Integration durch Kommunikation und Öffentlichkeit

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Text of Integration durch Kommunikation und Öffentlichkeit

  • Folie 1
  • Integration durch Kommunikation und ffentlichkeit
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  • 1.Was sind die Rmischen Vertrge? A.Ein Vertrag, der 1957 unterschrieben wurde, um die Europische Gemeinschaft zu grnden. B.Eine Vereinbarung, die die Kriterien fr die Eurozone festlegt. C.Ein Vertrag, den zehn Staaten unterschrieben haben, um die Europsche Gemeinschaft zu grnen. D.Ein Vertrag, der den 2. Weltkrieg beendete.
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  • 2.Wer war Robert Schuman? A.Ein deutscher Komponist, der die europische Hymne schrieb. B.Der franzsische Auenminister, der vorgeschlagen hat, die deutsche und franzsische Kohle- und Stahlproduktion zusammenzulegen. C.Ein Platz in Luxemburg, der nach einem europischen Agrarkommissar benannt ist. D.Ein Kreisverkehr in Brssel, der nach einem belgischen Politiker benannt ist.
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  • 3.Wie viele Mitgliedsstaaten nehmen in einem Jahr die wechselnde Ratsprsidentschaft wahr? A.2 B.3 C.4 D.Weil die EU keine Nation ist, hat sie auch keinen Prsidenten.
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  • 4.Was tut die Europische Kommission? A.Sie ist das Hauptgesetzgebungsorgan. B.Sie ist zustndig fr die Planung und Umsetzung des europischen Budgets. C.Sie ist der exekutive Arm der EU, zustndig fr neue europische Gesetze, die Rat und Kommission vorgeschlagen werden und fr die Umsetzung der verabschiedeten Gesetzgebung. D.Sie wurde nach dem Vertrag von Maastricht gegrndet, um die Erweiterung der EU zu organisieren.
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  • 5.Richtig oder falsch: Das europische Parlament wird alle 5 Jahre gewhlt, und jeder europische Brger, der als Whler in einem Mitgliedsstaat registriert ist, hat das Recht abzustimmen? A.Richtig B.Falsch
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  • 6.Richtig oder falsch: Teilen sich Rat und Europisches Parlament die Entscheidung ber neue Gesetze? A.Nein, das Europische Parlament ist das einzige gewhlte Gremium und besttigt deswegen die europischen Gesetze alleine. B.Ja, Gesetze, die von der Europischen Kommission vorgeschlagen werden, durchlaufen einen Entscheidungsprozess zwischen Rat und Parlament, bevor sie beschlossen werden. C.Ja, aber der Ministerrat spielt eine grere Rolle, wenn es darum geht, europische Gesetze umzusetzen. D.Weder Rat noch Parlament machen die europischen Gesetze, da nach dem in der EU geltenden Subsidiarittsprinzip nationale Parlamente dafr zustndig sind.
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  • 7.Was ist der Vertrag der Europischen Union und was ist der Vertrag von Maastricht? A.Ein Vertrag, der in der hollndischen Stadt Maastricht unterschrieben wurde, um die Verhandlungen ber einen europischen Verfassungsvertrag zu beginnn. B.Ein Vertrag, der den freien Kapitalverkehr und die Freizgigkeit zwischen den EU-Mitgliedsstaaten etabliert. C.Der Vertrag, der die Montanunion beendet hat. D.Der Vertrag, der zur Schaffung der Europischen Union fhrte. Er war das Ergebnis von getrennten Verhandlungen ber die Whrungs- und die Politische Union.
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  • 8.Richtig oder falsch: Ein Grundsatz des europischen Machtgleichgewichts ist, dass jedes Land die gleiche Anzahl von Sitzen im europischen Land hat? A.Richtig B.Falsch
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  • 9.Richtig oder falsch: Der Vertrag fr eine Europische Verfassung hat zum Ziel, die Entscheidungen der EU einfacher zu machen, die demokratischen und rechtsstaatlichen Verfahren zu strken und Europa den Brgern nher zu bringen. Er soll auerdem das europische Selbstbewusstsein auf der internationalen Bhne strken? A.Richtig B.Falsch
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  • 10.Wie viele Sprachen werden in den 25 Mitgliedsstaaten der EU gesprochen? A.25 B.20 C.nur Englisch, Deutsch und Franzsisch D.10
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  • Gliederung 1.ffentlichkeit 2.ffentlichkeitsarbeit der EU 3.Kommunikation aus Sicht der Betroffenen
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  • Der Begriff der ffentlichkeit
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  • Was heit ffentlichkeit? in erster Linie verstanden als politische ffentlichkeit Verbindung des institutionellen Systems mit der Brgergesellschaft Schlsselbegriff von Demokratietheorien ffentlichkeit bezeichnet den Demos, welcher durch die Herrschaftstrger reprsentiert wird und durch die ffentlichkeit Legitimitt erlangt Legitimitt als Akzeptanz der Herrschaft durch die beherrschten Individuen
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  • Akzeptanz auf der Grundlage von ffentlichen Diskursen, durch welche Informationen vermittelt, Meinungen gebildet und kollektive Willensbildung untersttzt werden soll enger Zusammenhang zwischen Demokratie und ffentlichkeit; territoriale Grenzen von ffentlichkeit werden mit territorialen Grenzen von Demokratie gleichgesetzt Zusammenhang ffentlichkeit und Nationalstaat
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  • Gibt es eine europische ffentlichkeit? ffentlichkeitsdefizit diagnostiziert durch Gerhards Verneinung eines ffentlichkeitsdefizits durch Klaus Eder/ Cathleen Kantner, Trenz
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  • Woran liegt das? unterschiedliches zu Grund liegende Konzept von ffentlichkeit unterschiedlicher normativer Bezugspunkt
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  • 1. Reprsentativ- liberales Modell von ffentlichkeit John Locke, John Stuart Mill, Joseph Schumpeter, Anthony Downs Kern: die Brger werden ber die Herrschaftstrger und deren Handlungen und Vorhaben informiert 2. Deliberatives Modell von ffentlichkeit Habermas Dialogische Orientierung Diskursivitt Nicht allein die Erzeugung von Transparenz, sondern die Initiierung von kollektiven Lernprozessen als Ziel ffentlicher Debatten
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  • Wie aber knnte eine europische ffentlichkeit praktisch aussehen? Probleme: Sprachenvielfalt Vielzahl an unterschiedlichen Mediensystemen Auflsung des Kongruenzverhltnisses zwischen Staatsbrgern, Herrschaftstrgern und ffentlichkeit auf europischer Ebene der Adressat von Herrschaftsbeschlssen in der EU ist nicht identisch mit dem Demos, der die Herrschaftspositionen auswhlt
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  • Zwei Modelle 1. Lnderbergreifende europische Gesamtffentlichkeit z.B. einheitliches Mediensystem 2. Europisierung nationaler ffentlichkeit: Thematisierung europischer Themen und Akteure in den nationalen ffentlichkeiten die Bewertung der Themen und Akteure unter nicht- staatlicher Perspektive dominierende These: Europer reden auf Grund ihrer verschiedenen Mediensysteme und Muttersprachen in Bezug auf europische Themen notorisch aneinander vorbei
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  • Was versteht Trenz unter europischen ffentlichkeit? nationale und sprachliche Teilffentlichkeit Selbstkonstitution von politischer ffentlichkeit durch Kommunikation des ffentlichkeitsdefizits entstehe ffentlichkeit und somit entwickle sich Demokratie Abkehr von der Vorstellung einer homogenen ffentlichkeit Habermas: ffentliche politische Kommunikation als Kommunikation gleicher Themen zur gleichen Zeit unter gleichen Relevanzgesichtspunkten
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  • Seit wann erkennt die Eu die Rolle der ffentlichkeit an? Jahrzehntelange Vernachlssigung der Informations- und Kommunikationspolitik Maastricht-Vertrag: Dnemark stimmt gegen Vertrag Beschftigung mit Frage nach mehr Transparenz beginnt Code of Conduct: Regelung des ffentlichen Zugriffs zu Dokumenten Amsterdamer Regierungskonferenz: erst jetzt werden Brgernhe, Transparenz, Chancengleichheit ins Vertragswerk integriert
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  • Transparenz und Information werden in die Charta der Grundrechte der EU aufgenommen Zwischen 1993 und 2000 Verdopplung des Haushalts fr die Kommunikationspolitik 2001 erstes Weibuch: Offenheit und Partizipation Eliten- und Expertennetzwerke sollen durch zivilgesellschaftliche Partizipationsformen erweitert werden Relativierung zweier Legitimittsprinzipien: Effektivitt und Reprsentation statt dessen nun Offenheit und Partizipation
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  • Die ffentlichkeitsarbeit der Europischen Union
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  • EU-Prinzip der reprsentativen Demokratie Voraussetzung fr Demokratie Vertrauen, Konsens, ffentlichkeit Voraussetzung fr die ffentlichkeit - Dialog mit den Brgern Dialog mittels der ffentlichkeitsarbeit
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  • Kommunikationspraxis der EU Intensivierung der Kommunikationsarbeit seit 1993 Seit 2001: Einbeziehung der Mitgliedsstaaten in die Verbreitung von Informationen ber EU-Themen Mitteilungen ber Informations- und Kommunikationsstrategie
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  • Probleme Fehlen einer strategischen Planung Fragmentierung der Kommunikationsttigkeiten Effizienzverluste Brgerferne
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  • Kommunikation als strategische Prioritt 2004: Einrichtung der Generaldirektion fr Institutionelle Beziehungen und Kommunikationsstrategie innerhalb der EU-Kommission (Kommissarin Margot Wallstrm)
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  • Projekte Juli 2005: Aktionsplan fr eine bessere Kommunikationsarbeit der Kommission zu Europa Oktober 2005: Plan D fr Demokratie, Dialog, Diskussion Februar 2006: das Weibuch ber die EU- Kommunikationspolitik
  • Folie 30
  • Juli 2005: Aktionsplan fr eine bessere Kommunikationsarbeit der Kommission zu Europa Ziel: Steigerung der Effizienz der EU-Kommunikation, Imageverbesserung strategische Grundstze: den Brgern zuhren mit den Brgern kommunizieren sich den Brgern auf lokaler Ebene zuwenden
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  • Aktionsplan: Manahmen tragende Rolle der Kommissare als wichtigste Kommunikatoren Kommunikationsplne und agenda fr jeden Themenbereich Vernetzung - Zusammenarbeit der fr die Kommunikation zustndigen Referate Sprecherdienst Pressemitteilungen, Nachrichtenagenda, Gegendarste