Großer Pfarrbrief 2011 - 01

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Groer Pfarrbrief 2011 - 01

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  • An einen

    Haushalt. Zugestellt

    durch Post.at

    gesalbt

  • Seite 2 Schwerpunkt Sakramentenpastoral Firmung

    Firmung ein Fest der Zusage Initialsakrament Die Kirche kennt drei Sakramente (von ins-gesamt sieben), die man auch Initiations-sakramente" nennt. Es sind die Sakramente der Eingliederung" in die Gemeinschaft der Kirche: Taufe, Eucharistie und Firmung. Mit Taufe und der Eucharistie haben wir uns im Rahmen unseres Schwerpunktes Sakramen-tenpastoral schon beschftigt. In der heuri-gen Fastenzeit wollen wir nun besonders auf das Sakrament der Firmung schauen.

    genderte Praxis In den ersten Zeiten der Kirche wurden Tau-fe, Eucharistie und Firmung in einer einzigen Feier gespendet, nmlich in der Osternacht. Damals wurden allerdings nur erwachsene Menschen nach einer langen Vorbereitungs-zeit in die Gemeinschaft der Kirche aufge-nommen. Die feierliche Aufnahme war das sichtbare Zeichen der neuen Gemeinschaft. Spter, als die Kindertaufe aufkam, hat die Kirche die drei Anfangssakramente ausein-ander gefaltet und begonnen, sie in der uns heute bekannten Reihenfolge zu spenden.

    sprechende Zeichen Was zu Pfingsten geschehen ist, geschieht ebenso im Sakrament der Firmung. Zeichen und Worte der Firmspendung bringen das zum Ausdruck: Jetzt handelt Gott! Er schenkt seinen Heiligen Geist. Er gibt ihn allen, die darauf warten und sich danach sehnen so wie er sich nach ihnen sehnt. Dies wird im Ritus der Handauflegung und Salbung ausgedrckt. Der Firmspender brei-tet die Hnde aus und ruft den Heiligen Geist auf die Firmlinge herab. Er zeichnet das Kreuz auf die Stirn des Firmlings, salbt ihn mit heiligem l, dem Chrisam und spricht die Worte: Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Diese Salbung mit Chri-sam bedeutet: Du gehrst zu Jesus Christus. Das Wort Christus oder Christ bedeutet ja der Gesalbte. Auch der Altar in der Kirche ist Symbol fr Jesus Christus und wurde deswegen bei der Altarweihe vom Bischof feierlich mit Chrisam gesalbt (siehe Titelbild).

    Die Salbung bei der Firmung soll aber auch die Zusage Gottes zum Ausdruck bringen: Du bist auserwhlt! Du bist etwas Beson-deres! Du bist wertvoll! Ich heile und schtze dich! Ich gebe dir Wrde! Ich gebe dir Kraft! Ich traue dir etwas Unverwechselbares zu. Du wirst ein Segen sein!

    Die Handauflegung ist Zeichen fr die Versi-cherung Gottes: Ich bin mit dir. Ich schtze dich und segne dich. Du kannst dich auf mich verlassen. Ich lasse dich auf deinem Weg nicht allein. Als weiteres Zeichen gilt die Besiegelung mit dem Kreuzzeichen, die sagt: du bist best-tigt, beglaubigt, geschtzt durch Gott! Du ge-hrst als Christ zu denen, die dieses Zei-chen des Kreuzes tragen (Kirche). Bedeutungsvoll ist auch noch die Handauf-legung des Firmpaten die bekunden soll: Du bist nicht allein, ich bin fr dich da. Ich gehe mit dir und mchte dein Begleiter sein auf deinem Lebens- und Glaubensweg.

    Zusage und Sendung Firmung ist also ein groes Fest der Zusage durch Gott und durch den Firmpaten. Aber gerade diese Zusage beinhaltet auch die Be-fhigung und den Auftrag, Christsein in der Welt zu verwirklichen. Wie dieses Leben als Christ, als Gesalbter, aussehen kann be-schreibt der Apostel Paulus. Er spricht mehr-fach von den verschiedenen Charismen oder Gaben des Geistes, die der Geist Gottes den Menschen schenkt. Paulus meint: Jeder Mensch hat eine Sendung. Jeder kann in die-ser Welt etwas bewirken, was nur durch ihn bewirkt werden kann. Es geht dabei nicht um auergewhnliche Leistungen, sondern da-rum, seine Begabungen, Fhigkeiten und Interessen wahrzunehmen und zum Wohle anderer oder der Gemeinschaft zu gebrau-chen und einzusetzen. Wo dies geschieht, wird Gottes Geist in unserer Welt wirksam.

    P. Hermann Jedinger SDS, Pfarrer

  • Seite 3 zweifach zum nachdenken

    wer mit heiligem geist erfllt ist,

    der traut sich eben was, der wird von den anderen verstanden,

    er sagt die wahrheit, der bringt frischen wind hinein,

    der springt ber seinen schatten, der reit mit und begeistert andere,

    der hat begriffen, was liebe ist, der hat nur eine antwort auf die frage,

    wessen geistes kind er denn sei: christus, des gesalbten.

    und als der bischof abgerauscht war die schnitzel gegessen die luftballons zerplatzt

    der prater besucht die verwandten ausgerichtet

    die geschenke bewundert der pate bedankt

    die risse bertncht und der abend gekommen war

    da sagte einer zum heiligen geist

    komm bleibe bei mir

    Diese Texte von Rudi Wei sind der Broschre Feuer-Fest fr Eltern und Paten von Firmlingen entnommen. Herausgeber: Referat fr Jugend- und Firmpastoral, Pastoralamt der Dizese St. Plten, 3100 St. Plten, Klostergasse 15, Tel.: 02742/398-391, e-mail: jupa.pa.stpoelten@kirche.at

  • Seite 4 Altarweihe

    Altarweihe Wie sie diese auergewhnliche Feier erlebt haben, berichten hier einige Beteiligte:

    im Monitor

    Wir waren oben auf der Empore sehr mit Musik und Konzentration beschftigt. Auer-dem habe ich das, was sich im Altarraum abgespielt hat, nur sehr klein im Monitor gesehen. Durch die Sitzposition (mit dem Rcken zum Altar, Anm.) bekommt man nur schwer etwas mit, also habe ich auch nicht wirklich einen Gesamteindruck gewonnen.

    Helmut Kesselgruber, Organist

    ergreifend Also ich habe von dieser Feier einen wunderschnen Ein-druck, das war sehr feierlich. Dass die Arbeit im Team so positiv abgeschlos-sen worden ist mit diesem groen Fest, hat mich gefreut. Ich finde das Ergebnis gelungen, die Kirche wirkt hell und freundlich. Ich habe mit dem Architekten, Herrn Charamza, schon damals bei der Planung und bei den Arbeiten des Pfarrzentrums zusammengearbeitet, deshalb habe ich mir auch gedacht, es ist gut, dass er das Projekt leitet. Eine Altarweihe mitzuer-leben etwas Schneres gibts ja nicht, es war wirklich sehr ergreifend. Ich habe auch dieses Anliegen durch meine Wallfahrt mitge-tragen.

    Erich Pernold, Kircheninventar

    geheimnisvoll Die Altarweihe war fr mich als Ministrantin vor allem ein besonderes Erlebnis, da ich die Aufgabe des Librifer zugeteilt bekam. Das bedeutete, stets dem Bischof zu folgen, wann und wo er sein Buch auch brauchte. Klingt einfach - war es aber nicht wirklich, da auch immer, abgesehen vom richtigen Zeit-punkt, Hhe und Haltung des Buches, der passendste Ort zu whlen war, um keinem im Weg zu stehen und nicht ber den Mik-rostnder zu stolpern. Als kleine Hilfe sa der Zeremonienmeister hinter den Priestern und konnte somit jedem genaueste Auskunft ber seine nchste Aufgabe geben. Von mehreren Leuten wurde ich im Nach-hinein gefragt, ob es nicht strend gewesen wre, vom Zeremonr andauernd "herumge-schickt" zu werden. Meine Antwort darauf - fand ich berhaupt nicht. Im Gegenteil, ich bin in diesem Be-reich ein groer Fan der "old fa-shion", also der strengen Ablufe mit genauer Einteilung und vor allem auch der Psalmodie. Ich empfand die Altarweihe als sehr feierlich und geheimnisvoll, habe auch ein paar neue Regeln vom Zeremonr gelernt, und ich glau-be, es hat unsere Kirche auch wieder ein we-nig belebt...

    Theresa Krbel, Ministrantin

    beeindruckend Diese Feier war fr mich etwas ganz Beson-deres, viele Mesner erleben ja eine Altarwei-he nicht.

  • Seite 5 Altarweihe

    Ich war glcklich, dabei sein zu knnen, auch wenn ich nur am Rande mitgewirkt habe. Begeistert bin ich von der Gestaltungsidee: aus einem schlichten weien Marmorblock werden Ambo und Altar herausgeschnitten, das hat mich fasziniert, diese Einfachheit und Schlichtheit der Ausfhrung. Das Weiheritual empfand ich sehr beeindruckend, besonders die Salbung mit l, die Lichter und die Reini-gung. Auch die Beisetzung der Reliquien hat mich beeindruckt.

    Franz Stadlmann, Mesner

  • Seite 6 Kirchenrenovierung

    Ehrentafel Der Kirchenrenovierungsverein der Pfarre Mi-stelbach dankt fr jede Art von Untersttzung der Kirchenrenovierung und hat schon vor zwei Jahren angekndigt, dass fr besonders groe Spenden oder hervorragende Arbeits-leistungen auch eine namentliche Nennung auf der Ehrentafel vorgesehen ist.

    Jetzt wird diese Zusage umgesetzt. Wer als Person oder Verein oder Firma insgesamt mindestens 500 Euro an KRV-Mitgliedsbei-trgen, Spenden oder Arbeitsleistungen er-bracht hat, wird auf einer Ehrentafel in der Pfarrkirche namentlich genannt. Der aktuelle Stand der 500er-Liste enthlt folgende Na-men:

    APOTHEKE ST. MARTIN * MARTIN B. * LUCIA BAHR * DORIS UND HERBERT BARISITS * ROBERT UND HILDEGARD BAUER * ALFRED BIBER * BUNDESHANDELSAKADEMIE UND HANDELSSCHULE MISTELBACH * BUNDESOBERSTUFENREALGYMNASIUM MISTELBACH * GABI UND EWALD + BRUNNER * JOHANN + UND MONIKA CAP * DIE NIEDERSTERREI-CHISCHE VERSICHERUNGS AG. * MAG. IRMGARD DUNDALEK * MAG. CHRISTIAN DUNDALEK * MAG. KLAUS DUNDALEK * THERESIA ERNST * ERWIN ERNTRAUTH * ERSTE BANK MISTELBACH * GNTHER ESTERER * F.G. * ROSA FALLENBIEGL * LEOPOLD FLECKL * MAG. EDMUND UND HANNELORE FREIBAUER * DR. JOHANN UND EDITH FREILER * WALTER UND INGE FRITZ * FURCH GMBH * ALOISIA GASS * GLAS FRANK GMBH * JOSEF GRNDLER * CHRISTA HAMESEDER * HANDARBEITSRUNDE PFARRE MISTELBACH * HAUERZUNFT IN MISTELBACH * MARIA UND HEINRICH HAWEL * KARL MICHAEL HEGER * ALBINE, JOSEF UND MAXIMILIAN HOFMEISTER * ADI HOLZER * DR. AUGUSTIN HOLZHAUSER * DR. REINHARD HONSA * INTERSPAR GMBH * CHRISTA JAKOB * DR. PETER JANNER * P. HERMANN JEDINGER * MAG. RICHARD JENIC * FRANZ KAINDL * ERNST KASTENHOFER GMBH * KATH. STERR. STUDENTENVERBINDUNG FALKENSTEIN * KATHOLISCHE FRAUENBEWEGUNG * MAG. HELMUT KESSELGRUBER * DR. JOSEF UND GERTRUD KOCH * KOLANDER & SAUER GMBH * MICHAEL KOS * MAG. REINHARD KRAMES * HELMUT KRCKL * LANDSCHAFTSAPOTHEKE MISTELBACH * GUNDULA LFFELMANN * ANDREAS LFFLER * DR. GERHARD LUNGLMAYR * JOSEF MARTIN * DR. JOHANNES UND WALTRAUD MATTES * PAUL MAYER *