medianet automotive

  • View
    217

  • Download
    0

Embed Size (px)

DESCRIPTION

medianet automotive - die wöchentliche Berichterstattung aus der nationalen Automobilbranche

Text of medianet automotive

  • Wachstum geht vor

    Schaeffler will lieber wachsen, als seine Milliarden-Schulden abzubauen Seite 29

    Durchbruch geglckt?

    Envia Systems will bessere, gnstigere Lithi-um-Ionen-Akkus entwickelt haben Seite 34

    kizashi SuzukiS Salto in daS limouSinen-Segment

    automotivebusiness

    t

    esla

    /dew

    hurs

    t

    medianet inSide your buSineSS. today. Freitag, 30. mrz 2012 27

    Neu Dehli. Audi stattet seine fr den indischen Markt bestimmten Autos mit extralauten Hupen aus. Audi-India-Chef Michael Perschke sagte der indischen Zeitung Mint, eine gewhnliche europische Hupe sei in Indien nach einer oder zwei Wochen kaputt. In Mumbai wer-de zum Beispiel im Kampf durch das Verkehrschaos an einem Tag soviel gehupt wie in Deutschland in einem ganzen Jahr. In Indien kmpfen mehrere auslndische Autobauer um die Gunst von zu-nehmend wohlhabenden Kunden. Dabei ist laut Perschke die Hupe ein ganz wichtiges Kriterium. www.audi.de

    Audi Fahrzeuge fr indischen markt bekommen laute Hupen

    Extralaute Hupen kurbeln Verkauf an

    Audi-India-Chef Michael Perschke sieht in Hupen wichtiges Verkaufskriterium.

    a

    udi

    Offene Offroader sind die neuen Trendsetter

    Sports Utility Cabrios (SUCs) Sie sind unpraktisch und niemand braucht sie, vielen werden sie aber trotzdem gefallen: nach den SuVs kommen nun auch SuCs mischwesen aus Cabrios und offroad-Fahrzeugen in mode. Seite 28

    k

    ia a

    ustri

    a

    S

    chae

    ffler

    gru

    ppe

    Die beste Hardware fr Ihr Unternehmen.Kompetente Fachberatung und die neuesten Intel Core Prozessoren der 2. Generation.

    E-Mail: business@ditech.at Telefon: 059 555 www.ditech.at/business

    Inte

    l, da

    s In

    tel L

    ogo,

    Inte

    l Ins

    ide,

    Inte

    l Cor

    e, u

    nd C

    ore

    Insid

    e sin

    d M

    arke

    nde

    r Int

    el C

    orpo

    ratio

    n in

    den

    USA

    und

    and

    eren

    Ln

    dern

    .

    short

    Gratkorn. Der Prfanlagen- und Fahrzeugsicherheitsspezialist Concept Tech hat die kana-dische Microsys Technologies Inc. bernommen. Das stei-rische Unternehmen positio-niert sich damit laut eigenen Angaben als einer der weltweit fhrenden Komplettanbieter von Fahrzeugsicherheitsprf-anlagen. GF Christoph Knotz sieht in der durch die Akqui-sition gewhrleistete Produkt-kombination erstmals eine vollintegrierte Lsung zum Test von Airbagsystemen. www.concept-tech.at

    Wien. Die Asfinag wird in den nchsten fnf Jahren 2,8 Mrd. bei den Straenbauten sparen, die Einsparungen sollen u.a. durch Redimensio-nierungen und langfristige Verschiebungen erfolgen. Die Vernderungen in den ein-zelnen Projekte seien mit den Bundeslndern erfolgreich ausverhandelt worden. Damit ist es uns erstmals seit 25 Jah-ren gelungen, Projekte aus dem Bundesstraen-Gesetz wieder zu entfernen, sagte Verkehrs-ministerin Doris Bures. www.asfinag.at

    C

    once

    pt t

    ech

    a

    sfin

    ag

    Brssel. Der europische Markt fr Nutzfahrzeuge hat seine Talfahrt beschleunigt. Im Februar kamen 126.010 und damit 11,3 Prozent weniger Transporter, Lastwagen, Sat-telschlepper und Busse neu auf die Straen in der EU, wie der Herstellerverband ACEA mit-teilte. Die schwache Konjunk-tur lie die Neuzulassungen im Februar auf allen groen Mrkten schrumpfen. Den geringsten Rckgang verzeich-nete Frankreich mit minus 3,2 Prozent, in Italien schrumpften die Neuzulassungen um knapp ein Drittel. www.acea.be

    P

    anth

    erm

    edia

    .net

    /mar

    k ti

    lly

    auto-medienportal.net

  • 28 automotivebusiness Cover Freitag, 30. Mrz 2012

    Kommentar

    Mega-Engagement zahlt sich aus

    Jrgen Zacharias

    Zugegeben: Obwohl Hyundai schon seit Jahren gute Fahrzeuge auf die heimischen Straen bringt, haftete den Koreanern lange kein besonders gutes Image an; die Autos galten als billige Notlsung, wer sichs aussuchen konnte, kaufte bei der Konkurrenz. Das hat sich in den vergangenen Jahren zu Recht grundlegend gendert: Hyundai ist mittlerweile eine der am rasantesten wachsenden Automarken nicht nur in sterreich, sondern in ganz Europa. Dies ist umso bemerkenswerter, als sich der Markt am alten Kontinentn lngst selbst berholt hat und mit Rckgngen anstelle von Zuwchsen glnzt es wird lngst nicht mehr gewachsen, sondern substituiert. Ein wesentlicher Grund, warum Hyundai trotzdem zulegen kann, ist neben einer deutlich moderneren Form und Stilsprache seiner Fahrzeuge auch eine gewaltige Imagekampagne in den vergangenen Jahren, die ihren Gipfel mittlerweile traditionell im Fuball findet. Seit 2002 ist Hyundai exklusiver Partner des Weltfuballverbands Fifa und daher bei Weltmeisterschaften omniprsent, seit 12 Jahren engagiert man sich darber hinaus auch bei FuballEuropameisterschaften, aktuell etwa in wenigen Wochen beim diesjhrigen Kontinentalturnier in Polen und der Ukraine. Das Investment dafr ist enorm, zahlt sich aber offensichtlich aus.

    Stuttgart. Die Zusammenarbeit mit auslndischen Partnern wird knf-tig noch strker ber den Erfolg von Daimlers Lkw-Sparte entscheiden. Fast 95 Prozent des Wachstums bis 2020 entstehen auerhalb un-serer traditionellen Mrkte, sagte Truck-Chef Andreas Renschler vor wenigen Tagen in Stuttgart. Das laufende Jahr werde dabei schwie-rig. Zwar sollen die weltweiten Ver-kufe auch 2012 leicht steigen, ein genaues Ziel nannte der Daimler-Manager aber nicht.

    Ergebnis auf Vorjahresniveau

    Vergangenes Jahr hatte Daimler mit knapp 426.000 Lastern rund 29 Mrd. Umsatz erwirtschaftet und fast 1,9 Mrd. operativen Gewinn erzielt. Dieses Ergebnis will Ren-schler 2012 mindestens auf Vor-jahresniveau halten.

    Angesichts der unsicheren Mrk-te daheim in Europa erwartet der Daimler-Vorstand dieses Jahr vor allem Schub aus Nordamerika, wo es viele veraltete Lkw-Fuhrparks gebe, und aus Japan, wo der Auf-bau nach der Dreifach-Katastro-phe angelaufen ist. Langfristig

    entschieden vor allem die Boom- Mrkte China, Indien und Russ-land sowie Brasilien, wo Daimler schon lnger unterwegs ist.

    Dabei setzen die Schwaben auf Kooperationen, um mit ausln-dischen Partnern gnstig direkt vor Ort zu produzieren. Da passt es gut in die Planungen, dass Daimler nun wie gewnscht seinen Anteil am russischen Lkw-Bauer Kamaz auf die Sperrminoritt von einem guten Viertel erhhen darf.

    Bis 2020 rechnet Renschler im weltweiten Markt der Lkw ber 3,5 t mit einem Plus von 1,7 Mio. Stck auf dann insgesamt 6,7 Mio. Fahrzeuge.

    www.daimler.com

    D

    aim

    ler

    Vor allem in Schwellenlndern sieht Daimler Trucks Wachstumschancen.

    Daimler Trucks Wachstum ber mehr Internationalisierung

    Traditionelle Mrkte am AbstellgleisTurin. Die Autoindustrie in Euro-pa produziert nach Einschtzung des Chefs der Hersteller Fiat und Chrysler, Sergio Marchionne, 20% Autos zu viel. Das ist der Grund, warum in Europa niemand Geld verdient, sagte er krzlich in einem Interview mit der franz-sischen Zeitung Le Figaro. Die Situation in den USA sei bis vor Kurzem hnlich gewesen. Nach dem massiven Umbau der dor-tigen Autokonzerne 2007 und 2008

    verdienen dort jetzt alle Geld, sagte Marchionne.

    Auch in Europa mssten die Konzerne daher ihre Kapazitten zurckfahren. Wir haben keine Wahl. Das wird zwlf Monate lang schmerzhaft sein, aber lasst es uns machen, sagte Marchionne. Um die dafr notwendigen Kn-digungen abzufedern, forderte er einen Finanzhilfe-Mechanismus fr Betroffene auf europischer Ebene. www.fiat.com

    Sergio Marchionne will die berkapazitten in Europas Autoindustrie reduzieren.

    Fiat Konzernchef Marchionne vs. berkapazitten in Europa

    Zu viele Autos verderben den Markt

    N

    issa

    n G

    loba

    l

    gregor Josel

    Sports Utility Cabrios Nach den Vans folgten die SUVs und jetzt ist die nchste Fahrzeuggattung in Sicht: SUCs

    Und wieder eine neue Gattung fr mehr Lifestyle

    Wien. Ein weiteres neues Segment-Krzel, das wir uns zuknftig mer-ken mssen, steht fr die Gattung der SUC der Sport Utility Cab-rios. Wie schon die mittlerweile altbekannten SUVs verbindet diese Fahrzeuggattung abermals zwei verschiedene Welten, die bisher auch allein gut zurechtgekommen sind. Doch bevor den kreativen De-signerkpfen die herkmmlichen Ideen ausgehen, greift man zum Offroad-Cabrio. Brauchen tuts niemand, gefallen wird es vielen. Dazu gilt es zunchst Abschied zu nehmen von den gngigen Konven-tionen. Das SUV-Zeitalter hat uns gelehrt, nicht immer alles strikt einzuteilen. Heute ist es ein gn-giges Prinzip, auch einem auf Off-road getrimmten Fahrzeug einen reinen Front- oder Heckantrieb ein-zupflanzen. Es geht um Sitzhhe, Einstiegskomfort und gerumige Innenrume und nicht nur mehr ausschlielich um Gelndegngig-keit und Differenzialsperren. hn-lich verhlt sich das auch bei den SUCs. Warum sollte ein Offroader nicht auch ohne Dach auskommen? Bei genauerer Betrachtung wird klar, dass diese Idee allerdings keineswegs neu ist.

    Alte Schule

    Eines der ersten gelndegn-gigen Cabrios der Welt kam von Mercedes-Benz: 1979 wurde die legendre G-Klasse geboren. Die Nutzfahrzeugabteilung von Mercedes-Benz entwickelte den Gelndewagen-Klassiker Mitte der 1970er-Jahre gemeinsam mit Steyr-Daimler-Puch fr den Ar-mee- und Forsteinsatz. Der G war von Anfang an auch als offene Cabrio-Version zu haben und das

    hat sich auch bis heute nicht gen-dert. Schon lange bevor Mercedes offen ins Gelnde fuhr, wurde vom US-Amerikanische Autohersteller Jeep der Wrangler CJ angeboten. Der Wrangler CJ, der erstmals 1945 zum freien Verkauf stand, basierte auf dem legendren Mili- trfahrzeug Jeep Willys MB, der im Zweiten Weltkrieg von Jeep fr das US-Militr entwickelt wurde.

    Serienreife

    So richtig in Schwung gekommen sind die

Recommended

View more >