Mitch Albom Dienstags bei Morrie - .Dienstags bei Morrie ... »Tuesdays with Morrie« bei Doubleday,

  • View
    213

  • Download
    0

Embed Size (px)

Text of Mitch Albom Dienstags bei Morrie - .Dienstags bei Morrie ... »Tuesdays with Morrie« bei Doubleday,

  • Mitch AlbomDienstags bei Morrie

    142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 1142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 1 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • Buch

    Nach sechzehn Jahren besucht Mitch Albom seinen alten, kranken Lieb-lingsprofessor wieder und staunt: Sosehr die tdliche Krankheit ihn gezeichnet hat, so hat Morrie darber doch nicht seinen Humor, seine Wrde und seinen Mut verloren. In diesem Geist des trotz allem be-ginnen die Gesprche mit Morrie. Jeden Dienstag vierzehn Wochen lang. Gesprche ber unser Leben und unsere Kultur, ber Ehe und Fa-milie, ber die Arbeit und soziales Engagement, bers Verzeihen und ber das, was uns das Leben geschenkt und was es uns vorenthalten hat, ber Glck und Abschiednehmen, ber die Reue und die Angst vorm lterwerden. Diese anregenden Zusammenknfte lassen nicht nur den Professor in Ruhe dem eigenen Tod entgegengehen sie verndern auch

    Mitch Alboms Leben fr immer.

    Weitere Informationen zu Mitch Albomsowie zu lieferbaren Titeln des Autors

    finden Sie am Ende des Buches.

    142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 2142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 2 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • Mitch AlbomDienstags bei Morrie

    Die Lehre eines Lebens

    Aus dem Amerikanischen von Angelika Bardeleben

    142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 3142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 3 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • Die amerikanische Originalausgabe erschien 1997 unter dem Titel Tuesdays with Morrie bei Doubleday, New York.

    Sollte diese Publikation Links auf Webseiten Dritter enthalten, so bernehmen wir fr deren Inhalte keine Haftung,

    da wir uns diese nicht zu eigen machen, sondern lediglich auf deren Stand zum Zeitpunkt der Erstverffentlichung verweisen.

    Dieses Buch ist auch als E-Book erhltlich.

    Verlagsgruppe Random House FSC N001967

    1. AuflageNeuausgabe 2017. Deutsche Erstverffentlichung 1998.Copyright der Originalausgabe 1997 by Mitch Albom

    Copyright der deutschsprachigen Ausgabe 1998by Wilhelm Goldmann Verlag, Mnchen,

    in der Verlagsgruppe Random House GmbH,Neumarkter Str. 28, 81673 Mnchen

    bersetzung des Nachworts von Sibylle SchmidtUmschlaggestaltung: UNO Werbeagentur Mnchen

    unter Verwendung eines Entwurfs von Design Team Mnchen Umschlagmotiv: Karl Rottmann

    AG Herstellung: kwSatz: Uhl + Massopust, Aalen

    Druck und Bindung: GGP Media GmbH, Pneck Printed in Germany

    ISBN: 978-3-442-48722-6www.goldmann-verlag.de

    Besuchen Sie den Goldmann Verlag im Netz

    142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 4142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 4 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • Dieses Buch istmeinem Bruder Peter gewidmet,

    dem tapfersten Menschen, den ich kenne

    142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 5142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 5 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • 142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 6142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 6 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • Inhalt

    Danksagung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9Der Lehrplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11Die Krankheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15Der Student . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26Die Fernsehaufnahmen I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31Das Einfhrungsgesprch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39Das Klassenzimmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46Die Verabredung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56Der erste Dienstag. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64Wir reden ber die WeltDer zweite Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72Wir reden ber SelbstmitleidDer dritte Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79Wir reden ber ReueDie Fernsehaufnahmen II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87Der Professor I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91Der vierte Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99Wir reden ber den Tod

    7

    142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 7142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 7 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • Der fnfte Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108Wir reden ber die FamilieDer sechste Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119Wir reden ber GefhleDer Professor II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129Der siebte Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136Wir reden ber die Furcht vor dem lterwerdenDer achte Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145Wir reden ber GeldDer neunte Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153Wir reden ber die Unendlichkeit der LiebeDer zehnte Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166Wir reden ber die EheDer elfte Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177Wir reden ber unsere KulturDie Fernsehaufnahmen III . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186Der zwlfte Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191Wir reden ber VergebungDer dreizehnte Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199Wir reden ber den perfekten TagDer vierzehnte Dienstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210Wir verabschieden unsDie Abschlussprfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217Der Unterricht geht weiter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221Nachwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225

    8

    142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 8142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 8 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • Danksagung

    Ich mchte mich fr die enorme Hilfe bedanken, die mir zuteilwurde, als ich dieses Buch schrieb. Fr ihre Erin-nerungen, ihre Geduld und ihre Anleitung mchte ich Charlotte, Rob und Jonathan Schwartz, Maurie Stein, Charlie Derber, Gordie Fellman, David Schwartz, Rabbi Al Axelrad und den vielen Kollegen und Freunden von Morrie danken. Einen ganz besonderen Dank auch an Bill Thomas, meinen Lektor, der dieses Projekt mit so viel Ein-fhlungsvermgen betreute. Und wie immer mchte ich David Black meine Anerkennung aussprechen, der hufig mehr an mich glaubt als ich selbst.

    Vor allem Dank an Morrie, dafr, dass er diese letzte ge-meinsame Arbeit mit mir zusammen leisten wollte. Hatten Sie jemals einen solchen Lehrer?

    142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 9142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 9 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • 142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 10142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 10 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • Der Lehrplan

    Der letzte Kurs im Leben meines alten Professors fand einmal in der Woche in seinem Haus statt, neben einem Fenster im Arbeitszimmer, wo auf der Fensterbank ein kleiner Hibiskus seine rosafarbenen Blten abwarf. Der Professor und sein Schler trafen sich dienstags. Der Unter richt begann nach dem Frhstck. Das Thema war der Sinn des Lebens. Die Lektionen basierten auf Erfah-rung.

    Es gab keine Zeugnisse, aber jede Woche fanden mnd-liche Prfungen statt. Es wurde erwartet, dass man auf Fragen antwortete, und ebenso, dass man selbst Fragen stellte. Zudem wurde verlangt, dass man gelegentlich be-stimmte pflegerische Aufgaben bernahm, beispielsweise den Kopf des Professors auf einen bequemen Platz auf dem Kissen zu betten oder ihm die Brille auf den Nasenr-cken zu setzen. Wenn man ihm zum Abschied einen Kuss gab, dann gab das zustzliche Punkte.

    Man brauchte keine Bcher zu lesen, aber es wurden

    11

    142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 11142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 11 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • viele Themen behandelt, einschlielich Liebe, Arbeit, Ge-meinschaft, Altern, Verzeihen und am Ende der Tod. Der letzte Vortrag war kurz, nur ein paar Worte.

    Statt der Abschlussfeier fand eine Beerdigung statt. Zwar gab es keine Abschlussprfung, aber es wurde erwar-tet, dass man ber das, was man gelernt hatte, ein langes Referat schrieb. Das Referat ist dieses Buch.

    Im letzten Kurs im Leben meines alten Professors gab es nur einen Studenten.

    Der Student war ich.

    142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 12142_48722_Albom_Dienstags_bei_Morrie_TB.indd 12 01.08.17 09:3701.08.17 09:37

  • Es ist einer der letzten Frhlingstage des Jahres 1979, ein heier, schwler Samstagnachmittag. Hunderte von uns sitzen aufgereiht auf hlzernen Klappsthlen auf dem Rasen des Campus. Wir tra-gen blaue Nylonroben und lassen ungeduldig eine lange Rede nach der anderen ber uns ergehen. Als die Feier zu Ende ist, werfen wir unsere Kappen in die Luft, denn jetzt haben wir offi-ziell unseren Collegeabschluss erreicht, wir, die oberste Klasse des Brandeis College in Waltham, Massachusetts. Fr viele von uns ist erst in diesem Moment die Kindheit endgltig vorbei.

    Hinterher gehe ich zu Morrie Schwartz, meinem Lieblingspro-fessor, und stelle ihn meinen Eltern vor. Er ist ein kleiner Mann, der kleine Schritte macht, als knnte ihn ein starker Windsto jederzeit zu den Wolken emportragen. In seiner Robe fr den Tag der Abschlussfeier sieht er aus wie eine Kreuzung zwischen einem biblischen Propheten und einem Kobold. Er hat funkelnde blaugrne Augen, sich lichtendes silbriges Haar, das ihm in die Stirn fllt, groe Ohren, eine dreieckige Nase und dicke Bschel ergrauender Augenbrauen. Obwohl