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DR. GRUSCHKA Ingenieurgesellschaft mbH Schalltechnisches Büro 64297 Darmstadt - Heinrich-Delp-Straße 106 - Tel. 0 61 51 / 2 78 99 67 [email protected] - www.dr-gruschka-schallschutz.de SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan "Wingertsäcker - Teiländerungsplan VI (Wiese)", Edingen-Neckarhausen AUFTRAGGEBER: Gemeinde Edingen-Neckarhausen Hauptstraße 60 68535 Edingen-Neckarhausen BEARBEITER: Dr. Frank Schaffner BERICHT NR.: 16-2661 28.08.2016

SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

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Page 1: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

DR. GRUSCHKA Ingenieurgesellschaft mbH

Schalltechnisches Büro

64297 Darmstadt - Heinrich-Delp-Straße 106 - Tel. 0 61 51 / 2 78 99 67 [email protected] - www.dr-gruschka-schallschutz.de

SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG

Bebauungsplan "Wingertsäcker - Teiländerungsplan VI (Wiese)", Edingen-Neckarhausen

AUFTRAGGEBER:

Gemeinde Edingen-Neckarhausen Hauptstraße 60

68535 Edingen-Neckarhausen

BEARBEITER:

Dr. Frank Schaffner

BERICHT NR.: 16-2661

28.08.2016

Page 2: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

D R. G R U S C H K A Ingenieurgesellschaft

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Inhalt

0 Zusammenfassung

1 Sachverhalt und Aufgabenstellung

2 Grundlagen

3 Anforderungen an den Immissionsschutz

4 Vorgehensweise

5 Ausgangsdaten

6 Ergebnisse

Anhang

Page 3: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

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0 Zusammenfassung

Die schalltechnische Untersuchung zum Bebauungsplan "Wingertsäcker - Teiländerungsplan VI

(Wiese)" der Gemeinde Edingen-Neckarhausen führt zu folgenden Ergebnissen:

0.1 Gewerbe Es wurden Schutzkonzepte auf der sicheren Seite für das Plangebiet gegen Gewerbelärmeinwir-

kungen der Fa. BÄKO entwickelt. Hierdurch wird verhindert, dass es aus Sicht des Schallimmis-

sionsschutzes durch das geplante Wohnbauvorhaben zu Einschränkungen der Fa. BÄKO über

das bereits heute erforderliche Maß hinaus kommt.

Mit der in den Abbildungen im Anhang dargestellten Lärmschutzanlage (z. B. Wand, Wall, Gara-

gendächer, bewertetes Schalldämm-Maß Rw ≥ 25 dB, keine Anforderungen an die Schallabsorp-

tion), deren Höhe im untersuchten Fall mindestens der Wohnungsdeckenhöhe im obersten Ge-

schoss im Plangebiet entspricht und die einen Überstand nach Westen und Osten um jeweils

mindestens 3 m über die geplanten Wohnhäuser hinaus aufweist, werden für den exemplarisch

hier untersuchten städtebaulichen Entwurf die Anforderungen der TA Lärm /6/ für allgemeine

Wohngebiete tags und nachts an der geplanten Wohnbebauung eingehalten.

Anstelle einer Lärmschutzanlage sind aus Sicht des Schallimmissionsschutzes auch die nachfol-

genden Konzepte zum Schutz vor Gewerbelärmeinwirkungen auf das Plangebiet geeignet:

Grundrissorientierung Öffenbare Fenster schutzbedürftiger Aufenthaltsräume an Fassaden mit Richtwertüberschreitun-

gen können auf Fassaden hin orientiert werden, an denen die maßgeblichen Richtwerte einge-

halten sind ("Laubenganghäuser").

Prallscheiben, "Hamburger HafenCity-Fenster" Zur Belüftung erforderliche Fenster schutzbedürftiger Aufenthaltsräume an Fassaden mit Richt-

wertüberschreitungen können zusätzlich durch außen im Abstand von weniger als 0,5 m vor den

Fenstern montierte feststehende Glasscheiben ("Prallscheiben") geschützt werden.

Alternativ bzw. ergänzend zu den Prallscheiben können Fenster mit schallabsorbierender Ver-

kleidungen an Sturz und Laibung eingesetzt werden ("Hamburger HafenCity-Fenster").

Darüber hinaus ist auch eine geeignete Kombination der o. g. Lärmschutzkonzepte geeignet. Die

Wirksamkeit der Lärmschutzmaßnahmen ist jeweils für den zu realisierenden städtebaulichen

Entwurf nachzuweisen.

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0.2 Straßenverkehr Unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Lärmschutzanlage sind im Plangebiet die Ori-

entierungswerte der DIN 18005 /1/ für allgemeine Wohngebiete von tags/nachts 55/45 dB(A)

eingehalten bzw. im Rahmen des in Kap. 3.1 erläuterten Abwägungsspielraumes um bis zu 5

dB(A) überschritten.

Mögliche Maßnahmen zur Bewältigung des Immissionskonfliktes im Hinblick auf den Verkehrs-

lärm werden in Kap. 6.2.2 diskutiert.

0.3 Passiver Schallschutz

In Kap. 6.3 werden exemplarisch für die hier untersuchte Situation die Grundlagen für erforderli-

che passive Schallschutzmaßnahmen bei der Änderung oder dem Neubau von Gebäuden mit

schutzbedürftigen Aufenthaltsräumen angegeben (Lärmpegelbereiche nach DIN 4109 /4b, 4c/,

Erfordernis schalldämmender Lüftungseinrichtungen für Schlaf- und Kinderzimmer).

0.4 Hinweise Weicht das zu realisierende städtebauliche Konzept aus Sicht des Schallimmissionsschutzes re-

levant von den hier betrachteten Randbedingungen ab, so ist die Wirksamkeit der Maßnahmen

gegen Gewerbe- und Straßenverkehrslärm im Einzelfall nachzuweisen.

Da das Lärmschutzkonzept u. U. der fortgeschriebenen Planung angepasst werden muss, ist es

nicht sinnvoll, konkrete Lärmschutzmaßnahmen im Bebauungsplan festzusetzen.

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1 Sachverhalt und Aufgabenstellung

Der Gemeinderat hatte bereits 1994 beschlossen, für das Flurstück Nr. 1740 der Gemarkung

Neckarhausen gegenüber der nördlich gelegenen Fa. BÄKO Süd-West Bäcker- und Konditoren-

genossenschaft eG einen Bebauungsplan "Wingertsäcker - Änderungsplan VI" aufzustellen. Die-

ses Vorhaben wurde jedoch wegen möglicher Lärmbelastungen durch das Unternehmen wieder

zurückgestellt.

Nachdem zwischenzeitlich Lärmminderungsmaßnahmen bei der der Fa. BÄKO ergriffen wurden

und der Bedarf an Bauplätzen unverändert hoch ist, schlug die Verwaltung die Fortsetzung des

Bebauungsplanverfahrens vor. Ziel ist es, dort insbesondere Wohnraum für junge Familien zu

schaffen.

Das Plangebiet liegt am nordöstlichen Rand des Ortsteils Neckarhausen südlich der K 4138. Es

wird begrenzt im Norden vom Kelterweg, im Westen von der Straße "Kappesgärten", im Süden

und im Osten von der Straße "Wingertsäcker". Im Osten und Süden schließen sich Wohnbebau-

ung, im Westen landwirtschaftliche Flächen an (s. Abb. 0 im Anhang).

Auf das Plangebiet kommt es zu Geräuscheinwirkungen durch die im Norden gelegenen Fa.

BÄKO und die K 4138 und die im Westen geplante L 597 neu.

Die Details der örtlichen Situation sowie der Planung werden als bekannt vorausgesetzt.

Aufgabe der vorliegenden schalltechnischen Untersuchung ist die Prognose und Beurteilung der

Gewerbe- und Verkehrslärmeinwirkungen auf das Plangebiet. Falls erforderlich, sollen die

Grundlagen für die Bemessung geeigneter Lärmschutzmaßnahmen angegeben werden.

Page 6: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

D R. G R U S C H K A Ingenieurgesellschaft

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2 Grundlagen

/1/ DIN 18005-1, 2002-07, Schallschutz im Städtebau - Teil 1: Grundlagen und Hinweise für die Planung

DIN 18005-1 Beiblatt 1, 1987-05, Schallschutz im Städtebau; Berechnungsverfahren; Schalltechnische Orientierungswerte für die städtebauliche Planung

/2/ 16. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verkehrs-

lärmschutzverordnung - 16. BImSchV) vom 12. Juni 1990 (BGBl. I S. 1036), geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 19. September 2006 (BGBl. I S. 2146), geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 18. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2269)

/3/ Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen - RLS-90, Ausgabe 1990, eingeführt durch

das allgemeine Rundschreiben Straßenbau Nr. 8/1990 vom 10.4.1990 des Bundesmi-nisters für Verkehr, StB 11/14.86.22-01/25 Va 90

/4a/ DIN 4109, "Schallschutz im Hochbau, Anforderungen und Nachweise", November 1989 /4b/ DIN 4109-1, "Schallschutz im Hochbau, Teil 1: Mindestanforderungen", Juli 2016 /4c/ DIN 4109-2, "Schallschutz im Hochbau, Teil 2: Rechnerische Nachweise der Erfüllung

der Anforderungen", Juli 2016 /5/ VDI-Richtlinie 2719, "Schalldämmung von Fenstern und deren Zusatzeinrichtungen", August 1987 /6/ Sechste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Tech-

nische Anleitung zum Schutz gegen Lärm – TA Lärm), vom 26. August 1998, GMBl. 1998 S. 503

/7/ DIN ISO 9613-2, "Dämpfung des Schalls bei Ausbreitung im Freien", Ausgabe Oktober

1999 /8/ Handlungsempfehlung "Schallschutz für neue Wohn- und Mischgebiete in der Nachbar-

schaft von bestehenden Industrie- und Gewerbegebieten“, Nov. 2012, Herausgeber: Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 65189 Wiesbaden; Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwick-lung, 65185 Wiesbaden

/9/ "Schallschutz bei teilgeöffneten Fenstern", 2011, Herausgeber: HafenCity Hamburg

GmbH, 20457 Hamburg; Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Amt für Landes­ und Landschaftsplanung, 20459 Hamburg

/10/ "Technischer Bericht zur Untersuchung der Geräuschemissionen durch Lastkraftwagen

auf Betriebsgeländen von Frachtzentren, Auslieferungslagern, Speditionen und Lebens-mittelmärkten sowie weiterer typischer Geräusche insbesondere von Lebensmittelmärk-ten", 2005, Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie, Wiesbaden.

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3 Anforderungen an den Immissionsschutz 3.1 Beurteilung

Zur Beurteilung der Verkehrslärmeinwirkungen auf das Plangebiet sind im Rahmen der Bauleit-

planung die schalltechnischen Orientierungswerte nach DIN 18005 /1/ heranzuziehen:

Tab. 3.1: Orientierungswerte nach DIN 18005 /1/

Gebietsnutzung Orientierungswerte / [dB(A)]

tags (6 – 22 Uhr) nachts (22 – 6 Uhr)

reine Wohngebiete (WR), Wochenendhaus-

gebiete, Ferienhausgebiete

50 40/35

allgemeine Wohngebiete (WA), Kleinsied-

lungsgebiete (WS), Campingplatzgebiete

55 45/40

Friedhöfe, Kleingartenanlagen, Parkanlagen 55 55/55

besondere Wohngebiete (WB) 60 45/40

Dorfgebiete (MD), Mischgebiete (MI) 60 50/45

Kerngebiete (MK), Gewerbegebiete (GE) 65 55/50

Die Orientierungswerte gelten außen (d. h. vor den Gebäuden) und sind mit den Beurteilungspe-

geln zu vergleichen.

Die DIN 18005 /1/ gibt folgende Hinweise und Anmerkungen für die Anwendung der Orientie-

rungswerte:

Orientierungswerte sind als eine sachverständige Konkretisierung der Anforderungen an den

Schallschutz im Städtebau aufzufassen.

Der Belang des Schallschutzes ist bei der in der städtebaulichen Planung erforderlichen Abwä-

gung der Belange als ein wichtiger Planungsgrundsatz neben anderen Belangen zu verstehen.

Die Abwägung kann in bestimmten Fällen bei Überwiegen anderer Belange zu einer entspre-

chenden Zurückstellung des Schallschutzes führen.

In vorbelasteten Bereichen, insbesondere bei bestehenden Verkehrswegen, lassen sich die Ori-

entierungswerte oft nicht einhalten. Wo im Rahmen der Abwägung mit plausibler Begründung

von den Orientierungswerten abgewichen werden soll, weil andere Belange überwiegen, sollte

möglichst ein Ausgleich durch andere Maßnahmen vorgesehen und planungsrechtlich abgesi-

chert werden. Mögliche Maßnahmen sind z. B. geeignete Gebäudeanordnung und Grundrissge-

staltung sowie bauliche Schallschutzmaßnahmen.

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Zur Bedeutung der Orientierungswerte seien noch beispielhaft folgende Gerichtsbeschlüsse zi-

tiert:

Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 18.12.1990 (Az. 4 N 6.88): Da die Werte der DIN 18005 /1/ lediglich eine Orientierungshilfe für die Bauleitplanung sind, darf

von ihnen abgewichen werden. Entscheidend ist, ob die Abweichung im Einzelfall noch mit dem

Abwägungsgebot des § 1 Abs. 6 BauGB vereinbar ist. Eine Überschreitung der Orientierungs-

werte für allgemeine Wohngebiete um 5 dB(A) kann das Ergebnis einer gerechten Abwägung

sein.

OVG Lüneburg, Beschluss vom 04.12.1997 (Az. 7 M 1050/97): Die in § 43 BImSchG erhaltene Ermächtigung des Verordnungsgebers zur normativen Festset-

zung der Zumutbarkeitsschwelle von Verkehrsgeräuschen schließt es grundsätzlich aus, Lärm-

immissionen, die die in der Verkehrslärmschutzverordnung /2/ festgesetzten Grenzwerte unter-

schreiten, im Einzelfall als erhebliche Belästigung einzustufen. Die Grenzwerte der Verkehrs-

lärmschutzverordnung /2/ betragen in reinen und allgemeinen Wohngebieten tags 59 dB(A),

nachts 49 dB(A), in Mischgebieten tags 64 dB(A), nachts 54 dB(A). Es ist davon auszugehen,

dass bei Einhaltung der Werte für Mischgebiete gesunde Wohnverhältnisse noch gewahrt sind.

Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 22.03.2007 (Az. BVerwG 4 CN 2.06): Zum städtebaulich begründeten Verzicht auf aktive Schallschutzmaßnahmen bei der Neuaus-

weisung von Wohngebieten entlang von stark frequentierten Verkehrswegen führt das Gericht

aus, dass an den Rändern eines Wohngebietes die Orientierungswerte der DIN 18005 /1/ um bis

zu 15 dB(A) überschritten werden können, wenn diese Werte im Inneren des Gebiets im Wesent-

lichen eingehalten werden. Dies ist jedenfalls dann mit dem Gebot gerechter planerischer Abwä-

gung nach § 1 Abs. 6, 7 BauGB vereinbar, wenn im Inneren der betroffenen Randgebäude durch

die Raumanordnung, passiven Lärmschutz und die Verwendung schallschützender Außenbau-

teile angemessener Lärmschutz gewährleistet wird. Dabei kann insbesondere in die Abwägung

eingestellt werden, dass durch eine geschlossene Riegelbebauung geeignete geschützte Au-

ßenwohnbereiche auf den straßenabgewandten Flächen derselben Grundstücke und ggf. weite-

rer Grundstücke geschaffen werden können. Die DIN 18005 /1/ sieht eine solche Lärmschutz-

maßnahme in ihren Nummern 5.5 und 5.6 gerade vor.

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3.2 Gewerbe Geräuscheinwirkungen durch Gewerbebetriebe können im Rahmen der Bauleitplanung ebenfalls

nach DIN 18005 /1/ beurteilt werden. Da jedoch bei konkreten Beschwerden über Gewerbelärm

das strengere Mess- und Beurteilungsverfahren der TA Lärm /6/ heranzuziehen ist, werden die

Geräuscheinwirkungen durch den geplanten Einzelhandel bereits in der Phase der Bauleitpla-

nung gemäß TA Lärm /6/ beurteilt. Die TA Lärm /6/ nennt zur Beurteilung von Gewerbelärm aus

Betriebsgrundstücken und bei der Ein- und Ausfahrt folgende Immissionsrichtwerte:

Tab. 3.2: Immissionsrichtwerte nach TA Lärm /6/

Gebietsnutzung Immissionsrichtwerte / [dB(A)]

tags (6 – 22 Uhr) nachts (22 – 6 Uhr)

1 Kurgebiete, Krankenhäuser, Pflegeanstalten 45 35

2 reine Wohngebiete 50 35

3 allgemeine Wohngebiete 55 40

4 Kern-, Dorf- und Mischgebiete 60 45

5 Gewerbegebiete 65 50

Die Immissionsrichtwerte gelten außen (d. h. vor den Gebäuden) und sind mit den Beurteilungs-

pegeln zu vergleichen.

Einzelne kurzzeitige Geräuschspitzen aus dem Betriebsgelände dürfen die Immissionsrichtwerte

in Tab. 3.2 um nicht mehr als tags 30 dB(A) und nachts 20 dB(A) überschreiten ("Spitzenpegel-kriterium").

Für die Teilzeiten, in denen in den zu beurteilenden Geräuschimmissionen ein oder mehrere

Töne hervortreten oder in denen das Geräusch informationshaltig ist, ist je nach Auffälligkeit ein

Zuschlag KT anzusetzen (Ton-/Informationshaltigkeitszuschlag).

Für die Teilzeiten, in denen das zu beurteilende Geräusch Impulse enthält, ist je nach Störwir-

kung ein Zuschlag KI anzusetzen (Impulszuschlag).

Für folgende Zeiten ist außer in Kern-, Dorf-, Misch- und Gewerbegebieten bei der Ermittlung des

Beurteilungspegels die erhöhte Störwirkung von Geräuschen durch einen Zuschlag von KR = 6

dB(A) zu berücksichtigen ("Ruhezeitzuschlag"):

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an Werktagen 6 – 7 Uhr

20 – 22 Uhr

an Sonn- und Feiertagen 6 – 9 Uhr

13 – 15 Uhr

20 – 22 Uhr.

Der Beurteilungspegel Lr ist wie folgt zu berechnen:

∑=

+++⋅⋅⋅=N

1j

)KKKL(1,0j

rr )A(dB}10T

T1log{10L j,Rj,Tj,Ij,AFeq (Gl. 3.1)

mit:

Tr Beurteilungszeitraum (tags 16 h, nachts 1 h)

Tj Teilzeit j

N Zahl der Teilzeiten

LAFeq,j Mittelungspegel während der Teilzeit Tj

KT/I = Ton-/Informations-/Impulshaltigkeitszuschlag

KR = Ruhezeitzuschlag.

Die Ruhezeitzuschläge werden, falls vom Tagesgang der Geräuschemissionen und von der Im-

missionsempfindlichkeit im Einwirkungsbereich erforderlich, bei den Schallausbreitungsrechnun-

gen entsprechend den Tagesganglinien der berücksichtigten Schallquellen programmintern ver-

geben.

Page 11: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

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3.3 Passiver Schallschutz

Bei hohen Verkehrslärmbelastungen sind ggf. zusätzliche passive Schallschutzmaßnahmen (z.

B. Schallschutzfenster, schalldämmende Lüftungseinrichtungen) an den Gebäuden vorzusehen.

Richtwertüberschreitungen durch Gewebelärm dürfen dagegen nicht mit konventionellen passi-

ven Schallschutzmaßnahmen (z. B. öffenbaren Schallschutzfenstern) kompensiert werden, da

nach Kap. A.1.3 der TA Lärm /6/ der maßgebliche Immissionsort bei bebauten Flächen 0,5 m

außerhalb vor der Mitte des geöffneten Fensters des vom Geräusch am stärksten betroffenen

schutzbedürftigen Raumes liegt. Bei einer Überprüfungsmessung festgestellte Richtwertüber-

schreitungen könnten daher im Streitfall zu Nutzungseinschränkungen des Betriebes führen.

Lärmpegelbereiche Als Grundlage zur objektbezogenen Bemessung des baulichen (passiven) Schallschutzes gegen

Außenlärm dienen die Lärmpegelbereiche gemäß Kap. 7 der DIN 4109-1 /4b/. Anhand der Lärm-

pegelbereiche kann im Zuge der objektbezogenen Ausführungsplanung in eindeutiger Weise die

Berechnung der Mindest-Schalldämm-Maße der einzelnen Außenbauteile schutzbedürftiger

Räume i. S. von Kap. 3.16 der DIN 4109-1 /4b/ erfolgen.

Für Außenbauteile schutzbedürftiger Räume sind unter Berücksichtigung der unterschiedlichen

Raumarten die in umseitiger Tab. 3.3 (Tab. 7 in DIN 4109-1 /4b/) aufgeführten Anforderungen an

die Luftschalldämmung einzuhalten. Die erforderlichen gesamten bewerteten Bau-Schalldämm-

Maße sind in Abhängigkeit vom Verhältnis der gesamten Außenfläche eines Raumes Ss zur

Grundfläche des Raumes SG nach Gleichung 33 der DIN 4109-2 /4c/ mit dem Korrekturfaktor KAL

zu korrigieren. Für Außenbauteile, die unterschiedlich zur maßgeblichen Lärmquelle orientiert

sind, ist Kap. 4.4.1 der DIN 4109-2 /4c/ zu beachten.

Bei der Bestimmung der Lärmpegelbereiche werden die maßgebliche Außenlärmpegel La zu-

grunde gelegt:

- Beträgt die Differenz der jeweiligen Beurteilungspegel durch Straßen-, Schienen-, Wasser oder

Luftverkehr zwischen Tag minus Nacht weniger als 10 dB(A), so ergibt sich gemäß Kap. 4.4.5.2

bis 4.4.5.5 der DIN 4109-2 /4c/ der jeweilige maßgebliche Außenlärmpegel zum Schutz des

Nachtschlafes aus einem 3 dB(A) erhöhten Beurteilungspegel für die Nacht und einem Zuschlag

von 10 dB(A).

- Beträgt die Differenz der Beurteilungspegel durch Gewerbelärm zwischen Tag minus Nacht we-

niger als 15 dB(A), so ergibt sich gemäß Kap. 4.4.5.6 der DIN 4109-2 /4c/ der maßgebliche

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Außenlärmpegel zum Schutz des Nachtschlafes aus einem 3 dB(A) erhöhten Beurteilungspegel

für die Nacht und einem Zuschlag von 15 dB(A).

- Rührt die Geräuschbelastung von mehreren (gleich- oder verschiedenartigen) Quellen her, so

berechnet sich nach Kap. 4.4.5 der DIN 4109-2 /4c/ der resultierende Außenlärmpegel La,res als

energetische Summe der einzelnen maßgeblichen Außenlärmpegel. Die Addition von 3 dB(A)

darf nur einmal erfolgen, d. h. auf den Summenpegel.

Maßgeblich ist gemäß Kap. 4.4.5.1 der DIN 4109-2 /4c/ die Lärmbelastung derjenigen Tageszeit,

die die höhere Anforderung ergibt.

Den maßgeblichen Außenlärmpegeln werden Lärmpegelbereiche zugeordnet, für die die Anfor-

derungen an die resultierende Luftschalldämmung der Außenbauteile schutzbedürftiger Räume

in Tab. 3.3 tabelliert sind (Tab. 7 in DIN 4109-1 /4b/).

Tab. 3.3: Anforderungen an die Luftschalldämmung von Außenbauteilen

Spalte 1 2 3 4 5 Raumarten

Zeile

Lärm- pegel-

be-reich

"Maßgeblicher Au-ßenlärmpegel"

Bettenräume in Kran-kenanstalten und Sa-

natorien

Aufenthaltsräume in Wohnungen, Übernachtungsräume in Beherber-gungsstätten, Unterrichtsräume und

Ähnliches

Büroräume1) und Ähnli-

ches dB(A) R'w,res des Außenbauteils in dB

1 I bis 55 35 30 - 2 II 56 bis 60 35 30 30 3 III 61 bis 65 40 35 30 4 IV 66 bis 70 45 40 35 5 V 71 bis 75 50 45 40 6 VI 76 bis 80 2) 50 45 7 VII > 80 2) 2) 50

1) An Außenbauteile von Räumen, bei denen der eindringende Außenlärm aufgrund der in den Räumen ausgeübten Tätigkeiten nur einen untergeordneten Beitrag zum Innenraumpegel leistet, werden keine Anforderungen gestellt.

2) Die Anforderungen sind hier aufgrund der örtlichen Gegebenheiten festzulegen.

Ausreichende Belüftungen von Wohn- und Schlafräumen

Aus Gründen der Hygiene und zur Begrenzung der Raumluftfeuchte müssen Aufenthaltsräume

ausreichend mit Außenluft versorgt werden. Dies geschieht in der Regel durch zeitweises Öffnen

der Fenster. In Schlafräumen, bei denen ein nächtliches Öffnen der zum Schallschutz geschlos-

senen Fenster nicht zumutbar ist, kann die ausreichende Frischluftzufuhr durch zusätzliche,

schalldämmende Lüftungseinrichtungen erfolgen.

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Über die Notwendigkeit des Einsatzes solcher Fensterlüftungssysteme macht die VDI 2719 /5/

folgende Aussage:

"Da Fenster in Spaltlüftung nur ein bewertetes Schalldämm-Maß Rw von ca. 15 dB erreichen, ist

diese Lüftungsart nur bei einem A-bewerteten Außengeräuschpegel Lm < 50 dB für schutzbe-

dürftige Räume zu verwenden. Bei höherem Außengeräuschpegel ist eine schalldämmende, evtl.

fensterunabhängige Lüftungseinrichtung notwendig. In jeder Wohnung ist dann wenigstens ein

Schlafraum oder ein zum Schlafen geeigneter Raum mit entsprechenden Lüftungseinrichtungen

vorzusehen.... Zur Lüftung von Räumen, die nicht zum Schlafen benutzt werden, kann die Stoß-

lüftung benutzt werden."

Die VDI 2719 /5/ stellt den Stand der Technik dar, der aus zivilrechtlichen Gründen bei der schall-

technischen Gebäudeplanung zu beachten ist.

4 Vorgehensweise

Vom Untersuchungsgebiet wird auf der Grundlage des digitalen Katasterplanes ein digitales

Schallquellen-, Gelände- und Hindernismodell erstellt (SoundPLAN Vs. 7.4).

Die Schallleistungspegel der Fa. BÄKO werden im nachfolgenden Kap. 5.1 hergeleitet, die Emis-

sionspegel der Straßen in Kap. 5.2.

Mittels richtlinienkonformer Ausbreitungsrechnungen, die von einer die Schallausbreitung för-

dernden Mitwind- bzw. Temperaturinversions-Situation ausgehen, werden im Plangebiet flächen-

haft getrennt die Beurteilungspegel "Gewerbe" und die Gesamtbeurteilungspegel "Straße" prog-

nostiziert (Rasterweite 3 m x 3 m). Die Berechnungen erfolgen im Sinne einer Prognose auf der

sicheren Seite bei freier Schallausbreitung für das am stärksten mit Lärm beaufschlagte oberste

Geschoss.

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5 Ausgangsdaten

Die nachfolgend aufgeführten Schallleistungs- und Emissionspegel sind Eingangswerte für die

Schallausbreitungsrechnungen und dürfen nicht mit den Orientierungswerten der DIN 18005 /1/

bzw. mit den Immissionsrichtwerten der TA Lärm /6/ verglichen werden.

Die Schallquellen des Modells sind in Abb. 0 im Anhang dargestellt.

5.1 Gewerbe

Zur Prognose der aus Sicht des Schallimmissionsschutzes maximal zulässigen Geräuschemis-

sionen der Fa. BÄKO wird das Betriebsgelände mit flächenbezogenen Schallleistungspegeln

L"WA belegt. Die Geräuschemissionen sind begrenzt durch die an der bestehenden Wohnbebau-

ung geltenden Immissionsrichtwerte der TA Lärm /6/ für allgemeine Wohngebiete von

tags/nachts 55/40 dB(A). Höhere Gewerbelärmeinwirkungen auf die bestehende Wohnbebauung

sind bereits heute unzulässig. Hierbei ist zu beachten, dass die Immissionsrichtwerte eigentlich

summarisch für alle Gewerbebetriebe im Einwirkungsbereich gelten. Im Sinne einer Prognose

auf der sicheren Seite werden im Folgenden jedoch die flächenbezogenen Schallleistungspegel

so bemessen, als könne die Fa. BÄKO die Immissionsrichtwerte alleine ausschöpfen. Dies führt

rechnerisch zu vergleichsweise höheren Lärmeinwirkungen durch die Fa. BÄKO auf das Plange-

biet - insbesondere aus dem im Südwesten des Betriebsgeländes gelegenen Verladehof - als sie

in der Realität durch die hinsichtlich der Bestandswohnbebauung geltenden Lärmschutzauflagen

zulässig sind.

Die flächenbezogenen Schallleistungspegel, die, wie oben beschrieben, insbesondere den im

Südwesten des Betriebsgeländes gelegenen Verladehof gewichten, werden in einem ersten

Schritt in einem iterativen Verfahren so eingestellt, dass an der Bestandswohnbebauung die Im-

missionsrichtwerte der TA Lärm /6/ für allgemeine Wohngebiete von tags/nachts 55/40 dB(A)

ausgeschöpft sind. Dies erfolgt im Sinn einer Prognose nicht bei freier Schallausbreitung sondern

unter Berücksichtigung einer Lärmschutzanlage auf dem Plangebiet, die auch im Hinblick auf die

Bestandsbebauung z. T. abschirmend wirkt, so dass die tatsächlich zulässigen Geräuschemissi-

onen aus dem Betriebsgelände eigentlich heute geringer sind. Die für das Plangebiet erforderli-

che Lärmschutzanlage wird unter Berücksichtigung dieser, über die heute zulässige Grenze er-

höhten Geräuschemissionen so bemessen, dass an der zukünftigen Wohnbebauung im Plange-

biet die o. g. Immissionsrichtwerte ebenfalls eingehalten sind.

Die nach dem oben beschriebenen Konzept für das Betriebsgelände der Fa. BÄKO ermittelten

flächenbezogenen Schallleistungspegel betragen:

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Teilfläche "BÄKO West" (Verladehof): tags L"WA = 65 dB(A)/m² nachts L"WA = 50 dB(A)/m², Teilfläche "BÄKO Ost": tags L"WA = 60 dB(A)/m² nachts L"WA = 45 dB(A)/m².

Damit liegen die Werte für die Teilfläche "BÄKO West" (Verladehof) in der Größenordnung von

Industriegebieten, die Werte für die Teilfläche "BÄKO Ost" in der Größenordnung von Gewerbe-

gebieten.

Bei den Schallausbreitungsrechnungen gelten folgende Randbedingungen für eine Prognose auf

der sicheren Seite:

- Emissionshöhe 1 m

- Faktor für meteorologische Korrektur C0 = 0 dB(A)

- Berücksichtigung der Bodendämpfung nach dem alternativen Verfahren gemäß Kap. 7.3.2 der

DIN ISO 9613-2 /7/

- ggf. gemäß TA Lärm /6/ zu beachtenden Zuschläge für Impuls-/Tonhaltigkeit bzw. für Ruhe-

zeitzuschläge sind in den flächenbezogenen Schallleistungspegeln enthalten.

Hierdurch entsprechen die berechneten Pegel einer Größe, die auch messtechnisch ermittelt

werden könnte.

In einem zweiten Schritt wird die Lärmschutzanlage im Plangebiet weitergehend optimiert, so

dass auch das gemäß TA Lärm /6/ zu beachtende "Spitzenpegelkriterium" eingehalten ist. Beim

Rangieren, Bremsen und Fahren von Lkw auftretende Maximal-Schallleistungspegel betragen

am Ort der Schallquelle gemäß Kap. 8.1.2 der "Lkw-Studie" /10/ bis zu:

LWA,max = 108 dB(A). Vergleichbare Maximal-Schallleistungspegel treten bei der Be- und Entladung auf. Dieser Maxi-

mal-Schallleistungspegel wird zur Überprüfung des Spitzenpegelkriteriums ebenfalls der in Abb. 0 im Anhang gekennzeichneten Flächenschallquelle des Verladehofes zugeordnet. Bei der Be-

rechnung des Spitzenpegels wird im Rechenmodell eine Punktquelle mit dem Maximalpegel ent-

lang der Kontur der Schallquelle bewegt, so dass die Punktschallquelle zu irgendeinem Zeitpunkt

eine bezüglich den Ausbreitungsbedingungen zu einem gegebenen Immissionsort "lauteste" Po-

sition einnimmt.

Page 16: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

D R. G R U S C H K A Ingenieurgesellschaft

- 16 -

Die Bemessung der Lärmschutzanlage erfolgt für das am stärksten mit Lärm beaufschlagte

oberste Geschoss. Im Plangebiet ist dies das 2. Obergeschoss. Hierdurch ist sichergestellt, dass

innerhalb des Plangebietes auch in den darunterliegenden Stockwerken die Anforderungen der

TA Lärm /6/ an den Schallimmissionsschutz eingehalten sind.

Insgesamt führt somit die oben erläuterte schalltechnische Modellbildung - auch wenn nicht auf

den konkreten Betriebsablauf der Fa. BÄKO eingegangen wird - für das Plangebiet zu einem

Lärmschutzkonzept auf der sicheren Seite. Hierdurch wird verhindert, dass es aus Sicht des

Schallimmissionsschutzes durch das geplante Wohnbauvorhaben zu Einschränkungen der Fa.

BÄKO über das bereits heute erforderliche Maß hinaus kommt.

5.2 Straßen Die gemäß RLS-90 /3/ berechneten Emissionspegel Lm,E der L 597 neu und der Hauptstraße (K

4138) werden für den Lastfall "Vollausbau Variante 1a" der Abb. 3a auf S. 237 der "Unterlage

1.1a, L 597 Mannheim-Friedrichsfeld - Ladenburg, 3. Bauabschnitt (L 637 bis OU Ladenburg)

Teil-Planfeststellungsabschnitt Nord (K 4138 bei Neckarhausen bis OU Ladenburg), Allgemein-

verständliche Zusammenfassung der gem. § 6, Absatz 3, Satz 2, UVPG berührten Belange -

Verlängerungsantrag" (rpk24_plf_l597_neckarbr_unterl2004_01-1.pdf*) entnommen und sind in

Tab. 5.1 zusammengefasst.

Gemäß Kap. 4.3 auf S. 13 der " Verlängerung des Planfeststellungsbeschlusses vom 10.10.2005

zum Bau der L 597 neu zwischen der K 4138 auf Gemarkung Ilvesheim und der L 597 auf Ge-

markung Ladenburg, 18.12.2014" (rpk24_pfb_l597_verl_141218.pdf*) gelten die Regeln und

Werte der Verkehrszahlen und somit auch der schalltechnischen Untersuchung des Planfeststel-

lungsbeschlusses unverändert auch heute noch.

*: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt2/Ref24/Seiten/L597_Neckarbruecke_Ladenburg.aspx

Tab. 5.1: Emissionspegel der Straßen

Straße Abschnitt Emissionspegel Lm,E /[dB(A)] tags nachts

L 597 neu südl. K 4138 68,8 60,1 südl. K 4138 69,6 60,9

K 4138 östl. L 597 neu 57,9 49,1

Die Emissionspegel aus Tab. 5.1 werden im Modell den in Abb. 0 im Anhang dargestellten Li-

nienschallquellen der Straßen zugeordnet.

Page 17: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

D R. G R U S C H K A Ingenieurgesellschaft

- 17 -

6 Ergebnisse

Die schalltechnische Untersuchung zum Bebauungsplan "Wingertsäcker - Teiländerungsplan VI

(Wiese)" der Gemeinde Edingen-Neckarhausen führt zu den nachfolgend aufgeführten Ergebnis-

sen.

6.1 Gewerbe Mit der in den Abbildungen im Anhang dargestellten Lärmschutzanlage (z. B. Wand, Wall, Gara-

gendächer, bewertetes Schalldämm-Maß Rw ≥ 25 dB, keine Anforderungen an die Schallabsorp-

tion), deren Höhe im untersuchten Fall mindestens der Wohnungsdeckenhöhe im obersten Ge-

schoss im Plangebiet entspricht und die einen Überstand nach Westen und Osten um jeweils

mindestens 3 m über die geplanten Wohnhäuser hinaus aufweist, wird durch die in Kap. 5.1

erläuterten Geräuscheinwirkungen aus dem Betriebsgelände der Fa. BÄKO an der geplanten

Wohnbebauung gemäß Abb. 1.1 im Anhang durch den Beurteilungspegel tags der Immissions-

richtwert der TA Lärm /6/ für allgemeine Wohngebiete von tags 55 dB(A) eingehalten, gemäß

Abb. 1.2 im Anhang durch den Maximalpegel auch der Immissionsrichtwert der TA Lärm /6/ für

kurzzeitige Geräuschspitzen in allgemeinen Wohngebieten von nachts (40 + 20) dB(A) = 60

dB(A). Bei Einhaltung des Tagrichtwertes durch den Beurteilungspegel ist dies aufgrund des in

Kap. 5.1 erläuterten Emissionsansatzes auch im Hinblick auf den Beurteilungspegel nachts ge-

währleistet.

Anstelle einer Lärmschutzanlage sind aus Sicht des Schallimmissionsschutzes auch die nachfol-

genden Konzepte zum Schutz vor Gewerbelärmeinwirkungen auf das Plangebiet geeignet:

Grundrissorientierung Öffenbare Fenster schutzbedürftiger Aufenthaltsräume an Fassaden mit Richtwertüberschreitun-

gen können auf Fassaden hin orientiert werden, an denen die maßgeblichen Richtwerte einge-

halten sind ("Laubenganghäuser").

Prallscheiben, "Hamburger HafenCity-Fenster" Zur Belüftung erforderliche Fenster schutzbedürftiger Aufenthaltsräume an Fassaden mit Richt-

wertüberschreitungen können zusätzlich durch außen im Abstand von weniger als 0,5 m vor den

Fenstern montierte feststehende Glasscheiben ("Prallscheiben") geschützt werden (s. a. Hand-

lungsempfehlung "Schallschutz für neue Wohn- und Mischgebiete in der Nachbarschaft von be-

stehenden Industrie- und Gewerbegebieten“ /8/ und Studie "Schallschutz bei teilgeöffneten Fens-

tern" /9/). Durch den abstandsbedingten Spalt zwischen Hauswand und Prallscheibe ist weiterhin

eine natürliche Belüftung des dahinter liegenden Fensters möglich. Prallscheiben begrenzen den

Page 18: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

D R. G R U S C H K A Ingenieurgesellschaft

- 18 -

Schalleintrag vor dem eigentlichen Fenster und stellen einen gewissen Außenbezug sicher. Al-

lerdings existiert derzeit noch kein exakter rechnerischer Nachweis zur Bemessung der Größe

und der Wirksamkeit der Prallscheiben.

Alternativ bzw. ergänzend zu den Prallscheiben können Fenster mit schallabsorbierender Ver-

kleidungen an Sturz und Laibung eingesetzt werden ("Hamburger HafenCity-Fenster", s. a. Hand-

lungsempfehlung "Schallschutz für neue Wohn- und Mischgebiete in der Nachbarschaft von be-

stehenden Industrie- und Gewerbegebieten“ /8/ und Studie "Schallschutz bei teilgeöffneten Fens-

tern" /9/). Mit dieser Konstruktion kann bis zu einem durch den Hersteller angegebenen erhöhten

Außenpegel auch in Kippstellung die Einhaltung des zulässigen Innenpegels gewährleistet wer-

den. Über die Kippstellung ist eine natürliche Raumbelüftung möglich. Die Fenster sind nicht

drehbar, so dass sie keinen maßgeblichen Immissionsort i. S. d. TA Lärm /6/ darstellen.

Darüber hinaus ist auch eine geeignete Kombination der o. g. Lärmschutzkonzepte geeignet. Die

Wirksamkeit der Lärmschutzmaßnahmen ist jeweils für den zu realisierenden städtebaulichen

Entwurf nachzuweisen.

Wie in Kap. 5.1 erläutert, führt das hier verwendete schalltechnische Modell zu einem Schutz-

konzept auf der sicheren Seite für das Plangebiet gegen Gewerbelärmeinwirkungen. Hierdurch

wird verhindert, dass es aus Sicht des Schallimmissionsschutzes durch das geplante Wohnbau-

vorhaben zu Einschränkungen der Fa. BÄKO über das bereits heute erforderliche Maß hinaus

kommt.

6.2 Straßenverkehr 6.2.1 Beurteilung

Unter Berücksichtigung der in Kap. 6.1 beschriebenen Lärmschutzanlage ist bei ansonsten freier

Schallausbreitung, d. h. ohne Berücksichtigung der schallabschirmenden Wirkung der zukünfti-

gen Bebauung im Plangebiet, in Abb. 2.1 im Anhang der Beurteilungspegel "Straße tags" dar-

gestellt, in Abb. 2.2 im Anhang der Beurteilungspegel "Straße nachts".

Unter diesen Randbedingungen ist gemäß Abb. 2.1 im Anhang an den geplanten Wohnhäusern

der Orientierungswert der DIN 18005 /1/ für allgemeine Wohngebiete von tags 55 dB(A) einge-

halten bzw. im Rahmen des in Kap. 3.1 erläuterten Abwägungsspielraumes um bis zu 5 dB(A)

überschritten.

Vergleichbare Ergebnisse ergeben sich gemäß Abb. 2.2 im Anhang auch im Hinblick auf die

Einhaltung des Orientierungswertes der DIN 18005 /1/ für allgemeine Wohngebiete von nachts

Page 19: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

D R. G R U S C H K A Ingenieurgesellschaft

- 19 -

45 dB(A). Allerdings werden im Nachtzeitraum Außenwohnbereiche nicht genutzt bzw. besitzen

keine höhere Schutzbedürftigkeit als im Tagzeitraum.

6.2.2 Konfliktbewältigung Schallschutz

Zur Konfliktbewältigung der auf das Plangebiet einwirkenden Straßenverkehrslärmeinwirkungen

werden folgende Schallschutzmaßnahmen betrachtet:

§ Maßnahmen an der Quelle Durch Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf den Straßen um 20 km/h kann

eine Pegelminderung um ca. 2,5 dB(A) erreicht werden.

Der Einsatz von "Flüsterasphalt" führt i. d. R. erst bei Geschwindigkeiten > 50 km/h zu wahr-

nehmbaren Pegelminderungen.

§ Aktive Schallschutzmaßnahmen (z. B. Lärmschutzwände)

Zum vollständigen Schutz vor Verkehrslärmeinwirkungen müsste eine U-förmige Lärmschutz-

anlage um das Plangebiet errichtet werden, die voraussichtlich mindestens eine Höhe ent-

sprechend der Gebäudehöhe aufweist.

§ Differenzierte Baugebietsausweisungen (Nutzungsgliederung) Durch eine aus Sicht des Schallimmissionsschutzes unempfindlichere Mischgebietsauswei-

sung kann in den Bereichen mit hoher Lärmbelastung auf die erhöhten Verkehrslärmeinwir-

kungen reagiert werden. Allerdings widerspricht die Ausweisung eines Mischgebietes dem

Planungsziel "Wohnen".

§ Einhalten von Mindestabständen Aufgrund der geringen Größe des Plangebietes können alleine durch Abstand zu den Ver-

kehrswegen im Plangebiet die Orientierungswerte der DIN 18005 /1/ für allgemeine Wohnge-

biete von tags/nachts 55/45 dB(A) nicht eigenhalten werden.

§ Gebäudestellung Durch riegelförmige Gebäude im Westen und im Osten des Plangebietes können auf den von

den Verkehrswegen abgewandten Seiten geschützte Bereiche geschaffen werden. Außen-

wohnbereiche (z. B. Terrassen, Balkone, Gärten) können in diesen abgeschirmten Bereichen

angeordnet werden.

Page 20: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

D R. G R U S C H K A Ingenieurgesellschaft

- 20 -

§ Schallschutzmaßnahmen an den Gebäuden Wintergärten Terrassen und Balkone an Fassaden an Fassaden mit Orientierungswertüberschreitungen

können als geschlossene (öffenbare) Wintergärten ausgeführt werden.

Grundrissorientierung Schutzbedürftige Aufenthaltsräume können auf die von den Verkehrswegen abgewandten

Gebäudeseiten hin orientiert werden.

Prallscheiben, "Hamburger HafenCity-Fenster" Zur Belüftung erforderliche Fenster schutzbedürftiger Aufenthaltsräume an Fassaden mit Ori-

entierungswertüberschreitungen können zusätzlich durch außen im Abstand von weniger als

0,5 m vor den Fenstern montierte feststehende Glasscheiben ("Prallscheiben") geschützt wer-

den (s. a. Handlungsempfehlung "Schallschutz für neue Wohn- und Mischgebiete in der Nach-

barschaft von bestehenden Industrie- und Gewerbegebieten“ /8/ und Studie "Schallschutz bei

teilgeöffneten Fenstern" /9/). Durch den abstandsbedingten Spalt zwischen Hauswand und

Prallscheibe ist weiterhin eine natürliche Belüftung des dahinter liegenden Fensters möglich.

Prallscheiben begrenzen den Schalleintrag vor dem eigentlichen Fenster und stellen einen

gewissen Außenbezug sicher.

Alternativ bzw. ergänzend zu den Prallscheiben können Fenster mit schallabsorbierender Ver-

kleidungen an Sturz und Laibung eingesetzt werden ("Hamburger HafenCity-Fenster", s. a.

Handlungsempfehlung "Schallschutz für neue Wohn- und Mischgebiete in der Nachbarschaft

von bestehenden Industrie- und Gewerbegebieten“ /8/ und Studie "Schallschutz bei teilgeöff-

neten Fenstern" /9/). Mit dieser Konstruktion kann bis zu einem durch den Hersteller angege-

benen erhöhten Außenpegel auch in Kippstellung die Einhaltung des zulässigen Innenpegels

gewährleistet werden. Über die Kippstellung ist eine natürliche Raumbelüftung möglich.

6.3 Passiver Schallschutz

Nachfolgend werden exemplarisch für die hier untersuchte Lärmschutzanlage die Grundlagen für

die Bemessung geeigneter objektbezogener passiver Schallschutzmaßnahmen gemäß DIN

4109 /4b, 4c/ sowie die Kriterien für das Erfordernis schalldämmender Lüftungseinrichtungen in

Schlaf- und Kinderzimmern angegeben.

6.3.1 Lärmpegelbereiche Bei erhöhten Außenlärmeinwirkungen ist im Rahmen des Schallschutznachweises gegen Au-

ßenlärm gemäß DIN 4109 /4b, 4c/ die ausreichende Luftschalldämmung von Außenbauteilen (z.

B. Fenster, Rollladenkästen) schutzbedürftiger Aufenthaltsräume nachzuweisen. Grundlage

Page 21: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

D R. G R U S C H K A Ingenieurgesellschaft

- 21 -

hierzu bilden die Lärmpegelbereiche gemäß Tab. 3.3 (s. Kap. 3.3). Da gemäß den Abbildungen 2.1 und 2.2 die Beurteilungspegel "Straße" nachts weniger als 10 dB(A) unter den Tagwerten

liegen, der Beurteilungspegel "Gewerbe" tags dagegen um 15 dB(A) höher als in der Nacht sein

kann, ergeben sich nach den Ausführungen in Kap. 3.3 die maßgeblichen Außenlärmpegel aus

den um 3 dB(A) erhöhten Gesamtbeurteilungspegeln "Straße nachts" zzgl. einem Zuschlag von

10 dB(A) und dem Tagrichtwert "Gewerbe" von 55 dB(A).

Gemäß Abb. 3 im Anhang liegen unter den o. g. Randbedingungen die Wohnhäuser im Plange-

biet im Lärmpegelbereich III.

Zur Orientierung: Gemäß Tab. 10 der DIN 4109 /4a/ gilt für Gebäude mit Raumhöhen von ca. 2,5

m und Raumtiefen von ca. 4,5 m oder mehr sowie bei Fensterflächenanteilen bis ca. 60 % über-

schlägig und vorbehaltlich des objektbezogenen Schallschutznachweises:

- bei Aufenthaltsräumen in Wohnungen entspricht die Fenster-Schallschutzklasse nach VDI

2719 /5/ dem Wert des Lärmpegelbereiches minus 1 (z. B. Lärmpegelbereich III -> Fenster-

Schallschutzklasse 2).

Vorbehaltlich des objektbezogenen Schallschutznachweises gegen Außenlärm erfüllen i. d. R.

bis zum Lärmpegelbereich III Außenbauteile von Wohnungen, die den Anforderungen der Ener-

gieeinsparverordnung (EnEV) genügen, auch die Anforderungen an die Schalldämmung. Fenster

besitzen hierbei gemäß VDI 2719 /5/ mindestens die Schallschutzklasse 2.

6.3.2 Schalldämmende Lüftungseinrichtungen Aus Gründen der Hygiene und zur Begrenzung der Raumluftfeuchte müssen Wohn- und Schlaf-

räume ausreichend mit Frischluft versorgt werden. Dies geschieht in der Regel durch zeitweises

Öffnen oder Kippen der Fenster. Bei einer Außenlärmbelastung von nachts ≥ 50 dB(A) ist jedoch

gemäß VDI 2719 /5/ in Schlafräumen und Kinderzimmern bei geschlossenen Fenstern eine aus-

reichende Frischluftzufuhr mit zusätzlichen, schalldämmenden Lüftungseinrichtungen sicherzu-

stellen.

Auf dezentrale schalldämmende Lüftungsgeräte kann verzichtet werden, wenn das Gebäude mit

einer zentralen Lüftungsanlage ausgestattet ist und hierdurch ein ausreichender und schallge-

dämmter Luftaustausch gewährleistet ist.

Abb. 2.2 im Anhang können unter den hier betrachteten Randbedingungen jene Fassaden ent-

nommen werden, an denen die Nacht-Beurteilungspegel über 50 dB(A) liegen und somit in

Schlaf- und Kinderzimmern schalldämmende Lüftungseinrichtungen erforderlich sind.

Page 22: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

D R. G R U S C H K A Ingenieurgesellschaft

- 22 -

6.4 Hinweise Weicht das zu realisierende städtebauliche Konzept aus Sicht des Schallimmissionsschutzes re-

levant von den hier betrachteten Randbedingungen ab, so ist die Wirksamkeit der Maßnahmen

gegen Gewerbe- und Straßenverkehrslärm im Einzelfall nachzuweisen.

Da das Lärmschutzkonzept u. U. der fortgeschriebenen Planung angepasst werden muss, ist es

nicht sinnvoll, konkrete Lärmschutzmaßnahmen im Bebauungsplan festzusetzen.

Dr. Frank Schaffner

Page 23: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

D R. G R U S C H K A Ingenieurgesellschaft

- 23 -

Anhang

Page 24: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

352/3

1935

330/1

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1933 1813

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1760

1759

1759

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1758

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1756

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352/1

Wingertsäcker

Winzerstraße

Winzerstraße

330/1330/1

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1745

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1746

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1747

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1748

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1749

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1750

1751

1752

1753

1743

1770

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330/1

1603

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1

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1741

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1601/2

1601/1

Burgunderweg

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330/1

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330/81

1600

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1290/1

340/6

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330/48

330/72

330/80

330/82

330/81

WingertsWingerts

1582

327

1659

1209

13/4

1741

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1469

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350/3

340/3

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1703

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1739

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1200

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1408

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1435

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1184/4

1191

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327/1

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1686

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1632

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1280/1

128 0

/2

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1188

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1203

330/76

330/79

330/55

1206

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1280/5

327/3

330/31

1618

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1195

1204

330/52

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330/82

330/70

330/83

330/54

330/90

330/91

330/73

330/77330/78

330/66

330/67

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330/94

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1728

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17021704

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1782

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1280

1280/3

330/97

Bttenw

eg

Burgunderweg

Frh.-von-Drais-Straáe

Freiherr-von-Drais-Straá

Bttenweg

Felix-Wankel-S traáe

Kelterweg

Rud

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Stra

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W ingerts

K 4138

Winzerstraáe

W inzerstraáe

Neurottstcke

Wasenstcke

1582

Kelterweg

Wingerts

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18441837

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19201919

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1914 1913

1932

1931

1930

1929

1928

1927

1832

1836Kappesgärten

Wingertsäcker

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165913/4

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352

351/4

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1831

13/713/8

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1734

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1721

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1726

1727

1728

1729

1730

1731

1737

1738

1733

K4138

Seckenheimer Straße

Kelterweg

Hauptstraße

1582

ZeichenerklärungGeltungsbereich

Lärmschutz

Emissionslinie

Flächenquelle

Abb. 0Lageplan,

Elemente des Schallquellenmodells

Abgreifmaßstab0 25 50 75 100

m

"BÄKO West"

"BÄKO Ost"

L 59

7 ne

u

K 4138

Page 25: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

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Gar

Gar

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1835

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1930

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1836

Wingertsäcker

WingertsWingerts

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183113/713/8

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WingertsWingerts

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18461845

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1835

1834

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Kappesgärten

Wingertsäcker

327

165913/4

1935

352

1739

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K4138

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Hauptstraße

1582

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Pegelwertein dB(A)

<=4545 < <=5050 < <=5555 < <=6060 < <=6565 < <=7070 <

ZeichenerklärungFlächenquelle

Geltungsbereich

Lärmschutz

Abb. 1.1Beurteilungspegel "Gewerbe" tags

Immissionshöhe 2. OG

Abgreifmaßstab0 5 10 20 30 40

m

Page 26: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

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WingertsWingerts

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Wingertsäcker

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Pegelwertein dB(A)

<=4545 < <=5050 < <=5555 < <=6060 < <=6565 < <=7070 <

ZeichenerklärungFlächenquelle

Geltungsbereich

Lärmschutz

Abb. 1.2Maximalpegel "Gewerbe" tags

Immissionshöhe 2. OG

Abgreifmaßstab0 5 10 20 30 40

m

Dr. Frank Schaffner
Stempel
Dr. Frank Schaffner
Stempel
Page 27: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

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Kappesgärten

Wingertsäcker

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165913/4

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Pegelwertein dB(A)

<=4545 < <=5050 < <=5555 < <=6060 < <=6565 < <=7070 <

ZeichenerklärungGeltungsbereich

Lärmschutz

Emissionslinie

Abb. 2.1Beurteilungspegel "Straße" tags

Immissionshöhe 2. OG

Abgreifmaßstab0 5 10 20 30 40

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1899 18991900

1901

1902

1903

19041904

19051906

19071908

19091910

19111912

192619261925

1924

1923

1922

1921 19211920

19191918

19171916

19151914

1913

1930

1929

1928

1927

1832

1836

Wingertsäcker

WingertsWingerts

1739

1725

183113/713/8

1740

1732

1734

1735

1736

1721172217231724

1726

1727

1728

1729

1730

1731

17371738

1733

WingertsWingerts

1850

1849

1848

1847

18461845

18441837

1835

1834

1833

1831

1823

1830

1829

1828

1827

1825

18991900

1901

1902

1903

1904

1905190619071908

190919101911

1912

19261925

1924

1923

1922

1921

192019191918

19171916

19151914 1913

1932

1931

1930

1929

1928

1927

1832

1836

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Whs

47

Whs

49

Whs

51

Whs

53

Whs

55

Gar

Whs

57

Whs

10

Whs

8 Whs

6 Gar

Whs

4

Ust

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Whs

59

Whs

61

Gar

Whs

63

Whs

65

Whs

67

Whs

69

Gar Whs

71

Kappesgärten

Wingertsäcker

327

165913/4

1935

352

1739

1725

1831

13/713/8

1740

1732

1734

1735

1736

1721172217231724

1726

1727

1728

1729

1730

1731

1737

1738

1733Gar

Gar

Gar

Gar

GarWhs

82

Gar

Gar

Gar

Whs

74

Whs

76

Whs

78

Whs

80

K4138

Seckenheimer Straße

Kelterweg

Hauptstraße

1582

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

Pegelwertein dB(A)

<=4545 < <=5050 < <=5555 < <=6060 < <=6565 < <=7070 <

ZeichenerklärungGeltungsbereich

Lärmschutz

Emissionslinie

Abb. 2.2Beurteilungspegel "Straße" nachts

Immissionshöhe 2. OG

Abgreifmaßstab0 5 10 20 30 40

m

Page 29: SCHALLTECHNISCHE UNTERSUCHUNG Bebauungsplan …

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Whs

47

Whs

49

Whs

51

Whs

53

Whs

55

Gar

Whs

57

Whs

10

Whs

8 Whs

6Gar

Whs

4

Ust

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Whs

59

Whs

61

Gar

Whs

63

Whs

65

Whs

67

Whs

69

Gar Whs

71

Gar

Gar

Gar

Gar

GarWhs

82

Gar

Gar

Gar

Whs

74

Whs

76

Whs

78

Whs

80

1935

1850

1849

1848

1847

18461845

1844

1837

1835

1834

1833

1831

1823

1830

1829

1828

1827

1825

1899 18991900

1901

1902

1903

19041904

19051906

19071908

19091910

19111912

192619261925

1924

1923

1922

1921 19211920

19191918

19171916

19151914

1913

1930

1929

1928

1927

1832

1836

Wingertsäcker

WingertsWingerts

1739

1725

183113/713/8

1740

1732

1734

1735

1736

1721172217231724

1726

1727

1728

1729

1730

1731

17371738

1733

WingertsWingerts

1850

1849

1848

1847

18461845

18441837

1835

1834

1833

1831

1823

1830

1829

1828

1827

1825

18991900

1901

1902

1903

1904

1905190619071908

190919101911

1912

19261925

1924

1923

1922

1921

192019191918

19171916

19151914 1913

1932

1931

1930

1929

1928

1927

1832

1836

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Whs

47

Whs

49

Whs

51

Whs

53

Whs

55

Gar

Whs

57

Whs

10

Whs

8 Whs

6 Gar

Whs

4

Ust

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Gar

Whs

59

Whs

61

Gar

Whs

63

Whs

65

Whs

67

Whs

69

Gar Whs

71

Kappesgärten

Wingertsäcker

327

165913/4

1935

352

1739

1725

1831

13/713/8

1740

1732

1734

1735

1736

1721172217231724

1726

1727

1728

1729

1730

1731

1737

1738

1733Gar

Gar

Gar

Gar

GarWhs

82

Gar

Gar

Gar

Whs

74

Whs

76

Whs

78

Whs

80

K4138

Seckenheimer Straße

Kelterweg

Hauptstraße

1582

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

II+D

Pegelwertein dB(A)

I <=5555 < II <=6060 < III <=6565 < IV <=7070 < V <=7575 < VI <=8080 < VII

ZeichenerklärungGeltungsbereich

Lärmschutz

Emissionslinie

Abb. 3Lärmpegelbereiche gemäß Tab. 7, DIN 4109-1

Immissionshöhe 2. OG

Abgreifmaßstab0 5 10 20 30 40

m

LPB III

LPB IV