.3 Operative Ttigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 369.4 Rntgenstrahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 389.5 Elektrische Anlagen und Betriebsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 399.6 Anmeldung/Bro . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 409.7 Praxis- und Arbeitsorganisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 419.8 Fahrttigkeit/Hausbesuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

    10 Gesetzliche Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4410.1 Auszge aus dem Arbeitsschutzgesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4410.2 Auszge aus dem Arbeitssicherheitsgesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

    11 Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4911.1 Beratung und Angebote . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4911.2 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5011.3 Informationen im Internet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

    Kontakt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54

    Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56Vorlagen Arbeitsbltter

    Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

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    Unternehmer HUMANMEDIZIN

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  • Inhalt 7

    RZ7_humanmed_1GB-2.0_TP-1GB_Humanmedizin_GefBeurt_RZ 03.11.10 14:08 Seite 7

  • Einleitung

    Unternehmer HUMANMEDIZIN

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    Einleitung

    Eine Gefhrdungsbeurteilung in meinerPraxis? Muss das sein? Ja: Arbeitgeber, diemindestens einen Mitarbeiter beschftigen,mssen nach dem Arbeitsschutzgesetz eineGefhrdungsbeurteilung fr ihren Betriebvornehmen.

    Sie und Ihre Mitarbeiter arbeiten eventuell mitGefahr stoffen oder sind bestimmten Infektions -risiken oder Unfallgefahren ausgesetzt. Erstdie Gefhrdungsbeurteilung zeigt Ihnen, obHandlungsbedarf besteht. Das Ziel ist, dieGefhrdungen am Arbeitsplatz zu ermittelnund zu beurteilen, Arbeits schutz manahmeneigenverantwortlich festzulegen und ihreWirksamkeit zu berprfen.

    Der Einsatz lohnt sich: Die Gefhrdungs -beurteilung hat sich auch fr kleine Betriebebewhrt. Sie bietet eine weitere Mglichkeit,zur Qualittssicherung in Ihrer Praxis bei -zutragen, Arbeitsablufe zu optimieren unddadurch wirtschaftlich zu arbeiten.

    Mit der Harmonisierung der Arbeits schutz -vorschriften durch die Europische Unionwurde der Arbeitsschutz in Deutschland aufeine neue rechtliche Basis gestellt und damitder Arbeitsschutzbegriff deutlich weitergefasst: Ziel ist ein umfassender Schutz derGesundheit. Es sollen nicht nur Arbeitsunflleund arbeitsbedingte Gesundheitsgefahrenvermieden, sondern die Arbeit mglichstmenschengerecht gestaltet werden.

    Arbeitsschutz lohnt sichStellen Sie sich vor, Sie verlieren eine quali-fizierte, erfahrene Mitarbeiterin, die wegenchronischer Beschwerden arbeitsunfhiggeworden ist. Ein Arbeitsunfall oder eineBerufs krankheit hat auch fr den Betriebnegative Folgen. Nutzen Sie die Mg lich -keiten, die eine Gefhrdungs beurteilung bie-tet. Sie spren systematisch Gefhr dungenund Belastungen in Ihrer Praxis auf.

    Sie verringern Fehl zeiten aufgrund vonKrankheiten oder Arbeitsunfllen.

    Mitarbeiter, die sich wohl fhlen, sindmotivierter und leis tungs fhiger. Sieengagieren sich fr Ihre Praxis und IhrePatienten.

    Sie beugen Strungen in Betrieb undArbeitsablauf vor, ersparen sich zeit- undkostenintensive Nachbesserungen undsichern damit die Qualitt Ihrer Arbeit.

    Die Gefhrdungsbeurteilung trgt dazubei, dass Ihr Betrieb wirtschaftlich erfolg-reich bleibt.

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  • Einleitung 9

    Die Gefhrdungsbeurteilung trgt zur Rechts -sicherheit bei:

    Sie dokumentieren Ihren verantwortungs-bewussten Umgang mit dem ThemaArbeitssicherheit.

    Im Schadensfall hilft sie Ihnen, Ihr per-snliches Haftungsrisiko zu begrenzen.

    Verantwortung im ArbeitsschutzArbeitsschutz ist Chefsache. Das heit, Sieals Praxisinhaber sind fr die Sicherheit undden Gesundheitsschutz Ihrer Beschftigtenund damit auch fr die Gefhrdungs be ur -teilung verantwortlich.

    Dabei rumt Ihnen das Arbeitsschutzgesetzeinen weiten Spielraum ein. Betont werdenEigeninitiative, Kreativitt und Eigen ver ant -wortung.

    Die Betriebe knnen vorausschauende, aufihre spezielle Situation zugeschnittene,praxis gerechte Lsungen entwickeln undumsetzen. Alle sind verpflichtet, sich aktivam Arbeitsschutz zu beteiligen: Arbeitgebereben so wie die Mitarbeiter und derenVertreter.

    Gefhrdungsbeurteilung mit SystemDie Broschre erlutert in sieben Schritten,wie Sie die in Ihrer Praxis auftretendenGefhrdungen und Belastungen systema-tisch ermitteln, beurteilen und die erforder -lichen Manahmen fr den Arbeits- undGesundheitsschutz Ihrer Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter umsetzen knnen.

    In der Broschre finden Sie darber hinausAuszge aus Arbeitsschutzvorschriften undKopiervorlagen, die Ihnen die praktischeUmsetzung der Gefhrdungsbeurteilung inIhrem Betrieb erleichtern. Selbstverstndlichstehen wir Ihnen auch gern bei weiterenFragen zur Verfgung.