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medianet automotive - die wchentliche Berichterstattung aus der nationalen Automobilbranche

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  • automotivebusinessEinsam statt gEmEinsam

    Die Kooperation von Scania und MAN steht weiter auf wackeligen Beinen Seite 51

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    Automobilhersteller entdecken Apps als neue Umsatzbringer Seite 54

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    medianet inside your business. today. Freitag, 24. Februar 2012 49

    Wolfsburg. Volkswagen spielt beim Gewinn in einer eigenen Liga: Der Autobauer wird am Montag ver-mutlich einen operativen Gewinn prsentieren, der alles Bisherige in den Schatten stellt. Analysten rechnen damit, dass Vorstands-chef Martin Winterkorn dem Auf-sichtsrat einen Betriebsgewinn von mindestens 11 Mrd. prsentieren kann. Das wre ein Sprung zum Vorjahr um rund 4 Mrd. . Mitar-beitern und Aktionren darunter als grte das Land Niedersachsen, das Emirat Katar und die Porsche Familienholding winken Rekord-Gewinnbeteiligungen. www.volkswagen.com

    VW der deutsche autobauer schreibt 11 Mrd. euro plus

    Historischer Gewinn fr Volkswagen

    VW-Chef Martin Winterkorn wird am Montag das Rekordergebnis verknden.

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    Unser Ziel? Bei E-Autos Weltmarktfhrer werden

    Nissan der japanische autohersteller ist hierzulande auf der berholspur. warum das so ist und welche Ziele sich nissan fr das elektro-Zeitalter gesetzt hat, verrt sterreich-geschftsfhrer bastien schupp im medianet-interview. Seite 50

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    Amsterdam. DAF konnte seine Posi-tion auf dem europischen Nutz-fahrzeugmarkt auch im vergan-genen Jahr ausbauen. Im schweren Segment ber 15 t Gesamtgewicht erzielte der niederlndische Nutz-fahrzeug-Hersteller in der Euro-pischen Union einen Rekord-marktanteil von 15,5%, mittelfristig strebt das Unternehmen 20% an. Bei den schweren Sattelzugmaschinen blieb der niederlndische Lkw-Hersteller mit 18,9% Marktanteil fhrender Anbieter in Europa. Der Marktanteil von DAF im Seg-ment von 6 bis 15 t stieg im Jahr 2011 von 7,7 auf 8,9%. www.daf.com

    DAF niederlnder sehen sich in europa gut aufgestellt

    Bei den Schweren besonders stark

    DAF: Der niederlndische Hersteller ist mit seinem Europa-Geschft zufrieden.

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    Brssel. In der EU sind im Jn-ner deutlich weniger Autos verkauft worden als im glei-chen Monat des Vorjahrs. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen sei laut Branchenverband ACEA im Vergleich zu 2011 um 7,1% auf 968.769 Fahrzeuge gesunken. Am strksten war der Rckgang in Portugal, wo annhernd nur noch halb so viele neue Pkw zugelassen wurden wie 2011. Aber auch Frankreich ( 20,7%) und Ita-lien ( 16,9%) verbuchten zweistellige Rckgnge. www.acea.be

    Detroit. Amerikaner fahren neu gekaufte Autos einer Studie der Marktanalysten von Polk zufolge im Durchschnitt sechs Jahre und damit deutlich ln-ger als vor der Finanzkrise. Die Nutzung von Autos und Trucks in den USA sei im Schnitt von 56 Monaten vor dem wirt-schaftlichen Einbruch im Jahr 2008 auf 71 Monate gestiegen. Grund dafr sei einerseits ei-ne gebremste Ausgabefreude, andererseits aber auch die bessere Qualitt der Fahrzeuge sowie langfristige Finanzie-rungsangebote. www.polk.com

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    Wien. Im Jnner wurden in sterreich laut Statistik Austria 64.699 gebrauchte Kraftfahr-zeuge zum Verkehr zugelassen. Das sind um 2,9% mehr als im Jnner 2011 und 0,2% weniger als im Dezember 2011. Die Zahl der Gebrauchtzulassungen fr Pkw stieg gegenber dem Vorjahr auf 57.563 (+ 2,2%). Zunahmen gab es bei Lkw bis 3,5 t hchstzulssigem Gesamt-gewicht (+9,6%), ebenso wie bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen (+ 17,7%). Rck-gnge gab es dagegen bei Lkw ber 3,5 t ( 13,8%). www.statistik.at

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  • Wien. Nissan ist derzeit mit zahl-reichen Modellen auf der berhol-spur. Neben den klassischen Nis-sans la Micra, Qashqai und Co. punktet die japanische Marke auch mit innovativen und cleveren neuen Modellen, wie dem Raum-wunder Evalia, dem Kompakt-SUV Juke oder dem vollwertigen Elektrofahrzeug Leaf. Seit Mai 2010 fhrt Bastien Schupp die Ge-schfte von Nissan sterreich. An-lsslich der Prsentation des neuen Leaf trafen wir ihn zum Interview.

    medianet: Wie sieht Ihr Res-mee nach den ersten 20 Monaten Nissan sterreich aus?Bastien Schupp: Grundstzlich blicken wir auf zwei sehr erfolg-reiche Jahre zurck. 2011 haben wir die 8.000er Grenze (Anm. inklu-sive Nutzfahrzeuge) berschritten und konnten unsere Verkufe im Vergleich zu 2010 um rund 30% steigern. Mit dem Juke, dem neuen Micra und dem NV200 haben wir drei starke Modelle pr-sentiert und unlngst feierte der

    Leaf seine sterreich-Premiere. 2012 hat ebenso erfolgreich begon-nen, wir konnten im Jnner unsere Zulassungen gegenber 2011 deut-lich steigern und damit auch un-seren Marktanteil auf 2,6 Prozent ausbauen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Nissan im Jn-ner die Nummer eins unter den ja-panischen Marken war. Insgesamt verfgen wir ber eine sehr junge Modellpalette, das macht sich auch bei den Verkaufszahlen bemerkbar und motiviert unsere Hndler.

    medianet: Wie schauen die Trends fr 2012 und die kommenden Jahre aus?Schupp: Fr Nissan sterreich be-ginnt 2012 das Zeitalter der Elektro-mobilitt. Mit dem Leaf bieten wir ein vollkommen alltagstaugliches, praktisches, rundum sicheres und komfortables Fahrzeug an. Der ein-zige Unterschied zu herkmmlichen Kompaktautos liegt im Antrieb: Er ist beim Leaf 100% elektrisch. Dieses Fahrzeug ist auerdem das erste Groserienmodell, das ausschlie-lich fr Elektroantrieb konzipiert worden ist. Damit unterstreichen wir auch den hohen Stellenwert, den Elektromobilitt bei Nissan hat. Fr uns ist das kein Marke-tingspa und keine Eintagsfliege. Wir planen fr den Leaf Produkti-onskapazitten von ber 250.000 Einheiten. Bis 2015 mchten wir im Bereich Zero Emission Weltmarkt-fhrer sein und im Rahmen der Nissan-Renault Alliance 1,5 Millio- nen Fahrzeuge verkauft haben.

    medianet: Allerdings gilt es auch, die entsprechende Infrastrukur fr Elektrofahrzeuge zu schaffen; vor allem in der Stadt fhrt das unwei- gerlich noch zu Einschrnkungen.Schupp: Wir sagen ganz klar: Elek-tromobilitt ist im derzeitigen Sta-

    tus nicht fr jedermann praktikabel oder sinnvoll. Wer in einem Innen-stadtbezirk wohnt, keine Garage und damit Lademglichkeit hat, der wird im ersten Schritt nicht zur Kernzielgruppe fr den Nissan Leaf zhlen es sei denn, er hat die Mglichkeit, eine Ladestation am Arbeitsplatz zu platzieren. Umge-kehrt gibt es aber heute schon viele Menschen, zu deren Mobilittsbe-drfnissen der elektrische Antrieb perfekt passt. Wer in den Auen-bezirken oder Randgemeinden wohnt, ein Haus mit Garage besitzt und tgliche Routinewege bis zu 100 oder 150 Kilometer hat, der bekommt mit dem Leaf ein komfor-tables Fahrzeug mit fnf Tren und viel Platz, das zu konkurrenzlos gnstigen Betriebskosten und bei Verwendung von kostrom vllig ohne Emissionen fhrt.

    medianet: Ist nicht auch der recht hohe Einstiegspreis in die Elektro-mobilitt hinderlich?Schupp: Fr den Leaf trifft das nur bedingt zu. Wenn man ein

    vergleichbar motorisiertes und ausgestattetes Modell des Markt-fhrers im Kompaktsegment ver-gleicht, dann ist der Leaf nur um rund zehn Prozent teurer. Was die Frderungen betrifft: Derzeit gibt es sie nur fr gewerbliche Nut-zer und zwar bis zu 5.000 Euro. Schpfen Unternehmer alle Mg-lichkeiten aus, dann ist der Leaf fr sie sogar gnstiger als das genann-te, vergleichbare Verbrennungs- modell. Wir hoffen natrlich darauf, dass staatliche Frderungen bald auch fr Privatpersonen zugnglich sind.

    medianet: Der Genfer Automobil-salon steht an. Was wird Nissan prsentieren?Schupp: In Genf prsentieren wir die Studie Invitation, mit der Nis-san die Mglichkeiten auslotet, ein weiteres Modell abseits des Main-stream im B-Segment zu lancieren; das auf diesem avantgardistisch gestylten Konzept basierende Se-rienfahrzeug wird 2013 auf den Markt kommen.

    50 automotivebusiness Cover Freitag, 24. Februar 2012

    Kommentar

    Hat Opel noch eine Chance?

    Jrgen Zacharias

    Wie sich doch die Zeiten ndern. Stand der amerikanische Auto-hersteller General Motors vor drei Jahren noch unmittelbar vor dem Aus, schrieb das Unter-nehmen nun im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn von 8 Mrd. US-Dollar (6,08 Mrd. Eu-ro). Die Sektkorken knallen in Detroit ob dieses sensationellen Turnarounds; nur in Rssels-heim, bei Tochter Opel, mag man nicht so recht mitlachen. Die Mutter lsst das ungeliebte Tchterchen nmlich nicht an den wrmenden Erfolgsherd, sondern lsst es mit dicken Auf-lagen wie eingeschrnkten Aus-landsmrkten stur im Schnee stehen. Opel muss sich selbst aus den in den vergangenen Jahren angehuften Problemen befreien, so die Denke in Detro-it. Blo: Ist Opel dazu berhaupt noch in der Lage? Haben die Deutschen berhaupt noch die Kraft, aus eigenen Krften zurck auf die Erfolgsspur zu finden? Kaum, denn lngst ist Opel in einer heftigen Abwrts-spirale gefangen. Da auch aufgrund der beschrnkten Mrkte die Verkaufszahlen nicht stimmen, mssen Mitar-beiter gehen und Werke schlie-en, dadurch reduzieren sich wiederum die Investitionen in neue Produkte und ohne echte Neuheiten auf der Strae geht der Kunde erst recht zur Konkurrenz. Und der herbei-gesehnte Aufschwung wird bei alledem langsam, aber sicher zur unerfllbaren Hoffnung.

    Duisburg/Essen. Daimler hat das beste Jahr seiner Geschichte hinter sich. Auch Volkswagen, BMW oder Audi werden in den kommenden Wochen glnzende Bilanzen fr 2011 vorlegen und beeindrucken-de Gewinne vermelden. Zwar sind sich die Hersteller bisher einig, dass auch 2012 ein gutes Autojahr werden wird. Doch die atemberau-bende D

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