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Schwerpunktthemen Automatisiertes Fahren Cluster ADAS

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  • MAGAZIN DER ESG ELEKTRONIKSYSTEM- UND LOGISTIK-GMBH III/14

    Schwerpunktthemen

    Automatisiertes Fahren

    Cluster ADAS & embedded Software nimmt Fahrt auf

    Neues aus dem Cluster Connected Car

    Innovative Technik fr den Nutzfahrzeugmarkt der Zukunft

    Schnittstellentrupp an die Truppe bergeben Meilenstein fr die Vernetzte Operations-fhrung

  • INHALTSVERZEICHNIS

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    Automatisiertes Fahren

    Cluster ADAS & embedded Software nimmt Fahrt auf

    Neues aus dem Cluster Connected Car

    Innovative Technik fr den Nutzfahr-zeugmarkt der Zukunft

    Schnittstellentrupp an die Truppe bergeben

    COBRA-Software fr ADLER qualifiziert

    Neuer Auftrag fr Komplettsystem zur TAURUS-Missionsplanung fr die korea-nische Luftwaffe

    Erfolgreicher Abschluss der CID-Server Studienserie

    Reverse IFF-Test in Polen erfolgreich absolviert

    FU Berlin beauftragt ESG Consulting

    Weiterer Beratungsauftrag bei der Bundesagentur fr Arbeit (BA)

    ESG aktiviert ZEBEL 6

    Parlamentarischer Abend der ESG

    ESG im Dialog

    Kurzmeldungen

    English Summary

    IMPRESSUM

    Herausgeber

    Verantwortlich fr den Inhalt

    Mitarbeiter dieser Ausgabe

    Gestaltung

    Druck

    Auflage

    Fotos

    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH

    Livry-Gargan-Strae 6, 82256 Frstenfeldbruck

    Tel. +49 89 9216-2850, www.esg.de

    Ulrich-Joachim Mller (UJM)

    Unternehmenskommunikation

    Nina Bichlmaier (NB), David Brodie (DB), Elisabeth

    Enckl (EE), Dominik Franz (DF), Jrg Klauck (JK),

    Sven Marquart (SM), Frank Nies (FN), Dr. Timm

    Ohlhof (TO), Dieter Prochaska (DP), Jose Rey (JR),

    Dr. Otto Rsch (OR), Johannes Seeberger (JS)

    ESG Design & Medien

    Seismografics JK GmbH, Unterschleiheim

    2500

    Alle Abbildungen ESG, wenn nicht anders

    angegeben.

    2 & 3 SPEKTRUM III/14

    Aus unternehmerischer Sicht ist der Herbst regelmig davon geprgt, alle Energie fr die Erreichung der Jahres-ziele einzusetzen und gleichzeitig die Grundsteine fr Wachstum und wirt-schaftlichen Erfolg im kommenden Jahr zu legen und zu festigen. Dies ist per se nichts Neues. Gleichwohl sind die (sicherheits-)politischen und ge-samtwirtschaftlichen Rahmenbedin-gungen in diesem Herbst auch fr die ESG mit besonderen Herausforderun-gen verbunden.

    Die Konjunktur, deren wichtiger Motor die deutsche Automobilindustrie ist, schwcht sich ab und wir erleben eine rasante Intensivierung des Wettbewerbs mit einem ungebrochen hohen Kosten-druck auf Seiten der OEM, der Zulieferer und Engineering-Dienstleister. Innova-tionsfhigkeit und -kraft, verbunden mit hchster Qualitt in der Projektumset-zung, sind hier der Schlssel zum Erfolg.

    Im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie zeichnet sich eine weitere Welle der Konsolidierung ab, der Beschaffungsprozess des ffentlichen Auftrag-gebers nebst besonders bedeutsamen Rstungsvorhaben steht, aus vielfltigen nachvollziehbaren Grnden, vor tiefgreifenden Vernderungen. Damit diese zum Erfolg fhren, bedarf es unter anderem einer schnellen und klaren Positionie-rung hinsichtlich des eigenen Rollenverstndnisses Deutschlands als verlssli-cher Partner von NATO, EU und Vereinten Nationen. Andererseits muss die Frage beantwortet werden: Welchen Grad technologischer Souvernitt mit welcher Technologiekompetenz wollen wir, inklusive der Fhigkeit zu Entwicklung und Fertigung, bewusst mittel- und langfristig in Deutschland erhalten?

    All das hat fr uns zur Konsequenz, den in Jahrzehnten erfolgreicher Projekt-arbeit gelebten partnerschaftlichen Dialog mit unseren zivilen und militrischen Kunden noch strker auf die vor uns liegenden Herausforderungen und die je-weils ganz spezifisch ausgeprgten Fhigkeitsanforderungen und Bedarfe zu fo-kussieren. Unserer Philosophie nach ist der wirtschaftliche Erfolg der ESG un-trennbar mit der Schaffung von Lsungen verbunden, die einen echten Mehrwert fr unsere Kunden bieten in time, in quality, in budget. Beispiele fr unser un-gebrochenes Engagement zum Wohle des Kunden finden Sie auf den folgenden Seiten unserer Spektrum-Herbstausgabe. Das in den Beitrgen in unterschied-licher Weise zum Ausdruck kommende Leistungsversprechen war, ist und bleibt auch in Zukunft unser Antrieb.

    Ich wnsche Ihnen eine interessante Lektre und freue mich auf den weiteren intensiven Dialog mit Ihnen.

    Ihr

    Kai Horten,im Oktober 2014

  • Automatisiertes Fahren ist bei vie-len Automobilherstellern und Zu-lieferern auf der Roadmap. Wo ste-hen wir auf dem Weg dorthin?Bitte lassen Sie mich zunchst die offi-zielle Definition der Automatisierungs-grade der Bundesanstalt fr Straen-wesen erlutern. 1. Driver only: Der Fahrer fhrt dauerhaft whrend der gesamten Fahrt die Quer- und die Lngsfhrung aus. 2. Assistiert: Der Fahrer fhrt dauerhaft entweder die Quer- oder die Lngsfhrung aus. Die jeweils andere Aufgabe wird in gewis-sen Grenzen vom System ausgefhrt. Der Fahrer muss das System dau-erhaft berwachen. Er muss jeder-zeit zur vollstndigen bernahme der Fahrzeugfhrung bereit sein. 3. Teil-automatisiert: Das System bernimmt Quer- und/oder Lngsfhrung und

    das fr einen gewissen Zeitraum und/oder in spezifischen Situationen. Der Fahrer muss das System dauerhaft berwachen. Er muss jederzeit zur vollstndigen bernahme der Fahr-zeugfhrung bereit sein.Theoretisch knnten hochautomati-siert fahrende Fahrzeuge nach 2020 zum Einsatz kommen. Das ist aber nicht unser Kernziel. Jahr fr Jahr werden sich die Fhigkeiten des Fahr-zeugs zur Untersttzung des Fahrers weiter verbessern. Immer mehr si-cherheitskritische, schwierige oder ermdende und damit gefhrliche Situationen werden vom Fahrzeug gemeistert oder untersttzt.Assistierende Fahrerassistenzsysteme sind bereits seit einiger Zeit erhltlich. Teilautomatisierte Fahrfunktionen wie der Stauassistent oder der Parkassis-

    tent befinden sich momentan in der Markteinfhrung und sind beispiels-weise schon im BMW i3 verfgbar. Hochautomatisierte Fahrfunktionen z. B. zur Untersttzung lngerer Auto-bahnfahrten knnten ab 2020 auf den Markt kommen. Wenn man sehr weit in die Zukunft blickt, knnte man sich das Fahren ganz ohne Fahrer, also das vollautomatisierte Fahren, beispiels-weise fr das ValetParking in Parkhu-sern oder im Bereich des Car Sharings vorstellen.

    In welchen technischen bzw. nicht technischen Gebieten liegen die grten Herausforderungen fr die Einfhrung des automati-sierten Fahrens?Die technische Umsetzung ist, wie man es an unserem hochautomatisiert

    fahrenden BMW 5er, einem Versuchs-trger, sehen kann, bereits heute mglich jedoch noch mit unverhlt-nismig groem Aufwand. Wesentli-che Herausforderungen sind hier die Verfgbarkeit der verbauten Sensoren wie zum Beispiel Laserscannern und von hochgenauem digitalem Karten-material. Wir sind der Meinung, dass diese Themen mittelfristig gelst wer-den knnen.Die rechtliche Seite ist jedoch deutlich schwieriger zu beurteilen. Die Modifi-kation des Wiener bereinkommens ber den Straenverkehr ist ein ers-ter Schritt in die richtige Richtung. Ne-ben verkehrsrechtlichen Punkten gibt es jedoch auch noch zulassungs- und haftungsrechtliche Fragen, die es zu klren gilt.

    In welcher Form beeinflussen sich Trends wie Connected Car, eMobi-lity (Elektrofahrzeuge) sowie Fah-rerassistenzsysteme gegenseitig?Es existiert eine Korrelation, vor al-lem zum vernetzten Fahrzeug. Daten, die zur Verbesserung der Verkehrssi-cherheit ntig sind, z. B. ein Stauende, Gefahrensituationen, Verkehrsdichte, werden heute schon verwendet um den Fahrer frhzeitig zu informie-ren. Dabei verwenden wir Daten von Smartphone-Nutzern, um unsere Ver-kehrsmeldungen zu perfektionieren. Diese Real-Time-Traffic-Information (RTTI) ermglicht eine deutlich besse-re Qualitt und Aktualitt als z. B. TMC.

    Inwieweit wirken sich die Vern-derungen der Fahrerassistensyste-me auf die Entwicklungsmethodik und die Entwicklungswerkzeuge (Tools) aus?Der gesamte Entwicklungsprozess muss Standards wie ISO26262 ge-ngen. Wir sind intensiv dabei, auch Tools zu entwickeln, damit eine durch-gngige Anwendung unserer Prozes-se mglich wird. Unsere jahrelange Erfahrung mit sicherheitsrelevanten Funktionen aus dem Fahrdynamik-Umfeld hilft uns natrlich dabei, der-artige Untersttzungen schnell und si-cher einsetzen zu knnen. FN, JK, NB

    Automatisiertes Fahren Interview mit Reiner Friedrich, Hauptabteilungsleiter Fahrerassistenz, Industrialisierung Funktion und Software, BMW

  • 4 & 5 SPEKTRUM III/14

    Moderne Autos bieten eine Vielzahl von Komfort-, Informations- und Sicher-heitsfunktionen. In den kommenden Jahren werden diese immer komple-xer werdenden Funktionen noch str-ker in die Fahrzeuge integriert, die so zunehmend Fahrfunktionen autonom ausfhren knnen. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die E/E-Architektur, die Entwicklung und den Testprozess. Das ADAS-(Advanced Driver Assis-tance Systems-)Team der ESG arbeitet hierfr intensiv mit den Fahrzeugher-stellern und Zulieferern zusammen, um diesen Trend mit neuen Lsungen und effizienten Prozessen zu untersttzen. Ein Schwerpunktthema ist dabei das M

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