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Landtag Ausschussprotokoll Nordrhein-Westfalen APr 16/674 16. Wahlperiode 24.09.2014 Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 38. Sitzung (öffentlich) 24. September 2014 Düsseldorf Haus des Landtags 12:15 Uhr bis 12:50 Uhr Vorsitz: Heike Gebhard (SPD) (Stellv. Vorsitzende) Protokoll: Uwe Scheidel Verhandlungspunkte und Ergebnisse: 1 Atommüll Jülich Sachstand, Lagerung/Transport und weitere Vorgehensweise4 Aktuelle Viertelstunde auf Antrag der Fraktion der FDP (s. Anlage zu TOP 1) Ministerin Svenja Schulze (MIWF) berichtet 4 Aussprache 5

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  • Landtag Ausschussprotokoll Nordrhein-Westfalen APr 16/674 16. Wahlperiode 24.09.2014

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 38. Sitzung (öffentlich)

    24. September 2014

    Düsseldorf – Haus des Landtags

    12:15 Uhr bis 12:50 Uhr

    Vorsitz: Heike Gebhard (SPD) (Stellv. Vorsitzende)

    Protokoll: Uwe Scheidel

    Verhandlungspunkte und Ergebnisse:

    1 „Atommüll Jülich – Sachstand, Lagerung/Transport und weitere Vorgehensweise“ 4

    Aktuelle Viertelstunde auf Antrag der Fraktion der FDP (s. Anlage zu TOP 1)

    Ministerin Svenja Schulze (MIWF) berichtet 4

    Aussprache 5

  • Landtag Nordrhein-Westfalen - 2 - APr 16/674

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 24.09.2014 38. Sitzung (öffentlich) sl-beh 2 Gesetz über die Feststellung des Haushaltsplans des Landes

    Nordrhein-Westfalen für das Haushaltsjahr 2015 (Haushaltsgesetz 2015) 7

    Gesetzentwurf der Landesregierung Drucksachen 16/6500 und 16/6710 (Ergänzung)

    Vorlage 16/2161

    Einzelplan 06 Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung 7

    – Einführung durch die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung

    Ministerin Svenja Schulze (MIWF) berichtet 7

    Aussprache 7

    3 Hausärztliche Versorgung in allen Landesteilen sicherstellen 8

    Antrag der Fraktion der CDU Drucksache 16/3232

    Ausschussprotokoll 16/562

    Aussprache 8

    4 Studieren ohne Abitur – Hochschulzugang beruflich Qualifizierter; Ergebnisse des Wintersemesters 2013/2014 9

    Vorlage 16/2072

    Ministerin Svenja Schulze (MIWF) berichtet 9

    5 Verschiedenes 11

    a) Wortmeldung von Staatssekretär Helmut Dockter (MIWF) 11

    b) Delegationsreise nach Portugal und Spanien 12

    c) Anhörung zum „Open-Access-Antrag“ 12

    * * *

  • Landtag Nordrhein-Westfalen - 3 - APr 16/674

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 24.09.2014 38. Sitzung (öffentlich) sl-beh

    Aus der Diskussion

    Vor Eintritt in die Tagesordnung verständigt sich der Ausschuss auf Vorschlag seiner stellv. Vorsitzenden auf die Tagesordnung in der Fassung der Einladung E 16/870. – Auf Antrag der FDP-Fraktion werde Ministerin Svenja Schulze im Rah-men einer Aktuellen Viertelstunde einen kurzen Sachstandsbericht zum Thema „Atommüll Jülich – Sachstand, Lagerung/Transport und weitere Vorgehensweise“ er-statten.

  • Landtag Nordrhein-Westfalen - 4 - APr 16/674

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 24.09.2014 38. Sitzung (öffentlich) sl-beh 1 „Atommüll Jülich – Sachstand, Lagerung/Transport und weitere Vorge-

    hensweise“

    Aktuelle Viertelstunde auf Antrag der Fraktion der FDP (s. Anlage zu TOP 1)

    Ministerin Svenja Schulze (MIWF) erstattet folgenden Bericht:

    Sehr geehrte Frau Vorsitzende! Meine Damen und Herren! Ich nehme natürlich gerne die Gelegenheit wahr, Ihnen einen kurzen Sachstand zum Thema „Brenn-elemente aus dem Forschungsreaktor Jülich“ zu geben. Ich wollte bei der Gele-genheit noch einmal daran erinnern, dass in erster Linie das Forschungszentrum Jülich und der Bund als 90 %-iger Hauptgesellschafter in der Verantwortung für die AVR-Brennelemente stehen. Die Ausgangslage ist Ihnen allen bekannt: Die Atomaufsicht in Nordrhein-Westfalen hat aufgrund neuer atomrechtlicher Anforde-rungen die unverzügliche Räumung des AVR-Behälterlagers in Jülich angeordnet. Für die Landesregierung hat dabei die Sicherheit der Bevölkerung natürlich höchs-te Priorität. Derzeit prüft das Forschungszentrum Jülich drei Optionen:

    – Transport der Brennelemente in das Zwischenlager Ahaus

    – Verbleib der Brennelemente in einem Neubau in Jülich und

    – Rückführung der Brennelemente in die USA.

    Die Landesregierung wartet die Prüfung dieser Optionen ab. Da die Anforderun-gen der Atomaufsicht jedoch keine weiteren Verzögerungen zulassen, werden derzeit bereits Vorbereitungen für alle drei Optionen getroffen, die jedoch jeweils mit Genehmigungsrisiken behaftet sind. Für den Transport der Brennelemente nach Ahaus und die Annahme im dortigen Zwischenlager müssen zwei Genehmi-gungsanträge wieder aktiviert werden, und zwar ein Antrag nach § 4 des Atomge-setzes für den Transport von Jülich nach Ahaus und ein weiterer nach § 6 des Atomgesetzes für die Annahme in Ahaus. Beide Anträge werden derzeit vorberei-tet. Ein Risiko dieser Option ist insbesondere die Verzögerung durch die Umset-zung umfangreicher zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen in Ahaus.

    Auch der Verbleib der Brennelemente in einem neuen Zwischenlager in Jülich wird als Option weiterverfolgt. Hierzu wurde im Rahmen der Sondersitzung des Auf-sichtsrates des FZJs am 29. August vereinbart, Gespräche mit dem Bundesamt für Strahlenschutz und dem Bundesumweltministerium zu führen. Diese Gesprä-che werden derzeit terminiert. Dabei besteht das Risiko in der langen Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeit eines neuen Zwischenlagers, da das jetzige Zwi-schenlager für eine langfristige Aufbewahrung nicht geeignet.

    In der Diskussion der vergangenen Tage stand vor allem die Option des Rück-transports in die USA. Im Juni 2012 sind die USA im Zuge ihrer Nonproliferations-

  • Landtag Nordrhein-Westfalen - 5 - APr 16/674

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 24.09.2014 38. Sitzung (öffentlich) sl-beh

    politik auf die Bundesrepublik Deutschland zugekommen, um potenziell waffenfä-higes Nuklearmaterial an seinen Ursprungsort zurückzuführen. Auch für diese Op-tion werden die notwendigen Vorbereitungen getroffen, um es gegebenenfalls nicht zu Verzögerungen kommen zu lassen.

    Eine zentrale Voraussetzung, die vor einem möglichen Rücktransport in die USA erfüllt sein muss, ist ein positives Ergebnis der aktuell laufenden Umweltverträg-lichkeitsprüfung in den USA, die ähnlich ist wie unsere Umweltverträglichkeitsprü-fung.

    Soviel vielleicht nur kurz zum Sachstand. Natürlich stehe ich gerne für Nachfragen zur Verfügung.

    Oliver Bayer (PIRATEN): Auch wenn man es natürlich prüfen kann, gehe ich davon aus, dass die Verschiffung in die USA rechtlich aus verschiedenen Gründen gar nicht möglich ist – zum Beispiel weil es dort keine Verwertung oder Abtrennung des Gra-phits geben kann und auch weil Jülich meiner Meinung nach ein Leistungsreaktor ist.

    Es war schon 2001 bekannt, dass das derzeitige Zwischenlager in der Kölner Bucht in einem Erdbebengebiet liegt und dass es deshalb dort nötig ist, eine Verbesserung oder sogar eine Verlagerung vorzunehmen – das war im Grunde genommen schon vor dem Koalitionsvertrag.

    Auch wenn jetzt die Atomaufsicht dabei ist, meine Frage: Warum gibt es jetzt diesbe-züglich diese Überraschung und Eile?

    Karl Schultheis (SPD): Ich habe keine Frage, sondern nur eine Bitte. Wir werden – alles andere macht auch gar keinen Sinn – selbstverständlich die Bewertung der un-terschiedlichen Varianten abwarten müssen und bitten die Ministerin, uns – wenn ein Ergebnis vorliegt – zeitnah zu berichten.

    Ministerin Svenja Schulze (MIWF): Das alles ist deshalb jetzt ein Thema, weil die Atomaufsicht in Nordrhein-Westfalen aufgrund neuer atomrechtlicher Anforderungen entschieden hat, dass das aktuelle Brennelementelager, das Behälterlager in Jülich, geräumt werden muss, und zwar so schnell wie möglich, weil das jetzige Lager den Anforderungen nicht mehr standhält und wir deshalb die Brennelemente woanders lagern müssen.

    Deswegen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt erneut eine Debatte, weil wir keine Ge-nehmigung mehr für das aktuelle Zwischenlager haben. Ziel der Landesregierung war es immer, die Brennelemente nur noch einmal, und zwar in ein Endlager, zu transportieren. Aber auch dazu kennen Sie die aktuelle Debatte: Zurzeit ist auch ein Endlager noch nicht in Sicht.

    Zum Vorschlag von Herrn Schultheis! Wenn es neuere Entscheidungen gibt und der Bund uns informiert bzw. das Forschungszentrum informiert, informieren wir Sie na-türlich gerne weiter.

  • Landtag Nordrhein-Westfalen - 6 - APr 16/674

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 24.09.2014 38. Sitzung (öffentlich) sl-beh Angela Freimuth (FDP): Vielleicht ist es an dieser Stelle sinnvoll, in diesem Fall di-rekt auf den Haushalt vorwegzugreifen: Was setzt die Landesregierung ganz genau an Kosten für 2015 an, wenn sie ohnehin davon ausgeht, dass sie kurzfristig etwas realisieren muss?

    Ministerin Svenja Schulze (MIWF): Wir haben natürlich Vorsorge getroffen, weil das Lager jetzt so schnell wie möglich geräumt werden muss. Sobald eine Entscheidung in Jülich gefallen ist, müssen wir die Brennelemente aus dem Lager entfernen.

    Sie finden im Haushalt einen Betrag von rund 10 Millionen €, der dort für eine Rück-führung bzw. Überführung wohin auch immer verankert ist.

    Anlage

  • Landtag Nordrhein-Westfalen - 7 - APr 16/674

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 24.09.2014 38. Sitzung (öffentlich) sl-beh 2 Gesetz über die Feststellung des Haushaltsplans des Landes Nordrhein-

    Westfalen für das Haushaltsjahr 2015 (Haushaltsgesetz 2015)

    Gesetzentwurf der Landesregierung Drucksachen 16/6500 und 16/6710 (Ergänzung)

    Vorlage 16/2161

    Einzelplan 06 Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung

    – Einführung durch die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung

    Zur Einführung in den Haushalt erstattet Ministerin Svenja Schulze (MIWF) einen ausführlichen Bericht, dessen verschriftlichte Fassung diesem Tagesordnungspunkt als Anlage beigefügt ist.

    Stellv. Vorsitzende Heike Gebhard erläutert das weitere Beratungsverfahren: Die Einzelberatungen würden in der nächsten Ausschusssitzung am 29. Oktober 2014 fortgesetzt. Schriftliche Nachfragen sollten möglichst bis zum Ende der nächsten Woche gestellt werden, damit das zuständige Fachministerium die Fragen vor der Sitzung beantworten könne.

    Der Einzelplan 06 werde in der Sitzung am 19. November zur Schlussberatung und Abstimmung vorgelegt. – Der Ausschuss erklärt sich mit diesem Verfahren einver-standen ist.

    Anlage

  • Landtag Nordrhein-Westfalen - 8 - APr 16/674

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 24.09.2014 38. Sitzung (öffentlich) sl-beh 3 Hausärztliche Versorgung in allen Landesteilen sicherstellen

    Antrag der Fraktion der CDU Drucksache 16/3232

    Ausschussprotokoll 16/562

    Stellv. Vorsitzende Heike Gebhard teilt mit, in der heutigen Sitzung sei gemäß Vereinbarung der Fraktionen die abschließende Beratung zur Abgabe eines Votums an den federführenden Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales vorgesehen.

    Dr. Stefan Berger (CDU) teilt mit, die Obleute hätten in einem Vorgespräch verein-bart, den Antrag der Fraktion der CDU Drucksache 16/3232 ohne Votum weiterzulei-ten. Die hauptsächliche Diskussion werde im federführenden AGS geführt. – Der Ausschuss stimmt diesem Verfahrensvorschlag zu.

  • Landtag Nordrhein-Westfalen - 9 - APr 16/674

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 24.09.2014 38. Sitzung (öffentlich) sl-beh 4 Studieren ohne Abitur – Hochschulzugang beruflich Qualifizierter; Ergeb-

    nisse des Wintersemesters 2013/2014

    Vorlage 16/2072

    Stellv. Vorsitzende Heike Gebhard weist auf den schriftlichen Bericht der Ministerin hin, der mit Vorlage 16/2072 verfügbar sei.

    Ministerin Svenja Schulze (MIWF) erstattet folgenden zusätzlichen Bericht:

    Da es schon einige Zeit her ist, dass wir Ihnen den Bericht zugeleitet haben, möchte ich die zentralen Kennzahlen noch einmal herausstellen. Das Thema ist wirklich spannend und interessant:

    Sie haben es eben schon gehört: „Wissen schafft Chancen“ ist die Leitlinie, die wir mit unserer Politik in Nordrhein-Westfalen verfolgen. Diese Leitlinie passt ganz hervorragend zu dem aktuellen Tagesordnungspunkt „Studieren ohne Abitur“. „Wissen schafft Chancen“ lässt sich auch in „Aufstieg durch Bildung“ übersetzen. Das ist ein ganz wirksamer Ansatz, um das Leitbild mit Leben zu füllen, Hürden aus dem Weg zu räumen, Studierende ohne Abitur zu fördern. Das ist uns wichtig und hilft natürlich vor allen Dingen denjenigen, denen der Gang an die Hochschule nicht in die Wiege gelegt ist und die sich vielleicht zunächst für eine Ausbildung entscheiden.

    Außerdem liegt für mich in einer höheren Durchlässigkeit des Bildungssystems auch ein Schlüssel für die derzeit oft diskutierte Frage, ob Ausbildung oder Studi-um. Die Antwort lautet immer häufiger: „Ausbildung und Studium“ oder „Erst Aus-bildung und dann Studium“. Die Öffnung der Hochschulen ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung. Um ein möglichst detailliertes Bild davon zu bekommen, wie und von wem die Angebote des Studierens ohne Abitur angenommen werden, befragt das MIWF jährlich zum Wintersemester die Hochschulen in NRW zu diesem The-ma. Diese Zahlen habe ich Ihnen im Bericht vorgestellt. Es gibt auch andere Zah-len, die stets das ganze Jahr betreffen.

    Im Bericht finden Sie die Eckdaten für das Wintersemester. Danach sieht es so aus: Der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte lässt sich grob in drei Grup-pen unterteilen: Zum einen geht es um Absolventen einer Aufstiegsfortbildung wie zum Beispiel Meister oder Fachhochschulabsolventen, die über eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung verfügen. Zum zweiten gibt es die beruflich Quali-fizierten, die ein mit ihrer bisherigen Qualifikation fachlich verwandtes Studium an-streben, die eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung haben. Alle an-deren beruflich Qualifizierten verfügen über einen Zugang wahlweise mittels eines Probestudiums oder einer Zugangsprüfung, die bei zulassungsbeschränkten Stu-diengängen verpflichtend ist.

    Aus diesen drei Gruppen konnten wir im Wintersemester 2013/2014 insgesamt 2.660 Studierende begrüßen, die sich auf die Universitäten, die Fachhochschulen

  • Landtag Nordrhein-Westfalen - 10 - APr 16/674

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 24.09.2014 38. Sitzung (öffentlich) sl-beh

    und natürlich die FernUniversität Hagen verteilen. An den staatlichen Universitäten haben wir im Wintersemester insgesamt 380 Personen, die ein Studium beruflich qualifiziert aufgenommen haben. 207 verfügen über eine Aufstiegsfortbildung, 111 über eine fachgebundene Zugangsberechtigung. 62 haben den Weg über ein Pro-bestudium oder eine Zugangsprüfung gefunden. Von den 380 Personen an den Universitäten waren 208 männlich, 172 weiblich. Die beliebteste Fächergruppe dort sind die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

    An den staatlichen Fachhochschulen haben insgesamt 737 beruflich Qualifizierte im letzten Wintersemester begonnen, 343 von ihnen mit einer Aufstiegsfortbildung, 360 fachgebunden, 34 über ein Probestudium oder über eine Zugangsprüfung. Von diesen 737 Personen waren 544 männlich, 193 weiblich. Die beliebteste Fä-chergruppe hier sind die Ingenieurwissenschaften.

    Die FernUniversität Hagen ist das mit Abstand beliebteste Studienangebot für Menschen mit beruflicher Qualifikation. Insgesamt 1.543 von ihnen haben sich im letzten Wintersemester immatrikuliert, 338 über eine Aufstiegsfortbildung, 485 über eine fachgebundene Zugangsberechtigung und 720 über ein Probestudium oder eine Zugangsprüfung. Von den Studienanfängern/Studienanfängerinnen oh-ne Abitur waren 814 männlich und 729 weiblich. Die beliebteste Fächergruppen hier waren die Rechtswissenschaften, die Wirtschaftswissenschaften und die So-zialwissenschaften.

    Sie erkennen: Über alle Fachsemester hinweg waren im Jahr 2013 in NRW an den öffentlichen Hochschulen insgesamt rund 13.000 Studierende eingeschrieben, die statt Abitur, Fachabitur oder Fachhochschulreife über eine anerkannte berufli-che Qualifikation verfügen. Das sind mehr als doppelt so viele als im Jahr 2010. Diesen Trend wollen wir fortsetzen und das Studieren ohne Abitur immer mehr zu einer Selbstverständlichkeit machen.

    So viel zu meinen Bericht. Ich bin natürlich gerne bereit, weitere Fragen zu beant-worten.

  • Landtag Nordrhein-Westfalen - 11 - APr 16/674

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 24.09.2014 38. Sitzung (öffentlich) sl-beh 5 Verschiedenes

    a) Wortmeldung von Staatssekretär Helmut Dockter (MIWF)

    StS Helmut Dockter (MIWF) wendet sich mit folgenden Worten an den Ausschuss:

    Frau Vorsitzende! Meine Damen und Herren! Der Kalender lügt nicht: Anfang nächsten Monats erreiche ich die Altersgrenze und werde aus dem öffentlichen Dienst und damit auch aus dem Amt des Staatssekretär im Wissenschaftsministe-rium ausscheiden. Es ist mir ein besonders Bedürfnis, Ihnen allen hier und heute für die Zusammenarbeit in den letzten vier Jahren Dank zu sagen.

    Die Zeit war spannend: Zunächst die Zeit der Minderheitsregierung, anschließend zwei Jahre lang weitere Arbeit in der Koalition in der Landesregierung.

    Es gab hier im Ausschuss viele spannende Diskussionen. Ich habe im Ausschuss immer einen sehr fairen Umgang erfahren. Dafür möchte ich Ihnen noch einmal ganz herzlich danken.

    In nächster Zeit werde ich mich um andere Dinge kümmern können. Ich habe nämlich eine große Familie, die in den letzten Jahren ein bisschen zu kurz ge-kommen ist. Ich hoffe, dass ich jetzt die Zeit haben werde, mich dort intensiver kümmern zu können.

    Ich möchte gleich gerne mit Ihnen anstoßen und dem Ausschuss weiterhin span-nende Beratungen in den Feldern der Hochschulpolitik und der Wissenschaftspoli-tik wünschen. Sie haben – man kann es eigentlich so sagen – „die Freude“, in ei-nem Themenfeld zu arbeiten, in dem es vorwärts gerichtete Aspekte gibt. Es ist doch nichts angenehmer, als sich um die Bildung und Zukunft unserer jungen Ge-neration zu kümmern, die im Kindergarten beginnt, über die Schule reicht, um im Hochschulbereich anzukommen.

    Ich darf aus diesem Grund mit Ihnen allen anstoßen, Ihnen eine weiterhin gute Zeit wünschen. Herzlichen Dank für die gemeinsamen vergangenen Jahre!

    (Allgemeiner Beifall)

    Stellv. Vorsitzende Heike Gebhard: Der Beifall macht es deutlich. Der Dank des gesamten Ausschusses ist damit ein Stück weit erwidert worden. Auch wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute, viel Freude mit der Familie und allen Hobbys, die sich vielleicht doch jetzt wieder auftun, vor allem den Enkeln, die einen besonders fit halten.

  • Landtag Nordrhein-Westfalen - 12 - APr 16/674

    Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung 24.09.2014 38. Sitzung (öffentlich) sl-beh

    b) Delegationsreise nach Portugal und Spanien

    Stellv. Vorsitzende Heike Gebhard weist auf die bevorstehende Delegationsreise nach Portugal und Spanien hin. Die Reiseunterlagen würden den Mitgliedern der De-legation rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

    c) Anhörung zum „Open-Access-Antrag“

    Stellv. Vorsitzende Heike Gebhard weist auf die für den 29. Oktober 2014 vorge-sehene Anhörung zum Piratenantrag „Open Access“ hin, die um 13:30 Uhr beginnen werde und bis maximal 15:15 daure. – Der Anhörung schließe sich eine weitere Sit-zung des Ausschusses um 15:30 Uhr an.

    gez. Heike Gebhard Stellv. Vorsitzende

    2 Anlagen

    25.09.2014/01.10.2014

    160

  • Anlage zu TOP 1 - Apr 16/674

    Von: Freimuth, Angela (FDP)

    Gesendet: Montag, 22. September 2014 14:17

    An: Klocke, Arndt (Grüne); Seidl, Ruth (Gruene); Schultheis, Karl (SPD); Paul Dr., Joachim (PIRATEN); Berger, Stefan (CDU)

    Cc: Krause, Norbert; Krakow, Lukas (FDP) Betreff: Ausschuss IWF - kurzer Bericht zum Thema Atommüll Jülich - Sachstand Lagerung/Transport

    Vertraulichkeit: Persönlich

    Sehr geehrter Herr Vorsitzender, liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Blick auf die Ausschusssitzung am Mittwoch möchte ich anregen, dass die Landesregierung einen kurzen Sachstand berichtet zum Thema „Atommüll Jülich – Sachstand Lagerung/Transport und weitere Vorgehensweise“. Am gestrigen Tag gab es eine Berichterstattung bei westpol und im Haushaltsentwurf 2015 gibt es einen Mittelaufwuchs. Falls es keinen gesonderten kurzen Bericht geben sollte, werde ich an der entsprechenden Position zum Haushalt danach fragen. Es erscheint mir aber sinnvoller, es in einem kurzen aktuellen Bericht der Landesregierung zu behandeln. Mit freundlichen Grüßen Angela Freimuth Stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag und der FDP Nordrhein-Westfalen Sprecherin für Innovation, Wissenschaft und Forschung Sprecherin im Hauptausschuss Obfrau im Parl. Untersuchungsausschuss II (WestLB)

    Postanschrift: Platz des Landtags 1 D - 40221 Düsseldorf Tel. +49 (0)211 884 2875 Fax. +49 (0)211 884 3604 [email protected] www.angela-freimuth.de

    -- Mail checked by McAfee® Virus Scan Enterprise 8.7.i -- Diese E-Mail enthält vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail sind nicht gestattet. This e-mail may contain confidential and/or privileged information. If you are not the intended recipient (or have received this e-mail in error) please notify the sender immediately and destroy this e-mail. Any unauthorized copying, disclosure or distribution of the material in this e-mail is strictly forbidden.

    Landtag Nordrhein-Westfalen - 13 - APr 16/674Anlage zu TOP 1

    mailto:[email protected]://www.angela-freimuth.de/

  • Ministerium für Innovation , Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein·Westfa len 11

    Bericht der Ministerin !Gr Innovation, Wissenschaft und Forschung

    des Landes Nordrhein-Westfalen

    Svenja Schulze

    zu TOP 1 der 38. Sitzung des Ausschusses

    für Innovation, Wissenschaft und Forschung

    am 24.09.2014

    Gesetz über die Feststellung des Haushaltsplans

    des Landes Nordrhein-Westfalen für das Haushaltsjahr 2015

    (Haushaltsgesetz 2015)

    Einführung in den Einzelplan 06

    Landtag Nordrhein-Westfalen - 15 - APr 16/674Anlage zu TOP 2, Seite 1

  • ---------.... ~

    --,W1SSEIj SCHAFFT CHANCEN.NRW ---

    Haushaltsplanentwurf 2016

    Einzelplan 06

    Einführung

    """'" ..... ,w •. , _.wI.-......'"W!I BI Mi4

    Anrede,

    "Wissen schafft Chancen". Das ist eine der zentralen Überschriften im Koalitionsvertrag

    der Landesregierung. Seit 2010 füllen wir diesen Slogan mit Leben. Mit einer Politik für mehr Chancengerechtigkeit und Beste Bildung für alle. Mit einer Politik für starke .

    Hochschulen und eine lebendige Forschungslandschaft in NRW. Und mit einer Finanzierung von Wissenschaft und Forschung, die ihrer großen Bedeutung für unsere

    Gesellschaft gerecht wird .

    Diese Politik setzen wir im Entwurf des Einzelplans 06 für das Jahr 2015 fort, dessen

    Eckdaten ich Ihnen heute vorstelle.

    Landtag Nordrhein-Westfalen - 16 - APr 16/674Anlage zu TOP 2, Seite 2

  • -----'-'---- !t\l Entwicklung des Etats des Einzelplans 06

    in den Jahren 2005 - 2015_.Ot"'..ItS'»"",'_~~-, '.040 I~

    l ••

    1.000 ..... '00'

  • ----'-'--- Ial--~ Eckpunkte Im Einzelplan 06

    flnanz1eUe Verantwortung für die HochschUlen wahrnehmen

    In modeme InfrastruKtur Investieren

    Forschyng: und InnovtltlQn fördem

    """'" IOW • J ............. _ .80

    '42tH. MN

    Der Entwurf des Einzelplans 06 für das Jahr 2015 unterstreicht, welche Prioritäten wir in

    der Wissenschaftspolitik auch in Zukunft setzen werden: Wir kommen unserer finanziellen

    Verantwortung gegenüber den Hochschulen nach, investieren in moderne Infrastruktur und werden Forschu ng und Innovation weiter fördern.

    • In der Debatte um das Hochschulzukunftsgesett haben wir oft von Verantwortung gesprochen: Von der Verantwortung der Hochschulen gegenüber dem

    Steuerzahler, von der staatlichen Verantwortung für das öffentfi che Gut Bildung,

    aber auch von der Verantwortung des Landes für die Hochschulen. Der Entwurf

    des Einzelplans 06 zeigt schwarz auf weiß: Wir nehmen unsere Verantwortung

    wahr. In Zahlen: 5,7 Mrd. Euro sollen den Hochschulen - inklusive Forschung und

    Lehre in der Medizin - zur Verfügung stehen, das sind knapp drei Viertel des

    gesamten Einzelplans 06.

    • Eine moderne Infrastruktur ist die Voraussetzung für gute Forschung und Lehre.

    Das Hochschulmodernisierungsprogramm hat hier zwar fOr Fortschritte gesorgt; es läuft jedoch Ende 2015 aus . Um bei dieser zukunftsorientierten Aufgabe Kontinuitat

    und einen nahtlosen Anschluss zu gewährleisten. sollen für ein Hochschulbau

    konsolidierungsprogramm insgesamt Landesmittel in Höhe von 590 Mio. Euro

    bereitgestellt werden.

    • Eine weitere Priorität ist für uns die Finanzierung von Forschung und Innovation .

    Dafür sind 758 Mio. Euro eingeplant. Das sind über 32 Mio. Euro oder 4,5% mehr

    als im Vorjahr. Ein weiteres Rekordjahr für die Forschungsförderung des Landes

    NRW.

    Auf diese drei Eckpunkte - Hochschulen, Infrastruktur und Forschung - gehe ich im

    Folgenden genauer ein.

    4

    Landtag Nordrhein-Westfalen - 18 - APr 16/674Anlage zu TOP 2, Seite 4

  • _ ... _...--....'''- ~ --Hochschulen

    Gesamtetat Hochschulen und Medizin

    davon Hochschulen o u.a ror Verbesserung/Ausweitung

    des Stua:lenangeoots o u.a fGr Weiterentwicklung der

    lehrerausbildungJ F6rderpädagoglk

    davon Forsd1ung und Lehre MedIzin

    "",""~,,,,,;,

    [JIIl!I4' !QSZ'

    5.659 Mlo. EUR

    4.607 Mlo. EUR

    1.022 "'10. EUR

    74 Ml0. EUR

    1.052 Mlo. EUR

    ___Alt

    Unsere erste Priorität, die wir mit dem Entwurf des Einzelplans 06 untermauern, sind die

    Hochschulen. Wir setzen hier ein klares Ausrufezeichen für gute Studienbedingungen, für

    hervorragende Forschung und Lehre, und wir sichern so die Leistungsfähigkeit der

    dichtesten Hochschullandschaft Europas.

    Insgesamt stehen den Hochschulen nach unserem Entwurf in 2015 mehr als 4,6 Mrd.

    Euro zur Verfügung. Im Bereich Forschung und Lehre in der Medizin kommen noch

    einmal gut 1 Mrd. Euro hinzu .

    Eine wichtige Rolle spielt dabei - nicht zuletzt aufgrund der nach wie vor ungebrochen

    hohen Nachfrage nach einem Studium in NRW - die Ausweitung und Verbesserung

    des Studienangebots. Hierfür sind 1 Mrd. Euro vorgesehen, beispielsweise für die

    Fortführung des Hochschulpaktes, den Hochschulbau und den Ausbau der

    Fachhochschulen.

    Exemplarisch für die gezielte inhaltliche Weiterentwicklung des Hochschulangebots stehen

    die Bereiche der Lehrerausbildung sowie der Förderpädagogik. Die Umsetzung der

    UN-Behindertenrechtskonvention im Hinblick · auf die Inklusion von Kindern und

    Jugendlichen im Schulbereich ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung. Gleichberechtigte

    Teilhabe führt hier aber auch zu einem steigenden Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern mit

    sonderpädagogischer Lehramtsbefugnis. Wir kommen hier unserer Verantwortung nach,

    schaffen die erforderlichen Ausbildungskapazitäten und planen deswegen mit einem

    Zuwachs in diesen Bereichen in Höhe von 8 Mio. Euro oder 12,7% auf 74 Mio. Euro.

    ,

    Landtag Nordrhein-Westfalen - 19 - APr 16/674Anlage zu TOP 2, Seite 5

  • ----------- ~ Entwiddung der Studienanfängerzahlen und des Etats

    des Epl. 06 von ~010 bis 2015 ~.,. ,------ - - ----- -------

    "'" 1-1--------

    "'" 1-1- ,

    ..... 1-1- --I u.os 1-I---I

    w.os t-I----l

    , .. +-1---I ... 1-1-- '

    1t1.I"" n.lpl~

    ~voS(...... r! 1

  • -- "'--------- ~ Hochschulbaukonsolidlerungsprogramm (HKoP)

    Mit dem HoCll Sd'lUltlaukonsolldieruno.sproganm(HKoP) Investieren wir in modeme Infrastruktur.

    LaufzeIt 2016 bis 2020

    Landesantel: 590 Mlo. EUR (BO Mio. EURAnsatzJ 510 Mio. EUR: VE)

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    Eine weitere Priorität des Einzelplans 06, die ebenfalls den Hochschulen beziehungsweise

    ihren Beschäftigten und Studierenden zu Gute kommt, sind die Investitionen für eine moderne Infrastruktur an unseren Hochschulen. Wie Sie alle wissen, läuft das

    Hochschulmodernisie.rungsprogramm Ende 2015 aus.

    Für Kontinuität bei dieser wichtigen Aufgabe soll das

    HochschuJbaukonsolidierungsprogramm sorgen , für das . im Einzelplan 06 Mittel in

    Höhe von insgesamt 590 Mio. Euro vorgesehen sind . Damit der Übergang 2016

    reibungslos läuft, muss das Programm bereits im Haushaltsentwurf 2015 ausgewiesen werden.

    Mit der kompl,;,mentären Finanzierung durch BLB und Hochschulen werden dadurch zusätzliche Investitionen in Höhe von 1.2 Mrd. EUR ausgelöst.

    7

    Landtag Nordrhein-Westfalen - 21 - APr 16/674Anlage zu TOP 2, Seite 7

  • --"-""------ ~ Forschung

    Gesamtetatfür die Forschungs- und lnnovaUonsförderung: 7S8 Mlo. EUR

    DeutsenesZentrumfürNeurodegeneratlve Erkrankungen (DZNE) 42 MJo. EUR

    Zoologlsenes FOfschungsrruseumA Koenlg (ZfMK) Leibniz-lnstiM für 8iodtversitäl 31 Il0l10. EUR

    Fonschrftt NRW 20 Mlo. EUR

    JohanneS-Rau.forschungsgemelnschaft 1111110 . EUR

    ...s.u .. ~,.If I _ .... I~....Ao [:tu [u ce .

    Anrede,

    FortschriH NRW ist der Kompass und der Motor unserer Forschungspolitik, einer weiteren

    Priorität des Entwurfs des Einzelplans 06 für 2015. Mit 758 Mio. Euro steht zum

    wiederholten Male so viel Geld wie nie zuvor in der Geschichte unseres Landes für die

    Förderung von Forschung und Innovation bereit.

    Uns ist es dabei vor allem wichtig, nachhaltige Lösungen für die großen gesellschaftlichen

    Herausforderungen zu fördern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf der

    inter- und transdisziplinären Forschung sowie auf der Förderung von Projekten, die einen

    Nutzen für die Gesellschaft versprechen. Das ist der Kern von Fortschritt NRW.

    Diesem Anspruch werden auch die von uns geförderten Projekte gerecht. Einige Beispiele

    dafür sind

    - das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), für das im

    Jahr 2015 neben den laufenden ZuschOssen eine Sonderfinanzierung in Höhe von

    37 Mio. Euro vorgesehen ist,

    das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) in Bonn, wo die

    molekularen Biodiversitätsforschung erweitert werden soll; dafür ist neben den

    laufenden Zuschüssen eine Sonderflnanzierung in Höhe von 21 ,3 Mio. EUR

    vorgesehen;

    oder die Förderung eines Forschungsverbundes mit dem Fokus auf den großen

    gesellschaftlichen Herausforderungen und zur Flankierung des Strukturwandels in

    Nordrhein-Westfalen: die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft.

    8

    Landtag Nordrhein-Westfalen - 22 - APr 16/674Anlage zu TOP 2, Seite 8

  • ---_ ..... ~-'-----WISSEN SCHAFFT CHANCEN.NRW

    Haushaltsplanentwurf2015

    Einzelplan 06

    WISSEN SCHAFFT CHANCEN

    M$lUO '\O'.... , , "..,..,.\~ ..." ... ntt""",..'UWlptN

    Anrede,

    7,8 Mrd. Euro für den Einzelplan 06 sind viel Geld, Und auch wenn wir uns hier im Wissenschaftsausschuss vermutlich alle einig sind, dass jeder Euro, den wir in

    Wissenschaft und Forschung investieren, gut angelegtes Geld ist, sollten wir nicht vergessen : Die Bürgerinnen und Bürger erwarten von uns, dass wir mit ihrem Steuergeld

    verantwortungsvoll umgehen. Auch und gerade deshalb schaffen wir mit dem

    Hochschulzukunftsgesetz mehr Transparenz und mehr Abstimmung zwischen Hochschulen und Land. Beides zusammen , ein ambitionierter Einzelplan 06 und das

    Hochschulzukunftsgesetz, sichern die Zukunft von Bildung und Forschung in NRW.

    Vielen Dank'

    9

    Landtag Nordrhein-Westfalen - 23 - APr 16/674Anlage zu TOP 2, Seite 9

    APr 06741 „Atommüll Jülich – Sachstand, Lagerung/Transport und weitere Vorgehensweise“ 4Aktuelle Viertelstundeauf Antragder Fraktion der FDP(s. Anlage zu TOP 1)

    2 Gesetz über die Feststellung des Haushaltsplans des Landes Nordrhein-Westfalen für das Haushaltsjahr 2015 (Haushaltsgesetz 2015) 7Gesetzentwurfder LandesregierungDrucksachen 16/6500 und 16/6710 (Ergänzung)Vorlage 16/2161

    Einzelplan 06 Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung 7– Einführung durch die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung

    3 Hausärztliche Versorgung in allen Landesteilen sicherstellen 8Antragder Fraktion der CDUDrucksache 16/3232Ausschussprotokoll 16/562

    4 Studieren ohne Abitur – Hochschulzugang beruflich Qualifizierter; Ergebnisse des Wintersemesters 2013/2014 9Vorlage 16/2072

    5 Verschiedenes 11a) Wortmeldung von Staatssekretär Helmut Dockter (MIWF) 11b) Delegationsreise nach Portugal und Spanien 12c) Anhörung zum „Open-Access-Antrag“ 121 „Atommüll Jülich – Sachstand, Lagerung/Transport und weitere Vorgehensweise“Aktuelle Viertelstundeauf Antragder Fraktion der FDP(s. Anlage zu TOP 1)

    2 Gesetz über die Feststellung des Haushaltsplans des Landes Nordrhein-Westfalen für das Haushaltsjahr 2015 (Haushaltsgesetz 2015)Gesetzentwurfder LandesregierungDrucksachen 16/6500 und 16/6710 (Ergänzung)Vorlage 16/2161

    Einzelplan 06 Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung– Einführung durch die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung3 Hausärztliche Versorgung in allen Landesteilen sicherstellenAntragder Fraktion der CDUDrucksache 16/3232Ausschussprotokoll 16/562

    4 Studieren ohne Abitur – Hochschulzugang beruflich Qualifizierter; Ergebnisse des Wintersemesters 2013/2014Vorlage 16/2072

    5 Verschiedenes

    a) Wortmeldung von Staatssekretär Helmut Dockter (MIWF)b) Delegationsreise nach Portugal und Spanienc) Anhörung zum „Open-Access-Antrag“

    Anlage zu TOP 1 zu APr 16- 674Anlage zu TOP 2 zu APr 16-674