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industrial 0307

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Text of industrial 0307

  • St. Willibald. Die Firma Reindl ist als Gesamtanbieter fr Berufsbekleidung und Ar-beitsschutz Marktfhrer in sterreich. Das innovative Unternehmen feiert heuer sein 60jhriges Bestehen und kann sich zudem mit Biomin ber einen groen Neuzugang auf der mehr als 180 Unternehmen umfassenden Kundenliste freuen.

    Auerdem wurden wir jetzt als Leitbetrieb sterreich ausgezeichnet. Dieses Zertifi-kat wird nur herausragenden, serviceorientierten Firmen verliehen, ist Geschftsfhrer Gnther Reindl stolz. (red)

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    Wien. Damit sterreich den Entwicklungen nicht hinter-herluft, sondern die Umwl-zungen vielmehr zu seinem Vorteil nutzt, haben das Bun-desministerium fr Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), die Industriellenverei-nigung (IV), die Bundesarbeits-kammer (AK), die Produktions-gewerkschaft (PRO-GE), der Fachverband der Maschinen- und Metallwaren-Industrie (FMMI) und der Fachverband der Elektro- und Elektronik-Industrie (FEEI) jetzt den Ver-ein Industrie 4.0 sterreich die Plattform fr intelligente Produktion gegrndet.Vorstand des neuen Vereins ist Kurt Hofstdter, Siemens Leiter Digital Factory Central Eastern Europe. (red)

    industrialtechnologyspritzguss fr metall

    Engel ist exklusiver Maschinenpartner von Liquidmetal Technologies Seite 50

    ko-innovation

    TU Graz entwickelt mit Partnern neues Frdersystem fr Hackschnitzel Seite 54

    hafen wien weITerhIn auf erfolgskurs Tu

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    medianet InsIde your BusIness. Today. freITag, 3. JulI 2015 49

    Linz. Aufgrund des Wachstums und des damit verbundenen Kapazi-ttsengpasses hat die Brauerei Zipf ihre Logistik ausgebaut.

    In einem groangelegten Projekt wurden insgesamt mehr als 2 Mio. Euro investiert und die Verlade-strae von 1.500 m2 auf 2.600 m2 vergrert sowie zustzliche 720 m2 Lagerflche geschaffen.

    Gerade jetzt, am Beginn des Sommers, sind wir damit bestens dafr gerstet, alle Kunden- und Konsumentenwnsche optimal zu erfllen, erklrt Zipfer-Braumeis-ter Gnther Seeleitner bei der of-fiziellen Erffnung Anfang dieser Woche. (red)

    Brauerei Zipf groe erweiterung der logistikflchen

    2 Millionen Euro-Investition

    Zipfer-Braumeister Gnther Seeleitner: Erweiterung war fr uns sehr wichtig.

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    Kapfenberg. Erze wie Wolfram, Tan-tal, Kobalt, Zinn oder Gold werden zum Teil unter fragwrdigen Be-dingungen hinsichtlich Menschen-rechte und kologische Aspekte abgebaut.

    Als einer der ersten Anbieter garantiert der international ttige Werkzeughersteller Boelerit den vlligen Verzicht auf Materialien aus solchen Quellen.

    Wir schauen ganz genau hin, woher die bentigten Rohstoffe stammen und verpflichten uns, ausschlielich konfliktfreie Roh-stoffe zu kaufen und zu verarbei-ten, sagt dazu Johann Werl, Ge-schftsfhrer von Boehlerit. (red)

    Boehlerit Vorreiterrolle bei der rohstoff-Beschaffung

    Totalverzicht auf Konfliktmaterial

    Johann Werl, Geschftsfhrer des Werkzeugherstellers Boehlerit.

    Sicherheit ist ein global wachsendes Geschft

    Erfolgreich der TV austria hat das bisher beste ergebnis seiner geschichte eingefahren. unsere strategie, uns auf nischen mit viel Potenzial zu konzen-trieren, bewhrt sich, sagt Vorstandsvorsitzender stefan haas. Seite 50

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    felicitas Matern

  • Schwertberg. Als exklusiver Maschi-nenbaupartner von Liquidmetal Technologies im kalifornischen Rancho Santa Margarita, Kalifor-nien, bietet der O Maschinen-bauer Engel als einziger Anbieter weltweit Systemlsungen fr die Spritzgieverarbeitung von Li-quidmetal-Materialien an.

    Fr die Verarbeitung dieser Ma-terialien wurde auf Basis der be-whrten vollelektrischen Maschi-nenreihe Engel e-motion eine neue Spritzgiemaschine entwickelt. Die Liquidmetal-Maschine unter-scheidet sich vor allem auf der Einspritzseite von einer herkmm-lichen Spritzgiemaschine fr die Kunststoffverarbeitung.

    Automatisierte Verarbeitung

    Die Liquidmetal-Legierungen sind in Form von abgelngten Rundstben erhltlich. Diese Roh-linge werden automatisiert einer Schmelzekammer zugefhrt, wo das Material im Hochvakuum mit-tels Induktion aufgeschmolzen wird. Statt einer Schnecke besitzt die Maschine einen Kolben, mit

    dem die aufgeschmolzene Me-talllegierung in ein temperiertes Werkzeug eingespritzt wird. Durch das sehr schnelle Abkhlen unter Sauerstoffabschluss bildet sich die amorphe Gefgestruktur, die fr die herausragenden Eigenschaften verantwortlich ist.

    Fr die Entnahme der Bauteile kommen Standard-Roboter zum Beispiel aus der Engel viper Bau-

    reihe zum Einsatz. Der Anguss lsst sich unter anderem mithilfe einer Wasserstrahlschneidmaschi-ne oder einer mechanischen Schere abtrennen.

    Neue Eigenschaften

    Liquidmetal ist eine Material-klasse mit vllig neuen Eigenschaf-ten. Die Zirkonium-Legierungen

    haben eine amorphe, das heit nicht-kristalline Struktur; Bauteile aus diesen Materialien sind da-her extrem hart, aber gleichzeitig hochelastisch, was zu einem sehr guten Rckstellverhalten fhrt.

    Viele Vorteile

    Whrend Stahl beispielsweise eine Elastizitt von 0,2 Prozent und Titan von 1 Prozent aufweist, liegt der Kennwert fr Bauteile aus Liquidmetal-Legierungen bei 2 Prozent.

    Weiters zeichnen sich die Ma-terialien durch ihr geringes spe-zifisches Gewicht und eine ex-zellente Korrosionsbestndigkeit aus. Dieses Eigenschaftsspektrum prdestiniert die Legierungen fr den Einsatz in mechanisch hoch-beanspruchten Przisionsbautei-len.

    Zwar knnen auch mit der her-kmmlichen CNC-Methode kom-plexe Bauteile aus Liquidmetal hergestellt werden, allerdings ist dieses Verfahren im Vergleich zum Spritzguss sehr zeit- und kosten-intensiv. (red)

    50 industrialtechnology cover Freitag, 3. Juli 2015

    kommentar

    Mangelhafte Innovationskultur

    britta biron

    Fragt man, wie wichtig Produktinnovationen fr den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen sind, so lautet die Antwort (fast) immer: sehr wichtig. Einer aktuellen Umfrage der Staufen AG zufolge sehen auch 90% der Industriebetriebe die Notwendigkeit, ihre Innovationsanstrengungen zu steigern.

    Die Rahmenbedingungen dafr sind allerdings suboptimal und bedrften auch der einen oder anderen Innovation. So findet in nahezu jeder dritten Firma die Arbeit an Innovationen allenfalls in berstunden oder nach Feierabend statt. Zudem werden gute Ideen zu selten honoriert insbesondere in Grounternehmen. Gut ein Fnftel der Betriebe bietet den Mitarbeitern keinerlei Anreize, sich mit Ideen einzubringen.

    Auch rumen 32% der befragten Fhrungskrfte selbstkritisch ein, dass neue Ideen der Mitarbeiter nicht schnell und vorurteilsfrei geprft werden; in groen Unternehmen ist dieser Anteil mit 48% sogar deutlich hher. Die wenigsten Unternehmen schulen ihre Mitarbeiter zudem in Innovationsmethoden, und 70% verzichten auf einen hauptberuflichen Innovationsmanager. Selbst bei groen Firmen mit Jahresumstzen oberhalb von 250 Millionen Euro leistet sich nur jeder zweite Betrieb einen derartigen Spezialisten.

    Tv Austria Neue Geschftsfelder und neue Mrkte bescheren dem Sicherheitsexperten schne Zuwchse

    Wir konzentrieren uns auf interessante Nischen

    Wien. Dass die Zeiten aktuell nicht einfach sind, will Stefan Haas, Vor-standsvorsitzender des TV Aus-tria, zwar nicht bestreiten, aber auch in schwierigen Zeiten bieten sich immer wieder Mglichkeiten und Chancen. Und nachdem man diese auch nutze, knne man sich ber das bisher beste Geschfts-jahr in der mehr als 140-jhrigen Unternehmensgeschichte freuen.

    Dass das Plus mit sechs Prozent geringer als in den Vorjahren aus-fllt, liegt vor allem in der schwa-chen Entwicklung des sterrei-chischen Markts, so Haas. Diese konnten wir aber durch krftige Steigerungen im Auslandsgeschft mehr als wettmachen.

    Dabei hat sich wieder einmal die Strategie, sich im Ausland auf Nischen mit guten wirtschaftli-chen Prognosen zu fokussieren, bewhrt.

    Der TV Austria hat eine Gr-e, die es nicht notwendig macht, auf allen Mrkten und in allen Be-reichen prsent zu sein. Als mittel-

    groer Player im internationalen Vergleich knnen wir uns aussu-chen, wo wir aktiv sein wollen, erlutert Haas.

    Pakistan, wo das Unternehmen im Bereich l, Gas, Industrie und Zertifizierung ttig ist, entwickelt sich beispielsweise sehr gut, eben-so die Trkei, Bangladesch und Sri Lanka. In Indien ist der TV Aus-tria seit letztem Jahr mit einer ei-genen Gesellschaft vertreten.

    Auch im Mittleren Osten und in Nordafrika laufen die Geschfte durch die starke l- und Gasin-dustrie gut. Zwar ist die politische Lage in dieser Region nicht stabil, aber wir knnen auf belastbare Vertrge bauen, fhrt Haas weiter aus.

    Auch mit der Entwicklung im eu-ropischen Ausland, vor allem in Italien, Spanien, Deutschland und CEE, knne man zufrieden sein.

    Digitalisierung als Treiber

    Sieht man sich die Entwicklung nach Geschftsbereichen an, dann ist die IT-Sicherheit, in der wir seit nunmehr drei Jahren ttig sind, der Sektor mit dem grten Wachstum, denn mit der zunehmenden Digita-lisierung der Unternehmen steigt auch ihre Angreifbarkeit, erlutert Haas. Dabei zeigt sich, dass die eigentliche Schwachstelle weniger bei der Technik liegt, sondern viel-mehr beim Faktor Mensch. Cyber-sicherheit beginnt immer damit, dass man sich der mglichen Ge-fahren bewusst ist, daher ist Bera-tung hier besonders wichtig

    Ein weiterhin wichtiger Ge-schftbereich des TV Austria betrifft die Aufzge: Die Sicher-heitsaspekte sind hier klarerwei-se etwas anders gelagert als bei Industrieanlagen, da Aufzge auch von technischen Laien ohne

    Probleme zu bedienen sein ms-sen. Ebenfalls fr den Mann von der Strae sind unsere Zertifizie-rungen zur Barrierefreiheit. Das ist ein Bereich, der durch den de-mografischen Wandel, aber auch durch neue gesetzliche Bestim-mungen knftig sicher mehr an Bedeutung gewinnen wird, meint der TV-Chef.

    Innovationen frdern

    Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sei, in Sachen Innovation konti-nuierlich am Ball zu bleiben. Beim TV Austria geht man sogar einen Schritt weiter und frdert neue Ideen: Einerseits mit Stipendien an junge Forscher und andererseits

    mit dem TV Wissenschaftspreis. Fr den diesjhrigen Contest sind bereits so viele Einreichungen ge-kommen, dass wir die Verleihung heuer nicht mehr im eigenen Haus machen knnen, sondern in den Kuppelsaal der TU Wien auswei-chen werden, freut sich Haas.

    Eine deutlich grere bersied-lung steht ebenfalls noch ins Haus: Nach eingehenden Prfungen von insgesamt 14 verschiedenen Standorte haben wir uns dafr entschieden, unseren Brostand-ort im Businesspark Campus 21 in Brunn am Gebirge zu errichten; der Spatenstich dafr erfolgt die-sem Herbst, die bersiedlung wird Ende nchsten Jahres stattfinden, so Haas abschlieend.

    britta biron

    Der Sektor rund um Cybersicherheit ist aktuell der am schnellsten wachsende Geschftsbereich.

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    TV Austria-Vorstandsvorsitzender Stefan Haas: Chancen, die sich bieten, nutzen.

    engel Liquidmetal ffnet die Tr zu vllig neuen Werkstoffklassen und Produkteigenschaften im Spritzguss

    Aufwendige Geometrien und viele Details

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    Basis fr die neue Spritzgiemaschine ist eine vollelektrische Engel e-motion.

    Lackindustrie Ausblick

    Neue Hrden

    Wien. Im ersten Halbjahr lief es fr die heimische Lackindustrie zwar durchaus gut und generell gbe es auch weiterhin Wachs-tumspotenzial .

    Allerdings macht sich be-reits die Euro-Schwche mit steigenden Rohstoffpreisen be-merkbar, auch kommt es zuneh-mend zu Kapazitts engpssen bei verschiedenen Rohstoffe. Zudem sieht sich die Bran-che laut Obmann Hubert Culik durch die Verschrfung recht-licher Bestimmungen Verbot fr verschiedener Lackinhalts-stoffe mit einer Reihe weiterer Herausforderungen mit nega-tiven Auswirkungen konfron-tiert. (red)

    Unsere Geschfts-

    strategie, uns auf

    Mrkte und Nischen

    mit Potenzial zu kon-

    zentrieren, bewhrt

    sich und bringt Erfolg.

    stefan haas, vorstandsvor-sitzender tv austria

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    Branchenobmann Hubert Culik: hrtere Rahmenbedingungen.

  • Europa

    Die Eurozone hat gegen Ende des 2. Quartals deutliche Belebungsten-denzen gezeigt, wenngleich diese dann von den Turbulenzen in Grie-chenland etwas berschattet wur-den. Wir sind der berzeugung, dass sich die Erholung im 2. Halb-jahr fortsetzen wird, Griechenland knnte allerdings noch fr Volati-litt sorgen.

    USA

    Die Anzeichen mehren sich, dass die Schwche der US-Wirtschaft im ersten Quartal wirklich nur

    temporr war, und dass sich die Expansion jetzt wieder deutlich beschleunigt. Sowohl der private Konsum als such der Immobilien-markt haben zuletzt positiv ber-rascht.

    Japan

    Fr das zweite Quartal erwar-ten konomen in Japan kaum Wachstum, da die Kauflaune der Verbraucher nach wie vor gering ist und auch im Auenhandel zu-letzt schwache Zahlen verzeichnet wurden. Auch die Inflation ver-harrt, trotz der expansiven Geld-politik der japanischen Noten-bank, im Mai auf niedrigem Niveau (0,5%).

    China

    China hat zuletzt eine wei-tere, berraschende Zinssenkung durchgefhrt, um die Konjunk-tur und auch den Aktienmarkt zu sttzen. Die chinesische Wirt-schaft khlt sich weiter ab, der bergang zu einem mehr von Konsum getragenen Modell drf-te weiter eine Herausforderung bleiben.

    Indien

    Um die indische Wirtschaft in Schwung zu halten, hat die No-tenbank Anfang Juni zum dritten Mal heuer die Leitzinsen gesenkt, und zwar um 25 Basispunkte auf 7,25 Prozent. Gleichzeitig hat die Notenbank aber darauf hingewiesen, dass volatile Ener-gie- und Nahrungsmittelpreise die Inflation wieder anheizen knnten.

    Lateinamerika

    Brasilien ist von den Boomjahren mittlerweile weit entfernt: Heu-er droht das Land in die Rezessi-on abzugleiten, die Inflation liegt bei etwa 8,5 Prozent. Prsidentin Rousseff kmpft mit einem Kor-ruptionsskandal und rekordtiefen Zustimmungsraten.

    Stimmungsbild Deutliche Belebungstendenzen in der Eurozone, fr sterreich zustzliche Impulse durch leicht zunehmende Exportauftrge mglich

    Nicht mal die Griechen vermiesenTurbulenzen in Griechenland sollten Stimmung nur kurzfristig trben, Rckkehr der Eurokrise 2011/12 sehr unwahrscheinlich.

    industrialtechnology 51koNjuNkturbarometerFreitag, 3. Juli 2015

    Die Konjunktur in der Eurozone hat sich zuletzt eindeutig belebt und trotzt somit der immer noch schwelenden Debatte rund um Griechenland. Zwar musste der deutsche Ge-schftsklima-Index Ifo einen leichten Dmpfer hinnehmen, doch an sich sind die volkswirt-schaftlichen Daten aus der Eurozone zu Beginn des Sommers recht vielversprechend. Das Wachstum wird natrlich weiterhin stark vom Export getragen, aber auch der Binnenkonsum zeigt sich erholt. Die Unsicherheit rund um Griechenland knnte zwar kurzfristig die Mrkte und die Stimmung der Wirtschaft belasten, eine Rck-

    kehr der Eurokrise von 2011/12 ist jedoch extrem unwahrscheinlich. Insofern gehen wir davon aus, dass sich die Erholung im zwei-ten Halbjahr fortsetzt. Begrndet wird dies mit den inzwischen getroffenen Manahmen im Euroraum, allen voran das OMT-Programm der EZB, mit dem die EZB bei Anzeichen einer Ansteckung eines anderen Landes sofort mit Staatsanleihekufen reagieren knnte. Zudem hat sich die Budgetsituation in den meisten Eurolndern inzwischen deutlich verbessert. Mit einer leichten erneuten Abschwchung des Euro und mit Volatilitten bei den Anleihen und Aktien ist jedoch zu rechnen.

    Moderate Erholung festigt sich Die Erho-lung der sterreichischen Wirtschaft verluft bislang zwar trge, die Erholung in Europa gibt aber auch der heimischen Wirtschaft einen langsamen Auftrieb. So verbesserte sich die Stimmung in der sterreichischen Industrie im Mai dank der anhaltend positiven Stimmung in der europischen Industrie. Zu-dem nehmen die Exportauftrge mittlerweile leicht zu. ber den Export erhlt die hei-mische Wirtschaft in den kommenden Mo-naten frische Impulse, da sich die Erholung in Europa festigt. Der schwchere Euro wird positiv durchschlagen, auch wenn die Kon-junktur in einigen Schwellenlndern etwas zu erlahmen scheint. Der Exportbelebung

    sollte in der zweiten Jahreshlfte ein positiver Trend bei den Investitionen folgen. Allerdings ist die Kapazittsauslastung der heimischen Wirtschaft mit derzeit knapp 84% noch klar unter dem langjhrigen Durchschnitt, klarer als etwa in der Eurozone insgesamt, daher sind die Aussichten fr eine krftige Inve-stitionsbelebung vorerst nicht gegeben. Die Turbulenzen rund um Griechenland sollten die Stimmung in sterreich hchstens tem-porr belasten (mehr dazu Unter der Lupe). Die Bank Austria erwartet fr das Jahr 2015 ein Wirtschaftswachstum von 0,9%. Mehr Rckenwind durch den Konsum ist fr 2016 in Sicht, da sollten dann 1,5% Wachstum mglich sein.

    Unter der LUpe: positiv trotz Grexit-Gefahr

    sterreich speziaL

    Monika rosen

    Monika Rosen ist Chefanalystin im Bank Austria Private Banking.

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    Egal, ob Grexit oder nicht: Die Zeichen fr Europa deuten auf Erholung hin.

  • 52 industrialtechnology transport & logistik Freitag, 3. Juli 2015

    Post holt sich heuer den Logistikpreis

    Wien. Mit dem im Vorjahr in O gestarteten und seit April 2015 sterreichweit verfg-baren Service sterreichweite Lebensmittelzustellung durch Mehrwegboxen sicherte sich die Post AG und ihre Projekt-partner die Pfeiffer Handels-gruppe ber deren Vertriebs-tochter Unimark heuer den Logistikpreis des Vereins Netz-werk Logistik in der Kategorie Neuausrichtung der Supply Chain.

    Wir wollen unsere Leis-tungspalette rund um die Le-bensmittelzustellung knftig noch weiter ausbauen sowie mit weiteren Partnern kooperie-ren, so Peter Umundum, Vor-stand fr Paket & Logistik bei der sterreichischen Post. (red)

    Steirischer Logistiktag sah in die Zukunft

    Graz. Unter dem Motto Region + Mensch + Automation lud die BVL Bundesvereinigung Logistik zum 12. Steirischen Logistik Tag und Automotive Day. Experten informierten auf der sehr gut besuchten Veranstaltung ber Chancen und Nutzen von innovativen Automatisierungslsungen und deren Auswirkungen auf das Arbeitsumfeld.

    Mensch-Maschine-Koopera-tion, Lagerlogistik fr Industrie 4.0 oder smarte Assistenzsys-teme waren zudem Themen-schwerpunkte der Referate und Diskussionen. (red)

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    P. Umundum (Post), M. Bhm (Pfeif-fer Holding), F. Staberhofer (VNL).

    Umweltfreundliche und wirtschaftliche Neutralisation alkalischer Abwsser

    Messer Austria GmbHIndustriestrae 5

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    [email protected]

    Um Kanalisation und Klranlagen vor Gefahren durch alkalische Industrieabwsser zu schtzen, verlangt die Gesetzgebung der Europischen Union, relevante Mengen vor der Einleitung zu neutralisieren. Kohlendioxid und Know- How von Messer erfllen diese Anforderung optimal.

    Schwache Sure, groe Wirkung

    Gegenber Mineralsuren bietet Kohlendioxid (CO2) gleich mehrere Vorteile: Es besitzt eine flache Neutralisationskurve, eine bersuerung ist daher ausgeschlossen, Korrosionsprobleme in der Umgebung treten erst gar nicht auf, und auch die Umwelt profitiert - die Salzfracht des Abwassers wird durch Kohlendioxid nicht erhht. Hinzu kommt, dass die Anlagenkomponenten sehr kompakt ausfallen.

    Messer bietet fr jede Anwendung ein mageschneidertes Paket aus Engineering, Hardware und Versorgung, so dass Kohlendioxid als schwache Sure seine Strken voll ausspielen kann.

    Hafen Wien Bestes Ergebnis seit fnf Jahren eingefahren fr heuer ist ein weiterer Ausbau der Anlage geplant

    in sicheren gewssern Wien. Mit 3,6 Mio. Euro Umsatz (+ 1,3%) und einem EGT von 10 Mio. Euro (+ 23%) konnte der Hafen Wien ein neues Rekordergebnis erreichen.

    Ich sehe das auch als eine Be-sttigung fr unseren Weg, durch gezielte Investitionen die Wirt-schaft auch in schwierigen Zeiten zu strken. Denn der Hafen Wien ist ein wichtiger Faktor fr die Wirtschaft auch weit ber die Wie-ner Stadtgrenzen hinaus. Er bietet als erstklassige nationale und in-ternationale Logistik-Drehscheibe exzellente Verbindungen fr den Gterumschlag auf dem Wasser, der Schiene und der Strae, so Wirtschaftsstadtrtin und Vize-brgermeisterin Renate Brauner.

    Mehr Container

    Erfreulich ist, dass sich der Umschlag in Kombination mit Zoll, Lagerung und Transport sehr gut entwickelt hat und damit die Wert-schpfung am Standort steigt, betont Karin Zipperer, technische Geschftsfhrerin des Hafen Wien. Insgesamt hat die Hafen Wien-Gruppe rund 7,7 Millionen Tonnen Gter umgeschlagen und damit das Rekordjahr 2013 wieder fast eingestellt. Der Ruf des Hafen Wien als wichtiger internationaler Dreh- und Angelpunkt der Logistik festigt sich weiter.

    Auch das Containerdepot und die Container-Reparaturwerkstatt der WienCont waren gut ausgelastet, und das Geschft mit Vermietung und Verpachtung entwickelt sich ebenfalls erfreulich aktuell sind mehr als 120 Unternehmen aus der Logistik-, Speditions- und Trans-portbranche mit insgesamt mehr als 5.000 Mitarbeitern angesiedelt.

    Die Bedeutung des Hafen Wien als europische Warendrehschei-

    be zeigt sich auch an den wchent-lich bereits rund 100 Ganzzug-verbindungen, die den Standort mit groen europischen Hfen wie Hamburg, Bremerhaven, Rot-terdam, Koper oder Duisburg verbinden. Im Jahr 2014 legten ber 1.300 Schiffe an, um in den drei Hfen Freudenau, Albern und Lobau die gemeinsam den Hafen Wien bilden Gter umzu-schlagen.

    Auch das neue Geschftsjahr ist gut angelaufen; Umsatz und Er-gebnis liegen bisher auf dem Ni-veau der Vorjahresperiode.

    Wachstumspotenziale sollen auch die derzeit laufenden Erwei-terungsprojekte bringen.

    Gute Aussichten fr 2015

    So wird heuer die zweite Pha-se der Landgewinnung im Hafen Freudenau abgeschlossen. Dabei wird das Hafenbecken durch Auf-schttung verkleinert, um auf den so gewonnenen neuen Flchen rund 35.000 Quadratmeter in der Folge zustzliche Anlagen fr den Warenumschlag zu errichten

    Ein zweites groes Investitions-projekt des Hafen Wien, das bereits Anfang des Jahres abgeschlossen wurde, dient der Ankurbelung des High & Heavy-Geschfts.

    In Albern wird in Kooperation mit einem groen heimischen Um-schlagsspezialisten seit heuer ein Schwergutzentrum betrieben, in dem bereits im Regelbetrieb Gter bis 450 Tonnen umgeschlagen wer-den knnen.

    Auch die fr August geplante An-schaffung eines neuen Mobilkrans fr den trimodalen Umschlag samt der Errichtung der dafr notwen-digen Betriebsflche, wofr eine Frderung des Klimafonds zuge-sagt wurde, sowie die Sanierung des Autolagerhauses strken die Stellung des Hafen Wien.

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    Zweite Phase der Landgewinnung im Hafen Freudenau bringt mehr Umschlagflchen.

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    Karin Zipperer, technische Geschftsfhrerin Hafen Wien, freut sich ber den Erfolg.

    Wien. Mit einer Siemens Vectron-Lokomotive absolvierte ein Gter-zug der Rail Cargo Group erfolg-reich eine rund 650 km lange Test-fahrt durch Sdosteuropa.

    Die Testfahrt zeigt, dass eine durchgngige Traktion vom slowe-nischen Grenzbahnhof Sezana ber Zagreb nach Budapest mglich ist. Zustzlich kann die Lokomoti-ve noch fr den Einsatz in Italien ausgerstet werden, um damit die gesamte Strecke ab Triest bis zum Zielbahnhof Budapest ohne Um-spannen durchzufhren. Wir haben die Mglichkeit genutzt und die Funktionalitt unserer Lokomotive ber unterschiedliche Spannungs-

    und Lndersysteme unter Beweis gestellt. Die bisher ausgelieferten Lokomotiven zeigen eine hervor-ragende Performance im Betrieb und werden auch auf den Sd-Ost-Korridoren eingesetzt, erklrt Arnulf Wolfram, Leiter Mobility, Siemens AG sterreich.

    Grenzberschreitender Schie-nengterverkehr ohne Lokwechsel bedeutet krzere Transportdau-er und hhere Fahrplantreue. Die Leistungsfhigkeit der neuen Lo-komotive beim Probeverkehr durch Slowenien, Kroatien und Ungarn ist beeindruckend, ergnzt Georg Kasperkovitz, Vorstand der Rail Cargo Group. (red)

    siemens Erfolgreiche Testfahrt einer Vectron-Lok durch verschiedene Staaten Sdosteuropas ohne Umspannen

    kein lokwechsel trotz anderer infrastruktur

    Arnulf Wolfram (Siemens AG sterreich) und Georg Kasperkovitz (Rail Cargo, re.)

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    Podiumsdiskussion Mensch und Arbeitsumfeld in der Logistik 2015.

  • Hamburg. Verkehrsstaus, Bahn-streiks, Lrmbelstigung und Luftverschmutzung auch wenn jeder wei, dass im tglichen Le-ben ebenso wie in der Wirtschaft nichts ohne die Logistik luft, kmpft die Branche weiterhin mit Imageproblemen. Das wirkt sich unter anderem negativ auf den ohnehin schon problematischen Fachkrftemangel aus.

    Auf der Jahreskonferenz der Logistik-Initiative Hamburg dis-kutierten Logistiker, Vertreter aus Politik und Interessenverbnden, Wirtschaftsexperten und Marke-ting- und Medienfachleute, mit welchen Manahmen die ffent-liche Meinung zumindest in der Hansestadt verbessert werden knnte.

    Positive Geschichten

    Unsere Aufgabe ist es, den Men-schen da drauen zu zeigen, dass Logistik Spa macht, meinte Hans Stapelfeldt, stellv. Vorsitzender der Logistik-Initiative Hamburg e.V. und Geschftsfhrer des Hambur-ger Logistikunternehmens Stapel-feldt. Es mssen Emotionen fr die Logistik geweckt und damit neue Mitarbeiter fr die Branche gewonnen werden.

    Doch diese Aufmerksamkeit muss man sich erarbeiten. Der Konsument ist eine Katze er muss unterhalten werden , sagte Ulrich Klenke, CEO von Ogilvy &

    Mather Germany GmbH. Im Ideal-fall sollten sich die Unternehmen selbst mit klarer Haltung den Men-schen stellen, denn der Schlssel zum Erfolg liege ebenso wie bei Markenartikeln in einem nach-haltigen Dialog mit den verschie-denen Stakeholdern eines Unter-nehmens. Eine Marke leistet einen Mehrwert fr die Gesellschaft so ist es bei der Logistik auch. Wel-chen Mehrwert die Logistik fr die Gesellschaft generiert, msse daher ber die unterschiedlichen Kanle in Geschichten verpackt an die Menschen herangetragen werden.

    Dass dieser Dialog nicht einfach ist, darauf wies Arne Spieker, Se-nior Berater bei IFOK, hin: Viele Konflikte werden durch fehlende oder falsche Kommunikation be-feuert. Wichtig sei es, Vertrauen zu den Menschen aufzubauen und ein Gespr fr deren Interessen zu entwickeln.

    Kommunikations-Pakete

    Es gibt nicht eine Lsung fr die Logistik, es sollte mit mehre-ren Aktionen an die ffentlichkeit gegangen werden, pldierte Rem-bert Horstmann, Marketingchef von Imperial Logistics Internati-onal, in Duisburg fr einen mg-lichst breiten Ansatz. Einen Tag der offenen Tr oder Vortrge in Universitten zielgerichtete Ima-geaktionen knnten die Branche aus ihrem Tief holen.

    Berufsfelder mssten individuell beschrieben, dann aber in einem Gesamtpaket kommuniziert wer-den, damit die Komplexitt und Attraktivitt der Branche deutlich wird.

    PR-Strategie

    Werner Gliem, Sprecher der Ge-schftsfhrung der Logistik-Ini-tiative Hamburg, hlt ein gemein-sames Vorgehen der Logistiker fr notwenig. Um konkrete Manah-men zu entwickeln, wird die Logis-tik-Initiative ein Marketing- und ein PR-Board ins Leben rufen, um die notwendigen weiteren Schritte in Richtung Imageverbesserung zu initiieren.

    transport & logistik industrialtechnology 53Freitag, 3. Juli 2015

    logistik-initiative Hamburg Mehr Image-Arbeit

    storytelling fr logistik

    herbert strasser

    Jahrestreffen: Nachhaltiger Dialog eingefordert.

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    Werner Gliem, Sprecher der Geschfts-fhrung der Logistik-Initiative Hamburg.

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    In Hamburg will man jetzt die Logistik in ein deutlich besseres Licht rcken.

  • Wien. Je effektiver der Wertstrom geplant wird und je effizienter er abluft, desto grer ist der Ge-winn fr das Unternehmen. Aller-dings machen vor allem zwei Fak-toren die optimale Planung immer schwieriger.

    Unternehmen mssen sich lau-fend an die Anforderungen des Marktes anpassen das heit, sie mssen beispielsweise lernen, mit Nachfrageschwankungen wirt-

    schaftlich umzugehen und auch individuelle Kundenwnsche er-fllen, nennt Professor Wilfried Sihn, einer der Geschftsfhrer von Fraunhofer Austria, eine der Herausforderungen, die im Zusam-menhang mit der zunehmenden Individualisierung von Produkten knftig noch steigen wird.

    Zustzlich gewinnen kologische Aspekte in der Produktion an Be-deutung.

    Produkte mit einer sehr guten Umweltbilanz bringen heute ei-nen Wettbewerbsvorteil einer-seits erfllen sie die Ansprche der Kunden und zweitens setzen sie einen effizienten Umgang mit Ressourcen voraus, der wiederum die Wirtschaftlichkeit erhht, er-lutert Sihn weiter.

    Neues Verfahren

    Um Unternehmen ein Tool fr flexible Planung ihrer Wertstr-me zur Verfgung zu stellen, hat Fraunhofer Austria eine neue Soft-ware entwickelt.

    Vasco ist eine Erweiterung von Microsoft Visio (ein sogenanntes Visio Add-In) und ermglicht ein rasches und anwenderfreundliches Zeichnen auf Basis intelligenter Wertstromsymbole.

    Die Vorteile sind die automa-tische Verknpfung von Prozes-sen mit konfigurierbaren Logis-tikttigkeiten sowie die (optio-nale) automatische Darstellung von bis zu fnf parallelen, frei whlbaren Datenlinien (Produk-tionszeiten, Transportstrecken,

    Nutzflchen, Energieverbrauch, Kosten) unterhalb des betrachte-ten Wertstroms. Whrend im Ge-schftsbereich Produktions- und Logistikmanagement in Wien die

    inhaltlichen Grundlagen erarbeitet wurden, erfolgten Softwaredesign und -umsetzung bei den Visuali-sierungsexperten des Geschfts-bereichs Visual Computing in Graz. (red)

    54 industrialtechnology energie & ressourcen Freitag, 3. Juli 2015

    Monitors and More wird PV-Distributor

    Wien, Der auf Marketing und schnelle Logistik spezialisier-te Distributor Monitors and More startet jetzt mit ehrgei-zigen Plnen in der Photovol-taik-Branche: Innerhalb der nchsten zwei Jahre soll ein Netzwerk von 100 Fachhan-delspartnern aufgebaut und die Dachmarke suntastic.solar zum fhrenden Anbieter fr hochqualitative Photovoltaik-Installationen werden.

    Immer mehr Menschen wollen sich von traditionellen Energielieferanten unabhngig machen, indem sie die kos-tenlose Energiequelle Sonne nutzen, sieht Markus Knig, Geschftsfhrer von Monitors and More, interessantes Poten-zial. (red)

    Neuer Hybrid-Speicher fr TrinkwasserLinz. Im Rahmen eines Koope-rationsprojekts des Umwelt-technik-Cluster (UC) sowie das Netzwerk Ressourcen- und En-ergieeffizienz haben die drei O Unternehmen Meisl GmbH, Ed-win Pimiskern GmbH & Co KG und die Rentenberger KG den Prototypen eines Hybrid Trink-wasserspeichers im Fertigteil-Baukastensystem entwickelt. Die 22 cm starke Auenhlle besteht aus Beton, die Innen-verkleidung aus Edelstahl.

    Die Trinkwasserspeicher-Fertiglsungen sind in ein- oder zweireihiger Ausfhrung mglich und haben ein Fas-sungsvermgen von 10 bis 250 m3. Da das gesamte System auf Kleinserien-Fertigteilen basiert, knnen rtliche bzw. landschaftliche Gegebenheiten bercksichtigt werden. (red)

    ABB baut Azipod- Antriebslinie ausZrich. Mit Azipod D bietet ABB Schiffbauern deutlich mehr Ge-staltungsspielraum hinsichtlich der Rumpfformen und Propel-lergren und ermglicht den Einsatz des bewhrten Azipod-Elektroantriebs damit fr noch mehr Schiffstypen, darunter etwa Offshore-Bohrinsel oder Versorgungsschiffe. Der Azipod D bentigt zudem bis zu 25% weniger installierte Leistung, da durch das neue Hybrid-Khlsystem die Motorleistung um bis zu 45% steigt. (red)

    short

    M

    amit

    Markus Knig, Geschftsfhrer von Monitors and More, setzt auf Solar.

    eu-Projekt BiochipFeeding Forschungskonsortium hat eine neue Frdertechnik fr Hackschnitzel entwickelt

    neue software sorgt fr optimierte Wertstrme

    Wien. Biomasseheizungen liegen im Trend: Aktuell werden in Eu-ropa jhrlich rund 700.000 Anla-gen im niedrigen Leistungsbereich zwischen 50 und 400kW verkauft, und laut Prognosen wird sich diese Zahl bis 2020 verdoppeln.

    Am hufigsten werden Biomas-seheizanlagen mit Hackschnitzel befeuert. Wie die Hackschnitzel in die Heizanlage kommen, ist aller-dings noch verbesserungswrdig: Momentan liegen die Hackschnit-zel in einem Bunker und werden durch eine ffnung an der Unter-seite entnommen und per Frder-schnecke zum Heizkessel transpor-tiert.

    Mehr Effizienz

    Das hat aber drei gravierende Nachteile, wie Christian Land-schtzer vom Institut fr Tech-nische Logistik der TU Graz er-klrt: Durch die Entnahme von unten muss der gesamte Hack-schnitzel-Berg sehr energieinten-

    siv in Bewegung gebracht werden. Auerdem fttert man die Heizan-lage quasi blind mit Hackschnit-zeln, wei also nicht, wie gro oder feucht die zugefhrten Holzstcke sind. Und drittens ist ein Strfall im Rhrwerk oder der Frder-schnecke extrem zeit- und kosten-intensiv: Bevor man irgendetwas reparieren kann, muss der ganze Hackschnitzelbunker entleert wer-den.

    Neues Verfahren

    Im Rahmen des EU-Projekts BioChipFeeding hat Landscht-zer gemeinsam mit Kollegen der TU Graz, der TU Mnchen so-wie weiteren Partnern (darunter Fraunhofer Italia Research, Bios

    Bioenergiesysteme GmbH und HDG Bavaria GmbH) ein neues Frdersystem fr Hackschnitzel entwickelt.

    Herzstck des neuen Systems ist das an der TU Graz entwickelte, kombinierte Greifer-Kransystem, das die gezielte Entnahme der Hackschnitzel von der Oberseite des im Tank gelagerten Materials ermglicht.

    Zahlreiche Vorteile

    Unser System ist zudem mit Sensoren ausgerstet, welche die Feuchte, die Korngre und die Qualitt der Hackschnitzel bestim-men knnen. Letzteres Merkmal lsst sich ber die Farbe bestim-men und somit auf den Aschege-

    halt schlieen und ist in der Ver-brennung nicht unwesentlich. Wir schaffen somit eine bedarfsorien-tierte Zufuhr.

    Die Entnahme von oben ist zu-dem energieeffizienter, da nicht mehr das komplette Hackschnit-zelgut bewegt werden muss. Auch die Wartung und die Reparatur der Anlage gestalten sich viel unkom-plizierter.

    Bei den Projektpartner HDG Bavaria GmbH und Bios Bioen-ergiesysteme haben die Forscher jeweils eine Prototypanlage in Be-trieb genommen, mit 10x6x6 Meter geeignet fr rund 90 Tonnen Hack-schnitzel. Der Testbetrieb luft noch bis Herbst dieses Jahres, eine marktreife Komplettanlage ist be-reits in Planung.

    britta biron

    Bis zum Herbst laufen die Praxistests mit zwei Prototypenanlagen in sterreich und Deutschland.

    T

    U G

    raz

    Mit dem an der TU entwickelten Kombisystem aus Kran und Greifer werden die Hackschnitzel von oben entnommen.

    F

    raun

    hofe

    r IG

    D

    Softwarelsung fr die flexible und nachhaltige Planung der Wertstoffstrme.

    Fraunhofer Austria Neue Software ermglicht Unternehmen mehr Flexibilitt in der Planung der Wertstoffstrme

    neues Tool fr nachhaltige Produktion

    Unser System verfgt

    ber Sensoren, welche

    Feuchte, Korngre

    und Qualitt der Hack-

    schnitzel bestimmen

    knnen.

    Christian LandsChtzer tU graz

    Komplexe Wertstr-

    me lassen sich mit

    Vasco nun zeitsparend

    visualisieren und

    gleichzeitig umfassend

    analysieren.

    wiLfried sihn fraUnhofer aUstria

    Auen besteht der Speicher aus Beton, innen aus Edelstahl.

    M

    eisl

    MN1996_49_i_20150703_i1_FERT_49.pdfMN1996_50_i_20150703_i2_FERT_50.pdfMN1996_51_i_20150703_i3_FERT_51.pdfMN1996_52_i_20150703_i4_FERT_52.pdfMN1996_53_i_20150703_i5_FERT_53.pdfMN1996_54_i_20150703_i6_FERT_54.pdf