Neue Ausgabe sأ¤mtlicher Werke - Bأ¤renreiter 2015-04-15آ  1 wolfgang amadeus mozart neue ausgabe sأ¤mtlicher

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    W O L F G A N G A M A D E U S M O Z A R T

    Neue Ausgabe sämtlicher Werke IN VERBINDUNG MIT DEN MOZARTSTÄDTEN

    AUGSBURG, SALZBURG UND WIEN HERAUSGEGEBEN VON DER

    INTERNATIONALEN STIFTUNG MOZARTEUM SALZBURG

    DIE NEUE MOZART-AUSGABE

    TEXTE · BILDER · CHRONIK 1955–2007

    VORGELEGT VON DIETRICH BERKE UND WOLFGANG REHM UNTER MITARBEIT VON MIRIAM PFADT

    B Ä R E N R E I T E R K A S S E L · B A S E L · L O N D O N · N E W Y O R K · P R A G

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  • Die Editionsarbeiten an der „Neuen Mozart-Ausgabe“ wurden gefördert durch: Stadt Augsburg, Stadt Salzburg, Land Salzburg, Stadt Wien.

    Komitee für Salzburger Kulturschätze. Union der deutschen Akademien der Wissenschaften,

    vertreten durch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur · Mainz, aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Bonn/Berlin,

    und des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Wien.

    Die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg dankt außerdem dem Packard Humanities Institute (Los Altos, California) für großzügige Förderung der

    Redaktionsarbeiten an dieser Schlußpublikation.

    Editionsleitung: Dietrich Berke und Wolfgang Rehm Redaktionsschluß: 16. April 2007

    © 2007 by Bärenreiter-Verlag, Karl Vötterle GmbH & Co. KG, Kassel Alle Rechte vorbehalten / 2007 / Printed in Germany

    Vervielfältigungen jeglicher Art sind gesetzlich verboten. ISBN 978-3-7618-2112-1

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    INHALT

    Zum Geleit 5

    Festakt 17. Juni 2007, 11 Uhr. Tanzmeistersaal im Mozart-Wohnhaus Salzburg Programm 7 Begrüßung durch die Internationale Stiftung Mozarteum 9

    Johannes Honsig-Erlenburg Begrüßung durch den Bärenreiter-Verlag 11

    Barbara Scheuch-Vötterle Finem lauda 13

    Ulrich Konrad

    Die Neue Mozart-Ausgabe 19 Editionsleitung 19 Systematische Anordnung 19 Chronologische Anordnung 34 Die Mitarbeiter 43 Arbeitsstellen der Editionsleitung 1954–2007 44 Mitarbeiter in den Arbeitsstellen bis Editionsleitung 1954–2007 44 Finanzielle Förderungen 45 Anhang: Mozart. Briefe und Aufzeichnungen. Gesamtausgabe 48

    Bilder I bis XX

    Chronik von den Anfängen bis zum Jahr 2007 49

    Schlußwort 85 Wolfgang Rehm

    Literatur zur »Neuen Mozart-Ausgabe« 86

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    Große Ereignisse bieten immer wieder Anlaß zur Feier, mal mehr, mal weniger einleuchtend begründet. Wenn aber ein Jahrhundertwerk wie die »Neue Mo- zart-Ausgabe« zum Abschluß kommt, dann darf dies keinesfalls mit Stillschweigen übergangen werden – dies jedenfalls ist die einhellige Meinung aller Ver- antwortlichen der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg mit ihrem Präsidium und Kuratorium sowie den Leitern ihrer Gremien und Abteilungen, der Ge- schäftsleitung des Bärenreiter-Verlages und schließ- lich auch der Editionsleitung der »Neuen Mozart- Ausgabe«. Und so wird denn am 17. Juni 2007 in einem Festakt im Mozart-Wohnhaus am Salzburger Makartplatz dieses Abschlusses feierlich gedacht, mit Worten, vor allem aber mit Musik von Wolfgang Ama- deus Mozart. Indes, eine Feier ist ein vergänglich Ding und erlebbar nur für die, die unmittelbar daran teilneh- men. Bei denen mag sie noch eine Weile im Gedächt- nis haften bleiben, doch bald kündet nichts mehr davon, daß und warum sie stattfand. Um solcher Ver- gänglichkeit entgegenzuwirken, vor allem aber, um den eigentlichen Anlaß der Feier zu vertiefen und allen, denen die »Neue Mozart-Ausgabe« am Herzen liegt, dieses Großprojekt aus verschiedenen Perspek- tiven ins Bewußtsein zu rufen, ergänzt um Bilder von Persönlichkeiten, Gebäuden und Innenräumen, auch Schriftstücken, darunter solchen von Mozarts Hand, nicht zuletzt, den vielfältig abzustattenden Dank auch in gedruckter Form zu dokumentieren, wurde die vor- liegende Schrift verfaßt.

    In ihrem ersten Teil gibt sie die Abschlußfeier inso- fern wieder, als hier das Programm der Veranstaltung sowie die Wortbeiträge – Grußworte und Festvortrag – zum Abdruck kommen. Wolfgang Rehms »Schluß- wort« aus dem Festakt soll indes sinnvollerweise auch hier am Ende stehen. Der umfangreichere zweite Teil ist vor allem der »Neuen Mozart-Ausgabe« gewidmet. Er umfaßt als Gesamtdarstellung die systematische

    Gliederung nach Serien, Werkgruppen, Abteilungen und Bänden mit den Bandherausgebern bzw. den Ver- fassern der Kritischen Berichte und Angaben des Er- scheinungsjahres. Die beiden anderen größeren Ab- schnitte sind Chroniken, die erste strikt nur auf die »Neue Mozart-Ausgabe« bezogen, die andere um- fassender und Ereignisse mit einbeziehend, die sich im Umkreis der »Neuen Mozart-Ausgabe« begeben und auf sie eingewirkt haben. Die vorliegende Schrift folgt damit einem Publikationstypus, der sich auch bei anderen Gelegenheiten, etwa beim 50jährigen Jubi- läum des Bärenreiter-Verlages 1973 oder dem 100jäh- rigen Bestehen der Internationalen Stiftung Mozar- teum 1980 als Ort der Besinnung auf die Anfänge und darauf, wie nach und nach etwas wurde, wie es jetzt ist, bewährt hat. Gedruckte Beiträge zur »Neuen Mo- zart-Ausgabe«, wie sie unter anderem im »Mozart- Jahrbuch« erschienen sind, sowie die sehr aufschluß- reiche Publikation »Mozart in aller Welt« von Walter Hummel mit Chronik 1951 bis 1961, die bis 2002 ge- führten Jahresberichte mit relevanten Beiträgen aus den »Mitteilungen der Internationalen Stiftung Mozar- teum«, dazu Archivmaterial der Internationalen Stif- tung Mozarteum und der Editionsleitung der »Neuen Mozart-Ausgabe« waren dabei unentbehrliche Grund- lagen, aber vieles wurde auch aus der persönlichen Erinnerung aufgeschrieben, so daß die Darstellung ge- legentlich zwischen strenger, sich auf das Wesentliche beschränkender Chronik und dem Erzählen von zu- weilen auch sehr subjektiv gehaltenen Memoiren hin und her pendelt. Wichtige Literatur ist am Ende der Broschüre zusammengestellt.

    *

    Diese Schrift wäre ohne die vielen helfenden Hände schwerlich zustande gekommen. Zu danken ist der Internationalen Stiftung Mozarteum für die Ausrich-

    Zum Geleit

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    tung des Festakts und dem Bärenreiter-Verlag für die technische Gesamtherstellung der Broschüre einschließ- lich der Übernahme sämtlicher Herstellungskosten. Wir danken Walter Reischl (WR Druck Medien Gesellschaft Salzburg) für seine Hilfe bei den Satzarbeiten und beim Layout. – Wichtige Informationen aus dem Mozart- Archiv der Internationalen Stiftung Mozarteum steu- erten Gabriele Ramsauer und Sabine Greger-Amans- hauser bei; Geneviève Geffray und Franz Kelnreiter

    sorgten für Reproduktionsvorlagen aus der Bibliotheca Mozartiana der Internationalen Stiftung Mozarteum, und bei der Zusammenstellung der Verzeichnisse, bei notwendigen Recherche-Arbeiten und beim Korrektur- lesen (mit Holger M. Stüwe) ist uns Miriam Pfadt, Salz- burg, eine große Hilfe gewesen: Ihnen allen sei herz- lich gedankt.

    Salzburg, im Frühjahr 2007 Dietrich Berke und Wolfgang Rehm

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    Internationale Stiftung Mozarteum Bärenreiter-Verlag

    Festakt

    Sonntag, den 17. Juni 2007, 11 Uhr Tanzmeistersaal

    im Mozart-Wohnhaus Salzburg

    Programm

    Begrüßung durch den Präsidenten der Internationalen Stiftung Mozarteum Johannes Honsig-Erlenburg

    Begrüßung durch die geschäftsführende Gesellschafterin des Bärenreiter-Verlages Barbara Scheuch-Vötterle

    Wolfgang Amadeus Mozart Sonate in G für Klavier und Violine KV 301 (293a)

    Allegro con spirito – Allegro Yuuko Shiokawa auf Mozarts Konzertgeige András Schiff auf Mozarts Hammerklavier

    Ulrich Konrad »Finem lauda«

    Wolfgang Amadeus Mozart Quartett in Es für Klavier, Violine, Viola und Violoncello KV 493

    Allegro – Larghetto – Allegretto András Schiff auf Mozarts Hammerklavier

    und Mitglieder des Quatuor Mosaïque auf historischen Instrumenten: Erich Höbarth, Violine Anita Mitterer, Viola

    Christophe Coin, Violoncello

    Wolfgang Rehm Schlußwort

    Wolfgang Amadeus Mozart Fantasie in c für Klavier KV 475

    András Schiff auf Mozarts Hammerklavier

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    Gut erinnere ich mich an eine kleine Anekdote in den ersten Jahren meines Klavierunterrichts an der dama- ligen Hochschule Mozarteum: Am Klavier lagen Noten- bände, außergewöhnlich edel, in dunkelrotem Leinen gebunden. »…Darf ich mir das anschauen«“ – meine Frage; »Ja, wenn Du saubere Finger hast … das ist die Mozart-Ausgabe der Stiftung, und die ist etwas Be- sonderes …«

    Das Gefühl des ›Besonderen‹ hat mich seitdem immer begleitet, immer wenn ich – und das war des öfteren der Fall – mit den Noten, später dann mit dem ganzen Geschehen in der »Neuen Mozart-Ausgabe« zu tun hatte. Daß hier mit nicht meßbarem Zeit- und Arbeitsaufwand, mit ungebrochenem Idealismus und auch Durchsetzungsvermögen Mozarts Werk über Jahrzehnte neu erarbeitet worden ist, daß damit dieses Werk der gesamten musizierenden Welt neu zugäng- lich gemacht werden konnte, erfüllt uns alle mit groß