Josep-Ramon Oliv£© Ian Tindale - koelner- Rising Stars ¢â‚¬â€œ die Stars von morgen 3 Nominiert von L¢â‚¬â„¢Auditori

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  • Rising Stars die Stars von morgen 3

    Josep-Ramon OlivIan TindaleSonntag17. Februar 201916:00

  • Bitte beachten Sie:

    Ihr Husten strt Besucher und Knstler. Wir halten daher fr Sie an den Garderoben Ricola-Kruterbonbons bereit.

    Sollten Sie elektronische Gerte, insbesondere Mobiltelefone, bei sich haben: Bitte schalten Sie diese unbedingt zur Vermeidung akustischer Strungen aus.

    Wir bitten um Ihr Verstndnis, dass Bild- und Tonaufnahmen aus urheberrechtlichen Grnden nicht gestattet sind.

    Wenn Sie einmal zu spt zum Konzert kommen sollten, bitten wir Sie um Verstndnis, dass wir Sie nicht sofort einlassen knnen. Wir bemhen uns, Ihnen so schnell wie mglich Zugang zum Konzertsaal zu gewhren. Ihre Pltze knnen Sie sptestens in der Pause einnehmen.

    Bitte warten Sie den Schlussapplaus ab, bevor Sie den Konzertsaal verlassen. Es ist eine schne und respektvolle Geste gegenber den Knstlern und den anderen Gsten.

    Mit dem Kauf der Eintrittskarte erklren Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Bild mglicherweise im Fernsehen oder in anderen Medien ausgestrahlt oder verffentlicht wird.

    Vordruck/Lackform_2017.indd 2-3 14.07.17 12:44

  • Rising Stars die Stars von morgen 3

    Nominiert von LAuditori Barcelona und Palau de la Msica Catalana

    Josep-Ramon Oliv Bariton Ian Tindale Klavier

    Sonntag 17. Februar 2019 16:00

    Pause gegen 16:45 Ende gegen 17:50

    15:00 Einfhrung in das Konzert durch Sina Kleinedler

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    PROGRAMM

    Franz Schubert 1797 1828Im Frhling op.101,1 D 882 (1826)fr Singstimme und Klavier. Text von Ernst Schulze

    Heimliches Lieben op.106,1 D 922 (1827)fr Singstimme und Klavier. Text von Karoline Louise von Klenke

    An mein Herz D 860 (1825)fr Singstimme und Klavier. Text von Ernst Schulze

    Du liebst mich nicht op.59,1 D 756 (1822)fr Singstimme und Klavier Text von August von Platen-Hallermnde

    Du bist die Ruh D 776 (1823)fr Singstimme und Klavier. Text von Friedrich Rckert

    Auf der Bruck op.93,2 D 853 (1825)fr Singstimme und Klavier. Text von Ernst Schulze

    Erich Wolfgang Korngold 1897 1957Lieder des Abschieds op.14 (1921)fr mittlere Singstimme und KlavierSterbelied. Text von Christina G. Rossetti, dt. von Alfred KerrDies eine kann mein Sehnen nimmer fassen

    Text von Edith RonspergerMond, so gehst du wieder auf. Text von Ernst LotharGefasster Abschied. Text von Ernst Lothar

    Pause

  • 3

    Raquel Garca-Toms *1984Chansons Trouves (2018)fr Bariton und KlavierKompositionsauftrag von LAuditori Barcelona, Palau de la Msica Catalana und European Concert Hall Organisation (ECHO)

    Henri Duparc 1848 1933La Vie Antrieure (1884)fr Singstimme und Klavier. Text von Charles Baudelaire

    Le Manoir de Rosemonde (1879)fr Singstimme und Klavier. Text von Robert de Bonnires

    Phidyl (1882)fr Singstimme und Klavier Text von Charles-Marie-Ren Leconte de Lisle

    Richard Strauss 1864 1949Morgen. Text von John Henry MackayHeimliche Aufforderung. Text von John Henry Mackayaus: Vier Lieder op.27 TrV 170 (1894)fr Singstimme und Klavier

    Die Nacht aus: Acht Gedichte aus Letzte Bltter op.10 TrV 141 (1885)fr Singstimme und Klavier. Texte von Hermann von Gilm

    Wie sollten wir geheim sie haltenaus: Sechs Lieder aus Lotosbltter op.19 TrV 152 (1888)fr Singstimme und Klavier Texte von Adolf Friedrich Graf von Schack

  • 4

    DIE GESANGSTEXTE

    Franz Schubert Im Frhling op.101,1 D 882 (1826)fr Singstimme und KlavierText von Ernst Schulze

    Still sitz ich an des Hgels Hang,Der Himmel ist so klar,Das Lftchen spielt im grnen Tal,Wo ich, beim ersten Frhlingsstrahl,Einst, ach, so glcklich war;

    Wo ich an ihrer Seite ging,So traulich und so nah,Und tief im dunkeln FelsenquellDen schnen Himmel blau und hellUnd sie im Himmel sah.

    Sieh, wie der bunte Frhling schonAus Knosp und Blthe blickt,Nicht alle Blthen sind mir gleich,Am liebsten pflckt ich von dem Zweig,Von welchem sie gepflckt.

    Denn alles ist wie damals noch,Die Blumen, das Gefild;Die Sonne scheint nicht minder hell,Nicht minder freundlich schwimmt im QuellDas blaue Himmelsbild.

    Es wandeln nur sich Will und Wahn,Es wechseln Lust und Streit,Vorber flieht der Liebe Glck,Und nur die Liebe bleibt zurck,Die Lieb und ach, das Leid.

    O wr ich doch ein Vglein nurDort an dem Wiesenhang,Dann blieb ich auf den Zweigen hierUnd sng ein ses Lied von ihrDen ganzen Sommer lang.

    Franz Schubert Heimliches Lieben op.106,1 D 922 (1827)fr Singstimme und KlavierText von Karoline Louise von Klenke

    O du, wenn deine Lippen mich berhren,So will die Lust die Seele mir entfhren,Ich fhle tief namenloses BebenDen Busen heben.

    Mein Auge flammt, Gluth schwebt auf meinen Wangen,Es schlgt mein Herz ein unbekannt Verlangen,Mein Geist, verirrt in trunkner Lippen StammelnKann kaum sich sammeln.

  • 5

    Mein Leben hngt in einer solchen StundeAn deinem sen, rosenweichen MundeUnd will bei deinem trauten ArmumfassenMich fast verlassen.

    O da es doch nicht auer sich kann fliehen,Die Seele ganz in deiner Seele glhen,Da doch die Lippen, die vor Sehnsucht brennenSich mssen trennen,

    Da doch im Ku mein Wesen nicht zerflieet,Wenn es so fest an deinen Mund sich schlieet, Und an dein Herz, das niemals laut darf wagen Fr mich zu schlagen.

    Franz Schubert An mein Herz D 860 (1825)fr Singstimme und KlavierText von Ernst Schulze

    O Herz, sei endlich stille,Was schlgst du so unruhvoll?Es ist ja des Himmels Wille,Da ich sie lassen soll.

    Und gab auch dein junges LebenDir nichts als Wahn und Pein;Hats ihr nur Freude gegeben,So mags verloren sein.

    Und wenn sie auch nie dein LiebenUnd nie dein Leiden verstand,So bist du doch treu geblieben,Und Gott hats droben erkannt.

    Wir wollen es mutig ertragen,So lang nur die Trne noch rinnt,Und trumen von schneren Tagen,Die lange vorber sind.

    Und siehst du die Blten erscheinen,Und singen die Vgel umher,So magst du wohl heimlich weinen,Doch klagen sollst du nicht mehr.

    Gehn doch die ewigen SterneDort oben mit goldenem LichtUnd lcheln so freundlich von ferneUnd denken doch unser nicht.

  • 6

    Franz Schubert Du liebst mich nicht op.59,1 D 756 (1822)fr Singstimme und KlavierText von August von Platen-Hallermnde

    Mein Herz ist zerrissen, du liebst mich nicht!Du lieest michs wissen, du liebst mich nicht!Wiewohl ich dir flehend und werbend erschien,Und liebebeflissen, du liebst mich nicht!Du hast es gesprochen, mit Worten gesagt,Mit allzugewissen, du liebst mich nicht!So soll ich die Sterne, so soll ich den Mond, Die Sonne vermissen? Du liebst mich nicht!Was blht mir die Rose? was blht der Jasmin?Was blhn die Narzissen? Du liebst mich nicht!

    Franz Schubert Du bist die Ruh D 776 (1823)fr Singstimme und KlavierText von Friedrich Rckert

    Du bist die Ruh,Der Friede mild,Die Sehnsucht du,Und was sie stillt.

    Ich weihe dirVoll Lust und SchmerzZur Wohnung hierMein Aug und Herz.

    Kehr ein bei mir,Und schliee duStill hinter dirDie Pforten zu.

    Treib andern SchmerzAus dieser Brust.Voll sei dies HerzVon deiner Lust.

    Dies Augenzelt,Von deinem GlanzAllein erhellt,O fll es ganz.

  • 7

    Franz Schubert Auf der Bruck op.93,2 D 853 (1825)fr Singstimme und KlavierText von Ernst Schulze

    Frisch trabe sonder Ruh und Rast,Mein gutes Ro, durch Nacht und Regen!Was scheust du dich vor Busch und AstUnd strauchelst auf den wilden Wegen.Dehnt auch der Wald sich tief und dicht,Doch mu er endlich sich erschlieen,Und freundlich wird ein fernes LichtUns aus dem dunkeln Tale gren.

    Wohl knnt ich ber Berg und TalAuf deinem schlanken Rcken fliegenUnd mich am bunten Spiel der Welt,An holden Bildern mich vergngen;Manch Auge lacht mir traulich zuUnd beut mir Frieden, Lieb und Freude,Und dennoch eil ich ohne RuhZurck, zurck zu meinem Leide.

    Denn schon drei Tage war ich fernVon ihr, die ewig mich gebunden,Drei Tage waren Sonn und SternUnd Erd und Himmel mir verschwunden.Von Lust und Leiden, die mein HerzBei ihr bald heilten, bald zerrissen,Fhlt ich drei Tage nur den Schmerz,Und ach, die Freude mut ich missen.

    Weit sehn wir ber Land und SeeZur wrmern Flur den Vogel fliegen,Wie sollte denn die Liebe jeIn ihrem Pfade sich betrgen?Drum trabe mutig durch die Nacht,Und schwinden auch die dunklen Bahnen,Der Sehnsucht helles Auge wacht,Und sicher fhrt mich ses Ahnen.

  • 8

    Erich Wolfgang Korngold Lieder des Abschieds op.14 (1921)fr mittlere Singstimme und Klavier

    Sterbelied Text von Christina G. Rossetti, deutsch von Alfred Kerr

    La Liebster, wenn ich tot bin,la du von Klagen ab.Statt Rosen und Cypressenwchst Gras auf meinem Grab.Ich schlafe still im Zwielichtscheinin schwerer Dmmernis Und wenn du willst, gedenke meinund wenn du willst, vergi.

    Ich fhle nicht den Regen,ich seh nicht, ob es tagt,ich hre nicht die Nachtigall,die in den Bschen klagt.Vom Schlaf erweckt mich keiner,die Erdenwelt verblich.Vielleicht gedenk ich deiner,vielleicht verga ich dich.

    Dies eine kann mein Sehnen nimmer fassen Text von Edith Ronsperger

    Dies eine kann mein Sehnen nimmer fassen,da nun von mir zu dir kein Weg mehr fhre,da du vorbergehst an meiner Trein ferne, stumme, ungekannte Gassen.

    Wr es mein Wunsch, da mir dein Bild erbleiche,wie Sonnenglanz, von Nebeln aufgetrunken,wie einer Landschaft frohes Bild, versunkenim glatten Spiegel abendstiller Teiche?

    Der Regen fllt. Die mden Bume triefen.Wie welkes Laub verwehn viel Sonnenstunden.Noch hab ich in mein Los mich nicht gefundenund seines Dunkels uferlose Tiefen.

  • 9

    Mond, so gehst du wieder auf Text von Ernst Lothar

    Mond, so gehst du wieder aufberm dunklen Tal der ungeweinten Trnen?Lehr, so lehr michs doch, mich nicht nach ihr zu sehnenbla zu machen Blutes Lauf,dies Leid nicht zu erleidenaus zweier Menschen Scheiden.

    Sieh, in