Gesund Wohnen Journal Nr2 2013 A4 RZ - in Raumluft gebundener Wasserdampf Kondensat innen au£en 1.)
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Text of Gesund Wohnen Journal Nr2 2013 A4 RZ - in Raumluft gebundener Wasserdampf Kondensat innen...

  • Von einer guten Dämmung erwarten Sie einfach alles auf einmal: dass Sie Heizen und da- bei sparen können, dass Sie ein Wohfühlklima im Raum genie- ßen und überdies ein gutes Ge- wissen der Umwelt gegenüber haben können, weil Sie weniger Energie verbrauchen und da- durch zu weniger CO2-Ausstoß beitragen. Ein hoher Anspruch,

    oder noch häufi ger, wenn we- gen Grenzbebauungen oder In- nenstadtlage der Platz zu knapp ist für Gerüste. Zudem bietet sich die Innendämmung als ideale Lösung in Mehr-Partei- en-Häusern an, wenn nur ein- zelne Bewohner/Besitzer däm- men wollen oder lediglich eine teilweise Dämmung einzelner Räume gewünscht ist.

    aber machbar: mit einer Innen- dämmung – einem Richtungs- wechsel in der Dämmtechnik. Mit vielen Vorzügen, die eine klassischen Außendämmung nicht immer bieten kann.

    Schon einfach deshalb, weil sich nicht alle Häuser von au- ßen dämmen lassen. Wenn sie unter Denkmalschutz stehen,

    ❚ Nicht alle Häuser lassen sich von außen dämmen

    Außendämmung ist gut. Aber manchmal braucht man eine gute Alternative:

    Die Innendämmung

    Die hohe Zahl von Ein- richtungshäusern und Bau- märkten macht es überall deutlich: In Deutschland legt man viel Wert auf den Zustand der eigenen vier Wände. Anders als beispiels- weise in Frankreich, wo die Qualität des Essens mehr gilt als die des Wohnens, ist hier- zulande die Ausgestaltung des Wohnraums ein Thema, das viel mit Wohlfühlen und Prestige zu tun hat – und das nicht nur in den oberen Ein- kommensregionen.

    Mittlerweile geht es aber dabei nicht mehr nur um Of- fensichtliches wie schicke Sofas und moderne Küchen. Im Zeichen der Energiewen- de wendet sich der Verbrau- cher zunehmend anderen, etwas komplexeren Themen zu. Energie sparen und die Wohngesundheit stehen mittlerweile hoch im Kurs; es geht dabei zum Beispiel um Fragen zur Verträglich- keit von Baustoffen oder um das Raumklima und den Klimawandel; und vor allem um geeignete Maßnahmen, die rapide gestiegenen Heiz- kosten endlich zu verringern – natürlich in erster Linie we- gen der schmerzlich steigen- den Öl- und Gaspreise.

    Kosten eindämmen: Es wird Zeit!

    Der Winter ist vorbei und Sie haben viel Geld in Heizkosten investiert – Zeit etwas zu ändern!

    ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚

    Gesund wohnen Kosten eindämmen: Es wird Zeit!

    S. 1

    Wehret den Anfängen oder: Was hat Innendämmung eigentlich mit

    Schimmelpilz zu tun?

    S. 7

    Tiefe Zufriedenheit: Aus Kellerraum wird Wohnraum

    S. 5

    ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚ ❚1

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  • Wer von außen dämmen möchte, braucht passende Rahmenbedingungen: vor allem ein Gerüst zu einem festgelegten Zeitpunkt und eine Wetterlage, die auf die- sen Termin Rücksicht nimmt. Die Innendämmung lässt sich komfortabler umsetzen,

    Passend für alle Jahreszeiten

    jederzeit und ohne großen Aufwand.

    Dass ein ausgebildeter Fach- betrieb die Innendämmung schnell und komfortabel ver- arbeiten kann, beschleunigt das ganze Verfahren zusätz- lich – gut für den Kunden.

    ❚ Zeitlich unabhängig: Die Innendämmung

    Der Gedanke, ein Gebäude von innen statt von außen zu dämmen, ist eigentlich nahe- liegend. Trotzdem haben ihn Experten jahrelang weit von sich gewiesen. So wurde der Raumbedarf der Innen-

    dämmung moniert, Sinn und Zweck im Brustton der Über- zeugung bestritten. Vor allem deswegen, weil der Taupunkt raumseitig in den Dämmstoff verlagert wird, sei eine Schä- digung der Bausubstanz durch

    Kein Zweifel: Dämmung muss sein! Feuchtigkeit nicht zu ver- meiden, argumentierte man lange.

    Inzwischen sind diese Be- fürchtungen erwiesenerma- ßen überholt. Es gibt neue

    Erkenntnisse, Methoden und Materialien und nicht zuletzt praktische Erfolge in Zehntau- senden von Häusern, die al- lein in den letzten Jahren von innen gedämmt wurden.

    In der nachfolgenden Gra- fi k wurde ein Verbrauch von 3.000 l Heizöl bzw. 3.000 m3 Erdgas angenommen. Die dargestellte Kostenentwick- lung ist unverbindlich und kann im Einzelfall von den tat- sächlichen Kosten abweichen. Als Basis für die angenom- mene Entwicklung bis 2010 diente die durch schnittliche Preissteigerung im Jahr 2006 (Heizöl +10,8% und Erd gas +17,7%).

    Kalte Dusche – die Heizkostenent- wicklung pro Jahr für ein Einfamilienhaus

    0

    500

    1.000

    1.500

    2.000

    2.500

    3.000

    3.500

    Jahr

    Euro/Haushalt

    1999 2005 2006 2010

    600

    950

    1.400 1.500 1.512

    1.824

    2.340

    3.500

    Heizöl Erdgas

    Mit einer guten Innen- dämmung lassen sich tatsäch- lich bis zu 85 % an Heizkosten sparen. Leicht auszurechnen, dass sich die Realisierung er- staunlich schnell amortisiert. Auch deshalb, weil die Maß- nahme sich insgesamt wirt- schaftlich in engen Grenzen hält und sich weitere War- tungskosten erübrigen.

    Gute Besserung für das Budget

    Fünf Argumente für die Innendämmung:

    1. Die Heizkosten nachweislich um bis zu 85 % senken.

    2. Sofort ein fühlbar angenehmes, messbar gesundes Raumklima herstellen.

    3. Effektiv vor Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall schützen.

    4. Gebäude teilweise dämmen: genau das Zimmer oder die Wand, bei der Bedarf besteht.

    5. Auf Fasern und Kunststoffe verzichten. Durch die Verwendung strikt umweltverträglicher Materialien bzw. Produkte.

    Was kann eigentlich eine Innendämmung?

    ❚ Die Alternative zur Dampfsperre: Die Klimaplatte von Getifi x

    Eine Dampfsperre ist eine Folie, die die Durchfeuchtung der Dämmschicht verhindern soll. Ein sensibler Auftrag, denn schon kleinste Schäden genügen, um die Wirkung der Dampfsperre aufzuheben.

    Eine mit viel Aufwand ein- gebaute Schwachstelle also. Bisher ließ sich eindringen- de und aufsteigende Feuch- tigkeit nachträglich nur mit aufwändigen Sanierungs- maßnahmen stoppen – teure Technik, große handwerkli- che Fehlerquellen und viele

    zeitintensive Arbeitsschritte inklusive. Dieses erübrigt sich durch die Verwendung mine-

    Die Dampfsperre: Aufwendig – und jetzt überfl üssig

    ralischer Materialien und ihrer kapillaraktiven Eigenschaften (Feuchtigkeit aufnehmen, puf-

    fern und bei Lüftung wieder abgeben). Eine Sorge und ein Kostenfaktor weniger …

    Bauphysikalisch bedeu- tet Dämmen, den Wärme- und Feuchtehaushalt eines Gebäudes gezielt zu regulie- ren. Herkömmliche Baustof- fe sind in der Regel mit einer solchen Anforderung über- fordert. Als klare Ausnah- me dürfen die mineralische Stoffe gelten. Sie verfügen über eine kapillaraktive, dif- fusionsoffene Materialstruk- tur, oder einfacher: Sie sind der Lage, große Mengen an Wasser aufzunehmen und bei Belüftung wieder abzu-

    geben. Auch punktuell anfal- lende Feuchtigkeit (z. B. im Bereich von Wärmebrücken) wird an die Plattenoberflä- che im Raum transportiert und kann einfach weggelüf- tet werden. Aus diesen gu- ten Gründen bestehen die Innendämm-Systeme von Getifix aus mineralischen Stoffen, zum Beispiel Cal- ciumsilikat. Wie in Theorie und Praxis bewiesen, ist da- durch eine gesunde Bausub- stanz und ein angenehmes Raumklima gewährleistet.

    Bauphysikalisch Dämmen

    Feiner Stoff

    Kondensatin Raumluft gebundener Wasserdampf

    innen außen

    1.) eindringende Luftfeuchte

    4.) Verdunstung der Feuchte

    Calciumsilikat – Platte Außenwand

    3.) kapillarer Abtransport der Feuchte

    2.) Kondensations- und Restfeuchte

    Feuchteregulierung durch diffusionsoffene, kapillaraktive Baustoffe

    Dieser Grundsatz wird durch innovative kapillarlei- tende Dämmstoffe relativiert. Inzwischen gibt es neue Argu- mente für die Innendämmung. „Alte“ Vorurteile sind überholt.

    Wärmebrücken: Gibt es bei jeder Technolo- gie, auch bei der Außendäm- mung (siehe Grafik unten). Die Lösung liegt also in der Wärmebrücken erfassung (dazu haben wir fünf Verfahren zur Verfügung) und deren fachge- rechter Kompensation.

    Taupunkt und Tauwasser: Mit Hilfe modernster Rechen- technologien (instationäre hygrothermische Simulatio- nen) können die tatsächlichen Tauwassermengen ermittelt werden.

    Hierbei zeigt sich, dass beim Einsatz kapillar aktiver Dämm- stoffe, die keine Dampf- sperre benötigen, die Tau- wassermengen meist unbe- denklich sind. Die Ergebnisse des sog. Glaserverfahrens stell