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In fürsorglichen Händen Kindertagespflege in Oranienburg stadtmagazin ORANIENBURGER FEBRUAR 2014 FOTO: STADT ORANIENBURG BEILAGE ZUM HERAUSNEHMEN: FÜR DIE STADT ORANIENBURG

Oranienburger Stadtmagazin (Feb. 2014)

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Das »Oranienburger Stadtmagazin« mit dem »Amtsblatt für die Stadt Oranienburg« erscheint in der Regel monatlich und enthält neben Nachrichten aus Stadt und Verwaltung sowie Veranstaltungen und Termine auch andere Themen aus Historie und Zeitgeschehen der Stadt Oranienburg.

Text of Oranienburger Stadtmagazin (Feb. 2014)

  • In frsorglichen

    Hnden Kindertagespflege in Oranienburg

    stadtmagazinO R A N I E N B U R G E RFEBRUAR 2014

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    BEILAGE ZUM

    HERAUSNEHMEN:

    FR DIE STADT

    ORANIENBURG

  • 2 | oranienburger stadtmagazin februar 2014 A N Z E I G E N

  • oranienburger stadtmagazin februar 2014 | 3EDITORIAL | I N HALT | IM PRESSUM

    HERAUSGEBER Der Brgermeister der Stadt Oranienburg, Schloplatz 1, 16515 Oranienburg REDAKTION Stabsstelle ffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsfrderung der Stadt Oranienburg LAYOUT/SATZ Stabsstelle ffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsfrderung der Stadt Oranienburg und Heimatblatt Brandenburg Verlag GmbH FOTO-NACHWEISE Fr nicht namentlich gekennzeichnete Bilder liegen alle Rechte bei der Stadt Oranienburg VERLAG (ANZEIGEN/DRUCK) Heimatblatt Brandenburg Verlag GmbH, Panoramastr. 1, 10178 Berlin, Tel. (030) 28 09 93 45, Fax (030) 28 09 94 06 ABONNEMENT Das Oranienburger Stadtmagazin mit dem Amtsblatt fr die Stadt Oranienburg kann mit einem Jahresabonnement in Hhe von 29,81 EUR direkt vom Verlag (s. o.) bezogen werden AUFLAGE 24 000 Stck NACHDRUCK auch auszugsweise nur mit Genehmigung des Herausgebers gestattet.

    IMPRESSUM oranienburger stadtmagazin februar 2014

    andernorts werden Bi-bliotheken geschlossen: Sind Bibliotheken denn

    berhaupt noch zeitgem, wo moderne Menschen bes-tenfalls twittern, E-Mails lesen oder googeln? Wird blo wieder gebaut, weil 3 von 4 Millionen Euro als Zuschuss von der Europischen Union gefrdert werden? Gibt es denn nichts Wichtigeres als den Bibliotheksneubau in Oranienburg?

    Sicher wird es manchen geben, der auf diese Fragen schnell negative Antworten parat hat, weil fr ihn Bib-liotheken ohnehin vllig berflssig sind, zumal, wenn er noch nie eine besucht hat. Aber zum Glck gibt es in unserer Stadt viele, fr die Bcher und andere Unterhal-tungs- und Wissensmedien unverzichtbare Lebensmittel sind. Sie alle verfolgen mit Spannung die Fertigstellung der neuen Stadtbibliothek am Schlossplatz.

    Am 1. Mrz 2014 wird es soweit sein. Dann ffnet die neue Stadtbibliothek, in der sich auch die neue Tourist-Information, die nicht nur wichtige Informationen fr Gste der Stadt, sondern auch regionale Kstlichkeiten anbietet, und eine kleine stdtische Galerie befindet, in der als erste die Oranienburger Bildhauerin Bettina Steinborn ihre, bereits mit dem Kulturpreis des Landes Brandenburg ausgezeichneten, kleinen Bronzeplastiken prsentieren wird. Aber auch fnf Bildtafeln, die Brunolf Metzler, der bekannte Friedrichsthaler Knstler, seiner Heimatstadt Oranienburg bei seinem Umzug nach Hes-sen als Abschiedsgeschenk bereignet hatte, werden im Neubau der Stadtbibliothek einen angemessenen Platz finden.

    Es gibt also viele gute Grnde, sich ber die Fertigstel-lung dieses ffentlichen Gebudes am Schlossplatz 2 zu freuen. Ich lade Sie ein, sich davon selbst zu berzeugen!

    EDITORIAL

    BrgermeisterHans-Joachim Laesicke

    W W W . O R A N I E N B U R G . D E

    TITELTHEMA 4 Kindertagespflege in Oranienburg

    PORTRAIT 6 Huser sind Leben: Heike Bergmann

    AUS STADT UND VERWALTUNG 7 Gewinnspiel Stadtsportfest 7 Wahlhelfer gesucht 8 Flyer zur 800-Jahrfeier 8 Halteverbot in der Parkstrae 9 Praktikum in der Stadtverwaltung 9 Tag der Schulverpflegung 10 Grne Stadtwerke 11 Behindertenparkpltze in der Stadt 12 Oranienburg ist stark

    13 BILDERRTSEL

    14 GLCKWNSCHE & JUBILEN

    VERANSTALTUNGEN & TERMINE 16 Veranstaltungstipps fr Oranienburg 21 Termine

    BEILAGE:

    IN DIESER AUSGABE

    Stadt Oranienburg Stadtmagazin Schloplatz 1, 16515 Oranienburg Tel. (03301) 600-6014 (Frau Fehlauer) Fax (03301) 600-99-6014 [email protected] www.stadtmagazin.oranienburg.de

    Jeder eingegangene Text wird von der Redaktion geprft. Die Redaktion behlt sich vor, eingegangene Texte zu krzen oder zu bearbeiten. Es besteht kein Anspruch auf Verffent-lichung der zugesandten Informationen.

    Die nchste Ausgabe des Oranienburger Stadtmagazins erscheint voraussichtlich am 15. Mrz 2014.

    KONTAKT ZUR REDAKTION

  • 4 | oranienburger stadtmagazin februar 2014 K I N D E R TAG E S P F L E G E

    In frsorglichen Hnden

    spruch genommen und ist als professionelle Alterna-tive zu den vergleichsweise groen Kitas zunehmend gefragt. Vor allem die familiennahe, persnliche Betreuung im kleinen, berschaubaren Rahmen wird von vielen Eltern sehr geschtzt. Ich kann hier viel individueller auf jedes einzel-ne Kind und seine Bedrfnisse einge-hen, findet auch Sabine Krause, die nach ihrem Studium der Rehabilitati-onspdagogik mehrere Jahre als Heil-pdagogin arbeitete, bevor sie 2012 Tagesmutter in Oranienburg wurde. In der Regel werden die Kinder bei ihrer Tagespflegeperson zu Hause be-treut, so wie es bei Sabine Krause der Fall ist. Liebevoll hat sie dafr einige Rume hergerich-tet, Kuschel- und Leseecken gebaut, den Garten zu ei-nem Spielplatz um-gewandelt und jede Menge Spielzeug, Bcher, Bastelsa-chen und Musikin-strumente angeschafft. Ihre neueste Idee ist ein Sinnesgarten, den sie im Frhling fr ihre Sprsslinge anlegen will. Manche Tageseltern tun sich aber auch zusammen, so wie es Sabrina Futh und Doreen Schnfeld getan ha-ben. Seit 2011 betreiben sie in extra angemieteten Rumen in der Illerstra-e gemeinsam die Tagespflege Zur Museburg. Auch hier beginnt der

    zu zirkeln. Das klappt natrlich nicht. Schon fliegt Winnie Puuh quer ber den Tisch zu Pia (2) hinber, die mit ihrem Puzzle als erste fertig ist. Wh-rend Maxim feststellt, dass es sich mit Puzzleteilen auch hervorragend trommeln lsst, schiebt sich Ole neu-gierig sein Holzschaf in den Mund. Wie das wohl schmeckt? Ole, versuch mal das Schaf in Dein Puzzle zu setzen, ermuntert ihn Tagesmutter Sabrina, die genau wie ihre Kollegin Doreen die Grundqualifizierung Tagespfle-geperson absolvierte, um das ntige

    Bundeszertifikat zu erhalten, das dazu berechtigt, den Beruf als Ta-gesmutter auszu-ben. In 160 Un-terrichtseinheiten lernen angehende Tageseltern alles

    ber Pflege, Beschftigung, Einge-whnung und Erziehung von kleinen Kindern. Beide haben sich ber ihre eigenen Kinder kennengelernt, die zusammen in die Kita gingen und in-zwischen lngst gro sind. Wir sind ein gutes Team, aber gern wrden wir uns mehr mit anderen Tageseltern in Oranienburg austauschen, findet Doreen Schnfeld. Tatschlich steht

    4 | oranienburger stadtmagazin februar 2014 KINDERTAGESPFLEGE

    Ich kann hier viel individueller auf jedes einzelne Kind

    eingehen.

    Bei den Edener Holzhausrabauken herrscht ausgelassene Stimmung: Nele (2) und Jonah (2) hopsen quietschend durch den Raum, klatschen vergngt in die Hnde, reien die Arme hoch und schwingen ihre bemalten Rasseln. Jeden Morgen um 9 Uhr trommelt Tagesmutter Sabine ihre Schtzlin-ge zum Morgenkreis zusammen, schnappt sich ihre Gitarre und startet mit einem bunten Mix an Liedern in den Tag. Als Sabine auf Spanisch das Lied vom kleinen Esel anstimmt, kann auch Max (1), der vorher noch eher zag-haft mit den Fen wippte, nicht mehr an sich halten und beginnt juchzend zu dem Lied zu tanzen. Sabine Krause ist eine von derzeit 34 Kindertagespfle-gepersonen in Oranienburg und km-mert sich tglich von 7 bis 17 Uhr um fnf Kinder im Alter von 1 bis 2 Jahren. Seit 2001 die erste Tagesmutter in Ora-nienburg ihre Arbeit aufnahm, ist die Zahl derjenigen, die sich hauptberuf-lich um die Betreuung von unter Drei-jhrigen kmmern, kontinuierlich angestiegen. 142 Kinder werden zur-zeit in Oranienburg von einer Tages-mutter oder einem Tagesvater statt im Kindergarten betreut. Seit 2004 ist die Tagespflege in Deutschland neben den Kindertagessttten eine gleichwertige Form der Betreuung. Sie wird vor al-lem fr Kinder unter drei Jahren in An-

    Tanken frische Luft: Sabine Krause und ihre Holz-hausrabauken Max, Nina, Jonah und Nele (v. l.)

    S ind die Eltern arbeiten, kmmernsie sich um den Nachwuchs: Oranienburgs Tagesmtter undTagesvter sind in den letzten Jahren eine professionelle und beliebte Berei-cherung des Betreuungsangebots der Kitas geworden.

    Tag mit einem gemeinsamen Frh-stck und einem Morgenkreis. Heute ist im Anschluss Puzzeln angesagt. Neun Kinder sitzen frhlich brub-belnd an einem Tisch und versuchen ihre Puzzleteile treffsicher in die Holz-schablone zu befrdern. Emma (2) greift kurzerhand zu Matti (1) r-ber, schnappt sich das knallige Winnie-Puuh-Motiv und versucht es in ihr eigenes Fahrzeuge-Puzzle

  • oranienburger stadtmagazin februar 2014 | 5I N O R A N I E N B U R G oranienburger stadtmagazin februar 2014 | 5

    genau das jetzt an. Noch im Februar will die stdtische Kitaverwaltung alle Tagespflegepersonen in Oranienburg zu einem gemeinsamen Treffen ein-laden. Wir wollen den Tageseltern die Mglichkeit geben, mal zusammenzu-kommen, sich auszutauschen sowie Wnsche, Vorschlge und Ideen vor-zubringen, sagt Dana Weber, die sich in der Stadtverwaltung seit 2012 um die Tagespflege kmmert und solche Treffen gerne regelmig veranstal-ten mchte. Dana Weber versteht sich als Schnittstelle zwischen Eltern und Tageseltern. Sie kmmert sich um den Abschluss der Betreuungsvertrge, erstellt die Bescheide, berechnet die monatlichen Entgelte und organisiert den Austausch mit dem Jugendamt des Landkreises Oberhavel. Und weil die Tagespflege fr die Stadt Oranienburg ein wichtiges Standbein in der Kinderbetreuung ist, werden Tageseltern hier besonders gefrdert, besser als es in vielen anderen Kom-munen der Fall ist. Je nach Ausbildung erhalten die Tageseltern ein Entgelt, das den Sachaufwand wie Strom, Aus-stattung oder Arbeitsmaterialien und eine Frderleistung, also das laufende Entgelt fr die Betreuung umfasst. Die Stadt beteiligt sich hlftig an den Sozi-alabgaben und leistet eine Entgeltfort-zahlung auch im Krankheitsfall oder

    bei Urlaub in anderen Stdten lngst keine Selbstverstndlichkeit. Ora-nienburgs Tageseltern leisten einen wertvollen Beitrag zur Kinderbetreu-ung, das wollen wir auch angemessen honorieren, sagt Brgermeister Hans-Joachim Laesicke. Wir wollen unsere Zuwendungen mglichst auf dem Ni-veau halten, das es auch in unseren Ki-tas gibt, so das Stadtoberhaupt weiter.

    IN ORANIENBURG

    einen Tagesvater gibt es derzeit in Oranienburg und den Ortsteilen. In der Regel werden maximal fnf

    Kinder von einer Tagespflege-person betreut. Die Betreuung findet im Haushalt oder in extra angemieteten Rumen der Ta-gesmutter bzw. des Tagesvaters statt. In seltenen Fllen wird die Betreuung des Kindes im Haushalt der Eltern durch die Kindertagespfle-geperson ge-whrleistet. Im Bereich Bildung, Familie,

    Sozi-ales auf der Website

    der Stadt

    Auch in Zukunft wird die Kindertages-pflege in Oranienburg ein wichtiges Betreuungsangebot sein. Die Nachfrage nach Pltzen hlt ungebremst an. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle ver-fgbaren Pltze belegt. Gerade fr Kin-der im Krippenalter, die noch ein hohes Ma an Aufmerksamkeit und Frsorge brauchen, kann die Tagespflege eine vorteilhafte Alternative zur Kita sein.

    (www.oranienburg.de) finden Sie eine Liste mit allen Kindertages-pflegestellen in Oranienburg. Eltern sind grundstzlich frei in der Wahl ihrer Tagespflegeperson. Haben Sie fr Ihr Kind jemanden gefunden, stellen Sie in der Stadtverwaltung bei Dana Weber (Tel. 03301-600 716, [email protected]) einen entsprechenden Antrag. Daran anschlieend wird, soweit ein Platz frei ist,

    ein Betreu-ungsvertrag

    zwischen der Stadt Oranienburg,

    den Sorgeberechtigten und der Tagespflegeper-

    son abgeschlossen.

    Frhliche Spielstunde in der Museburg: Die Tagesmtter Sabrina Furth und Doreen Schnfeld mit Matti, Lilly, Pia, Arne und Marie

    Fakten rund um die Kindertagespflege in OranienburgDie Kindertagespflege ist vorrangig ein Angebot fr Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren. Insgesamt 33 Tagesmtter und

  • 6 | oranienburger stadtmagazin februar 2014 P O R T R A I T6 | oranienburger stadtmagazin februar 2014 PORTRAIT

    ur vier Monate blieben ihr, um eine Messe rund um das Handwerk zu organisieren. Was vorher noch

    im kleinen Rahmen in ihren eigenen Bro-Rumen stattfand, sollte 2008 zum ersten Mal auf groe Beine ge-stellt werden. Auch wenn die Immo-bilien-Fachfrau Heike Bergmann be-kennt, dass anfnglich ihre Skepsis berwog, fasste sie sich ein Herz und stellte sich der Herausforderung. Es war eine Mammutaufgabe, erinnert sich Heike Bergmann. In nur knapp vier Monaten trommelte sie ber 55 Handwerksfirmen zusammen und versammelte sie im April 2008 auf der 1. Oberhavel Handwerkermesse unter einem Dach. An drei Tagen prsen-tierte sich in der Veranstaltungshalle der TURM ErlebnisCity vom Treppen-bauer ber den Fliesenleger bis hin zum Spezialisten fr Stuckarbeiten alles, was fr Hausbesitzer interes-sant und wichtig sein kann. 3 000 Besucher kamen und informierten sich ber Themen wie Sanitrtech-nik, Restaurierung, Dachfenstermon-tage, Insektenschutz, Zaunbau und vieles mehr. Handwerker mit Haus-besitzern zusammenzubringen und so ein Netzwerk zu schaffen, das war unsere Vision, so die Organisatorin der Messe. Mitte Februar findet das

    Gemeinschaftsprojekt von Heike Bergmann und der TURM ErlebnisCity zum siebten Mal statt. Wieder kommen am 15. und 16. Februar fast 60 regionale Handwerksfirmen

    zusammen, um ihr Know-how

    vorzufh-ren. Vor allem die Be-ratung steht

    im Vorder-grund

    der Mes-se. Jeder Besucher solle fr

    sein individuelles Problem in den eigenen vier Wnden eine Lsung finden, so Heike Bergmann. Gerne htten sich noch mehr Unternehmen auf der Messe prsentiert. Aber die Flche ist voll ausgebucht, wir kn-nen leider gar nicht alle Firmen be-rcksichtigen, bedauert die rhrige Oranienburgerin und erzhlt, dass zahlrei-che Aussteller schon seit der ersten Stunde dabei sind. Seit 1990 ist die ge-lernte Kauffrau mit ihrem Unternehmen HBI Bergmann Im-mobilien im Bereich Hausbau und Immobi-lienvermittlung unter-wegs. Davor arbeitete sie jahrelang im kaufmnnischen Bereich, zuletzt als Verkaufsstellen-leiterin. In zahlreichen Schulungen eignete sich die 51-Jhrige alles an, was man ber Huser, deren Bau und Vermittlung wissen muss. Abriss, Neubau, Modernisierung und Ver-kauf, darin kenne ich mich aus, so die verheiratete Mutter von drei er-wachsenen Shnen. Weit ber 1 000 Bauvorhaben hat sie bereits beglei-tet, die meisten davon in Oberhavel.

    Schon als Kind liebte sie es, durch die Fenster anderer Huser zu sphen. Fenstern, so nennt es die Immobi-lienexpertin scherzhaft. Ich fand es schon immer spannend zu sehen, wie Huser eingerichtet und gestal-tet sind, schwrmt Heike Bergmann. Huser sind Leben und die Hlle ber dem Menschen, ergnzt sie und freut sich, mit ihrer Arbeit dazu beitragen zu knnen, dass Menschen sich in ihrem Zuhause wohl fhlen.Privat engagiert sich die lebhafte Un-ternehmerin im Ortsbeirat Sachsen-hausen. Schon seit zehn Jahren ist sie hier aktiv. Mit sechs zog sie von Nauen nach Oranienburg, im Alter von 17 dann zusammen mit ihrer groen Liebe nach Sachsenhausen. Noch heute sind die beiden glcklich miteinander verheiratet. Auch in ih-rem Ortsteil bringt Heike Bergmann Menschen zusammen. So war es eine ihrer ersten Ideen, die sie im Orts-beirat einbrachte, einen Weihnachts-markt fr die Sachsenhausener zu veranstalten. Gesagt, getan: Im ver-gangenen Dezember fand der Weih-nachtsmarkt nun schon zum siebten Mal statt. 2005 rief Heike Bergmann einen Stammtisch fr die Unterneh-

    mer aus Sachsenhau-sen ins Leben, 2008 folgte ein Immobili-enmakler-Stammtisch fr ganz Oranienburg. Zu s ammenrcken , austauschen, koope-rieren: Das ist Heike Bergmann wichtig. Ihre Mitarbeit im Orts-beirat Sachsenhausen wird bald enden, bei den diesjhrigen Kom-

    munalwahlen will sie nicht erneut kandidieren. Man kann nicht alles machen, bekennt Heike Bergmann. Ihr Engagement fr Oranienburg wird trotzdem weitergehen. In ih-rem Kopf schweben noch einige Ide-en und warten darauf, verwirklicht zu werden. Mehr soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden, aber si-cher wird Heike Bergmann noch ei-niges in Oranienburg auf die Beine stellen.

    Huser sind LebenHeike Bergmann bringt Handwerker

    und Hausbesitzer zusammen

    Ich fand es schon immer

    spannend zu sehen, wie Huser eingerichtet

    sind!

    Schon zum siebten Mal organisiert die Sachsenhausener Immobilien-Fach-frau Heike Bergmann die Oberhavel Handwerkermesse.

    N

  • oranienburger stadtmagazin februar 2014 | 7AU S STA D T U N D V E RWA LT U N G

    Eine Postkartenaktion im Rahmen des Stadtsportfestes 2013 lockte wie-der mit kleinen, feinen Gewinnen.

    Inzwischen ist es schon zu einer klei-nen Tradition geworden: Seit Jahren wird das Stadtsportfest von einer Post-kartenaktion begleitet. Alle Kitas und Schulen, die beim stdtischen Sporte-vent des Jahres um den Sieg ringen, werden hinterher auf einer Postkarte verewigt. Diese liegt an vielen Orten im Stadtgebiet aus und darf nicht nur mit nach Hause genommen, sondern auch an die Stadtverwaltung geschickt werden. Denn wer das tut, nimmt da-mit automatisch an einem Gewinn-spiel teil. Unter al-len Einsendungen wird eine kleine Belohnung ver-lost - dieses Mal drei Gutscheine fr die TURM Er-lebnisCity. Im De-zember wurden nun die Gewinner der Postkartenak-tion 2013 ausge-lost. ber einen TURM-Gutschein drfen sich Emma Heinze aus Ora-nienburg, Timon Wilhelm aus Ora-nienburg und Sarah Schmidt aus Berlin freuen. Herzlichen Glck-wunsch und danke an alle, die sich mit der Rcksendung ihrer Postkarte an der Aktion beteiligt haben!

    Gewinner stehen festSTADTSPORTFEST Postkartenaktion ist beendet

    FOXY der fitte Fuchs lsst gren. Seit 2007 Maskottchen und Logo des Oranien-burger Stadtsport-festes.

    Am 25. Mai 2014 finden in Oranien-burg die Kommunal- und Europa-wahlen statt. Dafr wird wieder die Mithilfe mglichst vieler Oranien-burgerinnen und Oranienburger be-ntigt.

    Mchten Sie Demokratie einmal live miterleben und beim Wahlgeschehen einen Blick hinter die Kulissen werfen? Demokratie lebt davon, dass Brgerin-nen und Brger am politischen Ge-schehen teilnehmen beispielsweise als Wahlhelfer: Entweder vor Ort im Wahllokal oder bei der Ermittlung des Briefwahlergebnisses. Durch Ihre Un-tersttzung leisten Sie ein wichtiges Stckchen Demokratie!In Oranienburg werden knapp 300 Personen bentigt, um die Wahlen in den 32 Urnen- und 5 Briefwahllokalen erfolgreich durchfhren zu knnen. ber 30 Prozent der bentigten Perso-nen meldeten sich bei der letzten Bun-

    Ich bin dabei!KOMMUNAL- UND EUROPAWAHLEN Wahlhelfer gesucht

    destagswahl 2013 aus der Bevlkerung, die restlichen 70 Prozent waren Mitar-beiter der Stadtverwaltung.Am Wahltag ist Teamarbeit gefragt. Folgende Aufgaben erwarten Sie, wenn Sie ehrenamtlich im Wahllokal mit an-packen: Morgens um 7.30 Uhr treffen sich die ersten Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in ihrem Wahllokal und bereiten die ffnung vor. Ein ganzt-giger Einsatz aller Wahlhelfer ist nicht ntig. Sie knnen entweder die Vor-mittags- oder die Nachmittagsschicht bernehmen. Erst nach Schlieung der Wahllokale ist zur Auszhlung der Stimmen die Anwesenheit aller Wahl-vorstandsmitglieder erforderlich, um zgig das Wahlergebnis ermitteln zu knnen. Whrend die Wahllokale ge-ffnet sind, prfen Sie die Wahlberech-tigung der Whler, geben Stimmzettel aus, beaufsichtigen Wahlkabinen und Wahlurne, nehmen die Eintragungen in das Whlerverzeichnis vor und stel-len den ordnungsgemen Ablauf der Stimmabgabe sicher. Vorkenntnisse fr die Ttigkeit sind nicht erforder-lich. Als Aufwandsentschdigung er-halten Sie fr Ihre Mithilfe noch am Wahltag ein Erfrischungsgeld.Wahlhelfer mssen Deutsche im Sinne von Artikel 116 Abs. 1 des Grundgeset-zes oder Staatsangehriger eines ande-ren Mitgliedsstaates der Europischen Union sein. Sie mssen volljhrig sein, ihren stndigen Wohnsitz in der Stadt Oranienburg haben und drfen nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sein. Ganz besonders sei darauf hingewie-sen, dass bei der Berufung der Wahl-vorstnde auch Menschen mit Behin-derung herzlich willkommen sind. Sie knnen bei Bedarf in einem barriere-freien Wahllokal eingesetzt werden.

    Wie werde ich Wahlhelfer?Alle Brgerinnen und Brger, die als Wahlhelfer mitarbeiten mchten, kn-nen sich an Frau Riad vom Ordnungs-amt wenden (Telefon 03301/600 691 oder [email protected]). Zur Erfassung der bentigten Personalien gibt es einen Vordruck, der Ihnen auf Wunsch zugesandt wird und darber hinaus auf der Internetseite der Stadt Oranienburg heruntergeladen werden kann. Sie finden ihn im Menpunkt Aktuelles/Kommunalwahlen 2014. Auf dem Vordruck knnen Sie unter anderem angeben, in welchem Wahl-lokal Sie vorzugsweise eingesetzt werden wollen und welche Schicht Sie bernehmen mchten.

    Fr die Auszhlung der Stimmen werden bei den Kommunal- und Europawah-len im Mai wieder viele fleiige Hnde gesucht.

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  • 8 | oranienburger stadtmagazin februar 2014 AU S STA D T U N D V E RWA LT U N G

    Am 15. Februar finden Sie in Ihrem Briefkasten ein erstes Informati-onsblatt ber die derzeitigen Pla-nungen der 800-Jahrfeier.

    2016 gehts rund: Oranienburg wird 800 Jahre alt und das wollen wir ge-bhrend feiern! Mit lauter bunten Veranstaltungen und Gedenktagen soll die erste urkundliche Erwhnung Btzows, wie Oranienburg bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts hie, feier-lich begangen werden. Die ersten Vorbereitungen fr das Stadtjubilum sind im vergangenen Jahr angelaufen und haben inzwi-schen richtig Fahrt aufgenommen. Grundlage war das von der Stadt-verwaltung entwickelte Konzept zur 800-Jahrfeier, das die Stadtverord-neten in ihrer Sitzung am 29. April beschlossen haben. Ein professionell besetztes Festkomitee hat daran an-knpfend einen ersten Programment-wurf fr 2016 samt Zeitplan entwi-ckelt. Mehrere Arbeitsgruppen haben sich gebildet, um zum Beispiel eine Festschrift auf den Weg zu bringen und eine groe Open-Air-Ausstellung zur Geschichte Oranienburgs auf die Beine zu stellen. Auch ein Logo fr die

    Wir feiern unsere Stadt800-JAHRFEIER Info-Flyer mit Ansprechpartnern erscheint

    Die 800-Jahr-feier steht vor der Tr: Erschie-nen ist jetzt ein erster Infoflyer zum Jubil-umsjahr 2016.

    800-Jahrfeier wurde bereits entwor-fen. Jetzt sind Sie gefragt! Denn die 800-Jahrfeier soll nicht nur von Mar-ketingexperten und Kulturmanagern vorbereitet werden, sondern ein Fest aller Oranienburgerinnen und Orani-enburger werden. 2016 wird es beson-dere Hhepunkte und Festtage geben, aber auch gewohnte Veranstaltungen wie Kita-, Sport- und Schulfeste oder Ortsteilfeste knnen unter das Mot-to 800 Jahre Oranienburg gestellt und entsprechend gestaltet werden. Deshalb erscheint jetzt ein Flyer, der am 15. Februar in Ihrem Briefkasten liegt. Darin finden Sie Informatio-nen ber die bisherige Planung des Festjahres sowie ber ihre Mitmach-mglichkeiten. Ebenfalls enthalten sind Ihre Ansprechpartner und ge-ngend Platz fr eigene Ideen und Projekte. Alle Oranienburgerinnen und Oranienburger, alle Vereine, Ins-titutionen, Unternehmen, religisen Gemeinschaften, kommunalpolitisch Engagierten und Heimatforscher sind aufgerufen, sich mit Vorschlgen oder Ankndigungen eigener Vorhaben in die Gestaltung der Feierlichkeiten zum 800-jhrigen Jubilum Oranien-burgs einzubringen!

    Sie hatten keinen Flyer im Briefkas-ten? Auf www.oranienburg800.de finden Sie den Flyer zum Herunterla-den sowie weiterfhrende Informatio-nen zur 800-Jahrfeier. Dort finden Sie auch den geschichtlichen Hintergrund zur 800-Jahrfeier, den Beschluss der Oranienburger Stadtverordneten-versammlung zur Organisation und Finanzierung der 800-Jahrfeier vom 29.04.13 sowie die jeweils aktualisier-te Zeitleiste mit dem Planungsstand der Feierlichkeiten. Gerne knnen Sie sich auch ein oder mehrere Exempla-re des Flyers in der Stadtverwaltung abholen, Telefon: 03301/600 8102

    Fr einen sicheren SchulwegPARKSTRASSE Absolutes Halteverbot

    Um die oft chaotische Verkehrssitu-ation in der Parkstrae zu entschr-fen, gilt hier ab sofort ein absolutes Parkverbot. Als Ersatz gibt es neue Kurzzeitpltze vor dem Schloss.

    Immer wieder war es vor allem mor-gens, zur blichen Bringzeit der Schlerinnen und Schler der Come-niusschule im Schlosspark zu chao-tischen Zustnden und gefhrlichen Verkehrssituationen in der Parkstrae gekommen. Um den Schulweg fr die Grundschler sicherer zu machen, gilt hier seit dem 1. Februar ein absolutes Halteverbot, das von der Einfahrt am Schlossplatz bis hinter das Haus 2 der Stadtverwaltung reicht. Um den Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Comeniusschule brin-gen wollen, dennoch ausreichende Mglichkeiten zum Absetzen der Kin-der in der Nhe der Schule zu bieten, werden neben den bereits hinter dem Schloss vorhandenen Stellfl-

    chen weitere Kurzzeitparkpltze ein-gerichtet: Knftig kann der bisher ge-bhrenpflichtige Parkplatz gegenber des Schlosses, also zwischen Berliner und Breiter Strae (Einfahrt ber die Blutgasse) fr zwei Stunden kosten-

    frei benutzt werden. Von dieser neuen kostenfreien Parkmglichkeit werden auch die knftigen Nutzerinnen und Nutzer der Stadtbibliothek und der Tourist-Information profitieren kn-nen.

    Zur Hauptverkehrszeit war es in der Parkstrae oft gefhrlich. Mit dem Parkver-bot soll mehr Sicherheit einkehren.

  • oranienburger stadtmagazin februar 2014 | 9AU S STA D T U N D V E RWA LT U N G

    Mit der Dokumentation ihrer Teil-nahme am Tag der Schulverpflegung hat die Neddermeyer-Grundschule eines von zehn Medienpaketen ge-wonnen.

    Schon eine Weile liegt er zurck, der bundesweite Tag der Schulverpfle-gung, an dem sich im September 2013 auch die Neddermeyer-Grundschule aus Schmachtenhagen beteiligte. Bei zahlreichen Koch- und Spielaktionen wie Saftbar, Milchverkostung und Er-nhrungskreis lernten Schler und auch Lehrer viel Neues darber, wie gesunde Ernhrung Spa machen kann. Jetzt wurde die Schule fr Ihr Engagement noch einmal nachtrg-lich belohnt: Beim Wettbewerb der AOK-Nordost Beste Dokumentati-onen zum Brandenburgischen Tag der Schulverpflegung 2013 konnte sie eines von zehn Medienpaketen im Wert von 100 Euro gewinnen. Die

    Mitmachen wird belohntAOK-SCHULWETTBEWERB Neddermeyer-Grundschule gewinnt

    von der Stadtverwaltung eingereichte Dokumentation kam offenbar so gut an, dass sich die Schule nun aus einer

    Vorschlagsliste ein eigenes, individu-elles Medienpaket zusammenstellen kann.

    Tendenz steigend: Die Zahl der Prak-tikantinnen und Praktikanten bei der Stadt Oranienburg wchst weiter an!

    Kommunizieren, organisieren, ar-chivieren, verwalten, betreuen oder gestalten ein Praktikum in der Stadtverwaltung kann dabei helfen herauszufinden, wo die eigenen Str-ken liegen und welcher Beruf der richtige sein knnte. Insgesamt 179 zumeist jungen Menschen stellte die Stadt Oranienburg im vergangenen Jahr einen Praktikumsplatz zur Ver-fgung. Im Vorjahr 2012 waren es 157 Praktikantinnen und Praktikanten, im Jahr 2011 insgesamt 135 Praktikantin-nen und Praktikanten, die in den ver-schiedensten Arbeitsbereichen prakti-sche Erfahrungen gesammelt haben. Damit ist die Zahl der ermglichten Praktika im Jahresvergleich erneut ge-stiegen. Im Vergleich zu 2011 um ber 30 Prozent, im Vergleich zu 2009, als 99 Praktikantinnen und Praktikanten bei der Stadt Oranienburg ttig waren, bedeutet das sogar einen Anstieg um rund 80 Prozent.Die meisten Praktikanten in der Stadt-verwaltung sind Schler und Studen-ten, aber es gibt auch einige ltere Umschler, die sich beruflich neu ori-

    Reinschnuppern ins BerufslebenSTADTVERWALTUNG Immer mehr Praktikanten im Einsatz

    entieren. Der jngste Praktikant im vergangenen Jahr war 14 Jahre alt, die lteste Praktikantin 53. Der Groteil der Praktikanten stammt aus Orani-enburg und Umgebung, aber auch einige Berliner sind dabei. Sogar zwei Auszubildende aus Tschechien kamen 2013 nach Oranienburg, um hier ein Praktikum in der Kita Lehnitz zu ab-solvieren.Der Groteil der Praktika wurde in den Kindertagessttten durchgefhrt. Von den 179 Praktikanten im Jahr 2013 wa-ren 129 in Kitas und Horten eingesetzt.

    Viele Einsatzmglichkeiten: Ein Prak-tikum in der Stadtverwaltung kann eine gute Orientierungshilfe fr den Start oder Wiedereinstieg ins Berufs-leben sein.

    Wo kann ich mich nher informieren?Praktika in der Stadtverwaltung knnen eine Dauer von einer Woche bis hin zu sechs Monaten haben, aber auch ausbildungsbegleitende Jahres-praktika sind mglich.Wer sich fr ein Praktikum bei der Stadt Oranienburg interessiert, erhlt bei Gabriele Meyer aus dem Perso-nalamt unter der Telefonnummer 03301/600 625 oder [email protected] nhere Ausknfte. Eine gute Gelegenheit, mit den Mitarbeitern der Personalabteilung der Stadt Oranien-burg ins Gesprch zu kommen und sich ber Praktika oder Ausbildungs-stellen zu informieren, bietet auch die Berufsorientierungsmesse Youlab. Beruf. Bildung. Brandenburg (www.youlab.de). Die Messe findet am 19. Februar im HBI SportForum der TURM ErlebnisCity in Oranienburg statt und ist von 10 bis 14 Uhr geffnet.

    Aber auch in der Verwaltung selbst werden fr interessierte Bewerber vie-le Praktikumspltze vom Archiv ber den Stadthof bis hin zum Bereich der Informationstechnik angeboten. 50 Praktikanten waren 2013 in der Ver-waltung ttig, die mit Abstand meis-ten von ihnen im Brgeramt.

  • 10 | oranienburger stadtmagazin februar 2014 AU S STA D T U N D V E RWA LT U N G

    Seit Anfang des Jahres erhalten Pri-vatkunden bei den Stadtwerken 100 Prozent kostrom aus Wasser-, Solar- und Windkraftanlagen.

    Klimafreundlich und gut fr Orani-enburgs Energiebilanz: Das ist der neue kostrom der Stadtwerke Ora-nienburg. Ob zum Musikhren, zum Einschalten der Wohnzimmerlampe oder zur Benutzung des Computers aus den Steckdosen der Stadtwerke-Kunden kommt seit Jahresbeginn aus-schlielich grner, also aus erneu-erbaren Energiequellen stammender Strom. Dabei richten sich die Stadtwerke nach einem Kriterienkatalog, den der Ver-band der Technischen berwachungs-vereine e. V. (VdTV) aufgestellt hat. So muss der kostrom beispielsweise in Energieanlagen produziert werden,

    Alles auf grnSTADTWERKE ORANIENBURG kostrom pur fr Privatkunden

    die nach modernen Umweltstandards arbeiten und kologisch vorbildlich sind, also den nationalen Anforde-rungen des Landschafts-, Natur- und Umweltschutzes entsprechen. Auer-dem verlangt der Katalog, dass die Be-treiber der Anlagen nicht in die Kern-energiewirtschaft eingebunden sind. Das heit, dass sie auch bei Engpssen keinen Strom aus Atomkraftwerken beziehen und in die Haushalte weiter-leiten drfen.Kunden erkennen den grnen Strom der Stadtwerke am RE-Siegel. Um fr einen besseren berblick im ko-Strommarkt zu sorgen, haben einige Vereine und Unternehmen verschie-dene kostrom-Gtesiegel eingefhrt. Das RE-Siegel des Unternehmens Kli-mainvest GmbH zhlt neben den Sie-geln von TV Nord, TV Sd und dem Ok-Power-Siegel von Energie Vision e. V. zu den gngigen kostromsiegeln in Deutschland. Im Unterschied zu ei-nigen anderen Zertifikaten lsst es kei-nerlei Verbindung zur Kernenergie zu.Doch wo kommt der grne Strom der Stadtwerke eigentlich her? Hauptsch-lich aus einem norwegischen Fluss-wasserkraftwerk vre Fiskumfoss in der Gemeinde Grong, nrdlich von Trondheim. Im Unterschied zu deut-schen Stauwasserkraftwerken wird hier vor allem die Bewegungsenergie des flieenden Wassers zur Stromer-zeugung genutzt. Diese kommt durch das bestehende, natrliche Geflle des Flusses zustande. Der Vorteil daran:

    Der Eingriff in die Natur ist nur mi-nimal. Dadurch konnte zum Beispiel eine hier verlaufende Fischtreppe er-halten bleiben, die Fischen die Mg-lichkeit gibt, Hindernisse wie Wasser-flle oder Stauanlagen zu berwinden. Ein gesunder, reichlicher Fischbestand ist so garantiert. Ergnzend zur nor-wegischen koenergie nutzen die Stadtwerke darber hinaus Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen aus Deutschland stammt.Durch die Umstellung auf Grnstrom sinkt die CO2-Bilanz der Stadtwerke Oranienburg in diesem Jahr voraus-sichtlich um 17.932 Tonnen. Der neue kostrom der Stadtwerke bringt den Oranienburgern aber noch einen weiteren Nutzen: Mit einem Teil ih-res Gewinnes aus dem Stromverkauf mchten die Stadtwerke Projekte in Oranienburg frdern, die sich fr Kli-maschutz und regenerative Energie stark machen. Dies kann zum Bei-spiel durch die Investition in Photo-voltaikanlagen geschehen. Vor allem sollen aber ideenreiche Oranienbur-gerinnen und Oranienburger gefr-dert werden. Jeder, der eine pfiffige, gemeinntzige Projektidee aus den genannten Bereichen hat, kann bei den Stadtwerken einen entsprechen-den Antrag stellen. Als Ansprechpart-nerin steht dafr Frau Rea Gielow zur Verfgung (Telefon: 03301/608513, E-Mail: [email protected]). Oder Sie be-suchen die Stadtwerke in der Klagen-furter Str. 41.

    Am Siegel zu erkennen: Der neue Stadt-werke-Strom stammt ausschlielich aus erneuerbaren Energiequellen.

    Von hier kommt der grne Stadtwerkestrom: Das norwegische Flusswasserkraftwerk in Grong.

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  • oranienburger stadtmagazin februar 2014 | 11AU S STA D T U N D V E RWA LT U N G

    Behindertenparkplatz klingt lo-gisch, kann aber verwirren. Denn wer sein Auto hier parkt, muss einen speziellen Parkausweis besitzen und ihn gut sichtbar im Fahrzeug hinter-legen.

    Oft findet sich genau dort, wo man hin will, kein Parkplatz. Fr Menschen ohne krperliche Einschrnkungen ist es kein Problem ein paar Schritte zu laufen, doch fr Menschen mit schwe-rer Behinderung kann der Weg zum Ziel zu einer echten Strapaze werden. Deshalb gibt es an vielen Stellen Be-hindertenparkpltze, die mit einem entsprechenden Schild oder einer Bo-denmarkierung gekennzeichnet sind und sich meistens in direkter Nhe zu Eingngen befinden. Ein solcher Park-platz ist fr Behinderte kein Luxus, sondern zwingend notwendig. Beson-ders rgerlich wird es, wenn jemand sein Auto ohne entsprechende Erlaub-nis auf einem Behindertenparkplatz abstellt.Doch was genau ist ein Behinderten-parkplatz eigentlich und wer darf da-rauf parken? Mehr als 140 ffentliche und private Parkflchen fr behinder-te Menschen gibt es nach Schtzungen des Ordnungsamtes in Oranienburg und den Ortsteilen. Mit einer Min-destflche von 7,50 Meter x 2,50 Me-ter sind sie etwas breiter als normale Parkpltze und in der Regel sehr nahe an Geschfts- oder Behrdeneingn-gen angelegt. Weit verbreitet ist der Glaube, dass allein der Besitz eines Schwerbeschdigtenausweises zum Parken auf einem Behindertenpark-platz berechtigt. Doch nur mit einem speziellen Behindertenparkausweis ist es erlaubt, hier sein Auto abzustel-len. Um den zu bekommen, mssen bestimmte medizinische Vorausset-zungen erfllt sein. Einen blauen, europaweit gltigen Parkausweis be-kommen beispielsweise Blinde oder schwerbehinderte Menschen mit au-ergewhnlicher Gehbehinderung. 327 solcher Parkausweise sind aktu-ell in Oranienburg gltig. Seit 2009 knnen noch weitere Personen eine Parkerleichterung in Anspruch neh-men. Personen, die zum Beispiel an Morbus Crohn mit einem Grad der Be-hinderung von mindestens 60 leiden oder schwerbehinderte Personen mit knstlichen Darmausgang und knst-licher Harnableitung, wenn hierbei

    Bitte nur mit Erlaubnis!BEHINDERTENPARKPLATZ Das muss beachtet werden

    ein Grad der Behinderung von wenigs-tens 70 vorliegt, haben Anspruch auf einen orangefarbenen Parkausweis. Er erlaubt ebenfalls die Benutzung von Behindertenparkpltzen, gilt aber aus-schlielich in Berlin und Brandenburg. 19 solcher Parkausweise sind derzeit in Oranienburg ausgestellt. Ob die medi-zinischen Voraussetzungen fr einen Behindertenparkausweis erfllt sind, prft das Landesamt fr Soziales und Versorgung in Potsdam. Erst wenn hier ein entsprechendes Merkzeichen im Schwerbeschdigtenausweis einge-tragen wird, kann damit beim Land-kreis Oberhavel der formlose Antrag auf einen Parkausweis gestellt werden.Ist ja nur fr kurz!: Etwa fnf Prozent aller kostenpflichtigen Verwarnungen fallen in Oranienburg auf die uner-laubte Benutzung von Behinderten-parkpltzen. Das sind immerhin 800 bis 1000 Flle, die das Ordnungsamt pro Jahr registriert. Eine Strafe von 35 Euro muss fr das Parken auf einem Behindertenparkplatz ohne entspre-chenden Ausweis gezahlt werden. Laut

    Hier ist Rcksichtnehmen angesagt: Fr Menschen mit schwerer Behinderung kann es zur groen Last werden, wenn der Parkplatz schon unerlaubt besetzt ist.

    Wer hilft mir weiter?Zustndig fr die Ausstellung von Parkausweisen ist der Fachbereich Verkehr und Ordnung beim Landkreis Oberhavel. Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Regine Dietl (Telefon 03301/601 5924, E-Mail: [email protected]) zur Verfgung.Auf der Internetseite des Landkreises Oberhavel www.oberhavel.de finden Sie im Bereich Brgerservice alle wei-teren Informationen zu diesem Thema sowie das Merkblatt Bewilligung von Parkerleichterungen fr besondere Gruppen schwerbehinderter Men-schen.

    Straenverkehrsordnung wren die Mitarbeiter des Ordnungsamtes so-gar dazu berechtigt, das Auto sofort abschleppen zu lassen. Doch soweit muss es gar nicht erst kommen: Mit etwas mehr Wachsamkeit und Rck-sichtnahme beim Parken lsst sich ein teures Knllchen ganz einfach vermei-den!

  • 12 | oranienburger stadtmagazin februar 2014 AU S STA D T U N D V E RWA LT U N G

    Ob Wirtschaftskraft, Einwohnerzah-len, Rckkehrrate oder Sonnenstun-den: Zum Jahresbeginn gibt es lauter gute Nachrichten aus Oranienburg.

    Oranienburg ist Spitze! Das geht aus einer Rangliste des Wirtschaftsma-gazins Focus Money hervor, die Anfang Januar verffentlicht wurde. In dem Ranking, das alle deutschen Stdte und Landkreise miteinander vergleicht, wird Oberhavel zur wirt-schaftsstrksten Region Ostdeutsch-lands erklrt. Auch das Leibniz-Insti-tut fr Lnderkunde bringt nur Gutes fr Oranienburg ans Tageslicht: Laut einer aktuellen Studie ist Oberhavel Brandenburgs Spitzenreiter bei der Rckkehrrate ehemals Weggezogener. Oranienburgs Brgermeister Hans-Joachim Laesicke erklrt hierzu: Der Regionale Wachstumskern Oranien-burg-Hennigsdorf-Velten (RWK OHV) ist der wirtschaftliche Motor Ober-havels und Zentrum des wirtschaft-lich erfolgreichsten Landkreises Ost-deutschlands. Wir sind stolz auf diese Entwicklung und werden auch knftig alles tun, um diesen Spitzenplatz er-folgreich zu behaupten!Oranienburg wchst! Zu den erfreu-lichen Nachrichten aus dem Bereich Wirtschaft gesellen sich die Zahlen aus dem Melderegister des Brgeramtes: Genau 42 813 Menschen leben zum Anfang des Jahres 2014 in der grnen Havelstadt. Ein Jahr zuvor waren es zum gleichen Datum 42 365. Damit kann insgesamt ein Plus von 448 Ein-wohnerinnen und Einwohnern ver-zeichnet werden. Die Zahl der Zuzge berstieg dabei die Zahl der Wegzge

    Ganz weit vornSTATISTIK Oranienburg in vielen Bereichen top

    Nicht nur in Sachen Wirtschaft top! Auch Oranienburgs Bevlkerung wchst weiter an.

    sogar um 606 Personen (2280 Neu-brger gegenber 1674 Abwande-rern). Brgermeister Laesicke freuen die Zahlen: Wie erhofft setzt sich der positive Trend bei der Oranienburger Bevlkerungsentwicklung fort. Um die Grundlage dafr zu legen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt, drfen wir uns keine Pause bei der weiteren Stadtentwicklung gnnen. Wichtige Infrastrukturprojekte, die noch mehr Menschen bewegen sollen, nach Ora-nienburg zu ziehen bzw. hier zu blei-ben, stehen zum Beispiel mit der neu-en Stadtbibliothek oder dem Ausbau des Abwassernetzes in Friedrichsthal und Malz auch in diesem Jahr an.ber Oranienburg als starkem Wirt-

    schaftsstandort und beliebtem Wohn-ort scheint derzeit also die Sonne. Dazu passt eine weitere Meldung, die der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) bereits am Neujahrstag verkn-dete: Oranienburg hatte 2013 die meis-ten Sonnenstunden in der Region Ber-lin/Brandenburg!

    Ausfhrlichere Informationen zu diesen Themen finden Sie in den Meldungen auf www.oranienburg.de. Dort sind auch die Links hinter-legt, mit denen Sie zu dem Ranking von Focus Money und zur Studie des Leibniz-Instituts gelangen.

  • oranienburger stadtmagazin februar 2014 | 13R T S E L S E I T E

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    Das Oranienburger BilderrtselRATEN SIE MIT und gewinnen Sie einen TURM-ErlebnisCity-Gutschein

    1. DIE AUFGABE

    Hoch oben: Welches wichtige Gebude ziert dieser Turm und wo steht es? Wenn Sie wissen, wo sich das Gebu-de befindet, das wir hier fotografiert haben, schreiben Sie uns unter Anga-be Ihrer Anschrift und Telefonnum-mer an:

    Stadt Oranienburg Stadtmagazin Schloplatz 1 16515 Oranienburg

    [email protected]

    (03301) 600 99 6014

    Einsendeschluss ist der 21. Februar 2014. Mitarbeiter/innen der Stadt-verwaltung sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

    Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir einen Familiengut-schein fr die TURM ErlebnisCity (Tageskarte Erlebnisbad fr 2 Er-wachsene und 2 Kinder).

    2. DER LOHN

    VIEL GLCK!

    AUFLSUNG AUS DER LETZTEN AUSGABE Dieses Denkmal fr die Gefallenen des Ersten Weltkrieges steht am Kreisverkehr Kremmener Strae/Dr.-Kurt-Schumacher-Strae. Es stammt vom Bildhauer Hermann Hosaeus und stand von 1929 bis 1950 am Schlossplatz. Nach jahrelanger Lage-rung auf dem Stdtischen Friedhof und hinter dem Blumenthalschen Haus erwachte das Denkmalaus dem Dornrschenschlaf und wurde 1996 frisch restauriert an der heutigen Stelle eingeweiht.ber ein Oranienburger berraschungspaket kann sich Ronja Cunert freuen. Glckwunsch!

  • 14 | oranienburger stadtmagazin februar 2014 J U BI L E N & G L C K W N S C H E

    GEBURTSTAGE97. Geburtstag

    Herta TrostmannElise Brauner

    96. GeburtstagFrieda Donner

    94. GeburtstagGnther Broesicke

    Hans DrseHildegard SchubertGertrud Pobitschka

    93. GeburtstagAnnelies Starck

    Hilda WardaErna SteinIlse Kilian

    92. GeburtstagIngeborg Haverland

    Margott Szelag

    91. GeburtstagAnna FriesenIlse StoepelIrma Kelm

    90. GeburtstagHerbert Wilde

    Ingeborg AlbertRuth Schwudtke

    Liesbeth ProsetzkiRuth Dierke

    Charlotte WolffFrieda Hauf

    85. GeburtstagGerda Dittmann

    Hans-Joachim SchwrmerHarry DohseUrsula Barz

    Christel VoigtGerda Rengert

    Florentina SaranaGnter Heinrich

    Elisabeth NowickiSophie Kalk

    Walter LiebichGisela Schmidt

    Anita FettChrista Bergsdorf

    Georg HaaseLudmilla Kelm

    80. GeburtstagHilde Renner, Irene Fritsch

    Rutgild Bienk, Waltraud HaakEva-Maria Nickel, Ingeborg Riebesam

    Christel Polensky, Christa FitzkeHannelore Kretz, Maximilian Loos

    Horst Tscherntke, Rosa ClemensInge Drieschner, Norbert Ullrich

    Manfred Quade, Lothar GahrmannSiegmund Jamrath, Brigitte Wst

    70. GeburtstagNorma Bloch, Kathrin Sell

    Waltraud Ahnert, Monika BusseErika Rinn, Rudolf Neumann

    Siegfried Preuhs, Hannelore LbeckNorbert Schulte, Ida Stankevich

    Regina ZimmermannHansjoachim Monte

    Brbel Blum, Ingrid LandgrafHeidemarie Brudhl-Osti

    Margarete GntherErika Zitzmann, Gerda DuggeAnita Dunkel, Horst Ulbricht

    Dietmar Werner, Friedrich AckermannGerhard Milbrandt, Erika Pilke

    Harald Radke, Christa ImbsHans-Joachim Lukomski

    Jrgen Degler, Heiko SemperIngrid Lehmann, Ursula Janen

    Elke Schulz, Christine Nennemann

    EHEJUBILEN60. Ehejubilum

    Gnther und Margot RemerOtto und Elfriede Keuchel

    Siegmund und Edith MattukatHeinz und Johanna Pflugbeil

    55. EhejubilumManfred und Christel Spittler

    50. EhejubilumAlbert und Annaliese GabertWilfried und Christa KontherManfred und Irmgard Adler

    G EBURTEN

    07.12. Jolina Schlger10.12. Tyler Stahl11.12. Domenik Peters11.12. Connar Schulz12.12. Jonas Rolle13.12. Alina Klahr16.12. Nora Fnfhaus17.12. Marlene Sophie Hahs18.12. Johanna Dibbert23.12. Greta Luise Klemke23.12. Frieda Lila Klemke30.12. Lucien Pascal Reuter31.12. Ella Annett Gresko

    J U B I L E N Gesundheit, Wohlergehen und viel Glck!Der Brgermeister gratuliert allen Jubilaren nachtrglich zu ihrem Ehrentag im Dezember!

    Magdalena Christa WolskiIngrid Lagatz

    Hannelore RieweVasili Schein

    Irmgard HemmerlingChristel CollinManfred Jhn

    Inge KollatJoachim Schnlein

    Fredi NuAnneliese FischerErnst Hoffmann

    Hermann GntherodtHans-Joachim Albrecht

    Alfred BlaschkowskiKthe PlaschkaErika Schmidt

    Edeltraud ThurauGnter PaechFred Scheibe

    75. GeburtstagWolfgang Dillner

    Hildegard WeinertKlaus KirschnerWerner Pursian

    Manfred MehlfeldWaltraud Osterode

    Gerda ErdmannKlaus SeegerPeter Hampe

    Siegfried GieselerChrista KurthKarin Schulz

    Armin DhlerChristel Dewald

    Hannelore KubischUrsula Mbes

    Herwig NeureitherWilfried Rieger

    Gerhard ZimmermannHeinz HaverlandIngrid Reinicke

    Gerlinde NeubertInge GutzeitIngrid Grke

    Manfred RiehnChrista OpitzJrgen Gluth

    Marianne ZwickKarlheinz Aukthun

    Klaus HerzbergGerhard Laabs

    Christa DammenhaynOtto Malig

    Heinz ManzlMinna Ostwald

    Brigitte ZugschwerdtHilde Brger

    Jrgen GruhneChrista BaufeldRosemarie Jantz H

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  • oranienburger stadtmagazin februar 2014 | 15J U BI L E N & G L C K W N S C H E

    GEBURTSTAGE100. GeburtstagHerta Dahmen

    95. GeburtstagAnna Hein

    94. GeburtstagAnnerose Denner

    Anna SchmohlIngeborg KrammElisabeth Richter

    93. GeburtstagRolf Bendel

    Elsbeth PekkerRegina Koerke

    Herta Kolbe

    92. GeburtstagUrsula RummrichMargarete Thamm

    Maria JobbReinhold Berg

    91. GeburtstagMargarete Hennicke

    Elisabeth WeberGerda Kniest

    Marianne Kabus

    90. GeburtstagGertrud WilkeChristel Molt

    Margita SchlzelAnna-Maria Fernow

    Ingrid TeubelMaria Ottinger

    Gertrud Wernicke

    85. GeburtstagHildegard Kurzawa

    Ruth AnclamHelene HoffmannChristel Brauner

    Gerda VoigtErika Riebe

    Heinz MarquardtHorst Brunzel

    Regina BenickeArno-Erhard SchulzChrista Wendland

    Gerda MichaelWolfgang LudwigLiselotte KrohnHeinz Richter

    80. GeburtstagWalter Alber, Horst Frantziok

    Michael Recker, Siegfried Dolling

    Uwe HafeldJrg BorgwardtUwe Taedner

    Christel RtherErika Oppermann

    Freya GregorAnnerose Lulei

    Klaus HeinzelmannDoris Krummrey

    Jutta GrunerNorbert Freundt

    Rosemarie LorenzWerner Schmidt

    Hans-Joachim SchnellChristiane TutschIngrid Mehlfeld

    Karl-Heinz StaatsRolf GenennigGerda Kerlin

    Wolfgang KlerIngrid CollinWerner Latka

    Gerlinde RiedelErich Krzonkalla

    Hans-Joachim DietrichKarl-Heinz Schulz

    Joachim HartmannEckhard Linke

    Jrgen BrzozowskiElke Rast

    EHEJUBILEN60. Ehejubilum

    Harald und Inge FrankeHeinz und Lieselotte Moritz

    55. EhejubilumHans und Gisela Rckert

    Werner und Ingeborg Knz

    50. EhejubilumHeinz und Karin PreibischManfred und Brigitte Groh

    Heinz-Jrgen und Ruth ValdeckUwe und Ursula Georg

    Klaus und Martha Laida

    G EBURTEN

    02.01. Emelie Kuntsche05.01. Pia Irene Dalcke07.01. Klaas Stangneth09.01. Jarno Schweimanns10.01. Paula Wessel10.01. Noah Alexander Baumann12.01. Luc Emil Schachschneider14.01. Caroline Abel15.01. Greta Valentina Ceglewski

    J U B I L E N Gesundheit, Wohlergehen und viel Glck!Der Brgermeister gratuliert allen Jubilaren nachtrglich zu ihrem Ehrentag im Januar!

    Gnter AlbrechtAlbin NiewiadomskiInge Kronhofmann

    Erika OppitzCharlotte FladungIngeburg VorwerkLiane Galikowski

    Inge SchwieghausMarga Kanthak

    Tamara Tschcheidse

    75. GeburtstagErich Serve

    Jutta TscherntkeBrigitte MiskoRegina Plath

    Elisabeth HeideckeMarlene Bayram

    Leni KunzeMargot Riedel

    Hildegard WiggertHorst Schmidt

    Christa GolinskeWaltraut Graf

    Gerda RupertusRenate de Bernardo

    Helga ClasenDieter KruseHorst Dudla

    Renate HarbigBrigitte Iden

    Wilfried KontherGert Michel

    Else JachJutta Brge

    Helga HengstGudrun List

    Gnther BornWilhelm AhnePeter Spiegel

    Regina NowosatkoUlrich Held

    Ingrid KuntscheKarl-Heinz PoostBrigitte Powileit

    Ingrid KnigGnter Zolchow

    Gnter LehmannAnnerose Gdicke

    70. GeburtstagAnica DrzisgaKarin Donner

    Detlef WollmannHeidemarie Nishalk

    Maria StephanVeronika Wegener

    Rdiger PohlIngrid Kittlaus

    Hannelore LkeReinhard GreifenbergHans-Jrgen Hoehne H

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  • 16 | oranienburger stadtmagazin februar 2014 V E R A N STA LT U N G E N & T E R M I N E

    08.02. | SAMSTAG14:00 | Sachsenhausen Konzentrationslager, Spezial-lager, Gedenksttte. Eine berblicksfhrung durch die verschiedenen Phasen der Ge-schichte von Sachsenhausen. Gedenksttte und Museum Sachsenhausen, Strae der Nationen 22 | 3, (erm. 2,)

    20:00 | The Stout Scouts.Groes Irish-Folk-Konzert mit den Stout Scouts und der Berliner Band Celtic

    Gobshites in der akustisch und atmosphrisch reizvol-len Nicolai-Kirche. Geboten wird eine tanzbare Mischung aus peitschenden Polka-Rhythmen bis hin zu groen Gassenhauern des Irish Folk.Einlass ab 19 Uhr. Nicolai-Kirche, Havelstr. 28 | 10, (erm- 8,)

    20:00 | Karneval mal anders die lustige Faschingsparty. 3 x 10 nrrische Jahre wir kriegen keine grauen Haare lautet das Motto in der Jubilums-Saison des Lehnitzer Karneval Klubs (LKK). Kulturhaus Friedrich Wolf, Friedrich-Wolf-Str. 31, OT Lehnitz | 15, | Tickets: (03301) 7091211

    09.02. | SONNTAG16:00 | Alles wegn de Leut Walter Plathe singt Coup-lets von Otto Reutter.Orangerie, Kanalstr. 26a(Leider bereits ausverkauft)

    15:00 | Der Vorleser in der Kaffeetante liest diesmal

    VERANSTALTUNGSKALENDERwww.oranienburg.de/veranstaltungen

    aus Die kleine Eule und der Weg ins Leben von Janwillem van de Wetering. Die kleine Eule ist ziemlich schlau. Sie wei, was das Wichtigste im Leben ist wahre Weisheit. Klar, dass sie das natrlich sofort jedem erzhlen will. Aber das Wild-schwein will von der Weisheit gar nichts wissen ... Fr Kinder im Vorlesealter eine Tiergeschichte, fr groe Kinder und Erwachsene eine Einfhrung in den Zen-Bud-dhismus ... Caf/Bistro Kaf-feetante im Oranienwerk, Kremmener Str. 43

    10.02. | MONTAG20:00 | Kino fr Kenner: Captain Phillips. Regis-seur Paul Greengrass setzt sich auf vielschichtige Weise mit der Entfhrung des US-Containerschiffs Mearsk Alabama durch somalische Piraten im Jahr 2009 ausein-ander. Sein charakteristischer Stil macht den Film gleichzei-tig zu einem fesselnden Thril-ler und einem komplexen Portrait der zahlreichen Glo-balisierungsfolgen. Im Mit-telpunkt steht die Beziehung zwischen dem kommandie-renden Offizier der Alabama, Kapitn Richard Phillips (der zweifache Oscar-Preistrger

    Tom Hanks) und seinem soma-lischen Gegen-spieler Muse (Bark-

    had Abdi). Auf ihrem unum-kehrbaren Kollisionskurs vor der Kste Somalias, mssen die beiden Mnner am Ende einen hohen persnlichen Preis bezahlen fr wirtschaft-liche Zwnge, die jenseits ihrer Kontrolle liegen ... (FSK 12) Filmpalast, Berliner Str. 40 | 5,

    12.02. | MITTWOCH13:00-18:00 | Reha-Fachtag des Rollets-Reha-Netzwerks.Im Fokus steht der immo-bile Mensch, insbesondere Rollstuhlfahrer. Vorfhrun-gen, Workshops und ein persnlicher Austausch ber neueste Entwicklungen in der Orthopdie- und Rehabi-litationstechnik, die Prsenz von Verbandsarbeit, sozialen Organisationen und Kran-kenkassen sollen einen leben-digen Erfahrungsaustausch bieten. Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum, Andr-Pican-Str. 39

    14:00-18:00 | Tag der offenen Tr. Lernen Sie das breit gefcherte Bildungsprofil des Georg-Mendheim-Oberstu-fenzentrums kennen. Auch eine unkomplizierte Anmel-dung fr das kommende Schul- und Ausbildungsjahr 2014/15 ist hier mglich.Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum, Andr-Pican-Str. 39

    13.02. | DONNERSTAG

    10:00 | Spatzenkino: Win-ter im Tal der Muminken.Eigentlich machen alle Mu-mintrolle Winterschlaf. Nur Mumin mchte den Winter kennenlernen und mit ihm alle, die wach geblieben sind. (ab 4 Jahre) Filmpalast, Berli-ner Str. 40 | 1,50

    15:00 | Seniorenschwoof mit Klaus. Livemusik. Reservie-rung erbeten. Waldhaus am Lehnitzsee, Bernauer Str. 147, (03301) 578998

    14.02. | FREITAG(VALENTINSTAG)

    14:00 | Chanson-Programm mit Jean-Luc Dancy (Gitarre). Regine-Hildebrandt-Haus, Sachsenhausener Str. 1

    19:00 | Klassische Gitarren-musik bei einem 3-Gnge-Men. Der russische Musiker Andrean, der an der Moskau-er Philharmonie musiziert hat, begleitet musikalisch durch den kulinarischen Abend. Caf-Restaurant Rendzvous, Bernauer Str. 92 | 19, p. P. (3-Gnge-Men)

    15.02. | SAMSTAG

    15.- 16.02. | 10:00- 18:007. Oberhavel Handwerker-messe die einzigartige Ausstellung rund um die Im-mobilie fr den Innen- und Auenbereich. Zahlreiche Handwerkerfirmen und bran-chenbezogene Unternehmen prsentieren sich zwei Tage, halten fachbezogene Vortrge und stellen ihre Dienstleis-tungen und Produkte vor (s. auch Potrait auf Seite 6).TURM ErlebnisCity | 3, (erm. 1,) | www.oberhavel-handwerkermesse.de

    15:00 | Konzert mit Jack Day und der Schlagzeugerin Edith Salmen. Nicolai-Kirche, Havelstr. 28

    20:00 | Karneval-Festver-anstaltung des LKK. 3 x 10 nrrische Jahre wir kriegen keine grauen Haare lautet das Motto in der Jubilums-Sai-son des Lehnit-zer Karneval Klub (LKK). Festveranstaltung mit viel Musik, Tanz, Btten-

    foto: stout scouts

    Weitere Informationen finden Sie jederzeit online unter

  • FR DIE STADT ORANIENBURG

    IMPRESSUM Das AMTSBLATT FR DIE STADT ORANIENBURG / ORANIENBURGER NACHRICHTEN erscheint in der Regel elfmal im Jahr (nderungen vorbehalten) und wird einzeln oder als Beilage des Oranienburger Stadtmagazins mit der Verbraucherzeitung Mrker in der Stadt Oranienburg verteilt sowie in der Stadtverwaltung ausgelegt. Das Amtsblatt wird auerdem im Internet unter www.oranienburg.de (Menpunkt Brgerservice) verffentlicht. ABONNEMENT Das Amtsblatt kann zudem gemeinsam mit dem Oranienburger Stadtmagazin direkt beim Heimatblatt Brandenburg Verlag (s. unten) mit einem Jahresabonnement in Hhe von EUR 29,81 bezogen werden. HERAUSGEBER des Amtsblattes und verantwortlich fr den amtlichen Teil: Stadt Oranienburg, Der Brgermeister, Schloplatz 1, 16515 Oranienburg VERLAG (PRODUKTION/ANZEIGEN) Heimatblatt Brandenburg Verlag GmbH, Panoramastr. 1, 10178 Berlin, Tel. (030) 28 09 93 45, www.heimatblatt.de FOTONACHWEIS Alle Fotos, sofern nicht anders verzeichnet: Stadt Oranienburg KONTAKT Stadt Oranienburg, Stabsstelle ffentlichkeitsarbeit, Frau Rabe, Tel. (03301) 600-8102, Fax (03301) 600-99-8102, Informationen bitte an: [email protected] NCHSTE AUSGABE Die nchste Ausgabe des Amtsblattes erscheint voraussichtlich am Samstag, 15. Mrz 2014. Redaktionsschluss ist der 26. Februar 2014.

    ORAN I EN BURG ER NACH RICHTENOranienburg, den 08.02.2014 23. Jahrgang Nummer 1

    INHALTSVERZEICHNIS NUMMER 1/2014

    Amtlicher Teil

    1. Wahlbekanntmachung der Wahlleiterin vom 14.01.2014 ........................................................................................................Seite 2

    2. Entwsserungsbetrieb Oranienburg - Festsetzungen nach 14 Absatz 1 Nummer 1 EigV fr das Wirtschaftsjahr 2014 ..........Seite 7

    3. Planfeststellung fr den 6-streifigen Ausbau der Bundesautobahn (BAB) 10 ..........................................................................Seite 7

    4. Bebauungsplan Nr. 92 Maulbeerbaumweg Erneute Beteiligung der ffentlichkeit gem 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB i.V.m. 13 Abs. 2 Nr. 2 BauGB und 4a Abs. 3 BauGB ...........................................................Seite 8

    5. Wohnbaulandkataster Oranienburg; Bekanntgabe der Absicht zur Verffentlichung gem 200 Abs. 3 Baugesetzbuch ........Seite 10

    6. Bekanntmachung neuer Rechtszustand Beschluss ber die vereinfachte Umlegung VU9184 Wensickendorf VIII...................................................................................................................................Seite 10

    7. Einladung der Jagdgenossenschaft Oranienburg/Sachsenhausen ........................................................................................Seite 11

    8. Beschlsse der Stadtverordnetenversammlung am 16. Dezember 2013 ...............................................................................Seite 11

    9. Korrektur einer Amtlichen Bekanntmachung ........................................................................................................................Seite 12

    Nichtamtlicher Teil

    Ausbau der Birkenallee Auslage der Entwurfsplanung .......................................................................................................Seite 12

    Information des Tiefbauamtes - Heranziehung zu Straenausbaubeitrgen .........................................................................Seite 12

    Information des Landesamtes fr Lndliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Prenzlau Hinweis auf die Mglichkeit zur Einsichtnahme in die Prsentation der Aufklrungsveranstaltung gem 5 Flurbereinigungsgesetz zur Umstellung des Bodenordnungsverfahrens Vehlefanz/Beregnungsanlage Unternehmensflurbereinigung Ausbau A 10 ...Seite 13

    Was erledige ich wo? .............................................................................................................................................................Seite 13

  • AMTSBLATT FR DIE STADT ORANIENBURG2 | Nummer 1 8. Februar 2014

    Amtlicher Teil

    Wahlbekanntmachung der Wahlleiterin

    Wahlen der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg und der Ortsbeirte der Ortsteile Friedrichsthal, Germendorf, Lehnitz, Malz, Sachsenhausen, Schmachtenhagen, Wensickendorf und Zehlendorf am 25. Mai 2014 Bekanntmachung der Wahlleiterin vom 14.01.2014

    Gem 26 und 64 Absatz 3 des Brandenburgischen Kommunalwahl-gesetzes (BbgKWahlG) und 31 Absatz 2 und 3 der Brandenburgischen Kommunalwahlverordnung (BbgKWahlV) mache ich Folgendes bekannt:

    I. Wahltermine fr die Hauptwahlen sowie die Wahlzeit

    Aufgrund der Verordnung ber den Wahltag und die Wahlzeit der lan-desweiten Kommunalwahlen 2014 vom 4. September 2013 finden die Wahlen (Hauptwahlen) der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg und der Ortsbeirte der Ortsteile Friedrichsthal, Ger-mendorf, Lehnitz, Malz, Sachsenhausen, Schmachtenhagen, Wensi-ckendorf und Zehlendorf am Sonntag, den 25. Mai 2014 in der Zeit von 8 bis 18 Uhr statt.

    II. Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlgen

    Nachdem der Minister des Innern die Wahltermine fr die vorge-nannten Haupt- und Stichwahlen durch Rechtsverordnung bestimmt hat, fordere ich gem 31 Absatz 2 Satz 3 BbgKWahlV auf, die Wahlvorschlge fr diese Wahlen mglichst frhzeitig einzureichen. Ergnzend hierzu weise ich auf Folgendes hin:

    A. Wahl zur Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg

    1. Anzahl: Es sind insgesamt 36 Stadtverordnete zu whlen.

    2. Wahlkreise Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg hat durch

    Beschluss vom 16.12.2013 das Wahlgebiet in folgende fnf Wahl-kreise eingeteilt:

    Wahlkreis 1: Ortsteile Sachsenhausen, Friedrichsthal und Malz, Oranienburg (Wahlbezirke 1, 2, 23, 24, 28, 3, 6 und 10) Wahlkreis 2: Oranienburg, Ortsteile Schmachtenhagen, Wensickendorf, Zehlendorf (Wahlbezirke 4, 5,7, 29, 30, 31 und 32) Wahlbezirk 3: Oranienburg ( Wahlbezirke 8, 9 , 11, 12, 16 und 17 ) Wahlbezirk 4: Oranienburg und Ortsteil Germendorf (Wahlbezirke 13, 14, 15, 18, 19 und 25) Wahlbezirk 5: Oranienburg und Ortsteil Lehnitz (Wahlbezirke 20,

    21, 22, 26 und 27 ).

    3. Wahlvorschlagsrecht und Einreichungsfrist

    3.1 Wahlvorschlge knnen von Parteien, politischen Vereini-gungen und Whlergruppen sowie Einzelbewerberinnen und Einzelbewerbern eingereicht werden. Daneben knnen Parteien,

    politische Vereinigungen und Whlergruppen auch gemeinsam einen Wahlvorschlag als Listenvereinigung einreichen. Sie drfen sich jedoch bei jeder Wahl nur an einer Listenvereinigung beteiligen; die Beteiligung an einer Listenvereinigung schliet einen eigenstndigen Wahlvorschlag fr dieselbe Wahl aus.

    3.2 Die Wahlvorschlge sollten mglichst frhzeitig eingereicht werden. Sie mssen sptestens bis zum Donnerstag, den 20. Mrz 2014, 12 Uhr, bei der Wahlleiterin der Stadt Oranienburg, Schloplatz 1, 16515 Oranienburg, schriftlich eingereicht werden.

    4. Besondere Anzeigepflicht fr Listenvereinigungen

    Die Absicht, sich zu einer Listenvereinigung zusammenzuschlie-en, ist der Wahlleiterin fr die Stadt Oranienburg durch die fr das Wahlgebiet zustndigen Organe aller am Zusammenschluss Betei-ligten sptestens bis zum Donnerstag, den 20. Mrz 2014, 12 Uhr, schriftlich anzuzeigen. Die Erklrung der an dem Zusammenschluss beteiligten Gruppierungen muss bei Parteien oder politischen Verei-nigungen von mindestens zwei Mitgliedern des fr das Wahlgebiet zustndigen Vorstands, darunter der oder dem Vorsitzenden oder ei-ner Stellvertreterin oder einem Stellvertreter, bei Whlergruppen von der oder dem Vertretungsberechtigten der Whlergruppe unterzeich-net sein.

    5. Inhalt der Wahlvorschlge

    5.1 Die Wahlvorschlge sollen nach dem gem 93 erlassenen Muster-vordruck ( Anlage 5a) zu 32 Absatz 1 Satz 1 BbgKWahlV eingereicht werden. Sie mssen enthalten

    a) den Familiennamen, die Vornamen, den Beruf oder die Ttigkeit, den Tag der Geburt, den Geburtsort, die Staatsangehrigkeit und die Anschrift einer jeden Bewerberin und eines jeden Bewerbers in erkennbarer Reihenfolge,

    b) als Wahlvorschlag einer Partei oder politischen Vereinigung den vollstndigen Namen der einreichenden Partei oder politischen Vereinigung und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwendet, auch diese; der im Wahlvorschlag angegebene Name der Partei oder politischen Vereinigung muss mit dem Namen bereinstim-men, den diese im Lande fhrt,

    c) als Wahlvorschlag einer Whlergruppe den Namen der einreichen-den Whlergruppe und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwen-det, auch diese; aus dem Namen muss hervorgehen, dass es sich um eine Whlergruppe handelt; der Name und die etwaige Kurzbe-zeichnung drfen nicht den Namen von Parteien oder politischen Vereinigungen oder deren Kurzbezeichnung enthalten,

  • AMTSBLATT FR DIE STADT ORANIENBURG Nummer 1 8. Februar 2014 | 3

    Amtlicher Teil

    d) als Wahlvorschlag einer Listenvereinigung den Namen der Listen-vereinigung und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwendet, auch diese; zustzlich sind die Namen und, sofern vorhanden, auch die Kurzbezeichnungen der an ihr beteiligten Parteien, politischen Ver-einigungen und Whlergruppen anzugeben,

    e) den Namen des Wahlgebietes und die Bezeichnung des Wahlkrei-ses.

    Der Wahlvorschlag einer Einzelbewerberin oder eines Einzelbewer-

    bers darf nur die unter Buchstabe a und e bezeichneten Angaben ent-halten.

    5.2 Jeder Wahlvorschlag muss mindestens eine Bewerberin oder einen Bewerber enthalten.

    Ein wahlkreisbezogener Wahlvorschlag darf hchstens insgesamt 10 Bewerberinnen und Bewerber enthalten.

    5.3 Daneben soll der Wahlvorschlag Namen, Anschrift und Telekommu-nikationsanschluss der Vertrauensperson und der stellvertretenden Vertrauensperson enthalten. Als Vertrauensperson kann auch eine Bewerberin oder ein Bewerber benannt werden. Soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, sind nur die Vertrauensperson und die stellvertretende Vertrauensperson, jede fr sich, berechtigt, verbind-liche Erklrungen zum Wahlvorschlag abzugeben und entgegenzu-nehmen.

    5.4 Der Wahlvorschlag einer Partei oder politischen Vereinigung muss von mindestens zwei Mitgliedern des fr das Wahlgebiet zustn-digen Vorstandes, darunter der oder dem Vorsitzenden oder einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter, unterzeichnet sein. Der Wahlvorschlag einer Whlergruppe muss von der oder dem Vertre-tungsberechtigten unterzeichnet sein. Die Vertretungsberechtigung ist auf mein Verlangen nachzuweisen. Der Wahlvorschlag einer Lis-tenvereinigung muss von jeder an ihr beteiligten Partei, politischen Vereinigung und Whlergruppe entsprechend unterzeichnet sein. Der Wahlvorschlag einer Einzelbewerberin oder eines Einzelbewerbers muss von dieser oder diesem unterzeichnet sein.

    5.5 Wichtige Beschrnkungen Jede Bewerberin und jeder Bewerber darf nur auf einem Wahlvor-

    schlag fr die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ora-nienburg benannt sein. Die Bewerberin oder der Bewerber auf dem Wahlvorschlag einer Partei darf nicht Mitglied einer anderen Partei sein, die mit einem eigenen Wahlvorschlag zu dieser Wahl antritt.

    6. Voraussetzungen fr die Benennung als Bewerberin oder Bewerber

    6.1 Die Benennung als Bewerberin oder Bewerber auf einem Wahlvor-schlag einer Partei, politischen Vereinigung, Whlergruppe oder Lis-tenvereinigung ist an folgende Voraussetzungen geknpft:

    a) Die Bewerberin oder der Bewerber muss gem 11 BbgKWahlG whlbar sein.

    b) Die Bewerberin oder der Bewerber muss durch eine Versammlung zur Aufstellung der Bewerberinnen und Bewerber gem 33 Bbg-KWahlG bestimmt worden sein (siehe Nummer 7).

    c) Die Bewerberin oder der Bewerber muss der Benennung auf dem Wahlvorschlag schriftlich zustimmen. Die Zustimmung ist nach dem gem 93 erlassenen Mustervordruck ( Anlage 7a ) zu 32 Absatz 5 Nummer 1 BbgKWahlV abzugeben. Wird der Wahl-vorschlag von einer Partei eingereicht, hat die Bewerberin oder der Bewerber in der Zustimmungserklrung zudem ihre oder seine Parteimitgliedschaften anzugeben oder zu erklren, dass sie oder er parteilos ist.

    Die in Buchstabe a und c genannten Voraussetzungen gelten ferner fr Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber.

    6.2 Zur Whlbarkeit

    6.2.1 Whlbarkeit von Deutschen Gem 11 Absatz 1 BbgKWahlG sind whlbar alle Deutschen im

    Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, die am 25. Mai 2014 das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten im Wahlgebiet ihren stndigen

    Wohnsitz oder gewhnlichen Aufenthalt haben. Eine Deutsche oder ein Deutscher ist nach 11 Absatz 2 BbgK-

    WahlG nicht whlbar, wenn sie oder er gem 9 BbgKWahlG vom Wahlrecht ausgeschlossen ist oder infolge Richterspruchs die Whlbarkeit oder die Fhigkeit zur Be-

    kleidung ffentlicher mter nicht besitzt.

    6.2.2 Whlbarkeit von Unionsbrgerinnen und Unionsbrgern Gem 11 Absatz 1 BbgKWahlG sind whlbar auch alle Staatsan-

    gehrigen anderer Mitgliedstaaten der Europischen Union (Belgien, Bulgarien, Dnemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Nieder-lande, sterreich, Polen, Portugal, Rumnien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes K-nigreich von Grobritannien und Nordirland sowie Republik Zypern), die am 25. Mai 2014 das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten im Wahlgebiet ihren stndigen

    Wohnsitz oder gewhnlichen Aufenthalt haben.

    Eine Unionsbrgerin oder ein Unionsbrger ist nach 11 Absatz 3 BbgKWahlG nicht whlbar, wenn sie oder er gem 9 BbgKWahlG vom Wahlrecht ausgeschlossen ist oder infolge Richterspruchs in der Bundesrepublik Deutschland die

    Whlbarkeit oder die Fhigkeit zur Bekleidung ffentlicher mter nicht besitzt oder

    infolge einer zivil- oder strafrechtlichen Einzelfallentscheidung im Herkunftsmitgliedstaat die Whlbarkeit nicht besitzt.

    6.3 Mit dem Wahlvorschlag ist mir fr jede Bewerberin und fr jeden Be-werber eine Bescheinigung der Wahlbehrde nach dem gem 93 erlassenen Mustervordruck ( Anlage 8a ) zu 32 Absatz 5 Nummer 2 BbgKWahlV einzureichen, dass die vorgeschlagene Bewerberin oder der vorgeschlagene Bewerber whlbar ist.

    Unionsbrgerinnen und Unionsbrger, die schriftlich ihre Zustim-mung zur Kandidatur erklrt haben, mssen mir mit der Bescheini-gung nach Satz 1 zustzlich eine Versicherung an Eides statt nach dem Muster der gem 93 erlassenen Mustervordruck (Anlage 8c) zu 32 Absatz 5 Nummer 3 BbgKWahlV ber ihre Staatsangehrig-keit und darber vorlegen, dass sie in ihrem Herkunftsmitgliedstaat nicht von der Whlbarkeit ausgeschlossen sind.

  • AMTSBLATT FR DIE STADT ORANIENBURG4 | Nummer 1 8. Februar 2014

    Amtlicher Teil

    7. Zur Aufstellung der Bewerberinnen und Bewerber gem 33 BbgKWahlG

    7.1 Die Bewerberinnen und Bewerber einer Partei oder politischen Verei-nigung und ihre Reihenfolge mssen in einer Versammlung der zum Zeitpunkt ihres Zusammentritts im gesamten Wahlgebiet wahlberech-tigten Mitglieder der Partei oder politischen Vereinigung in geheimer Abstimmung bestimmt worden sein (Mitgliederversammlung). Dies kann auch durch Delegierte geschehen, die von den Mitgliedern (Satz 1) aus ihrer Mitte in geheimer Wahl hierzu besonders gewhlt worden sind (Delegiertenversammlung).

    7.2 Wenn die Partei oder politische Vereinigung im Wahlgebiet keine Or-ganisation hat, knnen die Bewerberinnen und Bewerber sowie ihre Reihenfolge auch durch die im gesamten Amtsgebiet wahlberechtig-ten Mitglieder der Partei oder politischen Vereinigung oder deren Delegierte oder durch die fr die Wahl zum Kreistag des Landkreises Oberhavel wahlberechtigten Mitglieder der Partei oder politischen Vereinigung oder deren Delegierte bestimmt werden.

    7.3 Die Bewerberinnen und Bewerber einer Whlergruppe sowie ihre Reihenfolge mssen in einer Versammlung der zum Zeitpunkt ihres Zusammentritts im gesamten Wahlgebiet wahlberechtigten Mitglieder der Whlergruppe (Mitgliederversammlung) oder, wenn die Whler-gruppe nicht mitgliedschaftlich organisiert ist, in einer Versammlung der zum Zeitpunkt ihres Zusammentritts im gesamten Wahlgebiet wahlberechtigten Anhngerinnen und Anhnger (Anhngerinnen- und Anhngerversammlung) der Whlergruppe in geheimer Abstimmung bestimmt worden sein. Dies kann auch durch Delegierte geschehen, die von den Mitgliedern oder Anhngerinnen und Anhngern (Satz 1) aus ihrer Mitte in geheimer Wahl hierzu besonders gewhlt worden sind (Delegiertenversammlung). Die Ausfhrungen zu Nummer 8.2 gelten fr mitgliedschaftlich organisierte Whlergruppen entspre-chend.

    7.4 Die Bewerberinnen und Bewerber einer Listenvereinigung sowie ihre Reihenfolge mssen in einer gemeinsamen Mitglieder- oder Dele-giertenversammlung in geheimer Abstimmung bestimmt worden sein; im brigen gelten die Bestimmungen des 33 BbgKWahlG sinngem.

    7.5 Zu den Versammlungen sind die Mitglieder, Anhngerinnen und An-hnger oder Delegierten von dem zustndigen Vorstand der Partei oder politischen Vereinigung oder der oder dem Vertretungsberech-tigten der Whlergruppe mit einer mindestens dreitgigen Frist ent-weder einzeln oder durch ffentliche Ankndigung zu laden.

    7.6 Jede stimmberechtigte Teilnehmerin und jeder stimmberechtigte Teilnehmer der Versammlung ist fr die geheime Wahl der Bewer-berinnen und Bewerber sowie der Delegierten fr die Delegiertenver-sammlung vorschlagsberechtigt. Den Bewerberinnen und Bewerbern ist Gelegenheit zu geben, sich und ihr Programm der Versammlung in angemessener Zeit vorzustellen. In der Versammlung mssen sich mindestens drei Mitglieder, Anhngerinnen und Anhnger oder Dele-gierte an der Abstimmung beteiligen.

    7.7 ber die Mitglieder-, Anhngerinnen- und Anhnger- oder Delegier-tenversammlung ist eine Niederschrift nach dem gem 93 erlas-senen Mustervordruck ( Anlage 9a) zu 32 Absatz 5 Nummer 4 BbgKWahlV zu fertigen, die dem Wahlvorschlag beizufgen ist. Aus der Niederschrift muss die Art, der Ort und die Zeit der Versammlung, die Form der Einladung, die Anzahl der erschienenen Mitglieder, An-hngerinnen und Anhnger oder Delegierten sowie das Ergebnis der

    geheimen Wahl hervorgehen. Hierbei haben die Leiterin oder der Leiter der Versammlung und zwei von der Versammlung bestimmte Teilnehmerinnen oder Teilnehmer an Eides statt zu versichern, dass die gesetzlichen Mindestanforderungen an eine demokratische Auf-stellung der Kandidatinnen und Kandidaten gem 33 Absatz 5 BbgKWahlG beachtet worden sind.

    8. Untersttzungsunterschriften

    8.1 Befreiung von dem Erfordernis von Untersttzungsunterschriften

    8.1.1 Wahlvorschlge von Parteien und politischen Vereinigungen, die am 9. September 2013 aufgrund eines zurechenbaren Wahlvorschlags im 17. Deutschen Bundestag oder im 5. Landtag Brandenburg durch mindestens eine im Land Brandenburg gewhlte Abgeordnete oder durch mindestens einen im Land Brandenburg gewhlten Abgeord-neten oder im Kreistag des Landkreises Oberhavel durch mindestens eine Kreistagsabgeordnete oder durch mindestens einen Kreistags-abgeordneten oder in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg durch mindestens eine Stadtverordnete oder durch mindestens einen Stadtverordneten seit der letzten Wahl ununterbro-chen vertreten sind, sind von dem Erfordernis von Untersttzungs-unterschriften befreit.

    8.1.2 Wahlvorschlge von Whlergruppen, die am 9. September 2013 auf-grund eines zurechenbaren Wahlvorschlags im Kreistag des Land-kreises Oberhavel durch mindestens eine Kreistagsabgeordnete oder durch mindestens einen Kreistagsabgeordneten oder in der Stadtver-ordnetenversammlung Oranienburg durch mindestens eine Stadt-verordnete oder durch mindestens einen Stadtverordneten seit der letzten Wahl ununterbrochen vertreten sind, sind von dem Erfordernis von Untersttzungsunterschriften befreit.

    8.1.3 Das Erfordernis von Untersttzungsunterschriften gilt ferner nicht fr Listenvereinigungen, wenn mindestens eine der an ihr beteilig-ten Gruppierungen wenigstens eine der in Nummer 9.1.1 oder 9.1.2 genannten Voraussetzungen fr die Befreiung von diesem Erfordernis erfllt.

    8.1.4. Wahlvorschlge von Einzelbewerberinnen und Einzelbewerbern, die am 9. September 2013 aufgrund eines Einzelwahlvorschlags im Kreistag des Landkreises Oberhavel oder in der Stadtverordnetenver-sammlung Oranienburg vertreten sind, sind von dem Erfordernis von Untersttzungsunterschriften befreit.

    8.2 Wichtige Hinweise

    8.2.1 Dem Wahlvorschlag einer Partei, einer politischen Vereinigung, ei-ner Whlergruppe, einer Listenvereinigung, einer Einzelbewerberin oder eines Einzelbewerbers, die oder der nicht nach der vorstehenden Nummer 9.1 von dem Erfordernis von Untersttzungsunterschriften befreit ist, sind zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung mindes-tens 10 Untersttzungsunterschriften von im jeweiligen Wahlkreis wahlberechtigten Personen beizufgen.

    8.2.2 Die persnliche, berprfbare Untersttzungsunterschrift der wahl-berechtigten Person ist sptestens bis zum Mittwoch, den 19. Mrz 2014, 16 Uhr, bei der Wahlbehrde Stadt Oranienburg, Schloplatz 1, 16515 Oranienburg, zu leisten.

    Die Untersttzungsunterschrift kann auch bei einer ehrenamtlichen Brgermeisterin oder einem ehrenamtlichen Brgermeister im Land,

  • AMTSBLATT FR DIE STADT ORANIENBURG Nummer 1 8. Februar 2014 | 5

    Amtlicher Teil

    vor einer Notarin oder einem Notar oder einer anderen zur Beglau-bigung von Unterschriften ermchtigten Stelle geleistet werden. Die hierzu von mir auf Anforderung ausgegebenen Unterschriftenlisten (siehe Nummer 8.2.3) sind der Wahlbehrde Stadt Oranienburg, Schloplatz 1, 16515 Oranienburg sptestens bis zum Mittwoch, den 19. Mrz 2014, 16 Uhr, vorzulegen.

    Die erforderlichen Untersttzungsunterschriften sind auf den von mir aufgelegten oder ausgegebenen amtlichen Formblttern fr Un-terschriftenlisten nach dem gem 93 erlassenen Mustervordruck (Anlage 6) zu 32 Absatz 4 Nummer 3 BbgKWahlV unter Beachtung folgender Vorschriften zu erbringen:

    8.2.3 Die Formbltter werden von mir auf Anforderung des Wahlvorschlags-trgers sofort bei der Wahlbehrde, Stadt Oranienburg, Schloplatz 1, 16155 Oranienburg ( Raum 2.101 ), aufgelegt.

    Bei der Anforderung sind Familien- und Vornamen sowie Anschrift einer jeden Bewerberin und eines jeden Bewerbers in erkennbarer Reihenfolge anzugeben. Daneben ist beim Wahlvorschlag einer Par-tei, politischen Vereinigung, Whlergruppe oder Listenvereinigung deren Name und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwendet, auch diese, anzugeben.

    Auerdem hat der Wahlvorschlagstrger durch schriftliche Erkl-rung zu besttigen, dass die Bewerberinnen und Bewerber sowie ihre Reihenfolge gem 33 BbgKWahlG bestimmt worden sind, oder eine Ausfertigung der Niederschrift ber die Bestimmung der Bewer-berinnen und Bewerber sowie ihrer Reihenfolge vorzulegen. Beim Wahlvorschlag einer Listenvereinigung sind ferner auch die Namen, und sofern vorhanden, die Kurzbezeichnungen der an ihr beteiligten Gruppierungen anzugeben.

    Beim Wahlvorschlag einer Einzelbewerberin oder eines Einzelbewer-bers ist die Bezeichnung Einzelwahlvorschlag anzugeben.

    Auf Anforderung des Wahlvorschlagstrgers werde ich unter den vorgenannten Voraussetzungen auch amtliche Formbltter fr die Unterzeichnung des Wahlvorschlags bei einer ehrenamtlichen Br-germeisterin oder einem ehrenamtlichen Brgermeister im Land, vor einer Notarin oder einem Notar oder bei einer anderen zur Beglaubi-gung ermchtigten Stelle ausgeben.

    8.2.4 Wahlvorschlge von Parteien, politischen Vereinigungen, Whler-gruppen oder Listenvereinigungen drfen erst nach der Bestimmung der Bewerberinnen und Bewerber sowie ihrer Reihenfolge nach 33 BbgKWahlG unterzeichnet werden. Vorher geleistete Untersttzungs-unterschriften sind ungltig.

    8.2.5 Eine wahlberechtigte Person darf nur jeweils einen Wahlvorschlag fr die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg unterzeichnen. Hat eine Person fr diese Wahl mehr als einen Wahl-vorschlag unterzeichnet, so sind smtliche von ihr fr diese Wahl geleisteten Untersttzungsunterschriften ungltig.

    8.2.6 Wahlkreisbezogene Wahlvorschlge drfen nur von den in dem betreffenden Wahlkreis wahlberechtigten Personen unterzeichnet werden. Hat eine Person einen wahlkreisbezogenen Wahlvorschlag unterzeichnet, der fr einen Wahlkreis gilt, in dem sie nicht wahlbe-rechtigt ist, so ist ihre Unterschriftsleistung ungltig.

    8.2.7 Die Wahlberechtigung muss zum Zeitpunkt der Unterzeichnung gege-ben sein. Die Unterzeichnung des Wahlvorschlags durch die Bewer-berinnen und Bewerber selbst ist unzulssig.

    8.2.8 Neben der Unterschrift sind Familien- und Vornamen, Tag der Geburt und Anschrift der unterzeichnenden Person sowie das Datum der Un-terschriftsleistung anzugeben. Die unterzeichnende Person hat sich

    vor der Unterschriftsleistung auszuweisen. Die Zurcknahme gltiger Untersttzungsunterschriften ist wirkungslos.

    8.2.9 Eine wahlberechtigte Person, die wegen einer krperlichen Behinde-rung einer Hilfe bei der Unterschriftsleistung bedarf, kann eine Person ihres Vertrauens (Hilfsperson) bestimmen, die die Unterschriftsleis-tung vornimmt. Eine wahlberechtigte Person, die wegen einer Behin-derung nicht in der Lage ist, die Wahlbehrde aufzusuchen, kann auf Antrag die Untersttzungsunterschrift durch Erklrung vor einer oder einem Beauftragten der Wahlbehrde ersetzen. Der Antrag kann bis Montag, den 17. Mrz 2014, 16 Uhr, schriftlich bei der Wahlbehrde gestellt werden.

    8.2.10 Die Wahlbehrde hat fr alle wahlberechtigten Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, die die Untersttzungsunterschrift auf der von mir aufgelegten oder ausgegebenen Unterschriftenliste leisten, zu vermerken, dass sie im betreffenden Wahlkreis zum Zeitpunkt ihrer Unterschriftsleistung wahlberechtigt sind.

    9. Mngelbeseitigung

    Nach Ablauf der Einreichungsfrist am 20. Mrz 2014, 12 Uhr, knnen Mngel, die sich auf die Zahl und Reihenfolge der Bewerberinnen und Bewerber beziehen, nicht mehr behoben und fehlende Unterstt-zungsunterschriften nicht mehr beigebracht werden. Das Gleiche gilt, wenn die Bewerberin oder der Bewerber so mangelhaft bezeichnet ist, dass ihre oder seine Identitt nicht feststeht. Sonstige Mngel, die die Gltigkeit der Wahlvorschlge berhren, knnen bis zu der Entscheidung ber die Zulassung der Wahlvorschlge ( 37 Absatz 1 BbgKWahlG) beseitigt werden.

    10. Zulassung der Wahlvorschlge

    Der Wahlausschuss beschliet in ffentlicher Sitzung ber die Zu-lassung der Wahlvorschlge. Im brigen wird auf 37 BbgKWahlG sowie 38 und 39 BbgKWahlV verwiesen.

    B. Wahl der Ortsbeirte der Ortsteile Friedrichsthal, Germen-dorf, Lehnitz, Malz, Sachsenhausen, Schmachtenhagen, Wensickendorf und Zehlendorf

    Die Ausfhrungen zu Buchstabe A Nummer 3, 4, 5.1, 5.3 bis 5.5, 6, 7.1, 7.3 bis 7.7, 9 und 10 zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg gelten fr die Wahlen der Ortsbeirte Fried-richsthal, Germendorf, Lehnitz, Malz, Sachsenhausen, Schmach-tenhagen, Wensickendorf und Zehlendorf mit folgenden Magaben sinngem:

    1. Wahlgebiet fr die Wahl des Ortsbeirates ist das jeweilige Gebiet des Ortsteiles. Jeder Ortsteil bildet einen Wahlkreis.

    2. Es ist die folgende Anzahl Mitglieder des jeweiligen Ortsbeirates zu whlen:

    im Ortsteil Friedrichsthal 5 Mitglieder, im Ortsteil Germendorf 5 Mitglieder, im Ortsteil Lehnitz 9 Mitglieder, im Ortsteil Malz 3 Mitglieder im Ortsteil Sachsenhausen 9 Mitglieder im Ortsteil Schmachtenhagen 5 Mitglieder im Ortsteil Wensickendorf 3 Mitglieder im Ortsteil Zehlendorf 3 Mitglieder.

  • AMTSBLATT FR DIE STADT ORANIENBURG6 | Nummer 1 8. Februar 2014

    Amtlicher Teil

    3. Die Hchstzahl der auf einem Wahlvorschlag zu benennenden Bewer-bern betrgt:

    im Ortsteil Friedrichsthal 7 Bewerber/-innen pro Wahlvorschlag im Ortsteil Germendorf 7 Bewerber/-innen pro Wahlvorschlag im Ortsteil Lehnitz 13 Bewerber/-innen pro Wahlvorschlag im Ortsteil Malz 4 Bewerber/-innen pro Wahlvorschlag im Ortsteil Sachsenhausen 13 Bewerber/-innen pro Wahlvorschlag im Ortsteil Schmachtenhagen 7 Bewerber/-innen pro Wahlvorschlag im Ortsteil Wensickendorf 4 Bewerber/-innen pro Wahlvorschlag im Ortsteil Zehlendorf 4 Bewerber/-innen pro Wahlvorschlag.

    4. Whlbar sind alle Personen, die nach 11 BbgKWahlG whlbar sind und in dem jeweiligen Ortsteil ihren stndigen Wohnsitz oder ge-whnlichen Aufenthalt haben.

    5. Die in der Stadt Oranienburg wahlberechtigten Mitglieder der Partei, politischen Vereinigung oder Whlergruppe oder deren Delegierte knnen auch die Bewerberinnen und Bewerber sowie ihre Reihenfol-ge fr die Wahl zum Ortsbeirat bestimmen, sofern die Anzahl der im Ortsteil wahlberechtigten Mitglieder der Partei, politischen Vereini-gung oder Whlergruppe nicht zur Durchfhrung einer Mitgliederver-sammlung ausreicht.

    In dem Falle, dass selbst die Anzahl der in der Stadt Oranienburg wahlberechtigten Mitglieder nicht fr die Durchfhrung einer Mitglie-derversammlung ausreicht, gelten die Ausfhrungen zu Buchstabe A Nummer 7.2 entsprechend.

    6. Dem Wahlvorschlag einer Partei, einer politischen Vereinigung, einer Whlergruppe, einer Listenvereinigung, einer Einzelbewerberin oder eines Einzelbewerbers, die oder der nicht von dem Erfordernis von Untersttzungsunterschriften befreit ist, sind mindestens die folgen-de Anzahl von Untersttzungsunterschriften von im jeweiligen Wahl-gebiet wahlberechtigten Personen beizufgen:

    im Ortsteil Friedrichsthal 5 pro Wahlvorschlag, im Ortsteil Germendorf 5 pro Wahlvorschlag, im Ortsteil Lehnitz 10 pro Wahlvorschlag, im Ortsteil Malz 3 pro Wahlvorschlag, im Ortsteil Sachsenhausen 10 pro Wahlvorschlag, im Ortsteil Schmachtenhagen 5 pro Wahlvorschlag,

    im Ortseil Wensickendorf 5 pro Wahlvorschlag, im Ortsteil Zehlendorf 5 pro Wahlvorschlag.

    Von dem Erfordernis von Untersttzungsunterschriften sind auch die Parteien, politischen Vereinigungen und Whlergruppen befreit, die am 9. September 2013 aufgrund eines zurechenbaren Wahlvor-schlags im Ortsbeirat eines Ortsteils durch mindestens ein Mitglied seit der letzten Wahl ununterbrochen vertreten sind; Entsprechendes gilt fr Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber, die aufgrund eines Einzelwahlvorschlags in einem Ortsbeirat vertreten sind, sowie fr Listenvereinigungen, wenn mindestens eine der an ihr beteiligten Gruppierungen die eingangs genannte Voraussetzung erfllt.3)

    Im brigen gelten die Ausfhrungen zu Buchstabe A Nummer 8.1.1 bis 8.1.4, 8.2.2 bis 8.2.5 und 8.2.7 bis 8.2.10 sinngem.

    III. Vordrucke fr die Einreichung von Wahlvorschlgen

    Die fr die Einreichung von Wahlvorschlgen erforderlichen Vordru-cke werden von mir organisiert und knnen bei mir angefordert wer-den.

    Hinweis:

    Die Formulare einschlielich der einzureichenden Anlagen sind auch im Internet unter www.wahlen.brandenburg.de/Kommunalwahlen/Rechtsgrundlagen/ Mustervordrucke eingestellt und knnen direkt bearbeitet werden.

    Desweiteren knnen die Bewerberdaten elektronisch bermittelt wer-den an [email protected] bzw. [email protected]

    Grundstzlich gilt jedoch Folgendes:

    Die Wahlvorschlge einschlielich der Anlagen mssen der zustn-digen Wahlleiterin mit einer Ausnahme im Original vorliegen ( 98 Absatz 3 BbgWahlG i.V.m. 28 und 28 a BbgKWahlG, 32 BbgK-WahlV). Allein die Niederschrift ber die Kandidatenaufstellung (An-lage 9a) kann auch als Kopie eingereicht werden ( 32 Abs. 5 Nr. 4 BbgKWahlV).

    Die Wahlleiterin fr die Stadt Oranienburg

    Sylvia Holm

  • AMTSBLATT FR DIE STADT ORANIENBURG Nummer 1 8. Februar 2014 | 7

    Aufgrund des 7 Nummer 3 und des 14 Absatz 1 der Eigenbetriebsverord-nung hat die Stadtverordnetenversammlung durch Beschluss vom 16.12.2013 den Wirtschaftsplan fr das Wirtschaftsjahr 2014 festgestellt: 1 Es betragen

    1.1 im Erfolgsplan die Ertrge 8.394.234 die Aufwendungen 7.886.729 der Jahresgewinn 507.506 der Jahresverlust 1.2 im Finanzplan Mittelzufluss/Mittelabfluss aus laufender Geschftsttigkeit 1.553.278 Mittelzufluss/Mittelabfluss aus der Investitionsttigkeit -5.482.000 Mittelzufluss/Mittelabfluss aus der Finanzierungsttigkeit 3.312.178

    2 Es werden festgesetzt 2.1 der Gesamtbetrag der Kredite auf 2.118.000 2.2 der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermchtigungen 272.000

    Oranienburg , 24.01.2014 Hans-Joachim Laesicke (Siegel) Brgermeister

    Entwsserungsbetrieb Oranienburg Eigenbetrieb der Stadt Oranienburg

    Festsetzungen nach 14 Absatz 1 Nummer 1 EigV fr das Wirtschaftsjahr 2014

    Hinweis:Die in den Festsetzungen als Bestandteile enthaltenen Kredite und Verpflich-tungsermchtigungen wurden mit Schreiben des Landrates des Landkreises Oberhavel als allgemeine untere Landesbehrde, Kommunalaufsichtsbehrde vom 20.01.204 genehmigt.Der Wirtschaftsplan 2014 einschlielich seiner Anlagen sind whrend der Dienststunden, Mo, Mi und Do von 8 12 und 13 16 Uhr, Di 8 12 und 13 17 Uhr, Fr 8 12 Uhr fr jedermann in der Stadtverwaltung Oranienburg, Haus I, Zimmer 1.002, Zentrale Dienste, zur Einsichtnahme ausgelegt.

    BekanntmachungsanordnungHiermit ordne ich an, dass die Festsetzungen nach 14 Absatz 1 Nummer 1 EigV fr das Wirtschaftsjahr 2014 des von der Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 16.12.2013 beschlossenen Wirtschaftsplans 2014 des Entwsserungsbetriebes Oranienburg ffentlich bekannt gemacht wird.In der Bekanntmachung ist auf die mit Schreiben des Landrates des Land-kreises Oberhavel als allgemeine untere Landesbehrde, Kommunalaufsichts-behrde vom 20.01.2014 erteilte Genehmigung und auf das Recht zu jeder-manns Einsichtnahme in den Wirtschaftsplan einschlielich seiner Anlagen hinzuweisen.

    Oranienburg, 24.01.2014

    Hans-Joachim Laesicke (Siegel)Brgermeister

    Amtlicher Teil

    Planfeststellung fr den 6-streifigen Ausbau der Bundesautobahn (BAB) 10 von stlich der Anschlussstelle (AS) Oberkrmer, km 161,625, bis

    westlich Autobahndreieck (AD) Schwanebeck, km 193,700 ohne den Streckenabschnitt im Land Berlin von km 186,560 bis km 191,945 -

    einschlielich Umbau der AS Birkenwerder und Mhlenbeck sowie Umbau des AD Pankow (BAB 10/BAB 114) einschlielich Ausbau der BAB 114 bis Landesgrenze Berlin Brandenburg, km 0,711, einschlielich landschaftspflegerischer Begleitmanahmen, diese zum Teil trassenfern, in den Gemarkungen Vehlefanz, Eichstdt,

    Brenklau (Gemeinde Oberkrmer), Velten, Falkenhagener-Forst (Stadt Velten), Leegebruch (Gemeinde Leegebruch), Borgsdorf, Bergfelde (Stadt Hohen Neuendorf), Birkenwerder (Gemeinde Birkenwerder), Mhlenbeck (Gemeinde Mhlenbecker Land), Lehnitz, Wensickendorf (Stadt Oranienburg), Vogelsang (Stadt Zehdenick) im Landkreis Oberhavel sowie Schnerlinde, Schnwalde (Ge-meinde Wandlitz), Schwanebeck (Gemeinde Panketal), Ladeburg (Stadt Bernau bei Berlin), Biesenthal (Amt Biesenthal-Barnim), Lindenberg (Gemeinde Ahrensfelde) im Landkreis Barnim im Land Brandenburg

    einschlielich weiterer notwendiger Folgemanahmen am untergeordneten Straennetz und am Schienennetz

    Mit Planfeststellungsbeschluss des Ministeriums fr Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (Planfeststellungs-behrde) vom 09. Dezember 2014 (Az.: 40.1 7171/10.32) ist der Plan fr das oben genannte Bauvorhaben gem 17 Absatz 1 Satz 1 Bundesfernstraengesetz (FStrG in der Bekanntmachung der Neufassung vom 28.06.2007, BGBl. I S. 1206; zuletzt gendert durch Art. 7 des Ge-setzes vom 31.05.2013, BGBl. I S. 1388) und 1 Absat