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IX. Schwelmer Symposium 2012 Moderne Technik im Aufzug · PDF fileAsynchron ohne Geber „Closed Loop Vector“ Asynchron mit Geber „Servo“ Synchron mit Geber -Ein und Rückspeisung

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  • VDI4707! – Auslöser für Energieeffizienz

    und Nachhaltigkeit von Aufzügen

    IX. Schwelmer Symposium 2012

    Moderne Technik im Aufzug

    Dr.-Ing. Holger König

    Control Techniques GmbH (Emerson)

    Dipl.Verw. Wirt (FH Pol) Friedhelm Meermann

    M.BB F+S Meermann

  • M°BB F+S Meermann Schwelmer Symposium Juni 2012

    Bevölkerung Bestand

    2005

    Prognose

    2050

    BRD

    82,5 Mio.

    74- 69 Mio.

    Weltweit 6,5 Mrd. 9- 9,2 Mrd.

    Lebens-

    erwartung

    ca. 82 Jahre ca. 90 Jahre

    1. Folgerung: • Bevölkerung wird älter

    • Mobilität nimmt ab

  • M°BB F+S Meermann Schwelmer Symposium Juni 2012

    2. Folgerung:

    Bauen + Wohnen

    2050 leben 75 % der Weltbevölkerung in Städten

    Auf Städte entfallen

    ° > 70 % der weltweiten CO2-Emissionen ° > 66 % des weltweiten Energiebedarfs

    Unumgänglich für Städteplaner

    ° Bau in die Höhe ´

    ° Verdichtung der Städte

    Auf- / Abstiegshilfen

  • M°BB F+S Meermann Schwelmer Symposium Juni 2012

    Aufgaben für die Aufzugsbranche

    ° Gewährleistung der

    Sicherheit, Barrierefreiheit, Verfügbarkeit

    Nachhaltigkeit mit

    ökologischem Herstellen + Instandhalten

    funktionaler Qualität für die Sicherheit

    ökonomischer Qualität bei Lebenszykluskosten

    Prozessqualität für

    - Bewirtschaftung der Instandhaltung +

    - Qualifikation des Betriebspersonals

  • M°BB F+S Meermann Schwelmer Symposium Juni 2012

     Aufzuganlage: xxx630, KSA, Bremen (13. April)

  • M°BB F+S Meermann Schwelmer Symposium Juni 2012

    Messung des Energiebedarfs

  • M°BB F+S Meermann Schwelmer Symposium Juni 2012

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

    Der Aufzugsantrieb  Erzeuger der von der Steuerung

    vorgegebenen Bewegung

     Besteht aus Regelgerät, Motor, u.U. Getriebe und Treibscheibe.

     Schnittstellen bestehen zur Steuerung, zum Versorgungsnetz und zur Mechanik.

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

    Entwicklung von Aufzugsantrieben

     Kompaktheit und Energieeffizienz

    – getriebeloser Direktantrieb mit elektronischer Regelung und optionaler Energierückspeisung

     Offene Kommunikation und Visualisierung

    – Umrichter mit offenen Schnittstellen

     Sicherheit, Kompaktheit und Komfort

    – Umrichter antriebsintegrierter Sicherheitsfunktion

     Einfacher Bedienung, Inbetriebnahme und Diagnose

    – Umrichter internen Selbsteinstellung und Ferndiagnosezugriff

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

    Universelles Regelgerät mit skalierbarer Hardware

     Für alle Netze 200 – 690V

     Für alle Leistungen bis 2000 KW

     Für alle Motoren (ASM / PSM)

     Performance für getriebeloss PSM

     Energiesparende Rückspeisung

     Universeller Geberanschluss

     SmartCard – Einstellung ohne PC

     Modulare Erweiterung mit Optionen

    „Open Loop Vector“

    Asynchron ohne Geber

    „Closed Loop Vector“

    Asynchron mit Geber

    „Servo“

    Synchron mit Geber

    „Regen“ Sinus- Ein-

    und Rückspeisung

  • M°BB F+S Meermann Schwelmer Symposium Juni 2012

    Elektronik im Aufzug

    U, V, W

    Encoder

    CAN/ RS485

    DCP

    Wegmessung

    Schacht

    Kabine

    Außenrufe

    Innenrufe

    +

    Gegen-

    gewicht

    Motor

    Aufzugssteuerung

    Fern-

    Parame-

    trierung Außenrufe

    Außenrufe

    Fern-

    Parame-

    trierung

    CANopen/ DCP Verbindung

    Regelgerät

     Bussysteme DCP und CANopen zur Steuerung

     Energiemessungen

     Fahrqualitätsmessungen

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

     PC Inbetriebnahme

     Energiemessung

     Fahrqualitätsmessung

     Ferndiagnose

    Elektronik im Aufzug

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

     Evakuierungskonzept mit USV – Um bei Netzausfall Passagiere zu befreien

    – Verwendung einer 230V USV zur Versorgung (Leistung < 10…30%)

    – Dimensionierung für korrekte USV Auswahl

    – Minimierung der USV durch Lastmessung und Leistungsregelung

    Automatische Evakuierung mit USV

    M

    3~

    UPS

    L1

    L2

    L3

    M

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

    Ersatz der Fahrschütze

    K1

    K2

    K1

    K2 Impuls

    -

    sperre

    +24

    V

    Konventioneller

    Umrichter

    3 x 400V AC

    Schütz-

    überwachung

    Schütz-

    ansteuerung

    K1

    K2

     EN81 12.7.3.a) fordert zwei unabhängige Geräte zur Unterbrechungen des Energieflusses (Schütze)

     AC Schütze sind für 50/60Hz Ströme, der Motorstrom hat Frequenzen von 0Hz

     Lichtbögen führen zu Kontakt- abbrand, Motorwicklungsfehlern oder Umrichterabschaltungen

     Unidrive SP besitzt eine TÜV zertifizierte Sicherheitsfunktion zum sicheren Stillsetzen EN81-1

     Ersatz der Motorschütze durch sichere Fahrtrelais

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

    Ersatz der Fahrschütze  Schützeinsparung durch

    STO Sicherheitsfunktion

    – Geräuschreduktion

    – Weniger Verschleiß

    – Platzeinsparung

    – Bessere EMV, einfacher

    – Geringere Kosten

     TÜV Zertifikat

    – 1. TÜV abgenommener FU

    – Kein IP54 Einbau erforderlich

    – Approved by others TUV’s

    – Alle SP’s von SP0 bis SPMD

    – Mehr als 1000 Anlagen

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

    DCP / CANopen Lift  DCP: RS485 Schnittstelle von

    Steuerung zum Antrieb

     CIA417 CAN Applikationsprofil für alle Aufzugskomponenten

     Schleichfahrt-Positionierung DCP3 / CAN Speed Mode

     Weggeregelte Direkteinfahrt DCP4 / CAN Position Mode

    – Keine Verzögerungswege

    – Geringere Halteverlustzeit

     Reduzierte Verkabelung

     Parametrierung über Display der Steuerung (roomless)

     Archiving / Parametrierung/ Ferndiagnose und -service

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

    Servo Standstill Autotune

     Magnetlage zur Erzeugung des Drehmoment am Servomotor

     Ermittlung durch Autotuning erforderte entlasteten Motor

    – Aufsetzen des Gegengewichts

    – Aufhängen der Kabine

     Neuer Stillstandstest mit geschlossener Bremse

    – Stromregler Optimierung

    – Ermittlung der Magnetlage

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

    Unidrive SP – Smartcard Setup  Smartcard Erstellung

    – CT Soft und Smartcard Reader

    – Motorberechnung mit Angabe des Projekts an CT

    – Erstellung der Smartcard CT

    – Senden der Smartcard mit Projektbezeichnung an Kunden

     Fast Einstellmenu für Monteur

    – weniger als 50 Parameter

    – Textanzeige mit Hilfetext

    – Inbetriebnahme Reihenfolge

    – Zum Expertenmodus mit F51

    – Auch im Ferndisplay DCP/ CAN

    M M

    MPK400

    (Fa. Kollmorgen)

    FST

    (Fa. NEW Lift) bp306

    (Fa. Böhnke & Partner)

    END CR_ + +

    _ OK

    ESC

    SLC4

    (Fa. Strack)

    M

    ESC CR_ +

    M Scoll

    down Scoll

    up

    BMPS

    (Fa. Osma)

    ESC

    RET

    M

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

    Plug’n Lift Solution

     Prinzip

    – Speicherung optimierter Motor-, Regelungs- und Aufzugsdaten im Motorgeber

    – Programmierung des „Electronic Nameplate“ (ENP) beim Motorhersteller

     Vorteile

    – Einfachste Inbetriebnahme durch Auslesen des ENP

    – Minimales Einstellrisiko

    – Projektierter Fahrkomfort

    – Problemloser Umrichtertausch

    – Einfachste Datenwartung

    – Datenablage an richtiger Stelle!

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

    EMERSON ELEVATOR SOLUTION

    Elektronisches Typenschild

    – Plug and Play Technologie

    – Einstellung mit 1 Einstellung

    #F0: Elektronisches Typenschild

    – Inbetriebnahme < 1 Minute

    READY TO RUN !

  • Holger König CT Emerson, Schwelmer Symposium, Jun 2012

    -4000

    -3000

    -2000

    -1000

    0

    1000

    2000

    3000

    4000

    5 15 25 35 45 55 65 75 85

    -20

    -15

    -10

    -5

    0

    5

    10

    15

    20

    Energierückspeisung