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STB magazin E 8285, Heft 01/2010, 60. Jahrgang für Turnen Gymnastik Sport TERMINE, PROJEKTE UND EVENTS Jahr 2010 Worauf müssen sich die Vereine einstellen? Rechtzeitige Planung erleichtert die Arbeit. STB forderte beim Stuttgarter Sportkongress u. a. die Weiterentwicklung des Solidarpaktes. Seite 4 Seite 14

STB Magazin Januar 2010

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STB Magazin Januar 2010

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STB magazin

E 8285, Heft 01/2010, 60. Jahrgang

für Turnen Gymnastik Sport

Termine, ProjekTe und evenTs

Jahr 2010

Worauf müssen sich die Vereine einstellen? Rechtzeitige Planung erleichtert die Arbeit.

STB forderte beim Stuttgarter Sportkongress u. a. die Weiterentwicklung des Solidarpaktes.

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VeRAnSTAlTungen• Erfolgreiche STB-Athleten

beim EnBW Turn-Weltcup • Finale der Champions Trophy

krönte erfolgreiches Konzept

AuS dem VeRBAnd• STB-Bestandserhebung:

Turnen weiter Nr. 1• Deutscher Turntag wählte

sein neues Präsidium• Turngala tourt durch

13 Städte in BW• Lea Toran Jenner aus Ulm

turnte bei den Aerobic-EM• Rudolf Spieth wäre am 2. 11.

100 Jahre alt geworden• Nachruf für H.-J. Gögelein• Oliver Amann gewann bei

Trampolin-WM Bronze• Beispielhaftes Sportprojekt

der Ostalbhurgler

BIldung• Freie Plätze bei Lehrgängen• 15 neue Übungsleiter für das

Kinderturnen ausgebildet

TuRnen!• Turnen: Deutschlandpokal

des Nachwuchses • Rhönrad: Landesmeister-

schaft und Pokalwettkämpfe• Gymnastik: Landesfinale und

Pokalwettkampf für Gruppen

gYmWelT• Dance: B-Lizenz für 16 neue

Kampfrichterinnen• Rope Skipping: Erfolg für die

Unterboihinger in Paris

KIndeRTuRnen• Kinderturnstiftung sucht

weitere Partner

VIelFAlT• Landeslehrgang der Spiel-

leute in Biberach

AuS den TuRngAuen

VORSCHAu• Termin vormerken für RSG-

EM und Cottbus-Weltcup! • Impressum

E d i t o r i a l

Beteiligen Sie sich an der STB-Bildungsoffensive 2010!

Liebe Turnfreundinnen und Turnfreunde,

ein ereignisreiches Turnjahr 2009 liegt hin-ter uns. Mit vielen Wettkämpfen und Veran-staltungen im Land, mit dem Internationa-len Deutschen Turnfest, dem GymFestival, dem Landeskinderturnfest, der Champions Trophy der Turner, dem EnBW Turn-Welt-cup und dem 7. Stuttgarter Sportkongress hat ein Highlight das nächste gejagt.

In der Weihnachtszeit und über den Jahres-wechsel tourt wieder die TurnGala durch ganz Baden-Württemberg, um Sie unter dem Motto „Elements“ zu verzaubern. Und im März 2010 folgt schon der nächste Höhe punkt, den Sie sich rot im Kalender anstreichen sollten. Der Kinderturn-Kon-gress der Kinderturnstiftung Baden-Würt-temberg lädt vom 12.–14. März Übungslei-ter, Erzieher, Lehrer, Eltern und alle anderen Interessierten ins SpOrt Stuttgart ein, sich über das Thema „Kinderturnen macht clever & fit“ zu informieren und dafür zu sensibili-sieren.

Im Jahr 2010 startet der Schwäbische Turnerbund eine große „Bildungsoffensive“. Denn: Wir alle sind mitverantwortlich für die Entwicklung unserer Vereine. Deshalb for-dere ich Sie auf: Stärken Sie mit Ihrer Teil-nahme an unserem Aus-, Fort- und Weiter-bildungsangebot Ihren Verein und machen Sie sich fit für kommende Aufgaben. Der Kinderturn-Kongress beispielsweise stellt Ihnen neue Projekte wie die „Bewegte Kommune“ der Kinderturnstiftung vor, die Ihnen fachlich, organisatorisch und strate-gisch einen Wissensvorsprung und damit Zukunftsfähigkeit garantieren.

Nutzen Sie unser nachhaltiges Bildungs-angebot auch, um Übungsleiter zu quali-fizieren und Ihre Mitarbeiter für das Jahr 2010 und darüber hinaus zu befähigen, Ihre Mitglieder mit innovativen Angeboten und höchster Qualität zu überzeugen.

Herzlichst, Ihr

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Titelbild: Die 20-jährige Tübingerin Kim Bui war beim EnBW Turn-Weltcup in Stuttgart die erfolgreichste Turnerin – sie gewann am Barren, wurde Zweite am Boden und Dritte am Sprung. Außerdem holte sie mit dem Turnteam Stuttgart/Ulm beim Finale in Karlsruhe den Deutschen Mannschaftsmeistertitel 2009. Foto: Michael Weber

Rainer Brechtken

STB-Präsident

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Acht exzellente Mehrkämpfer begeisterten am 15. November beim Finale der Champions Tro-phy das Publikum in der Stuttgarter Porsche-Arena. Den Gesamtsieg holte sich der Russe Ma-xim Deviatovski (Mitte) vor Fabian Hambüchen. Foto: Michael Weber

erfolgreiche Champions TrophyDie Premiere der Champions Trophy 2009 war ein Erfolg. Dieses Fazit zog STB- und DTB-Präsident Rainer Brecht-ken nach dem großen Finale dieser Vierer-Serie in der Porsche-Arena von Stuttgart. Ob diese hochdotierte Serie der weltbesten Mehrkämpfer 2010 ihre Fortsetzung fin-det, werden erst die Verhandlungen mit dem Fernsehen zeigen.

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W I e , W O , WA n n ? d I e W I C H T I g S T e n T e R m I n e d e S J A H R e S I m Ü B e R B l I C K

Das Jahr 2010 hat begonnen, die nächsten Veranstaltungen des STB stehen an. Wir wollen Ihnen mit unserer Auflistung helfen, sich rechtzeitig zu informieren und anzumelden. Alle Veranstaltungen und detaillierten Informationen finden Sie in unserem Internetauftritt www.stb.de oder im Jahresprogramm 2010. Falls Sie kein Jahresprogramm erhalten haben, senden Sie uns dafür einen an Sie adressierten und frankierten (1,45 Euro) A4-Rückumschlag zu. Bitte schicken Sie dies an die Geschäftsstelle: Schwäbischer Turnerbund e.V., Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart.

Anmelden leicht gemacht!

KIndeRTuRn-KOngReSS 201011.–13. märz, StuttgartAnmeldung:Frühbucherrabatt bis zum 31.01.2010Meldeschluss 28.02.2010

gYmWelT COnVenTIOn TOuR PIlATeS und YOgA24. April, StuttgartAnmeldung:Frühbucher bis 01.03.2010Meldeschluss bis 24.03.2010Nachmeldung mit Nachmeldegebühr bis zum 10.04.2010

lAndeSTuRnFeST deS BTB und STB2.–6. Juni, OffenburgAnmeldung bis zum 01.03.2010Festkarte Erwachsene 30 EuroDie einzelnen Meldegebühren und Über-nachtungskosten können Sie der Aus-schreibung unter www.stb.de entneh-men

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FA C H l I C H e Q u A l I T ä T d e R A n g e B O T e S T ä R K T d e n V e R e I n

anmeldungAlle Anmeldungen können Sie bequem im Internet unter www.dtb-gymnet.de, oder telefonisch unter 0711/28077-200 tätigen.

www.dtb-gymnet.de

enBW TuRn-WelTCuP /28. dTB-POKAl12.–14. november, StuttgartTicketpreise:Einzelkarten von 5-30 EuroDauerkarten von 25-60 EuroDer Vorverkauf beginnt im Juni 2010Tickets unter www.easyticket.de oder unter www.stb.de

TuRngAlA 2010/201127.12.– 9. 1. 2011In 13 Orten in ganz Baden-WürttembergTicketpreise: 7,50 – 25 EuroDer Vorverkauf beginnt im Juni 2010Tickets unter www.easyticket.de oder unter www.stb.de

lAndeSKIndeRTuRnFeST 9.–11. Juli, RavensburgBei Buchung bis 1. Mai:3-Tages-Turnfest-Karte (Freitag bis Sonntag)für Kinder 42,00 EURfür Betreuer/innen, Kampfrichter/innen,Helfer/innen 32,00 EUR

2-Tages-Turnfest-Karte (Samstag bis Sonntag)für Kinder 38,00 EURfür Betreuer/innen, Kampfrichter/innen,Helfer/innen 28,00 EUR

1-Tages-Turnfest-Karte (Samstag o. Sonntag)für Kinder 24,00 EURfür Betreuer/innen, Kampfrichter/innen*,Helfer/innen* 14,00 EUR

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STB magazin 01/2010

STB-WeTTKämPFe VOn FeBRuAR BIS mAI 2010Sportart Veranstaltung von bis OrtFaustball Württembergische Meisterschaft Jugend A (Halle) 30.01.2010 30.01.2010 n.n.Faustball Württembergische Meisterschaft Männer (Halle) 31.01.2010 31.01.2010 CalwFaustball Wü MS M 35/45/55/Fr.30 (Halle) 31.01.2010 31.01.2010 diverse OrteFaustball Württembergische Meisterschaft Frauen (Halle) 31.01.2010 31.01.2010 HohenklingenFaustball Württembergische Meisterschaft Jugend C (Halle) 31.01.2010 31.01.2010 n.n.Prellball Württ. Meisterschaft Jugend 31.01.2010 31.01.2010 ReutinFaustball Württembergische Meisterschaft Jugend D (Halle) 06.02.2010 06.02.2010 n.n.Faustball Süddeutsche Meisterschaft B-Jgd m + w 06.02.2010 07.02.2010 SchwabenFaustball Württembergische Meisterschaft Jugend E (Halle) 07.02.2010 07.02.2010 n.n.Faustball Bundesmeisterschaft M60 19.02.2010 21.02.2010 TSG StuttgartFaustball Süddeutsche Meisterschaft M45 20.02.2010 21.02.2010 SchwabenGerätturnen STB Liga männlich 1. Wettkampftag 27.02.2010 28.02.2010 diverseGerätturnen STB Liga weiblich 1.Wettkampftag 27.02.2010 28.02.2010 diverse

Wü MS Einzel/ Team +Pokal 27.02.2010 28.02.2010 n.n.WK-Gymnastik Gym-Cup 1 + 2 06.03.2010 06.03.2010 n.n.WK-Gymnastik Landesfinale Synchron-WK 06.03.2010 06.03.2010 n.n.Aerobic offene BW-Meisterschaften 06.03.2010 07.03.2010 n.n.Gerätturnen STB Liga männlich 2. Wettkampftag 06.03.2010 07.03.2010 diverseGerätturnen STB Liga weiblich 2.Wettkampftag 06.03.2010 07.03.2010 diverseRSG Internationales Turnier 06.03.2010 07.03.2010 Schmiden

STB-Kinderturnkongress 12.03.2010 14.03.2010 SpOrt StuttgartTrampolin Württembergische Meisterschaften Einzel 13.03.2010 13.03.2010 n.n.Trampolin Württembergische Meisterschaften Mannschaft 13.03.2010 13.03.2010 n.n.Gerätturnen STB Liga männlich 3. Wettkampftag 13.03.2010 14.03.2010 diverseGerätturnen STB Liga weiblich 3.Wettkampftag 13.03.2010 14.03.2010 diversePrellball Masters Prellball 20.03.2010 21.02.2010 FreiburgRSG Pokalwettkampf Einzel 20.03.2010 20.03.2010 n.n.Gerätturnen STB Liga männlich 4. Wettkampftag 20.03.2010 21.03.2010 diverseGerätturnen STB Liga weiblich 4.Wettkampftag 20.03.2010 21.03.2010 diverseRSG Wü MS Einzel 21.03.2010 21.03.2010 n.n.Gerätturnen STB Liga männlich 5. Wettkampftag 27.03.2010 28.03.2010 diverseGerätturnen STB Liga weiblich Ligafinale 27.03.2010 28.03.2010 diverseFaustball Bundesmeisterschaft B-Jgd m + w. 27.03.2010 28.03.2010 FriedrichshafenGerätturnen STB-Ligafinale männlich 17.04.2010 17.04.2010 RottweilGymastik/Tanz Landesfinale Wettbewerb 17.04.2010 17.04.2010 NeuhausenDance Landesquali Deutschland-Cup 17.04.2010 17.04.2010 NeuhausenGymnastik/Tanz Pokalwettbewerb Kinder 17.04.2010 17.04.2010 NeuhausenGymnastik/Tanz Wü MS 17.04.2010 17.04.2010 NeuhausenGerätturnen Regiofinale 1 P-Stufen Einzel 17.04.2010 18.04.2010 TG OstwürttembergGerätturnen Regiofinale 2 P-Stufen Einzel 17.04.2010 18.04.2010 TG NordschwarzwaldGerätturnen Regiofinale 3 P-Stufen Einzel 17.04.2010 18.04.2010 MetzingenGerätturnen Regiofinale 4 P-Stufen Einzel 17.04.2010 18.04.2010 Riedlingen/DonauTGM/TGW Regiofinale Nord 18.04.2010 18.04.2010 ReichenbachWK-Gymnastik Regiofinale 1 24.04.2010 24.04.2010 n.n.WK-Gym Regiofinale 2 24.04.2010 24.04.2010 n.n.TGM/TGW Regiofinale Süd 25.04.2010 25.04.2010 EbersbachRSG Wü MS Gruppen u. Duos 01.05.2010 01.05.2010 SchwenningenRhönrad BW-Pokalwettkämpfe Paarturnen+ Musikkür L6/L7 08.05.2010 08.05.2010 HaubersbronnGerätturnen Internationaler Spieth-Cup 08.05.2010 09.05.2010 BerkheimGerätturnen Schwabenpokal weiblich 08.05.2010 09.05.2010 BerkheimWK-Gymnastik Landesfinale Einzel 15.05.2010 15.05.2010 n.n.RSG Pokalwettkampf Talentsichtung 15.05.2010 15.05.2010 TübingenTrampolin Württembergischer Pokalwettkampf der P-Klasse 15.05.2010 15.05.2010 n.n.Gerätturnen Landesfinale P-Stufen Einzel 15.05.2010 16.05.2010 DonzdorfVom 12. bis 28. Februar finden in Vancouver die Olympischen Winterspiele statt.

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J A H R e S A u S B l I C K d e R d e u T S C H e n T u R n e R I n n e n

Nach dem sehr guten Abschneiden von Anja Brinker (TV Herkenrath) mit der Bronzemedaille am Stufenbarren bei den Europameisterschaften 2009 in Mailand und dem Finaleinzug von Kim Bui (TSG Tübingen) am Sprung, konnten die Tur-nerinnen bei den Weltmeisterschaften in London die gesteckten Ziele leider nicht erreichen. Prinzipiell stand das vergan-gene Jahr im Zeichen der Heranführung junger Talente an die Nationalmannschaft und der Rekonvaleszenz der Leistungs-trägerinnen Oksana Chusovitina (TT To-yota Köln), Marie-Sophie Hindermann (TSG Tübingen) und Joeline Möbius (TuS Chemnitz-Altendorf).

Dies ist gelungen, und alle Turnerinnen sind auf dem besten Weg, die Ziele 2010 anzugehen. Mit Oksana, Kim, Anja, Ma-rie-Sophie, Joeline und den Youngstern Elisabeth Seitz (TG Mannheim) und Maike

N Roll (TG Söllingen) stehen die Leistungs-trägerinnen für die neuen Nationalmann-schaftsaufgaben bereit. Im Anschlussfeld werden die „Neu-Seniorinnen“ Pia Tolle (TSG Tübingen), Giulia Hindermann (TSG Tübingen), Lisa-Katharina Hill (TuS Chem-nitz-Altendorf) und Ruby van Dijk (TV Her-kenrath) internationale Luft schnuppern können.

Der Schwerpunkt des Jahres 2010 wird für uns Turnerinnen in der Entwicklung der D- (Schwierigkeitsgrad) und E-Note (tech-nische Ausführung) liegen, wobei der E-Note eine noch größere Bedeutung zu-kommen wird. Neben der Verbesserung der konditionellen Voraussetzungen steht unter anderem die Gestaltung neuer Bo-denchoreographien an, um den gestie-genen Anforderungen des Code de Poin-tage (Wertungsvorschriften) in Bezug auf die Präsentation wenig Abzugsmöglich-keiten zu bieten.

HöHePunKTe em und Wm und uSA-TRAInIngSlAgeRDie Höhepunkte des Jahres werden die Europameisterschaften im April in Bir-mingham (GBR) und die WM Mitte Ok-tober in Rotterdam (NED) sein. Um sich auf diese Aufgaben optimal vorbereiten zu können, wird sich die Mannschaft An-fang April in Lilleshall (GBR) gemeinsam mit den Britinnen auf die EM vorbereiten und Anfang August zu einem Trainingsla-ger mit den US-Girls im Trainingszentrum in Houston (USA) reisen. Interessant und spannend wird für eine Juniorin die erst-

Dmals ausgetragenen Olympischen Spiele der Jugend im August in Singapur wer-den. Die besten 14 europäischen Junio-rinnen (eine pro Nation) werden sich mit den Turnerinnen der ganzen Welt mes-sen.

Diese Juniorinnen werden 2011 den Nationalmannschaften für die Qualifika-tion zu den Olympischen Spielen 2012 zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund wird auf der Förderung dieser Altersklasse (Jahrgang 95) ein ganz besonderes Au-genmerk liegen.

Neue Aufgaben und höhere Anforderungen Von DTB-Cheftrainerin Ulla Koch

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Die wichtigsten Termine 201006.03. 1. JEM- und EM-Quali in Kienbaum 12.-14.03. Turnier der Meister (Weltcup) in Cottbus 27.03. 2. JEM- und EM-Quali in Köln 10./11.04. Länderkampf (und Juniorenländerkampf) GBR–GER in Lilleshall 28.04.–02.05. (Junioren-)EM in Birmingham 26.06. Juniorenländerkampf (AK 12/13) in Frankreich 27.06.–07.07. Trainingslager in den USA 15.–26.08. Olympische Spiele der Jugend in Singapur 28.08. 1. WM-Quali, Ort noch unbekannt 11./12.09. Deutsche Meisterschaften in Berlin (2. WM-Quali) 25.09. Länderkampf in Schaffhausen 17.–24.10. Weltmeisterschaften in Rotterdam 12.–14.11. EnBW-Weltcup/ DTB-Pokal in Stuttgart

Kim Bui, Weltcupsiegerin beim EnBW Turn-Weltcup 2009 in Stuttgart, will auch in die-sem Jahr bei den EM und WM einiges zu lachen haben. Foto: Michael Weber

Die „Neu-Seniorin“ Pia Tolle von der TSG Tübingen wird sich in diesem Jahr auf der internationalen Turnbühne bewähren dürfen. Foto: Qingwei Chen

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J A H R e S V O R S C H A u I m T R A m P O l I n T u R n e n

Nach der WM ist vor der EM – wir Tram-polinturner befinden uns bereits in der Vorbereitung auf die Europameister-schaften, die vom 20. bis zum 24. Ap-ril in Varna (BUL) ausgetragen werden. 2010 wird das erste Jahr sein, in dem wir zwei große Meisterschaften haben wer-den, da zum ersten Mal auch eine so-genannte Einzel-WM ausgetragen wird. Diese WM, die vom 11. bis 14. Novem-ber in Metz (FRA) stattfindet, ersetzt das Worldcup-Finale und beinhaltet Entschei-dungen in den Disziplinen Trampolin Ein-zel, Synchron, Doppelminitramp Einzel und Tumbling Einzel.

In der Zielsetzung ist sicher die WM für uns entscheidender im Hinblick auf die Vorbereitung für die Ausscheidungswett-kämpfe der Olympischen Spiele 2012. Daher werden auch die Qualifikationskri-terien für die diesjährige WM höher an-gesetzt als für die EM, bei der wir mög-lichst mit einem kompletten, schlagkräfti-gen Team an den Start gehen wollen.

medAIllenCHAnCen In Allen dReI dISZIPlInenFür die EM gelten deshalb folgende Ziel-setzungen: Bei den Männern wollen wir in allen drei Disziplinen (Einzel, Mann-schaft und Synchron) einen Finalplatz er-ringen. Chancen auf Medaillen gibt es in allen drei Disziplinen. Die Hoffnungen ru-hen vor allem auf Martin Gromowski (MTV Bad Kreuznach), der sich langsam aber sicher immer näher an die Weltspitze he-ranturnt. Ich hoffe darauf, dass sich auch der eine oder andere jüngere Athlet (wie Daniel Schmidt – Bramfelder SV, Christo-pher Schüpferling – TV Erlangen etc.) in der Qualifikation einen Platz im Team er-kämpfen kann.

Interessant wird sein, ob Henrik Steh-lik (TGJ Salzgitter), der seinen Wiederein-stieg nach einer Studienpause plant, so früh im Jahr bereits zu alter Leistungs-stärke zurückfinden kann. Falls ja, dann kann er eine Hauptstütze eines guten Teams darstellen. Aber auch Dennis Lu-xon (TGJ Salzgitter) und Karsten Kuritz (TSB Schwäbisch Gmünd) wollen sich wieder beweisen und sich ins Team tur-nen, so dass ein spannender interner Wettkampf zu erwarten sein wird.

Redaktion: Torsten Hartmann Tel. +49

N

F

069/67801-124 E-Mail: [email protected] DTB-Info

Bei den Frauen werden voraussichtlich folgende Kandidatinnen um einen Platz im Team kämpfen: Die WM-Starterinnen Jessica Simon (MTV Bad Kreuznach), Ca-rina Baumgärtner (MTV Bad Kreuznach) und Sarah Syed (TV Weingarten), aber auch Lara Hüninghake (TGJ Salzgitter), Sarah Eckes (MTV Bad Kreuznach) und Alexandra Kohler (MTV Bad Kreuznach) sind in der Lage, die von mir aufgestell-ten Kriterien zu übertreffen. Ein Platz im Teamfinale der besten fünf Teams wäre ein riesiger Erfolg und liegt im Bereich des Möglichen. Darüber hinaus hoffen wir auf eine Platzierung in der Nähe des Finales (der besten acht) und auf ein bis zwei wei-tere Platzierungen unter den besten 15 bis 20 Athletinnen im Einzel. Chancen auf einen Finalplatz im Synchronturnen be-stehen ebenfalls, wobei die Zusammen-stellung der Paare noch nicht feststeht.

BeI den Wm möglICHST eI-nen FInAlPlATZ eRReICHenFür die WM fokussieren wir uns vor al-lem darauf, mit ein bis zwei Männern wie-der ganz nahe an einen Finalplatz im Ein-zel heranzurücken und einen davon mög-lichst unter die besten acht Athleten zu platzieren. Natürlich spielen in meinen Gedanken vor allem Martin Gromowski und der bis dahin hoffentlich wieder auf altem Niveau stabil turnende Henrik Steh-lik die Hauptrolle. Aber wir wollen natür-

Flich im Jahresverlauf weitere Athleten be-fähigen, eine WM-reife Leistungsfähig-keit zu erlangen und diese dann auch im Wettkampf abrufen zu können.

Durch die Teilnahme an diversen World-cups mit unterschiedlichen Zielrichtungen und Besetzungen wollen wir eine höhere Dichte an wichtigen internationalen Ver-gleichsmöglichkeiten dazu benutzen, Wettkampfhärte und Stabilität zu errei-chen.

Neue Herausforderungen –die Spitze stets im Blick Von Cheftrainer Michael Kuhn

a u F e i n e n B l i C k

Die wichtigsten Termine 201003. 04. Länderkampf in Birmingham (GBR) 09.–10. 04. Weltcup in Ghent (BEL) 20.–2. 04. EM in Varna (BUL) 09.–12. 06. Weltcup “Nissen Cup” in Davos (SUI) 26. 06. Finale der Bundesliga, Ort steht unbekannt 01.–05. 07. Weltcup in Wroclaw (POL) 14.–26. 08. Olympische Jugendspiele in Singapur 03.–04. 09. Weltcup in Albacete (ESP) 15.–19. 09. Weltcup in Astrakhan (RUS) 22.–26. 09. Weltcup in Loule (POR) 01.–02. 10. DM Einzel und Synchron in Münster (Westfalen) 08.–09. 10. Weltcup in Salzgitter (GER) 27.–28. 10. DM Mannschaft, Ort steht unbekannt 11.–14. 11. WM in Metz (FRA) 17.–19. 11. World Age Group Competitions in METZ (FRA)

Sarah Syed (li.) vom TV Weingarten wur-de 2009 in Frankfurt Deutsche Vizemeiste-rin hinter Jessica Simon (Mitte) und vor Ale-xandra Kohler (beide Bad Kreuznach). Foto: Volker Minkus

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Markus Kubicka hat sichtlich Spaß. Der Trampolinturner des Bundesstützpunktes in Ruit fliegt mit waghalsigen Figuren in die neue Hochgrube der Sporthalle. Wie ein Flughörnchen segelt der Turner mit brei-tem Grinsen im Gesicht in die Schaum-stoff-Schnitzel. „Das Schwierigste dabei ist das Rauskommen“, scherzt Kubicka.

Der Leiter der Sportschule Ruit, Vol-ker Stark, steht daneben und blickt stolz durch die Halle. „Als diese Halle 1977 er-baut wurde, war sie topmodern. Hier hat Eberhard Gienger damals Reckübungen über einer Schnitzelgrube vollführt“, er-klärt Stark.

In den vergangenen 32 Jahren aller-dings hat die alte Halle gelitten. Nach-dem dann 1999 das Kunst-Turn-Forum in Stuttgart eröffnet wurde und die Kader-athleten ins Neckartal abzogen, dämmer-te sie vor sich hin – im wahrsten Sinne des

M

S P O RT S T ä T T e n B A u – S A n I e R u n g d e R H A l l e I n R u I T

Die Hochgrube kommt in Ruit vor dem Fall1977 erbaut, war die Halle der Sportschule Ruit arg in die Jahre gekommen. Doch nun wurde sie mit einer Investition in Höhe von 380.000 Euro saniert – und hat neben neuen Sportgeräten eine innovative Schnitzelgrube für die Trampolinturner.

Wortes. „Die Heizung und die Belüftungs-anlage waren eine Katastrophe. Da war dermaßen viel Staub in der Halle, dass man kaum die Hand vor Augen gesehen hat“, erklärt Stark. „Als wir mit der Sanie-rung begonnen haben, waren viele der Geräte marode und nicht mehr betriebs-sicher. Die Trampolinturner mussten teil-weise sogar mit einem Schal um den Hals springen, damit sie von der alten Lüftung nicht krank wurden. Von den Energieko-sten gar nicht zu reden.“

Stark war schon bei seinem Amtsan-tritt 2006 klar: Wenn die Halle weiter be-stehen solle, müsse man dringend etwas tun. „Und dieser Kraftakt ist uns gelun-gen, auch wenn es nicht ganz leicht war“, betont der Sportschulchef.

380.000 Euro hat die Sanierung gekos-tet, davon 250.000 Euro für die energeti-sche Sanierung und 130.000 Euro für die

Ausstattung mit neuen Geräten und der innovativen Hochgrube. Diese ermöglicht es den Trampolinern, ohne Risiko neue Elemente zu turnen. Finanziert wurde das Projekt mit Zuschüssen des Landes und Bundes in Höhe von 190.000 Eu-ro, der Württembergische Landessport-bund (WLSB) gab 40.000 Euro dazu, die Sportschule selbst finanzierte landesun-terstützt 150.000 Euro. „Uns haben die Vereine und die Kinderturn-Schulen mit ehrenamtlicher Arbeit im Wert von über 30.000 Euro unterstützt. Ohne diese Hilfe wäre es nicht gegangen“, sagt Stark.

Die Vereine und die Kinderturn-Schulen spielen auch im neuen Nutzungskonzept eine wichtige Rolle. Zu jeweils 25 Prozent nutzen zwei Kinderturn-Schulen und 16 Vereine die Halle. Die anderen 50 Prozent der Nutzung teilen sich die Sportschule mit Trainer-Lehrgängen und der Bundes-stützpunkt der Trampolinturner zu glei-chen Teilen. „Wir haben wieder eine Ba-sis in den Vereinen vor Ort, mit der wir das Talentpotenzial der Region ausbau-en können“, erklärt Stark.

Als Ruit noch Landesleistungszentrum für das Turnen war, haben sich hier unter anderem Kim Bui und Marie-Sophie Hin-dermann ihre turnerischen Grundlagen erarbeitet. „Wir wollen wieder die Kinder-stube für den Olympiastützpunkt werden, das ist eines unserer Ziele“, sagt Stark. Um dieses zu erreichen, hat die Sport-schule mit der neuen Halle eine sehr gu-te Grundlage geschaffen.

Trampolinturner Markus Kubicka genießt die Sprünge in die neue Hochgrube.

Nach staubigen Zeiten herrscht wieder klare Sicht in der Halle der Sportschule Ruit.

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STB magazin 01/201010

„Fliegende“ Turnerinnen und Turner, Akro-baten mit Bodenhaftung, tanzende Gym-nastinnen, quirlige Kinder, kunstfertige Jongleure – sie verkörperten bei der Turn-Gala 2009/2010 die vier Elemente Luft, Erde, Feuer und Wasser. STB und BTB präsentierten vom 27. Dezember 2009 bis zum 9. Januar 2010 in 13 Städten des Landes und mit 15 Vorstellungen ihre zweieinhalbstündige Show „ELEMENTS“, die mit Höhepunkten aus Gymnastik, Tur-nen und Tanz nur so gespickt war.

Schlag auf Schlag begeisterten Profis und Amateure das Publikum, „und alle waren mit 100 Prozent Herzblut dabei“,

F

T u R n g A l A „ e l e m e n T S “ V O n S T B u n d B T B m I T R e K O R d - Z u S C H A u e R Z A H l

Wiener Walzer auf dem Trampolin und Westernhelden am BarrenMit einer Rekord-Zuschauerresonanz von insgesamt ca. 39.000 Besuchern bei 15 Auftritten in 13 Städten ging die TurnGala des Schwäbischen Turnerbundes und des Badischen Turner-Bundes am 9. Januar in der Stuttgarter Porsche-Arena zu Ende. Ein wahres „Finale Furioso“ mit je 4000 Zuschauern in zwei Vorstellungen, unter anderem in Anwesenheit des Ministerpräsi-denten Günther H. Oettinger. Gekrönt wurde diese Erfolgsserie zudem mit einem Scheck über 500.000 Euro der Sparda-Bank für die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg.

wie Regisseur Harald Stephan bestätig-te.

In die LUFT gingen an drei Trampolins „Die drei Tenöre“, deren Show turnerische Höchstschwierigkeiten Synchronität und Charme auszeichnete. Hinter den „Tenö-ren“ verbargen sich Kyrylo Sonn, Michael Serth und Markus Kubicka – Team-Welt-meister, Weltcupsieger, Europameister und Deutsche Meister.

Balkenturnen auf eine besondere Art erlebten die Zuschauer bei „Synchron“. Kaderturnerinnen beider Verbände aus den Vereinen SSV Ulm 1846, TG Mann-heim, Kunstturnregion Karlsruhe und TV

Zu den artistischen Höhepunkten der Show gehörten „Die drei Tenöre“ – die Trampolin- Asse Michael Serth, Markus Kubicka und Kyrylo Sonn (großes Foto) – sowie mit einer atemberaubenden Diabolo-Jonglage der jun-ge Artist Phil Os.

Ve r a n s t a l t u n g e n

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STB magazin 01/2010 11

Überlingen verblüffen auf zwei „Zitterbal-ken“ mit synchronen Übungen.

eIn 500.000-euRO-SCHeCK und dIe geORgII-PlAKeTTeBeim Finale der Tournee in der Stuttgar-ter Porsche-Arena überreichte Senator E.h. Thomas Renner, Vorstandsvorsit-zender der Sparda-Bank Baden-Würt-temberg eG, dem Ministerpräsidenten und Schirmherrn der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg Günther H. Oettin-ger einen Scheck in Höhe von 500.000 Euro. Die Sparda-Bank stellt diesen Be-trag der Kinderturnstiftung für ihre Arbeit zur Verfügung.

„Ich finde es toll, wie sich die Sparda-Bank Baden-Württemberg hier engagiert. Dass sie sich so für Kinder einsetzt, ist etwas Besonderes“, lobte Oettinger und bedankte sich auf der Bühne auch noch einmal persönlich bei Senator Renner, der in Personalunion Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Baden-Württemberg und der Kinderturnstiftung Baden-Würt-temberg ist.

Sichtlich bewegt war der scheiden-de Ministerpräsident Günther H. Oettin-ger, als ihm anschließend der Präsident des STB, Rainer Brechtken die Theodor-Georgii-Plakette des Schwäbischen Tur-nerbundes verlieh. Rainer Brechtken be-gründete die hohe Ehrung mit dessen „hohem, persönlichem Engagement, das schon während der EnBW Turn-WM 2007 zu innovativen Ideen rund ums Kin-derturnen“ geführt habe. Brechtken wei-ter: „Sie haben sich, als damals die Idee der Stiftung Gestalt annahm, sofort be-reit erklärt, die Schirmherrschaft zu über-nehmen. Sie haben es sich zur Herzens-angelegenheit gemacht, die Sache der Kinder im Land zu vertreten. Dafür dan-ke ich Ihnen!“.

B

Beim Tournee-Finale in Stuttgart überreichte Senator E.h. Thomas Renner (rechts) einen Scheck der Sparda-Bank über eine halbe Million Euro für die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg an Günther H. Oettinger. Gala-Moderator Michael Branik interviewte dazu auch STB-Präsi-dent Rainer Brechten und Geschäftsführer Robert Baur.

Alexander Otto als Kraftkünstler an den schwebenden Ringen.

Die „Blue Stars“ verkörperten Eleganz und fließende Dynamik des Elements Wasser.

Europameisterinnen der Akrobatik: Janina Hiller und Sophia Müller aus Albershausen.

Die RSG-Nationalmannschaftsgruppe des TSV Schmiden beeindruckte mit einer attraktiven Show-Choreographie.

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STB magazin 01/201012

Ve r a n s t a l t u n g e n

Temperamentvoll und von afrikanischen Rhythmen begleitet zeigte die Akrobatengruppe „Vitu-ko Matata“ aus Kenia eine beeindruckende Darbietung aus Turnen, Akrobatik und Jonglage.

Western-Parodie am Barren: die Deutschen Meister Alexander Otto und Christian Rehfeld.

Die Show-Eröffnung gestalteten jeweils Gruppen des Ausrichters, hier vom MTV Ludwigsburg.

T u R n g A l A „ e l e m e n T S “ V O n S T B u n d B T B m I T R e K O R d - Z u S C H A u e R Z A H l

Schwierig, lustig und voller Überraschungen – die Rhönrad-Show der 14-fachen Weltmeister Robert Maaser und Achus Emeis. Beide beein-druckten auch mit einer originellen Darbie-tung mit nur einem Stahlring (Rue Cyr).

Balkenturnen synchron.

Präsentiert von:

Herzlichen Dank allen unseren Partnern!

Unterstützt von:

Bei der TurnGala fotografierte Qingwei Chen

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STB magazin 01/2010 1313

d T B - l e H R g A n g I m K u n S T S P R I n g e n

1 6 3 e R F O l g R e I C H e A K T I V e d e S S T B A u S g e Z e I C H n e T

Drei Schwaben dürfen werten

Geehrt für herausragende Leistungen

Dagmar Langer (TSG Backnang) so-wie Ute und Werner Sonntag (beide TV Wetzgau) nahmen am letzten November-wochenende 2009 erfolgreich am DTB-Lehrgang Kunstspringen teil. Der Lehr-gang, der in Gelnhausen/Lieblos statt-fand, setzte sich sowohl aus Praxis- als auch Theorieeinheiten zusammen. Zu-nächst wurde die die Theorie des Kunst-springens gelehrt. Danach konnten die Lehrgangsteilnehmer das neu erlernte Wissen mit Hilfe von Sprüngen der Lieb-loser Turnerinnen am praktischen Beispiel

D

Insgesamt wurden 163 erfolgreiche Sport-ler und Sportlerinnen für ihre Leistungen im Jahr 2009 geehrt. Jeder bekam eine Urkunde und einen USB-Stick mit STB-Gravur überreicht. Die Ehrungen wurden von Rainer Brechtken (Präsident des Schwäbischen und Deutschen Turner-bundes) und Martin Bizer (STB-Vizeprä-sident Spitzensport) bzw. Markus Frank (STB-Vizepräsident Wettkampfsport) vor-genommen.

Besonders hervorzuheben sind die 3-fache Deutsche Meisterin im Gerättur-nen und WM-Teilnehmerin Kim Bui, die Weltmeisterin im Rhönradturnen Katrin

I

anwenden. Bevor die Teilnehmer am folgenden

Vormittag die schriftliche Prüfung ableg-ten, wurde die Praxiseinheit vom Abend nochmals reflektiert. Die drei Vertreter des STB bestanden die Prüfung mit Bravour, wobei Ute Sonntag die drittbeste Prüfung des gesamten Lehrgangs ablieferte.

Mit der erfolgreichen Teilnahme an die-sem Lehrgang hat der Schwäbische Tur-nerbund nun drei qualifizierte Kräfte, die bei deutschen Meisterschaften im Kunst-springen werten dürfen.

Schad sowie der 4-fache Deutsche Ju-gendmeister im Turnen Felix Pohl. In einer PowerPoint-Präsentation wurden die Er-folge der Sportler/innen dargestellt.

Die Sportler der vier olympischen Diszi-plinen haben einen Podestplatz bei natio-nalen Meisterschaften erreichen oder an internationalen Meisterschaften teilneh-men müssen, um in den Genuss der Eh-rung zu kommen. Bei den nicht olympi-schen Disziplinen wurden die Deutschen

g e B u r T s Ta g e2. Januar: Inge Sonntag (60 Jahre) Vorsitzende Fachgebiet Mehrkämpfe

7. Januar: Volkmar Framenau (75 Jahre) ehem. STB-Präsident, SBR-Mitglied, STB-Ehrenmitglied

10. Januar: Gerhard Mengesdorf (60 Jahre) Präsident Badischer Turner-Bund

21. Januar: Horst Packmohr (70 Jahre) STB-Ehrenmitglied

26. Januar: Monika Naseband (50 Jahre) Geschäftsstelle Turngau Rems-Murr

3. Februar: Dieter Schmidt-Volkmar (70 Jahre) LSV-Präsident

18. Februar: Christina Sill (40 Jahre) Fachgebietsvorsitzende Aerobic

23. Februar: Heiner Frölich (70 Jahre) langjähriger Finanzreferent, stellv. Vorsit-zender STB-Sozialwerk

Herzlichen Glückwunsch!

Am Samstag, dem 9. Janu-ar 2010, fand die alljährliche Sportlerehrung des Schwä-bischen Turnerbundes statt. Ehrungsort war dieses Jahr zum ersten Mal die Business-Lounge in der Porsche-Arena. Dort wurden die erfolgreichen Vertreter des Jahres 2009 der Sportarten Faustball, Prellball, Aerobic, Rhönrad, Rope Skip-ping, Mehrkampf, Dance so-wie der olympischen Diszipli-nen Gerätturnen, Rhythmische Sportgymnastik und Trampolin-turnen geehrt.

Meister bzw. Bundessieger und Teilneh-mer an internationalen Meisterschaften ausgezeichnet.

Die geehrten Turnerinnen (von li.): Marie-Sophie Hindermann, Katja El-Halabi, Sarina Maier, Dorothee Henzler, Nadine Schubert, Adina Hausch, Janina Buß und Anja Olsen sowie Martin Bizer (Vizepräsident Spitzensport / li.), Frieder Hindermann (Fachgebietsvorsitzender Gerättur-nen /re.) und STB-Präsident Rainer Brechtken.

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STB magazin 01/201014

Ve r a n s t a l t u n g e n

14

A u s d e m Ve r b a n d

1 0 0 0 T e I l n e H m e R B e I m 7 . S T u T T g A RT e R S P O RT K O n g R e S S

Der Verein der Zukunft – Turn- und Sportvereine gestalten Gesellschaft

Überforderung durch immer höheren Druck im Alltag, fehlende Mittel für das Erfüllen des gesellschaftlichen Auftrags, immer die gleichen Schultern, auf denen Arbeit, Verantwortung und Enga-gement verteilt werden – das sind die bekanntesten Probleme, die jeder Verein kennt und die jedem Einzelnen unter den Nägeln brennen. Beim Stuttgarter Sportkongress vom 27. bis 29. Novem-ber 2009 machte sich der organisierte Sport für die Interessen der Vereine stark, trat für bessere Rahmenbedingungen und für die Leistungsfähigkeit des Ehrenamtes ein. Es wurden aktuelle Proble-me aufgegriffen und konkrete Lösungsvorschläge angeboten.

Freitags ging es um die Zukunftsfähigkeit und Anerkennung der Arbeit in den Ver-einen bei steigenden gesellschaftlichen Anforderungen. Samstags wurde aufge-zeigt, welche Unterstützung Kommunen und Land den Sportvereinen garantieren und bereitstellen müssen, damit die Ver-eine den gesellschaftlichen Auftrag an-

F nehmen und erfüllen können. Beispiele dafür sind unter anderem der Bereich Ge-sundheitspolitik und Netzwerkpartner.

Am Sonntag wurden den Vereinen Hilfen und Strategien angeboten, die sie unter-stützen, qualifizieren, um unter den verän-derten gesellschaftlichen Rahmenbedin-gungen erfolgreich agieren zu können.

Zum dritten Mal war das SpOrt Stuttgart Veranstaltungsstätte des Stuttgarter Sportkongresses. Rund 1000 Teilnehmer informierten sich an den drei Tagen über wichtige sportpolitische Themen oder nahmen an den Workshops der Gymwelt-Akademie teil. Fotos: Qingwei Chen

Vereine sind der soziale Kitt der Gesellschaft: STB- und DTB-Präsident Rainer Brechtken referierte zum Thema „Motivation und Enga-gement für den sozialen Kitt“.

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STB magazin 01/2010 1515

SCHluSSeRKläRung mIT leITBIld und ZIelVORgABeDie zentralen Aussagen sollen als Leit-bild und Zielvorgabe für den Verein der Zukunft stehen. Der Sportkongress sieht sich als Katalysator der Interessen des organisierten Sports und will gemeinsam mit den Vereinen für deren Interessen ein-stehen und das mit dieser Schlusserklä-rung und einem sportpolitischen Forde-rungskatalog der Öffentlichkeit und der Politik mitteilen.

deR SPORT• bietet soziale Heimat, Gemeinschafts-

sinn und menschliches Miteinander• übernimmt Verantwortung für die Ge-

staltung unserer Gesellschaft• Sport und TSV sind verlässliche Partner

von Kommunen, Land und Bund• bildet Netzwerke zur Verbesserung der

Rahmenbedingungen für die Vereins-arbeit

• verpflichtet sich, konkrete Aufträge zur Verbesserung der Gesundheit unserer Bevölkerung zu übernehmen

• bündelt Engagement, Wissen und Kom-petenz

• reicht der Politik, den Bildungsträgern und der Wirtschaft die Hand für eine echte und gleichberechtigte Partner-schaft!

WIR FORdeRn FÜR dIe TuRn- und SPORTVeReIne:• die Bündelung und Vernetzung von Ak-

teuren und finanziellen Mitteln im Sport- und Bewegungsbereich

• eine adäquate Sportstättenbauförde-rung

D

1 0 0 0 T e I l n e H m e R B e I m 7 . S T u T T g A RT e R S P O RT K O n g R e S S

Koordinationstraining mit Handgeräten – eines von vielen Angeboten der Gymwelt-Akademie.

Dr. Stefan Lermer, Kommunikationspsycho-loge, hielt das Impulsreferat zum Thema „So führen Sie Ihren Sportverein zum nachhal-tigen Erfolg“.

i n n o v aT i o n s P r e i s

STImmungSVOlle VeRleIHung deS InnOVATIOnSPReISeSAm Samstag, 28. 11. 09, wurde im Rahmen des 7. Stuttgarter Sportkongresses der Innovationspreis in sechs Kategorien feierlich verliehen. Sechs Preisträger aus dem gesamten Bundesgebiet konnten die fachkundige Jury dieses Jahr von ihren Projek-ten überzeugen und den mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preis mit nach Hause neh-men. Stimmungsvoller Abschluss des Abends war der Auftritt der „Sangesmannen“, die mit viel Schwung und Witz ihre Gesangskünste darboten.

dIe PReISTRägeR:

• Sporttreff Karower Dachse: Herausforderung Jugend – Bindung statt Dropout

• TSV Schmiden 1902: Personalentwicklungskonzepte zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern und Funktionsträgern

• TV Weißendorf: Gesundheitssport im Verein (Sonderpreis der AOK Baden-Würt-temberg)

• Bremen 1860 – Kinderbewegungszentrum: Kinderturnen – die vielfältige Grund-lagenausbildung (Sonderpreis der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg)

• Landeshauptstadt Stuttgart: Sportliche Nachwuchsförderung in der Kommune (Sonderpreis der Sportregion Stuttgart)

• SG Stuttgart West und MTV Stuttgart: Gelungene Kooperationen im lokalen Netz-werk (Sonderpreis des Württembergischen Landessportbundes)

Die ausführlichen Beschreibungen der Projekte und die Begründung der Jury finden Sie im Internet unter www.sportkongress.de/Innovationspreis

• die Beteiligung bei der Entwicklung neuer Bildungskonzepte

• die Fortschreibung und Weiterentwick-lung des Solidarpakts

deR SPORT unTeRSTÜTZT SeIne VeReIne• bei der Entwicklung von Strategie-Kon-

zepten• durch Marktanalysen bei der Moderni-

sierung und Ausrichtung der Vereins-strukturen und des Vereinsangebots auf zukünftige Anforderungen

• in mitgliederorientierter Qualitätsent-wicklung und Profilbildung

Die ausführliche Erklärung zum 7. Stutt-garter Sportkongress finden Sie im Inter-net unter

www.sportkongress.de

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16 STB magazin 01/2010

B i l d u n g

F R e I e P l ä T Z e d e S S T B - B I l d u n g S W e R K S

F R e I e P l ä T Z e B e I S T B A u S - u n d F O RT B I l d u n g e n

FReIHAnTel- und KABelZug- TRAInIngFür jedes Alter vom Jugendlichen bis zum SeniorTermin: 20.02.2010Ort: UlmReferent: Siegfried Emmerichnr.: GF-20-1200-0-0702/10

Indian Balance ClassicIndian Balance, Elemente-Erweiterung • Variationen der Übungsbilder • Indian Ba-lance, Technik Festigung • Methodik/Di-daktik • Vertiefung Stundenprofile/Stun-denaufbauTermin: 20.02.2010 – 21.02.2010Ort: StuttgartReferent: Christian de Maynr.: GF-20-1200-0-0401/10

S T B - A u S B I l d u n g e n

gRundleHRgAng KIndeR-TuRnenTermin: 26.02.2010 – 21.03.2010Ort: AlbstadtReferent: Kati Schaarschmidt nr.: KA-10-2200-2-0300/10

gRundKuRS PRäVenTIOn eRWACHSeneTermin: 04.03.2010 – 07.03.2010Ort: OstfildernReferent: Reiner Kranznr.: GA-10-1800-2-0305/10

CARdIO FIT – PRäVenTIVeS HeRZ-KReISlAuF-TRAInIngPräventionsgeprüftes Programm für Inha-ber der B-LizenzTermin: 27.02.2010 Ort: StuttgartReferent: Antje Hammes nr.: GF-20-1200-0-0385/10

m.O.B.I.l.I.S. lIgHTPräventionsgeprüftes Programm für Inha-ber der B-LizenzTermin: 28.02.2010 Ort: StuttgartReferent: Antje Hammes nr.: GF-20-1200-0-0396/10

CHIYOgA dAnCeChi Yoga Dance ist eine westliche Inter-pretation jahrtausendealter Bewegungs-meditationen wie Tai Ji und Hatha Yoga. Tänzerische Elemente werden mit Ganz-körperübungen verbunden, die gleicher-maßen Kraft, Beweglichkeit und Balance verbessern, um innere Stärke und Gelas-senheit im Alltag zu fördern. Dabei wird

InFO-, SPORT- und BeRA-TungSTAg geRäTTuRnenTermin: 06.03.2010Ort: BesigheimReferent: Uwe Schobernr.: TA-10-0100-1-0307/10

gRundleHRgAng geRäT-TuRnenTermin: 13.03.2010 – 27.03.2010Ort: BesigheimReferent: Uwe Schobernr.: TA-10-0100-2-0315/10

d e R B e S O n d e R e T I P P

Durch Ausdruck und Umsetzung der Sinnlichkeit der Musik mit ex-akten Bewegungen und tangoentlehnten Schritten zur Tango-Jazz Choreografie.

Termin 27. Februar 2010Ort Stuttgartleitung: Evelin Kimmichnr.: GF-10-1700-0-0265/10

Tango – Ausdruck und Sinnlichkeit in Bewegung

der Körper geschmeidiger und der Geist ruhiger. Anmut und Grazie in der Haltung und Bewegung werden entwickelt, was eine positive Ausstrahlung verleiht. Diese Form wurde von Lucia Nirmala Schmidt entwickelt und besteht aus drei Sequen-zen, die an dieser 2-tägigen Fortbildung vermittelt werden. Termin: 27.02.2010 – 28.02.2010Ort: BartholomäReferent: Michaela Busch nr.: GF-20-1200-0-0539/10

TOP Ten deR BeSTen BAuCH-ÜBungenDas Bauchmuskeltraining schafft es wie kaum ein anderes Thema, Teilnehmer zu begeistern und Trainer zu verwirren! Ab-Solution ist ein Trainingssystem für den Bauch, das auf fundierten Prinzipien auf-baut. Es enthält effektive Übungen für die verschiedenen Bauchmuskeln.Termin: 06.03.2010 Ort: StuttgartReferent: Alexandra Frey-Difflippnr.: GF-20-1200-0-0418/10

InFO-, SPORT- und BeRA-TungSTAg FITneSS-AeROBICTermin: 14.03.2010Ort: BartholomäReferent: Brigitte Jooßnr.: GA-10-1100-1-0602/10

InFO-, SPORT- und BeRA-TungSTAg geRäTTuRnenTermin: 14.03.2010Ort: StuttgartReferent: Thomas Jenewein Foto gerätturnennr.: TA-10-0100-1-0316/10

Foto: P.-G. Meister/pixelio

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STB magazin 01/2010 17

Wir bedanken uns bei Sibylle Rösch und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute. Als ihre Nachfolgerin konnte mit Ulrike Köhler eine kompetente Person gefun-den werden, die seit 1. Januar 2010 an der Seite von Uwe Schober das Regio-Zentrum Besigheim weiterhin auf Kurs halten wird. Wir wünschen ihr einen gu-ten Start und freuen uns auf die Zusam-menarbeit.

P e R S O n A l I e

S T B - F O RT B I l d u n g e n

Ideen Rund um`S STePInspiration für abwechslungsreiche Step Stunden, Double Step, Parner Step, 3/4 Step, Step Dance aber auch Workouts.Termin: 26.02.2010 – 27.02.2010Ort: BartholomäReferent: Andrea Benasseni nr.: GF-10-1100-0-0171/10

PSYCHOmOTORIK VIelSeITIg Im KleInKIndeRTuRnen eIn-geSeTZTÜber Wahrnehmung und Gestaltung von Spielräumen schalten wir eine Lernum-welt, in der neue Handlungskompetenzen erworben, eigene Ideen eingebracht und individuelle Entwicklung entfaltet werden können.Termin: 28.02.2010Ort: Stuttgart

Referent: Chris Heine nr.: KF-10-2100-0-0262/10

KIndeRZIRKuSPlanung und Gestaltung einer Kinderzir-kusvorstellung von A bis Z.Termin: 06.03.2010Ort: AlbstadtReferent: Emilia Suhm nr.: KF-10-2100-0-0312/10

ROPe SKIPPIng FÜR eInSTeIgeRHier werden die verschiedenen Facetten der Sportart aufgezeigt. Wie z.B. ein ef-fektives Training gestaltet wird und wie der Wettkampf auf die Show und umge-kehrt Einfluss nehmen kann.Termin: 06.03.2010Ort: StuttgartReferent: Dieter Kuglernr.: GF-10-1600-0-0279/10

FlexI BARHier lernst du, wie du mit dem Zauber-stab Schwung in deine Bauch-Beine-Po-, Rücken- oder auch Fatburnerstun-den bringen kannst.Termin: 12.03.2010 – 13.03.2010Ort: BartholomäReferent: Martin Neumaier nr.: GF-10-1200-0-0491/10

ICH SPÜRe mICHWie muss eine Turnstunde strukturiert sein, um auf Problem-Kids eingehen zu können? Diese und noch weitere Fragen werden in Theorie und Praxis erarbeitet.Termin: 13.03.2010Ort: Albstadt Referent: Ulrike Marquard nr.: KF-10-2100-0-0313/10

Wechsel im Regio-Zentrum BesigheimSibylle Rösch hat gemeinsam mit Uwe Schober das Regio-Zentrum in Besig-heim von Beginn an geleitet. Nach nun-mehr 10 Jahren beendete sie Ende 2009 ihre Arbeit beim STB. In der ganzen Zeit war ihr die Zufriedenheit der Lehrgangs-teilnehmer/innen das Wichtigste. Die Teil-nehmer/innen ihrer Lehrgänge schwärm-ten von ihr, weil sie sowohl Fachwissen als auch soziale Kompetenz im hohen Maße besitzt.

S

Sibylle Rösch (li.) und ihre Nachfolgerin Ul-rike Köhler.

graTulaTion

22 neue Trainer/innen im GerätturnenDer STB gratuliert 22 neuen Trainern/innen „C“ – Gerätturnen zur bestande-nen Prüfung. Der Prüfungslehrgang vom 23.11. bis 27.11.2009 an der Sport-schule in Ruit war geprägt von bester Stimmung und hervorragender Zusam-menarbeit unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnnen.Die erfolgreichen Absolventen: Manu-ela Claßen, Monika Borkowska, Ale-na Cordts, Dorota Czechowski, Örsan Esen, Michaela Feller, Jürgen Goeler von Ravensburg, Marina Heinz, Marion Het-trich-Zeisel, Gitte Layer, Andrea Lesch, Angelika Martin, Daniela Müller, Yonna Reible, Julia Rometsch, Klaus Schmid, Sebastian Schmidt, Eike Schotten, Ul-rike Spiegelhalder, Hanna Stadelmann, Larissa Werner und Tobias Wolf.

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STB magazin 01/201018

Tu r n e n !

Sie haben es spannend gemacht, die Turnerinnen des EnBW Turn-Team Stutt-gart/Ulm. Nach 2007 sicherte sich das Team um die Deutsche Mehrkampfmei-sterin Kim Bui in einem ausgeglichenen Wettkampf mit der TG Söllingen den Ti-tel um die Deutsche Mannschaftsmeister-schaft. „Das hätten wir auch einfacher ha-

S

T u R n e n – d e u T S C H e m e I S T e R S C H A F T e n 2 0 0 9

Titel an EnBW Turn-Team Stuttgart/Ulm

ben können. Doch warum einfach, wenn es auch kompliziert geht“, kommentierte Bui den Wettkampf.

Begonnen hatte das Finale für die Wett-kampfgemeinschaft aus Stuttgart/Ulm sehr vielversprechend. Das Team ging am Startgerät Sprung mit gut zwei Punk-ten Vorsprung in den Kampf um die Gold-medaille. Großen Anteil an diesem Vor-sprung hatten Katja El Halabi und Giulia Hindermann. Dann aber der Einbruch für Bui und Co. am Stufenbarren. Außer Pia Tolle mussten alle Turnerinnen einen oder mehrere Patzer in Kauf nehmen. Der Vor-sprung schmolz dahin, nach der zweiten Rotation wurde daraus sogar ein Rück-stand von vier Punkten.

Doch die Turnerinnen gaben sich kampfeslustig und zeigten eine grandio-se Vorstellung am Schwebebalken. Durch stabile Übungen von Marie-Sophie Hin-dermann, Pia Tolle, Kim Bui und Jana Sikulova brachte sich die Mannschaft wieder auf Titelkurs. Der Boden war des-halb nur noch reine Formsache. Das En-BW Turn-Team Stuttgart/Ulm siegte mit 200,55 Punkten vor der TG Söllingen mit

Nach einem Einbruch am Stufenbarren war der deutsche Meister-titel für das EnBW Turn-Team Stuttgart/Ulm in Gefahr. Doch die Mannschaft um Kim Bui kämpfte sich beim Finale am 28 Novem-ber in Karlsruhe zurück und ließ am Ende die TG Söllingen hinter sich. Bei den Männern holte das EnBW Turn-Team Stuttgart Bronze, Meister wurde dieKTV Straubenhardt.

198,95 Punkten und dem Vorjahressieger TuS Chemnitz/Altendorf mit 194,20 Punk-ten. Die inoffizielle Einzelwertung ging mit dem Sieg von Kim Bui ebenfalls an die Stuttgarter Mannschaft.

Auch die Herren des EnBW Turn-Teams Stuttgart konnten einen Erfolg feiern: Nach sehr ausgeglichenem Wettkampf gegen die TG Saar konnte das in Best-besetzung aufgelaufene Team (Sebastian Krimmer, Andre Schaich, Frank Zimmer-mann, Alexander Otto, Thomas Ander-gassen, Anton Wirt und Sascha Palgen) die Bronzemedaille aus dem Vorjahr ver-teidigen. Der Meistertitel ging an die Tur-ner der KTV Straubenhardt.

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STB magazin 01/2010 19

Das zweite Mal fand das Landesfinale des neu konzipierten Elementewettkampfs statt, dieses Mal in Crailsheim. Der TSV Crailsheim hat in der optimal geeigneten Karlsberghalle hervorragende Gerätebe-dingungen geschaffen. Unter der Leitung von Wilhelm Beck hat er mit seinen Hel-fern für einen reibungslosen Ablauf ge-sorgt.

In souveräner Manier hat Ula Greben-stein als Wettkampfleiterin die Wettämpfe durchgeführt. Liliane Ossig als STB-Ver-antwortliche konnte beruhigt das Wett-kampfgeschehen beobachten. Auch die Kamprichterverantwortlichen, Jutta Vo-gelsang für den weiblichen und Martin Breuning für den männlichen Bereich, steuerten ihre Kampfrichter so, dass die Wettkämpfe in der geplanten Zeit pro-blemlos über die Bühne gingen.

Nach den Turngau-Wettkämpfen qua-lifizierten sich in den Regionalausschei-dungen für das Landesfinale in Crails-heim 93 weibliche und 72 männliche

D

g e R ä T T u R n e n – l A n d e S F I n A l e e l e m e n T e W e T T K ä m P F e

Höheres Niveau und größere Sicherheit

Kinder- und Jugendturner aus 46 Verei-nen. Nachdem der STB im August 2008 die Ausschreibungen für die Elemente-wettkämpfe mit Bildern, Text und mit be-wegungstechnischen Hinweisen veröf-fentlicht hat, konnten sich Vereine, Trainer und Kampfrichter optimal und umfassend über die Anforderungen informieren.

Obwohl einige „konservative Turner/in-nen“ aus den Vereinen massive Kritik an dieser Form von Turnwettkämpfen äu-ßern, wird die Zukunft zeigen, dass sich die Hintergrundüberlegungen der STB-Verantwortlichen als richtig erweisen wer-den. Nebenbei bemerkt: In den USA (und früher in der DDR) wird bzw. wurde diese Wettkampfform auch geturnt.

Für den Berichterstatter, der auch für den männlichen Nachwuchs bis D1-Ka-der im STB verantwortlich zeichnet, sind einige Gesichtspunkte und Erkenntnisse aus Crailsheim für das zukünftige Gerät-turnen in den Vereinen des STB beson-ders bedeutsam.

Es gab massive Kritik an den Elementewettkämpfen im Gerätturnen. Doch beim Landesfinale in Crailsheim zeigte sich: Viele Mädchen und Jungen haben mit dieser Wettkampfform eine Perspektive ge-funden, um in den Vereinen zu bleiben. Und ihr Niveau ist höher und die Sicherheit größer.

1. Viele Mädchen und Jungen, die be-reits in den Leistungskadern des STB waren bzw. die es nicht ganz in die Lei-stungskader des STB geschafft haben, tauchten bei diesem Wettkampf wieder auf und haben eine individuelle Gerät-turnpespektive gefunden, mit der sie dem Turnen in den Vereinen vielleicht erhal-ten bleiben.

2. Die Teilnehmer in allen P-Stufen zeigten ein besseres qualitatives Niveau und eine größere Sicherheit in der Präsen-tation, wahrscheinlich durch die vorherge-henden drei Qualifikationswettkämpfe.

3. Es zeigte sich, dass die Turner/in-nen im Wettkampf genau so ernsthaft ans Gerät gingen, als wenn sie ganze Übungen turnen.

4. Im kommenden ersten Halbjahr, wenn wieder ganze Pflichtübungen der P-Stufen bei Ligawettkämpfen und Turn-festen verlangt werden, dürften sie ihre Übungen voraussichtlich sicherer turnen. KuRT KniRSch

Bleiben sie alle dem Turnen erhalten? Die Ele-mentewettkämpfe könnten dazu beitragen.

Zwei Nachwuchshoffnungen konnten aus Krankheits- oder Verletzungsgrün-den nicht am Test teilnehmen. Insgesamt zweieinhalb Stunden nahmen Trainer und Kampfrichter die Kinder in Augenschein. Getestet wurden die Einzelelemente für die Altersklasse 9/10 (AK 9/10) an den sechs Geräten Boden, Pferd/Pilz, Ringe, Sprung, Barren und Reck sowie Anfor-derungen am Trampolin und Kraftanfor-

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g e R ä T T u R n e n – K A d e RT e S T d 1 J u n g e n

Die Jungs haben sich gesteigert

derungen. Die Ansprüche werden 2010 auch bei den Übungen der Baden-Württ-embergischen Meisterschaften verlangt werden.

Im Vergleich zum Test von 2008 haben sich sowohl die Sicherheit als auch die Qualität der Leistungen verbessert. Damit darf sich der Verband für das Jahr 2010 wieder gute Ergebnisse bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften und

Elf Jungen der Jahrgänge 2000 und 2001 aus neun Vereinen waren am sechsten Dezember ins Stutt-garter Kunst-Turn-Forum (KTF) zum D1-Kadertest eingeladen. Alle sind bereits ein Jahr in der Kader-schulung des STB, hatten aber im vergangenen Jahr noch nicht an den Baden-Württembergischen Meisterschaften teilgenommen.

für die Ländermannschaft des STB beim Deutschen Schüler-Pokal erhoffen.

ergebnisse der sechs erstplazierten:1. Schepp, Jeremias, KTV Straubenhardt (2001) 67,9 Punkte; 2. Topal, Sedat, TSV Süssen (2001) 66,8; 3. Wernado, Tobi-as, SpVgg Holzgerlingen (2000) 65,1; 4. Schlensok, Felix, VFL Kirchheim (2001) 64,9; 5. Felden, Leo, TSV Schmiden

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STB magazin 01/201020

Tu r n e n !

(2000) 63,4; 6. Hirsch , Daniel, TSV Spai-chingen (2000) 61,7

d1-KAdeReRFASSung 2009 Jungen Im STBParallel zum D1-Kadertest fand im KTF die D1-Kadererfassung für das neue Jahr statt. Beim Landesfinale der VR-Talentia-de hatten sich elf Jungen der Jahrgänge 2000 und 2001 für die D1-Kadererfas-sung 2009 qualifiziert. Außerdem wur-den zwei Buben des Jahrgangs 2002 probeweise zugelassen. Unter optimalen

Bedingungen und auch unter den Au-gen ihrer Eltern zeigten die Jungen be-reits gute bis sehr gute Leistungen, die zu Hoffnungen für die Zukunft Anlass ge-ben. Nach zweieinhalb Stunden fand die Siegerehrung statt.

ergebnisse Jahrgang 20011. Maier Noah, TG Böckingen 33,95 Punkte; 2. Hosseini Milan, TG Böckingen 33,75; 3. Schmid Fabian, TSV Schmiden 32,60; 4. Probst Felix, VFL Kirchheim 31,00; 5. Münch Dominik, TSG Öhringen 30.95

ergebnisse Jahrgang 20001. Wunderlich Tristan, TV Spaichingen, 28,15 Punkte; 2. Heinrich Ferdinand, TSG Öhringen, 28,80; 3. Lentz Leon-Lu-ca, TSV Wernau 25,80; 4. Schad Maxi-milian TSV Berkheim 24,40

Jungen des Jahrgangs 2000, die 28,00 und mehr Punkte erreicht haben, sowie Jungen des Jahrgangs 2001, die mehr als 26,00 Punkte erreicht haben, werden dem Sportausschuss zur Aufnahme in den D1- Kader vorgeschlagen.

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Die VR Talentiade wird zusammen mit dem Baden-Württembergischen Ge-nossenschaftsverband ausgetragen und zieht sich durch das gesamte Gebiet des STB. In 15 Turngauen finden von Juni bis Oktober die VR-Tage als Qualifikati-onswettkämpfe statt. Nachdem die sie-ben- und achtjährigen Mädchen sowie acht- und neunjährigen Jungen in den Turngauwettkämpfen ihre Qualifikations-punktzahlen erreicht haben, wurden sie zum Landesfinale der VR-Talentiade des STB eingeladen. An dieser Veranstaltung, die der MTV Ludwigsburg hervorragend

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g e R ä T T u R n e n – l A n d e S F I n A l e d e R V R - TA l e n T I A d e

vorbereitet hatte, nahmen 50 Mädchen aus zehn und 30 Jungen aus zwölf Ver-einen teil.

Der Wettkampf dauerte dank der schnellen und guten Kampfrichterlei-stungen und Organisation nur etwa zwei Stunden. Dabei zeigten die ‚Klei-nen’ große Leistungen und präsentierten den zahlreichen Zuschauern einen schö-nen und interessanten Wettkampfver-lauf. Bei diesem Wettkampf mussten die Mädchen Basis elemente mit einer viertei-ligen Bodenübung, einer Kurzübung am Schwebebalken sowie Einzelelemente

dIe eRgeBnISSe BeI den mädCHen:Jahrgang 2002:1. Kim Ruof TB Neckarhausen 32,45 Punkte2. Cinia Seybold TSV Berkheim 30,303. Romero, Asensio Muriel SpVgg. Holzgerlingen 29,45

Jahrgang 2001:1. Lilli Großhans TG Böckingen 31,65 Punkte2. Francesca Sannino TV Spaichingen 28,653. Lara Harzer TSV Hochmössingen 28,35

dIe eRgeBnISSe deR FÜR dIe KAdeReRFASSung QuAlIFIZIeRTen Jungen:Jahrgang 2001:1. Milan Hosseini TG Böckingen 33,40 Punkte2. Noah Maier TG Böckingen 29,803. Felix Probst VFL Kirchheim 29,70

Jahrgang 2000:1. Tristan Wunderlich TV Spaichingen 28,15 Punkte2. Ferdinand Heinrich TS Öhringen 28,003. Maximilian Schad TSV Berkheim 27,95

Kleine mit großen LeistungenDie VR-Talentiade ist Teil des STB-Nachwuchskonzepts für die Talentfindung im Gerätturnen. Bein Landesfinale in Ludwigsburg nahmen 50 Mädchen und 30 Jungen teil.

Auch Kraft und Beweglichkeit waren bei der Talentiade gefordert.

am Sprung, Barren, Reck, Großtrampo-lin zeigen. Die Jungen taten dies statt am Balken am Turnpilz. Zudem demonstrier-ten alle Kinder Anforderungen aus den Bereichen Beweglichkeit und Kraft.

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STB magazin 01/2010 21

Zur zweieinhalb Tage dauernden Kampf-richteraus- und fortbildung in Ruit hatten sich 14 Teilnehmer angemeldet, davon sieben Neulinge. Als Erstes mussten sich die Neuen mit den beiden Theorieblöcken auseinandersetzen. Darin enthalten wa-ren Wettkampfablauf, Übungsaufbau,

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Es stand eigentlich von vorneherein fest, dass die Wettkämpfe gegen Salzgitter und Kreuznach verloren gehen. Lief es im Wettkampf gegen die TGJ Salzgitter insgesamt noch mit 366 Punkten ganz gut, so war der Wettkampf gegen den MTV Kreuznach ein klarer Tiefpunkt in der bisherigen Bundesligalaufbahn des TV Weingarten. 313 Punkte in einem Bun-

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T R A m P O l I n T u R n e n – K A m P F R I C H T e R

T R A m P O l I n T u R n e n – B u n d e S l I g A - S A I S O n 2 0 0 9

Die Kunst des Erkennens

Klassenerhalt gesichert

Die Trampolinturner haben sieben neue Kampfrichter. Die schwerste Hürde bei ihrer Ausbildung in Ruit war die Bewertung der Schwie-rigkeiten. Doch alle Neulinge bestanden die Prüfung.

Nach einem zähen Start in die Bundesligasaison 2009 konnte der TV Weingarten am Ende mit Platz 5 doch noch den Klassenerhalt si-chern. Der TV Weingarten hat sich dieses Jahr sicher nicht überra-gend in der 1. Bundesliga geschlagen, allerdings gab es im Team ei-nige Ausfälle. Zu hoffen ist, dass bis zur nächsten Saison Nils Stark, Moritz Hartmann und Marco Beiser wieder fit sind.

Die Trampolinturner des TV Weingarten – Platz 5 in der 1. Bundesliga 2009.

die Aufgaben der verschiedenen Kampf-richter (Haltung, Synchron, Schwierig-keit, Wettkampfleiter, Protokoll), Theorie zu Haltungs- und Synchronbewertung, Berechnung der Schwierigkeit, Erken-nen und Unterscheiden von Sprüngen, was ist ein Übungsabbruch, Erklären und

desligawettkampf sind einfach zu we-nig. Auch wenn mit einer guten Leistung der Mannschaft der Wettkampf norma-lerweise nicht gewonnen werden konnte, so war diese Leistung einfach schwach. Mit drei Übungsabbrüchen im Finaldurch-gang konnten leider nicht mehr Punkte er-reicht werden. So war es dann auch gut, dass anschließend die Pause wegen den

Üben des numerischen Systems. Danach folgte das wohl schwerste The-

ma in der Kampfrichterausbildung: die Bewertung der Schwierigkeit. Dabei ist wichtig, wie viele Saltos und Schrauben ein Sprung hat und in welcher Position er ausgeführt wird. Geübt wurde an Video-beispielen mit verschiedenen Schwierig-keitsniveaus. Vom einfachen Sitzsprung bis hin zu Doppelsaltos. Nach anfäng-lichen Problemen, waren die Teilnehmer aber gegen Ende dieses Unterrichts-

Weltmeisterschaften begann. Zumal sich Marco Beiser beim Wettkampf gegen den MTV Bad Kreuznach verletzte und den Rest der Saison pausieren musste.

Leider fing auch der zweite Teil der Sai-son nicht gerade gut an. Ein Sieg gegen Neufahrn war eigentlich Pflicht, zumal sich der Aufsteiger davor nicht sehr schlag-kräftig präsentiert hat. Auch wenn sicher die Kampfrichter von Neufahrn nicht im-mer unparteiisch waren, so hätte eigent-lich der Wettkampf gewonnen werden können – aber auch hier hatte das Team aus dem Schussental mal wieder zwei Fehler im Finaldurchgang und konnte trotz Führung im Vorkampf nicht gewin-nen. Auch die Niederlage gegen Frank-furt war ganz knapp, wie schon so oft führte der TVW im Vorkampf und zeigte im Finale Nerven. Hatten die Hessen auf-grund des Ausfalls ihrer Leistungsträger bisher schon nicht die Leistungen der ver-gangenen Jahre gezeigt, so hätte eigent-lich auch der Wettkampf gegen den TV Weingarten an die Oberschwaben ge-hen müssen. Durch einen Abbruch von Oli Amann ging am Ende der Wettkampf dann doch knapp an die Turner aus der Rheinmetropole.

Im Kellerduell gegen den ETSV Gut Heil Itzehoe musste der Sieg her, falls die Teil-nahme an der Relegation verhindert wer-den sollte. Dies gelang am Ende auch dem TV Weingarten durch den gefahr-losen Sieg gegen die Turner von der Nord-see. Das Team präsentierte sich trotz ho-hem Druck nervenstark und kam ohne großen Fehler durch den Wettkampf.

Für das kommende Jahr hat sich der TV Weingarten ein paar Siege mehr vor-genommen und auch evtl. den Einzug ins Finale. Mit Unterstützung aller Fans ist dies sicher möglich. ThoMAS hoEPFnER

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STB magazin 01/201022

Franziska Hofer vom TSV Haubersbronn erkämpfte sich bei den Turnerinnen (19 Jahre und älter) in der L7 den vierten Platz. Die gleiche Platzierung gelang Jo-na Carlet (SV Edelfingen) bei den Jugend-turnern in der L6 (15 bis 18 Jahre). Sarah Degele (TSV Haubersbronn) kam bei den Schülerinnen (12 bis 14 Jahre) in der L5

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Jede Mannschaft bestand aus maximal vier Turnern bzw. Turnerinnen, die jeweils drei besten Kürnoten ergaben das Mann-schaftsergebnis. Das Team der Sportvg Feuerbach siegte in der Leistungsstufe L7 der Turner/innen mit 24,30 Punkten vor dem TSV Haubersbronn (22,00) und DJK-SG Göppingen (21,40). In der Leistungs-stufe L6 Jugend A sicherte sich der TSV Kuchen mit 15,50 Punkten die Goldme-daille vor dem TSV Haubersbronn (13,70) und TSV Schwaigern (13,50).

Die Spvgg Warmbronn holte sich ge-meinsam mit der DJK-SG Göppingen den Sieg in der Leistungsstufe L6 Jugend B mit 13,15 Punkten. Dritter wurde die FSV

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R H ö n R A d T u R n e n – d e u T S C H l A n d - C u P

R H ö n R A d T u R n e n – W Ü RT T e m B e R g I S C H e P O K A lW e T T K ä m P F e

Zwei vierte Plätze für den STB

Zum dritten Mal ohne Pflicht

Die Rhönradturner des Schwäbischen Turnerbundes (STB) konnten beim Deutschland-Cup ihren Vor-jahreserfolg nicht wiederholen. Nur fünf von 15 STB-Vertretern erreichten in der Dreifachsporthalle in Rimpar beim höchsten Wettkampf ohne Spiraleturnen eine Platzierung unter den ersten zehn.

30 Mannschaften aus zehn STB-Vereinen nahmen an den 35. württembergischen Pokalwettkämpfen Mannschaft Landesklasse in der Sporthalle am Deutenberg in VS-Schwenningen teil. Zum dritten Mal wurden diese Wettkämpfe ohne Pflicht durchgeführt. Geturnt wurden nur Küren im Geradeturnen.

auf den achten Platz. Fabian Bay und Flo-rian Jachmann (beide TSV Schwaigern) teilten sich Platz zehn beim Talent-Cup in der L5 (elf Jahre und jünger). Die an-deren STB-Turner mussten sich mit hin-teren Plätzen begnügen.Für die in gleicher Halle ausgetragenen Deutschen Vereinsmannschaftsmeister-

Schwenningen (12,05). Der TSV Schwai-gern siegte in der L5 Jugend C mit 16,65 Punkten vor dem MTV Stuttgart (14,25) und der Sportvg Feuerbach (12,65). In der Leistungsstufe L5 Jugend D gewann die DJK-SG Göppingen mit 15,40 Punkten vor dem MTV Stuttgart (14,55) und dem TSV Haubersbronn (14,30). Der TSV Hau-bersbronn belegte in der Leistungsstufe L5 Jugend E den ersten Platz mit 10,00 Punkten vor der Sportvg Feuerbach (9,85) und SV Edelfingen (8,55). Auch beim Se-niorenwettkampf in der Leistungsstufe L4 kam der TSV Haubersbronn mit 13,40 Punkten auf Platz eins.

SiByLLE JiPP

schaften hatte sich keine STB-Mann-schaft qualifiziert. Es siegte Titelvertei-diger KSC Straußberg mit 2,25 Punkten Vorsprung auf den TSV Bayer 04 Leverku-sen. Dritter wurde TSB Flensburg.

SiByLLE JiPP

Siegerlisten unter:http://www.rhoenrad-dtb.de

Siegerlisten unter:www.stb.de

In der L6, Jugend A sicherte sich der TSV Kuchen den Pokal.

blocks zunehmend in der Lage, auch ganze Übungen ohne Zeitlupe zu erken-nen.

Am zweiten Unterrichtstag folgte die einstündige Theorieprüfung für die Aus-bildung. Zeitgleich fand die Kampfrichter-fortbildung als Tageslehrgang statt. Auch hier wurde zuerst theoretisches Wissen wiederholt. Nach dem Mittagessen folgte eine gemeinsame Runde mit allen Teilneh-mern zum Üben. Hier standen die Be-wertung der Haltung und die Bewertung der Synchronität einer Trampolinübung

auf dem Stundenplan. Geübt wurde vor allem Haltung, da auf Wettkämpfen ein einheitliches Wertungsniveau unerläss-lich ist. Deshalb wurden bei diesem Lehr-gang neue und alte Kampfrichter gemein-sam geschult.

Im Anschluss gab es für die Teilnehmer der Ausbildung noch die Möglichkeit, im Landesleistungszentrum auch Sprünge und Übungen live in der Halle zu bewer-ten. Den Abschluss dieses Wochenend-lehrgangs bildete die Praxisprüfung in den Bereichen Synchron, Schwierigkeit und

Haltung. Nach Auswerten der Prüfungen hatten alle Neulinge bestanden. Somit gibt es im Fachgebiet Trampolinturnen sieben neue Kampfrichter. „Neue Kampf-richter sind wichtig, denn ohne Kampf-richter können keine Wettkämpfe statt-finden“, so Kampfrichterobmann Florian Weißhardt. Als neue Kampfrichter be-grüßen wir Janina Baumstark (Giengen), Joy Böhm (Neu-Ulm), Birgit Hölle (Vöhrin-gen), Karina Kopp (Herbrechtingen), Sa-brina Kopp (Syrgenstein), Carola Mertens (Stuttgart), Dana Szellem (Oberndorf).

Tu r n e n !

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STB magazin 01/2010 23

meisTersCHaFTenTermine und Orte im STBIm Jahr 2010 richten die rührigen STB-Vereine wieder einige Meisterschaften aus. Im Jugendbereich macht der TV Unterhaugstett am 20./21. Februar den Auftakt. In der neuen Halle in Bad Liebenzell sind bei der Süddeutschen Meisterschaft die Teams der U18 (männliche und weibliche A-Jugend) am Start. Nähere Infos hierzu gibt es unter: www.tv-unterhaugstett.de

Am 6./ 7. März richtet der TSV Gärtringen dieselben Wettkämpfe in der Altersklasse U16 aus, also in der männlichen und weiblichen B-Jugend. Gespielt wird in der The-odor-Heuss-Halle. Auch hier alle Infos unter: www.tsvgaertringen-faustball.de

Aber nicht nur in der Jugend, auch in den Seniorenklassen finden Wettkämpfe mit dem Qualifikationsziel Deutsche Meisterschaft im Bereich des STB statt. Als Aus-richter stehen erfahrene Vereine wie Weil der Stadt (M45 am 20./21. Februar), Dit-zingen (M55 am 6./7. Februar) und Schwieberdingen (M60 30./31. Januar) zur Ver-fügung.

Am 20./21. Februar richtet die TSG Stuttgart in der EnBW-Halle (S-Stöckachstras-se) die Bundesmeisterschaft der Senioren 60 aus.

Zum Saisonabschluss richtet der VFB Friedrichshafen dann noch die Deutsche Mei-sterschaft der U16 am 27./28. März aus. Am Bodensee werden somit die besten Teams sowohl der weiblichen als auch der männlichen B-Jugend erwartet (www.faustball-fn.de ).

V i e l f a l t

Im Halbfinale trafen die Deutschen zu-nächst auf FBC Askö Linz-Urfahr, was an-fangs auch wie ein Spaziergang für die Enzler aussah. Ohne größere Schwierig-keiten ging der TVV mit 1:0 und 3:1 nach Sätzen in Führung. Schon als sicherer Verlierer aussehend, ließen sich die Lin-zer davon nicht beeindrucken und glichen nach starker Aufholjagd zum 3:3 aus. Der alles und entscheidende siebte Satz mus-ste die Entscheidung über den Einzug ins Finale bringen. Heftig umkämpft wurden beim Spielstand von 6:5 zu Gunsten der Vaihinger die Seiten letztmals gewechselt. Sie legten sich nochmals ins Zeug und zo-gen auf 11:8 davon.

Im zweiten Halbfinale hatte der Schwei-zer Meister FB Schwellbrunn mit dem am-tierenden deutschen Titelträger, dem MTV Hammah, keine Probleme und setzte sich glatt mit 4:0 durch. Dass der MTV Ham-mah es auch besser kann, zeigte er durch einen deutlichen 4:0-Sieg am Sonntag im kleinen Finale gegen die Linzer, die aber aufgrund von Verletzungen seines Haupt-angreifers, der sich am Samstag den Mit-telhandknochen gebrochen hatte, deut-lich geschwächt waren.

Das Finale fand am Sonntagmittag in der vollbesetzten Halle in Bad Ragaz zwi-schen Schwellbrunn und Vaihingen vor ca. 600 Zuschauern statt. In kurzen Ball-wechseln, welches die Klasse der Schlä-ger demonstrierte, hatte Schwellbrunn mit „Fausto“ Cyrill Schreiber am Schlag

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FAuSTBAll – euROPAPOKAl deR lAndeSmeISTeR

die Nase im ersten Satz vorn. Auch im zweiten Satz hatte der TVV kein Kon-zept und spielte konfus und planlos. Erst im dritten Satz besann sich das von Karl Katz trainierte Team auf seine spielerische Leistung. Mit einer deutlichen Steigerung machten sie den Anschlusspunkt (1:2 aus Vaihinger Sicht). Unglücklicherweise ging der 4. Satz in der Verlängerung mit 11:13 an Schwellbrunn, wobei Vaihingen eigent-lich bis zum 8:8 stets einen kleinen Vor-teil hatte.

Nun wollten es die Deutschen noch-mals wissen und starteten nach einer klei-nen Pause souverän mit einem 11:6-Sieg und verkürzten den Spielstand auf 2:3. Das Team Schwellbrunn, nun in der Über-zeugung agierend, dass ihm nichts mehr passieren könnte, spielte mit Fausto einen fehlerfreien Faustball und sicherten sich den Titelgewinn nach nahezu 100 um-kämpften Minuten. Die Experten auf der

Tribüne waren sich einig, dass dies eines der besten Finals in der jüngeren Vergan-genheit war. Auf Seiten des TV Vaihingen waren vor allem Michael Marx in der Ab-wehr und Michael Kraus im Angriff die Ga-ranten des Erfolges. oLAF niEMAnn

Während in der 1. Bundesliga der Spielbetrieb ruhte, spielte der TV Vaihingen/ Enz um den Europapokal der Landesmeister. Als Titel-verteidiger trat das Team um die Schlagmänner Christian Erlenmay-er, Kolja Meyer und Michael Kraus am ersten Januarwochenende in Bad Ragaz an, um erneut die Trophäe nach Deutschland zu holen.

Michael Kraus im Angriff.

Die Mannschaft des TV Vaihingen belegte Rang zwei beim Europapokal der Landes-meister.

TV Vaihingen gewinnt Silber

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STB magazin 01/201024

V i e l f a l t

AuSSCHReIBungen nATuRSPORT WInTeR 2010

STB-Day6. März in Balderschwang

meldeschluss: 22.02.2010

Zielgruppe: Helfer – Ski (Jugendliche Skifahrer ab 14 Jahren), Helfer – Snow-board (Jugendliche Boarder ab 14 Jah-ren), Schneeschuhwandern, Sportlicher Skilauf – letztes Training vor dem Cross-Cup, Telemarker, Ski Nordisch – Skating Techniktraining.

Ort: Balderschwang/Riedbergerhorn-Lifte Koordinatorin: Markus Brandner Treffpunkt: am Sonntag, um 8.45 Uhr, Riedbergerhorn-Lifte, der Lehrgang be-ginnt pünktlich um 9.00 Uhr. Kosten: EUR 22.- (Lehrgangsgebühr) ONLINE im Internet anmelden lehrgangsende: ca. 15.45 Uhr

meldeschluss: 4.03.2010, Nachmeldungen noch bis 1 Stunde vor dem Start möglich

Teilnahmeberechtigung: Ski- / Tele-mark- und Snowboardlehrer und -An-wärter (Helfer/Assistenten), die einem STB-Verein angehören sowie Kinder von 10-16 Jahren, deren Eltern obiger Grup-pe angehören

Wettbewerb: Snow-Cross-Vielseitig-keitslaufOrt: Riedbergerhorn-Lift, ab 8.30 Uhr Start zum Snow-Cross ab 09:30 bis 13:00 durchgehend möglich

meldung: schriftlich an: Markus Brandner, Eiselauer Weg 14, 89179 Beimerstetten Fax: 07348 / 982294 Online über http://www.dtb-gymnet.de Startgeld: € 6.- pro Person zu bezahlen per Verrechnungsscheck oder per Abbuchung (Lastschrift) mit der Meldung. Nachmeldegebühr € 4.- pro Person für Meldungen nach dem 04.03.2010 (18 Uhr Posteingang) bis 1 Stunde vor dem Start Wertungen: Einzelmeisterschaft Ski/ Te-

Programminhalte: Helfer-Lehrgang – Ski Helfer-Lehrgang – BoardSchneeschuhwandern Race Day – Racing pur – Stangen- und Taktiktraining Powder Day on Telemark Ski Nordisch – Skating-Techniktraining

meldungen über Internet:www.dtb-gymnet.de mit der GymCard, oder schriftlich: STB Elisabeth Siebrecht Postfach 50 10 29 70340 Stuttgart mailto: [email protected]

STB-Cross-Cup 20107. März in Balderschwang

lemark/ Snowboard Mannschaftsmeister Ski/ Telemark/ Snow-board (es zählen die drei Zeitschnellsten eines Vereines; darunter muss eine Da-me sein)

Klasseneinteilung: Telemark / Snowboard / Ski jeweils mit Damen / Herren 51 Jahre + älter Damen / Herren 41 Jahre + älter Damen / Herren 31-40 Jahre Damen / Herren 19-30 Jahre Jugend 16-18 weiblich /männlich Kids 10-11 Jahre, 12-13 Jahre und 14-15 Jahre Startgruppen mit weniger als 3 Teilneh-mern werden in anderen Gruppen zusam-mengefasst

d a n k e

Erwin Bisser beendet seine Lehrwartstätigkeit

Nach 30-jähriger Tätigkeit als Lehr-wart des Turngaues Schwarzwald und Nordschwarzwald beendet Erwin Bisser zum Jahres-ende seine Arbeit für den Schwäbischen

Turnerbund. Wegen eines beruflichen Karrieresprunges hat sich der „Alte Fuchs“, wie er liebevoll von Mitstreitern genannt wird, entschlossen, die Ämter in andere Hände zu geben. „Jeder, der mich kennt weiß, dass ich meine Arbeit zu hundert Prozent mache und dies ist mir in Zukunft zeitlich nicht mehr mög-lich, “ so Erwin Bisser bei der Verab-schiedung im Rahmen der Lehrwarte-tagung.Der Schwäbische Turnerbund bedankt sich bei Erwin für seine Mitarbeit und vor allem für seine Treue und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

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STB magazin 01/2010 25

aachalm

Toni NethFreiherr-vom-Stein-Str. 5172116 MössingenTel.: 07473 / 2 19 04E-Mail: [email protected]

Alle Jugend-AmTSTRägeR eInSTImmIg WIedeRgeWäHlT

Vom Jugendausschuss gemeinsam erarbeitet, koordinierte Conni Stiefel den Gesamtablauf der Jugendvollversammlung. Am 21. Novem-ber in der Sporthalle auf dem Hönisch sorgte die Turnabteilung der Sportfreunde Dußlingen, unter Leitung von Klaus Dürr, mit vielen Helfern für alle notwendigen Geräte samt der Einrich-tung der Cafeteria im Foyer und leckerer Ver-pflegung für die Kaffeepause.

Gaujugendwart Kai Reinhardt begrüßte um 13.45 Uhr mehr als 70 Vereinsdelegierte so-wie angehende Vereinsjugendleiter und –lei-terinnen, interessierte Jugendliche und aktive Freunde der Turnerjugend. Nach dem „Start-signal“ ging es rund in drei Arbeitskreisen:

AK 1) Trampolinturnen mit Referent Torsten Reutter.

AK 2) „Die Kunst der Fortbewegung“ mit dem Referententeam „ParKour“ aus Stuttgart.

AK 3) Theorie, Feedback Tierolympia, Rah-menwettkampf und Vorschau auf die Veran-staltungen 2010. Leitung: Gaujugendturnwar-tin Silvia Maldonado.

Beim „Parlamentarischen Teil“ im Anschluss an die Arbeitskreise gab es Lob und herzlichen Dank von der Turngau-Vorsitzenden Anet-te Rösch für das vielseitige Engagement des Jugendausschusses.

Alle bisherigen Amtsträger wurden einstim-mig wiedergewählt: Gaujugendturnwartin Sil-via Maldonado, Gaujugendwart Kai Reinhardt, stellvertretende Jugendwartin Carmen Gmei-ner, Gaufachwartin „Mehrkämpfe“ Conni Stie-fel, Jugendsprecher Matthias Rossel, Jugend-sprecher Lukas Langanky, Jugendsprecherin Lisa Eidt, Jugendsprecherin Julia Deuscher und Turnwartin Elementarbereich/Schule San-dra Geffke.

Auch 2010 gibt es interessante Angebote

für die Turnkinder und die Turnerjugend: Jahr-gangsmeisterschaften, Rahmenwettkämpfe, Mannschaftswettkämpfe Gerätturnen, Meis-terschaften und Wettbewerbe in Gymnastik, Rope Skipping, Orientierungslauf, Tanz sowie Gaukinderturnfest und Landeskinderturnfest, Rafting-Tour und Turn-Camp. „Kommt, macht mit!“

Die Jugendvollversammlung 2010 findet am Samstag, 20. November in Sondelfingen statt.

www.turngau-achalm.de

Heilbronn

Geschäftsstelle Gruppenbacher Straße 5 74074 HeilbronnTel.: 07131 / 255348 Fax: 07131 / 255367E-Mail: geschaeftsstelle@

turngau-heilbronn.de

eInlAdung Zum gAuTuRnTAg 2010am Freitag, 5. Februar 2010 um 19.00 Uhrin Dürrenzimmern, Mehrzweckhalle

Tagesordnung1. Begrüßung2. Ehrungen 1

(Totenehrung/Sportlerehrungen)3. Grußworte 4. Berichte

- Turngauvorsitzender - stv. Vors. Finanzen und Kassenprüfer

5. Aussprache zu den Berichten6. Entlastung7. Ehrungen 28. Satzungsänderung9. Wahlen

- Vorstand, Turnwarte und weitere Mitar-beiter lt. Wahlliste, - 2 Kassenprüfer - Delegierte zum Landesturntag 2010 in Stuttgart

10. Anträge11. Vergabe von Veranstaltungen 2010 - 201212. Schlusswort

JoAchiM KLoTz, VoRSiTzEndER

FRAuenFRÜHSTÜCK mIT „KnOCHenKARle”Sportkreis und Turngau Heilbronn luden zum alljährlichen Frauenfrühstück nach Hausen a.d.Zaber. Im liebevoll dekorierten Jupiterkeller hielt das Frauenteam des TV Hausen ein reich-haltiges Frühstück für knapp 130 Übungsleite-rinnen, Frauen- und Vereinsvertreterinnen aus Stadt und Land bereit.

Im Anschluss daran lauschten die Damen einem interessanten Vortrag über Osteopha-tie. Beeindruckend schilderte der Brackenhei-mer Physiotherapeut und Osteopath Matthi-as Konrad an Hand seiner eigenen Leidensge-schichte, wie seine Begeisterung für die Osteo-pathie geboren wurde. Fasziniert von der ma-nuellen Therapie scheute sich Konrad nicht, die

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fünf Jahre dauernde Ausbildung in Angriff zu nehmen, um sich mit dieser Heilmethode ver-traut zu machen.

Mit Hilfe eines Skeletts, liebevoll Knochen-karle genannt, zeigte er das Zusammenspiel von Knochen, Muskeln, Bändern, Sehnen, Ner-ven und Organen und erklärte, was ein ver-stauchter Fuß mit Kopfschmerzen zu tun ha-ben kann. Nach seinem kurzweiligen Vortrag nahm Matthias Konrad zu interessanten Fra-gen aus dem Publikum Stellung.

Die Frauen gingen mit der Erkenntnis nach Hause, dass der Osteopath mit seinen Hän-den unterschiedlichste Formen der Bewegung ertasten kann und den Menschen als untrenn-bare Einheit sieht. Die Organisatorinnen Beate Kaukel und Martina Wolf freuten sich über das enorme Interesse am Frauenfrühstück sowie über das große Engagement des TV Hausen.

BETTinA BAuMAnn

TRAmPOlIn: Alle TITel geHen nACH HeIlBROnn

Traditionell im familiären Stil veranstalteten die Trampolinturner im Turngau Heilbronn auch dieses Jahr wieder ihre Gaueinzelmeisterschaf-ten. Einen Tag vor Nikolaus sorgten die fleißi-gen Helfer der TG Böckingen für beste Rah-menbedingungen. Viele Trampolinturner gin-gen hier das erste Mal unter Wettkampfbedin-gungen an den Start.

Die 33 Akteure der Talentschule Heilbronn TG Böckingen machten die Gaumeisterschaft unter sich aus, weil die Spvgg Heinriet nicht an den Wettkämpfen teilnahm. Bei den Minis weiblich (19999 und jünger) darf sich Enya Ol-linger Gaumeisterin 2009 nennen. Platz zwei belegte Lara Basse, gefolgt von Meltem Altay. Im männlichen Bereich gewann Leslie Küb-ler. Der zweite Platz ging an Vincent Vass und Platz drei an Tim Haboldt. Bei den Schülerin-nen 1997/98 siegte Svenja Wahl vor Hanna An-necke. Den dritten Platz belegten punktgleich Pia Uziekalla und Irem Inanc.

In diesem Jahr wurde Paul Golter Gausieger in der AK 1997/98. Den zweiten Platz schnapp-te sich Florian Wagner vor Pascal Messer. In der Jahrgangsstufe 1995/96 siegte Nina Gö-decke vor Dilara Topal. Dominik Boras durfte sich über den dritten Platz freuen. Wie bereits im Vorjahr strahlte Stephen Widemeyer über seinen Sieg in der offenen Klasse 1994 und älter, m). Marcel Prediger gewann hauchdünn vor Jens Lohrer die Silbermedaille. In der offe-nen Klasse (1994 und älter, w) dominierte Anja Lohrer und holte souverän Platz eins vor Mo-na Schelle. Julika Eisenmenger patzte schon in der Pflicht, so dass sie mit dem dritten Platz zufrieden sein musste.

Im Anschluss an die Gaumeisterschaften ehrte das Trainerteam um Carmen Pfahl seine Athleten für deren Erfolge auf nationaler und in-ternationaler Ebene.

BETTinA BAuMAnn

www.turngau-heilbronn.de

A u s d e n Tu r n g a u e n

In ihren Ämtern bestätigt: Silvia Maldonado, Conni Stiefel, Matthias Rossel, Kai Rein-hardt, Lukas Langanky, Carmen Gmeiner und Lisa Eidt (v. l.)

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Hohenlohe

Geschäftsstelle Am Ring 11 74214 SchöntalTel.: 06294/9242 E-Mail: [email protected]

gAuTuRnTAg Im ZeICHen deR geSundHeIT

Sport pro Gesundheit, „Qualität die sich ab-hebt“, war das Thema des Gauturntages im November in Gailenkirchen. Er wurde vom Turngau-Vorsitzenden Dr. Friedrich Bullinger er-öffnet. Carsten Tempski von der Geschäftsstel-le des STB erläuterte in seinem Vortrag die Vor-teile der Auszeichnungen Pluspunkt Gesund-heit DTB und motivierte die Vereine, dieses Gü-tesiegel zu erwerben und qualifizierte Übungs-leiter auszubilden.

Im Rahmen der Ehrungen wurde Reneè Wei-gel für ihre Arbeit im Kampfrichterwesen mit der Ehrennadel des Deutschen Turnerbun-des ausgezeichnet. Mit der Ehrenplakette des STB wurde die jahrelange Mitarbeit von Josef Steudler als Beisitzer im Turngau honoriert.

Monika Steudler, Frauenvertreterin im Turn-gau und Diana Hettinger, Turnwartin Frauen, wurden ebenfalls mit der Ehrenplakette des STB ausgezeichnet. Sie waren viele Jahre für die Frauenarbeit im Turngau verantwortlich. Ei-ne ganz besondere Auszeichnung wurde Frie-da Bullinger zuteil, sie erhielt den Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes mit der Silbernadel. Gustav Koeberer wurde aufgrund seines jahre-langen ehrenamtlichen Engagements zum Eh-renmitglied des Turngau Hohenlohe ernannt. Die Ehrungen wurden vorgenommen von Mar-kus Frank, Vizepräsident des STB, dem Turn-gauvorsitzenden Dr. Friedrich Bullinger und Udo Vogel, dem Ehrungsausschussvorsitzen-den im Turngau.

Mit der Landesehrennadel Baden Württem-berg wurde Siegfried Bitsch, stellvertretender Turngauvorsitzender ausgezeichnet. Bettina Wilhelm, Erste Bürgermeisterin von Schwä-bisch Hall, würdigte das vielseitige Engage-

ment im Turngau und in seinem Verein SV Gailenkirchen.

Ein sportlicher Höhepunkt des Gauturntags war der vorletzte Auftritt der Jazztanzgruppe „Contract Release“ der TSG Öhringen. Claudia Dohl und ihre Tänzerinnen, die sich aus dem Wettkampfsport zurückziehen, wurden mit ei-nem Präsent und Blumen verabschiedet.

Bei der Vergabe der Gauveranstaltungen wurden Termine festgelegt, auch die Ausrich-ter der verschiedenen Turngauveranstaltungen stehen schon weitgehend fest.

Bei den Wahlen gab es eine einstimmige Entlastung für die Vorstandschaft. Auch konn-ten, bis auf den Bereich Frauen, alle offenen Stellen im Hauptausschuss und Turngau Vor-stand besetzt werden. Für den Landesturn-tag 2010 wurden die Delegierten des Turn-gaus gewählt.

Von den zahlreichen Ehrengästen gab es in den Grußworten viel Lob für die vielfältige und gute Arbeit im Turngau. Der SV Gailenkirchen hatte die Halle schön dekoriert und die Gäs-te bestens versorgt. Sportlich zeigten sich die Jazztanzgruppe von Gailenkirchen mit einem Hip-Hop sowie eine Jugendgruppe mit einer tollen Vorführung auf dem Einrad.

Der Gauturntag 2010 findet am 20.Novem-ber in Marlach beim SV Sindelbachtal statt.

TeRmIne 2010:7. Februar: Gaufinale GT weiblich, Einzel, Mannschaft, LBS, Crailsheim, VFR Altenmüns-ter. Den aktuellen Terminplan mit den Turngau und STB Terminen finden Sie auf der Home-page des Turngau Hohenlohe.

Faszination Gruppenwettbewerb am 14. März in Bretzfeld, Ausrichter TSV Bitzfeld. Wett-bewerb Dance Kinder, Jugend und Erwachse-ne, Dance Experience, Rendezvous der Bes-ten. Nicht startberechtigt sind Gruppen, die 2009 im STB/BTB-Finale standen.

Da dies im STB der erste Dance Wettbe-werb im Jahr 2010 ist, findet ein Rahmenwett-kampf statt. Dieser ist nur für Gruppen. die sich zur Landesqualifikation des STB zum Deutsch-land Cup Dance angemeldet haben. Wir möch-ten den Wettkampfgruppen die Möglichkeit ge-ben, sich vor der Qualifikation einem Kampfge-richt zu präsentieren.

Gesundheitssportforum am 27. März in Öhringen. Lust auf Neues aus dem Gesund-heitssport ? Das Forum Gesundheitssport gibt einen Einblick in aktuelle Themen und Inhalte aus dem Gesundheitssport. Erfahrene Gesund-heitssport-Übungsleiter können ihr Repertoire erweitern und neue Angebotsformen kennen lernen. Übungsleiter, die noch nicht im Gesund-heitssport aktiv sind, aber auch Teilnehmer oh-ne Übungsleiterlizenz können in den Gesund-heitssport hinein schnuppern.

Die Themen und Referenten der einzelnen Workshops werden rechtzeitig bekannt gege-ben. Hinweise hierfür auf unserer Homepage ab Februar. Anmeldungen nimmt die Lehrwar-tin Uschi Greth-Zubke entgegen.

Die Lehrgangsbörse 2010 des Turngau Ho-henlohe findet man ebenfalls auf der Home-page. Bitte melden Sie sich rechtzeitig zu den Lehrgängen an – und vor allem sehr zahlreich.

www.turngau-hohenlohe.de

neckar-enzGeschäftsstellePfarrgasse 171665 Vaihingen-EnzweihingenTel.: 0 70 42 / 8 14 34 44 Fax: 0 70 42 / 8 14 34 45E-Mail: [email protected]

eInlAdung Zum gAuTuRnTAg

Liebe Turn- und Sportfreunde,das Präsidium des Turngaues Neckar-Enz lädt alle Turn- und Sportvereine herzlich ein zu sei-nem Gauturntag 2010 am Samstag, 20. Febru-ar (Beginn: 14 Uhr) in Ludwigsburg-Eglosheim, SKV-Halle, Tammer Straße 30.Die Stimmkarten werden ab 13 Uhr ausgege-ben.

Tagesordnung:Eröffnung und TotenehrungBegrüßungEhrungenGrußworteAussprache zu den Tätigkeitsberichten des Präsidiums und der FachwarteBericht der KassenprüferEntlastung

a) Vizepräsident Finanzenb) Präsidium und Gauausschuss gemäß §8

Ziff. 8b der GausatzungNeuwahlen

c) Präsidium und Mitarbeiter des Gauaus-schusses gemäß §8 Ziff. 8c der Gausat-zung

d) zwei Kassenprüfer gemäß §11 der Gau-satzung

e) Delegierte zum Landesturntag des STB am 13. Nov. 2010 in Stuttgart

Haushaltsplan 2010 gemäß §8 Ziff. 8gVeranstaltungen 2010 und FolgejahreAnträge

Antrag auf Satzungsänderung § 7 Absatz 3Hinter dem 1. Satz soll folgender Satz einge-fügt werden:„Bei Bedarf können Organämter im Rahmen haushaltsrechtlicher Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Bezahlung einer Aufwandsentschädi-gung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt wer-den. Darüber entscheidet das Präsidium.“ Anregungen und WünscheNeu zu wählen sind:Turngau-Präsidium:Präsident, Vizepräsident Geschäftsführung (für ein Jahr), Vizepräsident Finanzen, Vizeprä-sident WettkampfsportFrauenvertreterin, SchriftwartGauausschussmitglieder:Turnwartin/Turnwart Freizeitsport, Frauen, Männer, Ältere, Turnspiele, Wandern, Turn-wartin/Turnwart Wettkampfsport (für 1 Jahr), Gymnastik

Beisitzer im Ausschuss: Vereinsvorsitzender, Vereinsturnwart, zwei KassenprüferFür das PräsidiumGunter Bretschneider Präsident Turngau Neckar-Enz

N

Die Geehrten beim Gauturntag: Siegfried Bitsch, Diana Hettinger, Gustav Koeberer, Monika und Josef Steudler, Frieda Bullinger und Turngau-Vorsitzender Dr. Friedrich Bullinger (v. l.).

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VIele eHRungen BeI SOIRee In IllIngenDer Turngau Neckar-Enz ehrte seine Gaumeis-ter und erfolgreichen Sieger und Meister auf Landes- und Bundesebene bei der Soiree 2009 in der Stromberghalle in Illingen Am Sonntag, 29. November begrüßten der Turngau-Präsi-dent Gunter Bretschneider und Vizepräsiden-tin Bärbel Vorrink etwa 400 Besucher.

Gunter Bretschneider, Harald Eiberger, Bür-germeister der Gemeinde Illingen, und der ers-te Vorsitzende des SV Illingen, Edgar Mantai, hießen die Gäste willkommen. Unter ihnen weil-ten Steffen Bilger, Mitglied des Deutschen Bun-destages, die Landtagsabgeordneten Winfried Scheuermann und Hans-Ulrich Rülke, der Prä-sident des Sportkreises Ludwigsburg, Matthias Müller, von der AOK Pforzheim-Enzkreis, Ko-operationspartner des Turngaus Neckar-Enz, Sabine Liefke-Wilhelm sowie die Ehrenmitglie-der des Turngaus Herta Trostel, Fritz Kurfiß und Dieter Oesterle.

Das abwechslungsreiche Programm mit Tanz-, Gymnastik- und Gerätturnvorführungen wurden von Gruppen aus den Vereinen SV Il-lingen, TSV Löchgau, TV Sersheim, TSV Klein-sachsenheim, KSV Hoheneck, TSV Asperg und einer Riege von Seniorenturnerinnen und -tur-nern des Turngaus Neckar-Enz gestaltet.

Für ihre Erfolge im Turngau, auf Landes- und Bundesebene waren 91 Mannschaften und

63 Einzelsportler zur Ehrung eingeladen. Sie kamen aus den Fachbereichen Gerätturnen, Mehrkämpfe, Leichtathletik, Wettkampfgym-nastik, Gruppenwettbewerbe und den Turn-spielen Faustball, Prellball und Indiaca. Neu dazu kamen auf Landesebene Rope Skipping. Verliehen wurden Medaillen in Gold, Silber und Bronze.

Aus der Vielzahl der zu Ehrenden sind durch eine Medaille in Gold besonders hervorzuheben:

Andreas Rüdinger und Marcel Straub, Kunst-turner vom MTV Ludwigsburg, wurden mit der Mannschaft der Universität Stuttgart Deutsche Hochschulmeister im Kunstturnen

Die Indiaca-Mixed-Mannschaft 11 bis 14 Jahre des TSV Enzweihingen nahm im August 2009 am Jugend-Weltcup in Estland teil und belegte den vuerten Platz. In dieser Mannschaft spielten Lisamarie Knoll, Tianna Röhlk, Julia-na Spieß, Annelie Truckseß, Lukas Werner und Patrick Zundel.

Die Faustball-Männer des TV Vaihingen er-rangen als Deutscher Hallenmeister 2008 im Januar 2009 in eigener Halle in Vaihingen/Enz den Europapokal der Vereinsmannschaften. Dieses Team erreichte im Juni 2009 in Linz/Österreich den zweiten Platz beim Europa-pokal-Turnier der Feldrunde. Den zweifachen Deutschen Meistertitel von 2008 (sowohl Hal-le wie auch Feld) konnte die Mannschaft lei-der nicht erfolgreich verteidigen. Beide Spiel-runden – sowohl Hallen- wie auch Feldrunde - schloss die Mannschaft 2009 als Deutscher Vizemeister ab. In dieser Mannschaft spielten Kolja Meyer, Michael Krauß, Andreas und Da-niel Rothmaier, Markus Knodel, Mark Krüger, Michael Marx, Marco und Ingo Lochmahr so-wie Daniel Wörsinger.

Vier Faustballspieler des TV Vaihingen - Kol-ja Meyer, Michael Marx, Andreas Rothmaier, Marco Lochmahr - gehörten zur deutschen Nationalmannschaft, die vom 17. bis 20. Ju-li 2009 in Taiwan an den achten World-Games im Faustball teilnahmen und den vierten Platz belegte.

TeRmIne Im FeBRuARlehrgänge Fachwarte - Freitagslehrgängejeweils Bietigheim, Fischerpfad, Berufs-schulzentrum, 19.30-21.30 uhr.05.02. ältere/Frauen/männer: Sturzprophyla-xe. Schriftl. Anmeldung an Susanne Hartmann (Adresse siehe 29.01.), Meldeschluss 31.01.05.02. Kinder/Jugend: Gerätturnen Boden – Rolle, Handstand, Überschlag, Salto und Co. Schriftl. Anmeldung an Monika Siebrecht, Al-leenstr. 88, 71732 Tamm, Tel 07141/378678, E-Mail [email protected], Meldeschluss 31.01.

lehrgänge zur Ausbildung im Regio-Zent-rum Besigheim:06./07.02., 27./28.02. und 06./07.03. Übungsleiter C Kleinkinderturnen: Grund-lehrgang07.02. und 13.02. Übungsleiter- Assistent Kinderturnen: Grundlehrgang

lehrgänge zur Fortbildung:27.02. Kinderturnen/gerätturnen: Grundele-mente Gerätturnen

Kampfrichter-lehrgänge:06.02. und 07.02.: Ausbildung D-Lizenz Ge-rätturnen weiblich, Illingen07.02.: Pflichtfortbildung D-Lizenz Gerättur-nen weiblich und Verlängerung Crashkurs-Li-zenz, IllingenWettkämpfe:14.02.: Indiaca Württ. Qualifikationsturnier für Deutsche Meisterschaften Offene Klasse und Senioren, Enzweihingen27./28.02.: 7. Ötisheimer Indiacaturnier28.02.: Gerätturnen männlich Jahrgangsbes-tenkämpfe, Qualifikation für Regionalfinale P-Stufen, Murr

Sonstiges:20.02.: Gauturntag, Ludwigsburg-Eglosheim

FIT und FeTZIg: 111 JAHRe TV IngeRSHeIm111 Jahre „Fit und Fetzig“ lautete das Mot-to des diesjährigen Familienabends, der am 5. Dezember in der SKV-Halle stattfand. Ein bunter Abend mit Vorführungen verschiedener Gruppen, Geselligkeit mit den Gästen aus dem Ingersheim im Elsass und Tanz bis in die frühen Morgenstunden.

Man musste schon zweimal hinschauen, ehe man die beliebten Moderatoren erkannte: Uli Schütterle und Sibylle Rösch begrüßten als grauhaariges, altes „Pärchen“ die Freunde und Familien des Turnvereins und begannen mit ih-rer Reise durch 111 Jahre Vereinsgeschichte. Begonnen im Gründungsjahr 1899, als noch der Vorsitzende Ernst Cramer das Zepter in der Hand hielt, ging die Zeitreise auf musikalische, geschichtliche, wissenswerte und unterhaltsa-me Weise weiter. Alles passte bis auf´s i-Tüpfe-le: die Kostüme, die Infos zu den jeweiligen Zei-tepochen und den passenden Evergreens.

Der erste Vorsitzende Joachim Rösch und Turngaupräsident Gunter Bretschneider nah-men die Ehrungen des Turngaus Neckar-Enz für den STB, DTB und den WLSB vor: Brigit-te Staiber (Ehrennadel des STB in Bronze), Susanne und Bernd Nägele erhielten beide je-

Turngau-Präsident Gunter Bretschneider be-grüßt erfolgreiche Sportler und Gäste.

Mit „Time for Dreams“ entführten Illinger Frauen die Anwesenden in eine Welt der Träume.

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weils die Ehrennadel des DTB in Bronze, Ed-gar Haiber (DTB-Ehrenbrief mit Silberner Eh-rennadel), Joachim Rösch (WLSB-Ehrennadel in Bronze).

Wegen Krankheit werden die Ehrungen für Sabine Baumann (Gauehrennadel in Silber), Gi-sela Veigel (Ehrennadel des STB in Bronze) zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Susanne Nägele und ihre Step-Aerobic-Gruppe ließen die Trommeln lebendig werden - „Drums Alive“. Die großen Pezzibälle verwan-delten sich in ein Schlagzeug und als Piraten verkleidet wirbelten die Frauen zur „Fluch der Karibik“-Musik um die riesigen Bälle.

Turnvereinsvorsitzender Joachim Rösch be-dankte sich bei folgenden Übungsleiterinnen und Übungsleitern für ihre langjährige, zuver-lässige Tätigkeit:

Tätig seit 1997: Sabine Urban, Gabi Malicki; seit 1996: Benjamin Stromsky; seit 1995: Bri-gitte Staiber, Gisela Veigel, Silke Bulling (leider erkrankt); seit 1993: Fred Bulling; seit 1992: Elke Haiber; seit 1989: Carmen Kochendörfer; seit 1988: Ute Laub; seit 1986: Ulrike Dierolf, Sibylle Rösch; seit 1985: Karin Höneise; seit 1984: Susanne und Bernd Nägele; seit 1981: Edgar Haiber, seit 1979: Heide Nägele, Joa-chim Rösch; seit 1977: Rolf Bulling

Der nächste Programmpunkt fesselte die Zuschauer: Fred Bulling und seine „Barren-Bu-ben“ zeigten an dem hohen Turngerät, was sie als Ligateam „drauf haben“. Mit zehn Turnern gleichzeitig wurden die tollsten Pyramiden auf dem Barren aufgebaut.

Joachim Rösch und Ehrenvorsitzender Lo-thar Rapp nahmen eine besondere Ehrung vor: Ehrenmitglied Rudi Nägele wurde für 60 Jah-re Turnvereinstreue geehrt und für seine lang-jährigen Dienste unter anderem für seine Tä-tigkeit als Jugendturnleiter und als Vorsitzen-der gedankt.

Nach einem fetzigen Rock´n Roll des Mo-deratorenpaares – nun in Petticoat gekleidet und Pomadenfrisur, wurde die Bühne frei für die „Rocky Horror Picture Show“ mit der „El Somina“-Tanzgruppe von Tina Seitz. In Nebel-schwaden tanzten die aufwändig kostümierten und geschminkten schwarzen Ladies zur Ori-

ginal Filmmusik. Am originellsten war wohl die „Chapeaugraphie“ von Heide Nägele´s „Jeder-männern“ unter der Anleitung von Irene Betsch: eine super abwechslungsreiche Darbietung.

Der „Modezar“ Markus Scheyhing eröffne-te nun eine von Carmen Kochendörfer insze-nierte Modenschau, die die Lachmuskeln sehr beanspruchte und in der 111 Jahre TVI-Sport-kleidung in Szene gesetzt wurden. Die weib-lichen und männlichen Supermodels erschie-nen lässig im einteiligen Gymnastikanzug aus den Anfängen des Vereins bis hin zum aktuel-len schwarz-roten Trainingsanzug.

Dann gab es da noch die besondere Aktion am SKV-Hallen-Eingang: Sabine und Steffi Ur-ban registrierten anhand einer eigens gebauten Zähltafel den 111. Gast des Familienabends: Andrea Bulling erhielt eine Flasche Sekt, damit sie mit ihrem Rolf zuhause auf das besondere Turnvereinsjubiläum anstoßen kann!

Mit einer Zukunftsvision für das Jubiläums-jahr 2010 beendeten Sibylle und Uli das Büh-nenprogramm: „Für das Badisch-Schwäbi-sche Landesturnfest in Offenburg wird Turn-festwart Uli Spahlinger 111 Teilnehmer tradi-tionsgemäß auf original Spahlinger-Millimeter-Papier anmelden.“

BEATE RiEGRAF

www.turngau.neckar-enz.net

neckar-Teck

GeschäftsstelleFritz-Walter-Weg 1570372 StuttgartTel./Fax: 0711 / 28 077 -747 / -759E-Mail: [email protected]

guTeS ABSCHneIden BeI VR-TAlenTIAde

Beim Landesfinale der VR Talentiade in Lud-wigsburg traten 16 Turner und Turnerinnen des Turngau Neckar-Teck an. In der Altersklasse sieben Jahre weiblich konnten die Turnerinnen groß auftrumpfen. Alle qualifizierten sich für den

Landskadertest. Mit Kim Ruoff vom TB Neckar-hausen und Cinnia Seybold vom TSV Berkheim verbuchte der Turngau gleich zwei Turnerinnen der Altersklasse sieben Jahre für das VR Talent-team, aber auch die anderen Turnerinnen konn-ten mit guten Leistungen aufwarten und sich für den Kadertest qualifizieren. Dies waren im Ein-zelnen vom TSV Berkheim: Stella Lentz, Laris-sa Fröschle und Nele Hindennach, sowie vom TB Neckarhausen Lina Bronni, Julia Stutz, Lu-cie Rehm und Janina Kurz.

Auch in der Altersklasse acht Jahre weib-lich schafften in Annika Jooss und Ronja Bay-er vom TB Neckarhausen sowie Julia Langeder (TSV Berkheim) alle drei Turnerinnen des Turn-gaus die Qualifikation. Bei den Jungs der Al-tersklasse acht Jahre konnte sich Felix Probst vom VfL Kirchheim mit Platz drei sowohl für den Landeskadertest als auch das Talentteam qualifizieren. Für Fabian Stollsteiner vom TSV Wernau reichte es leider noch nicht. Maximilian Schad vom TSV Berkheim in der Altersklasse neun Jahre qualifizierte sich mit seinem dritten Platz und der Nominierung für das Talentteam ebenfalls für den Kadertest. Nicht gereicht hat es in dieser Altersklasse für Leon-Luca Lentz vom TSV Wernau.

KlAuS leHmAnn Zum gedenKenIm Alter von 76 Jahren verstarb am 8. Dezem-ber Klaus Lehmann (TSV Oberensingen). Sei-ne sportlichen Aktivitäten und sein ehrenamt-liches Engagement galten dem Faustballspiel. In der Turn- und Sportvereinigung Oberensin-gen war er Abteilungsleiter Faustball (1983 bis 1991) und Jugendleiter und Trainer (1986 bis 1991). Im Turngau Neckar-Teck begann er als Jugendtrainer Faustball (1986 bis 1997) und übernahm dann auch das Amt des Spielwar-tes Faustball (1990 bis 1997).

Als Trainer erreichte er mit seinen Mann-schaften große Erfolge bis bei den Deutschen Meisterschaften. Als Abteilungsleiter im Verein und Fachwart im Turngau Neckar-Teck rich-tete er zahlreiche Veranstaltungen bis hin zu Deutschen Meisterschaften aus. Mit Sorgfalt und Umsicht erledigte Klaus Lehmann seine Aufgaben. Der Faustballsport und der Turn-gau Neckar-Teck verdanken ihm recht viel Auf-schwung und Ansehen. Der Turngau wird sei-nem ehemaligen verdienstvollen Mitarbeiter ein ehrendes Andenken bewahren.

hoRST PAcKMohR

HeImAT TuRnen: HORST PACKmOHR IST 70Am 21. Januar feierte Horst Packmohr von der Sportvereinigung 05 Nürtingen seinen 70. Ge-burtstag. Den Turngau Neckar-Teck hat er von 1973 bis 1987 geführt. Doch weit über den Landkreis Esslingen hinaus ist er als Funktio-när bekannt, der sich in vielfältiger Weise für den Turnsport engagiert.

Begonnen hat seine sportliche Karriere zwar 1957 in einem Schützenverein, schnell hat er aber gemerkt, dass seine sportliche Heimat das Turnen ist, welcher er bis zum heutigen Tage treu geblieben ist. Für sich spricht dabei, dass er in nahezu sämtlichen Bereichen seines Wirkens zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Als Grundschullehrer a. D. lag es nahe, dass er sich

„Drums alive“: Zum Jubiläum kann man schon mal ordentlich auf die Trommel hauen.

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zunächst dem Kinder- und Schülerturnen beim TSV Owen/ Teck (1965 bis 1975) verschrieb, wobei er zuletzt als Oberturnwart des Vereins zur Sportabzeichenabnahme berechtigt war. Es folgte, bedingt durch seinen Umzug nach Roß-dorf, die Mitgliedschaft zur Sportvereinigung 05 Nürtingen (1975 bis heute), wobei er aufgrund seiner Verdienste zuvor zum Ehrenmitglied des TSV Owen/ Teck ernannt wurde.

Neben seiner Funktion im Sportverein hat er sich in vielen weiteren Sportorganisationen verdient gemacht. Den Turngau Neckar Teck führte er von 1973 bis 1987, zudem fun-giert er dort seit 1987 als Kulturwart/-referent und wurde aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden/-Präsidenten ernannt. Die Ehre einer Ehrenmitgliedschaft wurde ihm auch seitens des Württembergischen Landessport-bundes (2008 bis heute), des Sportkreises Ess-lingen (2001 bis heute) und des Schwäbischen Turnerbunds (1988 bis heute) zuteil.

Sein aktives Tun wird belegt durch die über-ragende Anzahl seiner Teilnahmen an überre-gionalen Tagungen und Sportveranstaltungen als Abgeordneter. So fällt es einfacher, die Ver-anstaltungen zu nennen, an denen er nicht teil-genommen hat. An den Deutschen Turntagen (von 1976 bis 2002) war dies nur einmal der Fall. Achtzehn Mal war er bei den Schwäbi-schen Landesturntagen (1974 bis 2008) und dreizehn Mal bei den Schwäbischen Landes-turnfesten (1974 bis 2008) dabei. Selbstre-dend, dass er bei den Landessportbundtagen, den Deutschen Turnfesten und den Landes-gymnaestraden auch nur vereinzelt fehlte.

Für seine herausragenden Verdienste in Ver-ein und Verband erhielt Horst Packmohr viel Anerkennung und höchste Ehrungen. Bis heu-te ist er kompetenter Funktionär, Referent und Ratgeber. So war er 2008 bei der Überarbei-tung der Ehrungsordnung des STB federfüh-rend beteiligt.

Der Turngau Neckar Teck gratuliert Horst Packmohr zu seinem 70. Geburtstag. Ihm und seiner Frau Karin, die ihn regelmäßig zu Veran-staltungen begleitet, wünschen wir für die Zu-kunft alles Gute.

JoAchiM hindEnnAch

SCHAuBÜHne: SPeKTAKel BeI VOllem HAuSEin buntes Spektakel aus Gymnastik und Tanz verschiedenster Stilrichtungen ließen die Zu-schauer der Turngau-Schaubühne staunen. In diesem Jahr gastierte das Highlight des Turn-gaus in der Schulturnhalle in Wolfschlugen. Turngau-Präsident Joachim Hindennach und Hanne Mäckle, Frauenreferentin und Turnwar-tin Frauen des Turngaus, begrüßten die Gäste und alle Mitwirkenden. Die Sporthalle war bis auf den letzten Platz besetzt.

Unter den Akteuren waren vom Kleinkind bis zum Erwachsenen alle Altersklassen vertreten, und ein bunter Querschnitt der Vereinsaktivitä-ten wurde präsentiert. Mit charmanter Art führ-te Rosy Hauke die Zuschauer durch den Sams-tagnachmittag. In abwechslungsreicher Rei-henfolge begeisterten kleine Tanzschlümpfe, Tanzgruppen mit Jazztanz, HipHop, Step-Ae-robic und Showtanz. Ein Augenschmaus wa-ren auch die mit viel Fantasie gestalteten Kos-tüme und Requisiten.

Dank der Kreativität und des Einfallsreich-tums der Teilnehmer wurde es den Zuschau-ern nicht langweilig, zum Beispiel wurden eine Geisterstunde, der Fluch der Karibik sowie der Tanz der Vampire dargeboten. Es fehlten auch keine „Frechen Mädchen“, eine Vorführung der TSG Esslingen, ebenso wenig wie „Ein Tag in Las Vegas“ des Schautanzteams des TSV Oberlenningen oder „Marilyn“ vom TG Nürtin-gen. Die Darbietung „We will Rock“ zog die Zu-schauer genauso in ihren Bann wie das Schau-tanzteam aus Oberlenningen mit seinem „Wald der Fantasien“. Den Abschluss gestalteten, wie schon den Auftakt, die Kindertanzgruppe Tanz-schlümpfe mit „Zirkuskindern“.

Am Ende bedankte sich Hanne Mäckle beim TSV Wolfschlugen für eine gelungene Ausrich-tung der Schaubühne und lud alle Gäste und Darsteller am 20. November nach Oberlennin-gen zur Turngau-Schaubühne 2010 ein.

www.tgnt.de

oberschwaben

GeschäftsstelleArgeninsel 288239 WangenTel.: 07522 / 24 12Fax: 07564 / 91 25 20E-Mail: geschaeftsstelle@

turngau-oberschwaben.de

ZeHn TITel FÜR WeIngARTenS TRAmPOlInTuRneRBei den Gaumeisterschaften in Weingarten kämpfte der Nachwuchs in der Aufbauklasse in sechs Altersklassen um die Medaillen. Wein-gartens vielversprechende Anfänger gewannen dort jeweils dreimal Gold, Silber und Bronze.

Die Weingärtnerinnen Diana Krauter und Ja-na Dietzel zeigten ihr Können in der AK Juti E/F. Vor vornerein dominierte die achtjährige Diana das Feld und wurde mit großem Abstand Ers-te. Ihre Vereinskameradin Jana Dietzel verpass-te knapp das Treppchen und belegte den un-dankbaren vierten Platz.

Bei den Jungs in derselben AK erreichte der fünfjährige Weingärtner David Krauter als jüngs-ter in seiner Klasse klar den Spitzenplatz. Auf dem zweiten und dritten Rang lagen, nach gu-tem Wettkampf, Eric Schell und Daniel Unruh. Vierter wurde Marcel Gassmann, Fünfter Al-bert Unruh, Sechster Linus Allgaier und Sieb-ter Lukas Kreuzer.

Bei den Mädchen der Juti D verpasste Leo-nie Krohmer mit nur 0,1 Punkten die Goldme-daille. Ebenfalls mit nur 0,2 Punkten lag dahin-ter die Weingärtnerin Kira Geisenhanslüke, die erfreut Bronze in Empfang nahm. Rang fünf er-reichte Jenny Pelzl, Rang sechs Vanessa Kreu-zer, Rang sieben Laura Rothenhäusler, Rang acht Elisabeth Fricker und Rang neun Sarah Haner.

Daniel Worster zeigte der Konkurrenz in der AK Jutu D, wie man die Goldmedallie gewinnt. Auf dem vierten Platz landete Markus Haner.

OHorst Packmohr engagiert sich in vielfältiger Weise für den Turnsport.

Auch das Tanztheater Marilyn vom TG Nürtingen begeisterte das Publikum.

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Die Jugendturner C hatten bei ihrem Wett-kampf nicht soviel Glück. Nach einer Abbruch-serie der gesamten Klasse erkämpfte sich Jus-tin Zawisz die Bronzemedallie. Knapp dahinter lag Waldemar Barbie auf dem vierten Platz.

In der Gauklasse kämpften die erfahrenen Wettkampfturner um die Titel. Auch dort do-minierten die Weingärtner. In allen sieben Al-tersklassen gingen die Titel an die Schussen-täler, zusätzlich noch jeweils viermal Silber und Bronze.

Bei den Mädchen in der Altersklasse D wur-de das Podest komplett von den Weingärtne-rinnen eingenommen. Die zehnjährige Milena Markgraf verteidigte souverän ihren Titel vom Vorjahr und wurde mit 1,3 Punkten Vorsprung Erste. Dahinter die Weingärtnerin Naomi Koidl auf Silber, Lydia Jetter belegte mit einem Fehler in ersten Kür den dritten Platz. Weit abgeschla-gen hinter den drei Führenden lag das restli-che Feld. Neunte wurde Jana Schell, Zehnte Lea Neszkleba.

Die spannendste Begegnung fand bei den Jutu D statt. Im Vorkampf führte Lukas Zum-biel vor Noah Markgraf. Im Finale kämpften die beiden Weingärtner um den Spitzenplatz, letztendlich turnten beide jeweils 63,0 Punk-te. Die Tiebreak-Regel entschied, dass Noah Markgraf Gold entgegennehmen konnte. So-mit wurde Lukas Zumbiel Zweiter und freute sich über Silber.

Sarah Hirth gewann bei den Juti C zum fünf-ten Mal nacheinander den Titel der Gaumeis-terin. Auf Rang drei und nur 0,1 Punkte hinter der zweiten landete Lena Falkner. Vierte wur-de Stefanie Schädler.

In der Klasse der Jutu C turnten die zwei Weingärtner Moritz Stark und Johannes Fehr um die Spitzenposition. Der Vorkampferste Jo-hannes Fehr musste sich im Finale seinem Ver-einskameraden Moritz geschlagen geben. Also Gold für Moritz und Silber für Johannes. Nach einem Fehler in der ersten Kür konnte Yannick Jetter nicht mehr in die Medaillenränge eingrei-fen, er belegte Platz sechs.

Auch bei den Jugendturnerinnen gab es nichts Neues. Wie zu erwarten gewann Ju-lia Stocker die Altersklasse mit enormen Vor-sprung. Nach Verletzungspause, noch nicht ganz fit, konnten die Weingärtnerinnen Laris-sa Weiß und Linda Schlagmüller nicht in die Medaillienränge eingreifen. Larissa Weiß wur-de Vierte, Linda Schlagmüller Fünfte.

Während der Jugendturner Oliver Amann in St. Petersburg bei der Weltmeisterschaft glänz-

te, kämpften seine Kameraden bei den Gau-meisterschaften um den Titel. Tom Schlagmül-ler turnte einen sicheren und konstanten Wett-kampf und gewann verdient Gold. Dahinter auf Silber lag Sandro Beißwenger, Bronze ging an Martin Fehr.

Komplettiert wurde der Tag durch die Da-men. Erfolgreich konnte Sabine Fetsch nach längerer Pause ihren Titel aus dem Vorjahr ver-teidigen. Auf dem dritten Platz lag die Wein-gärtnerin Jenny Soremba, auf Rang vier Simo-ne Lay. ThoMAS hoEPFnER

eRneuT meHR TeIlneHmeR BeIm nACHWuCHS-lIgAFInAleIm Herbst wurde die Nachwuchsliga ausge-tragen. Der Auftakt war bereits zwei Wochen nach den Sommerferien in Biberach. Mit einem Kraft- und Beweglichkeitswettkampf starteten 23 Mannschaften aus zehn oberschwäbischen Vereinen in die Ligasaison. Bei Liegestützen, Klimmzügen, Serienweitsprüngen, Tauklettern, Spagat, Handstandstehen und Ausdauerlauf wurden die Turner durch die Anfeuerungen der Zuschauer, Eltern und Fans begeistert unter-stützt. Zwei Kürwettkampftage folgten im Ok-tober und November. Nach einer Zwischensta-tion in Ailingen reisten die Turner am achten No-vember nach Wangen zum Ligafinale. Mit viel Motivation und Konzentration präsentierten die Turner ihre Kürübungen den Kampfrichtern.

Dabei kam beim Finale noch mal Bewe-gung ins Klassement. Vor allem in der E-Ju-gend herrschte eine hohe Leistungsdichte. Die ersten fünf Mannschaften trennten am letzten Wettkampftag gerade mal zwei Punkte. So blieb es bis zum Schluss ein offenes Rennen um die Podestplätze.

Die Teilnehmerzahl ist in diesem Jahr erneut gestiegen. Dies zeigt, dass Mannschaftswett-kämpfe im Jugendbereich nach wie vor gefragt sind und der Turngau mit seinem Angebot gut aufgestellt ist. Sogar eine Mannschaft aus dem benachbarten Turngau Ulm machte beim Kraft- und Beweglichkeitswettkampf mit.

ergebnisse:JuTu e:1. TV Eisenharz, 2. TV Kressbronn, 3. TSG Ai-lingen IJuTu d:1. MTG Wangen, 2. TV Eisenharz I, 2. TV Ei-senharz II JuTu C:1. TG Wangen/Eisenharz, 2. TG Bad Waldsee,

3. TV WetzisreuteJunioren:1. MTG Wangen, 2. TSG Ailingen, 3. TV Lan-genargen

ThoMAS TRAuB

www.turngau-oberschwaben.de

ostwürttemberg

GeschäftsstelleGeschäftsstelleWiener Straße 673430 AalenTel: 07361-5579619Fax: 07361-5579621E-Mail: [email protected]

WIedeR HeRAuSRAgende SPORTleR und TeAmS geeHRTDer Turngau Ostwürttemberg ehrt in jedem Jahr verdiente Sportler und Mitarbeiter. Dabei steht nicht nur die sportliche Leistung im Mit-telpunkt, sondern auch das darüber hinaus-gehende ehrenamtliche Engagement wie zum Beispiel als Übungsleiter, Kampfrichter, betonte der erste Vorsitzende des Turngaus, Karlheinz Rössler, bei der Eröffnung. Er sprach vor einer großen Zahl von Ehrengästen aus Politik, Wirt-schaft und Sport.

Vor den Ehrungen stellte der Vorsitzende der TSG Hofherrnweiler/Unterrombach, Bernhard Ritter, das neue Weststadtzentrum vor und be-grüßte unter den Gästen auch dessen geistigen Vater, Dr. Eberhard Schwerdtner.

Als Mannschaften wurden ausgezeichnet: Die Gymnastikgruppe „Otto Grimminger“

des MTV Aalen., eine Gruppe von ehemaligen Turnerinnen der rhythmischen Sportgymnastik, die die Liebe zu dieser Sportart nie verloren ha-ben und gern gesehene Gäste bei Galaveran-staltungen und Sportereignissen sind.

Die Nachwuchsturner vom TV Wetzgau II. Die meisten sind Schüler, die sich neben schulischen Herausforderungen noch vier bis fünf Mal pro Woche in die Trainingshalle be-geben, um vielleicht einmal in der Bundesliga zu turnen.

Als dritte Mannschaft wurde die Showgrup-pe „Avanti Avanti“ aus Hüttlingen geehrt. Ei-ne Mischung aus Tanz und Akrobatik, Break Dance und Rock`n Roll sowie Showeinlagen ist ihr Markenzeichen.

Geehrt wurden auch zehn Einzelpersonen:Carmen Waibel vom TSV Dewangen für jah-

relanges ehrenamtliches Engagement als Trai-nerin der Sportakrobaten sowie Verbandstrai-nerin im LLZ Aalen.

Hubert Nagel von der TG Hofen steht seit 45 Jahren in der Sporthalle, um jungen Men-schen die Freude am Sport zu vermitteln und sie zu trainieren. Seine breit angelegten Akti-vitäten haben ihn mit Turnen, Handball, Wan-dern, Skilaufen und Leichtathletik in Berührung gebracht.

Andreas Schieber vom TV Bopfingen , be-kannt auch als Mister „Schleuderball“, mit et-wa 350 Wettkämpfen bei Turnfesten mit immer erstklassigen Platzierungen. Im Verein zeugen seine Tätigkeiten als Übungsleiter Turnen, ers-Siegerehrung in der JuTu E: Hier gewann der TV Eisenharz.

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STB magazin 01/2010 31

ter Vorsitzender, 25 Jahre lang Fahnenträger und 30 Jahre lang Nikolaus zu Weihnachten von seinem ehrenamtlichen Engagement.

Mit Nicole Fritz vom Heidenheimer SB wur-de eine sehr junge Sportlerin geehrt. Sie ist ne-ben ihren sportlichen Erfolgen Jugendspreche-rin der Turnabteilung und hat sich im Turngau als Patin der Tigerkids zur Verfügung stellt.

Iris Mack vom TSV Dettingen erhielt die Eh-rung für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkei-ten in verschiedenen Sportvereinen sowie die Kampfrichtertätigkeit auf Gau-, Landes- und Bundsebene. Gerne organisiert sie große Auf-führungen wie zum Beispiel die Stadiongala in Friedrichhafen.

Pascal Niess vom TV Steinheim ist ein Aktiv-posten im Verein und auch im Turngau. Erste Plätze 2006 bis 2008 beim Bergfest. Als Gau-kampfrichterwart ist er für die Umsetzung der P-Stufen verantwortlich.

Manfred Braunger vom SV Bolheim, der seit 1971 Trainertätigkeiten bei den Turnern aus-übt. Kampfrichterausbildung bis zum Bundes-kamprichter. Auch im Turngau im Mehrkampf stark engagiert.

Helge Liebrich, aktiver Turner der Bundesli-gamannschaft vom TV Wetzgau, der es bis zur Nationalmannschaft gebracht hat und trotz sei-ner Erfolge sehr bodenständig und hilfsbereit gegenüber seinen Kollegen ist.

Ute Sonntag vom TV Wetzgau schaffte es bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaf-ten im Schwimmen immer auf einstellige Plät-ze. Sie konnte als Nachfolgerin von Ruth Ul-rich für den Fachgebietsausschuss des STB gewonnen werden.

Martin Walz vom TV Wißgoldingen, der seit 1969 Übungsleiter im Kinderturnen und letzt-endlich dafür verantwortlich ist, dass in Wiß-goldingen geturnt wird. Daneben hat er sich als Gaukinderturnwart im alten Turngau Rems und als Landeskinderturnwart im Schwäbi-schen Turnerbund zur Verfügung gestellt.

Der Turngau selbst hatte fünf seiner Mitar-beiter zu ehren:

Sandra Kastler erhält die Ehrennadel des DTB in Bronze für ihre Tätigkeit als Kinderturn-wartin für den Bereich Heidenheim und ihr En-gagement im Team Veranstaltungsentwicklung. Sie selbst ist in ihrem Heimatverein TSV Dettin-gen seit 1990 Übungsleiterin und Turnerin.

Thomas Dambacher wird mit der Ehrenna-del in Bronze ausgezeichnet für seine Tätigkeit im Jugendbereich, dem er seit 2002 angehört. Als positiv Streitbarer konnte er schon viel für den Turngau erreichen.

Ulla Haussmann erhält die Ehrennadel in Bronze für ihr ehrenamtliches Engagement als stellvertretende Vorsitzende des Turngaus.

Tanja Conrad erhält den Gauehrenbrief mit silberner Ehrennadel. Sie ist die dienstälteste Frau im Turngau und dort als Kinderturnwar-tin für den Bereich Aalen/Schwäbisch Gmünd mitverantwortlich.

eInen FuSSBAlleR AlS “gläSeRnen TuRneR” geeHRTHöhepunkt der Ehrungsfeier war die Auszeich-nung „Gläserner Turner“. Roland Lutz , der ak-tuelle Inhaber der Auszeichnung, ab sie an Edelbert Krieg vom FC Bargau weiter. Würde man die Ehrenämter oder Ehrungen, die Edel-bert Krieg im Laufe seiner nun 40-jährigen eh-renamtlichen Tätigkeit erhalten hat, in Metall aufwiegen, er hätte schwer zu tragen.

Warum bekommt ausgerechnet ein Fuß-baller eine solche Auszeichnung von einem Turnverband? Die Antwort darauf gab Edel-bert Krieg selbst, musste dabei aber bis Mitte der 1970er Jahre zurückgehen. Damals war er Geschäftsführer des Stadtverbandes Sport in Schwäbisch Gmünd. Es gelang ihm, drei städ-tische Sportlehrer für Schwimmen, Leichtathle-tik und Turnen zu installieren. Zwei hat er nach einem Jahr wieder entlassen, einer namens Paul Schneider, zuständig für das Turnen, blieb und ist auch heute noch tätig und in Sportkrei-sen nicht wegzudenken.

Dann sollte für das Turnen auch noch eine sogenannte „Schnitzelbank“ her, vielleicht eine der Wurzeln des heutigen hochmodernen Turn-leistungszentrums in Schwäbisch Gmünd. Aber was ist ein Leistungszentrum ohne Leben unter der Woche? So entstand die Überlegung, ne-ben dem reinen Leistungszentrum ein Büro und eine Möglichkeit der Betreuung von jugendli-chen Turnern einzurichten. Die Sponsorensu-che begann und war erfolgreich. So erhalte-nen die jungen Sportler neben der Notwendig-keit des aufwendigen Trainings eine Hausauf-gabenbetreuung, damit Schule und Sport zu ih-rem Recht kommen. Diese Erfolge sind eng mit dem Namen Edelbert Krieg verbunden Und, so meinte er in aller Bescheidenheit, „konnte ich dem Turnen ein Stück weit helfen“.

Edelbert Krieg ist ein würdiger „Gläserner Turner“, auch wenn sein Sportlerleben über-wiegend vom Fußball geprägt war.

www.tgow.de

rems-murr

GeschäftsstelleRieslingweg 5 71554 Weissach i.T. Tel.: 0 71 91 / 30 27 60 Fax: 0 71 91 / 30 27 61E-Mail: [email protected]

SIeg BeIm lAndeSFInAle FÜR BACKnAngeRIn JAnInA WeBeRDie Turnerinnen aus Weissach, Lippoldsweiler und Backnang sorgten beim Landesfinale der Elementewettkämpfe in Crailsheim für Aufse-hen. Alle schafften den Sprung unter die Top Ten der Landesbesten.

Dabei schnitt Janina Weber (TSG Backnang) in ihrer Altersklasse mit dem ersten Rang am besten ab. Mit einem deutlichen Vorsprung ver-wies sie alle ihre Konkurrentinnen auf die Plätze. Knapp am Siegerpodest ist Tamara Hartmaier (TSV Lippoldsweiler) mit dem vierten Platz vor-bei geschrammt. Eine kleine Unsicherheit am Schwebebalken kostete sie die Platzierung auf dem Siegertreppchen.

Mara Renz (TSV Lippoldsweiler) sicherte sich in ihrer Altersklasse 14/15 den zweiten Rang. Sie turnte einen konstanten Wettkampf, eben-so wie ihre Vereinskameradin Dina Hegner, die am Ende den vierten Platz belegte. Etwas Pech dagegen hatte die Favoritin Saskia Ebert. Ihr wurde ein Element nicht anerkannt, sie fiel des-halb auf den siebten Platz zurück.

In der Altersklasse 16/17 präsentierte sich Anna Ziegler (TSG Backnang) in ausgezeichne-ter Form. Leider wurde auch bei ihr ein Element nicht anerkannt. Sie verfehlte denkbar knapp mit nur 0,05 Punkten die Bronzemedaille. Ih-re Teamkolleginnen Leandra Burkhardt und Melanie Krüger sicherten sich Platz fünf und sieben.

Stark zeigte sich auch Theresa Stark (SG Weissach/Tal). Bei den 12-Jährigen belegte sie in einem großen Teilnehmerfeld den zwei-ten Rang. Lena Erb, ebenfalls aus Weissach, wurde Zehnte.

R

Die Aalener Gymnastikgruppe „Otto Grim-minger“ durfte sich genauso geehrt fühlen …

Und wieder eine Auszeichnung: Edelbert Krieg (2. v. r.) engagiert sich seit 40 Jahren ehrenamtlich.

… wie die Turntalente des TV Wetzgau II.

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STB magazin 01/2010

i m p r E S S u mA u s d e n Tu r n g a u e n

32

Bei den jüngeren Turnerinnen der D-Jugend ließ Isabell Kugler (TSV Lippoldsweiler) aufhor-chen. Die Nachwuchsturnerin zeigte stabile Übungen und wurde dafür mit dem zweiten Platz belohnt. Im gleichen Jahrgang belegte Lara Hinterkopf (SG Weissach/Tal) den siebten Rang. Die ein Jahr ältere Jenny Weinmann hat-te mit der starken Konkurrenz zu kämpfen und sicherte sich am Ende noch den achten Platz.

Denkbar knapp ging es auch bei den Acht-jährigen zu. Hier hatte Nina Hinterkopf (SG Weissach/Tal) das Nachsehen. Auch sie schrammte mit nur 0,45 Punkten an der Bron-zemedaille vorbei. Ihre Vereinskameradin Ma-ren Erb fand sich am Ende auf dem zehnten Platz wieder.

HAuBeRSBROnn eRFOlgReICH Im RHönRAdTuRnenBei den württembergischen Pokalwettkämpfen in Schwenningen ging der TSV Haubersbronn in allen sechs Altersstufen mit je einer Mann-schaft an den Start. Am Vormittag erturnte sich die A-Jugend-Mannschaft mit Angelika Fezer, Bianca Zubke und Michele Jandl in der L6 den zweiten Platz mit 13,70 Punkten. Die Turnerin-nen L7 Franziska Hofer, Stefanie Fackler, Tanja Zubke und Regina Schelling belegten mit 22,00 Punkten ebenfalls den zweiten Rang.

Am Nachmittag siegte die gemischte Mann-schaft mit Daniel Siegle, Jannik Köster, Miriam Siegle und Jenny Schaal in der E Jugend L5 mit 10,00 Punkten. Trotz kleiner Missgeschicke erreichten Naomi Schiek, Sylvia Zubke, Lau-ra Lentini und Sarah Degele in der D Jugend L5 den dritten Platz mit 14,30 Punkten. Sarah Degele turnte mit 6,15 Punkten die beste Kür des Tages in der L5. In der Jugend C belegte die Mannschaft des TSV mit Isabel Pflug und Lena Weingart verstärkt durch zwei Turnerin-nen aus Seitingen Platz sieben. Überzeugen konnten Daniela Degele, Daniela Kallinich, Su-sanne Fezer und Erika Stenzel bei den Senio-rinnen L4. Sie sicherten sich mit 13,40 Punk-ten den Sieg.

BACKnAngeRInnen SCHeITeRn An IHReR uneRFAHRenHeITDer Wettkampf der TeamGym-Turnerinnen der TSG Backnang stand unter keinem gu-ten Stern. Bei den Bayern Open in Fürth führte ein Reglementsfehler zu erheblichen Abzügen, was eine Platzierung auf dem Siegertreppchen kostete. Katrin Schmückle, Sandra Schmück-le, Lena Dorsch, Tina Böhle, Sarah Hofmeis-ter, Evelyn Lörintz, Cornelia Wülbeck und Ja-na Hansen waren bestens auf den Vergleich mit den bundesweit besten Mannschaften vor-bereitet. Sie gehörten zum engeren Favoriten-kreis, doch die Unerfahrenheit in der noch jun-gen Sportart, wurde den Backnangerinnen zum Verhängnis.

Einen guten Start erwischten die TSG-Tur-nerinnen beim ersten Gerät, dem Minitrampo-lin. Saubere Überschläge und Schrauben prä-sentierte das Team. Doch gleich zu Beginn des Wettkampfes passierte der Fehler. Laut Regel-werk muss der Trainer mit beiden Füßen auf der Landematte stehen, um die Turnerin bei ei-nem etwaigen Sturz auffangen zu können. Die-se Regel war weder der Trainerin Antje Hummel noch den Turnerinnen bekannt, was zur Folge

hatte, dass der gesamte Durchgang mit Null gewertet wurde. Ein herber Rückschlag für die TSG-Riege, die sich so viel vorgenommen hat-te. Nach dem ersten Schock besann man sich dann doch wieder auf die Stärken und präsen-tierte das weitere Programm bestens.

In der zweiten Disziplin, der Tumblingbahn, zeigte sich bei den akrobatischen Reihen klar die Überlegenheit der Backnanger Crew. Hier gab es Höchstpunktzahlen zu verzeichnen. Der Rückstand auf die Führung war allerdings zu groß, als dass man noch etwas bewegen konn-te. Die letzte Rotation brachte die Turnerinnen auf die Bodenfläche. Tanz, Gymnastik und Rhythmus, alles Voraussetzungen, die die Li-gaturnerinnen mitbringen, wurden in der neuen Bodenchoreografie umgesetzt. Nahezu fehler-frei zeigte das Team, dass auch weiter mit ihm zu rechnen ist. Am Ende blieb den TSG-Turne-rinnen ein enttäuschender fünfter Platz.

TSg BACKnAng, männeR: HeIm-WeTTKämPFe 2010Samstag, 27. FebruarBacknang, Karl-Euerle-Halle:Bezirksliga, WK-Beginn 16 Uhr: TSG Backnang II – GSV ErdmannhausenVerbandsliga, WK-Beginn 16 Uhr:TSG Backnang I – MTV Ludwigsburg II

Sonntag, 21. märzBacknang, Karl-Euerle-Halle:Bezirksliga, WK-Beginn 14 Uhr:TSG Backnang II – SGV MurrVerbandsliga, WK-Beginn 14 Uhr:TSG Backnang I – WKG Göllsdorf/Spaichin-gen I

www.turngau-rm.de

staufen

GeschäftsstelleJohn-F.-Kennedy-Str. 3273037 GöppingenTelefon: 07161 / 96 80 73Telefax: 07161 / 96 80 74E-Mail: [email protected]

eInlAdung Zum gAuTuRnTAg

Das Präsidium des Turngaus Staufen e.V. lädt die Mitglieder des Hauptausschusses, die Ver-treter der Mitgliedsvereine, die Ehrenmitglie-der sowie die vom Gaujugendturntag gewähl-ten Delegierten der Turnerjugend gemäß §6 der Satzung zum ordentlichen Gauturntag am 27. März 2010 in der Jahnhalle in Göppingen-Holzheim ein. Ab 10.00 Uhr gibt es nach ei-nem Einführungsvortrag in Workshops Gele-genheit zur Information und Diskussion aktu-eller Themen. Die Ausgabe der Tagungsunter-lagen und Stimmzettel erfolgt ab 13.15 Uhr, um 14.00 Uhr beginnt der parlamentarische Teil der Tagung.Tagesordnung:1. Eröffnung2. Protokoll des letzten Gauturntags3. Totengedenken4. Berichte von Präsidium und Hauptaus-

schuss5. Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht6. Entlastung des Vizepräsidenten Finanzen7. Entlastung von Präsidium und Hauptaus-

schuss8. Präsentation der Workshop-Ergebnisse9. Grußworte10. Ehrungen

SDer fröhliche Schein trügt: Wegen eines Reglementfehlers werden die Backnanger TeamGym-Turnerinnen bei den Bayern Open nur Fünfte.

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STB magazin 01/2010 33

11. Anträge zur Änderung der Satzung12. Wahlen13. Festlegung des Gauturntags und der Gau-

veranstaltungen 201114. Beschlussfassung über sonstige Anträge15. VerschiedenesAnträge sind schriftlich bis zum 6. März 2010 bei der Geschäftsstelle des Turngaus Staufen, John-F.-Kennedy-Str. 32, 73037 Göppingen einzurei-chen.

FüR dAS PRäSidiuM:

JöRG ALLMEndinGER

VizEPRäSidEnT GESchäFTSFühRunG

und VERwALTunG

dReImAl gOld und eInmAl BROnZe FÜR RHönRAdTuRneREnde November wurde in VS-Schwenningen mit den Württembergischen Pokalwettkämp-fen in der Mannschaft der letzte Wettkampf die-ses Jahres ausgetragen. Dabei zeigten sich die Rhönradturner des Turngaus Staufen von ihrer besten Seite. Mit drei Goldmedaillen und ein-

mal Bronze durften alle Teams aufs Treppchen. In der D-Jugend setzten sich Jana Kammerer, Luisa Zendel und Annelie Steinbrenner, die für die DJK-SG Göppingen am Start waren, klar durch. Es folgten der MTV Stuttgart und der TSV Haubersbronn auf den weiteren Plätzen.

In der B-Jugend durfte die DJK-SG Göp-pingen mit Regine Keller, Sophie Schütze und Sahra Zauner wieder ganz nach oben aufs Po-dest. Dieses Mal aber nicht alleine, denn die Turnerinnen der SpVgg Warmbronn erreichten die gleiche Punktzahl. Hier waren die Gast-geber des FSV Schwenningen auf Platz drei. Der TSV Kuchen war in der A-Jugend nicht zu schlagen. Mit deutlichem Vorsprung setz-ten sich Katrin Herrmann, Meike Keller, Jasmi-na Göhl und Viola Lövesz gegen ihre Konkur-renten des TSV Haubersbronn und des TSV Schwaigern durch.

In der altersoffenen Klasse der Aktiven war das Team der Spvgg Feuerbach nicht zu schla-gen. Beim Kampf um die weiteren Platzierun-gen mussten sich Carmen Bielke, Barbara Ko-walski, Jasmin Zauner und Sandra Wahl von der DJK-SG Göppingen nur knapp der Mann-schaft des TSV Haubersbronn geschlagen geben.

Mit diesem Wettkampf geht ein erfolgreiches Jahr für die Rhönradturner des Turngaus Stau-fen zu Ende. Das soll aber kein Grund sein, um

sich zurückzulegen, denn auch im kommen-den Jahr werden wieder viele Wettkämpfe zu bestreiten sein. Damit sich die Turnerinnen und Turner darauf bestens vorbereiten können, hat der Turngau Staufen dieses Jahr ein Kadertrai-ning ins Leben gerufen, bei dem hoffnungs-vollen Talenten und Spitzensportlern erfahrene Trainer zur Seite stehen, um ihr Können stetig zu verbessern.

hAnS SALoMon

VIelSeITIgeS und SPORTlICHeS FRAuenTReFFenEtwa 420 Frauen trafen sich beim Gau-Frau-entreffen in der Gruibinger Sickenbühlhalle. 18 Vorführungen aus 14 Vereinen vom Turngau füllten das Nachmittagsprogramm. Der TV De-ggingen war allein mit vier Vorführungen dabei. Als Gastredner hielten der Bürgermeister Herr Schweikert, der erste Vorsitzende des Vereins, Herr Reinker, Sportkreisvorsitzender Herr Grau und Gerhard Klaus vom Turngau-Präsidium Gruß- und Dankesworte. Es war ein sehr an-spruchsvoller, vielseitiger und sportlicher Nach-mittag, der das große Angebot der Vereine für Frauen darbot.

Frau Krisch führte am Nachmittag charmant durchs Programm.

GiSELA dAnGELMAyER

www.turngau-staufen.de

In der D-Jugend ganz oben auf dem Trepp-chen: Annelie Steinbrenner von der DJK-SG Göppingen (siehe auch unten).

Die A-Jugendlichen des TSV Kuchen gewannen mit deutlichem Vorsprung.

Auch die Gymnastikgruppe des TV Gruibingen zeigte beim Frauentreffen ihr Können.

Page 34: STB Magazin Januar 2010

34 STB magazin 01/2010

STB magazin • ZeITSCHRIFT FÜR

TuRnen, gYmnASTIK und SPORT.

Gegründet 1850 von Theodor Georgii

als „Turnblatt für und aus Schwaben“,

älteste Turnzeitung deutschlands.

HeRAuSgeBeR:

Fördergesellschaft des Schwäbischen

Turnerbundes mbh

Postanschrift: 70340 Stuttgart,

Postfach 50 10 29

geSCHäFTSSTelle:

Fritz-walter-weg 19, 70372 Stuttgart

Tel.: 07 11/28 07 7-200, Fax: -270

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VeRAnTWORTlICH:

Robert Baur, Geschäftsführer des

Schwäbischen Turnerbundes

RedAKTIOn:

Andreas Götze (0711/280 77-185)

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RedAKTIOnSSCHluSS:

Jeweils am 10. des Vormonats

SATZ/lAYOuT:

iniTiAL Medienvorstufe

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STB-Marketing, Alexander Reichert

(0711/280 77-262)

die Anzeigenpreisliste wird auf wunsch

gerne zugesandt.

dRuCK:

druck- und Medienzentrum Gerlin-

gen Gmbh, 70827 Gerlingen, Postfach

100222, Tel.: 0 71 56 / 94 43-0, Fax: -44

eRSCHeInungSWeISe:

das STB magazin erscheint monatlich

per Postzustellung.

ABOnnemenT:

Jahresbezugspreis einschl. zustellung:

EuR 49,90. Ab 3 Exemplaren (Lieferung

an eine Adresse) EuR 39,90. der Abon-

nementvertrag ist auf unbestimmte zeit

geschlossen, falls nicht ausdrücklich an-

ders vereinbart. das Abonnement ver-

längert sich automatisch um ein weiteres

Jahr, wenn es nicht spätestens 3 Monate

vor Ablauf des Kalenderjahres schriftlich

beim STB gekündigt wird.

der Abrechnungszeitraum entspricht

dem Kalenderjahr.

13. Ausgabe: STB-Jahresprogramm

nachdruck, auch auszugsweise, ist

durchaus erwünscht (bitte mit Quellen-

angabe).

Das STB magazin erscheint in der er-

sten Woche des jeweiligen Monats.

Redaktionsschluss ist jeweils der

10. des Vormonats.

Impressum

34

Vorschau – das nächste STB magazin erscheint Anfang März 2010

I n T e R n . W e T T K A m P F d e S S T V S C H O R n d O R F

8. Gottlieb-Daimler-CupBereits zum achten Mal ist Schorndorf mit dem Gottlieb-Daimler-Cup Schau-platz eines internationalen Kunstturn-Er-eignisses – in diesem Jahr am 10. und 11. April. Für Turnkunst der Extraklasse sorgen Mannschaften aus den Turnhoch-burgen Osteuropas, so auch Budapest/Ungarn, Brno/Tschechien und Ljubljana/Slowenien. Auch aus Dresden und dem deutschsprachigen Ausland (Schweiz, Österreich) werden starke Mannschaften vertreten sein.

Insgesamt 12 Mannschaften aus 8 Na-tionen treten an, um den 8. Philipp-Palm-Pokal zu erringen. Austragungsort ist die Philipp-Palm-Sporthalle in Schorndorf. Zum zweiten Mal wird ein Partnerschafts-wettkampf zwischen Tulle/Frankreich, Bury/England und Schorndorf ausgetra-gen, an dem sich die Schorndorfer Nach-wuchsturnerinnen präsentieren können und auch die langjährigen Freunde aus Sopron/Ungarn teilnehmen.

P i n n w a n d

Übungsleiter/in gesuchtDer TSV 1846 Ellwangen sucht baldmöglichst eine qualifizierte Übungsleiterin bzw. einen Übungsleiter für seine Mädchen-Leistungsturngruppe.

15-20 Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren wollen sich jeden Dienstag und Donnerstag von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr im Gerätturnen verbessern.

Interessenten melden sich bitte bei: Hermann Weber, Tel. 07961/3455 oder 0172/7367081 oder Norbert Blech, Tel. 07961/51684; E-Mail: [email protected]

Die Situation: Die Kunstturnvereinigung (KTV) Hohenlohe e.V. als Verein des Turngaus Hohenlohe hat entscheidend dazu beigetragen, dass der

nördlichste Teil des Schwäbischen Turnerbundes heute als überregional anerkannte Hochburg des Kunstturnens gilt.

Im Einzelnen heißt das: Die offizielle DTB-Turn-Talentschule in Öhringen besteht seit 2006. Zwei Herrenmannschaften (DTL-Regionalliga und STB-

Oberliga) sowie drei Damenmannschaften (STB-Ober-/Bezirks-/Kreisliga). Turn-Stützpunkt Kochertal als »eigenständige Niederlassung« innerhalb

des Turngaus Hohenlohe.

Dazu zählt auch eine vorbildliche Infrastruktur: Bodenturn- und Gerätehalle mit fest installierten Turngeräten in Öhringen. Eine weitere Gymnastik-

und Gerätehalle mit fest installierten Turngeräten ist in Ingelfingen in Realisierung für 2010. Die Talente-Basis ist mit insgesamt ca. 200 Kunstturnerin-

nen und 200 Kunstturnern im Alter von 5–25 Jahren ausgesprochen gut und stabil. Das personelle Rückgrat dieser turnerischen Hochburg bildet ein

motiviertes, professionelles Team von ehrenamtlichem Management und hauptamtlichen Trainern/Betreuern.

Hochburg sucht Hochbegabung

Die Herausforderung: Die Weiterführung eines Stützpunkts im Kochertal innerhalb des modularen Stützpunktkonzepts der KTV Hohenlohe.

Dies umfasst im Einzelnen folgende Aufgaben:

Das Profil: Sie sind Dipl.-Sportlehrer/-wissenschaftler oder mindestens Trainer mit B-Lizenz mit langjähriger Erfahrung im Trainingsbetrieb im männ-

lichen Kunstturnen von Kindern und Jugendlichen. Erfahrung im Kunstturnen als Wettkampf- bzw. Leistungssport wäre von Vorteil. Sie bringen hohe

Sozialkompetenz, viel Organisationstalent und Erfahrung im Umgang mit den einschlägigen MS-Office-Programmen mit.

Das Angebot: Hinter Ihnen steht die langjährig gefestigte KTV-Organisationsstruktur mit einem eingespielten Trainerteam. Dazu kommt die fachliche

und organisatorische Anbindung an die DTB-Turn-Talentschule Öhringen. Nach erfolgreicher Probezeit übernimmt Sie die KTV in unbefristete Anstellung

bei leistungsgerechter Bezahlung.

Interessiert? Richten Sie Ihre aussagefähige Bewerbung mit frühestmöglichem Eintrittstermin an unsere Geschäftsstelle. Wir sichern eine absolut

vertrauliche Behandlung zu.

KunstturnvereinigungHohenlohe e. V.Wollreffenweg 125

74613 Öhringen

www.ktv-hohenlohe.de

Ihr Ansprechpartner:

Petra Mahrla-Hindermann

Tel. 0 79 41 - 96 05 96

geschaeftsstelle@

ktv-hohenlohe.de

· Umsetzung von sportwissenschaftlichen Erkenntnissen

(insbesondere der Trainingswissenschaft, Sportmedizin, Sport-

pädagogik, Sportpsychologie und Bewegungslehre)

· Teilnahme an fachlichen und überfachlichen Trainerfortbildungs-

seminaren auf Bundes- und Landesebene

· Durchführung von und Mitwirkung bei der Organisation von Wett-

kämpfen auf Talentschul- und Nachwuchsförder ebene im Turngau

Hohenlohe sowie auf Landesebene zusammen mit der Geschäftsstelle

· Reisebereitschaft innerhalb des Turngaus sowie zu STB- und DTB-

Veranstaltungen

Nutzen Sie Ihre Chance und werden Sie hauptamtlicher Stützpunkttrainer (m/w)

Page 35: STB Magazin Januar 2010
Page 36: STB Magazin Januar 2010

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