Leben & Arbeiten im Allgäu

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D a s A l l g u ist eine der beliebtesten Ferienregionen Deutschlands und einer der attraktivsten Standorte fr alle, die beruflichen Erfolg mit Familie und Freizeit in Einklang bringen wollen. Wir mchten Ihnen einige dieser Menschen Allguer und Neu-Allguer vorstellen. Sie haben fr sich ihre Chancen und Mglichkeiten im Allgu entdeckt.

Transcript

  • Viel Raum fr alle, die mehr vom Leben wollen.

    Leben und Arbeiten im Allgu.

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  • Inhaltsverzeichnis

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    Katharina Zinnecker, die Frnkin, fr die das Allgu ganz nach ihrem Geschmack ist.

    Nicole Tschernitschek, eine Branden-burgerin, die im Allgu durchstartet.

    Weiyun Liang, die Chinesin, fr die im Allgu immer die Sonne strahlt.

    Regina Schreiber, die Schwbin, die im Allgu Wissen schafft.

    Thomas Hermeking,

    der Berliner, fr den

    das Allgu Brcken zur

    Welt schlgt.

    Christoph Schweiger,

    der Allguer, der aus aller Welt immer wieder gern

    heim kommt.

    Dr. Martin Fiedermutz, ein Allguer, der die ge-

    sunde Natur besonders zu

    schtzen wei.

    Dirk Stengel, der Rheinhesse,

    der im Allgu Wurzeln schlgt.

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    D a s A l l g u ist eine der beliebtesten Ferienregionen Deutschlands und einer der attraktivsten Standorte fr alle, die beruflichen Erfolg mit Familie und Freizeit in Einklang bringen wollen. Wir mchten Ihnen einige dieser Menschen Allguer und Neu-Allguer vorstellen. Sie haben fr sich ihre Chancen und Mglichkeiten im Allgu entdeckt.

    Ingenieure und Fachkrfte aus dem Maschinen- und Fahrzeugbau, aus der Lebensmittel- und der Gesundheits-Branche, aus dem Tourismus, der Landwirtschaft und dem Bereich der Erneuerbaren Energien finden bei uns ein breites Angebot an Arbeitgebern, an Institutionen, kleinen und mittelstndischen Betrieben oder international agie-renden Konzernen. Sie und andere sind es, die das Allgu zu einem innovativen Wirtschaftsraum mit entwickeln zu einem Standort fr zukunftsweisend nachhaltiges Arbeiten und Leben.

    Dieser breitgefcherte Branchenmix ist auch ein Garant fr die Krisenfestigkeit des Allgus. Whrend viele Regionen Europas seit Jahrzehnten unter der Abwanderung ganzer Industriezweige leiden, hat das Allgu in neuen Branchen zustzliche Arbeitspltze fr gut ausgebildete Fachleute geschaffen.

    Wer sich im Allgu niederlsst wird bald die hervorragende Lebensqualitt, die gute Anbindung an Ballungszentren bei gleichzeitig gnstigen Lebenshaltungskosten, Grund- stckspreisen und einem familienfreundlichen Umfeld zu schtzen wissen.

    Dieses Wissen wollen wir mit dieser Broschre ausbauen. Uns helfen dabei Menschen, die hier Arbeit, Familie, Freizeit und Karriere in eine gute Balance bringen knnen. Natr-lich wrden wir uns freuen, wenn der eine oder andere Bericht Ihre Neugier weckt und Sie mehr ber das Allgu erfahren wollen.

    Ihre

    Klaus Fischer und Bernhard Joachim

  • Vom Mchler zum Macher zum zukunftsorientierten Gestalter.

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  • 5F r a g t m a n Grostdter, was sie mit dem Allgu verbinden, antworten die meisten: Schlsser, Berge, Khe und Milch. Das ist vllig richtig aber das Allgu kann weit mehr. Schon seit ber 150 Jahren ist die Landwirtschaft nur zu einem geringen Teil die Erwerbsgrundlage des Allgus. Damals, am Anfang der Industrialisierung, begannen die ersten Allguer Bauern in den Wintermonaten sich als Hand- werker und Feinmechaniker ein Zubrot zu verdienen.

    Im Volksmund waren sie die Mchler. Rasch erkannten sie, dass man Produkte verbessern, Fertigungstechniken opti-mieren und ganz neue Technologien entwickeln kann. Aus Mchlern wurden Macher, aus Ein-Mann-Betrieben mittel-stndische Unternehmen.

    Manch einer ist heute versteckter Weltmarktfhrer in einer der Wirtschaftsbranchen, die fr das Allgu auch in Zukunft prgend sein sollen. Dazu gehren der Maschinen- und Fahrzeugbau , die Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, natrlich der Tourismus und mit besonderem Potential die Gesundheitsbranche, das Energiewesen, die Umwelttechnik sowie die Landwirtschaft und die Vermarktung regionaler Produkte.

    Gemeinsam bilden sie die Sulen, auf denen sich das Allgu zum nachhaltig innovativen Wirtschaftsraum und zu einer kulturell vielfltigen Lebenswelt entwickelt hat und sich weiter entwickeln wird. Hier in einer weitest- gehend intakten Natur mit hohem Freizeit- und Erholungs-wert lassen sich Familie und Beruf schon heute vorbildhaft vereinen. Eine gut ausgebaute Schulinfrastruktur garantiert beste Voraussetzungen zur Aus- und Weiterbildung und das breite Spektrum an Branchen, Firmen und Institutionen bietet eine Vielzahl an Karrierechancen und Beschftigungs- modellen in Unternehmen, die berdurchschnittlich oft als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet wurden und werden.

    Da wundert es auch nicht, dass Allguer ihrem Arbeitgeber besonders treu sind und Firmengrnder sich gerne hier niederlassen. Denn zur geringen Fluktuation kommen gnstige Gewerbeflchen, eine aktive Wirtschaftsfrderung

    und eine unbrokratische Untersttzung aller, die das Allgu konomisch und kologisch nachhaltig voran bringen wollen.

  • 6Nicole Tschernitschek Restaurantfachfrau, Sport- und Kurhotel Sonnenalp

    Der einzige, der hier nie ausgeht, ist der Spa an der Arbeit.

  • 7W e r e i n e n J o b im Tourismus whlt, sollte das Reisen lieben. Nun, wenn es um Besuche bei alten Freunden und Verwandten geht, ist das auch bei Nicole Tschernitschek der Fall. Die Berlinerin kam ins Allgu, weil Bruder und Schwester hier bereits arbeiteten. Ihr Plan war es, schnell und zielstrebig ihre Ausbildung als Restaurantfachfrau zu absolvieren und dann nichts wie zurck nach Berlin.

    Zumindest aus dem Zurck wurde nichts. Da waren zuerst die Kollegen, die meisten aus dem Allgu. Bald waren Freunde gefunden und genau so rasch war auch der Freund aus Berlin vom Allgu begeistert. Eigentlich kein Wunder, wo man doch mitten in den groen Kleinstdten des Allgus nette Mietwohnungen zu vernnftigen Preisen mit Blick in die Berge, direkten Anschluss ans Allguer Lebensgefhl und dazu einen Job, um das alles zu finan-zieren, finden kann.

    Statt Prenzlauer Berg lockt hier der Grnten und braucht es in Berlin die Grne Woche, um mal ein paar echte Bauern und landwirtschaftlich erzeugte Produkte zu sehen, kann man hier das ganze Jahr ber auf Htten einkehren, die original Allguer Spezialitten auf der Karte haben.

    Und wenn einen dann doch mal das Fernweh oder bei Nicole Tschernitschek das Heimweh zwickt, dann ist man ruckzuck am Allgu Airport. Von hier starten tglich Flieger in Deutschlands Ballungszentren und zu den Touristik- destinationen entlang der Mittelmeerksten.

    Fr alle, die auch mal in die Hektik der Gro- stadt eintauchen wollen kein Problem in gut ein bis zwei Stunden ist man vom Allgu aus in Mnchen, Stuttgart oder Zrich.

    Aber nicht nur was Straen und Verkehrs- ziele anbelangt, steht Nicole Tschernit-schek nichts im Wege durch ihre umfas-sende Ausbildung in einem der fhrenden Sport- und Wellness-Resorts der Alpen ist sie bestens gerstet fr ihre berufliche

    Zukunft. Fr Profis im Gastgewerbe gibt es unbegrenzt viele Alternativen und Mglichkeiten Karriere zu machen. Ob als Angestellter oder Selbstndiger, das Hotel und Gast-Gewerbe im Allgu bietet immer wieder neue Chancen fr alle, die gerne in einer der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands fr Urlauber und Gste da sind.

    Sylt 16

    74

    Kln

    168

    6Re

    gens

    burg

    178

    7

    Sonnenstunden pro Jahr

    Stuttgart 1789

    Oberstdorf 1932Kempten 2079

    Leutkirch 2177

    Sonnenstunden pro Jahr im VergleichQuelle: Deutscher Wetterdienst

  • 8Dirk Stengel Zimmerer, Zimmerei Geyer

    Wen die Berge rufen.

  • Wertschpfungskette von Holz im Allgu pro Jahr Quelle: Holzforum Allgu e. V. (Werte geschtzt)

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    Dirk Stengel Zimmerer, Zimmerei Geyer

    D a s i s t e i n f a c h n i c h t m e i n D i n g . So in etwa muss Dirk Stengels Resmee geklungen haben am Ende seiner ersten Ausbildung zum Bro-kaufmann. Tag fr Tag im klimatisierten Groraum vor dem Computer hocken und das Ganze auch noch tief drinnen in einem seelenlosen Brohochhaus, das war es nicht, was er sich bis ans Ende seines Berufslebens vorstellen wollte. Viel lieber wrde er drauen in der Natur, an der frischen Luft arbeiten etwas mit Holz machen, am besten in den Bergen. Also nichts wie raus aus Mainz.

    Fhrt man nun vom Rhein-Main-Gebiet aus immer gerade- aus in Richtung Sden, landet man erst am Bodensee und gleich neben dran im Allgu. Nach diversen Praktika und Jobs winkt ihm das Schicksal kurz hintereinander gleich zwei Mal mit dem Zaunpfahl. Erst lernt er seine Freundin kennen, eine Allguerin aus Maierhfen und dann sieht er, wie schnell und fachgerecht ein eingespielter Handwerkertrupp ein Allguer Holzhaus errichtet.

    Das ist es sein Ding. Er will Zimmermann werden. Seine zweite Ausbildung beginnt er in einer Allguer Zimmerei. Fr

    ihn, den Rheinhessen ein Integrations-Crash-Kurs in die Allguer Lebens-

    art und Arbeitseinstellung. Hier wird nicht nur zusammen gearbeitet, hier wird was geschafft. Das gilt sogar nach Feierabend. Dann nmlich, wenn man im Ortsverein Fuball spielt, sich seine Stammposition er-arbeiten und von den Mitspielern akzeptiert

    werden will. Sptestens beim Bier danach hat man nicht nur auf dem Platz zehn Freunde.

    Inzwischen bereitet sich Dirk Stengel auf seine Meister-prfung vor. Im Allgu hat er nicht nur seine groe Liebe gefunden, sondern auch seine Berufung. Zimmermnner haben hier in einer traditionellen Holzbau-Region immer reichlich zu tun. Im Allgu werden nicht nur Einfamilien-huser schlsselfertig gebaut, sondern auch ganze Fabrik-anlagen und Verwaltungsgebude. Altbausanierungen in Stadthusern und auf Bauernhfen sorgen zustzlich fr volle Auftragsbcher, jede Menge Abwechslung und ein fr Dirk Stengel unverzichtbares Extra: Arbeiten mit Blick in die Berge in einer kologisch und gesellschaftlich intakten Umwelt.

    Export aus der RegionGenutzt: 800.000 m Nutzbar: 1.000.000 m

    1/3 der Flche im Allgu ist Wald = 100.000 ha

    75 %

    25 %