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retail 0307

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Text of retail 0307

  • medianet

    retailinside your business. today. Freitag, 3. Juli 2015 13

    An die Wsche

    Erneut stehen Verkaufsgerchte um den Wschekonzern Palmers im Raum Seite 16

    im AufWind

    Corona-Anbieter Constellation Brands steigerte den Erls auf 1,46 Mrd. Seite 16

    ein herz fr Kunden

    Astrid Mair am Tinkhof wird neue Kunden-direktorin von LOral sterreich Seite 18 a

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    eCommerce Online-Einkaufen wird immer beliebter. Die Zahl der Distanzhandelskufer ist allein in sterreich um rund 120.000 Personen auf rund 4,9 Mio. gestiegen. Entsprechend erhhten sich auch die Ausga-ben im Distanzhandel auf 7,1 Mrd. . Rasant ist besonders die Entwicklung im Mobile-Shopping. Seite 15

    Tonis Freilandeier Am Donners-tag endete das Gerichtsver-fahren gegen Toni Hubmann und drei weitere Personen aus seinem Unternehmen mit ei-ner bedingten Freiheitsstrafe von 22 Monaten fr Hubmann (nicht rechtskrftig). Bei mehr als 797.000 Eiern soll das Mindeshaltbarkeitsdatum ge-flscht worden sein. Seite 16

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    Wien. Die Sektkellerei Schlumberger blickt auf eines der schwierigsten und turbulentesten Geschftsjahre in der Firmengeschichte zurck, sagte Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter. Der Konzern-Umsatz brach im Ende Mrz abgelaufenen Geschftsjahr 2014/15 um 15% auf 194 Mio. ein, was auf ein stark rcklufiges sterreich-Geschft zurckzufhren war. Auch ergeb-nisseitig hatte Schlumberger zu kmpfen: Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 43% auf 3 Mio. zurck. Um das Unternehmen zu strken, werde der Vorstand der Hauptversammlung vorschlagen,

    fr die Stammaktionre keine Divi-dende auszuschtten, so Kranebit-ter. Der Geschftsbericht fr das abgelaufene Geschftsjahr wird Ende Juli verffentlicht.

    Der sterreich-Umsatz redu-zierte sich von 148 auf 114 Mio. . Laut Vorstandschef Kranebitter hngt das praktisch ausschlielich mit der im Mrz 2014 wiedereinge-fhrten Sektsteuer zusammen. Im Ausland sei es nmlich gut gelau-fen: Der Deutschland-Umsatz blieb stabil bei rund 52 Mio. (davor 53 Mio. ); in den Niederlanden legten die Erlse leicht von rund 30 auf 32 Mio. zu. (APA)

    Schlumberger der sektmarkt ging im zweiten Halbjahr 2014 um 26 Prozent zurck

    Das verkorkte Geschft mit Sekt

    Schlumberger-Boss Eduard Kranebitter erklrt Umsatzeinbruch mit Sektsteuer.

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    Kelly ist 60: mit Vollgas durch den Knabberberg

    60 Jahre Kelly das sterreichische unternehmen gibt sich amerikanisch und wechselte mehrfach den eigentmer (nordeck, raiffeisen, intersnack). Kelly-Chef Wolfgang Htschl: Jeder neue eigentmer hat uns strker gemacht. Seite 14

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    Anstoen auf das 60jhrige Bestehen der Knabberbastion Kelly GmbH: Maarten Leerdam, Herbert Rast, Wolfgang Htschl, Werner Luksch (v.l.n.r.).

  • Facts

    Kelly ist ein sterreichisches Unternehmen amerikanischer Prgung; heute Teil des eu-ropischen Snack-Netzwerks der Intersnack Group.Pro Kopf Verbrauch In sterreich werden pro Kopf und Jahr 3,91 Kilogramm Chips, Laugengebck und Co. gegessen.Umsatz 2014: 153,2 Mio. (+8,49%).Umsatz Managment Unit Austria/Adriatics/Italy/Switzerland: 191,4 Mio. (+5,9%).Mitarbeiter: 318; durchschnittlich bleibt ein Kelly-Mitarbeiter dem Unternehmen 17,5 Jahre treu.Verkaufsvolumen: 27.100 Tonnen.Verkaufsvolumen Management Unit: 30.700 Tonnen.Produktion Wien: 21.000 Tonnen Kapazitt.Produktion Feldbach: 20.000 Tonnen Ka-pazitt.

    Wien. Geht nicht, gibts nicht! ist einer der ersten Stze, die Kel-ly GmbH-Chef Wolfgang Htschl anlsslich des 60. Jubilums der versammelten Journalistenschar diese Woche entgegenhlt. Dank dieses Credos, das bereits Grn-der Herbert Rast vor 60 Jahren als Leit- und Expansionsmotiv gute Dienste leistete, ist Kelly heu-te da, wo im Knabbergebck der Bartl den Most holt: Bei satten 65 Prozent Snack-Marktanteil ber 15 Jahre hinweg; bei einer ech-ten Exportquote von 10 Prozent; bei der Anerkennung als Entwick-

    lungs- und Kompetenzzentrum fr gebackene Produkte (Soletti) in der Produktionssttte Feldbach fr den Intersnack Konzern.

    Teil der Intersnack-World

    h, wie bitte Intersnack-Konzern?! Wie geht denn nun die Intersnack-Zugehrigkeit mit einer 60 Jahre whrenden Er-folgsgeschichte einher? Wolfgang Htschls Antwort ist nonchalant: Jeder Eigentmerwechsel hat das Unternehmen strker gemacht! Kongenial wird das in der Umkehr-perspektive nicht anders gesehen: Maarten Leerdam, Vorstandsvor-

    sitzender Intersnack Group: Kelly hat einen neuen Spirit in die Grup-pe eingebracht.

    Erquicklich im Lauf der Jahre war aber ebenfalls die Partner-schaft mit Raiffeisen. Das mag zwar gleichzeitig jene Zeit gewesen sein, in der man zwecks Preiser-hhungen zur parittischen Kom-mission pilgern musste, hat aber andererseits mageblich dazu beigetragen, dass die Verbindung der ehemaligen American Popcorn Company zur Kartoffel-Rohscheibe buerlich-manifest und nachhal-tig gedieh. Genau genommen pro-fitiert die Marke Kelly davon bis heute: Die nachhaltigen Kartoffeln

    aus sterreich zu beziehen, ist dieser Tage ein positiv besetztes Asset der Company. Begleitet von zeitgemen Justierungen wie der Umstellung von Palml auf Son-nenblumenl, der Verwendung von natrlichen Aromen und einer fairen Beziehung zu NGOs die mittels fair produzierter Edelnsse hierzulande eine echte Produktnuss geknackt hat , ist aus manch kalo-rienreichem Snack zwar noch kein Gesundheitsprodukt geworden, aber ein der Lebensmittelsicherheit entsprechendes Genussprodukt.

    Daneben ist es der Innovations-wille, der Kelly als Knabberbastion in der ersten Reihe hlt. Dieser zei-tigte zwar gelegentlich Misserfolge (legendr: Mikrowellenchips), aber fters ffnete er Tren in neue Di-mensionen und Kategorien. Der Zugang zum Flop ist mittlerweile brigens pragmatisch. Aus Flops lernt man, sagt Htschl.

    Flyin high mit Airpacks

    Zu den Produkthighlights der Vergangenheit gehrt das Air-pack, welches garantiert, dass Chips frhestens im unbarmher-zigen Kauapparat bersten; in der jngeren Vergangenheit sind es Popcorn-Chips, Soletti SuperSize oder Fairtrade-Nsse. Fr die nahe Zukunft gesellen sich bffelstarke Neuheiten wie Bulls Heads oder Chocolate Popcorn hinzu, aber auch Produkte, die weniger fr die Ewigkeit und mehr in der Saison

    ressieren, etwa Salty Spookies oder Line Extensions wie die alt-backenen gold fischli Kse.

    In der Abteilung, die es eigent-lich nicht gibt, stellt Kelly Eigen-markenkompetenz zur Schau. Wolfgang Htschls Verhltnis zu diesen ist ambivalent. Er bringt das zum Ausdruck, wenn er mo-niert: Wenn man Gste hat, wird man denen das Billige nicht servie-ren. Ob billig oder nicht: Eigen-marken im Snackregal haben es auf 30 Prozent Marktanteil geschafft somit ist fr Kelly letztlich gar die Eigenkonkurrenz eine Herausfor-derung.

    60 Jahre Kelly GmbH sterreichisches Knabberjuwel mit amerikanischer Schlagseite und deutscher Konzernmutter

    Wie die Rohscheibe bei Kelly das Knistern lernte

    christian novacek

    Die ehemalige American Popcorn Company bewegt sich im Umsatz auf die 160 Mio. -Grenze zu.

    14 medianet retail titelstoRy Freitag, 3. Juli 2015

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    Kelly-story Einst gab es einen US-Soldaten namens Howard Morse Kelly

    First American Popcorn Company wird zu KellyWien. Im Jahr 1955 grndete Herbert Rast die First American Popcorn Company gemeinsam mit dem US-Soldaten Major Howard Morse Kelly. Vom damaligen Mitstreiter stammen auch der Na-me und die bewusst amerikanische Ausrichtung der Firma. Tatschlich wird es wohl bis heute Konsumenten geben, die meinen, Kelly sei eine amerikanische Firma damals war das ein mehr oder minder bewusster Marketiggag des rein sterreichischen Unternehmens. Dieses startete mit einem Jahresumsatz von umgerechnet 43.531 heute steuert man auf einen Umsatz jenseits der 160 Mio. -Grenze zu.

    Vor 21 Jahren bergab Herbert Rast nach nahezu 40 Jahren die Geschftsfhrung an Wolf-gang Htschl. Unter Htschls Leitung wurde 1996 ein modernes Logistik- und Verwaltungszen-trum am heutigen Standort in Wien in Betrieb genommen. Im Jahr 2003 wurde die Chipsproduk-tion von Hollabrunn nach Wien bersiedelt. Seit dem Jahr 2008 ist Kelly Part der Intersnack-Gruppe und als Management-Unit auch verantwortlich fr die Lnder Slowenien, Adriatics, Italien und die Schweiz. Das europische Kompetenzzentrum fr die Category Baked wurde in Feldbach eingerichtet.

    marken

    Soletti gehrt zu den grten heimischen Mehlabnehmern.Soletti-Produkte werden in Feldbach produ-ziert und tragen das AMA-Gtesiegel.Kellys Chips werden zu 100% aus ster-reichischen Kartoffeln im Werk in Wien 22 produziert.Kellys Chips sind mit dem TV-Siegel zer-tifiziert und die Kartoffeln knnen anhand der Verpackung bis zur Herkunftsregion zurck-verfolgt werden.Kellys Chips werden in hochwertigem Hoso Sonnenblumenl frittiert.Kellys und Soletti verzichten auf Ge-schmacksverstrker und setzen MSG-freie Gewrze ein.Kellys und Soletti-Produkte verwenden heimisches Salz.Kellys und Soletti-Produkte sind transfett-surefrei.

  • Distanzhandel Noch ist Mobile-Commerce ein Phnomen der jungen Generation, doch die Bedeutung des Smartphones im Onlinehandel nimmt zu

    Das Handy ist unser Zauberstab Wien. Der Online-Einkauf via Smartphone wird immer beliebter auch in sterreich. Die Zahl der Distanzhandelskufer ist gestie-gen; das zeigt eine aktuelle Stu-die des Handelsverbands und der KMU Forschung Austria. Gegen-ber dem Analysezeitraum 2014 zeigt sich ein Plus von 3 Prozent: Die Zahl der Distanzhandelskufer ist um rund 120.000 Personen auf insgesamt rund 4,9 Mio. gestiegen. Entsprechend erhhten sich in Folge auch die Ausgaben im Dis-tanzhandel auf 7,1 Mrd. (siehe Grafik 1). Jeder sechste Euro im Handel wird mittlerweile im Inter-net ausgegeben, bei Textilien jeder fnfte, bei Bchern und Elektronik sogar jeder dritte, erklrt Harald Gutschi, Sprecher der Unito/Otto-Gruppe. Der Handel erfindet sich gerade neu, wei Gutschi. Er be-tont die Wichtigkeit der Eckpfeiler Convenience und Service und pro-gnostiziert: Hndler ohne digitale Vernetzung werden keine Zukunft haben. Denn schon jetzt ist die wichtigste Informationsquelle vor dem Einkauf die Internetseite der Hndler.

    Mobile-Shopping boomt

    Besonders die Altersgruppe 5059 Jahre entdeckt den Internet-Einkauf fr sich. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil der Dis-tanzhandelskufer in dieser Grup-pe von 58% auf 65% (siehe Grafik 2). Die Generation 50 plus wird immer technologieaffiner und er-kennt zunehmend die Vorteile, die das digitale Zeitalter mit sich bringt, so Rainer Will, Geschfts-fhrer des Handelsverbands.

    Der hchste Anteil der Distanz-handelskufer findet sich noch immer bei den 30- bis 39-Jhrigen (85%), gefolgt von der jngsten Al-terskohorte den 15- bis 29-Jh-rigen. Besonders die Jungen seien Vorreiter bei neuen Entwicklungen und verbinden online und off-line in ihrem Informations- und Kaufverhalten. Und ganz ehrlich, wenn ein Kunde die Preise im sta-tionren Handel nicht mit denen im Internet vergleicht, dann ist er nicht clever; ich mache das auch, fgt Gutschi hinzu.

    Smartphone ist Zauberstab

    Rasant damit lsst sich die Entwicklung im Mobile-Shopping wohl am treffendsten beschrei-ben. Immerhin: Das iPad ist erst fnf Jahre alt, das iPhone gibt es erst seit 2007 und im aktuellen Analysezeitraum haben erstmals mehr sterreicher via Smartphone bestellt, als postalisch geordert. Noch liegt Mobile-Shopping hinter

    Laptop und PC, aber bereits 14% der sterreicher (Vorjahresperiode 9%) haben zumindest ein Mal mit ihrem Smartphone Einzelhandels-waren im Internet eingekauft. Ge-genber dem Vorjahr ist die Zahl der Smartphone-Shopper damit um +60% auf 1 Mio. sterreicher gestiegen.

    Bekleidung auf Rang 1

    Noch ist Mobile-Commerce ein Phnomen der jungen Generati-on, aber ich wrde nur noch den Smartphone-Shop optimieren, merkt Gutschi an. Besonders im Bereich der Kleidung wachsen die

    Ausgaben rapide. Vorreiter beim Einkauf via Smartphone ist vor allem die jngste Kufergruppe (1529 Jahre). Der Anteil der Di-stanzhandelsausgaben im Non-Food Bereich betrgt bereits ca. 16%. Das Smartphone ist fr uns der Zauberstab zu mehr Umsatz und Ergebnis, kommentiert Gut-schi. Lngst ist Bekleidung die beliebteste Warengruppe im Dis-tanzhandel: Mehr als 2,8 Mio. s-terreicher haben von Mai 2014 bis April 2015 Textilien bei in- und auslndischen Anbietern gekauft. Die zweitbeliebteste Warengruppe sind Bcher/Zeitschriften, gefolgt von Elektrogerten und Handys.

    Daniela Prugger

    Verschiebung von traditionellen Bestellformen hin zum Online-Shopping; Generation 50plus entdeckt Internethandel fr sich.

    medianet retail 15Digital RetailFreitag, 3. Juli 2015

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  • 16 medianet retail Retail & PRoduceRs Freitag, 3. Juli 2015

    Freilandeier Im mehrtgigen Prozess rund um Tonis Freilandeier fiel am Donnerstag ein Urteil

    ei, ei, ei: toni und der lange Betrugsprozess

    Knittelfeld/Leoben. 19 Grnde fhrt Toni Hubmann in seinem Internetauftritt an, warum man sich fr den Kauf von Tonis Freilandeiern entscheiden soll. Im mehrtgigen Gerichtsverfahren, das bis Donnerstag am Landesgericht Leoben gefhrt wurde, diskutierte man einen mglichen Grund gegen die Entscheidung fr jene Eier. Hubmann, zwei seiner Mitarbeiter und ein ExBeschftigter wurden beschuldigt, von 2009 bis 2011 bei insgesamt ber 797.000 Eiern das Mindesthaltbarkeitsdatum geflscht zu haben. Bisher zeigte sich nur der ehemalige Produktionsleiter gestndig und belastete die drei anderen schwer. Im Betrieb soll laut der Staatsanwltin das EDVSystem bewusst ausgetrickst worden sein und dadurch Eier, die bei geringer Nachfrage ber das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus im Lager untergebracht worden waren, als Neuanlieferungen gekennzeichnet und mit neuem Lege und Haltbarkeitsdatum gestempelt worden sein. Jene Eier wren aber eigentlich nur mehr fr die Lebensmittelindustrie brauchbar gewesen, da Eier nur bis zu einer Woche vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums in Geschften verkauft werden drfen.Dadurch soll ein Schaden von rund 127.000 entstanden sein.

    8.000 Seiten Unterlagen

    Bereits im Dezember 2010 wurden der Leobener Staatsanwaltschaft die Unterlagen bermittelt, genug Zeit fr Hubmann also, sich auf das Verfahren vorzubereiten. Der Geschftsfhrer blickte zunchst den Gerichtsverhandlungen positiv entgegen. In einer

    Presseaussendung seitens des Unternehmens hie es: Ich bin froh, dass wir nun endlich die Gelegenheit haben, im Rahmen des Verfahrens die Vorwrfe gegen mich und meine Mitarbeiter endgltig zu entkrften und als Schall und Rauch bzw. ble Konstruktion durch einen ehemaligen Mitar

    beiter zu entlarven. Mit mehr als 8.000 Seiten Listen und Kontrollaufzeichnungen will er lckenlos belegen knnen, dass es zu keinem Zeitpunkt zu einer Manipulierung des Datums gekommen sei. Genau diese Unterlagen wurden den Angeklagten nun aber zum Verhngnis, denn wie die Staatsanwltin

    am Mittwoch vor Gericht mitteilte, sollen sich die Listen mehrmals widersprochen haben. Auerdem soll Hubmann zu Prozessbeginn die Bemerkung gemacht haben, dass das Haltbarkeitsdatum kundenspezifisch sei, womit er sich womglich sprichwrtlich selbst ein Ei gelegt hat. Die Verteidigung von Hubmann und der beiden angeklagten Mitarbeiter kndigten Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an, das Urteil ist somit nicht rechtskrftig.

    EU-Kennzeichnungspflicht

    2013 kam es bei einem FrischEiHersteller aus dem Mostviertel zu einem ganz hnlichen Fall. Ihm wurde vorgeworfen, in seinem Betrieb mehrere Millionen Eier mit einem falschen MHD versehen und danach an Grohndler weiterverkauft zu haben. Der damals entstandene Schaden soll mindestens 500.000 betragen haben. Jener Produzent wurde zu 30 Monaten Haft, 10 davon unbedingt, verurteilt.

    Seit 2004 ist die Eikennzeichnung in der EU verpflichtend. Sie besteht aus der Haltungsform (Bio, Freiland, Boden oder Kfig), dem Lndercode, der Betriebsnummer und dem MHD. Dieses Gesetz soll mehr Transparenz in Sachen Herkunft und Haltungsform schaffen und vor allem auch darauf hinweisen, bis wann das Ei zu verbrauchen ist. Auch wenn Eier bekanntlich oft bis Tage ber das MHD geniebar sind, knnten Kunden in Zukunft durch den genannten Vorfall verunsichert sein.

    Julia Maier

    Toni Hubmann wurde bedingt zu 22 Monaten Haft verurteilt, das Urteil ist nicht rechtskrftig.

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    ber 797.000 Eier sollen in Toni Hubmanns Produktionssttte mit falschem Mindeshaltbarkeitsdatum manipuliert worden sein.

    Fonds fr gekndigte Triumph-Mitarbeiter

    Wien. Der Betriebsrat und die Unternehmensleitung von Triumph sterreich haben sich auf einen Sozialplan fr die 380 Mitarbeiter geeinigt, die Ende des Jahres ihre Jobs verlieren. Man werde eine Arbeitsstiftung fr interessierte Mitarbeiter und einen Fonds fr Hrteflle einrichten. Die Umschulungsmanahmen knnen, falls ntig, eine komplette Ausbildung umfassen, auerdem wrden Untersttzungen beim Finden einer neuen Stelle angeboten. Die Kndigungen begrndet das Unternehmen mit schrumpfenden Mrkten, steigenden Produktionskosten und schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. (APA)

    Textilarbeiter fielen in MassenohnmachtPhnom Penh. In kambodschanischen Textilunternehmen sind in kurzer Zeit fast 200 Arbeitskrfte in Ohnmacht gefallen. Die Vorflle ereigneten sich seit Wochenbeginn in drei verschiedenen Fabriken, wie der Sprecher der Nationalen Stiftung fr Soziale Sicherheit (NSSF), Cheav Bunrith, am Mittwoch mitteilte.

    In der kambodschanischen Textilindustrie kommen immer wieder Flle von MassenOhnmacht vor. Als mgliche Ursachen gelten schlechte Arbeitsbedingungen, schlechte Belftung oder der Umgang mit gefhrlichen Chemikalien. Psychologen halten es aber auch fr mglich, dass das OhnmchtigWerden durch eine Art Massenhysterie von einzelnen Menschen auf grere Gruppen bertragen werden kann. (APA)

    Corona-Brauer nach Zahlen im Aufwind

    Frankfurt. Ein berraschend starker Quartalsgewinn und ein optimistischer Ausblick haben Anleger am Mittwoch zum Einstieg bei Constellation Brands ermuntert. Die Aktien des Bierbrauers, WeinKelterers und SpirituosenHerstellers stiegen im vorbrslichen USGeschft um 3,2%. Der Anbieter von CoronaBier steigerte den Umsatz im abgelaufenen Quartal um 7 Prozent auf 1,46 Mrd. . Fr das Gesamtjahr peilt das Unternehmen ein operatives Gewinnwachstum von 13 bis 15 % an. (APA)

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    Triumph bietet Umschulungen und Fonds fr gekndigte Mitarbeiter an.

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    Der Umsatz stieg deutlich, und der Gewinn liegt ber den Erwartungen.

    Wien. Nachdem es um den Wschekonzern Palmers zuletzt ruhiger geworden ist, stehen nun wieder Verkaufsgerchte im Raum. Es gibt eine sterreichische ManagementGruppe, die bei Palmers einsteigen und den Wschekonzern strategisch neu aufstellen will, zitiert der Kurier einen Brancheninsider. Die Risikoprfung soll dabei von der Meinl Bank durchgefhrt werden.

    126 Mio. Euro Umsatz

    Der Deal knnte dem Bericht zufolge im Herbst ber die Bhne gehen. Der geplante Kaufpreis soll bei 8 bis 10 Mio. liegen. Wir kommentieren Marktgerchte prinzipiell nicht, sagte MeinlBankSprecher Thomas Huemer laut Zeitung. Es ist derzeit weder ein Verkaufsprozess aufgesetzt worden, noch gibt es einen aktuellen Beschluss fr einen Verkauf, so ein PalmersSprecher. Es stnden aber immer wieder Interessenten vor der Tr, die Palmers kaufen wollten. Palmers gilt seit Jahren als bernahmekandidat. Die Firma gehrt den drei Betei

    ligungsfondsgesellschaften Lead Equities, 21 Centrale Partners und Quadriga Capital. Erst krzlich hat Palmers die KosmetikSparte p2 an die franzsische Maesa Group um kolportierte 30 Mio. verkauft, berichtete der Kurier. 2013/14 betrug der p2Umsatz rund 51,5 Mio. . Der Umsatz des PalmersKonzerns lag bei rund 126 Mio. . Palmers betreibt in sterreich 111 eigene und 94 von Franchisepartnern gefhrte Standorte. (APA)

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    Der Umsatz des PalmersKonzerns lag bei rund 126 Mio. Euro.

    Handel Schon lang gilt Palmers als bernahmekandidat

    Verkaufsgerchte um PalmersBuChtiPP

    rger mit der UnsterblichkeitMit 15 hatte er der Neuen Deutschen Wel-le den Hit Fred vom Jupiter beschert und gilt seither als der Erfinder des subversiven Elektropop-Schlagers. Er beschloss, sein Le-ben der Kunst zu widmen. Mittlerweile kennt sich der Sohn eines Pfarrers im deutschen Kunstbetrieb recht gut aus. Zusammen mit Autor und Element of Crime-Snger Sven Regener als Ghostwriter brachte Dorau r-ger mit der Unsterblichkeit (Kiepenheuer & Witsch) heraus, ein Buch in dem der Knst-ler Geschichten, oder besser Anekdoten, aus seinem Leben erzhlt Regener tippte mit. Ein amsanter Streifzug durch die deutsche Musik- und Unterhaltungsbranche, der sich gewaschen hat. Preis: 17,50 ; ISBN: 978-3-86971-108-9

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    MakarionissiVea Kaiser ist der aktuell erfolgreichste Ex-portschlager sterreichs. Nach ihrem 2012 verffentllichten Debtroman Blasmusik-pop, der Platz 1 der ORF-Bestenliste er-reichte, begeistert die 26-Jhrige nun mit einem neuen Werk: Makarionissi (Kiepen-heuer & Witsch) handelt vom Aushalten von Sehnsucht, Einsamkeit, Neuanfnge und der Schnheit des Lebens. Kaiser erzhlt von der Glckssuche einer Familie und deren Katas-trophen, von Mchtegern-Helden und Her-zensbrechern. Mit hinreiender Tragikomik, einem liebevollen Blick fr Details folgt Vea Kaiser der Geschichte einer unvergesslichen Familie, die erst aueinandergerissen werden muss, um wieder zusammenzufinden. Preis: 20,60 ; ISBN: 978-3-462-04742-4

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  • medianet Verlag AG1110 Wien, Brehmstrae 10/4 Tel.: +43 1 919 20 - [email protected] | blackboard.medianet.at

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  • 18 medianet retail shop talk Freitag, 3. Juli 2015

    100Die zahl mit Dem aha-effekt zum Weitererzhlen

    im Blick Bis zu 100 strahlend blaue Augen hat eine Jakobsmuschel. Sie sitzen entlang der Rnder ihrer Schalen, aufgefdelt wie Perlen.

    Der Grillprofi Falls beim nchsten geplanten Outdoor-Grill-Wochenende das Wetter mal nicht mitspielt, heit es nicht verzagen, Kenwood fra-gen! Der Elektroprofi hat mit seinem Plattengriller HGM200SI die ideale Lsung, mit der alles wie gegrillt luft. 2.000 Watt sorgen fr die ntige Hitze, und ein regelbarer Thermostat mit Kontrolllampe bietet flexible Temperatureinstellungen fr Grill-Fans. Viel Platz und Flexibilitt ver-schaffen die problemlos herausnehmbaren und antihaftbeschichteten Grillplatten aus hochwertigem Aluminium. Die drei verschiedenen Grill-positionen Kontaktgrillen, Partygrillen und berbacken machen aus dem Griller einen echten Allrounder und lassen den Gastgeber wie einen echten Grillexperten aussehen. UVP: 142,99 www.kenwood.at

    Produkt des tages

    Astrid Mair am Tinkhof wird ab August neue Kundendirek-torin in der Consumer Pro-ducts Division von LOral sterreich. Die

    33-Jhrige bernimmt damit die Verantwortung fr den ge-samten Vertrieb und die Gro-kundenbetreuung und berichtet direkt an Divisions-Geschfts-fhrerin Suzan Schlag. Mair am Tinkhof studierte Wirtschafts-wissenschaften in Wien und Rom und verantwortete zuletzt das gesamte Marketing fr die Consumer Products von Mar-ken wie LOral Paris, Garnier, Maybelline New York und Es-sie. Den Fokus legt sie knftig auf die Entwicklung und Ver-tiefung der strategischen Part-nerschaft mit dem Handel.

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    sPanische hofreitschule

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    In wei gekleidete Gste amsierten sich vorm Parlament

    tolle stimmung bei pcnic en Blanc Exklusiv Eines der wohl originellsten Feste, das Pcnic en Blanc, fand letztes Wochenende zum bereits vierten Mal statt. Auch diesmal wurden die Gste bis zum Schluss ber den Veranstaltungsort in Unkenntnis gelassen. Kurz vor der Veranstaltung wurden dann die 200 Glckspilze, die eine der hei begehrten und streng limitierten Tickets ergattern konnten, per SMS benachrichtigt und trafen von Kopf bis Fu in wei gekleidet vor dem Parlament zusammen. Die Chance, wei angezogen, direkt vor dem Parlament in Wei zu di-nieren, bekommt man wohl nicht mehr so schnell, so Organisatorin Lilu Steinbach. Unter den Teilnehmern wurden u.a. Anna Wallace Oates, Camilla Habsburg-Lothringen, Beauty Doc Eva Wegrostek, Promifriseurin Barbara Reichard, Tennistrainerle-gende Peter Eipeldauer, Desi-gner La Hong Nhut und Fadi Merza gesichtet. Der Erls der Veranstaltung geht heuer an den Evangelischen Waisen-versorgungsverein (EWV). Fr Stimmung sorgten Zoe Straub mit eigenen Chansons und jenen von Edith Piaf sowie DJ Salvatore Viviano, der alles querbeet von Disco bis franz-sischem House auflegte. (nn)

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    1. Organisatorin Lilu Steinbach (li.) freute sich u.a. ber Karin Kastner; 2. Barbara Reichard (li.) mit Eva Wegrostek; 3. Designer La Hong Nhut (re.) mit Begleitung.

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    Spanische Hofreitschule feierte ihr 450-jhriges Jubilum

    fte imprialeTradition trifft Moderne Bei der Vorpremiere der Fte Impriale verfolgten letzte Woche mehr als 3.000 Besucher, unter ihnen auch Bundesprsi-dent Heinz Fischer, ein abwechslungsreiches Programm am Helden-platz. Bereiter und Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule verzau-berten die Anwesenden zum 450sten Jubilum der Hofreitschule mit ihren Knsten. Einen Tag spter wurde bereits zum sechsten Mal die Fte Impriale ausgerichtet, die ganz im Zeichen des 450-jhrigen Ju-bilums stand. Beim wohl schnsten Sommerball flanierten die Gste durch die diversen Locations der Spanischen Hofreitschule, nahmen auf Goldsthlen und Strohballen Platz und erfreuten sich an Standln und Salettln, nachdem sie von Bundesminister Andr Rupprechter be-grt wurden. Zu den Hhepunkten des Balls gehrten die Auftritte von Staatsopernsngerin Zoryana Kushpler und Kammersngerin Ildiko Raimondi. Dem Ehrengast Elena, Infantin von Spanien und lteste Toch-ter von Knig Juan Carlos I., die als Geschenk einen mit 12.527 Kristallen geschmckten Lipizzaner bekam, hat der Abend sichtlich gefallen. (red)

    Andr und Christine

    Rupprechter.

    1. Bundesprsident Heinz Fischer mit Bereitern der Spanischen Hofreitschule bei der Vorpremiere am Wiener Heldenplatz; 2. Georg Glanz, Arabella Kiesbauer und Dave Kaufmann; 3. Ehrengast Elena von Spanien mit Nadja Swarowski; 4. US-Botschafterin Alexa Wesner mit Eheman Blaine.

    Picnic en blanc

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    Information & Invitations gerne an: Nataa Nikoli [email protected]

    am tellerrand

    Die Europer werden immer dicker und die Rede ist nicht von Wohlstandsbauch und Hftgold. Krankhafte Fettleibig-keit, ein Phnomen, das bis vor einiger Zeit noch hauptsch-lich in den USA und Mexiko verortet wurde, macht sich auch bei uns breit, Tendenz steigend. Dass bergewicht nicht von irgendwo kommt, leuchtet ein: In einer Studie kam die Weltgesundheitsor-ganisation zum Schluss, dass Krpergewicht und das Angebot an Lebensmitteln in den letzten 40 Jahren gleichermaen zugenom-men haben. Fast, knnte man zugespitzt sagen, werden wir dick gemacht. Denn das berangebot an Lebensmitteln in den Straen, Imbissen und Restaurants, wachsende Portionen, niedrige Preise so-wie ein hoher Fett- und Zuckeranteil in industriell gefertigter Ware tragen zum Problem bei. Und Zucker ist wirklich so gut wie berall drinnen. Auch in den Supermrkten wachsen die Packungsgren munter vor sich hin. Sonderangebote betreffen zumeist die Swa-ren-, Convenience und Snacksortimente. Werden die Menschen dick gemacht? Mehr Prvention vonseiten der Politik wre sicher nicht verkehrt. Immerhin ist in den letzten 30 Jahren besonders die Zahl bergewichtiger Kinder gestiegen. [email protected]

    Dick im Geschft

    daniela Prugger

    Insidesinessd

    Einblicke in die neuesten Trends und Kollektionen gibt die Tracht und Country Messe am 21. und 22. Juli in Brand-boxx in Salzburg. www.trachtsalzburg.at

    Kenwood

    MN1996_13_c_20150703_c1_FERT_13.pdfMN1996_14_c_20150703_c2_FERT_14.pdfMN1996_15_c_20150703_c3_FERT_15.pdfMN1996_16_c_20150703_c4_FERT_16.pdfMN1996_17_c_20150703_c5_17.pdfMN1996_18_c_20150703_c6_FERT_18.pdf