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MAGAZIN FÜR DIE BODENSEEREGION KULTUR – FREIZEIT – BUSINESS seehas ® | AUSGABE 08 – 09 / 2012 | GRATIS | Titelbild: Blick von der Reichenau nach Allensbach © Edition FotoArt Anneros Troll | BURGEN, SCLÖSSER, RITTERGRAB : EINE RADTOUR AM UNTERSEE FREIZEIT : AUSFLUGSZIELE AM BODENSEE KULTUR : THEATER, KONZERTE, MUSEEN AUSBILDUNG : SCHULEN, FIRMEN, INSTITUTE MEIN ZUHAUSE : GARTENGESTALTUNG, BAUEN, LEBENSART www.seehas-magazin.de

Seehas Magazin August September 2012

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BURGEN, SCLÖSSER, RITTERGRAB :EINE RADTOUR AM UNTERSEEFREIZEIT :AUSFLUGSZIELE AM BODENSEEKULTUR :THEATER, KONZERTE, MUSEENAUSBILDUNG :SCHULEN, FIRMEN, INSTITUTEMEIN ZUHAUSE :GARTENGESTALTUNG, BAUEN,LEBENSART

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MAGAZIN FÜR DIE BODENSEEREGIONKULTUR – FREIZEIT – BUSINESSseehas®

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BURGEN, SCLÖSSER, RITTERGRAB : EINE RADTOUR AM UNTERSEE

FREIZEIT : AUSFLUGSZIELE AM BODENSEE

KULTUR : THEATER, KONZERTE, MUSEEN

AUSBILDUNG : SCHULEN, FIRMEN, INSTITUTE

MEIN ZUHAUSE : GARTENGESTALTUNG, BAUEN, LEBENSART

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ImpressumHerausgeber des Seehas-Magazins: Anneros und Ernst TrollChefredaktion: Ernst Troll (V.i.S.d.P.) Verlag, Produktion und Anzeigenberatung:Troll Design und MedienMozartstr. 1, D-78256 SteißlingenTelefon +49(0)7738-9296-44Telefax +49(0)7738-9296-48ISDN +49(0)7738-9296-22(Leonardo) E-Mail [email protected] www.seehas-magazin.de www.seesommer.de www.troll-design.de

Büro Friedrichshafen: Siegfried GroßkopfEschenstraße 15, 88069 TettnangTelefon +49(0)7542-62 21Telefon 2 +49(0)7542-95 11 91Telefax +49(0)7542-95 11 92E-Mail [email protected]

Büro Schweiz, Österreich, Liechtenstein: WEW Agentur Waltraud EisenschmidSeestrasse 24 / Postfach 142, CH-8596 ScherzingenTel. +41 71 688 68 55, [email protected]

Abonnement: 6 x Seehas-Magazine + 1 x SeeSommer-Magazin im Jahr für Euro 20,- (SFr. 35.-) Versandkosten(die Magazine sind kostenlos).Bestellen Sie per Brief und legen Sie den Betrag bei. Erscheinungsweise: 6 x Seehas-Magazin 1 x SeeSommer-Magazin Verteilte Auflage: je Ausgabe 20 000 ExemplareFür unverlangt eingesandte Artikel und Fotos überneh-men wir keine Haftung. Die durch den Verlag erstellten Anzeigen, Artikel und Fotos sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages weiter verwendet werden.

Redaktionelle Mitarbeit: Dieter Buck - EngenlochschluchtDr. Patrick Rau - ALMSiegfried Großkopf - Erwin Hymer Museum - Arbeitsmarkt SchiffAnneros Troll - Home & GardenGaby Hotz - AffenbergAnne Wartenberg - Bodo

Links: www.edition-fotoart.com, www.culturis.dewww.mo1art.de

INTERVIEWFRAU DR. BIRGIT RÜCKERT, LEITERIN SCHLOSSVERWALTUNG SALEM

FREIZEITBURGEN, SCHLÖSSER, RITTERGRAB – EINE RADTOUR AM UNTERSEEFAMILIENAUSFLUG – ENGENLOCHSCHLUCHT IM BREGENZERWALDFEUER - WASSER - EIS – GEOLOGISCH-NATURKUNDLICHE STREIFZÜGENACH DEM AUSFLUG – SCHMACKHAFTE DÜNNELE IN LIGGERINGENSENSATION AUF DEM AFFENBERG – UR-OMA BEKOMMT BABYDER PFÄNDER – BERÜHMTESTER AUSSICHTSPUNKT AM BODENSEEABSCHALTEN UND TREIBEN LASSEN – DIE WEISSE FLOTTE AUF DEM SEESOMMER IM PARADIES – INSEL MAINAU9. SEPTEMBER – DAS BODO FREIZEITLAND erFAHRENBRUNCH, GRILL, PASTA, KRIMIDINNER – GENUSS AUF DEM SEE MIT VORARLBERGLINESRADOLFZELLER KULTURNACHT – KUNST, MUSIK, LITERATURZUNFTHAUSSOMMER – MUSIK, KABARETT, KULINARISCHES IN RADOLFZELLWUNDERMITTEL UND MAUERBLÜMCHEN – MAIGLÖCKCHEN AUSSTELLUNG RADOLFZELLRADOLFZELLER FIRMENLAUF – SPASS MIT FITNESSASPEKT37. ALTSTADTFEST IN RADOLFZELLBADEPARADIES SCHWARZWALD – URLAUBSGESTALTUNG MIT DER FAMILIEGENIESSEN MIT ALLEN SINNEN – BODENSEETHERME ÜBERLINGENLOCORAMA – GEBURTSTAG DER WELTFIRMA STADLERRAILFAMILIENTAG – ERWIN HYMER MUSEUM BAD WALDSEEBAUERNHOF-MUSEUM WOLFEGG – FERIENPROGRAMM FÜR ALLEBUNTER MITTELALTERLICHER SOMMER – BACHRITTERBURG KANZACHSPANNENDES PROGRAMM IM ACHRÄOLOGISCHEN LANDESMUSEUM KONSTANZHEIMLICHE EROBERER IM inatura DORNBIRNWUNDERSAM – PILZWELTEN IM NATURMUSEUM FRAUENFELDDIE BIBER SIND SCHON DA – AUSSTELLUNG IN BIBERACHKUNSTWIESE BOTTIGHOFEN – 25 KÜNSTLER ZEIGEN WERKE OPEN AIR

KULTURSCHLÖSSER AM SEE – AUSSTELLUNG IM ROSGARTENMUSEUM KONSTANZWEIN AUF BIER DAS RAT‘ ICH DIR – SONDERAUSSTELLUNG IN STOCKACHTAG DER JÜDISCHEN KULTUR IN KONSTANZBILDNISSE – HELEN DAHM IM ROSENEGG-MUSEUM KREUZLINGENBEWEGT – KONZERTE DER MEERSBURGER SOMMERAKADEMIEESPEN NOWACKI‘S MUSICAL-MOMENTS IN ÜBERLINGEN UND LANGENARGENAKKORDEONTAGE – ROMANSHORN, FRAUENFELD, KREUZLINGENBAROCKMUSIK AUS VIER LÄNDERN IN KONSTANZ20. KAMMERMUSIKTAGE BERGKIRCHE BÜSINGENGAMUSHARA – SCHWEIZER PREMIERE IN BASEL4. nordART THEATERFESTIVAL IN STEIN AM RHEINMARILYN – THEATERSTÜCK, THEATER PHÖNIX STECKBORNTHE BLACK RIDER – SEE-BURGTHEATER SEEBÜHNE KREUZLINGENBÜCHER

ARBEITSMARKT UND AUSBILDUNGBUSINESS SCHOOL ALB-SCHWARZWALD – DAS ANDERE KONZEPTAUSBILDUNG ODER DUALES BACHELOR STUDIUM – LIDL BIETET CHANCENIBK – IDEENWETTBEWERB FÜR JUGENDBEGEGNUNGGO & LEARN – INTERNATIONALES PROJEKT GESTARTETABITUR UND DANN? – CAMPUS TUTTLINGEN INFORMIERTXCHANGE – LEHRLINGSAUSTAUSCHPROGRAMMCAMPHILL – AUSBILDUNG IN SOZIALBERUFENAGENTUR FÜR ARBEIT – EINLADUNG AUFS ARBEITSMARKTSCHIFF

BUSINESSRANDEGGER OTTILIENQUELLE UND NABU – GEMEINSAM FÜR DEN SCHUTZ DER MOOREBUCH VON ULI BURCHARDT – „AUSGEREIZT“

GESUNDHEIT20. ÖKOMARKT IN ENGENSCHÖNENBERGER PFLANZENSAFTWERK – TAG DER OFFENEN TÜR

HAUS UND GARTENHOME & GARDEN AUF SCHLOSS SALEMHIMALAYA BAMBUS VOM HEILIGENBERG – GÄRTNEREI HOFSTETTER MÜHLEHAUSBAU UND RENOVIERUNGFREUDE AN DER GARTENGESTALTUNG – DESIGN UND INNOVATION

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MO1ART GALERIE Anneros Troll und Ernst TrollMozartstraße 1 . D-78256 SteißlingenFon +49 7738 929644 . Fax 929648 . [email protected] . www.mo1art.deAußerhalb der Tage des offenen Gartens und Galerie sowie der Museumsnacht, bitten wir für Besuche um eine Terminvereinbarung.

Dauerausstellung Anneros Troll• Landschaftsfotografi e• FotoGrafi kwww.edition-fotoart.com

Dauerausstellung Ernst Troll• Objekte • Reliefewww.troll-design.de

Wechselausstellungen • Eingeladene Künstler• Sonderausstellungen zu künstlerischen Themen• Künstlerisch kulturelle Events

Kunstberatung für Privat- und Firmenkundenfür Haus und Freiraum

KunstausstellungsplanungKunstvermittlung

Verkaufsausstellungin der MO1ART Galerie + GartenEintritt frei

Rolf Neuweiler Keramik-Kunst

Jürgen KempterSkulpturen

Anneros TrollLandschaftsfotografi e, FotoGrafi k

Ernst TrollSkulpturen und Reliefe

Tage des offenen Gartens und GalerieFreitag, 3. und Samstag, 4. August von 10 bis 18 Uhr (Offene Gärten Hegau-Schaffhausen)

Termin vormerken: Museumsnacht Hegau-Schaffhausen am 15. 9. 2012.Wir sind dabei!

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VIELFÄLTIGE AUFGABEN : STAATLICHE SCHLÖSSER UND GÄRTENDie Schlossverwaltung Salem ist für wesentliche Teile am Bodensee zuständig

Frau Dr. Rückert, was können sich unsere Leser unter den „Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg“ vorstellen und welche Aufgaben erfüllen Sie als Leiterin auf Schloss Salem?Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg verwalten und be-treiben als Organisation des Landes Baden-Württemberg 59 hochrangige Kul-turdenkmäler, darunter Schlösser, Klosteranlagen, aber auch Burgen bis hin zur römischen Badruine. 11 Schlossverwaltungen und unsere Zentrale in Bruchsal kümmern sich darum. Die Aufgaben der Schlossverwalter sind sehr umfang-reich und vielfältig. Zu unserem Aufgabengebiet gehören die Organisation des Führungs- und Besichtigungsbetriebs, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung, aber auch die Durchführung von Ausstellungen oder Veranstaltungen aller Art. Ganz besonders wichtig ist – und das macht am meisten Freude – ein Besucherange-bot zu planen, das unsere Gäste anspricht. Unser größter Erfolg ist, wenn die Besucher sich bei uns wohl fühlen und wiederkommen.

Zu den Prunkstücken in Ihrem Verantwortungsbereich zählt sicher das Neue Schloss Meersburg. Es wurde seit Herbst 2010 aufwändig renovi-ert und ist seit April dieses Jahres wieder zu besichtigen. Was wurde gemacht und auf welche Highlights können die Besucher sich freuen?Die behutsame Renovierung hat aus der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz ein Schatzkästchen gemacht. Die neu hergerichteten Räume im ersten Oberge-schoss, die für Veranstaltungen genutzt werden, glänzen mit ihren lustigen Stuckaturen und bieten einen grandiosen Blick über den Bodensee.Das neue Besucherkonzept präsentiert in der „Belétage“ die Wohn- und Prunkräume der Fürstbischöfe sowie einen Museumsbereich, wo es Interessantes zu entdecken gibt. Man kann sich gut hineinversetzen, welchen Lebensstil man pflegte und was den Menschen der Barockzeit interessierte: Musik, Jagd, aber auch Exotisches: Zu den Highlights gehört sicher das Porzellankabinett – und die „Chonchylien“, prächtige und exotische Schnecken und Muscheln, wie sie beispielsweise James Cook von seinen Südsee-Expeditionen mitbrachte.

Was gibt es denn im Meersburger Fürstenhäusle zu sehen, das etwas versteckt oberhalb der Stadt liegt?Die prächtige Aussicht über den Bodensee zur Alpenkette, die der Besucher von der Schlossterrasse hat, kann nur noch das Fürstenhäusle toppen. Daher lohnt der Aufstieg zum Fürstenhäusle auf jeden Fall. Das Häuschen mitten in den Weinbergen hat sich Annette von Droste-Hülshoff als Refugium einrichten lassen. Die Wohnstuben im Biedermeierstil präsentieren viele persönliche Dinge und zeigen die Dichterin ganz privat.

Einigen Lesern sind vielleicht die langen Verhandlungen über den Kauf des Schloss Salem durch das Land Baden-Württemberg noch in Erinnerung. Haben sich die Investitionen gelohnt und was erwartet die Besucher?Der „Wert“ einer solchen Anlage wie Schloss Salem lässt sich rein materiell gar nicht beziffern. Salem mit seiner 900jährigen Geschichte war eines der wich-tigsten Klöster und ist heute eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler, das die Bodenseeregion zu bieten hat. Nach dem Kauf hat das Land ein umfangreiches Renovierungsprogramm gestartet. Dabei geht man äußerst behutsam vor: Die originale Substanz wird gesichert und erhalten, es gibt keine „Schönheitsrepara-turen“. Daher erstrahlt der frisch renovierte Kaisersaal im „alten“ Glanz, wie vor 300 Jahren, aber man darf ihm sein Alter anmerken.Die Klosteranlage verdient als Ensemble mit einem bemerkenswert hohen Anteil an originaler Bausubstanz und Ausstattung – von den Stuckaturen, Gemälden bis hin zu originalen Fenstergläsern – besondere Fürsorge, bei der Renovierung und im Betrieb.Der „Mehrwert“ für die Besucher ist, die vielen Facetten dieses Gesamtensem-bles – Mönche, Kunst, Weinbau, Schule - zu erleben und – das schätzen unsere Besucher besonders: „Entschleunigung“!

Glanz und Gloria gibt es auf dem Hohentwiel nicht zu bestaunen. Und dennoch fasziniert diese gewaltige Festungsruine mit langer Geschich-te. Was kann man heute dort hoch über Singen erleben?So schroff und unbezwingbar uns der Hohentwiel erscheint, besonders wenn man mit hoffentlich gutem Schuhwerk den Felsen erklimmt, so facettenreich ist er auch. Der Hohentwiel verbindet Mittelalter mit Romantik, Natur mit Architek-tur. Und er hat auch eine Liebesgeschichte zu bieten, die Romanze zwischen der Herzogin Hadwig und dem Mönch Ekkehard, nachzulesen in Scheffels Roman. Wer die „Wahrheit“ über Leben und Lieben auf dem Hohentwiel wissen möchte, erfährt Interessantes im Info-Zentrum oder bei unseren regelmäßigen Führungen (Sonn- und Feiertag um 11 Uhr und 14 Uhr). Wer es romantisch mag, den belohnt der Berg nach anstrengendem Aufstieg mit verwinkelten Ruinen, geheimnisvol-len Gewölben und einem grandiosen Ausblick.

Frau Dr. Rückert, wir bedanken uns für das interessante Gespräch und wünschen Ihnen und Ihrem Team viel Erfolg bei Ihren Vorhaben.

INTERVIEW : SEEHAS-MAGAZIN 05

Frau Dr. Birgit Rückert, Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg,Leiterin Schlossverwaltung Salem.Zuständig für Kloster und Schloss Salem, Neues Schloss Meersburg, Fürstenhäusle Meersburg und die Festungsruine Hohentwiel, Singen

Tage des offenen Gartens und GalerieFreitag, 3. und Samstag, 4. August von 10 bis 18 Uhr (Offene Gärten Hegau-Schaffhausen)

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BURGEN, SCHLÖSSER UND RITTERGRAB : FAHRRAD-TOUR AM UNTERSEEEin Sommererlebnis - Kultur, Natur und Aktivität in einer herrlichen Landschaft

Route: Stein am Rhein - Öhningen - Kattenhorn - Wangen - Hemmenhofen - Gaien-hofen - Steckborn - Mammern - Eschenz - Wagenhausen - Stein am Rhein 32.5 km 370 m 3 h 591 m.ü.M. Startpunkt: Stein am Rhein, Parkplatz Untertor Tourenbeschreibung: Schon früh besiedelten Klerus und Adel die Region am Untersee. Machen Sie sich mit uns auf die Tour und sehen Sie Schlösser, Burgen, Klöster, Tore und Türme bis hin zum Römergrab. Startpunkt dieser Tour ist der Untertorparkplatz in Stein am Rhein. Von dort aus geht es rechts am Untertor vorbei Richtung Schiffslände. In der Nähe der Schiffslände befindet sich der Diebs- und Hexenturm, er dürfte im 16. Jahrhundert entstanden sein. Von dort aus geht es über die Schwarzhorngasse auf den Rathausplatz, wenn Sie am Rathaus links fahren gelangen Sie zum Bürgerasyl. Das ehemalige Spital zum Heiligen Geist umfasst fünf um einen Hof versammelte Gebäude. Unter Berücksichtigung ursprünglichen Bausubstanz wurden die Häuser zu einem städtischen Verwaltungs- und Wohnbau sowie zu einem Begegnungszen-trum umgestaltet. Hier befindet sich auch der Tourist-Service von Stein am Rhein, wo Sie weitere Informationen und Anregungen erhalten. Wenn Sie beim Rathaus rechts fahren kommen Sie zum Kloster St. Georgen. Die Benediktiner Abtei ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Klosteran-lagen in der Schweiz. Von besonderer Bedeutung ist der spätgotische Kreuzgang. Um die Burg Hohenklingen zu erreichen, fahren Sie dem Kirchhofplatz entlang, am Hotel Chlosterhof vorbei folgen der Öhningerstrasse bis zur der Verzweigung und dann der Beschilderung. Die mittelalterliche Festung hoch über Stein am Rhein ist um 110 entstanden. Sie ist von besonderer Bedeutung. Wie keine andere Burg am Bodensee hat sie ihr Erschienungsbild bewahrt. Auch ist sie von der Zerstörung verschont geblieben. Nach der Besichtigung fahren Sie wieder nach Stein am Rhein hinunter und nehmen den Radweg nach Öhningen. In Öhningen im Ortskern befindet sich die ehemalige Klosteranlage. Die heutigen Kloster- und Kirchenbau-ten stammen aus dem 17. Jahrhundert, die Gründung geht aber auf das Jahr 965 zurück. Die Kirche des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes, die Pfarrkirche St. Hippolyt und Verena, vereint Renaissance und Barock. In der Kapelle „Maria

zum guten Trost“, an der Nordseite des Klosterareals, befindet sich eine Gruft mit Grabnischen. Sie verlassen Öhningen und folgen der Beschilderung des Bodensee-Radweges, vorbei an Schloss Oberstaat nach Kattenhorn. Die Wasserburg Kattenhorn wurde 1867 als kleine Schlossanlage umgebaut und gibt ihr heutiges Erscheinungsbild wieder. Leider kann das Schloss nicht besichtig werden, nur die Schlosskapelle St. Blasius. Unsere Tour geht weiter nach Wangen, dort erwartet Sie in der kath. Pfarrkirche St. Pankratius das Rittergrab von Has Casoar v. Ulm zu Marbach und Wangen († 1610). Sie fahren den Bodensee-Radweg weiter, vorbei an Schloss Marbach, bis Sie Gaienhofen erreichen. Fahren Sie in Gaienhofen zu Schiffslände und setzten Sie über nach Steckborn. Auf dem Weg zur Schiffslände sehen Sie das ehemalige Schloss Gaienhofen, das um 1200 erbaut wurde und seit 1946 im Schulbetrieb ist. Das mittelalterliche Städtchen Steckborn, wird von engen Gassen, romantischen Winkeln und schmucken Bürgerhäusern geprägt. Ein Wahrzeichen der Stadt ist der Turmhof, indem sich das Heimatmuseum befindet. Er wurde im späten 13. Jahr-hundert errichtet. Weiter geht es auf dem Bodensee-Radweg, vorbei an Schloss Glarisegg zur Ruine Neuburg. Das gesamte Ruinengelände ist frei zugänglich. Fahren Sie weiter bis nach Mammern, unmittelbar hinter der katholischen Kirche liegt an der Ringstraße die Klinik Schloss Mammern, leider ist die Besichtigung der Innenräume nicht mög-lich, die Schlosskapelle ist frei zugänglich. Von Mammern geht es nach Eschenz und von dort auf die Insel Werd. Die kleine Rheininsel am unteren Fusse des Unter-sees hat eine bedeutende Vergangenheit. Es führen Spuren bis zu den Pfahlbauern zurück. Heute dient die Insel als Klostersitz für die Franziskanermönche. Ebenso sehenswert ist auch die Probstei Wagenhausen. Fahren Sie hierzu am Rhein ent-lang nach Wagenhausen. Die Glocke mit Gussjahr 1291 ist eine der ältesten noch funktionierenden Glocken der Schweiz. Um die Tour zu beenden fahren Sie wieder nach Stein am Rhein, dort über die Brücke, biegen Sie links in die Bärengasse, wieder links in die Schwarzhorngasse und fahren Sie dann wieder an der Schiffslände vorbei bis zum Parkplatz. Hinweis: Da die Tour die Landesgrenze kreuzt, sollte man unbedingt den Ausweis dabei haben. Klostermuseum St. Georgen, Tel: +41(0)52 7412142 Tourist-Service Stein am Rhein, Tel: +41(0)52 7422090, www.steinamrhein.ch

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Touristinformation Öhningen, Klosterplatz 1, D-78337 Öhningen Regelmäßig finden Führungen durch das gesamte Klosterareal statt. Termine der Führung: Tel: +49(0)7735 8129-20 , www.oehnigen.de Hörifähre Horn – Steckborn – Gaienhofen. Fahrplan: www.schifffahrtlang.de Tel. +49 (0)7735 8891Turmhof, Heimatmuseum , Hans Peter Hausammann, Riethaldenstrasse 10c, CH-8266 Steckborn , Tel. +41(0)52 / 761 29 03 Öffnungszeiten: Mi, Do, Sa und So: 15:00 - 17:00, für Gruppen auch ausserhalb. Variante(n) der Fahrradtour: Variante A: Fahren Sie von Stein am Rhein nicht direkt nach Öhningen sondern folgen Sie der Beschilderung nach Schienen. Die kath. Pfarr- und Wallfahrtskirche ist neben der Kirche von Oberzell auf der Insel Reichenau die älteste erhaltene Kirche der Region. Von Schienen aus, geht es auf die Ruine Schrotzburg. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Fahren Sie nach der Besichtigung der Ruine über Schie-nen nach Wangen.

Siehe auch: Tourist-Service Stein am Rhein, Tel: +41 (0)52 742 20 90 Internet: www.steinamrhein.ch Tourismus Untersee e.V. , Im Kohlgarten 2, D-78343 Gaienhofen Tel: +49 (0)7735 – 919055, Fax: +49 (0)7735 – 919056 Internet: www.tourismus-untersee.euEmail: [email protected]

Karten: Baden-Württemberg 1:25.000 (8219)

Copyright © by www.steinamrhein.ch und www.GPS-Tracks.com Die Tour wird gefördert durch PLENUM Westlicher Bodensee.

Bild linke Seite: Stein am Rhein - Blick über den Rhein - Benediktinerkloster St. Georgen (heute Museum), Kirche St. Johann zur Burg Hohenklingen. Die Geschichte der Burg ist eng mit der Geschichte des Städtchens Stein am Rhein und dem Kloster St. Georgen verknüpft.Bild mitte: Öhningen - von der Insel Werd aus. Das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift Öhningen, das Wahrzeichen der Gemeinde mit seinen stattlichen Konventgebäuden und dem Zwiebelhaubenturm der heutigen Pfarrkirche St. Hippolyt und Verena.Bild oben: Steckborn - Das Museum im Turmhof einst Sitz der Äbte der Reichenau, zeigt die Kultur und Geschichte des Unterseegebietes.Bilder: Copyright Anneros Troll, www.edition-fotoart.com

Auf der Höri, direkt am Bodensee-Radwanderweg liegt das Seehörnle. Der perfekte Ort für genussvolle Momente, findet Chefkoch Ludger Thiel.

Herr Thiel, warum lohnt sich ein Einkehrschwung im Seehörnle?Weil es ein wunderschöner Flecken zum Durchatmen ist. Erwachsene und Kinder fühlen sich bei uns sofort wohl und willkommen. Denn sie finden viel Platz zum Ent-spannen, Spielen und Genie-ßen.

Was ist Ihr Rezept?Saisonale Zutaten, meist direkt von der Höri, frisch, schlicht und zugleich phanta-sievoll zubereitet.

Was steht diesen Sommer auf der Karte?Ich empfehle unsere dreigängigen Seehörnle-Menüs, die wir am Wochenende ser-vieren. Bei Kerzenlicht auf der Terrasse ein echter Genuss. Und unsere Tageskarte bietet Bestes zu fairen Preisen - vom knackigen Sommersalat bis zum herzhaften Steak vom Biorind.www.seehoernle.de

DAS SEEHÖRNLE : EINFACH KÖSTLICH!Der perfekte Ort für genussvolle Momente

Bild oben: Ruheoase auf der Höri. Bild unten: Regionale Zutaten – phantasievoll zubereitet

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FAMILIENAUSFLUG : IN DIE ENGENLOCHSCHLUCHT IM BREGENZERWALDUnterwegs auf dem Wasserwanderweg

Geeignet ab: etwa 10 JahrenCharakter: Leichte Wanderung auf Wald- und Wiesenwegen, der Rückweg verläuft auf einem Sträßchen. Es gibt außerdem verschiedene Ein- und Ausstiegsmöglich-keiten zum Wasserwanderweg.Gehzeit: Etwa 3 1/2 Std.Höhenunterschied: Etwa 270 HmAusgangspunkt: HittisauAnfahrt: Von Dornbirn auf der B 200 in den Bregenzerwald, über Alberschwende nach Müselbach und hier abzweigen auf die B 205über Lingenau nach Hittisau.Auskünfte: Tourismusbüro Hittisau, Tel. 05513/6209-50

Über die Schlucht und die darin fließende Bolgenach führt die 1720 erbaute Kom-mabrücke, die älteste gedeckte Holzbrücke Vorarlbergs. Nach der Brücke wandern wir auf dem interessanten Wasserwanderweg entlang der Bolgenach. Der Höhe-punkt dieser Wanderung ist aber sicherlich die rund 300 Meter lange, wild-roman-tische Engenlochschlucht. Sie wurde 1920 erschlossen. Auch für Kinder wird auf dieser Wanderung etwas geboten: die Nachbildung eines Sägewerkes, das selbst in Bewegung gesetzt werden kann, eine wackelige und Mut erfordernde Hänge-brücke, außerdem einige auf Tafeln angeschriebene Sagen.

WegverlaufWir starten bei der Kirche von Hittisau und spazieren zuerst neben der Straße in Richtung Lingenau. Wo nach rechts die Straße nach Krumbach führt, steigen wir auf der anderen Straßenseite auf dem Zickzackweg durch die Wiesen hoch zu den Häusern und gehen an ihnen links vorbei. Wir wandern oberhalb der Häuser mit schönem Blick auf Hittisau durch die Wiesen und halten uns beim Schild „Komma-brücke“ rechts; schließlich geht es hinab zur Straße und dahinter auf einen Hof zu. Vor ihm jedoch werden wir nach rechts verwiesen. Vorbei an einem weiteren Hof kommen wir zur Fatimakapelle.Wir gehen steil hinab und vor dem Freibad nach links zur Kommabrücke. Hier beginnt auch der Wasserwanderweg. Nach der Brücke halten wir uns an einer Verzweigung rechts und wandern neben dem Bach bis zur Straße. Hier orientieren wir uns kurz rechts, dann links („Hängebrücke Engenlochschlucht“). Etwas später zweigt bei einem Bacheinlauf der Wanderweg links von der Asphaltstraße ab. Hier gibt es auch einen Barfußpfad, auf dem man verschiedene Untergründe ausprobie-ren kann. Danach erreichen wir den Auslauf eines vier Kilometer langen Stollens, der von der Subersach hierher führt. Anschließend führt die Hängebrücke nach links über den Bach – eine „Mutprobe“ und ein Erlebnis für Kinder. Hier steht auch die Nachbildung einer Sägemühle, deren Wasserrad selbst in Bewegung gesetzt werden kann. Wir aber bleiben auf der rechten Bachseite und kommen danach in die Engenlochschlucht. Am Ende der Schlucht geht es steil nach rechts hinauf, oben auf schmalem Grat etwas zurück und dann nach links aus dem Wald hinaus und auf einem Wiesenpfad zur Straße. Wir befinden uns hier auf dem Brandbühel, der eine Moräne aus der letzten Eiszeit ist.

Wer schon zurück will, hält sich hier rechts, kurz danach nach den Häusern am Feldkreuz noch einmal rechts und spaziert in rund zwanzig Minuten zurück nach Hittisau. Wer aber den Wasserpfad zu Ende gehen will, biegt hier nach links ab, spaziert wieder hinab zum Bach und danach hinauf nach Reute. Ab hier wandern wir auf der Straße nach links bis zu der Straßenbrücke, die wir vorhin überquert haben und nun nach links hinauf nach Hittisau. Wer nicht auf der Straße gehen will, biegt – wie schon zu Beginn – kurz nach der Brücke nach links ab. Etwas später führt ein Weg nach rechts hinauf zu einer Straße, die uns nach rechts zurück zur Kirche bringt.

Badestelle EngenlochschluchtIn der Engenlochschlucht gab es Anfang des 19. Jahrhunderts ein durch einen Damm entstandenes kleines Naturbad – die Temperaturen werden wohl nur etwas für abgehärtete Naturen gewesen sein. Immerhin wurden sogar Umkleidekabinen gebaut, und die Gemeinde machte 1902 für ihre „Badestelle zwischen Felsen und Buschwerk“ kräftig Reklame.

Buchtipp: Dieter Buck: Vorarlberg – Mit Kindern unterwegsZwischen Bodensee, Bregenzerwald, Arlberg und Montafon168 Seiten mit 48 Tourenvorschlägen, 89 farb. Abb., 48 Kartenausschnitte im Maßstab 1:50.000 mit Routenver-lauf und Streckendiagramm zu den einzelnen Wande-rungen, 1 Übersichtskarte, 11,5 x 18,5 cm, BroschurTyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2012ISBN 978-3-7022-3175-0 , € 15,95 / SFr. 22,90

Abenteuer, Spiel & Spaß – mit rund 50 „kinderleichten“ Wanderungen im Ländle. Diese aktualisierte und um fast 20 brandneue Touren ergänzte Neuauflage des äußerst erfolgreichen Wanderführers von Dieter Buck stellt abwechslungsreiche und familienfreundliche Wanderrouten in Vorarlberg vor. Kurze Wanderungen für alle Altersgruppen, mit moderaten Anstiegen – oftmals auch mit einer Liftfahrt kombiniert – mit landschaftlichen Besonderheiten und vielen Möglichkeiten für unmittelbares Naturerlebnis verstehen es, auch bei Kindern die Freude am Wan-dern zu wecken. Ob der Besuch einer Adlerwarte, die Erkundung einer Ruine, die Bewältigung eines wackeligen Stegs oder Spielmöglichkeiten am Bachbett - Spaß, Spannung und Abenteuer kommen bei diesen kindgerechten Unternehmungen nie zu kurz. Und mit den anregenden Spiele-Tipps und Kreativ-Ideen für unterwegs wird der Ausflug zu einem tollen Erlebnis für die ganze Familie.

Der Autor: DIETER BUCK, geb. 1953, leitender Redakteur von „Schwaben Alpin“, ist als Journalist, Fotograf und Buchautor tätig. Rund 100 Reise-, Wander- und Rad-tourenführer, Bildbände bzw. Landschaftsmonografien und Fotokalender gehen auf das Konto des Stuttgarters.

Bild links: Kindern gefällt diese schwankende Hänge-brücke besonders gut

Bild rechts: Die Komma-brücke ist die älteste Brücke des Landes

FREIZEIT : SEEHAS-MAGAZIN 09SEEHAS-MAGAZIN : FREIZEIT08

Das Seehas-Maga-zin verlost 6 Bücher: Dieter Buck: Vorarlberg – Mit Kindern unterwegs.Bitte schreiben Sie bis zum 15. August 2012 eine Postkarte an den Verlag oder eine Mail an: [email protected] mit dem Kennwort: Vorarlberg - Mit Kindern unterwegs.

Page 9: Seehas Magazin August September 2012

Ganzjährig Dünneleessen - Most vom FassFeiern und Arrangements

für Firmen und PrivatFamilie Honstetter

Bergstraße 3 • 78315 Radolfzell-LiggeringenTel. 07732 / 10366 • Fax 07732 / 13915

www.kranz-duennele.de • [email protected]Öffnungszeiten: Mo Di Do Fr Sa ab 17 Uhr

So 11-14 Uhr & ab 17 Uhr • Mi Ruhetag

Samstag, 08. September 2012: Neuhausen (CH): Herbst am RheinfallGeologie und Industriegeschichte des RheinfallsTreffpunkt um 14 h an der Zugbrücke von Schloss Laufen am Rheinfall; Zufahrt ab Schaffhausen oder Winterthur über A4 Ausfahrt „Dachsen/Rheinfall“; Parkplatz „Rheinfall“ ausgeschildert; Unkostenbeitrag: 25 €/30 CHF inkl. Schiffsüberfahrt zum Schlösschen Wörth sowie Eintritt zum Aussichtspunkt „Känzele“ (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener 8 �€ /10 CHF); Dauer: ca. 2 1/2 h.

Sonntag, 09. September 2012: Singen: Rund um den HohentwielKlassiker für die Vulkanlandschaft HegauTreffpunkt um 14 h am Parkplatz des Infozentrums des Hohentwiels; Unkostenbei-trag: 6 €� (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: ca. 1 1/2 h. Samstag, 06. Oktober 2012: Sipplingen: Geowanderung zum HaldenhofGeologische Zeitreise durch die Molasse

Treffpunkt am Verkehrsamt Sipplingen beim Bahnhof um 14 h 30; Unkostenbeitrag: 5,- €� (3,- €� mit Gästekarte; frei für alle unter 16 Jahren in Begleitung Erwachse-ner); Dauer: ca. 1 1/2 h. Sonntag, 07. Oktober 2012: Rielasingen: Vulkantuffe am RoseneggUngewöhnliche Ausblicke in die Hegau-LandschaftTreffpunkt um 10 h am Parkplatz des Schießstandes direkt am Waldrand an der Zufahrtsstraße zum Ausflugsgasthof; Unkostenbeitrag: 8 €� (< 16 Jahre in Beglei-tung Erwachsener frei); Dauer: ca. 1 1/2 h. Sonntag, 07. Oktober 2012: Anselfingen: Herbstfarben am HohenhewenBesteigung des Basaltkegels bei EngenTreffpunkt um 14 h am Parkplatz „Allmend“ unterhalb der Grillhütte; Unkostenbei-trag: 6 €� (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: ca. 2 h Anmeldung für alle Veranstaltungen: Tel. / SMS 0162-4065416 oder [email protected]. Bitte beachten Sie auch die Angebote unter www.vulkane-im-hegau.de

FEUER, WASSER, EIS Naturkundlich-geologische Streifzüge mit dem Geologen

NACH DEM AUSFLUG : DÜNNELEEinkehren auf dem Bodanrück im Kranz in Liggeringen

Entspannen Sie in gemütlicher Atmosphäre nach einer Wanderung oder Radtour bei den bekannten Dünnele und anderen Spezialitäten im Kranz in Radolfzell-Ligge-ringen. Es gibt folgende Dünnele-Varianten: Käse, Speck, Zwiebel, Spinat, Pfeffer, Knoblauch und Apfel. Im schönen Biergarten, auf der Terrasse oder in der Schau-backstube mit rustikalem Charakter kann die ganze Familie die alemannischen Spe-zialität genießen. Weitere Infos: www.kranz-duennele.de

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SENSATION AUF BEM AFFENBERG Berberaffen-Ur-Uroma bekommt nochmals ein Baby

Das Team des Affenbergs Salem beim Bodensee staunt selbst über mehrere Besonderheiten beim Berberaffen-Nachwuchs in diesem Jahr: Diesmal zog sich die Geburt der zehn Affenbabys vom 27. April bis zum 7. Juli hin. Während das Kleinste noch permanent bei der Mutter ist, unternehmen die Ältesten schon erste, meist drollige Kletterversuche. Und: Nicht nur bekannte Stars wie Gianna Nannini bekommen noch mit deutlich über 50 ein Baby – auch die Berberaffenweibchen des Affenbergs Salem warten mit Außergewöhnlichem auf: Bei der zweitgrößten Gruppe hat deren „Chefin“ mit 21 Jahren ein Baby bekommen, was schon unge-wöhnlich ist. Sie wird jedoch getoppt von Farah aus der größten Gruppe – mit 24 Jahren bekam die Berberaffen-Ur-Uroma am 7. Juli nochmals ein süßes, gesundes Baby. Dies ist eine kleine Sensation, da die Gebärfähigkeit der Berberaffen-Weib-chen in der Regel bei 19 bis 20 Jahren endet. Ihr Maximalalter liegt bei etwa 30 Jahren, was einem Menschenalter von über 100 Jahren entspricht. „Wir schreiben diese außerordentliche Mutterschaft den guten Bedingungen der Berberaffen zu, die im fast 20 Hektar großen Waldgehege ja keine Raubfeinde haben und über das vielseitige Futter optimal versorgt sind. Die Parkbetreuer kennen Farah und ihren Sprössling gut und informieren die Besucher über diese besondere Familienkonstellation“, so der Parkleiter und Biologe Dr. Roland Hilgart-ner. Bei solch idealen Voraussetzungen für die Berberaffen ist es kein Wunder, dass ein Weibchen des wissenschaftlich geführten Affenbergs sogar das hohe Alter von 31 Jahren erreichte.Auf dem Rundweg durch das weitläufige Freigehege kann man gut beobachten, wie die jüngsten Affenbabys ans Fell geklammert bei ihren Müttern saugen. Unter den wachsamen Augen der erwachsenen Tiere erkunden sie noch tapsig ihre Umgebung und natürlich lassen sich auch schon auf dem Rücken der starken Berberaffenmännchen spazieren tragen. Ihre älteren Geschwister nehmen derweil gerne das gratis ausgeteilte Popcorn aus der Hand der Besucher und flitzen dann wieder durch die Bäume.Mehr über den einzigartigen Park, seine Besonderheiten, den großen Abenteuer-spielplatz, die Hofschänke, Gruppenführungen, günstige Familienpreise und ande-res erfährt man über www.affenberg-salem.de

Dienstag, 1. Mai (bis Mittwoch, 3. Oktober) 2012Greifvogel-Vorführungen in der Adlerwarte Pfänder mit Geiern, Adlern, Uhus, Milanen und Falken. Drollige und informative Vorführungen vor herrlichem Bodenseepanorama – ein spannendes Erlebnis für Jung und Alt. Täglich um 11.00 und 14.30 Uhr, Preise: Erwachsene �€ 5,40 / Kinder (6 bis 15 Jahre) � € 2,70

Donnerstag, 2. August 201285 Jahre Pfänderbahn: Geschichte der Pfänderbahn und technische FührungErfahren Sie im Pfänderbahn Museum geschichtliche Hintergründe und die Ent-wicklung der Pfänderbahn von 1927 bis heute. Anschließend folgt eine Erklärung der hydraulischen Spannvorrichtung. Nach der Fahrt mit der Pfänderbahn nach oben gibt es einzigartige Einblicke in die Technik und in die Antriebsmaschinen der Pfänderbahn. Beginn: bis 17.55 Uhr Treffpunkt in der Talstation, ab 18.00 Uhr Museumsführung, 18.15 Uhr Technik Tal, 18.30 Uhr Bergfahrt mit der Pfänderbahn, 18.40 Uhr Technik Berg, 19.06 Uhr Talfahrt mit der Pfänderbahn. Anmeldung: tele-fonisch unter 0043(0)5574-42160-0, Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen je Führung beschränkt.

Sonntag, 19. August 2012Der „Sand- und Lehmhaufen“ PfänderDas Massiv des Pfänderstockes prägt das Bild von Bregenz. Geologiegeschichtlich gesehen sind wir Menschen mit unserem Erdenleben Winzlinge. Erfahren Sie mehr zur Erdgeschichte und den Aufbau dieses Molassegesteins, dieses Nagelfluhkon-glomerats auf einer Wanderung zum „roten Felsen“ der Parzelle Trögen.Beginn: 13.45 Uhr Treffpunkt Talstation der Pfänderbahn, festes Schuhwerk erfor-derlich. Anmeldung: telefonisch unter 0043(0)5574-42160-0, Dauer: ca. 3 Stunden.

Samstag, 26. August 2012Käpt`n Blaubär schnuppert Bergluft am PfänderKäpt’n Blaubär baut seine Zelte neben dem Spielplatz am Pfänder auf.Die kleinen Gäste erwartet ein Bastelangebot und eine große Spielecke. Als High-light gibt Käpt’n Blaubär seine Tanzkünste bei der Kinderdisko zum Besten.Beginn: 11.00 Uhr, Ende: 16.00 UhrAlle weiteren Infos auf www.pfaenderbahn.at - Schauen Sie vorbei!

ERLEBNISBERG PFÄNDER Der berühmteste Aussichtspunkt am Bodensee

Die süßen, noch recht tapsigen, aber neugierigen Berberaffenbabys kann man vom Rundweg des großen Freige-heges aus gut beobachten. Sie sind die erklärten Lieblinge der kleinen und großen Besucher des Affenbergs Salem. Foto: Affenberg

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ABSCHALTEN UND TREIBEN LASSEN : DIE WEISSE FLOTTE VOM BODENSEEDie BSB bringt Sie zu den schönsten Ecken und den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten

Es ist Ferienzeit, und das bedeutet: Ausspannen! Und das geht auch in Deutsch-land. Zum Beispiel am Bodensee, wo die Weiße Flotte unterwegs ist. Die Boden-see-Schiffsbetriebe (BSB) bringen die Gäste zu den schönsten Ecken und den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten am See und haben den ganzen Sommer lang ein abwechslungsreiches Programm zu bieten.Besonders günstig ist man mit den Kombi-Tickets unterwegs, die sowohl die Schiff-fahrt als auch den Eintritt in die jeweilige Sehenswürdigkeit beinhalten. Vielleicht sollen es ja der Bregenzer Hausberg „Pfänder“, die romantische Blumeninsel Mainau oder das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen sein. Oder man taucht in das Sea Life Center Konstanz ein, besichtigt das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen und erkundet die Gemäuer der Meersburg – es gibt viel zu sehen.

Ein Klassiker: Die Bregenzer FestspieleIm Hochsommer wird es festlich. Denn die Bregenzer Festspiele bringen große Kultur ganz nah an den Menschen - und die BSB ihre Passagiere direkt an die berühmte Seebühne. Dieses Jahr wird auf ihr die Oper „André Chénier“ von

Umberto Giordano aufgeführt. An neun Terminen im Juli und August 2012 fährt das Motorschiff „Graf Zeppelin“ ab Konstanz, Meersburg und Friedrichshafen seine Gäste zu diesem Ereignis. Schon auf der Hinfahrt werden die Besucher dann mit einem feinen Festmenü auf die Vorstellung eingestimmt.

Waldfondue in der SchweizWer die Schweiz von ihrer traditionellen Seite kennen lernen möchte, dem sei ein Waldfondue im schweizerischen Güttingen empfohlen. Mit dem Schiff geht es dabei zwei Mal pro Monat um 9:50 Uhr ab dem Hafen Konstanz hinüber zu den Nachbarn. Auch Fahrgäste von anderen Landestellen haben die Möglichkeit, über Zubringerkurse an diesem Tagesausflug teilzunehmen. In Güttingen erwartet die Gäste nach einem kurzen Bustransfer ein Käsefondue mitten im Güttinger Eichen-wald. Für den notwendigen Appetit sorgt ein kurzer Spaziergang durch den Wald zur Jakobshütte. Dort bereitet der Käsemeister das Fondue über dem offenen Feuer nach traditioneller Art frisch zu. Anschließend gibt es noch Gelegenheit, gemütlich am Feuer zusammenzusitzen und die Atmosphäre des Waldes zu genießen.

Feiern auf den WellenZusammen lachen, Spaß haben und das eine oder andere Glas Wein genießen gehört zu jedem Fest dazu. Noch schöner natürlich, wenn dabei das Bodensee-ufer langsam vorbeizieht und eine frische Brise sanft das Gesicht streichelt. Die BSB bieten ihren Gästen einen solchen Veranstaltungsort, der garantiert aus dem Rahmen fällt. Auf allen Schiffen kann man auch im Kursverkehr und im kleineren Kreis ganz groß feiern. Man muss nicht das ganze Schiff anmieten, sondern kann sich einfach Plätze oder einen ganzen Raum reservieren und von der Bordgastro-nomie bewirten lassen. Natürlich können Schiffe, Fähren und Katamarane auch von Unternehmen gemietet werden, die beispielsweise eine Galaveranstaltung ausrichten oder eine Produktpräsentation an einem außergewöhnlichen Ort durch-führen wollen.

Weitere Informationen: www.bsb.de

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Üppiger Blütenflor das ganze Jahr über, ein Park mit einem über 150 Jahre alten Baumbestand, die barocke Pracht von Schlossanlage und Kirche, dazu der medi-terrane Charakter - das ist die Mainau, die Blumeninsel im Bodensee. Die Gräf-liche Familie Bernadotte ist bestrebt, für Besucher aus aller Welt eine Oase der Naturschönheit, Harmonie und Entspannung immer wieder neu zu schaffen. Mit einem der größten Schmetterlingshäuser Deutschlands sowie außergewöhnli-chen Abenteuerspielplätzen und weiteren Attraktionen lockt die Mainau jährlich rund 1,2 Millionen Besucher in das Blumenparadies. Sehnsucht nach Sonne – Inseln des SüdensSchmeichelndes Licht, eine warme Brise streift über das türkisblaue Wasser, der sanfte Wellenschlag verbreitet natürliche Ruhe, fröhliche Farben und süße Düf-te zeugen von einer gewissen Leichtigkeit des Seins. Inselparadiese lassen die Gedanken abdriften, bringen uns zu zwanglosem Tagträumen und vermitteln seit jeher einen Eindruck des ewigen Sommers. Ungebunden an geografische Bege-benheiten ist all dies vielmehr ein Lebensgefühl, das wir im Mainau-Blumenjahr 2012 mit dem Motto „Sehnsucht nach Sonne – Inseln des Südens“ feiern. Neben exotischen, botanischen Kostbarkeiten erwarten die Besucher bunte Feste sowie musikalische und kulinarische Genüsse mit Leichtigkeit. Sommer auf der Insel MainauSommerzeit ist Rosenzeit. Bis zum ersten Frost zieren 12.000 Rosenpflanzen in mehr als 1.200 Sorten die Bodenseeinsel. Schon Großherzog Friedrich I. von Ba-den hatte ein Faible für diese edlen Gewächse und lies 1871 aus diesem Grund neben der Schlossterrasse einen Rosengarten anlegen, der in seiner barocken Form bis heute erhalten ist. Auch Liebhaber der exotischen Pflanzenpracht kom-men in den Sommermonaten voll auf ihre Kosten. Auf den Mediterran-Terrassen zaubern Palmen, Zitronenbäume, fruchtende Bananenstauden, Agaven und üp-pig blühende Bougainvilleen ein Gefühl wie am Mittelmeer. Und der schwere Duft der Engelstrompeten zeugt davon, dass der Sommer auf seinem Höhepunkt angelangt ist. Ab August kommt zur Pflanzenpracht noch die Dahlie mit ihren in-tensiven Farben und einer überreichen Blütenfülle. Etwa 12.000 der sonnenhung-rigen Knollengewächse in etwa 250 Sorten und Arten zieren im Spätsommer und Herbst den Südhang der Insel. Aus der schier unerschöpflichen Fülle der Dahlien-blüten können die Mainau-Besucher ihren Liebling wählen und so mitbestimmen, welche Pflanze zur „Dahlien-Königin“ gekrönt wird.

Inseln der SehnsuchtInseln üben seit alters her einen starken Reiz und eine große Faszination aus. Vom 11. Mai bis 21. Oktober 2012 laden die Gärtner der Insel Mainau ein, in sieben Installationen und Pflanzungen ferne Inselwelten zu erkunden.Inseln stehen für das Verbogene und das Geheimnisvolle ebenso wie für Aben-teuer und Entdeckung. Auch viele Künstler haben immer wieder Inseln für sich entdeckt, in ihren Lebensmittelpunkt gestellt und in etlichen literarischen Wer-ken spielen Inseln eine wichtige Rolle. Vielleicht ist es gerade die Verlockung des Alleinseins und des Entspannens in einer mehr als hektischen Zeit, in der man rund um die Uhr mit Mobiltelefon und Internet erreichbar sein muss oder will, die die Abgeschiedenheit auf einer einsamen Insel so attraktiv macht. Nicht umsonst stammt das Wort Isolation vom italienischen Wort „isola“ für Insel ab.Im Blumenjahr 2012 möchte die Insel Mainau ihren Besuchern die Stimmungen des Abschaltens und der Entspannung noch stärker vermitteln als sonst. Zuge-geben, die Insel Mainau liegt nicht Tausende Kilometer vom Festland und fernab der Zivilisation. Dennoch ist sie ein Ort, der Dank der besonderen Lage im Boden-

DAS PARADIES IM BODENSEE : SOMMER AUF DER INSEL MAINAU Lassen Sie sich dieses Jahr inspirieren vom Inselfeeling

see und der abwechslungsreichen Gartenanlagen immer wieder zum Träumen einlädt und an dem man die Seele baumeln lassen kann. Im Ufergarten direkt am Bodensee und in Sichtweite zum Hafen und Restaurant lädt Mauritius die Mainau-Besucher als „Insel der Ruhe“ ein. Kinder und Ent-decker dürften sich auf der Insel besonders wohl fühlen, denn im Rahmen einer Schatzsuche wartet hier so manche „Goldmünze“ oder so mancher „Edelstein“ auf die Entdeckung. Java, die Insel des schwarzen Goldes, die durch den Tee- und Kaffeeanbau weltberühmt wurde, steht Pate für eine Installation. Ruhe und Entspannung verspricht St. Lucia mit Hängematten, eingebettet in eine karibisch anmutende Bepflanzung. Über einen Markt voller aromatischer Kostbarkeiten werden Mainau-Besucher in der Installation Madagaskar gehen können. Wenn es um berühmte und bekannte Inseln geht, darf Kuba nicht fehlen. Eine weitere Insel – Installation ist die Insel Galapagos. Diese Inselgruppe, vor der Küste Equadors im Pazifischen Ozean gelegen, ist für viele Naturliebhaber ein Traum-ziel. Mit der Insel Lanzarote, die als temporäres Pflanzbeet auf dem Platz vor dem Schmetterlingshaus entsteht, ist auch das kanarische Archipel im Atlantik vor der Küste Afrikas vertreten.

„Reif für die Insel“ Saisonale Gärten im ParkVom 11. Mai bis zum 21. Oktober erleben die Besucher der Insel Mainau fünf verschiedene Interpretationen von Studenten zum Thema „Reif für die Insel“.Bereits zum zehnten Mal zeigt die Insel Mainau in den sogenannten Saisonalen Gärten ab Mai preisgekrönte studentische Gartenentwürfe.

Wahl der Mainau-Dahlienkönigin durch die Mainau-Besucher vom 31. August bis 3. Oktober. Die traditionelle Dahlienschau gibt es schon seit über 60 Jahren und ist einer der Höhepunkte im Mainau-Blumenjahr. Alljährlich entfalten über 12.000 Dahlien in mehr als 250 Sorten ein wahres Blütenfeuer-werk und kündigen farbenfroh den Herbst an. Sie wetteifern um die Gunst der Be-sucher, die entscheiden, welche Sorte Mainau Dahlienkönigin des Jahres wird.

Energiesysteme im Wandel vom 13. bis 14. SeptemberFachtagung zum Thema erneuerbare Energien. An allen Tagen können die Anla-gen der Energieversorgung der Insel Mainau besichtigt werden. Dahliensoirée am 15. SeptemberZum Abschluß des Mainauer Soiréen-Reigens genießen die Gäste ein spät-sommerliches Menü. Comedy- Zauberer, Bauchredner und Taschendieb Seba-stian entführt sein Publikum in die Welt der augenscheinlichen Tricks und der köstlichen Bauchrednerei. Mit dabei die Puppe Hugo, ein sympathischer kleiner Drache, der mit frechem Mundwerk Sebastian widerspricht und das Publikum herrlich erheitert. Ein magischer Abend mit Pfiff, Humor, flinken Fingern und einer erfrischenden Musik durch den Pianisten und Sänger Martin Glönkler.Beginn: 18.30 Uhr. Infos und Reservierung:, Mainau GmbH, Bankettbüro Tel.: 07531/ 303-156

„Die Speise der Götter“ vom 21. September bis 4. NovemberHerbstausstellung im Palmenhaus: der Kakaobaum. Gräfliches Schlossfest – Noblesse Oblige vom 3. Oktober bis 7. OktoberDas Einkaufserlebnis der besondern Art im barocken Mainau-Schloss bietet Aus-erlesenes und Exklusives zu den Themen Schmuck, Mode, Design und lockt mit Hut-Modenschauen sowie allerlei Spezialitäten der Mainau-Gastronomie.

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DAS BODO-FREIZEITLAND : erFAHRENAm bodo-Erlebnistag, 9. September

Am letzten Sommerferiensonntag kreisen im bodo-Verbundgebiet wieder die Sonderzüge und Freizeit-Buslinien. Am 9. September heißt es „Alles einsteigen und Deutschlands schönste Ferienregionen erfahren!“ Nicht nur Eisenbahnfreunde haben sich diesen Tag schon lange vorgemerkt. Kann man doch an diesem Tag kreuz und quer mit einer Vielzahl von Öffentlichen Verkehrsmitteln durch Ober-schwaben hin zum Allgäu und weiter zu den maritimen Bodenseestädten kommen! Die Gemeinde Wolfegg ist in diesem Jahr Gastgeber und Veranstaltungszentrum mit attraktivem Tagesprogramm.

Mit Bus & Bahn durch den Erlebnistag – gut für die Umwelt & gut für die FeierlauneDie beiden Radexpresslinien 752 und 754 stehen ab Aulendorf bereit, um ins schöne Linzgau über Altshausen, Ostrach und Burgweiler nach Pfullendorf zu fahren oder über Bad Waldsee nach Bad Wurzach. Perfekt auf die Ankunft in Pfullendorf abgestimmt, bringt die Freizeitbuslinie 7378 alle Bodenseeausflügler nach Überlingen. Die BusLinie 7535 bietet am Sonntag Fahrten im 2h-Takt ab Ravensburg über Schlier, Waldburg, Vogt nach Wolfegg an und bringt Besucher damit direkt in die Gastgebergemeinde und wieder zurück. Der „Erlebnis-Ringzug“ startet ab Friedrichshafen mit Musik und Unterhaltung, um über Meckenbeuren, Ravensburg und Aulendorf auf durchgän-giger Strecke weiter über Bad Waldsee, Wolfegg, Kißlegg, Wangen nach Lindau zum schönen Bodenseeufer zu gelangen. Von dort aus geht es direkt weiter über Kressbronn, Langenargen und Eriskirch wieder zum Ausgangspunkt Friedrichshafen zurück.

Fahrschein-TippDie GruppenTageskarte Netz für bis zu 5 Personen kostet 14,50 Euro und ist ganztägig in allen Sonder- und Freizeitlinien gültig - im „Erlebnis-Ringzug“ durch eine Ausnahmeregelung auch auf bayrischer Strecke zwischen Wangen und Lindau. Die kleine GruppenTageskarte für bis zu 3 Zonen kostet 8,20 Uhr Euro. Selbstverständlich gelten auf allen Linien die üblichen bodo-Tarife. Fahrräder können im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten in den Radexpresslinien 752 und 754 sowie im „Erlebnis-Ringzug“ kostenfrei befördert werden.

Kostenlose FlyerExtra für diesen Tag aufgelegte Faltpläne informieren über alle Fahrpläne und Veranstaltungen und sind ab Anfang August in KundenCentern sowie bei vielen Gemeinden und Tourist Infos kostenlos erhältlich. Alle Infos dann auch unter www.bodo.de!

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Bei den Vorarlberg Lines, der Österreichischen Bodenseeschifffahrt heißt auch diesen Sommer wieder das Motto „Genuss auf dem See“. Brunchfahrten fi nden jeden Sonntag bis 14. Oktober statt. Grillfahrten gibt es an jedem Freitagabend zwischen 29. Juni und 7. September und die sehr preisgünstigen Pastafahrten jeden Dienstagabend zwischen 24. Juli bis 28. August. Eine wunderbare Mög-lichkeit die Wartezeit vor jeder Aufführung auf der Seebühne während den Bre-genzer Festspielen zu verkürzen, ist die Fahrt vom Hafen Bregenz zum Lochauer Kaiserstrand und wieder zurück. Um den Anreisestau nach Bregenz zu vermeiden, empfi ehlt es sich besonders für Reisebusse den Schiffs-Shuttledienst ab Lochau-Kaiserstrand in Anspruch zu nehmen. Erstmals im Programm ist das Krimidinner-Schiff, das zwischen 9. August und 19. Oktober insgesamt sechsmal fahren wird.Infos: www.vorarlberg-lines.at

GENUSS AUF DEM SEE : BRUNCH, GRILLPARTY, PASTA, KRIMIDINNER Lassen Sie sich verwöhnen und erleben Sie einen schönen Tag mit den Vorarlberg Lines

Krimidinner auf dem Schiff - ein gastronomischer Krimi9. und 23. August, 5., 12. und 19. Oktober 2012Eine Leiche in der KombüseDie Reichen und Schönen treffen sich zur Jungfernschifffahrt des Luxusdampfers „A Capella“. Kapitän William Johnson hat eine kleine Gesellschaft zum Kapi-täns-Dinner geladen und stellt die außergewöhnlichen Reisehöhepunkte in einer atemberaubenden Landschaft vor. Als Attraktion hat man die berühmte Sängerin Rosanne geladen, die eine neu komponierte Nautilushymne zum Besten geben wird. Doch letztendlich kommt es wieder ganz anders. Während Kapitän Johnson mit den Passagieren die international vorgeschriebenen Seenotsicherheitsübun-gen durchgeht, fällt ein Schuss! Überraschenderweise befi ndet sich Privatde-tektiv Püree an Bord, der unverzüglich vom Kapitän mit der Klärung des Falles beauftrag wird. Ausgerechnet als...

Marktfrische Küche und frische Fische in romantischem Kleinod zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein.

Öffnungszeiten: Täglich ausser Mo. ab 17.30, So. auch von 11 – 15 UhrGailinger Strasse 6, D-78244 Gottmadingen-Randegg, 0049(0)7734 6347

[email protected], www.auberge-harlekin.upps.at

Willkommen zur Gartensaisonmit typischen Gerichten für die warmen Sommertage, schmackhaften

Salaten und Grillgerichten – und allem was den Gaumen kitzelt.

v 17. 08. Sommernachtsträume mit tollem Menü und live-Musik der Band Best Of Us.

v 21. und 22.09. Romantische Musetteklänge von Simone und André aus Straßburg mit feinem Elsäßer Menue und Elsäßer Wein.v 19. 10. Ausstellungseröffnung Heiko Haschlar

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KULTURNACHT IN RADOLFZELLKunst, Musik und Literatur

02. Oktober von 18.00 Uhr bis 24.00 UhrDie Nacht vor dem Feiertag ist bereits ein feststehender Termin – Radolfzell öffnet die Ateliers, holt die Kultur in die Stadt und lädt Sie ein, eine Nacht voller Kunst, Musik, Tanz und Literatur zu erleben.Zum achten Mal bietet Radolfzell die „Nacht der Künste“ an. Viele Teilnehmer zeigen ihre Werke, ihr Schaffen und Sein und werden die kulturinteressierten Nachtschwärmer mit zahlreichen Facetten der Kunst, Musik und Literatur verfüh-ren. Kuriose Schmuckstücke, Ausstellungen, Lesungen... lassen Sie sich überra-schen, was Ihnen Radolfzell in dieser Nacht sonst noch zu bieten hat!!!Den musikalischen Abschluss der Kulturnacht gestaltet das Kammerorchester Radolfzell unter der Leitung von Heinrich Braun im Münster ULF um 24.00 Uhr.Der Eintritt für die Kulturnacht ist frei.Die Programmhefte mit allen teilnehmenden Künstlern und genauen Informatio-nen sind ab Anfang September in der Tourismus und Stadtmarketing Radolfzell GmbH, der Stadtbibliothek, im Stadtmuseum und im Rathaus erhältlich.

MAIGLÖCKCHEN IM STADTMUSEUM Wundermittel und Mauerblümchen

Wer kennt es nicht, das zierliche Maiglöckchen? Dass in dem beliebten Früh-lingsboten mehr steckt als nur eine hübsche Blume, das zeigt das Stadtmuseum Radolfzell vom 1. Mai bis zum 28. Oktober 2012 mit der Sonderausstellung „Mai-glöckchen – Wundermittel und Mauerblümchen“. Die facettenreiche Präsenta-tion spannt einen weiten Bogen durch die Kulturgeschichte der Pflanze von der Botanik bis zum Brautstrauß.

Es ist die Geschichte einer großen Karriere: In der Antike den Gelehrten nahezu unbekannt, wird das Maiglöckchen im Mittelalter ein Attribut der Gottesmutter und macht in der Renaissance Furore als Wundermittel. Sein Ruf war so bedeu-tend, dass selbst namhafte Gelehrte, so auch der Arzt und Astronom Nikolaus Kopernikus, sich mit ihm portraitieren ließen. Im 19. Jahrhundert verlieh es teuren Parfums eine betörende Duftnote, und mit der Erfindung der lagerfähigen Eiskeime wurde das Maiglöckchen der Exportschlager deutscher Gärtnereien. Es stand Pate bei der Entwicklung wirksamer Herzmittel und wurde zum Symbol des Neubeginns – eine Pflanze also, die sowohl in der Geschichte des Apothekenwe-sens, als auch in Kunst- und Kulturgeschichte eine vielfältige Rolle spielte.

Ein bunter Reigen von Ver-anstaltungen für Kinder, Familien und Erwachsene stellen Maiglöckchen und die Kräutertradition von Apo-theke und Volksheilkunde ins Zentrum. Erfreuen sie sich an der Ausstellung im Stadtmu-seum Radolfzell in der alten Stadtapotheke, und stellen Sie anschließend im Begleit-

programm Kräuterpesto & Co. selbst her! Das Stadtmuseum ist Dienstag bis Sonntag 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet. Weitere Infos über Tel. +49 (0)7732 / 81-530 oder www.stadtmuseum-radolfzell.de. Übrigens: Inhaber einer Jahreskarte bekommen auf alle Veranstaltungen 2 € Ermäßigung!

ZUNFTHAUSSOMMER 2012Musik, Kabarett und KulinarischesMit einigen musikalischen, kabarettistischen und kulinarischen Leckerbissen lockt die Narizella Ratoldi zum diesjährigen Zunfthaussommer nach Radolfzell.„Eingeborenenmusik vom Bodensee“ - den Auftakt zum diesjährigen Zunfthaus-sommer macht am 27. Juli das Konstanzer Urgestein Norbert Heizmann mit der Konstanzer Kleinkunst Kapelle und Notty’s Jug Serenaders. Eine Woche später lädt Sigrun Mattes mit dem Programm „Kuh vom Land“ zu einem vergnüglichen Abend. Ein amüsanter Tucholsky-Abend mit Ute Fuchs und Rudolf Hartmann widmet sich am 10. August der Frage „Könnten Sie sich an meinen Körper gewöhnen?“ Am 24. August heißt es „Baden trifft Schweiz“. Und zwar in humori-stisch-musikalischer Hinsicht mit der Sechs-Zentner-Band um Christoph Metzger und Trompeten-Sigi aus der Schweiz, aber auch kulinarisch mit einem deutsch-schweizerischen 4-Gänge-Menü. Jeden Samstag (28.7. bis 25.8.) findet man sich ab 10.30 Uhr zum „Zünftigen Frühschoppen mit Musik“ auf dem Narrizella-Platz zusammen. Weitere Informationen unter www.narrizella-ratoldi.de.

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BODENSEE-FIRMENLAUF : SPASS MIT FITNESSASPEKT AM 21. SEPTEMBERSchüler- und Firmenteams starten zum Lauf mit Spaß, gesundem Rahmenprogramm und After-Run-Party

Frisch geduscht und mit versorgtem Gepäck freuen sich danach alle auf die Sie-gerehrungen mit sportlichen Programmeinlagen und der anschließenden Party mit DJ Amar aus Stuttgart (Eintritt frei). Für die jüngeren Gäste gibt es spezielle Spielangebote. Partner wie Höll-Sport, Lauftreff oder das Sanitätshaus Trapp mit seiner „fit & gesund“-Aktion – alle aus Radolfzell - und andere Partner die-ses großen Events bieten zudem vielseitige Kompetenz zu Gesundheit, Fitness, Ausrüstung und mehr.Für jeden, der Lust zur Teilnahme hat, heißt es, Mitläufer zusammentrommeln, anmelden und trainieren. Am 21. September starten die fitten Teams dann beim Radolfzeller Bodensee-Firmenlauf, sichern sich dadurch das diesjährige Firmen-lauf-Trikot (bei rechtzeitiger Anmeldung) und Mehrwert-Coupons. Attraktive Preise warten und garantiert viel Spaß! Mehr zum gesamten Programm, der An-meldung und den einzelnen Läufen findet man auf www.bodensee-firmenlauf.de oder über Facebook. Hier schon einmal die wichtigsten Angaben:Die Bambinis starten um 16.15 Uhr zu einem Lauf über 400 Meter.Die Grundschüler laufen um 16.30 Uhr diese Strecke dreimal.Beide Gruppen erhalten gleich im Anschluss ihre schönen Preise.Die Schüler ab der fünften Klasse gehen zusammen mit den Erwachsenen um 17.15 Uhr an den Start zu maximal drei Runden à ca. 1900 Metern (Laufen oder Walken, jedoch aus Sicherheitsgründen ohne Nordic-Walking-Stöcke). Beson-ders schnelle Aktiv-Sportler können sich für den Elite-Lauf über drei Runden bewerben, der um 18.15 Uhr beginnt. Die Siegerehrungen sind anschließend im Milchwerk.Der Zieleinlauf für alle führt über die Brücke auf dem roten Teppich vor dem see-maxx. Die Zeitmessung erfolgt mittels Transponder am Fußgelenk. Also recht-zeitig anmelden und dann nichts wie los zum großartigen Lauferlebnis am 21. September in Radolfzell!

Ihr direkter Draht: Milchwerk Radolfzell, Werner-Messmer-Straße 1478315 Radolfzell, Tel. 07732/ 81-360, Fax 07732/ [email protected], www.bodensee-firmenlauf.de

Dass man mit gezielter Bewegung gesünder ist und zugleich auch geistig fit und ausgeglichen, weiß man sowohl in Schulen wie in Betrieben, der Verwaltung und anderen Organisationen. Warum also diese Erkenntnis nicht umsetzen in ein Gemeinschaftserlebnis, das zugleich den Teamgeist fördert?Der Bodensee-Firmenlauf in Radolfzell am 21. September 2012 bietet hierzu ideale Voraussetzungen. Schon jetzt trainieren viele zusammen – abseits von Klassenstrukturen oder Hierarchien. Die Vorteile beim Lauf: Grundschüler haben ihre eigene Strecke. Die älteren Schüler und Erwachsenen können die Runde durch die reizvolle Altstadt von Radolfzell ein- bis dreimal absolvieren. Eine ent-spannte Form, bei der kein Druck entsteht, sondern die Freude am gemeinsamen sportlichen Erlebnis im Vordergrund steht. Natürlich gibt es wieder zahlreiche Preise, beispielsweise für die größte Firmengruppe, die meisten aktiven Schü-ler einer Schule oder in den Einzelwertungen der verschiedenen Altersklassen. Das Rahmenprogramm mit gesunden Informationen, sportlichen Einlagen, Spiel, Spaß - ab 14 Uhr im Freigelände des seemaxx/Milchwerk-Areals und nach den Läufen im Tagungs-Kultur- und Messezentrum Milchwerk bietet für jeden etwas. Hier treffen sich Teilnehmer und Fans, die ihre Läufer entlang der Strecke mit Fankurven anfeuern.

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37. RADOLFZELLER ALTSTADTFESTSamstag, 1. September 2012Das Radolfzeller Altstadtfest, das seinen festen Termin am ersten Samstag im September hat, findet von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr statt. Das gemütliche Beisam-mensein nach den Attraktionen sowie Aktionen ist wieder bis 22.00 Uhr dank den bewirtenden Vereinen, Einzelhändlern und dem Wirtekreis Radolfzell in Teilen der Innenstadt gegeben!Kunsthandwerker aus Süddeutschland, zahlreiche Radolfzeller Einzelhändler, verschiedene Radolfzeller Vereine, Gastronomen, Musikgruppen sowie Akteure tragen wie immer zum Gelingen des Stadtfestes bei! Auch in diesem Jahr wird es viele verschiedene Attraktionen und Angebote für Kinder geben. Diese vielfältige Auswahl wird sicherlich wieder Tausende Besucher anlocken und begeistern. Der Familienverband Radolfzell organisiert dieses Jahr auch wieder den traditionellen „Flohmarkt von Kindern für Kinder“. Wer einen Platz haben möchte, meldet sich ab Mitte August bei der Sparkasse oder bei der Volksbank in Radolfzell an. Dort gibt es den Vorverkauf in diesem Jahr neu, schon mit Zuordnung der Straßen.

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BADEPARADIES SCHWARZWALD : WILLKOMMEN IM URLAUB !Egal ob Regen oder Sonnenschein - gestalten Sie die Ferienzeit mit Ihren Kindern zu einem tollen Erlebnis

Das Badeparadies Schwarzwald in Titisee-Neustadt lädt zum karibischen Urlaub-serlebnis in landschaftlich reizvoller Schwarzwaldkulisse ein. Egal ob Regen oder Sonnenschein, erleben Sie spannende Ferien zu Hause. Werden Sie aktiv und ge-stalten Sie die Ferienzeit mit Ihren Kindern zu einem tollen Erlebnis. In der breiten Angebotspalette rund um die Themen Wasser, Entspannung und Urlaubsspaß fin-det jeder sein persönliches Paradies. Dabei lässt sich Entdecken und Entspannen je nach Lust und Laune kombinieren.

Das Galaxy Schwarzwald ein Eldorado mit 20 Wasserattraktionen, darunt-er 18 Hightech-Rutschen und einem spektakulären Wellenbad. Hier können sich Jung und Alt das Wasser um die Nase spritzen lassen. Im Galaxy Schwarzwald kommt jeder auf Deine Kosten! Ob in Baden-Württembergs längster Reifen-rutsche der „X-Tube“ oder der Röhrenrutsche „Galaxy-Flash“ in absoluter Dun-kelheit mit blitzenden Lichteffekten oder der weltgrößten Edelstahl-Halfpipe. Spaßfaktor: 100 Prozent.

Schallgeschützt vom Galaxy Schwarzwald befindet sich die einmalige Palmen-oase (Zutritt ab 16 Jahre). Sie verspricht mit ihren 180 echten Palmen Karibik-feeling pur inmitten des Hochschwarzwalds und bietet Ihnen Ruhe und Erhol-ung. Sich im warmen Wasser bei 33 Grad treiben zu lassen entspannt ebenso herrlich, wie es sich auf einer der zahlreichen Sprudelliegen gemütlich zu ma-

chen. Ein architektonisches Meisterwerk bildet das riesige transparente Pan-oramadach über der Palmenoase, das bei warmen Außentemperaturen geöffnet werden kann. Im Sommer können es sich die Besucher auch auf den Holzstegen rund um die „Grüne Lagune“, einem 5000 Quadratmeter groß angelegten Natur-see (kein Badesee), gemütlich machen und bei angenehmen Temperaturen die Schwarzwaldsonne genießen – Das ist Erholung pur!

NEU: Mit den „Quellen der Gesundheit“ steht Ihnen ein weiteres Highlight zur Verfügung: insgesamt vier exklusive Gesundheitsbecken mit den wertvollsten Mineralien der Welt sorgen unvergessliche Momente. Schweben Sie wie im To-ten Meer, spüren Sie die gesundheitsfördernde Wirkung von Sole und Lithium und stärken Sie Ihre Vitalität und das persönliche Wohlbefinden.

Vier exklusiv thematisierte Saunen bringen Sie in der Wellnessoase (Zutritt ab 16 Jahre) so richtig ins Schwitzen und regelmäßige Spezialaufgüsse verwöhnen Ihre Sinne. Der wunderschöne Saunadachgarten lädt Sie ein, Sonne zu tanken, tief durchzuatmen und die klare Schwarzwaldluft zu genießen.

Das Badeparadies Schwarzwald in Titisee lässt Urlaubsträume wahr werden!

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Gäste relaxen bei warmem Thermalwasser, meditativen Unterwasserklängen, fantastischen Lichtprojektionen, einzigartigem Panoramaseeblick, abwechs-lungsreicher Küche sowie wohltuenden Güssen und Düften in der Sauna.

Sport- und Thermalbad für die ganze FamilieIm großen Thermal- und Erlebnisbereich befinden sich neben Thermalinnen- und großem Thermalaußenbecken zahlreiche Wasserattraktionen wie Sprudelliegen, Strömungskanal oder Nackenduschen. Sportschwimmbecken, Reifenrutsche, Fa-milienrutsche und Eltern-Kind-Bereich bringen Spaß und Aktivität. Die Liegewie-se und Sonnenterasse verlocken zu einem erfrischenden Sprung in den See.

Finnische, japanische und russische Elemente in der SaunaweltFür Saunaliebhaber ist der Saunabereich ein Paradies. Die finnische Sauna, Kräu-tersauna, japanische Rosenholzsauna, das japanische Dampfbad und das Onsen-becken sorgen für eine vielfältige Saunakultur. Angeboten werden zahlreiche Aufgüsse wie Honig-, Salz oder Schokoladenaufguss sowie ein Vihta-Aufguss mit eingeweichten Birkenbüscheln - ein russisches Saunaritual!

Saunagarten mit SeeblickIm traumhaften Saunagarten warten die Bootshaussauna, Seesauna sowie das Ruhehaus. Die Saunagäste können am Kaminfeuer oder im Obergeschoss auf eleganten Ruheliegen mit fantastischem Seeblick träumen. Jeden letzten Freitag im Monat gibt es eine Mitternachtssauna, die mit halbstündlichen Spezialauf-güssen, meditativen Klängen und kulinarischen Leckerbissen lockt. Außerdem kann man an diesem Abend den gesamten Thermenbereich hüllenlos genießen.

GENIESSEN MIT ALLEN SINNEN : BODENSEETHERME ÜBERLINGEN Erholung und Spaß für die ganze Familie

Wohlbefinden für Körper und SeeleDas wohltuende Massage- und Beauty-Angebot lässt Sie auf Wolken schweben. Aromatische Ölmassage, ayurvedische Massage, Hot-Stone-Massage oder ein Meersalz-Peeling wirken wunderbar entspannend.

Sandburgen im StrandbadDas Badeerlebnis wird im Sommer auf das angegliederte Strandbad ausgewei-tet. Während die Kleinen am Badestrand Sandburgen bauen, können sich die Eltern im Whirlpool oder in der Sauna entspannen. Das Strandbad heißt selbst-verständlich auch Nicht-Thermengäste willkommen!

Restaurant mit SonnenterrasseKulinarische Genüsse verwöhnen den Gaumen im Thermenrestaurant, in der Saunabar oder im externen Restaurant. Das Angebot reicht von knackig frischen Salaten über leckere, frische Pasta bis hin zu leckeren Fischgerichten.

Sport- und Thermalbad für die ganze FamilieIm großen Thermal- und Erlebnisbereich befinden sich neben Thermalinnen- und großem Thermalaußenbecken zahlreiche Wasserattraktionen wie Sprudelliegen, Strömungskanal oder Nackenduschen. Sportschwimmbecken, Reifenrutsche, Fa-milienrutsche und Eltern-Kind-Bereich bringen Spaß und Aktivität. Die Liegewie-se und Sonnenterasse verlocken zu einem erfrischenden Sprung in den See.

Mehr Infos: www.bodensee-therme.de

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LOCORAMA : JUBILÄUM DER WELTWEIT BEKANNTEN FIRMA STADLERRAILRückblick „Stadler 1942-1962-2012“ mit Ausstellung und Vorträgen

Im Nachklang zur Präsenz von Stadlerfahrzeugen in der alten Lokremise in Ro-manshorn, wo die neue Eisenbahn-Erlebniswelt entsteht, findet vom 10. August bis 28. Oktober 2012 ein thematischer Schwerpunkt mit Ausstellung und Veran-staltungen zum Jubiläum Stadler 1942-1962-2012 statt. 1942 erfolgte die Firmengründung durch Ernst Stadler, 1962 die Übersiedlung nach Bussnang/TG.

Auftakt des Themenschwerpunkts im Locorama bildet die Premiere des Films „1942-2012 Stadler - Epochen aus der Sicht von Zeitzeugen“ von Hansjürg Oesch, danach folgen Vorträge prominenter Referenten.

Veranstaltungen im Locorama: Ausstellung 10. Aug. bis 28. Okt. 2012 im Locorama

Fr 10. August: Ab 19 Uhr Musik. 20 Uhr Premiere des neuen Films von Hansjürg Oesch “1942–62–2012 Stadler – Epochen und Zeitzeugen”. Anschließend Musik mit Imbiss.

So 09. September: Ab 10 Uhr Dixie-Brunch mit der DixieCompany.

Fr 14. September: 18 Uhr: Vortrag von Verkaufsleiter Urs Wieser zu aktuellen Entwicklungen bei Stadler. Imbissmöglichkeit.

Fr 21. September: 18 Uhr: Vortrag von Aufsichtsratspräsident Benedikt Weibel zur privaten neuen Westbahn in Österreich. Anschließend Musik und Nachtessen.

Fr 5. Oktober: 18 Uhr: Vortrag von Buchautor Theo Weiss zur Geschichte von Stadler. Imbissmöglichkeit.

Öffnungszeiten 2012: Normaler Museumsbetrieb ab 5. Mai 2012 jeweils Sa + So 14.00 h -17.00 h, Gruppen nach VereinbarungOrt: Alte SBB-Lokremise, Egnacherweg 1, CH-8590 Romanshorn, SchweizEintrittspreise: Erwachsene: SFr. 6.00, Jugendliche von 6-16 Jahre: SFr. 3.00Kontakt: Di + Fr 8.30 h-11.00 h, Tel.: 0041(0)71 460 24 27, 0041(0)79 82 77 454www.locorama.org

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FAMILIENTAG : ERWIN HYMER MUSEUM IN BAD WALDSEEEin besonderer Sommerferientag mit kunterbuntem Programm und freiem Eintritt für Kinder

Das Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee ist an sich schon ein Highlight - und immer noch für einen zusätzlichen Höhepunkt gut. Passend in der Sommerferien-zeit gibt es am 12. August freien Eintritt für Kinder. Sie können an diesem Tag zum Nulltarif in die ganze Welt des mobilen Reisens starten.Damit es ein besonderer Sommerferientag wird, hat sich das Museumsteam ein kunterbuntes Programm ausgedacht, mit vielen Mitmachaktionen für die gan-ze Familie sowie Musik, Speisen und Getränken auf aller Welt. Der Familientag findet im kompletten Museumsgebäude und auf dem Außengelände statt. Viele zusätzliche Freizeitaktivitäten, gerade auf der grünen Wiese, laden zu einem ganz-tägigen Museumsbesuch ein. So kann man in der Ausstellung die Kultur- und Technikgeschichte sowie die Sehnsüchte des Reisens kennenlernen, an spannen-den Workshops und Bastelkursen teilnehmen, im Museumsshop nach witzigen Artikeln rund ums Camping stöbern, im Restaurant und auf der Außenterreasse Köstlichkeiten aus aller Welt schlemmen und sich draußen an den vielen Spielen richtig austoben oder einfach nur den Sommer genießen.Summertime! Das Familienfest am 12. August findet von 10 bis 18 Uhr bei je-

dem Wetter statt. Ausreichend Platz für jede Menge Reisespaß bietet das 10 000 Quadratmeter große Museumsgebäude in jedem Fall. Bei Regen werden einige der Outdoor-Aktionen ins Museums verlegt.Während der gesamten Ferienzeit finden im Museum zahlreiche Workshops, Füh-rungen und offenes Basteln - ein spezielles Programm für Kinder und Familien - statt. Die Teilnahme kann direkt an der Museumskasse gebucht werden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.Zu den Sommerferien gibt es erstmals ein Ferienticket für Kinder. Für 12 Euro kön-nen die Kinder und Jugendlichen (Sechs- bis 18-Jährige) das Museum so oft be-suchen wie sie möchten, inklusive der Workshops und Führungen! Lediglich die Kosten für das Material zum Basteln fallen an. Das Ferienticket ist personen-bezogen und kann nicht übertragen werden. Kinder unter 14 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten die Ausstellung besuchen. Ausgenom-men sind betreute Workshops und Führungen für Kinder.Das Ferienticket ist ab sofort an der Museumskasse erhältlich und gilt bis ein-schließlich 9. September. Weitere Informationen sind an der Museumskasse oder unter Telefon 07524 / 9766 76 00 erhältlich. Öffnungszeiten täglich von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 21 Uhr. Weitere Infos unter www.erwin-hymer-museum.de

Bild links:Ein echtes Highlight ist das Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee, hier mit Erwin Hymer und Susanne Hinzen (Vorsitz/Geschäftsführung).

Bild rechts: Ein Käfer ist nach wie vor ein Blickfang. Auch im Erwin Hymer Museum, hier inspiziert von Karin Rothaupt von „Radio 7“. Fotos © Siegfried Großkopf

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„Als ich noch ein kleiner Bub war, war das so: ...!“ Sind es nicht die schönsten Geschichten, wenn Großväter und Großmütter aus ihrer eigenen Kindheit erzählen, sich an ihren Alltag erinnern und den Kleinen von vergangenen Gepflogenheiten, Arbeits- und Lebensweisen erzählen? Im Bauernhaus-Museum Wolfegg bekommen diese Geschichten eine Kulisse: Die Kinder können in 16 historischen Häusern die Welt ihrer Großeltern und deren

Vorfahren entdecken, können sich auf dem Gelände austoben und sich an den vielen Tieren erfreuen, die – teilweise freilaufend – das Gelände bereichern. In dem großen museumspädagogischen Angebot dürfen die Kinder, abgestimmt auf die jeweilige Altersstufe, selbst ausprobieren und tüfteln, ihr Wissen erwei-tern und die Geschichte der Region spielerisch erkunden. So auch im bekannten und beliebten Sommer-Ferienprogramm des oberschwäbi-schen Freilichtmuseums:Jeden Dienstag und Donnerstag gibt es von 10 – 17 Uhr Kinder-Thementage: Mitmach-Aktionen, Kinderführungen und spezielle Gäste im Museum sind Inhalt der Tage, die u.a. folgende Schwerpunktthemen haben: Wildtiertag, Musiktag, Märchentag oder Ernte-Tag.Passend zur Ausstellung „Die Schwabenkinder“ gibt es jeden Mittwoch (10 – 17 Uhr) einen Schwabenkindertag, der den Kleinen das Leben der Hütekinder aus den Alpenregionen näher bringt.

BAUERNHAUS-MUSEUM WOLFEGG : FERIENPROGRAMM FÜR ALLEVielseitiges Ferienprogramm zum Mitmachen vom 26. Juli bis zum 6. September

BUNTER SOMMER : DIE BACHRITTERBURG LÄDT EINGroßes Mitmachprogramm für Groß und Klein den ganzen Sommer lang

Die IG Volkelin belebt vom 13. bis 16. Juli die Bachritterburg. Ihr Ziel ist eine möglichst authentische Darstellung des mittelalterlichen Lebens in der Mitte des 13. Jhs. vor allem im Handwerk und Handel. Der besondere Charme dieser Gruppe sind immer wieder die vielen kleinen Ritter und Burgfräulein. Die meisten waren bereits als Wickelkinder bei Burgbelebungen dabei. Hautnah lässt es sich hier erleben, wie Kinder damals aufwuchsen, mit welch einfachen Dingen sie sich Freude machen konnten und womit sie spielten. Und sollte mal jemand krank werden, half auch damals schon ein Arzt. IG Volkelin informiert über die neuesten Heilmethoden des Medicus.Am 21. und 22. Juli wird wieder die Gruppe „In der Ahte Mîn“ lebendige Geschichte praktizieren und präsentieren. Mit der Gruppe „Agersheimer Kraemere“ kommt am 28. und 29. Juli eine neue

sehr renommierte Gruppe auf die Burg. Ihr Hauptaugenmerk gehört dem spät-mittelalterlichen Alltagsleben und Handwerk. Viel zu erzählen haben sie auch über die „Tohopesaten“, einer typisch norddeutsche Form der mittelalterlichen Städtebündnisse im späten Mittelalter (14./15. Jahrhundert), meist wichtige Schutz- und Hilfebündnisse.Nach einer weiteren Burgbelebung der Gruppe MiM am 04./05. August und dem großen Ferien-Familiensonntag mit Kinderführungen, mittelalterlichen Spielen, Museumsrallye, Bogen- und Armbrustschießen, Schmieden, Pony reiten werden die Bachrittertage 2012 vom 17. bis 19. August wieder ein lohnendes Erlebnis. Unter der Ägide der „Die Reisecen“ und „More Majorum“ wird die Burganlage durch viele befreundete authentisch gewandete Darsteller aus ganz Europa und zusätzlichem Zeltlager vor den Palisaden belebt. Ein Vollkontakt-Turnier Mann gegen Mann, einen Angriff auf den Turm mit Feldschlacht, Waffen- und Rüstungsschau, Modenschau sind nur einige von vielen attraktiven Angeboten.

Sonntags um 14:00 Uhr freie Kurzführung durch die Burg. Eine Einkehr in die Burgschänke zum Sonntagessen, gemütliche Kaffeerunde mit selbstgebackenem Kuchen und zünftigem Vesper runden den Tag bestens ab. Zwei Grillstellen laden zum Austoben für die Kinder ein.Weitere Infos unter Tel. Nr. 0 75 82 / 93 04 40, www.bachritterburg.de

Alle Veranstaltungen können ohne Voranmeldung besucht werden und finden bei jeder Witterung statt. Öffnungszeiten: täglich von 10-18 Uhr.Aus dem Veranstaltungskalender: 05. August: Die 50er erleben – Tag der Freilichtmuseen (10-18 Uhr)01.u. 02. September: Großes Museumsfest mit Geißentagen (10-18 Uhr)29. u. 30. September: Kraft der Kaltblüter Eseltreffen (10-17 Uhr)

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Lassen Sie sich entführen in die faszinierenden Welten vergangener Kulturen in Baden-Württemberg von der Steinzeit bis zum Mittelalter.Das ALM bietet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen span-nende Stunden in der Welt der Archäologie. Gräber und Skelette, steinzeitliche Kaugummis, skurrile keltische Totensteine, römischer Luxus sowie knallhartes und völlig unromantisches mittelalterliches Ritterleben; all dies und viel viel mehr ist wunderbar leicht und fesselnd in den luftigen Räumen des ehemaligen Benediktinerklosters Petershausen dargeboten.Eine besondere Attraktion ist der Konstanz-Raum, in dem die aktuellsten For-schungsergebnisse zur Stadtentwicklung von Konstanz von den Kelten bis zu den mittelalterlichen Bischöfen modern und anschaulich dargestellt sind.Als weiteres HIGHLIGHT präsentiert das ALM das herausragende alamannische Reitergrab von Trossingen. Weltberühmt wurde diese reiche Bestattung durch die am besten erhaltene frühmittelalterliche Leier Europas, die dem Adligen neben vielen anderen Beigaben mit ins Grab gelegt worden ist.

SONDERAUSSTELLUNGEN 2012Überall zu Hause und doch fremd – Römer unterwegs. Bis 15.10.2012Bereits vor 2000 Jahren verließen Menschen freiwillig oder gezwungenermaßen ihre Heimat, um in der Fremde eine gewisse Zeit lang zu leben. Die Ausstellung geht als erste ihrer Art Spuren von Migranten-Schicksalen in der Römerzeit nach. Einzigartige archäologische Zeugnisse und schriftliche Quellen dokumentieren diese Schicksale. Archäologie und Playmobil. 25.11.‘12 - 17.02.‘13Hunderte von Playmobilfiguren bescheren ein einmaliges Erlebnis: Archäologie aus einer völlig anderen Sicht. Dieses Mal dreht sich alles um die Kelten: Wie lebten, liebten und zechten sie, was haben sie warum und wo gebaut und sonst noch getrieben? Und wie immer wird dies unterhaltsam, spannend und nicht immer tierisch ernst gemeint auf eine spielerisch leichte Art präsentiert. Ein Riesenspaß für die ganze Familie!

Öffnungszeiten des ALM: Di – So und an Feiertagen 10 – 18 Uhr. Geschlossen: Mo und am 24./25./31.12.12 sowie am 1.1.13. Jeder erste Sa im Monat Eintritt frei. Jeden Sonntag um 11 Uhr und 15 Uhr Führungen.Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Benediktinerplatz 5, 78467 Konstanz, Tel: 07531-9804-0, Fax: [email protected]

WOHIN SONST?! : SPANNENDE STUNDEN IN DER WELT DER ARCHÄOLOGIEDas Archäologische Landesmuseum in Konstanz mit großem Programm in 2012

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HEIMLICHE EROBERER : KLIMA UND MIGRATION VON TIER UND PFLANZENARTENinatura Sonderausstellung in Dornbirn vom 30. März bis 9. September 2012

Tourismus hauptverantwortlich sein mögen – etablieren können sich diese Arten erst, wenn die klimatischen Bedingungen ihren Ansprüchen entsprechen.

Die inatura präsentiert im Rahmen der laufenden Ausstellung „Klimazeiten – Wenn die Erde Fieber hat“ unsere neu Zugezogenen, die sich auf leisen Sohlen bei uns eingeschlichen haben.

inatura – Erlebnis Naturschau DornbirnJahngasse 9, A-6850 DornbirnTelefon: 0043 (0) 5572 / 23235-0 www.inatura.at. täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet

Vorarlberg im Malaria- und Dengue-Fieber? Klingt weit weg – ist es auch noch! Aber ihre Überträger wandern gegen Norden. Und sie sind bei weitem nicht die Einzigen. Migrationsbewegungen sind seit jeher wesentlicher Bestandteil und Kennzei-chen des Lebens – Migration ermöglicht erst die Ausbreitung in verschiedenste Regionen und ökologische Nischen unseres Planeten.Veränderte klimatische Bedingungen sind ein wesentlicher Motor für Wande-rungsbewegungen in der Geschichte der Lebewesen.

Auch wenn für die Ausbreitung verschiedener Tier- und Pflanzenarten andere Faktoren – wie etwa die Verschleppung über globale Handelsrouten oder den

Fotos vlnr.: Postillon © Josef Köldorfer, Wespenspinne © Josef Köldorfer, Ambrosia artemisifolia © Helmut Freuis

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WUNDERSAM : PILZWELTEN IM NATURMUSEUMSonderausstellung «Pilzgeschichten» gibt Einblick in die geheimnisvolle Welt der Pilze

Im Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld geht’s auf Pilzsuche: Die neue Sonder-ausstellung «Pilzgeschichten» gibt Einblick in die geheimnisvolle, unbekannte Welt der Pilze. Pilze zählen zu den ältesten Lebensformen auf unserem Planeten. Ob in heißem Wasser, in absoluter Dunkelheit, unter großer Kälte oder im Kör-perinnern eines Lebewesens – Pilze leben überall. Pilze sind gleichzeitig schön und hässlich, duften betörend und stinken, munden köstlich oder sind tödlich giftig. Seit Jahrtausenden bereichern sie unseren Speisezettel, sind bekannt als Gift oder als Droge, gelten als Glücksbringer oder dienen als Dekorationsobjekt. Unzählige Pilzpräparate, Riesenpilze, Duft- und Spielstationen, spannende Filme, aufschlussreiche Tondokumente und viele ungewöhnliche Objekte geben einen Einblick ins wundersame Reich der Pilze.

«Pilzgeschichten». Bis 21. Oktober 2012. Naturmuseum Thurgau, Freie Strasse 24, Frauenfeld. Öffnungszeiten: Di-Sa 14:00-17:00 Uhr, So 12:00-17:00 Uhr. Eintritt frei. Infos: www.naturmuseum.tg.ch, Tel. +41 (0)52 724 22 19

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DIE BIBER KOMMEN : NEIN, SIE SIND SCHON DAIm Kreis Biberach seit 1999, in der Stadt Biberach seit 2001

zeigt beeindruckende Tierpräparate und viele kostbare Gegenstände aus der Vergangenheit und Gegenwart des Bibers in Biberach, dazu Modelle, Filme und Installationen zum Mitmachen. Die Schau ist besonders für Familien geeignet.Die Ausstellung läuft bis zum 30.09.2012. Führungen finden sonntags um 11.15 Uhr und 15 Uhr sowie donnerstags um 18 Uhr statt. Weitere Termine und Veran-staltungen auf www.museum-biberach.deMuseum Biberach, Braith-Mali-Museum, Museumstraße 688400 Biberach an der Riss, Tel. 07351/51-331Dienstag-Freitag 10-13 und 14-17 Uhr, Donnerstag bis 20 UhrSamstag und Sonntag 11-18 [email protected], www.museum-biberach.de

Im Kreis und in der Stadt Biberach sind die Biber da. Doch im Bewusstsein der Öffentlichkeit ist der Biber noch nicht angekommen. Dabei ist dies ein sensatio-neller Erfolg des Naturschutzes.Der Biber schafft Lebensräume, auf die zahlreiche seltene Pflanzen und Tiere angewiesen sind, und mit seinen Dammbauten leistet er aktiven Hochwasser-schutz. Doch in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft bereitet das auch Probleme.Das Museum Biberach hat in einer aufwändigen Sonderausstellung ein Lehrstück über unser zweischneidiges Verhältnis zur Natur und Umwelt aufbereitet. Da-für wurde Fotomaterial verwendet, das ausschließlich aus dem Kreis Biberach stammt. Die Ausstellung setzt eine Flusslandschaft für Entdecker in Szene, sie

Fotos aus der Sonderausstellung im Museum Biberach, Braith-Mali-Museum

KUNSTWIESE : 7. SKULPTUREN-AUSSTELLUNG BOTTIGHOFEN BIS ZUM 15. OKTOBERDie ganzjährig begehbare Freiluft-Galerie

Seit 2007 gibt es in Bottighofen (bei Kreuzlingen) ein neues ungewöhnliches Kunstprojekt. Auf einem cirka 4000 qm großen Grundstück (zwischen Mittlere Dorfstraße und Pünt), das durch die Gemeinde zur Verfügung gestellt wird, wurde die KUNSTWIESE angelegt. Die Idee der Initiatoren ist: Mitten im Dorf einen lebendigen Kultur-Treffpunkt zu schaffen. Die Kunstwiese ist eine Begegnungs-stätte, einerseits mit einer kleinen permanenten Werkschau von internationalen Bildhauern, andererseits werden wechselnde Skulpturen-Ausstellungen organi-siert. Die Initiatoren und die beteiligten KünstlerInnen (16 an der Zahl) freuen sich über Ihren Besuch auf der Kunstwiese. IDEEN-Werkstatt Bottighofen, albert lehmann + fery müller, mail: [email protected] und die Gemeinde Bot-tighofen. Mehr unter www.kunstwiese-bottighofen.ch

Termin vormerken:Kunstwiese Bottighofen 9. 9. 2012 um 11 Uhr.Patrick Manzecchi & Friends.Dem Modern Jazz verpflichtet, garantieren die erstklassigen Musiker ein anspruchsvolles Zu-sammenspiel voller Swing und Überraschungen auf allerhöchstem Niveau.

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SCHLÖSSER AM SEE : BURGEN & LANDSITZE AM WESTLICHEN BODENSEEAusstellung im Rosgartenmuseum Konstanz bis zum 30. Dezember 2012

unter Einschluss der Reichenau, des Bodanrücks und des Überlin-ger Sees werden rund 50 Schlös-ser wie Gottlieben, Louisenberg, Salenstein, Arenenberg, die Ruine Neuburg, Schloss Wolfsberg, der Turmhof Steckborn, Hohenklingen, die Bischofsburg Gaienhofen, das Scheffelschlössle Radolfzell, Schloss und Ruine Bodman und die Meersburg vorgestellt.

Die Ausstellung will Interesse wecken für die ungewöhnlich große Zahl meist gut erhaltener herrschaftlicher Sitze am westlichen Bodensee und damit auch für die Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte dieses heute deutsch-schweizeri-schen Landstrichs. Die heutigen Menschen wissen oft nur noch recht wenig über die Herrschaftsverhältnisse, deren steinerne Zeugen die Schlösser sind – ein bisschen historische Vermittlung und Aufklärung neben aller Schlössernostalgie darf also auch sein! Alle Ausstellungstexte werden mehrsprachig (engl., frz., ital.) angeboten.

Das begleitende Buch „Schlösser am See“ von Tobias Engelsing und Anne-Katrin Reene mit ca. 170 Seiten stellt rund 50 Schlösser, Landsitze und Burgen/Ruinen am westlichen Bodensee in kurzen, einprägsamen Texten und Bildern vor. Das Buch eignet sich auch als Tourenführer und wegen seiner aufwändigen Ausstat-tung auch als Geschenk (ca. 14,50 Euro).

Kontakte: Buchungen, Anfragen für Gruppen: Rita Frank, Büroleitung Städtische Museen, 0049 / (0) 7531 / 900-246, [email protected]: Dr. Tobias Engelsing, Direktor der Städtischen Museen KonstanzRosgartenstr. 3-5, 78462 Konstanz, 0049 / (0) 7531 / 900-246 [email protected]

Am westlichen Bodensee reiht sich Schloss an Burg und Herrensitz an Villa. Wann sind diese geheimnisvollen Zeugen früherer Herrschaftsverhältnisse, Wohnsitz oder Fluchtort vornehmer Familien, politischer Flüchtlinge und reicher Potentaten entstanden und wer waren ihre Bewohner? Diesen Fragen geht die Sommeraus-stellung des Rosgartenmuseums Konstanz mit Bildern, Objekten und spannenden Schloss-Geschichten über Mordtaten in spätmittelalterlichen Burgen, barocken Lustbarkeiten und über die Burgenbegeisterung des 19. Jahrhunderts nach. Ins-gesamt rund 100 Werke erzählen vom Alltagsleben in den Herrensitzen. Erstmals sind in der Ausstellung u.a. Gemälde, frühe Lithografien, Originalmobiliar, Fo-tos und Erinnerungen der Schlossbewohner vereint, die heute die umfangreiche Sammlung des Rosgartenmuseums, befreundete Schweizer und deutsche Mu-seen und bedeutende Privatsammlungen des Bodenseeraums zieren. So sind beispielsweise das erste Gästebuch des Großherzogs Friedrich I. von Baden aus seiner Sommerresidenz Mainau, ein bronzener Suppenkessel von Schloss Salen-stein aus dem 17. Jahrhundert, ein Portrait-Relief der schönen Geliebten des späteren Franzosenkaisers Napoleon III., Lady Mina Lindsay, von Schloss Hard zu sehen, ebenso wie Geschirr aus diversen Schlössern, Originalfotos und natürlich damaliger und heutiger „Schlösserkitsch“, also Souvenirs der Zeit. Der Darstellungsraum umreißt den westlichen Bodensee: Von der gedachten Linie Meersburg-Kreuzlingen westlich den Untersee hinunter bis Schaffhausen,

Bild links: Nikolaus Hug Tägerwilen, Schloß Castell von Nordosten, 1826, Umrissradierung, koloriert, Rand grau angelegt Ambrosia, artemisifolia © Helmut Freuis.

Bild rechts: Unbekannter Künstler, Schaffhausen, Ansicht von Süden; um 1825, Aquatinta in Blaudruck, koloriert, artemisifolia © Helmut Freuis

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WEIN AUF BIER, DAS RAT‘ ICH DIR? : SONDERAUSSTELLUNG IN STOCKACHZur Geschichte der Gasthäuser und Brauereien in Stockach vom 17. Juni bis 30. September 2012.

Die Ausstellung gibt anhand von historischen Fotografien und Plänen einen Überblick über die „Wirtschaftsgeschichte“ Stockachs. Auch gesellige Stamm-tischszenen werden gezeigt. Die Präsentation wird durch farbenfrohe Zinnfiguren ergänzt, die die Entwicklung des Brauereiwesens humorvoll veranschaulichen. Die heiteren Dioramen stammen aus der Sammlung von Peter Bach aus Fleins.

Öffnungszeiten: Di 9-17 Uhr, Do 9-12 und 14-19 Uhr, Fr 14-17 Uhr, Sa 9-13 Uhr. Eintritt: 3 Euro. Begleitbroschüre: 3,50 Euro. Weitere Informationen unter Tel. +49(0)7771/802-300 oder www.stockach.de.

Eigentlich war es genau umgekehrt: In Stockach wurde ursprünglich Wein an-gebaut, der in den Tavernen und Buschwirtschaften der vorderösterreichischen Amtsstadt fleißig ausgeschenkt wurde. In badischer Zeit dominierte dann das Brauwesen. Ein wichtiger Grund für die hohe Dichte an Gasthäusern und Braue-reien war unter anderem die Tatsache, dass Stockach als Hauptstadt der Land-grafschaft Nellenburg nicht nur zentraler Verwaltungssitz, sondern auch ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt war. Wichtige Postrouten kreuzten sich hier, so dass eine zunehmende Anzahl von Übernachtungsgästen beherbergt und verköstigt wurde. Auch der Anschluss an die Eisenbahn änderte vorerst nichts: Stockach stand 1880 prozentual mit 37 Wirtschaften auf 2038 Bewohner an der Spitze aller Städte des badischen Landes.

„Der Zapfenstreich (Zinnfigur von Peter Bach)“

„Gesellige Runde im Gambrinus, Stockach 1930“„Brauerei zur Insel, Stockach, um 1950 (Foto: Gustav Hotz)“

BILDNISSE : HELEN DAHM 1878 BIS 1968Ausstellung vom 8. Juli bis zum 7. Oktober 2012

Helen Dahm hat als erste Frau den Kunstpreis der Stadt Zürich erhalten.Geboren in der Rosenegg in Egelshofen/Kreuzlingen kehrt sie mit der Ausstellung sozusagen ins Elternhaus zurück.Aus ihrem breiten Themenspektrum wurden Selbstbildnisse, Heiligenfiguren, Por-träts ausgewählt. Helen Dahms Porträts sind aber selten Porträts im eigentlichen Sinn, sondern Darstellungen des Menschen in seinen vielfältigen Erscheinungs-formen. Ein Film zum großen Fest ihres 90. Geburtstags ergänzt die Ausstellung.Eine Führung zur Ausstellung findet am 25. Juli statt. Weitere Führungen sind geplant.

Museum Rosenegg, Bärenstraße 6, CH-8280 Kreuzlingen, Telefon: 0041 (0)71 672 81 51, www.museumrosenegg.ch

Mehr Informatonen zum umfangreichen Programm bei derIsraelitische Kultusgemeinde Konstanz (IKG), Sigismundstr. 1978462 Konstanzhttp://ikg-konstanz.blogspot.com

Am Sonntag, dem 2. September 2012, wird die Israelitische Kultusgemeinde in Konstanz zum siebten Mal den „Europäischen Tag der jüdischen Kultur“ in Zu-sammenarbeit mit der Stadt Konstanz und mit Unterstützung durch den Zentral-rat der Juden in Deutschland ausrichten. Die Besucher haben Gelegenheit, aus erster Hand jüdische Religion, jüdisches Brauchtum, die Synagoge und heutiges jüdisches Leben vor Ort kennenzulernen. Das umfangreiche Programm wird vormittags um 11 Uhr eröffnet und wird am Abend mit einem Konzert des „Ensemble Shoshana“ aus Dessau (populäre und traditionelle jüdische Musik in hebräischer und jiddischer Sprache) im Kulturzen-trum am Münster ausklingen. Geboten werden unter anderem Besichtigungen der Synagoge und der Mikwah (dem jüdischen Ritualbad) mit entsprechenden Erläuterungen zur jüdischen Religion sowie zur Geschichte und zum gegenwär-tigen jüdischen Leben in Konstanz, Einführungen in der Dr.-Erich-Bloch-und-Le-benheim-Bibliothek zu deren Judaica-Bestand und zur rabbinischen Literatur, eine Fotoausstellung zu jüdischem Leben im heutigen Deutschland sowie eine Führung über den jüdischen Friedhof.

KONSTANZ : 7. EUROPÄISCHER TAG DER JÜDISCHEN KULTUR AM 2. 9. 2012Lernen Sie jüdische Religion, jüdisches Brauchtum, die Synagoge und heutiges jüdisches Leben kennen

Blick in die Synagoge von Konstanz

AUSSTELLUNGEN : SEEHAS-MAGAZIN 27SEEHAS-MAGAZIN : AUSSTELLUNGEN26

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„BEWEGT“ : KONZERTE DER MEERSBURGER SOMMERAKADEMIE34. Meersburger Sommerakademie 2012

„bewegt“: Die vielschichtige Bedeutung dieses Wortes umspannt die vier Kon-zerte der beliebten Fortbildung für Musiklehrkräfte, Studierende und Schüler. Die Werke aus Film, Klassik, Romantik und Moderne verbinden Emotionen, die der eigenen Fantasie Flügel verleihen.

Salonkonzert in HagnauGwand-Haus, Freitag, 24.08.12, 20:00 Uhr, Filmmusik, Operetten und Schlager.

Serenadenkonzert in MeersburgDroste-Hülshoff-Gymnasium, Dienstag, 28.08.12, 19:00 Uhr, Filmmusik von Morricone, Rota und Schostakowitsch.

Kammerkonzert in MeersburgNeues Schloss, Donnerstag, 30.08.12, 20:00 Uhr, Klassik und Filmmusik fürStreicher und Bläser.

Abschlusskonzert in MarkdorfSt. Nikolaus, Samstag, 01.09.12, 16:00 Uhr, Bruckner: Ouvertüre in g-Moll, Kinzler: Psalmenkantate «post tenebras lux», Brahms: Schicksalslied.

Vorverkauf: Örtliche Tourist-Informationen oder www.reservix.deWeitere Informationen: www.meersburgersommerakademie.de

ESPEN NOWACKI´S : MUSICAL MOMENTS – EIN ABSOLUTES MUSSDie witzigste und charmanteste Musical-Show Deutschlands

Kursaal am See in ÜBERLINGEN am Freitag, 31. August 2012 - 20 UhrMünzhof in LANGENARGEN am Samstag, 01. September 2012 - 20 Uhr Mit viel Witz und Charme und überaus gewaltigen Stimmen, wird bei Musical Moments dem Besucher der perfekte Mix aus bester Unterhaltung und Kunst präsentiert. Der Erfolg dieser Show wird von begeisterten Zuschauerstimmen und ausnahmslos exzellenten Zeitungskritiken immer wieder aufs Neue bestä-tigt. Ganz nach dem Motto: „Klein aber umso feiner“ nimmt Sie Espen Nowacki, (bekannt aus Tanz der Vampire, Chess, Buddy Holly uvm.) zusammen mit seiner Bühnenpartnerin mit auf eine eindrucksvolle Reise in der Welt der Musicals. Es werden Höhepunkte aus über 20 Musicals serviert, die mit viel Temperament und Leidenschaft zubereitet sind. Präsentiert mit peppigen Kommentaren, far-benfrohen Accessoires und intensivem Publikumskontakt sorgen die beliebten

Musical-Hits für einen unvergesslichen Abend. Diese Show lockt sogar jeden Musical-Muffel aus der Reserve! Programm Highlights: Phantom der Oper, Tanz der Vampire, Cats, Elisabeth, Dirty Dancing, Evita, We Will Rock You, Mamma Mia, Chicago, Rocky Horror Show, Blues Brothers, Ich war noch niemals in New York, u.v.m.

Kartenverkauf: Telefonisch: Südfinder: Tickethotline: 0751-5691557 Wacky Productions: 08363 206990-0, Internet: www.reservix.de www.musical-moments.net, www.suedfinder.de Direkt: Tourist-Information Überlingen, Landungsplatz 5, Tel. (07551) 947 15 23 Tourist-Information Langenargen, Obere Seestraße 2/1, Tel: 07543 / 9330-92 [email protected]

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AKKORDEONTAGE : IN ROMANSHORN, FRAUENFELD UND KREUZLINGENJazz, Ethno, Volksmusik, Avantgarde und Klassik

Freitag, 14. bis Sonntag, 16. September 2012Jazz, Ethno, Volksmusik, Avantgarde und Klassik: Mit seinen verschiedenen Bauformen vom Schwyzerörgeli übers Bandoneon bis hin zum Bajan ist das Akkordeon in den unterschiedlichsten Welten zu Hause. Das Tasteninstrument des armen Mannes, das wie kein anderes atmet und singt, hat längst die Musikwelt erobert.Drei befreundete Thurgauer Veranstalter (Susanne Gisin, appassionata Kulturmanagement, Christian Brühwiler, klangreich / GML Romanshorn, Kurt Gubler und Thomas Schmid, jazz:now Frauenfeld) nehmen diese Vielfalt zum Anlass, ein stilistisch offenes, überraschendes und innovatives Festival zu gestalten.Nicht weniger als drei Veranstaltungen stellen Premieren dar. Das phänomenale Trio mit Paul Giger, Srdjan Vucasinovic und Cobus Swanepoel ist erstmals in einem abendfüllenden Programm zu erleben. Noch nie war der Bandoneonist Michael Zisman im Duo mit der Perkussionslegende Pierre Favre zu hören, und im Konzert mit dem Jugendorchester Oberthurgau erlebt das Werk für Streichorchester und Akkordeon des Zürcher Komponisten Daniel Fueter seine Uraufführung. Im Eisenwerk Frauenfeld wird mit Christy Doran’s „Buntem Hund“ und dem international gefeierten „Motion Trio“ aus Krakau feinster Jazz auf höchstem Niveau geboten.Alle Infos auf www.akkordeontage.ch

Was mit einer Idee vor über 20 Jahren begonnen hat, ist heute aus der Kulturellen Landschaft unserer Region nicht mehr wegzudenken, die Kammermusiktage Bergkirche Büsingen. Eine kleine Kirche, ausgewählte Musik, exzellente Interpre-

ten, dies sind die Bausteine für ein Festival, das mit langem Atem und Kontinuität sich einen festen Platz im kulturellen Jahresablauf hat sichern können, heuer am Wochenende 24. – 26. August. Wer Kammermusik sozusagen in paradiesähnlichen Verhältnissen erle-ben möchte, ist in Büsingen richtig. Man kennt sich, und vielen Kammermusik-Liebhabern ist Büsingen ans Herz gewachsen. Die Empathie der Veranstalter und die Ausstrahlung dieses besonde-ren Ortes hat bei vielen Besuchern Spuren hinterlassen. So trifft man sich alljährlich an einem Wochenende des späten Augustes, um nicht nur die herausragende Musik, sondern immer wieder etwas ganz Besonderes zu geniessen. Und das bereits zum 20. Male, ein Jubiläum, das in diesem Genre gewiss etwas nicht gerade Gewöhn-liches darstellt. Auch musikalisch hat es dieses 20-Jährige Jubiläum

in sich. Gerade die beiden Quartette wurden eingeladen, die die Musiktage von Anfang an begleitet haben, das Auryn Quartett und das Pellegrini-Quartett, beide mit einem hervorragenden Ruf weltweit. Die Kammermusiktage bieten am Freitag (24.08.) das Eröffnungskonzert um 20 Uhr, am Samstag (25.08.) das Konzert um 17 Uhr sowie das Nachtkonzert um 22 Uhr und am Sonntag (26.08.) die Matinée um 11 Uhr und zum Abschluss das Konzert um 17 Uhr.Kartenvorverkauf (ab 30. Juli), Programme und Info bei der Geschäftsstelle des Vereins „Musikfreunde Bergkirche Büsingen e.V.“, Büsingerstr. 1, D-78262 Gailingen, Tel. +49-(0)7734-97191, Fax +49-(0)7734-97190, www.kammermusiktage.de.

Am Sonntag, 19. August 2012, 20 Uhr, spielen Thomas Hemkemeier (Violine), Katja Pendzig (Kontrabass) – beide Mitglieder der Deutschen Radio Philharmonie – und Peter Pendzig (Cembalo) europäische Barockmusik von G.F. Händel, A. Corelli, J.M. Leclair, J.S. Bach und H.I.F. Biber.Die Musik Europas um 1700 war stilistisch sehr vielfältig. So genossen vor allem die Nationalstile Italiens, Frankreichs und Deutschlands große Bedeutung, und bereits damals führten Reisen, Austausch und gegenseitige Inspiration zu einem reichen und differenzierten Musikleben.Das Konzert findet in der Dreifaltigkeitskirche in der Konstanzer Innenstadt statt, die vor allem wegen ihrer schön restaurierten Fresken, die kurz nach dem Konstanzer Konzil am Anfang des 15. Jahrhunderts entstanden sind, kulturgeschichtlich bedeutend ist.Eintritt frei. Kollekte am Ausgang.

BAROCKMUSIK : AUS VIER LÄNDERN In der Dreifaltigkeitskirche Konstanz, die wegen ihrer restaurierten Fresken bedeutend ist

KAMMERMUSIKTAGE : IN DER BERGKIRCHE IN BÜSINGENMusikalisch hat es das 20-jährige Jubiläum in sich

Bilder vlnr:Trio: Giger/Vucasinovic/SwanepoelJugendorchester Oberthur-gau & MeduoteranMichael ZismanMotiontrio

Bild links:Frauenfigur aus den Fresken in der Konstanzer DreifaltigkeitskircheFoto: Peter Pendzig

Foto der drei Musiker (v.l.n.r.)Thomas Hemkemeier (Violine), Peter Pendzig (Cembalo), Katja Pendzig (Kontrabass)Foto: Peter Pendzig

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4. nordArt-THEATERFESTIVAL Vom 8. - 18. August in Stein am RheinDas neue Programm des 4. nordArt-Theaterfestivals umfasst nicht weniger als 20 Künstler, die während 10 Tagen in 12 Programmen unsere Welt besingen, beschreiben, neu sortieren und auf den Kopf stellen. Ob auf der Asylhof-Bühne oder der Schwanen-Bühne, die Besucher werden bestens unterhalten mit wort-witzigen Texten, berührenden Geschichten und hintergründigem Humor.Einige Künstlerinnen und Künstler wurden mit brandneuen Programmen erneut eingeladen: Zum Einen sind da Schertenlaib & Jegerlehner, die beiden Berner Gielen, die am Festival 2010 sowohl die Presse als auch die Zuschauer restlos begeistern konnten.Uta Köbernick bewies sich vor zwei Jahren als nordArt-Perle. Liebhaber von Wortwitz, kabarettistischen Rabenliedern und bissiger Ironie kommen auch in Ihrem neuen Programm „Auch nicht schlimmer“ garantiert auf ihre Rechnung.Nicht zuletzt möchten die Veranstalter die neuste nordArt Produktion „Im Bett mit Sisyphos“ empfehlen. Sie verspricht widerstandslos unter die Haut zu gehen und diesen irgendwie glücklichen Schauer zu hinterlassen.Und nach bald hundert Vorstellungen kehrt „Rosen für Herrn Grimm“ gereift und geschliffen zurück auf die Schwanen-Bühne.Nach den Auftritten am Festival 2009 mit Stahlbergerheuss und 2011 mit der Band Stahlberger, präsentiert Manuel Stahlberger nun sein erstes Solo-Programm.Mit Alex Porter als Theaterzauberer und mit Ueli Bichsel und Marcel Joller als „Die Lufthunde“ bereichern das Programm mit Künstlern, die seit mehr als drei Jahrzehnten die Bühnen der Schweizer Kleintheater bespielen. Sie begeistern die Zuschauer mit legendären, vermissten und sehnlichst erwarteten Nummern.Vielen wird der Name Martin O. ein Begriff sein – wer diesen herausragenden Künstler noch nie erlebt hat, wird seinen Ohren nicht trauen, denn was er mit seiner Stimme anstellt, muss man gesehen haben um es zu glauben!Ein Abend, zwei Künstler - in geballter Ladung sind die beiden Poetry-Slammer Lara Stoll und Laurin Buser zu genießen.Spielorte: Schwanen-Bühne: Charregass 5, Stein am RheinAsylhof-Bühne: Freilicht im Bürgerhof, Oberhof 3, Stein am RheinStraßenspektakel: Schifflände, Stein am RheinFestivalbeizli im Bürgerasyl: Oberhof 3, Stein am RheinWeitere Vorstellungen, Informationen, Ticketshop auf www.nordArt.ch

GAMUSHARA : SCHWEIZER PREMIERE DER NEUEN SHOWNach fünf Jahren zurück in Basel

21. bis 26. August 2012: Musical Theater BaselMit ihrer atemberaubenden Mischung aus traditioneller Trommelkunst und spek-takulärer Choreografie stehen Yamato – The Drummers of Japan an der Spitze aller vergleichbaren Formationen. Nun kommen die Meister der japanischen Taiko-Kunst, weltweit verehrt von einem Millionenpublikum, nach fünf Jahren zurück in das Musical Theater Basel und feiern dort die Schweizer Premiere ihres neuen, mitreissenden Bühnenereignisses Gamushara. Anlässlich der Deutsch-landpremiere vergangenen Sommer jubelte die Leipziger Volkszeitung: „Gamus-hara ist noch dichter, noch virtuoser, noch schneller und noch unterhaltsamer als die Vorgängershows“, und die Sächsische Zeitung berichtete über das Gastspiel an der Semperoper: „Die langen Holzstäbe muten in ihrer Bewegung teilweise an wie Schwerter. Alle Trommler glänzen von Beginn an mit nahezu perfekter Körperbeherrschung“.

Mit Gamushara schlagen Yamato erneut eine ästhetische Brücke von der Tradi-tion in die Moderne. Das nach zwei Jahren Entwicklungszeit an der historischen Wirkungsstätte der Drummers of Japan, der alten, im Landstrich Yamato gelege-nen Kaiserstadt Asuka, kreierte Gesamtkunstwerk verbindet archaische Kraft mit meditativer Präzision, traditionelle Trommelkunst mit zeitgenössischen Choreo-grafien. Erzeugt wird dadurch vor allem eines: pure Energie. Denn die Taiko-Vir-tuosen zeigen mit ihrer neuen Performance, welchen Weg derjenige einschlagen muss, dem die Welt verschworen und ausweglos erscheint: „Gamushara“! Eksta-tischer Enthusiasmus für ein Ziel, Begeisterung, Leidenschaft, Hingabe und gren-zenlose Beharrlichkeit, die das Ende niemals aus dem Auge verliert – gleich wie gross die Dunkelheit auch sein mag. Der Schlüssel dazu ist die unbändige Energie der Taiko-Trommel, die Kraft, der Mut, den ihr Rhythmus entfacht.

Yamato – The Drummers of Japan haben die Herzen der Zuschauer in zahlreichen internationalen Metropolen erobert und ernteten donnernden Applaus wo immer sie mit ihrer einzigartigen Kunst brillierten. „Falls Sie inspirierendes Getrommel und ansteckende Tanzrhythmen erwarten, werden Sie enttäuscht sein. Diese Show ist viel, viel mehr“, urteilte The Guardian aus London, „vollendet ist die Körperbeherrschung, ekstatisch der Ritus aus Pop- und alter Samuraikultur. Per-fekte Trommelkunst, perfekter Bühnenaufbau, perfekte Kostüme verzaubern alle“, lobte die Kronen Zeitung aus Wien, und Le Monde aus Paris bewunderte, „ ...die Emotion, die Schönheit der Gesten, die rasende Energie der Jungen und Mäd-chen, die tanzen, schreien und, während sie ihre Trommeln spielen, wie Vögel zu fliegen scheinen – kurz: die unfassbare Energie der ‚Drummers of Japan’.“

Vorverkauf CH: Ticketcorner 0900 800 800 (CHF 1.19/Min., Festnetztarif) sowie übliche Vorverkaufsstellen www.ticketcorner.chVorverkauf DE: Eventim 01805 570070 (EUR 0.14/Min., Mobilfunkpreimax. EUR 0.42/Min) sowie www.eventim.deWeitere Infos: www.yamato-show.de oder www.musical.ch

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„LOVE MARILYN“ : EIN THEATERSTÜCK VON HANNA SCHEURINGNach Texten von Marilyn Monroe und Joyce Carol Oates – Phönix-Theater Steckborn

„....wir kannten Marilyn als einen warmherzigen Menschen, impulsiv und scheu, sensibel und voller Versagensängste. Doch immer lebensbejahend und auf der Suche nach Erfüllung. Marilyn hatte ein Leuchten – Spektralfarben aus Verlo-renheit und Sehnsucht, das sie heraushob und doch alle anzog, weil jeder an dieser kindlichen, gleichermaßen scheuen und lebenssprühenden Unbefangenheit teilhaben wollte.“Lee Strassberg in seiner Trauerrede Dieses Jahr jährt sich Marilyns Todestag zum 50. Mal. Tot und doch noch immer so lebendig? Eine Frau identifiziert sich krankhaft mit Marilyns Leben. Was kann sie uns mitgeben von Marilyns Glanz, von ihrer Liebe und ihrer Verzweiflung? Zeit ihres Lebens hatte Marilyn Angst davor, verrückt zu werden. Sie fürchtete sich davor, in einer Psychiatrischen Klinik zu enden, genau wie ihre Mutter und ihre Großmutter. Briefe, Gedichte, Tagebucheintragungen von Marilyn kommen zu Wort. Und die Frau dahinter. Wer ist sie? Mit diesem Theaterabend wird auch der Schatten beleuchtet, der hinter diesem Strahlen hervorkam. Aber auch ihr Glanz, ihre Lieder, ihre Lieben sollen einfangen werden und einen persönli-chen Blick auf die „Ikone“ Marilyn werfen.

Spiel: Hanna Scheuring, Klavier: Daniel Fueter, Regie: Jean GrädelPremiere: 19. September 2012, Phönix-Theater 81, CH-Steckbornwww.phoenix-theater.ch

THE BLACK RIDER : DAS MUSICAL VON TOM WAITS See-Burgtheater spielt auf der Openair-Bühne im Seeburgpark am Kreuzlinger Seeufer

Bild: Caroline Minjolle

Vom 19. Juli bis 18. August.„Wie gemacht für den Seeburgpark“, findet Leopold Huber, Gründer des See-Burgtheaters, das Musical „The Black Rider“. Eine packende Geschichte aus dem bürgerlichen Heldenleben, inszeniert mit viel wucherndem Unbewusstem – und dazu noch die Musik von Tom Waits: das ist Erfolgs-Stoff für die Kreuzlinger Theatermacher. William S. Burroughs schrieb die Geschichte, eine moderne Version der alten Freischütz-Sage. Sein Leben lang haderte der Autor mit einem persönlichen Drama, hat er doch im Rausch bei Wilhelm-Tell-Spielen seine Partnerin erschossen. Jetzt – in der Musical-Fassung – leidet ein junger Mann, der Schreiber Wilhelm, der des Försters Tochter Käthchen liebt. Aber ihre Hand bekommt nur, wer sauber schießen kann. Der Schreiber probt und probt, um sein Ziel zu erreichen, doch die Angst zu versagen nagt an ihm. In seiner Not lässt er sich mit dunklen Mächten ein, die als hinkender Fremder, als Stelzfuss, daher kommen. Ob sich der Pakt mit dem Teufel lohnen wird?Als dritter im Bunde für die Uraufführung zeichnete Robert Wilson, US-amerikanischer Regisseur und Dramaturg. Im Hamburger Thalia-Theater fand sie statt, 1990 war das. Seither erlangte das Musical Kult-Status, erzählt es doch die aktuellste Story unserer Zeit: Wer schafft den Wettbewerb, wer gewinnt den Pokal? „Immer schneller, weiter und höher wollen wir kommen, die Kernbotschaft unserer Leistungsgesellschaft steckt in diesem sehr weisen, sehr alten Stück“ findet Leopold Huber.

Weitere Informationen: See-Burgtheater, www.see-burgtheater.chKartenreservation: Per Mail an [email protected] oder telefonisch bei Kreuzlingen Tourismus, Sonnenstr. 4, 8280 Kreuzlingen, Telefon: 0041 (0)71 670 14 00.Bilder: M. Gaccioli

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Ingvar AmbjørnsenDEN ORIDONGO HINAUF

Ulf Vågsvik hat mit seinem früheren Leben gebrochen, mit leichtem Gepäck Oslo verlassen, sich diesen neuen Namen zugelegt und einen Hut gekauft. Den Hut wird er zwar sehr bald

verleugnen, aber als er auf die kleine Insel in Nordwestnorwegen kommt, wo seine Brieffreundin Berit wohnt, da kommt er, um zu bleiben. Er scheint auf Vaksøy Frieden gefunden zu haben. Doch bald wird die kleine Inselgemeinschaft dramatische Din-ge erleben. Eine niederländische Familie hat ihre Ankunft auf der Insel angekündigt. Hier sind neue Steuerzahler sehr willkom-men, und so richten die Bewohner ldas alte Schulhaus für die van der Klerks her. Beim Empfang mit Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus jedoch tritt die Katastrophe ein und die Idylle bricht zusammen. Nautilus VerlagISBN 978-3-89401-750-7, € 19,90

Petra M. KlikovitsVOLLMONDSTRAND

Psychologin Rosa landet mit dem Ferienflieger wieder in ihrer Heimat Österreich, aber nicht mehr in ihrem alten Leben. Eigentlich sollte sie zufrieden sein mit ihren

Freundinnen, dem finnischen Lebensab-schnittspartner, ihren Katzen und einer Pra-xis am See. Plötzlich ist alles anders und sie möchte nicht mehr nur für andere da sein. Als ihr Ferienhaus auf Ibiza verkauft werden soll, ist die Katastrophe perfekt. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Rosas eigens kreierte Wein-Therapie.Gmeiner VerlagISBN 978-3-8392-1268-4, € 9,90

Ulrike KroneckDAS FRAUENKOMPLOTT

Die Berliner Kunsthistorike-rin Karoline Brauer und ihre frisch geschiedene Cousine Ruth verbindet eine tiefe Freundschaft. Während sich jedoch Karoline auf ihrer Suche nach dem richtigen

Mann ständig selbst im Wege steht, ist Ruth ihren langweiligen Ehemann endlich los. Als nach der Scheidung deutlich wird, dass Ruth keinen Cent von dem gemeinsam erwirtschafteten Vermögen sehen wird, gehen die Freundinnen mit ihrer Bekannten Mari zum Angriff über.Gmeiner Verlag ISBN 978-3-8392-1270-7 € 11,90

Ellen BergDAS BISSCHEN KUCHEN

Mach dich dünne! Der Feind trägt Größe 34 und hat es auf Nikis Gatten Wolfgang abgesehen. Nach Jahren der molligen Idylle nimmt Niki den Kampf auf: um ihren

Mann, ihre Familie – ihren Körper! Sie geht in eine Fastenklinik, wo sie unter Glaubersalz und Schlemmerphantasien lei-det. Bis sie Bekanntschaft mit dem Shiat-su-Masseur macht. Sollte Fasten der neue Sex sein? Aber was war noch mal Sex?Aufbau Verlag ISBN 978-3-7466-2827-1 € 9,99

Wohnen & GartenVERFÜHRERISCHE REZEPTE AUS DEM GARTEN

Ein inspirierendes Buch voller Garten-Genussideen. Auch der kleinste Garten bringt wunderbare Zutaten hervor, aus denen sich

fantastische Gerichte zaubern lassen. Und was gibt es Schöneres, als frische Kräuter, selbst angebautes Obst und Gemüse zu verwenden? Dieses Buch ist voll mit verführerischen Rezepten und inspirierende Fotos präsentieren die zubereiteten Köstlichkeiten. Bezaubernde Geschenktipps für kleine Grüße aus der Küche, beispielsweise frisch gekochte Erdbeermarmelade abgefüllt in hübsch verzierte Gläser, runden das Thema besonders schön ab. Callwey Verlag ISBN 978-3-76671955-3 € 29,95

Rafael Pranschke, Doreen Köstler, Huber-tus SchülerSCHÖNER KOCHEN

Mit Käse-Igel oder Lachs-Canapes kann man längst nur noch bei Retro-Partys punk-ten. Wer heute noch seine Gäste überra-

schen will, muss schon tiefer in die Trick-kiste greifen. Mit „schöner kochen“ geht die Party jetzt richtig los. Dazu bedarf es lediglich einer Spur Talent, einer kleinen Portion Motivation – und einer Prise Inspiration. Im Buch gibt Ihnen Rafael Pranschke, Koch, Foodstylist und passio-nierter Gastgeber, Anregungen für wirk-lich originelle Speisen und Dekorationen, die ohne großen Aufwand herzustellen sind, aber jede Menge hermachen: von Fingerfood über Tartes, Quiches, Spieß-chen und Stäbchen bis zu eingewickelten Köstlichkeiten und Kreationen im Glas, von pikant bis süß, von mediterran bis asiatisch. Becker Joest Volk VerlagISBN 978-3-938100-69-1, € 24,95

Regula Wolf / Niklas ThiemannSÜSSWASSERFANG

Rezepte, Geschichten und notwendiges Fachwissen zu Fischen und Krusten-tieren aus einheimi-schem Fang – Aal,

Forelle, Zander, Hecht, Wels, Stör, Fluss-krebs und Co. – präsentiert dieser Koch-buch-Prachtband, dem praktischerweise gleich ein herausnehmbarer Praxisteil für die groben Vorarbeiten mitgegeben wurde. Nachdem Überfischung, Antibio-tika-Futterzusätze in Meerwasserfarmen und lange Transportwege so manchem Fischfreund den Appetit verdorben haben zeigt dieses Buch, wie wunderbar man mit dem fangfrischem Angebot aus einheimischen Gewässern und Zuchten kochen kann. Spitzenköche wie Heiko Antoniewicz, Olaf Baumeister, Wolfgang Becker, Thomas Fesenmair, André Jae-ger, Thomas Neeser, Silvio Nickol, Dennis Nörenberg, Hubertus Real und Martin Steiner haben die Rezepte beigesteuert.Becker Joest Volk VerlagISBN 978-3-938100-66-0, € 39,90

Ralf NestmeyerSÜDFRANKREICH

Neben Paris ist Süd-frankreich seit jeher das klassische Ziel einer Reise ins westliche Nachbarland. Über Lyon, die kulinarische Hauptstadt Frankreichs, geht

es das Rhônetal hinunter dem Mittelmeer entgegen. Dort breiten sich nach Osten hin die Provence und die Côte d’Azur aus, während sich westlich der Rhône die Region Languedoc-Roussillon bis hinunter zu den Pyrenäen erstreckt. Das Angebot ist grandios: Die pulsierenden Großstädte Marseille, Nizza, Toulouse und Montpellier bieten tolle Einkaufsmöglichkeiten, Kultur-touristen wandeln in Nîmes, Carcassonne und Aix-en-Provence tagelang auf den Spuren der Vergangenheit, Naturliebhaber können auf ausgedehnten Wanderungen die Höhenzüge der Cevennen oder die Gorges du Verdon erkunden, und zwischen Menton und Collioure breiten sich herr-liche Strände aus, die jeden Badefreund und Sonnenanbeter begeistern werden. Ralf Nestmeyer, der den Midi seit mehr als einem Jahrzehnt intensiv bereist, präsentiert ein Buch, das kenntnisreich und detailliert über alle Fragen informiert, die für Individualtouristen von Belang sind.Michael Müller VerlagISBN 978-3-89953-723-9, € 26,90

Lore Marr-BiegerKROATISCHE INSELN UND KÜSTENSTÄDTE

Kroatien ist ein Land der Inseln. Mehr als tausend sind es, die der über 1.700 km langen Festlandküste der Adria vorgelagert sind. Viele davon sind klein und

unbewohnt. Andere wie z. B. Cres, Krk und Pag sind seit Urzeiten besiedelt. Außer mit schönen Stränden locken sie mit reizvollen Fischerdörfern und Zeug-nissen einer langen und reichen Kulturge-schichte. Und am Festland warten große Hafenstädte auf eine Neuentdeckung. Rijeka, Zadar oder Dubrovnik sind mit ihren mittelalterlichen oder venezianisch geprägten Zentren ein echtes Erlebnis. Auf 684 Seiten verrät Lore Marr-Bieger ihre schönsten und spannendsten Detail-informationen.Michael Müller VerlagISBN 978-3-89953-694-2, € 24,90

Michael Bussmann / Gabriele TrögerTÜRKEI

Knapp 1.000 Seiten Türkei: Von der Ägäis- und Mittel-meerküste über Istanbul, Inneranatolien und Kappa-dokien bis hin zur Schwarz-meerküste reicht der Blick

des wohl detailliertesten Reisebegleiters zum faszinierenden Land zwischen Orient und Okzident. Im Mittelpunkt stehen Badestrände, Ausgrabungsstätten, klei-ne, abgeschiedene Dörfer, pulsierende Städte und Landschaften, wie sie gran-dioser kaum sein können. Dazu kommen akribisch recherchierte Hinweise zu allen reisepraktischen Fragen, mit deren Hilfe man sich auch im letzten Winkel des rie-sigen Landes gut zurechtfinden wird.Michael Müller VerlagISBN 978-3-89953-727-7-6, € 26,90

Diana SchanzenbachRUMÄNIEN

Der weiße Fleck auf der touristischen Landkarte Europas schillert in Wirk-lichkeit bunt. So in den restaurierten Altstädten Siebenbürgens mit ihren

prächtigen Fassaden, wie in Hermann-stadt, Kronstadt, Schäßburg. Oder in den stolzen Kirchenburgen der deutschen Siedler und den orthodoxen Bucovina-Klöstern – beides UNESCO-Weltkultur-erbe. Oder in wieder anderen Farben das atemberaubende Wasserlabyrinth des Donaudeltas, die wilde Weite der Karpa-ten, die Stille der Dörfer und Bukarest.Michael Müller VerlagISBN 978-3-89953-658-4, € 24,90

Oliver Gerhard /Rasso KnollerGOMERA MM-Wandern

Vor der Küste des Kontinents wartet das zweitkleinste Mitglied der Kanarengruppe auch gut 500 Jahre nach Christoph Kolumbus auf seine Entdecker(innen).

Die Autoren beschreiben in 35 Touren eines der größten Wanderparadiese der Europäischen Union mit mehreren hundert Kilometern Wanderwegen. Die Pfade durch den mystischen Lorbeerwald auf der Hochebene des Garajoney-Nati-onalparks sind für Familien und (noch) Ungeübte ideal.Michael Müller VerlagISBN 978-3-89953-684-3, € 14,90

Marie Luise und Gunnar SchuschniggKRETA MM-Wandern

Zwischen Ägäis und Liby-schem Meer prunkt die legendäre Insel des Zeus gleich mit drei grandiosen Gebirgsketten. Die Autoren gehören zu den Pionieren in

Sachen geführter Kreta-Touren. In die-sem Buch verraten sie Ihnen alles über die 35 schönsten Wege ihrer Wahlhei-mat. Wenn Sie mehr wollen als den Gän-semarsch durch die Samaria-Schlucht, liegen Sie mit diesem Titel genau richtig.Michael Müller VerlagISBN 978-3-89953-693-5, € 14,90

Armin TimaBAYERISCHER WALD MM-Wandern

Der Bayerische Wald ist Teil des größten zusammenhängen-den Waldgebiets in unseren Breiten. Dieses »grüne Dach Europas« bezaubert mit satt-

grünen Hügeln, den Hochmooren, seinen Schachten (die Almen des Bayerischen Waldes) und sogar mit echten Urwäl-dern. Höchster Gipfel ist mit 1.456 m der Große Arber, markanteste Erhebung ist sicherlich der Lusen mit dem »Block-meer« aus Granitbrocken. Armin Tima das südöstlichste deutsche Mittelgebir-ge, von den nördlichen Ausläufern um Waldmünchen bis hinab ins Donautal bei Passau, vom Deggendorfer Land bis in die östlichsten Winkel am Dreiländereck und das Herzstück der Region, den Natio-nalpark Bayerischer Wald – den ältesten Nationalpark Deutschlands.Michael Müller VerlagISBN 978-3-89953-669-0, € 14,90

SEEHAS-MAGAZIN : BÜCHER32

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AUSBILDUNG : SEEHAS-MAGAZIN 35SEEHAS-MAGAZIN : AUSBILDUNG34

BUSINESS SCHOOL ALB-SCHWARZWALD : DAS ANDERE KONZEPTHier studieren Führungskräfte berufsbegleitend für den praktischen Erfolg

vermittelt nicht nur graue Theorie sondern immer auch die nötige Praxis. Ein riesi-ges Plus ist die hervorragende Betreuung: Hat man mal ein Seminar zu einem richtig harten Thema, so bieten Villings immer einen Workshop an, bei dem wir lernen, das Ganze anzuwenden. Workshops gibt es auch beim Schreiben der Studienarbeiten und der Thesis. Die Frage ,Pack ich das überhaupt?‘ hat sich für mich erledigt. Denn ich sehe: Das geht prima!“.

Christian Fritz und Dominic Fuchs, Software-Entwickler bei der Firma Gewatec GmbH in Wehingen sagen: „Wir haben beide vorher nicht studiert, sondern eine Ausbildung gemacht. Es ist ein großer Vorteil, die Hochschule direkt vor der Haustür zu haben. Zudem liegen die Studienzeiten beim Bachelor-Studium so geschickt am Freitag und Samstag, dass tatsächlich ein berufsbegleitendes Studium möglich ist. Am Freitag vom Betrieb mal fernzubleiben, das ist möglich. Und immerhin der Sonn-tag bleibt dann noch für Freizeit, Freunde und Familie. Das Studium erfordert somit keine grundlegende Änderung des ganzen Lebens – und erst recht keinen Umzug und keine Aufgabe des Jobs. Und dazu ist man auch nicht mehr unbedingt bereit, wenn man schon einige Jahre Berufserfahrung hat. Was den Arbeitsalltag angeht, ist für uns keine Frage: Dieses Studium lohnt sich. Denn es bringt so viel Knowhow, dass wir uns in neue Projekte viel schneller eindenken können. Wir müssen uns nicht mehr ganz von vorn den betriebswirtschaftlichen Hintergrund aneignen“.

Auch ihr Chef, Dr. Reinhold Walz, Geschäftsführer der Gewatec GmbH kann dem regionalen Ableger der Steinbeis Hochschule Berlin einiges abgewinnen: „Die Busi-ness School Alb-Schwarzwald bietet ein wunderbares Modell – auch aus Sicht der Firmen. Gewatec hat gleich mehrere Vorteile durch dieses Studienangebot. Zum einen wandern uns die Fachkräfte nicht einfach in die nächste Großstadt ab – denn eine sehr gute akademische Ausbildung bekommen sie auch hier. Übrigens eine Ausbildung, die den Vergleich mit anderen Hochschulen durchaus nicht zu scheu-en braucht und die in Sachen Praxisbezug sogar wesentlich besser ist. Damit sind wir schon beim zweiten Vorteil: Bei der Business School Alb-Schwarzwald sind die Studieninhalte eng mit dem Arbeitsalltag verzahnt. Auf diese Weise kommen lau-fend neue Ideen, Konzepte und Geschäftskontakte in den Betrieb. Davon profitieren wir natürlich enorm Ein weiterer Vorteil ist der Bachelor-Grad als akademischer Abschluss. Unsere Absolventen werden in Zukunft eine deutlich höhere Stellung bekommen – und entsprechend hilft ihr Abschluss auch in Sachen Außenwirkung, wenn sie mit Kunden und Geschäftspartnern sprechen“.

Die Business-School öffnet sich aber auch der nicht studierenden Bevölkerung: Sie organisiert neben den regelmäßigen Vorlesungen zahlreiche öffentliche Vorträge, das „Studium Generale“. Interessierte können sich gerne melden und werden in den Verteiler aufgenommen.Ein kleines, aber feines Weiterbildungsprogramm z. B. Technik für Kaufleute, Füh-rungspsychologie, Projektmanagement und Grundlagen der Betriebswirtschaft mit der Möglichkeit mit dem Europäischen Wirtschaftsführerschein abzuschließen sowie verschiedene Foren zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken runden das Programm ab. Im Januar 2013 startet ein neuer Bachelor-Studiengang, für den man sich ab sofort bewerben kann. Für Ende 2013 ist ein MBA-Studiengang geplant.

Weitere Informationen: www.bs-as.de, [email protected]: 07426 / 9 31 98 75 (siehe auch Inserat auf der Magazin Rückseite).

In der Region wohnen, ein BWL-Studium absolvieren – und das alles, ohne den eigenen Job aufzugeben: Das mag sich kompliziert anhören, aber es geht. Und zwar nicht per Fernstudium, sondern mit richtigen Kursen, Seminaren und einem akademischen Abschluss. Die Business School Alb-Schwarzwald gehört zur Steinbeis Hochschule Berlin, der Studienort ist wahlweise Rottweil oder Balingen. So bietet diese Hochschule eine überzeugende Lösung für Fach- und Führungskräfte. Um ein Studium dort aufnehmen zu können, braucht man kein Abitur: Ausbildung und Berufser-fahrung genügen. Geboten wird neben diversen Weiterbildungen ein be-triebswirtschaftliches Bachelor-Studium, von dem bereits viele Führungs-kräfte der Region Gebrauch machen. Künftig wird auch ein MBA-Studium möglich sein.

Lesen Sie hier, was Studenten und Absolventen der Business School Alb-Schwarz-wald über diese Ausbildung sagen:

Daniel Küchler, Produktmanager bei der Meder electronic AG, Singen: „Ich sitze in der Vorlesung und kann das, was ich dort höre, sofort in Verbindung bringen mit dem, was mich beruflich beschäftigt. Die Dozenten kennen die Herkunft ihrer Studenten. Entsprechend gestalten sie ihre Beispiele. Da bleibt nichts theoretisch. Von Studenten anderer Hochschulen höre ich oft, dass sie das Studium irgendwie durchpeitschen. Ich bin froh, dass es mir anders ergeht. An der Business School Alb-Schwarzwald bekomme ich nicht nur den Titel ,Bachelor of Business Admini-stration‘, sondern auch das betriebswirtschaftliche Knowhow, das ich brauche, um in der Praxis erfolgreich zu sein“.

Manuela Kohler-Böhringer (BBA), Geschäftsführerin der Kohler Medizintechnik, Stockach: „Die individuelle Betreuung macht den Unterschied. Gerade wenn man berufsbegleitend studiert und nur begrenzt Zeit hat. Zu keiner Zeit habe ich mich als Studentin allein gelassen gefühlt. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich habe ich mich im Studium weiterentwickelt. Ich profitiere heute von einem brei-ten, praxistauglichen Wissen. Gut war auch der Austausch untereinander. In der Business School Alb-Schwarzwald sitzen Juniorchefs, Vertriebler, Produktmanager, Handwerks- und Industriemeister, Abteilungsleiter. Es bringt viel, das Gelernte mit Vertretern anderer Branchen zu diskutieren. Wer hier studiert, studiert für den eige-nen Erfolg und den seines Unternehmens“.

Sandra Weiß-Schilling arbeitet als Personalchefin am Standort Mühlheim/D. bei der SKF GmbH, einem Automobilzulieferer. Für sie war der Standort ein wichtiges Argument, ein Studium an der Business School aufzunehmen: „Nur so schaffe ich es, meine Familie, meinen Beruf und mein Studium unter einen Hut zu bekommen. Ich bin einfach mal zu einem Infoabend hingegangen – und danach hat mich das Thema Studium nicht mehr losgelassen. Inzwischen studiere ich seit anderthalb Jahren in Rottweil und muss sagen: Volltreffer! Ein solches Studium bringt enorm viel. Ich bin in Meetings sattelfester, wenn es um betriebswirtschaftliche Themen geht. Ich bekomme höhere Anerkennung, weil ich auch die betriebswirtschaftliche Seite gerade bei meinem Arbeitgeber, einem Automobilzulieferer, besser verstehen kann. Ich verstehe jetzt beispielsweise, was die Produktion beschäftigt und unter welchen Zwängen sie steht. Zugleich habe ich aber auch bessere Argumente, die Belange des Personals besser zu vertreten. Denn das ist ja das Schöne, das Studium

Ute und Bertold Villing, die Leiter der Business School Alb-Schwarzwald Unterrichtssituation am Studienort in Rottweil

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LIDL : AUSBILDUNG ODER DUALES BACHELOR-STUDIUMChancen in der Lebensmittelbranche

Azubi: Ausbildung bei LidlLidl zählt zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und ist als internationale Unternehmensgruppe mit eigenständigen Landesgesellschaften in ganz Europa aktiv. In Deutschland sorgen 37 rechtlich selbständige Regionalgesellschaften mit über 3.300 Filialen und mehr als 65.000 Mitarbeitern für die Zufriedenheit der Kunden. Bei Lidl wird gehandelt. Dynamisch, schnell, erfolgreich. Um Sie optimal auf Ihre zukünftigen Aufgaben vorzubereiten, stehen Sie bei Lidl vom ersten Tag an mitten in der Praxis. Unterstützt von erfahrenen Kollegen (w/m), Ausbildern (w/m) vor Ort sowie Ausbildungsleitern (w/m) erhalten Sie einen gründlichen Einblick in das Tagesgeschäft des Lebensmitteleinzelhandels. Zusätzlich nehmen Sie an ver-tiefenden externen wie internen Schulungen, Seminaren und Projekten teil.

Optimale PerspektivenAls Auszubildender (w/m) übernehmen Sie bei Lidl schon früh verantwortungs-volle Aufgaben. Zum Beispiel haben Auszubildende zum Kaufmann (w/m) im Ein-zelhandel die Möglichkeit, bereits während ihrer Ausbildung für zwei Wochen gemeinsam mit anderen Auszubildenden das komplette Tagesgeschäft einer unserer Filialen zu leiten – von der Warenbestellung über die Personalplanung bis zum Kassenabschluss. Bei persönlicher Eignung und guter Abschlussprüfung haben die Auszubildenden (w/m) gute Aufstiegschancen zum Filialverantwortli-chen (w/m) oder Abteilungsleiter (w/m). Außerdem stehen Ihnen Weiterqualifi-zierungsmöglichkeiten, z. B. zum Handelsfachwirt (w/m), offen.Ist Ihr Interesse geweckt? Lidl freuen uns auf Ihre Bewerbung!www.karriere-bei-lidl.de/ausbildung

BA: Duales Bachelor-Studium mit LidlLidl zählt zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und ist als internationale Unternehmensgruppe mit eigenständigen Landesgesellschaften in ganz Europa aktiv. Über 250 Bachelor-Studentinnen und -Studenten gehen derzeit bei uns mit großer Begeisterung den Weg des Dualen Bachelor-Studiums. Lidl qualifiziert sie in dualen Studiengängen an Berufsakademien für anspruchs-volle Führungs- und Managementaufgaben. Lidl interessiert sich für engagierte junge Menschen, die gerade ihren Schulabschluss gemacht haben und die Ideen der Firma teilen und vorankommen möchten. Ein Duales Studium bei Lidl bedeu-tet, in einem abwechslungsreichen Umfeld zu arbeiten, wo Gehalt, Entwicklungs-möglichkeiten und Zukunftsperspektiven stimmen. Verantwortung übernehmenDie Studenten (w/m) werden im Handel auf die Übernahme einer Führungsposi-tion nach Beendigung ihres Studiums vorbereitet. Während der jeweils dreimonatigen praktischen Studienphasen bei Lidl über-nehmen Sie bereits erste verantwortungsvolle Projekte, in denen das theoreti-sche Wissen direkt in die Praxis umgesetzt und erweitert werden kann. Nach Studienende beginnen Sie direkt mit der Einarbeitung zum Verkaufsleiter (w/m) und übernehmen nach vier Monaten Ihren eigenen Klein-Bezirk von 3-4 Filialen, bevor Sie einen eigenen Verkaufsbezirk mit 5-6 Filialen und 80-100 Mitarbeitern verantworten.Ist Ihr Interesse geweckt? Lidl freut sich auf Ihre Bewerbung!www.karriere-bei-lidl.de/studium

IBK : IDEENWETTBEWERB FÜR JUGENDBEGEGNUNGAustausch und Begegnung zwischen Jugendlichen in der Bodenseeregion

Die IBK startet einen Ideenwettbewerb, um den Austausch und die Begegnung zwischen Jugendlichen in der Bodenseeregion zu beleben. Bis zum 22. Oktober können Jugendliche Vorschläge für Begegnungsprojekte, die sie selber umsetzen möchten, einreichen. Nach einer Überarbeitungsphase können die Ideen am drit-ten Januarwochenende 2013 vor einer internationalen Jury präsentiert werden. Für die Umsetzung der besten Ideen stellt die IBK 15.000 Euro zur Verfügung und in allen Ländern und Kantonen gibt es Ansprechpartner, die die Jugendlichen unterstützen. Jugendliche aus der internationalen Bodenseeregion im Alter zwischen 15 und 21 Jahren sind bis zum 22. Oktober aufgerufen, Vorschläge für Jugendbegeg-nungsprojekte einzureichen. Die Projekte sollen junge Menschen in der Boden-seeregion über die Grenzen zu gemeinsamen Themen zusammen bringen. Die Jugendlichen sollen ihre Ideen selbst bzw. mit Unterstützung umsetzen. Eine internationale Jury wird die besten Projekte auswählen, die dann bei der Umset-zung durch Beratung und kleinere Förderbeträge unterstützt werden. Dazu wurde ein Netzwerk regionaler Fachpersonen aufgebaut: In jedem Land und Kanton gibt

es eine Ansprechperson, die den Jugendlichen beratend zur Seite steht und die Bewerbung des Wettbewerbes im Land / Kanton koordiniert. Zur Umsetzung der ausgewählten Projektideen haben die IBK-Regierungschefs an ihrem Strategie-gespräch vom 6. Juli 15.000 Euro zur Verfügung gestellt. Daneben wird auch geprüft, ob die eingereichten Ideen für andere Fördertöpfe, wie beispielsweise den IBK-Kleinprojektefonds oder das Programm Jugend in Aktion, geeignet sind.

Mögliche Beispiele für ProjekteWenn sich Theatergruppen untereinander vernetzen, Klassensprecher aus allen vier IBK-Ländern gemeinsame Projekte starten oder sich Lehrlinge aus demsel-ben Gewerbe rund um den Bodensee treffen wollen, dann sind sie beim IBK-Ideenwettbewerb für Jugendbegegnung genau richtig ... der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Weitere Beispiele gibt es auf der Internetseite der IBK.

Langjähriges Jugendengagement der IBKMit vier Bodensee-Jugendgipfeln, drei Jugend-Energietagen und weiteren Ver-anstaltungen der Bodensee Agenda 21, blickt die IBK auf eine längere Tradition der grenzüberschreitenden Jugendarbeit zurück. Nach dem Ende des Projektes Bodensee Agenda 21 sollte das Jugend-Engagement der IBK auf Wunsch der Regierungschefs auf jeden Fall fortgesetzt werden. In ihrem Leitbild für den Bodenseeraum hat sich die IBK auch das Ziel gesetzt, „Kontaktplattformen in den Bereichen Jugend, Familie und Alter“ auszubauen. Der nun gestartete Ideenwett-bewerb für Jugendbegegnung soll einen Beitrag dazu leisten. Im Sommer 2013 soll eine Dialogveranstaltung mit Jugendlichen und den IBK-Regierungschefs folgen. „Dies ist eine einmalige Chance“, nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für uns Regierungsvertreter“, sagte der diesjährige IBK-Vorsitzende, Regie-rungsrat Jakob Brunnschweiler vom Kanton Appenzell Ausserrhoden.

Grenzüberschreitendes FachnetzwerkFür das Projekt wurde ein grenzüberschreitendes Fachnetzwerk von Jugendkoor-dinatoren der Länder, Kantone und Landkreise aufgebaut. Gemeinsam mit einer Steuerungsgruppe unter Vorsitz Bayerns, aus Vertretern von IBK-Kommissionen und der Projektgruppe Nachhaltige Entwicklung wollen sie das Projekt in den Ländern und Kantonen verankern. Koordiniert wird das Projekt durch die IBK-Geschäftsstelle und Moderator Felix Strasser aus Konstanz.Alle Informationen, Ausschreibungstext und Anmeldeformular unter www.bodenseekonferenz/jugendideenwettbewerb sowie auf www.facebook.com/jugendideenwettbewerb

Sie wollen in der Bodenseeregion nach guten Ideen für Jugend-Begegnungsprojekte fischen. Das Vorberei-tungsteam des IBK-Ideenwettbewerbes für Jugendbegegnung in der Bodenseeregion mit den Ansprechpart-nern der Länder und Kantone:v.l.n.r.: Andrea Faeh (Kinder- und Jugendkoordination Kanton St.Gallen), Walter Schmid (Kommunale Jugendarbeit Landkreis Lindau), Florian Schmid (Berufsmaturitätsschule Kanton Zürich), Gabriela Dür (Vorsitzende der IBK-Kommission Bildung, Wissenschaft und Forschung, Vorarlberg), Anja Gemperle (Amt für Volksschule und Sport Kanton Appenzell Ausserrhoden, zuständig für beide Appenzell), Sabrina Wachter (aha Liechtenstein), Ronja Riedlinger (Kommunale Jugendarbeit Landkreis Lindau), Daniele Lenzo (Leiter Fachstelle für Kinder-, Jugend- und Familienfragen Kanton Thurgau), Michael Hinterdobler (Mitglied des Ständigen Ausschusses der IBK, Bayerische Staatskanzlei), Thomas Radke (IBK-Geschäfts-stelle), Joachim Sautter (Kreisjugendpfleger Ravensburg), Moderator Felix Strasser (Die Spielmacher, Konstanz), Monika Wirz (Wirz & Stocker, Schaffhausen), Dr. Gallus Rieger (Leiter IBK-Projektgruppe Integration nachhaltige Entwicklung, Staatskanzlei St.Gallen), Hans Bruderer (IBK-Kommission Umwelt, Appenzell Ausserrhoden). Bildquelle IBK

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„GO & LEARN“ Internationales Projekt gestartet

Was ist das Besondere am Arbeiten in Deutschland? Wie geht es in einem bel-gischen Unternehmen zu? Was kann man von der ungarischen Unternehmens-kultur lernen? Um Fragen wie diese zu beantworten, können künftig Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitnehmer und Touristen am Projekt „Go & Learn“ teilnehmen. An dem internationalen Projekt sind aus der Vierländerregion Boden-see die Bodensee Standort Marketing GmbH und die Translake GmbH beteiligt. Die internationalen Partner kommen aus Italien, Belgien, Ungarn, Slowakei, Polen und Deutschland.

Im Rahmen des über Leonardo geförderten EU-Projektes Go & Learn wird ein internationaler Katalog an Studienaufenthalten und Betriebsbesuchen zusam-mengestellt. Auf die Liste kommen kleine und mittlere Unternehmen aus den Ländern der Projektpartner. Die Teilnehmenden am Programm haben dann die Möglichkeit, die europäischen Nachbarländer zu besuchen und deren Arbeits-welt besser kennenzulernen. Sie können einen detaillierten Einblick in die Arbeitsweisen, Produktwelten, Technologien, aber auch die Unternehmenskultur der dort ansässigen Unternehmen erhalten. Am Ende des Projekts wird klar sein, wie diese Betriebsbesuche nutzenstiftend und mit hoher Qualität organisiert werden können.Das Projekt will neugierig auf andere Länder in Europa machen und die Bereit-schaft auf Arbeitssuche in den europäischen (Nachbar)ländern wecken. Geför-dert werden soll die Mobilität der Europäer zwischen den europäischen Staaten – denn nicht jeder lebt wie die Bodenseeanrainer in einer Vierländerregion mit täglichem Kontakt zu den Nachbarn, einem regen Austausch und vielen Grenz-gängern.„Für die Bodenseeregion ist das Projekt eine große Chance,“ so Thorsten Leupold, Geschäftsführer der Bodensee Standort Marketing GmbH. „Die Vierländerregion Bodensee hat hier weitere Möglichkeiten, sich innerhalb Europas als attraktiver Standort für Fachkräfte zu positionieren. Dies hilft künftig bei der Vermarktung des Wirtschaftsstandorts und bei der Anwerbung von Fachkräften in die Vierlän-derregion Bodensee.“ Außerdem bietet der Austausch unter den Projektpartnern aus sechs verschiede-nen Ländern auch die Möglichkeit, sich bei den Themen Regionenmarketing und Fachkräftewerbung auszutauschen. Bettina Kühn-Kräußlich, Projektleiterin Go & Learn und Prokuristin bei der BSM erläutert: „Fragen die diskutiert werden sind zum Beispiel: Was muss eine Region haben, um für Fachkräfte attraktiv zu sein? Worauf legen Arbeitnehmer aus den europäischen Nachbarländern besonders Wert?“ Der Bodensee präsentiert hierbei die Regionenmarke Vierländerregion Bodensee als länderübergreifendes Marketingkonzept und kann von den Erfah-rungen von EURES-BODENSEE und mit den Grenzgängern berichten.

Kontakt für weitere Informationen zum Projekt: http://www.bodensee-standort-marketing.com/go-learn.html

ABITUR UND DANN ? Campus Tuttlingen informiert auf Ausbildungsmessen

Technik studieren, Ingenieur werden: für viele Abiturienten liegt diese Entschei-dung bereits klar auf der Hand, denn Ingenieure haben in der Wirtschaft aktuell Top-Perspektiven. Doch das Angebot von MINT-Studiengängen ist vielfältig. Allein der Hochschulcampus Tuttlingen bietet mit Industrial MedTec (Medizintechnik), Industrial Systems Design (Mechatronik), Industrial Manufacturing (Fertigungs-technik), Industrial Virtual Engineering (Simulation und Ingenieurmathematik) und Industrial Materials Engineering (Werkstofftechnik) fünf ingenieurwissen-schaftliche Studiengänge an. Der dritte Standort der Hochschule Furtwangen präsentiert sich auf zahlreichen Ausbildungsmessen und Informationstagen unter anderem in Rottweil, Freiburg, Friedrichshafen, Freudenstadt, Nagold und Neu-Ulm. Insgesamt ist Tuttlingen 2012 auf 28 Infoveranstaltungen vertreten.

Ein Studienkonzept, das sich abhebt!„Vor allem der elektrotechnische Teil und die Modellbildung gefallen mir an meinem Studium besonders gut“, erklärt der 23-jährige Michael Härle. Seit 2009 belegt er am Hochschulcampus Tuttlingen das Fach „Industrial Systems Design“ (Mechatronik) und gehört damit zu den Pionieren des Hochschulstandorts Tuttlin-gen. Michael Härle hat sich dadurch gleichzeitig für ein außerordentliches Studi-enkonzept entschieden, denn der Campus ist die erste Hochschule Deutschlands, in der über 100 regionale Unternehmen über einen Förderverein, die Lehre nicht nur mitfinanzieren, sondern auch mitgestalten!Das Studium ist deshalb sehr praxisnah ausgerichtet, bietet aktuelle Lehrinhalte und direkten Kontakt zu über führenden Unternehmen. Das Handwerkszeug für Ingenieure lernen Studierende in den Vorlesungen sowie in modernen Laboren für CAD und Informatik, Elektrotechnik, Werkstofftechnik und Physik kennen. Für die nötige Industrienähe führen die Studierenden Praktika in den Laboren der Partnerunternehmen durch. Zudem werden Ringvorlesungen, ein Mentorenpro-gramm und Projektarbeiten mit den Unternehmen angeboten.

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Zum Einsatz bei unseren attraktiven Kundenbetrieben im Raum Singen /Radolfzell suchen wir ab sofort volljährige

Ferienaushilfen, Schüler und Studenten (m/w)für einfache Produktionstätigkeiten.

Ihre schriftliche Kurzbewerbung schicken Sie bitte an:externa GmbHEisenbahnstraße 3, 78315 Radolfzell

Informationen erhalten Sie von Frau Jugert und Herrn Laub unterTelefon 07732 / 942503mail: [email protected]

CAMPHILL AUSBILDUNGEN Qualifi ziertes Angebot für verschiedene Zielgruppen

Die Camphill Ausbildungen gGmbH ist ein gemeinnütziger Bildungsträger in Frickingen, nahe dem Bodensee.Ziel der Camphill Ausbildun-gen ist es ein umfangreiches und qualifi ziertes Angebot an Bildung für verschiedene Zielgruppen anzubieten. Ziel-gruppen sind vor allem Men-schen, Mitarbeiter in sozialen Organisationen, aber auch Menschen mit erhöhtem Förderbedarf. Die Qualität der Bildungsangebote der Camphill Ausbildungen gGmbH beruht auf dem unmit-telbaren Bezug zwischen Praxis (Sozialen Einrichtungen) und Qualifi zierung.

Die staatlich anerkannte Fachschule für Sozialwesen, das Camphill Seminar am Bodensee bietet 2 Ausbildungen und die Berufsfachschule für Altenpfl ege bietet eine praxisintegrierte Ausbildung an.

Fachschule für Sozialwesen – Fachrichtung Heilerziehungspfl egeDie 3jährige praxisintegrierte Ausbildung am Camphill Seminar führt zum Abschluss als staatlich anerkannter Heilerziehungspfl eger.Voraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss und ein 1jähriges Vorpraktikum.

Fachschule für Sozialwesen – Fachrichtung HeilpädagogikAm 01. Oktober 2012 beginnt die praxisintegrierte Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilpädagogen, die sich mit 30 Blockwochen über einen Zeitraum von 2,5 Jahren erstreckt.. Voraussetzung: eine abgeschlossene Berufsausbildung als Erzieher, Jugend- und Heimerzieher oder Heilerziehungspfl eger und 1-jährige Berufserfahrung. Die Berufsfachschule für Altenpfl ege bietet für Heilerziehungspfl eger die Möglichkeit sich in 15 Monaten zusätzlich pfl egerisch zu qualifi zieren (Abschluss als Altenpfl eger). Voraussetzung: eine abgeschlossene Ausbildung als Heilerzie-hungspfl eger und der Nachweis von 1600 Stunden Tätigkeit im Bereich Pfl ege.

Darüber hinaus sind die Camphill Ausbildungen gGmbH ein kompetenter Anbie-ter von Fort- und Weiterbildungen: - Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behin- derte Menschen- Leitung einer Einheit oder Station- Anthroposophie – Ein Weg mit Menschen- Ganz einfach Musik- Kurse zu den Themen: Psychologie, Pädagogik, Pfl ege u.ä. Camphill Ausbildungen gGmbH, Lippertsreuterstraße 14a, 88699 Frickingen Tel. 07554 / 9899840, Fax 07554 / 989837, [email protected]

XCHANGE Lehrlingsaustauschprogramm

Riesenchance für junge FachkräfteIm Rahmen des Projektes xchange absolvieren Lehrlinge ein drei- bis vierwöchi-ges Praktikum in einem Nachbarland. Eine Befragung unter den Azubis zeigt: der persönliche und berufl iche Nutzen ist groß.

„Eine wertvolle Lebenserfahrung und eine tolle Chance, sich berufl ich und per-sönlich weiter zu entwickeln“, so und so ähnlich beurteilen die Teilnehmer ihren Austausch im Rahmen von xchange, einem grenzüberschreitenden Austauschpro-gramm für Lehrlinge. Diese Bewertungen sind keine Einzelfälle. Eine Auswertung der Abschlussberichte von mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der letzten drei Jahre bestätigt dies: 95 Prozent sagen, dass ihre Erwartungen erfüllt wurden, bei 17 Prozent wurden diese sogar übertroffen. Alle berichten, dass sie neue Fachkenntnisse gewonnen und sehr viel gelernt haben. 97 Prozent wür-den wiederum teilnehmen und alle können die Teilnahme ihren Kolleginnen und Kollegen sehr empfehlen. Denn neben Wissen und Fachkenntnissen bringt der Austausch viel für die persönliche Selbständigkeit, das Selbstbewusstsein und die Kontaktfähigkeit. Zugleich lernen die Lehrlinge ein anderes Land, ein anderes Unternehmen kennen und gewinnen dabei neue Freunde, so die Absolventen.

Eine Erfahrung fürs LebenDas von der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK), der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) und dem EU-Programm Interreg IV „Alpenrhein-Boden-see-Hochrhein“ unterstützte Austauschprogramm ist eine Riesenchance für die jungen Fachkräfte.Die Lernergebnisse im berufl ichen Bereich beziehen sich nicht nur auf neue Tech-nologien, sondern vor allem auf Arbeitsweisen und Arbeitsabläufe. Die Erfah-rung, dass Arbeitsgänge oft auch ganz anders organisiert werden können, bringt viele neue Ideen für die eigene Arbeit und das eigene Unternehmen zu Hause.

Weitere Informationen unter www.bodenseekonferenz.org

Xchange bietet jungen Auszubildenden eine wertvolle Lebenserfahrung und ist eine tolle Chance, sich beruf-lich und persönlich weiter zu entwickeln. Bild: Kontaktstelle xchange

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AGENTUR FÜR ARBEIT : EINLADUNG AUFS ARBEITSMARKTSCHIFFTürkischer Generalkonsul: Sozialer Aufstieg nur durch Bildung möglich

Die Agentur für Arbeit in Ravensburg legt auch in Zeiten bester Arbeitsmarktdat-en keinesfalls die Hände in den Schoß. Gemeinsam mit dem türkischen General-konsulat in Stuttgart hat sie im Friedrichshafener Graf-Zeppelin-Haus türkische Jugendliche auf die Bedeutung von Bildung als Voraussetzung ihrer Zukunftssi-cherung aufgeklärt, außerdem schippert am 13. September das Arbeitsmarktsch-iff über den Bodensee, auf dem zum fünften Mal in dieser Form über die Ausbil-dungs-, Arbeits- und Lebensbedingungen rund um den See aufgeklärt wird. Die Leiterin der Agentur für Arbeit, Jutta Driesch, empfiehlt, sich bald eine Bordkarte für diese Sonderfahrt zu besorgen.Vor den türkischen Jugendlichen, deren Eltern und Arbeitgebern dankte der Ge-schäftsführer Operativ Agentur, Volker Frede, dem türkischen Generalkonsulat für die Initiative, ihren Landsleuten den Blick für die Berufswahl zu weiten. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der händeringenden Suche nach Fachkräften sei es wichtig, mit den Jugendlichen individuell ins Gespräch zu kommen. Erfreulich in der Region: Nur 0,7 Prozent der unter 20-Jährigen sind hier arbeitslos! Das ist der

beste Wert in Baden-Württemberg. Insgesamt liegt die Arbeitslosenquote bei 2,4 Prozent, eine Zahl, von der andere Regionen träumen, wie Frede bemerkte.Die Ravensburger Agentur für Arbeit ist auf mehreren Schienen unterwegs, auch dem letzten Jugendlichen berufliche Perspektiven zu eröffnen. So geht man in Schulen und in türkische Vereine, bietet Elternabende an, lädt zu Informations-gesprächen in die Agentur ein. Dabei soll diese Initiative nicht nur den Migranten mit rükischen Wurzeln zugute kommen, sondern auf alle ausländischen Jugendli-chen übertragen werden. Wie wichtig dieses Angebot ist belegte Frede mit dem Ergebnis einer Umfrage, wonach ein Drittel der türkischen Jugendlichen nicht wussten, dass es eine Berufsberatung gibt. „Da sind wir zusammen gezuckt“, konstatierte er.

Arbeitsmarktschiff auch für StudentenAuf dem Arbeitsmarktschiff „Graf Zeppelin“, das am 12. September zur fünften Beratungsfahrt in Friedrichshafen und Romanshorn ablegt, können sich nicht nur Arbeitnehmer kompetent informieren lassen, sondern auch angehende Student-en. Sie finden auf dem Schiff Ansprechpartner, die über die Studienmöglichkeiten in der gesamten Bodenseeregion Bescheid wissen. Mit Blick auf den doppelten Abiturientenjahrgang 2012 ein großer Vorteil. Die erste Fahrt auf dem Schiff be-ginnt um 9 Uhr ab Friedrichshafen und um 10 Uhr in Romanshorn. Wer dabei sein will braucht eine Bordkarte. Sie kann von Montag bis Freitag zwischen 8 Uhr und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0049 (0)751 362 13 1690 bestellt werden. Die genauen Abfahrtzeiten: Ab Friedrichshafen um 9, 11, 13, 15 und 17 Uhr. Ab Ro-manshorn um 10, 12, 14 und 16 Uhr.„Die Anforderungen am Arbeitsmarkt steigen laufend. Es zeigt sich, dass bess-er und vielseitig qualifizierte Arbeitskräfte stärker vor Arbeitslosigkeit geschützt sind“, sagt Jutta Driesch. Vor diesem Hintergrund gewinne der Stellenwert von Auslandserfahrung in der Ausbildung und in der beruflichen Laufbahn zunehmend an Bedeutung. Sie schärfe das individuelle Berufsprofil deutlich.Weitere Informationen unter www.jobs-ohne-grenzen.org Siegfried Großkopf

Der Generalkonsul des Türkischen Generalkonsulats in Stuttgart, Mustafa Türker Arl (Zweiter von links), war nach Friedrichshafen gekommen, um mit türkischen Jugendlichen und deren Eltern über die Bedeutung der Bildung für ihre Zukunft zu sprechen. Links der Geschäftsführer Operativ Agentur für Arbeit in Ravensburg, Volker Frede. Die Agentur begleitet die Initiative des Konsulats. Foto: Siegfried Großkopf

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RANDEGGER OTTILIEN-QUELLE UND NABU : GEMEINSAM FÜR DEN SCHUTZ DER MOOREErklärung der Moore auf den Rücketiketten der Sprudelflaschen

Bereits seit vielen Jahren arbeiten die Randegger Ottilien-Quelle und der Natur-schutzbund (NABU) zusammen und stellen über Rücketiketten auf den Flaschen verschiedene Natur- und Umweltthemen vor „Die verschiedenen Serien auf den Rücketiketten haben eine unwahrscheinlich große Resonanz hervorgerufen“, sagt Clemens Fleischmann, der kaufmännische Leiter der Randegger Ottilien-Quelle, „so dass wir diese Form der gemeinsamen Präsentation weiter fortführen“.

In diesem Jahr dreht sich alles um den Erhalt und die Wichtigkeit der Moore. Weltweit stammen zehn Prozent des freiwerdenden Kohlendioxids aus geschä-digten – sprich: entwässerten – Mooren. Moore binden weltweit mehr Kohlen-stoff als Wälder. Sie entstehen, wenn Torfmoose und andere tote Pflanzen bei hohen Wasserständen sich nicht vollständig zersetzen können. Die abgestor-benen Pflanzenteile bleiben somit größtenteils erhalten und der darin gebun-dene Kohlenstoff entweicht nicht in die Atmosphäre. Wenn Moore entwässert werden, zersetzt sich der über Jahrtausende gebildete Torf, wobei große Mengen klimaschädlicher Gase entstehen, etwa Kohlendioxid und Lachgas.„Bis vor 200 Jahren war Baden-Württemberg bekannt für seinen Reichtum an Mooren“, sagt Thomas Körner vom NABU-Bezirksverband Donau-Bodensee „Davon kann heute keine Rede mehr sein, etwa 95 Prozent unserer Moore wurden seither zerstört: entwässert, abgetorft und in Ackerflächen umgewan-delt.“. Neben ihrer Funktion für den Klimaschutz sind die Moore vor allem als Lebensraum für zahlreiche spezialisierte Pflanzen und Tiere sowie für den Was-serhaushalt unverzichtbar.

Der NABU arbeitet deshalb daran den Schutz der Moore mit höchster Priorität zu versehen und energisch voranzutreiben. In seinen Programm „Naturschutzziele 2015“ hat der NABU in Baden-Württemberg als einen der Schwerpunkte den Moorschutz gewählt.„Wir setzen uns mit unserer Arbeit für die Erhaltung und die Renaturierung von Mooren und damit für den Erhalt der Artenvielfalt in der Bodensee-Region ein, so NABU-Geschäftsführer Thomas Körner. „Dazu hat der Moorschutz eine beson-dere Rolle als CO2 Speicher und somit zum Klimaschutz.“

„Vor diesem Hintergrund unterstützen wir gerne die wichtige Arbeit des NABU am Bodensee mit einer Gesamtauflage von 2 Mio. Rücketiketten.“, sagt Clemens Fleischmann, und überreicht dem NABU einen Scheck in Höhe von EUR 5.000.-.

Auf den diesjährigen Rücketiketten werden Moore als Lebensraum mit ihren Bewohnern, die Rolle als CO2 Speicher und die Gefährdung erklärt.

Für Thomas Körner vom NABU ist diese Kooperation auch ein Beweis, dass sich Ökonomie und Ökologie nicht ausschließen müssen. Wie in diesem Fall, stellt dies eine sinnvolle Ergänzung dar, wo es doch um die Erhaltung wertvoller Lebensräume geht ohne die es sicher auch kein reines Wasser gäbe.

BUCHTIPP „AUSGEREIZT“ : VON ULI BURCHARDTWertvoll ist besser - Das Manufactum-PrinzipIn keinem anderen Land der Welt sind Lebensmittel umgerechnet auf die Kauf-kraft so billig wie in Deutschland. Doch eine Preisspirale, die sich immer weiter nach unten dreht, führt in den Abgrund. Für Uli Burchardt steht fest: So kann es nicht weitergehen. Es hat sich ausgegeizt. In seinem Buch zeigt der frühere Marketing- und Vertriebschef von Manufactum, wie sich Nachhaltigkeit und wirt-schaftlicher Erfolg verbinden lassen. Schlecker-Pleite, Skandale um Lohndumping im Einzelhandel, wachsende Kritik an Billigmarken – haben die Strategien der Discounter ausgedient? Immer mehr Menschen wollen Produkte, die werthaltig und auf faire und ökologisch ver-trägliche Weise hergestellt sind. Deutschland ist Europas Biomarkt Nr. 1, doch zugleich, und das entbehrt nicht einer gewissen Schizophrenie, sind die Deut-schen versessen auf Tiefstpreise. In seinem Buch zeigt Uli Burchardt, wohin das führt. Schonungslos erläutert er jene Zusammenhänge, vor denen wir Konsumenten nur allzu gern die Augen verschließen: Ein dauerhaft niedriger und immer niedrigerer Verkaufspreis muss erkauft werden durch Abstriche bei der Produktqualität: Service, Herstellung, Langlebigkeit, Gesundheitsverträglichkeit, Materialqualität, Gebrauchsqualität, Umweltverträglichkeit und nicht zuletzt soziale Aspekte. Irgendwo muss gespart werden. Gute Discount-Qualität? Ein Widerspruch. Die gute Nachricht: Es geht auch anders. Dass sich Nachhaltigkeit und wirt-schaftlicher Erfolg verbinden lassen, haben einzelne Unternehmen in den letzten Jahren erfolgreich vorgeführt. Burchardt, der viele Jahre Mitglied der Geschäfts-leitung von Manufactum war, erzählt anhand von Beispielen aus dem Unterneh-

men, auf welchen Prinzipien der Erfolg von Manufactum beruht und dass man die Haltung hinter diesem Erfolg mit nur sechs Begriffen umschreiben kann: wertvoll, regional (oder: so wenig global wie möglich), anständig, stolz, mutig und nützlich. In der Summe heißt das: nachhaltiger. Burchardt wendet sich an Konsumenten und Unternehmer, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wollen. Er zeigt, dass nachhaltige Produkte auch die preiswerteren Produkte sind. Sein Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Förderung und den Erhalt sinnvoller Produktionsstrukturen, für besseren Konsum bei gleichem Budget und damit für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Campus Verlag, ISBN 978-3-593-39664-4 D 24,99 €� / A 25,70 / CH 35,90 Fr.*

Der Autor Uli Burchardt weiß als gelernter Landwirt und Förster vom Prinzip Nachhaltigkeit mehr als die meisten anderen, die ständig darüber reden. Was die Wirtschaft von der Forstwirtschaft lernen kann, gibt er in seinen Vorträgen als »Markenför-ster« weiter. Ideologische Grabenkämpfe interessieren ihn nicht: Er ist Mitglied im Wirtschaftsrat der CDU und bei Attac, dem weltweiten Netzwerk der Glo-balisierungsgegner. Der heutige Managementberater war jahrelang Marketing- und Vertriebschef sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei Manufactum. Er lehrt Marketing an der HTWG in Konstanz und lebt in Radolfzell am Bodensee.

Während wir dieses Seehas-Magazin erstellen, wählen die Konstanzer Uli Burchardt zu ihrem neuen Oberbürgermeister. Herzlichen Glückwunsch!

Bild linke Seite vlnr: Clemens Fleischmann (Geschäftsführer der Randegger Ottilien-Quelle), Thomas Kör-ner (NABU Naturschutzbund Deutschland Bezirksverband Donau-Bodensee e.V. ) und der Seniorchef der Randegger Ottilien-Quelle Dieter Fleischmann bei der Vorstellung der Rücketiketten. Foto Anneros Troll.Bild rechte Seite: Eine Moorlandschaft. Foto: Hartmut Walter

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Der diesjährige Engener Ökomarkt findet am Sonntag, 30. September von 11 bis 18 Uhr statt. Die Besucher erwartet wieder eine interessante Mischung aus vielseitigen Informationen und Unterhaltungen für Jung und Alt. Neben vielen frischen Lebensmitteln wird auch wieder eine Fülle von Produkten und Dienst-leistungen aus der breiten Palette des Umwelt- und Naturschutzes präsentiert. Hierzu zählen Informationen über die Nutzung von erneuerbaren Energien und umweltfreundlichen Heizmöglichkeiten. Auch die Verkehrswacht ist wieder vertreten und bietet den Einsatz eines Fahrradsimulators an. Am Infostand gibt es zudem wichtige Hinweise rund ums Thema Fahrrad.

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Ein vielfältiges Kinderprogramm wird u.a. in der Stadtbibliothek und in der Altstadt geboten, mit großer Hüpfburg und einer Spielekiste. In der Bibliothek können die kleinen Besucher ab 2 Jahren von 13:30 bis 15:30 Uhr an einer Bastelaktion mit der „Kornblume“ und „Kornblümchen“ teilnehmen. Anschließend erwartet die Kinder ein traditionelles Puppenspiel des Engener Waldorfkindergarten. Für musikalisch gute Stimmung sorgt die Zäpfle-Brass-Band aus Billafingen. Für Bewirtung im Marktbereich ist ebenfalls gesorgt. Weitere Informationen unter www.engen.de

20. ENGENER ÖKOMARKT : UMWELT – NATUR – PRODUKTE – DIENSTLEISTUNGEN Informationen und Unterhaltung für Jung und Alt

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01. SEPTEMBER TAG DER OFFENEN TÜR : SCHOENENBERGER PFLANZENSAFTWERKMit der Kraft der frischen Pflanze — ein Einblick in die Produktion der Schoenenberger Heilpflanzensäfte

Vom Feld in die Flasche in wenigen StundenDas alte Kräuterwissen hat nichts von seiner Aktualität verloren. Deshalb lädt das Schoenenberger Pflanzensaftwerk am Samstag 1. September 2012 zum fünften Mal zum Tag der offenen Tür nach Magstadt in der Nähe von Sindelfingen ein, um über die Herstellung der Schoenenberger Naturarzneimittel zu informieren.An Beratungs- und Verkostungsständen, gibt es Informationen über die Wirkung der Heilpflanzensäfte, ebenso wie Olbas-Produkte und Schoenenberger Naturkos-metik und Sanotint aus erster Hand. Neben einem Werksverkauf und Bewirtung mit Herzhaftem und leckeren haus-gebackenen Kuchen, finden erfahrungsgemäß speziell zubereitete Eissorten mit Schoenenberger Pflanzensäften regen Absatz. Hüpfburg, Maltisch und gasge-füllte Luftballons sind die Renner unter den jüngeren Gästen. Neu ist dieses Jahr die Möglichkeit selbst bei der Produktion von frisch gepresstem Apfelsaft Hand anzulegen und den Geschmack der Vielfalt der Streuobstwiesen zu genießen.In den 2007 neu eröffneten Räumlichkeiten wird demonstriert, wie in einer mod-ernen Produktionsstätte Frischpflanzensäfte hergestellt werden. Bei zahlreichen gut besuchten Führungen durch die High-Tech-Produktion und das hochwertig mit zahlreichen Analysengeräten ausgestattete Labor, werden die unterschiedli-chen Abläufe der Herstellung von den Fachleuten des Schoenenberger-Teams an-schaulich vermittelt. Filme zur Herstellung und Historie runden das Bild ab und geben Anreiz zum Verweilen.Das Besondere des Magstadter Unternehmes ist die Tatsache, dass die Heilkräut-er von Artischocke bis Sonnenhut in der direkten Umgebung des Werkes im Heck-engäu angebaut werden. Seit bereits drei Generationen arbeitet die 1927 gegrün-dete Firma mit den Gärtnereien Winter aus Magstadt und Klauss aus Maichingen erfolgreich und vertrauensvoll zusammen. Der Anbau erfolgt nach den Richtlinien der EU Bio-Verordnung ohne chemisch-synthetischen Dünger oder Pestizide.Die zugelassenen Arzneimittel werden lediglich durch Auspressen der frischen Pflanzen ohne jegliche Zusätze von Zucker, Alkohol, Konservierungsstoffen oder Aromen hergestellt und sind gegen vielerlei Beschwerden hilfreich. So verbessert z.B. Artischockensaft die Fettverdauung, dient Brennnesselsaft der Entschlack-ung, hilft Thymiansaft bei Husten und Bronchitis, stärkt Weißdornsaft Herz und Kreislauf und vieles mehr.Die Produkte werden traditionell deutschlandweit über Reformhäuser vertrieben, sind jedoch auch über Apotheken und ausgewählte Naturkost-Fachgeschäfte er-hältlich.

Was ist geboten am “Tag der offenen Tür”?Am Samstag, 01. September 2012 von 10:00 – 18:00 Uhr- Schoenenberger-Infostände mit Beratung - Presssaft, Kosmetik, Müsli, Sojaprodukte, Olbas Sport- Werksverkauf- Führungen durch die Produktion & Labor- Rätseltour zu den Kräuterbeeten- Filmvorstellungen über Historie und Rohwarenherkunft, -verarbeitung- Cocktailbar mit Schoenenberger Pflanzensaft-Cocktails- Und vieles mehr.... Lassen Sie sich überraschen!- Für das allgemeine Wohlbefinden gibt es schwäbische Spezialitäten, Kaffee und KuchenWeitere Informationen unter www.schoenenberger.com WALTHER SCHOENENBERGER Pflanzensaftwerk GmbH & Co. KGHutwiesenstraße 14, 71106 Magstadt

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HOME & GARDEN : 6. BIS 9. SEPTEMBERFeine Lebenskultur in Schloss Salem – viele Ideen für Gartengestaltung, Lebensart und WohnkulturDie markanten, weißen Pagoden von HOME & GARDEN sind aus dem Veranstal-tungskalender der Bodenseeregion längst nicht mehr wegzudenken. Geradezu als Hotspot und Publikumsmagnet hat sich die beliebte Outdoor-Ausstellung in Schloss Salem in den letzten Jahren entwickelt. Chic, exklusiv, ausgefallen und kurios geht es hier zu. Die Veranstaltungsserie HOME & GARDEN öffnet bereits zum neunten Mal ihre Pforten. Vier Tage, vom 6. bis 9. September 2012, zeigen 100 regionale und überregionale Aussteller aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland und Belgien die neuesten Trends. Am Donnerstag und Freitag kann der Besucher 3 x täglich eine Kochshow mit Julia Partikel aus dem Landgasthof Apfelblüte/Salem-Neufrach erleben. Clemens Baader vom Berghotel & Restau-rant Baader/Heiligenberg und Horst Biedermann vom Markgräflich Badischen Gasthof Schwanen/Schloss Salem sind im Gourmetpavillon für das Catering zuständig. Die Konditormeisterin Regina Waibel vom Cafe Zartbitter Salem/Mimmenhausen bietet Pralinen und Schokolade aus Kräutern an. Technikfreaks können sich an der Oltimerschau erfreuen. Am Freitag tagt der Wirtschaftsrat der CDU Sektion Ravensburg/Friedrichshafen anlässlich „900 Jahre Markgraf von Baden“. Im angemessenen Ambiente im riesigen Schlosshof können die Besucher in entspannter Atmosphäre Neuheiten, Pflanzen, Kamine, Gartenacces-soires, Küchen, Schmuck, Düfte und edle Weine probieren, anschauen und sich inspirieren und beraten lassen.

Veranstaltungsort Schloss SalemKein anderer Ort als Schloss Salem wäre geeigneter für die HOME & GARDEN als Ausstellungsplattform. Wie kaum ein historisches Ensemble ist Salem weitgehend im authentischen Zustand seit der Klosterzeit erhalten: Das gotische Münster mit seinem außergewöhnlichen Alabasterschmuck im frühklassizistischen Stil, die mit barockem Stuck und Gemälden ausgestatteten Prunkräume und nicht zuletzt die Gärten der Anlage führen den Besucher auf eine Zeitreise durch Jahrhunderte klösterlicher Kultur. Flanieren durch eine großzügige Kulturlandschaft verbunden mit hochkarätigen Schauzelten, das erwartet die Gäste der HOME & GARDEN.

Das Seehas-Magazin verlost 10 x 2 Eintrittskarten zu Home & Garden.Senden Sie eine Postkarte an den Verlag oder eine Mail an [email protected] Stichwort: Verlosung Home & Garden. Einsendeschluss ist der 31. 08. 2012

Heinz KaiserDIE BESTEN BÄDER ZUM WOHLFÜHLEN

Gesundheit und Wellness sind die neuen Trendthemen, auf die das Bäder-Buch in bewährter Qualität eingeht. Für viele Menschen ist das Bad der wichtigste Ort,

um Zeit für sich zu haben und vermehrt auch einen persönlichen Health-Style zu zelebrieren. Dieses Buch präsentiert 33 individuelle Bäder, von Profis geplant um-gesetzt. Anhand von inspirierenden Foto-grafien und einheitlichen Grundrissplänen zeigt es, wie es architektonisch gelingt, die Komponenten Erholung, Entspannung und Regeneration mit der Reinigung zu vereinen. Besonders werden die Aspekte hervorgehoben, die ein Bad zum Wohlfühl-bad machen. Experten erläutern wertvolle Standpunkte hinsichtlich der Gestaltung des Wohlfühlbereichs.Callwey VerlagISBN 978-3-7667-1915-7, € 49,95

Wim PauwelsMODERN UND ZEITLOS WOHNEN

Ein glanzvoller Fundus exklusiver Wohnideen, die Ihresgleichen suchen.Der neue Titel aus der „Wohnen“-Serie von Callwey präsentiert großartige Inspirationen

für modernes und zeitloses Wohnen. Zahl-reiche Farbfotografien zeigen hochwertige Einrichtungsideen führender Designer, die den Leser begeistern und zur kreativen Umsetzung anregen. So kann jeder Raum des Hauses durch originelle Lösungen und aktuelle Trends zum persönlichen Wohntraum werden.Callwey VerlagISBN 978-3-7667-1961-4, € 69,50

Wim PauwelsEXKLUSIVE GÄRTEN

Exklusive Gärten in einem einzigartig prachtvollen Bildband vereint.Dieses Buch präsentiert außergewöhnliche Gärten, die sich durch

ihre einmalige Anlage und Gestaltung auszeichnen. Seite für Seite spaziert der Leser durch prächtige private Gartenan-lagen, die sonst vor interessierten Bli-cken verborgen bleiben. Die Gärten sind ebenso unterschiedlich wie faszinierend, die Bandbreite reicht von großzügigen Grünanlagen bis hin zu versteckten grünen Großstadt-Refugien. Eine groß-artige Sammlung eindrucksvoller „grüner Oasen“ und Inspirationsquelle für alle, die auch beim Garten Wert auf das Besondere legen.Callwey VerlagISBN 978-3-7667-1956-0 € 69,50

Brigitte WachsmuthHISTORISCHE BLUMEN

Alte Sorten der verschie-densten Blühpflanzen sind längst kein Geheim-tipp mehr, sondern werden in gut sortierten Gärtnereien und auf som-merlichen Gartenmessen

angeboten. Wer in die Schönheit von gebrochenen Tulpen und gefüllten Levko-jen eintaucht, ist schnell fasziniert von der unglaublichen Form- und Farbvielfalt der besonderen Züchtungen.Was die Sammler bewegt, welche Sorten besonders rar oder neuerdings wieder zu haben sind, welche Ansprüche die schönen Alten an den Liebhaber stellen oder wie sie am besten zu kombinieren sind – dieses Buch ist die Tür in eine Welt wunderschöner alter Sorten für den Gar-ten, dargestellt in historischen Pflanzenab-bildungen und brillanten Fotos.Thorbecke Verlag ISBN 978-3-7995-3571-7 € 24,90

BUCHTIPPS ZU DEN THEMEN WOHNEN UND GARTEN

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HIMALAYA-BAMBUS : KOMMT VOM HEILIGENBERG!Einzigartig schön ist so ein Bambuswald

Aus den nebeligen Bergwäldern des Himalaya stammend, fanden in den letz-ten Jahrhunderten, viele Pflanzen ihre neue Heimat in unseren Gärten. Eine sehr beliebte Pflanze aus dieser kaum berührten mystisch anmutenden Welt ist der Bambus. Es gibt Bambus als Bodendecker, kriechend und hochwachsend, die sehr beliebten Fargesien die im Pflanzbeet bleiben, und andere Arten mit dicken Hal-men die haushoch wachsen und sehr reiselustig sind – zur Freude der Nachbarn – diese brauchen eine Eingrenzung durch Rhizomfolie.Die Mentalität des Bambus ist, flexibel nachzugeben und gleichzeitig beharrlich und unnachgiebig zu sein. In Asien gilt er als Symbol der Freundschaft, Reinheit und in der Feng Shui Lehre symbolisiert er Heiterkeit, Kraft und Langlebigkeit. Bambus war vor der Eiszeit hier bei uns in Europa heimisch. Durch die Reiselust der Gärtner und Forscher ist er zurückgekehrt.

SELTENE BUDDHAFIGURENUmfangreiche Ausstellung in LindauLiebhaber der buddhistischen Kunst finden in der Galerie Buddhapalace in Lindau am Bodensee eine der umfangreichsten Verkaufsausstellungen an Bud-dhafiguren im gesamten deutschsprachigen Raum. Hier sieht man seltene Buddhas aus dem alten Siam, Mandalay Buddhas aus Burma aber auch tibetische und japanische Figuren. Das Geschäft gleicht an manchen Stellen eher einem Museum, da viele der über 500 Figuren mit Kärtchen beschrieben sind. Ausstellung Buddhfiguren der Seidenstraße vom 1. bis 30. August. Über die Seidenstrasse kamen frühe Buddhafiguren bis nach Griechenland. Die Ausstellung beinhaltet Museumsreplikas aus Tibet, Nepal, Indien. Verbinden Sie einen Besuch am Bodensee mit der Buddha-Erlebnisausstellung der Galerie Bud-dhapalace, Ludwigstr. 26/Ecke Reichsplatz, Lindau-Insel. www.buddhapalace.de

Einzigartig schön ist so ein Bambuswald. Von oben betrachtet erscheint er wie eine Reihe von geformten Federn in frühlingshaftem Grün und mit einer Leichtig-keit versehen, dass alles beim geringsten Windhauch in Bewegung gerät. Der parfümähnliche Geruch eines Bambuswaldes ist unvergleichlich.

Einen grünen Daumen braucht man nicht. Bambus braucht einen humusreichen lockeren Gartenboden und gedeiht in Sonne oder Schatten, ohne Krankheiten.

Im Internet unter www.bambuswald.de finden Sie weitere Informationen und vie-le Bilder über den Bambuswald aus Heiligenberg am Bodensee, wo es asiatische Kunst (www.steinfigurenshop.de) und Bambus vermischt in den Schaugärten zu bewundern und mitzunehmen gibt.

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HAUSBAU UND RENOVIERUNG : HEIZEN UND DÄMMENFachbetriebe geben Ihnen die richtige BeratungHeiztechnikHeizkessel für Öl, Gas und feste Brennstoffe sowie die darauf abgestimmten Komponenten der Systemtechnik wie Brenner, Regelungen, Speicher-Wasserer-wärmer, Wärmetauscher, Heizkreislaufverteilungen, Mischer, Sonnenkollekto-ren. Kriterien moderner Heiztechnik sind: Energieeinsparung, Umweltschonung, Komfort und Betriebssicherheit.Heizungsregelungheißt optimale Anpassung der zur Verfügung gestellten Wärme an den aktuellen Bedarf. Ein Temperaturfühler registriert und meldet permanent die jeweilige Au-ßentemperatur an die witterungsgeführte Regelung des Wärmeerzeugers.Heizkesselbesteht im wesentlichen aus dem Brennerraum und dem Kessel. Moderne Kessel besitzen einen ausgefeilten technischen Aufbau des Brennerraumes. Die verwen-deten Energieträger sollen über einen Wärmeaustauscher möglichst optimal auf das Heizmedium Wasser übertragen werden. Zusätzliche und nachgeschaltete Heizflächen sorgen dafür, dass so wenig Energie wie möglich verloren geht. Kes-selnutzungsgrade liegen zwischen 92% und 98%. Wichtig ist die regelmäßige Reinigung des Brennerraumes, da bereits eine Rußschicht von einem Milimeter den Wirkungsgrad um ca. 5% herabsetzt.HeizkörperDas im Heizkessel erwärmte Wasser wird über das Rohrleitungssystem zu den Heizkörpern weitergeleitet und dort wird die Wärme an die Umgebung abgege-ben.Die Wahl der Heizkörper, ihre Größe, Form hängt von der Art der Heizungsanlage und der Raumgröße ab, sie wird auch vom Vorlauftemperaturbereich der Hei-zungsanlage bestimmt. Je geringer der Wasserinhalt der Heizkörper ist, desto schneller reagieren ihre Thermostate auf Temperaturveränderungen.Heizkörperarten: • KonvektorenErwärmung erfolgt durch Luftumwälzung• Radiatorengeben die Wärme als Strahlungswärme ab• NiedrigtemperaturheizkörperDa die Vor- und Rücklauftemperaturen niedriger sind, werden größere Heizflä-chen benötigt. Es gibt sie als Konvektoren oder Flachradiatoren. Heizung mit BrennwerttechnikBei Gasheizungen in Einfamilienhäusern ist die Brennwerttechnik technischer Standard.Gegenüber konventionellen Heizgeräten wird mit der Brennwerttechnik eine höhere Energieausnutzung erreicht, da zusätzlich die in der Abluft enthalte-ne Wärme zur Gebäudebeheizung genutzt wird.Abgasrohr bzw. Schornstein sind so konstruiert, dass über einen Wärmeaustausch das warme Abgas das Heizungswasser vorwärmt (Abgaswärmetauscher).Beim Verbrennungsprozess entstehen weniger Rückstände an Kohlendioxid, Stickoxid und Schwefeldioxid als bei konventionellen Anlagen. Es entsteht aber ein schadstoffbelastetes Kondensat, das abgeführt werden muss.Praxismessungen bestätigen eine höhere Nutzung der Energie von Ø 10 % ge-genüber herkömmlichen Heizgeräten.• zur optimalen Energieeinsparung müssen die Heizanlagen richtig eingestellt sein und geregelt werden • Energieverluste werden durch eine gute Dämmung der Heizgeräte zusätzlich verringert • Brennwertgeräte arbeiten mit einer niedri-

gen Rücklauftemperatur am effektivsten (z.B. kombiniert mit Niedertemperatur-Heizflächen, wie Fußbodenheizung)Brennwertkessel können mit Gas oder Öl betrieben werden. Die Heizanlagen sor-gen für die zentrale Beheizung und die Warmwasseraufbereitung.Bei Ein- oder Zweifamilienhäusern kommen Brennwertkessel, Brennwertthermen oder hochleistungsfähige Kompaktanlagen mit integriertem Wasserspeicher zum Einsatz.BrennwertDer Brennwert gibt an, wieviel Wärme bei vollständiger Verbrennung entsteht, einschließlich der in den Abgasen gebundenen Wärmemenge.HeizwertMaßeinheit für die in einem Brennstoff enthaltene Wärmemenge. Der Heizwert ist niedriger als der Brennwert, da die in den Abgasen vorhandene Wärme nicht gerechnet wird.

SonnenenergienutzungDie Sonnenstrahlen lassen sich auf verschiedene Weise in Energie für den Haus-halt umsetzen. Hauptsächlich unterscheidet man die aktive Nutzung der Sonnen-energie in Form von Solarthermischen Anlagen und Photovoltaikanlagen sowie die vielfältigen Möglichkeiten zur passiven Nutzung der Sonnenenergie:• FensterWände mit Nordorientierung (Nord, Nordwest, Nordost) sollen relativ geringe Fensterflächen (unter 15%) aufweisen aber der Fensterflächenanteil der nach Süden gerichteten Fenster soll groß sein (zwischen 25 und 50%). So wird viel Solarenergie „eingefangen“, in den massiven Bauteilen des Hauses gespeichert und bei einer guten Wärmeschutzverglasung (zwei- oder dreifach) geht davon relativ wenig verloren. Die Fenster wirken wie ein Sonnenkollektor. • WintergärtenGlasvorbauten an der Südseite eines Gebäudes dienen ebenfalls einer passiven Solarnutzung. Der von der Sonne erwärmte Glasbau bildet einen vorgelagerten thermischen Puffer und er verhindert den Wärmeverlust an der angrenzenden Hauswand. Technisch ist es möglich, die erwärmte Luft zur Beheizung und Belüf-tung des Hauptgebäudes einzusetzen. • Transparente Wärmedämmung (TWD)Diese Wärmedämmstoffe verfügen einerseits über eine gute Wärmedämmwir-kung. Andererseits lassen sie sehr viel Sonnenlicht hindurch, welches die dahin-terliegenden Außenwände erwärmt. Transparente Wärmedämmungen können zur teilweisen Gebäudeheizung verwendet werden.Zur passiven Nutzung der Sonnenenergie führen also sinnvolle bauliche Maß-nahmen, Fremdenergie wird nicht hinzugefügt und als Wärmespeicher dienen die massiven Baumaterialien.

ZUR RICHTIGEN HEIZUNG GEHÖRT AUCH DIE RICHTIGE DÄMMUNG Dämmstoffesind wichtige Baumaterialien für Neubau, Um- und Ausbau sowie Sanierung. Vor allem durch bestehende Wärmeschutzverordnungen bzw. Energieeinsparverord-nungen als „Energiesparer“ von Bedeutung.• Schwerpunkte für Dämmaßnahmen: * Dämmung der Versorgungsleitungen (Rohrisolierung) * Außen -und Innenwän-de * Fußböden * Decken * Steil- und Flachdächer

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IHNEN STINKT ESin Ihren „vier Wänden“

Ihnen stinkt es wortwörtlich, denn in Ihren „vier Wänden“ riecht es muffig und Sie wissen nicht warum. Ihnen reicht es ständig krank zu sein und die Ärzte finden die Ursache für Ihre Beschwerden nicht? Oder sind Sie es leid, sich mit Ihrem Mie-ter oder Vermieter ständig über die Ursache des Schimmels in der Wohnung zu streiten?Dann rufen Sie uns jetzt an, wir helfen Ihnen weiter. Wir können die Situation grundsätzlich einschätzen, eine Diagnose abgeben und wenn nötig, mit unseren ausgebildeten Schimmel- und Bakterienspürhunden verdeckten Befall aufspüren. Aber auch bei dem was dann folgt, stehen wir Ihnen mit Rat und Tat und mithilfe unserer Kooperationspartner gerne zur Seite.Rufen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Homepage unter:www.schimmeldogtor.de oder www.schimmeldogtor.ch

Baumwollealternativer und nachwachsender Rohstoff. Wärmeleitfähigkeit mit etwa 0,040 W/(mk) recht günstig.Holzfaserdämmplattenwerden aus Nadelholzabfällen hergestellt. Die mit Wasser zu einem Brei ver-quollenen Fasern werden gepreßt und getrocknet. Sie sind anwendbar für die Dämmung von Dach, Außen- und Innenwänden. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei 0,045 W/(mk).Perlitist ein Schüttdämmstoff aus vulkanischem Gestein. Baubiologisch zu empfehlen. Der vulkanische Rohstoff wird gemahlen, auf 1000°C erhitzt und expandiert unter Dampfeinwirkung auf etwa das Zwanzigfache seines ursprünglichen Volumens.Die Körner werden als Schüttung zur Wärme- und Trittschalldämmung von Böden und Decken eingesetzt. Die Wärmeleitfähigkeit liegt im mittleren Bereich (0,1 bis 0,05 W/mK). Das Material ist nicht brennbar und umweltverträglich.Schafwolleist ein bekannter „alternativer“ Dämmstoff. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei 0,040 W/(mk). Es wird reine Schurwolle verwendet, allerdings werden diese mit Flammenhemmer z.B. Borate, behandelt.Zellulose-Flockensind eine pflanzliche Schüttung, hergestellt aus Altpapier. Wärmeleitfähigkeit mit etwa 0,040 W/(mk) recht günstig.BlähtonGrundlage ist der Naturstoff Ton. Der Ton wird in einem speziellen Brennverfahren bei Temperaturen von 1200°C aufgebläht. Die organischen Reste in den kleinen Tonkügelchen verbrennen dabei vollständig und an ihrer Stelle entstehen Luft-kammern, die keine Verbindung untereinander haben. Dieser Baustoff erreicht gute Wärmedämm- und Speichereigenschaften. (Bei einer Außenwandstärke von 36,5 cm wird ein k-Wert von 0,33W/m2K erreicht) Blähtonsteine sorgen für ein gesundes Raumklima. Bei einer guten Wärmedämmung kann trotzdem Dampf diffundieren, so dass Feuchteschäden vermieden werden.• Blähtonsteine: wärmedämmend • gute Wärmespeichereigenschaften • nicht brennbar (Brandschutzklasse A1) • frostunempfindlich • baubiologisch unbe-denklich • widerstandsfähig gegen Laugen und Säuren • leicht, fest, formstabil • leicht zu verarbeiten, problemlos zu fräsen und zu schlitzen.Mineralwollebzw. künstliche Mineralfasern (KMF) bestehen aus verschiedenen Rohstoffen, wie Quarz, Soda, Kalkstein oft auch bis zu 70% Altglas. Geringe Wärmeleitfähig-keit von etwa 0,035 W/(mk).Mineralwolle muß vor Kondensatfeuchte geschützt werden, da sonst die Wär-meleitfähigkeit deutlich ansteigt (PE-Folien, Aluminiumfolien). Gut geeignet zur Dämmung von Dach, Wand, Decke, Fußboden, Fassade. Dabei relativ preiswert.Im verbauten Zustand gesundheitlich unbedenklich. Bei der Verarbeitung können jedoch einige Produkte krebserregend sein, insbesondere, wenn sie nicht der technischen Richtlinie TRGS 950 entsprechen.Polyurethan- Hartschaum (PUR)ein Erdölprodukt; bei der Herstellung werden Treibmittel eingesetzt;• sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit von nur etwa 0,025 bis 0,04 W/mK • leicht entflammbar, so daß Flammhemmer zugesetzt werden • für fast alle Dämmarten einsetzbarPolystyrolhartschaumist ein zäher und harter geschlossenzelliger Schaumstoff und als solcher in zwei Varianten erhältlich: als Partikelschaum (Styropor) oder als Extruderschaum. Das Styropor entsteht durch Aufschäumen von Polystyrolgranulat, das sich durch die Wärmeentwicklung verklebt. Das Treibmittel Pentan expandiert bei Temperatu-ren oberhalb 90°C und bläht als Grundmaterial zu Partikelschaum auf.Das Dämmaterial aus Polystyrolhartschaum wird in Plattenform geliefert:• niedrige Wärmeleitfähikeit von nur etwa 0,03 W/mK • gesundheitlich unbe-denklich • „schwer“ bis „normal entflammbar“Schaumglas(auch als Foamglas bekannt) besteht aus silkatischem Glas, das unter Zusatz von Treibmitteln aufgeschäumt wird. Geringe Wärmeleitfähigkeit (ca. 0,040 W/(mK)). Eignet sich zur Dämmung von Kellerwänden, Bodenplatten oder Flachdächern.Beim Verarbeiten - Brechen, Schneiden - entsteht fauliger Geruch, da neben Koh-lendioxid auch Schwefelwasserstoff freigesetzt wird.Wasserunempfindlich, diffusionsdicht und extrem druckfest. In der höchsten Baustoffklasse A1 „nicht brennbar“ eingestuft. ökologisch und gesundheitlich unbedenklich. Nachteil: wesentlich teurer als z.B. Mineralwolle.

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FREUDE AM GESTALTEN : DESIGN UND INNOVATION STEHEN IM MITTELPUNKTBirkenmeier Ausstellungspark auf dem Firmengelände in Breisach-Niederrimsingen

„Freude am Gestalten“ heißt die Produktphilosophie der Birkenmeier Stein + Design GmbH & Co. KG aus Breisach-Niederrimsingen. Gelebt und realisiert wird dieses Wort in mehreren Marken und Produktlinien. So steht die Marke Birkenmeier Stein + Design für anspruchsvolle Außengestaltung, innovative Pro-duktideen. Attraktive Gestaltung und eine hohe Qualität der Produkte haben das Unternehmen zu einem Trendsetter für exklusive Betonsteinplatten und Beton-steinpflaster werden lassen. Dabei steht neben dem Design auch die Innovation im Mittelpunkt der Produktentwicklung. Mit der CleanTop-Beschichtung hat Bir-kenmeier eine Technologie entwickelt, die bei verschiedenen Platten und auch

Pflastersystemen dem Verschmutzungs- und Verwitterungsprozess effektiv ent-gegen wirkt und die zeitnahe Pflege und Reinigung erheblich vereinfacht. Neue Ideen für eine exklusive Flächenbefestigung oder das etwas andere Sonntags-erlebnis finden sich im Birkenmeier Ausstellungspark auf dem Firmengelände in Breisach Niederrimsingen, Industriestraße 1. Auf der zwei Hektar großen Aus-stellungsfläche finden Bauherren und Architekten, Gartenbauer und Planer die richtigen Impulse für ihr Projekt. Der Ausstellungspark ist der größte seiner Art in ganz Deutschland.Birkenmeier Stein + Design GmbH & Co. KG, www.birkenmeier.de

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Fotografien aus der Bodenseeregion für Prospekte, Plakate, Internet und für die Verschönerung Ihres Büros, Ihrer Praxis oder Ihres Hauses.

Großes Archiv vorhanden.Ständige Ausstellung in der MO1ART-Galerie (www.mo1art.de)Ich feue mich auf Ihre Anfragen.

Edition FotoArt Anneros TrollMozartstraße 1, D-78256 SteißlingenTelefon 0049(0)7738 / 92960Telefax 0049(0)7738 / [email protected]

Faszination Bodensee-Landschaft

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Berufsbegleitende BWL - StudiengängeBachelor und MBA in der Region

Weiterbildungen auf hohem Niveau

Für Unternehmer, Führungs- und Fachkräfte• Studium auch ohne Abitur, aber mit Berufserfahrung• Ohne Umwege in drei Jahren zum Bachelorabschluss• Staatlich anerkannt und FIBBA akkreditiert• Berufsbegleitendes Studium: Vorlesungen ca. einmal im Monat am Freitagnachmittag und Samstag• Wir vermitteln Managementwissen für die Praxis• Klein, aber fein - flexible Studienorganisation• Unterstützung bei der Klausurvorbereitung und Hilfestellung bei den schriftlichen Arbeiten• Ausgesuchte, engagierte Dozenten• Vielfältige Kontakte in die Wirtschaft, Betriebsbesichtigungen, Exkursionen im In-und Ausland• Optimale Lernatmosphäre, langjährige Erfahrung• Berücksichtigung Ihrer Termine bei der Planung

Wir laden Sie gerne zu einer Vorlesung ein und vermittelnKontakte zu Studenten und Absolventen.

• Führungspsychologie• Industrielle Technik für Betriebswirte• Grundlagen der Betriebswirtschaft (Europäischer Wirtschaftsführerschein)• Projektmanagement• Strategische Unternehmensführung• Pressearbeit und Werbetexten für Ihr Unternehmen• Foren zum Erfahrungsaustausch z. B. im Bereich Unternehmensführung, Personalmanagement, Projektmanagement, Marketing, Sozialwirtschaft• Studium Generale: Unser kostenloses Vortragsprogramm für alle, die gerne über den eigenen Tellerrand hinausschauen

Wir machen Unternehmen und Führungskräfte erfolgreicher.

Weitere Informationen:Ute und Berthold Villing, Business School Alb-SchwarzwaldTel.: +49-(0)7426-931 98 75, [email protected], www.bs-as.de

Studienorte: Rottweil, Wilhelmshall 36 sowie BalingenPost und Verwaltungsadresse: Königsheimer Str. 15, 78559 Gosheim(bitte beachten Sie auch den Bericht auf Seite 34)