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Leistungskonzept der Fachschaft Englisch

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Text of Leistungskonzept der Fachschaft Englisch

Leistungskonzept_Englisch_November_2011I.2. Konsequenzen für die pädagogische Arbeit 4
II. Schriftliche Arbeiten in der Sekundarstufe I 5
II.1. Anzahl und Dauer der Klassenarbeiten 5
II.2. Klassenarbeiten in den Klassen 5-8: Standards und Bewertung 5
II.3. Klassenarbeiten in Klasse 9: Standards und Bewertung 6
II.4. Parallelarbeiten 7
II.5. Alternativen zu Klassenarbeiten (z. B. Mündliche Prüfung) 7
III. Schriftliche Arbeiten in der Sekundarstufe II 8 III.1. Anzahl und Dauer der Klausuren 8
III.2. Klausuren in der Einführungsphase: Standards und Bewertung 8
III.3. Klausuren in der Qualifikationsphase: Standards u. Bewertung 9
III.4. Parallelarbeiten 9
IV.2. Bewertung und Gewichtung der Leistungsbereiche 11
IV.3. Kriterien zur Notenfindung 11
V. Ergänzungsstundenkonzept 14 VI.1. Leitgedanken und Grundsätze 14
VI.2. Arbeits- und Unterrichtsformen 14
3
Inhalt
V.2. Thematik/Material und Verhältnis zum Fachunterricht 17
V.3. Kompetenzdiagnose 17
VII.2. Bewertung 18
VII.3. Bewertungsraster 19
VIII. Schul- und Hausaufgabenkonzept 21 VIII.1. Bedeutung der Grundsätze für das Fach Englisch 21
VIII.2. Fachspezifische Regelungen 22
4
Es gelten die allgemeinen rechtlichen Grundsätze der Leistungsbewertung (Sekundarstufe I):
1. das Schulgesetz Nordrhein-Westfalen (hier: § 48: Grundsätze der Leistungsbewertung)
2. die APO – S I und die für den jeweiligen Jahrgang gültige APO – S II
3. der Kernlehrplan Englisch für das Gymnasium – Sekundarstufe I und II
Die Kriterien für die Notengebung müssen den Schülerinnen und Schülern zu Beginn des
Schuljahres transparent gemacht werden.
und Fertigkeiten (vgl. SchulG § 48). Dabei dienen folgende Teilkompetenzen als
Beurteilungsgrundlage (vgl. KLP Sek I, S. 11/12):
- "Kommunikative Kompetenzen" (Hörverstehen, Hör-Sehverstehen, zusammenhängendes
Sprechen, an Gesprächen teilnehmen, Leseverstehen, Schreiben, Sprachmittlung)
- "Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und sprachliche Korrektheit" (Grammatik,
Wortschatz, Orthographie, Aussprache und Intonation)
- "Interkulturelle Kompetenzen" (Orientierungswissen, z. B. zu Ausbildung/Schule/Beruf,
Werte, Haltungen und Einstellungen, Handeln in Begegnungssituationen)
- "Methodische Kompetenzen" (z.B. Umgang mit Texten und Medien, selbstständiges und
kooperatives Sprachenlernen)
sonstige Leistungen im Unterricht angemessen - mit gleichem Stellenwert - zu berücksichtigen sind
(vgl. KLP Sek I, S. 46), finden die Ergebnisse der Lernstandserhebungen lediglich ergänzend und in
angemessener Form Berücksichtigung (vgl. SchulG § 48).
I. 2. Konsequenzen für die pädagogische Arbeit
Die Lernerfolgsüberprüfung ist daher so anzulegen, dass sie den rechtlichen Grundlagen sowie
den hier beschlossenen Grundsätzen, Richtlinien und Vereinbarungen für die Leistungsbewertung
entspricht, die Kriterien für die Notengebung den Schülerinnen und Schülern transparent sind und
die jeweilige Überprüfungsform den Lernenden auch Erkenntnisse über die individuelle
Lernentwicklung ermöglicht.
Die Beurteilung von Leistungen soll demnach mit der Diagnose des erreichten Lernstandes und
individuellen Hinweisen für das Weiterlernen verbunden werden. Wichtig für den weiteren
Lernfortschritt ist es, bereits erreichte Kompetenzen herauszustellen und die Lernenden – ihrem
jeweiligen individuellen Lernstand entsprechend – zum Weiterlernen zu ermutigen. Dazu gehören
auch Hinweise zu erfolgversprechenden individuellen Lernstrategien.
5
Den Eltern sollten im Rahmen der Lern- und Förderempfehlungen Wege aufgezeigt werden, wie sie
das Lernen ihrer Kinder unterstützen können (vgl. KLP Sek I, S. 46).
II. Schriftliche Arbeiten in der Sekundarstufe I II. 1. Anzahl und Dauer der Klassenarbeiten Klasse Anzahl Dauer in Unterrichtsstunden
5a/b 6 bis zu 1
5c/d 4 bis zu 1
6a/b 6 1
7 6 1
8a/b 5 1
8c/d 5 1
9 4 1-2
Anmerkung: Wird die zweite Fremdsprache bereits ab Klasse 5 unterrichtet, werden in Englisch in
den Klassen 5 und 6 jeweils vier Klassenarbeiten geschrieben. In der zweiten Fremdsprache
werden in Klasse 5 vier, in Klasse 6 sechs Klassenarbeiten geschrieben.
II. 2. Klassenarbeiten in den Klassen 5 bis 8 II. 2.1. Standards in Klassenarbeiten Insbesondere die Regelungen im KLP S. 46-49 sind integrativer Bestandteil dieser Standards und
bilden daher auch die Basis für den Standard in Klassenarbeiten. Darüber hinaus bzw. ergänzend
werden die folgenden Vereinbarungen getroffen:
1. Im Laufe eines Schuljahres sollten in den Klassenarbeiten alle zentralen, im Kernlehrplan
ausgewiesenen Kompetenzen (s. KLP Sek I, S. 11) in ihren schriftlichen Teilaspekten
zumindest jeweils ein Mal pro Schuljahr abgeprüft werden:
- Grammatik (Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln), Leseverstehen, Hörverstehen,
Textproduktion (Schreiben).
Der Bereich Sprachmittlung kann in Klassenarbeiten schriftlich geprüft werden.
2. Der Anteil der reinen Grammatikaufgaben (geschlossen oder halboffen) in den Klassenarbeiten
sollte im Verhältnis zu den anderen Aufgabenbereichen (vor allem zugunsten der
Textproduktion) schrittweise so abnehmen, dass er in 8.2. nicht mehr als 50% der
schriftlichen Leistungen eines Halbjahres ausmacht.
3. Am Ende von 8.2. sollten durch dieses Verfahren folgende Kompetenzen im Bereich der
Textproduktion gesichert sein:
- einfache Textverständnisfragen (comprehension)
4. Die Verteilung der Aufgabenformate auf die einzelnen Klassenarbeiten ist freigestellt (reine
6
„Mischarbeiten“).
entnehmen.
II.2.2. Bewertung in Klassenarbeiten 1. Zur Sicherung von Transparenz und Akzeptanz bei Schülern und Eltern sollte grundsätzlich mit
einem Punktesystem gearbeitet werden. 50% der Punkte ergeben eine Note im
ausreichenden Bereich.
2. Bei der Textproduktion sollten nicht mehr als 40% der Punkte für „Inhalt“ vergeben werden. Bei
den Sprachpunkten sollte schrittweise die Kategorie „Ausdruck“ mitberücksichtigt werden
(z. B. Verwendung von linking words wie moreover, in addition, on the one hand, on the
other hand, differenziertes Vokabular, Komplexität und Variation im Satzbau
(Konjunktionen))
3. Um eine sprachlich möglichst korrekte Form des schriftlichen Ausdrucks in den ersten
Lernjahren zu trainieren und sicherzustellen, ist eine relativ strenge Bewertung der
sprachlichen Korrektheit sinnvoll. Ein Orientierung an den Bewertungstabellen der
(ehemaligen) ZP 10 kann dabei hilfreich sein.
4. Die Punktevergabe sollte so gestaltet werden, dass der Notenspiegel die Gesamtleistung der
Klasse adäquat widerspiegelt.
II. 3. Klassenarbeiten in Klasse 9 II. 3.1. Standards in Klassenarbeiten 1. Im Laufe des Schuljahres sollten in den Klassenarbeiten abgeprüft werden: - Leseverstehen und
Textproduktion. Hörverstehen wird nach Ermessen der Lehrkraft abgeprüft.
2. Der Anteil der reinen Grammatikaufgaben in den Klassenarbeiten sollte im Verhältnis zu den
anderen Aufgabenbereichen in 9.1. in der Regel unter 50% betragen, in 9.2. nicht mehr als
1/3. Die Regelungen unter II. 2.1. 4. (Verteilung der Aufgabenformate) und II.2.1.5
(Quellen) gelten entsprechend.
3. Am Ende von 9.2. sollten durch dieses Verfahren folgende Kompetenzen im Bereich der
Textproduktion gesichert sein:
- einfache Formen der analysis (inklusive einfache Formen des Zitierens)
II.3.2. Bewertung in Klassenarbeiten 1. Zur Sicherung von Transparenz und Akzeptanz bei Schülern und Eltern sollte grundsätzlich mit
einem Punktesystem gearbeitet werden. 50% der Punkte ergeben eine Note im
ausreichenden Bereich.
2. Bei der Textproduktion sollten nicht mehr als 40% der Punkte für „Inhalt“ vergeben werden. Bei
den Sprachpunkten wird die Kategorie „Ausdruck“ angemessen berücksichtigt.
7
3. In 9.2. (bei entsprechender Vorbereitung der Schüler bereits in 9.1.) wird empfohlen, für die
Bewertung die Bewertungsrichtlinien und -tabellen der (ehemaligen) ZP 10 zumindest als
Orientierung heranzuziehen.
4. Die Punktevergabe sollte so gestaltet werden, dass der Notenspiegel die Gesamtleistung
der Klasse adäquat widerspiegelt.
Kollegen können Parallelarbeiten schreiben, wenn beide zu der damit einhergehenden parallelen
Arbeitsweise bereit sind und die Voraussetzungen in den Klassen nicht zu unterschiedlich sind.
Finden keine Parallelarbeiten statt, sollte erstens ein regelmäßiger Austausch der Klassenarbeiten
und zweitens eine regelmäßige Absprache bezüglich der Vergleichbarkeit der Anforderungen und
Standards sowie der Bewertung (s. II. 2. und II. 3.) stattfinden.
II. 5. Alternativen zu Klassenarbeiten (z. B. Mündliche Prüfung) „Eine schriftliche Klassenarbeit in den modernen Fremdsprachen kann einmal pro Schuljahr durch
eine gleichwertige mündliche Leistungsüberprüfung ersetzt werden. Die Regelungen für
Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung (§9) bleiben unberührt.“ (Verwaltungsvorschrift
6.8.2 zu § 6 Absatz 8 APO-S I)
8
III. Schriftliche Arbeiten in der Sekundarstufe II III.1. Anzahl und Dauer der Klausuren
Stufe Anzahl Dauer in Unterrichtsstunden
E 4 2
Q 2.1. 2 Lk: 3-4; Gk: 2-3
Stufe Anzahl Dauer in Zeitstunden
Q 2.2. 1 Lk: 4 ¼ + ½; Gk: 3 + ½
III. 2. Klausuren in der Einführungsphase: Standards und Bewertung Vorrangiges Ziel der Einführungsphase ist die methodische Vorbereitung der Schülerinnen und
Schüler auf die Qualifikationsphase. Dementsprechend sind auch die Schwerpunkte in den
Klausuren auszurichten.
Inhaltlich sollen die Schülerinnen und Schüler gemäß des Kernlehrplans für die Sekundarstufe II
(KLP Sek II) und des schulinternen Curriculums vorbereitet werden. Thematische
Berührungspunkte mit Themen, die in Q1 und Q2 behandelt werden, sollten auf für Q1 und Q2
nützliches Basiswissen beschränkt bleiben (z.B. Politik, Gesellschaft, Umwelt). Die Behandlung von
literarischen Werken oder Filmen, die in Q1 und Q2 Gegenstand der Abiturvorgaben sind, ist
ausgeschlossen. Die in der Einführungsphase unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen sollten
sich über die jeweils relevanten Abiturvorgaben ihres Jahrgangs im Internet
(http://www.standardsicherung.nrw.de/abitur-gost/faecher.php) informieren.
III. 2.1. Standards in Klausuren
1. Die Klausuren in der Einführungsphase sollten die Formate der im Abitur relevanten
Aufgabenstellungen mit den aktuell gültigen Operatoren (http://www.standardsicherung.
nrw.de/abitur-gost/faecher.php), die mit den Schülerinnen und Schülern vorab besprochen
und geübt werden müssen, enthalten: - comprehension
- analysis
- evaluation/recreation of the text.
2. Sowohl Sachtexte (Zeitungsartikel etc.) als auch literarische Texte müssen in der
Einführungsphase als Klausurtexte verwendet werden. Eine Filmanalyse-Klausur ist
verpflichtend.
3. Grammatikaufgaben sind in den Klausuren der Einführungsphase nicht zulässig,
Grammatikkenntnisse können jedoch in Tests schriftlich überprüft werden.
4. Den Schülern ist in den Klausuren der Gebrauch von ein- und zweisprachigen Wörterbüchern zu
gestatten. Es wird jedoch allen Kolleginnen und Kollegen dringend empfohlen, den
sinnvollen Gebrauch der Wörterbücher ausführlich mit den Schülerinnen und Schülern zu
besprechen und auf die Gefahren eines unsachgemäßen Umgangs (falscher
9
Kontextgebrauch der Wörter, Wörterbuch als „Ersatz“ für das systematische Lernen von
thematischen Vokabular, Zeitverlust bei exzessivem Gebrauch etc.) hinzuweisen.
III. 2.2. Bewertung in Klausuren 1. Unabhängig vom angewandten Bewertungsschema muss die Verteilung der Punkte für Inhalt
(40%) und Sprache (60%) gegeben sein. In E.1. wird empfohlen, die der ZP
zugrundeliegenden Bewertungskriterien als Orientierung heranzuziehen. Damit ist ein
fließender Übergang zum Abitur-Bewertungssystem möglich, das ab E.2. angewandt
werden kann. Die Kriterien müssen mit den Schülerinnen und Schülern explizit besprochen
werden, bevor sie in der Bewertung einer Klausur angewandt werden.
2. Die Bewertungskriterien für den Inhalt werden für jede Klausur von dem unterrichtenden
Kollegen selbst erarbeitet (unter Berücksichtigung der in der Einführungsphase gültigen
Anforderungen).
3. Es bleibt dem unterrichtenden Kollegen überlassen, ob jeder Schüler einen kompletten
Bewertungsbogen bei der Rückgabe der Klausur erhält oder ob die Punkteverteilung
lediglich nach den 4 Kategorien „Inhalt“, „Kommunikative Textgestaltung“, „Ausdruck“ und
„Sprachrichtigkeit“ angegeben wird.
III. 3. Klausuren in der Qualifikationsphase: Standards und Bewertung
III. 3.1. Standards in Klausuren 1. Die Klausuren in der Qualifikationsphase müssen die Formate der im Abitur relevanten
Aufgabenstellungen mit den aktuell gültigen Operatoren (http://www.standardsicherung.
nrw.de/abitur-gost/faecher.php), die mit den Schülerinnen und Schülern vorab besprochen
und geübt werden müssen, enthalten: - comprehension, analysis, evaluation/recreation of
the text.
3. Darüber hinaus müssen die Bestimmungen des aktuell gültigen Lehrplans Englisch für die
Sekundarstufe II, die aktuellen Abiturvorgaben (Internetadresse s.o.) sowie die Vorgaben
des schulinternen Curriculums für die Oberstufe der KAS berücksichtigt werden.
III. 3.2. Bewertung in Klausuren Es ist das aktuell gültige Bewertungsschema für das Abitur in allen Klausuren anzuwenden. Die
Bewertungskriterien für den Inhalt werden für jede Klausur von dem unterrichtenden Kollegen
selbst erarbeitet.
III.5. Mündliche Kommunikationsprüfungen Mündliche Kommunikationsprüfungen können durchgeführt werden. Eine Entscheidung über die
Durchführung (höchstens 1 Mal pro Schuljahr) liegt alleine im Ermessen des einzelnen Fachlehrers
10
wird nach einer ersten Erprobungsphase entschieden.
IV. Sonstige Mitarbeit (SoMi) Grundsätzlich gelten für die Leistungsbewertung im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen/
Sonstige Mitarbeit“ im Fach Englisch die Regelungen und Ausführungen im fachübergreifenden
Leistungskonzept der KAS (dort: Punkt II). Dieses Konzept wird im folgenden ergänzt und
fachspezifisch differenziert. IV. 1. Beurteilungsbereiche „Sonstige Leistungen“ Die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler im Bereich „Sonstige Leistungen“ im
Fach Englisch zeigen sich grundsätzlich in allen Aspekten der im KLP genannten Kompetenzen,
insbesondere in den Kompetenzbereichen „Sprechen (an Gesprächen teilnehmen,
zusammenhängendes Sprechen), Sprachmittlung, Umgang mit Texten und Medien, selbstständiges
und kooperatives Sprachenlernen“ sowie in der Verfügbarkeit von sprachlichen Mittel,
insbesondere bei Aussprache, Intonation, Wortschatz und Grammatik.
Die produktive mündliche Sprachverwendung hat ebenso ihren Platz wie die traditionelle
Überprüfung von Vokabel- und Grammatikkenntnissen.
Zum Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen“ im Fach Englisch zählen daher insbesondere
Leistungen in den folgenden Bereichen, sowohl in Sek I als auch in Sek II:
1. Kontinuierliche Leistungen im Unterricht, zum Beispiel:
- verstehende Teilnahme am Unterrichtsgeschehen und kommunikatives Handeln
- mündliche und auch schriftliche Sprachproduktion.
Diese Leistungen können erbracht werden durch:
- individuelle Beiträge zum Unterrichtsgespräch
(konstruktive Beiträge, Integrationsfähigkeit, Organisation und Steuerung des
Gruppenprozesses, methodische Kompetenzen, Evaluationskompetenz)
- Hör-/Leseverstehen
- längerfristig gestellte komplexere Aufgaben in Einzel- oder Gruppenarbeit (z.B. Portfolio)
- Referate und Präsentationen im Rahmen von Projekten (in Gruppen und individuell)
- Lesetagebuch
- Vortragen eines längerfristig vorbereiteten Dialogs/Rollenspiels
Der Unterricht soll so gestaltet werden, dass dem einzelnen Schüler ein möglichst breites Spektrum
an Aufgabentypen und Situationen geboten wird, in denen er seine Fähigkeiten erfolgreich
11
anwenden kann.
IV.2. Bewertung und Gewichtung der Leistungsbereiche 1. Die Teilnote im Bereich „Sonstige Mitarbeit“ ist grundsätzlich unabhängig von der Teilnote im
Bereich „Schriftliche Arbeiten“ zu ermitteln und hat den gleichen Stellenwert.
Alle unter IV. 2. genannten Leistungsbereiche gehören zum Bereich „Sonstige Mitarbeit“,
eine Vermischung der Bereiche bei der Notengebung ist unzulässig.
2. Die Gewichtung der Einzelleistungen im Bereich „Sonstige Mitarbeit“ liegt im Ermessen und
damit in der pädagogischen Verantwortung des einzelnen Kollegen/der einzelnen Kollegin.
Eine Festlegung auf ein spezifische Leistungen gewichtendes Schema wird den Leistungen
der einzelnen Lerngruppen bzw. Schülerinnen und Schülern nicht gerecht.
Dennoch sind zwei Grundsätze zu beachten:
− Den Schülern muss aus Gründen der Transparenz die Gewichtung von Einzelleistungen
am Anfang des Halbjahres oder spätestens Anfang des Quartals dargelegt werden (in
Sek I und Sek II, z. B. die Gewichtung von Tests oder Präsentationen).
− Die Schüler müssen über die im folgenden Abschnitt dargelegten Grundsätze der
Notenfindung aufgeklärt sein, insbesondere über Durchführungsvoraussetzungen und
Beurteilungskriterien für Projekte und Präsentationen.
− Der „besondere(...) Stellenwert“ der „produktive(n) mündlichen Sprachverwendung“
(KLP, S. 46) muss bei der Gewichtung von Einzelleistungen, z.B. von schriftlichen Tests,
berücksichtigt werden.
Bestandteil der „Sonstigen Leistungen“, jedoch ist sich die Fachschaft Englisch einig, dass diese
zumindest in der Sekundarstufe I notwendig und sinnvoll sind. Ob Vokabeltests in der
Sekundarstufe II geschrieben werden, liegt im Ermessen der einzelnen Kollegen und Kolleginnen.
Anzahl und Gestaltung sowie Bewertung durch ein Punktesystem liegen in der Verantwortung der
einzelnen Kollegen. Die Bestimmungen zur Notenfindung durch Punktesysteme in Klassenarbeiten
(s. II. 2. und II. 3) gelten analog. Durch eine entsprechend flexible und differenzierende Gestaltung
des Punktesystems werden die höheren Ansprüche in Tests, bei denen die Vokabeln in
Satzzusammenhängen abgefragt werden, berücksichtigt, so dass ein vergleichbares Niveau der
Vokabeltests z.B. in Parallelklassen sichergestellt wird.
IV.3.2. Präsentationen und Referate Für die Bewertung von Präsentationen und Referaten legt die Fachschaft keine Kriterien zur
Notenfindung fest, ist sich jedoch einig, dass in jedem Bewertungssystem für Präsentationen und
Referate in der Fremdsprache in der Sekundarstufe I und II Sprachrichtigkeit und
Ausdrucksfähigkeit sehr viel stärker gewichtet werden muss als bei Präsentationen und Referaten
in anderen Fächern.
12
Beispiel „Projekt Texas“ - Klasse 8, Englisch 1. Fremdsprache:
Basis: - selbstständige (Internet-)Recherche zu einem Teilthema durch eine kleine Gruppe von
Schülern (kooperativ und individuell)
mehrerer Quellen
Die Notenfindung stützte sich auf folgendes kriterielle Bewertungssystem, das den Schülerinnen
und Schülern vorab erläutert wurde:
- exposé (50% der Endnote für das Projekt): Gewichtung:
1. Sprachrichtigkeit (Grammatik, Vokabular, Orthographie): 25%
2. Angemessenheit von Vokabular/Stil (Adressatenorientierung: Mitschüler) 25%
3. Sprachliche Eigenleistung bei der Umarbeitung der Originalquellen 25%
4. Inhalt (korrekte Darstellung der Fakten) und Struktur/Aufbau 25%
(Plagiate werden stets mit der Note 6 bewertet.)
- oral presentation (50% der Endnote für das Projekt): Gewichtung:
1. Sprachrichtigkeit ((hörbare) Grammatik, Vokabular, Aussprache) 20%
2. Angemessenheit von Vokabular/Stil (Verständlichkeit für Zuhörer = Mitschüler) 20%
3. Präsentationstechniken (frei << >> abgelesen; Mimik, Gestik, Stimme) 20%
4. Visualisierungen (Integration/Funktionalität in der Präsentation,
Relevanz der optischen Wirkung) 20%
5. Inhalt (korrekte Fakten), Struktur/Aufbau und realer Informiertheitsgrad
gemessen an Nachfragen 20%
(Die letzte Kategorie kann aufgewertet werden in der Gewichtung der Gesamtnote, falls die
Präsentation durch die Nachfragen als Plagiat (z.B. Internet oder Leistungen Dritter) mit kaum
erkennbarer Eigenleistung erkannt wird).
Der Anteil der Sprachrichtgkeit und der Ausdrucksfähigkeit liegt bei beim exposé bei 75%, bei der
oral presentation bei 40% (inklusive Präsentationstechnik und Visualisierung: 80%). Die jeweiligen
Gesamtnoten sind relativ einfach zu errechnen, das System ist für die Schüler transparent und
wurde als « fair » akzeptiert.
Die folgende Übersicht über die „Kriterien zur Beurteilung der mündlichen Leistung“ basiert auf
der entsprechenden Tabelle im fachübergreifenden Rahmenkonzept der KAS (s. dort: Punkt II) und
wurde ergänzt durch entsprechende fremdsprachenspezifische Beurteilungskriterien.
Überschneidungen zwischen den inhaltlichen Kategorien und den Kriterien der Sprachrichtigkeit
13
sowie des Ausdrucksvermögens in der Fremdsprache sind natürlich bei einzelnen Schülern
möglich, jedoch kann jeder Kollege/jede Kollegin eine angemessene Gesamtbeurteilung durch eine
adäquate Gewichtung der inhaltlichen und sprachlichen Faktoren vornehmen.
Kriterien zur Beurteilung der mündlichen Leistung im Fach Englisch Situation Fazit Note/Punkte
Keine freiwillige Mitarbeit im Unterricht. Äußerungen nach Aufforderung sind inhaltlich falsch und sprachlich so unzulänglich, dass die Kommunikationsabsicht nicht erreicht werden kann (Wortschatz, Grammatik, Aussprache).
Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht. Selbst Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behebbar sind.
Note: 6 Punkte: 0
Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht, notwendige Grundkenntnisse sind jedoch vorhanden und die Mängel in absehbarer Zeit behebbar.
Note: 5 Punkte: 1-3
Nur gelegentlich freiwillige Mitarbeit im Unterricht. Äußerungen beschränken sich auf die Wiedergabe einfacher Fakten und Zusammenhänge aus dem unmittelbar behandelten Stoffgebiet und sind im Wesentlichen richtig. Sprachliche Fehler (Wortschatz, Grammatik, Aussprache) beeinträchtigen stellenweise die Kommunikationsabsicht, die jedoch im Wesentlichen erreicht wird. Die sprachliche Komplexität ist gering (Satzbau). Das Vokabular ist wenig differenziert, aber meist der Mitteilungsabsicht angemessen.
Die Leistung weist zwar Mängel auf, entspricht im Ganzen aber noch den Anforderungen.
Note: 4 Punkte: 4-6
Die Leistung entspricht im Allgemeinen den Anforderungen.
Note: 3 Punkte: 7-9
Die Leistung entspricht in vollem Umfang den Erwartungen.
Note: 2 Punkte: 10-12
Note: 1 Punkte: 13-15
V. Ergänzungsstundenkonzept VI. 1. Leitgedanken und Grundsätze
Ergänzungsstunden im Fach Englisch dienen „der differenzierten Förderung innerhalb des
Klassenverbandes sowie in anderen Lerngruppen“ (APO S I § 3 Abs. 3).
Aufgrund der durch G8 weiter zunehmenden Verdichtung des Stoffes und der Einschränkung des
Übungsspielraums im regulären Englischunterricht sind wir in der Fachschaft Englisch der Kaiserin-
Augusta-Schule der Ansicht, dass wir der individuellen, „differenzierten“ Förderung unserer
Schülerinnen und Schüler durch eine vertiefende Schulung der Basiskompetenzen am besten
gerecht werden.
Ergänzungsstunden der Sekundarstufe I bedingt die untenstehenden Überlegungen zu geeigneten
Arbeits- und Unterrichtsformen (s. VI.2.).
Unabhängig davon gelingt ein erfolgreicher Ergänzungsstunden-Unterricht nur unter Einhaltung
der folgenden Grundsätze:
1. In den Ergänzungsstunden darf kein neuer Unterrichtsstoff eingeführt werden.
2. Eine sinnvolle Integration der Ergänzungsstunden in die aktuelle Unterrichtssequenz ist zu
gewährleisten. Dazu kann es notwendig werden, Zeitpunkt und Abfolge der
Ergänzungsstunden im Stundenplan einer Klasse nach pädagogischen und fachdidaktischen
Gesichtspunkten zu flexibilisieren.
Jede Kollegin/jeder Kollege ist jedoch dafür verantwortlich, innerhalb eines adäquaten
Zeitraums (in der Regel ein Quartal) diese Flexibilisierung so zu gestalten, dass die laut
Stundentafel ausgewiesene Zahl der Ergänzungsstunden in einer Klasse erteilt wird. Ausfälle
durch Klassenarbeiten, Ordinariatsstunden, Projekte, Exkursionen und ähnliches sind
angemessen zu berücksichtigen.
3. Jede Kollegin/Jeder Kollege ist für die ordnungsgemäße Ausweisung und Dokumentation der
Ergänzungsstunden im Klassenbuch verantwortlich.
VI. 2. Arbeits- und Unterrichtsformen
1. Die differenzierte Förderung sollte durch eine Auswahl von Arbeits- und Übungsformen
gewährleistet werden, die die individuellen Förderungspotentiale stärkerer wie auch
schwächerer Schülerinnen und Schüler angemessen berücksichtigt und die im
Klassenverband sinnvoll durchgeführt werden kann.
2. Geeignete Arbeits- und Unterrichtsformen sind zum Beispiel:
15
Grammatik und des Wortschatzes
mündlichen und schriftlichen Sprachproduktion (zum Beispiel kreative
Schreibaufgaben, Erarbeiten von Dialogen und deren Präsentation)
Mögliche Materialgrundlagen sind die von verschiedenen Verlagen veröffentlichten
Trainings- und Übungsbücher zu den Bereichen Wortschatz und Grammatik.
3. Bei der methodischen Umsetzung im Unterricht ist darauf zu achten, dass die Aufgabenpalette
im Sinne einer Binnendifferenzierung zunächst so aufbereitet wird, dass die individuelle
Förderung jedes einzelnen Schülers gewährleistet wird. Dies kann zum Beispiel dadurch
geschehen, dass
- jeder Schüler bei Grammatik- und Wortschatzübungen die Möglichkeit bekommt, sein
individuelles Arbeitstempo durch eine vorher festgelegte Mindest- und
Höchstzahl zu bearbeitender Einzelbeispiele (nach Schwierigkeitsgrad gestaffelt)
selbst bestimmen kann. Schwächeren Schülern wird so die Möglichkeit gegeben,
Regeln bzw. Vokabeln erneut nachzuschlagen oder Rückfragen an die Lehrkraft zu
stellen. Stärkeren Schülern wird die Möglichkeit gegeben, ihr Potential durch
schnelleres Lerntempo oder die Bearbeitung schwierigerer Aufgabentypen
weiterzuentwickeln.
- jedem Schüler die Möglichkeit zu eigenverantwortlicher Revision von Regeln, zu
Rückfragen an stärkere Schüler (Partnerarbeit) oder Rückfragen an die Lehrkraft
eingeräumt wird.
erworbener Kompetenzen durch Minimalanforderungen gewährleistet (z.B. "please
use at least five passive constructions in…