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STB Magazin Mai 2011

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STB Magazin Mai 2011

Text of STB Magazin Mai 2011

  • StuttgarterSportkongress15.000 Euro Preisgeldbeim Innovationspreis

    Welt-GymnaestradaSTB-Gruppen in derSchweiz

    Turn-EM BerlinEinmalige Erfolgsbilanz

    Turnen | Kinderturnen | Gymwelt 5/2011

    E 828561. Jahrgang

    VVereinsereins--

    teamwettkampfteamwettkampfDer Hit aus derDer Hit aus der

    ScSchweiz - neuhweiz - neu

    bbeim Landeseim Landes--

    turnfest 20turnfest 201122

    in Heilbronnin Heilbronn

    05-2011-2 11.05.2011 11:10 Uhr Seite 1

  • 05-2011-2 11.05.2011 11:10 Uhr Seite 2

  • 3So gut war noch nie eine deutsche Mannschaft bei einer Europameisterschaft, schwrmteRainer Brechtken. Deshalb lud der Prsident des Deutschen und Schwbischen Turnerbundesnach dem Ende der Berliner Titelkmpfe Kim Bui und Marcel Nguyen zu einem kleinen Emp-fang ins Kunst-Turn-Forum. Denn Nguyen als Europameister am Barren und Bronzemedaillen-gewinner am Reck sowie Bui als Dritte am Stufenbarren haben wesentlich zur erfolgreichenBilanz des Turn-Team Deutschland mit fnf Medaillen und 13 Finalteilnahmen beigetragen.Auch Sebastian Krimmer als Fnfter am Pauschenpferd und Thomas Taranu (Siebter an denRingen) berzeugten.

    EditorialDER COUNTDOWN LUFT

    In einem Jahr stehen wir unmittelbar vor unseremgemeinsamen Landesturnfest 2012 in Heilbronn.

    Vor diesem Hintergrund haben wir uns gemeinsammit den badischen Freunden und dem DeutschenTurner-Bund zur Aufgabe gemacht, dem aus denletzten beiden Turnfesten bekannten Vereinsgrup-penwettkampf durch den Vereinsteamwettkampfabzulsen. Das ist nicht nur ein Facelift, sondern einganz neues Konzept.

    Beim Eidgenssischen Turnfest 2007 konnte eine kleine Delegation desSTB das besondere Flair eines solchen, von Vereinsgruppen gemeinsamdurchlaufenen, Wettkampfs erleben. Eine ganze Vereinsgruppe geht gemein-sam durch ihren Wettkampf, in dem sich jeweils Teilgruppen an Wettkampf-angeboten beteiligen und andere solange das motivierende Publikum stel-len. Stimmung ist garantiert! Je nach Anforderung kann eine kreativetnzerische Vorstellung ebenso von einer festen Tanzgruppe innerhalb derVereinsgruppe prsentiert werden, wie spontan die schnellsten Lufer einePendelstaffel besetzen.

    Was in der Schweiz schon lange praktiziert wird, ist auch unser Ziel in Ba-den-Wrttemberg. Mit dem Vereinsteamwettkampf wollen wir die vereins-interne Bindung der verschiedenen Gruppen strken und das Gemein-schaftsgefhl als echte Besonderheit bei einem Turnfest in den Vordergrundstellen. Gemeinsam Turnen und gemeinsam feiern. Mitmachen wird dann zurEhrensache.

    Fr die Erfinder ginge dann die Rechnung auf, wenn sich die Vereine inmglichst groen Gruppen, idealerweise einheitlich gekleidet und mit derVereinsfahne ausgestattet, den Wettkmpfen stellen. Der bleibende Ein-druck fr alle Beteiligten bei bester Stimmung ist garantiert. Das wissen wirvon unseren Besuchen in der Schweiz. Mit groer Sicherheit ein Garant frein bleibendes Erlebnis. Und fr den Wunsch auch beim nchsten Turnfestwieder dabei zu sein.

    Markus FrankSTB-VizeprsidentWettkampfsport

    Inhalt

    ,%)$%.3#(!&4&2"%7%'5.'*AHRE

    4URNBEWEGUNGIN$EUTSCHLAND3OZIALE6ERANTWORTUNG

    Vereinsteamwettkampf 4Die neue Form des Teamwettkampfs feiert beimLandesturnfest 2012 Premiere. Der Import aus derSchweiz wird das Gemeinschaftserlebnis weiter strken. Es stehen neue Wettkampfformen auf dem Programm, die sich von einem normalen Wettkampf unterscheiden.

    200 Jahre Turnbewegung 8Hirsau gilt als Geburtsort des Turnens in Schwaben.Die Sternstunden des Turnens blicken auf die kleineGemeinde im Nordschwarzwald.

    Veranstaltungen 10Am 1. Mai war Meldeschluss fr das Landeskinderturn-fest in Neckarsulm. Die Vorbereitung gehen drei Monatevorher in die letzte Phase. Schlielich soll ab dem 22. Julialles reibungslos funktionieren.

    Aus dem Verband 14 STB-Frauenbeirat aufgelst: STB-Vizeprsidentin

    Iris Kmmerle dankte den engagierten Mitgliedern. Das Thema Bildung spielt auch im Sport und bei

    bungsleitern eine wichtig Rolle. Tipps, Tricks undDiskussionen lieferte der Treffpunkt STB und hinter-lie zufriedene Teilnehmer.

    Turnen 18 Der TSV Schmiden richtet den Wettkampf Vier

    Motoren fr Europa mit allen olympischen Turn-disziplinen aus.

    30 Jahre LBS Cup. Seit 1981 untersttzt die LBSBaden-Wrttemberg den Sport. Daraus sind umfang-reiche und vielfltige Angebote fr den Jugend- undBreitensport entstanden.

    Rhnradturnen: Zweite WM-Qualifikation. Trampolinturnen: Wrtt. Meisterschaften in Weingarten.

    Kinderturnen 22 Die Kinderturn-Welt in der Wilhelma ist erffnet.

    Die jungen Besucher knnen in den Stationenden tierischen Vorbildern nacheifern.

    Kinderturn-Clubs - eine gute Sache fr jeden Verein.

    Gymwelt 24 Regelmige und richtige krperliche Arbeit lassen

    Krper und Seele profitieren. STB und SozialverbandVdK starten ein Pilotprojekt fr die Zielgruppe ltere

    Sportarten 26 Faustball: Hallenrunde beendet. Rope Skipping: EM-Qualifikation geschafft.

    Bildung 28 Freie Pltze Mai - Juni

    Turngaue 30

    Pinnwand / Impressum 36

    05-2011-2 11.05.2011 11:10 Uhr Seite 3

  • Titelthema

    Vereinsteamwettkampf

    Wer hats erfunden? Richtig, die Schweizer. Schon seit vielenJahren gehrt bei den Kantonalturnfesten der Vereins-teamwettkampf zum festen Programm. Zwei aufeinanderfol-gende Wochenenden werden dafr reserviert. Dann pilgerngroe Gruppen diskutierend und lachend, oder auch einfachganz still von Wettkampfsttte zu Wettkampfsttte. Je nach-dem, wie die gerade absolvierte Disziplin gelungen ist.

    Der Vereinsteamwettkampf nach Schweizer Vorbild soll nunauch in Deutschland eingefhrt werden. Beim Landesturnfest2012 in Heilbronn ist Premiere. Weiter gehts dann schon 2013beim Deutschen Turnfest in der Rhein-Neckar-Region. Wir wol-len die Vereine dabei untersttzen ein Gemeinschaftserlebnisfr ihre Teilnehmer bei Turnfesten zu schaffen, sagt Jrg All-mendinger, Turnwart im Fachgebiet Mehrkampf. Bei der

    Wettbewerb fr einGemeinschaftserlebnis

    4 STB MAGAZIN 05/2011

    Das Motto fr die Landesturnfeste sagt eigentlich alles: Gemeinsam einzigartig! Die Turnertreffen sind ein gro-es Gemeinschaftserlebnis. Gemeinsam anreisen, gemeinsam Sport treiben, gemeinsam bernachten. Gekrnt wirddieses Gemeinschaftserlebnis nur noch durch einen gemeinsamen Wettkampf. Dieser hie in den vergangenen Jah-ren Vereinsgruppenwettkampf. Knftig firmiert er unter Vereinsteamwettkampf. Start ist beim Landesturnfest im kom-menden Jahr in Heilbronn. Weiter gehts 2013 beim Deutschen Turnfest in der Rhein-Neckar-Region.

    05-2011-2 11.05.2011 11:10 Uhr Seite 4

  • Konzeption des neuen Teamwettkampfes hat-ten sich die Macher dabei zur Aufgabe gemacht,einen klaren Unterschied zwischen einemTurnfest und einem normalen Wettkampf in ir-gendeiner Sportart zu schaffen. Das kann alsgelungen bezeichnet werden. Allmendingerzieht einen Vergleich zu dem besonderenReiz, der frher den Besuch von Bergfestenso reizvoll machte.

    Drei aus vier lautet das Motto des Vereins-teamwettkampfes. Jeder Verein muss sichaus den vier Bereichen Turnen, Gruppenvor-fhrungen, Fitness und Trend sowie Spielan-gebote drei Schwerpunkte auswhlen. Und weildiese Bereiche so breit gefchert sind, gengtes nicht, wenn sich die Frauengymnastik-gruppe oder die Freizeitfaustballer zu einer Teil-nahme entscheiden. Richtiges Teamwork ist gefragt. Die ver-schiedenen Riegen mssen sich zusammenfinden, Unterstt-zung aus anderen Abteilungen des Vereins ist hilfreich. Um nichtzu sagen: dringend angeraten. So wird aus dem Turnfestbe-

    Titelthema

    Gemeinsam einzigartig

    5,%)$%.3#(!&4&2"%7%'5.'*AHRE

    4URNBEWEGUNGIN$EUTSCHLAND3OZIALE6ERANTWORTUNG

    such ein nachhaltiges Gruppenerlebnis. Undmglicherweise der Beginn eines neuen Mit-einanders im Verein.

    Das Gemeinschaftserlebnis steht ber demWettkampfgedanken, sagt Allmendinger.Dazu gehrt auch ein gemeinsames Auftretenmit einheitlicher Kleidung. Trotzdem wird es amEnde des Tages auch einen Sieger geben. Dasgenaue Wertungssystem ist gerade noch in derMache. Eines verrt Allmendinger allerdingsschon: Wir wollen ein transparentes, kein kom-pliziertes Wertungssystem schaffen. BeimGaukinderturnfest im Turngau Staufen wurdebereits ein hnliches Angebot getestet, der sehrgut ankam.

    Klar ist dagegen schon, dass in zwei Katego-rien gestartet werden kann. in der Strkekategorie I mssenim Durchschnitt pro Disziplin mehr als 25 Teilnehmer mitma-chen. Die sechs Spieler beim Faustball knnen beispielswei-se durch 25 Starter bei der Pendelstaffel und 50 Mitwirken-

    Wir wollen dieVereine dabeiuntersttzen,ein Gemein-schaftserleb-nis fr ihre

    Teilnehmer beiTurnfesten zu

    schaffen

    Jrg Allmendinger

    Foto : Archiv STV

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 5

  • Vereinsteamwettkampf

    de bei der Grogruppengestaltung ausgeglichen werden. Dennzusammen wurden dann 81 Teilnehmer eingesetzt. Was proDisziplin 27 Personen bedeutet. In der Kategorie II betrgt diedurchschnittliche Teilnehmerzahl zehn bis 24. Wieder ein Bei-spiel: Zwlf Turner beim flieenden Bodenturner und zwlf Mit-

    wirkende bei der Gruppengestaltung plus sechs Volleyballermacht im Schnitt zehn Personen. Der Turnfestsieger kommtaus Kategorie I.

    Wir haben die gute Idee etwas angepasst fr den STB ber-nommen, sagt Jrg Allmendinger. Und noch stehen nicht alleDetails des neuen Vereinsteamwettkampfs fest. Trotzdemmacht das Fachgebiet Mehrkampf bereits Werbung fr dasneue Produkt. Schlielich mssen sich in den Vereinen die ver-schiedenen Gruppen erst noch zusammenfinden. Sptergehts leichter. Das Beispiel Schweiz belegt dies.

    Klaus-Eckhard Jost

    Titelthema

    Disziplinen in den Sportbereichen

    1. TURNEN Turnen im Team: Flieendes Minitrampolin Turnen im Team: Flieendes Bodenturnen Gertekombinationen mit zwei Gerten (z.B. Barren

    Boden)

    Alle Vorfhrungen sollen drei Minuten lang sein. DieGruppen stellen sich zu Beginn geordnet dem Publikumvor.

    2. GRUPPENGESTALTUNG Freie Choreografie Sportartspezifische Gestaltung (z.B. Rope Skip-

    ping, Aerobic, Dance usw.) Grogruppengestaltung (20x20 Meter groe Ra-

    senflche, ab 25 Teilnehmer)

    3. FITNESS & TRENDS Pendelstaffel (50-Meter-Staffel mit mindestens 10

    Teilnehmern, die Gesamtzeit wird durch die Zahl derTeilnehmer geteilt)

    Schwimmstaffel (50-Meter-Staffel mit mindestens10 Teilnehmern, die Gesamtzeit wird durch die Zahlder Teilnehmer geteilt)

    Ausdauerlauf Rundenlauf 20 Minuten: beliebig vieleLufer sind im Einsatz; jedoch mssen immer dieHlfte gleichzeitig auf der Strecke sein; jeder Lufermuss mindestens eine Stadionrunde laufen; gewertetwerden die gelaufenen Stadionrunden

    Slackline ber eine Slackline-Strecke versuchen alleTeilnehmer soweit wie mglich zu kommen, Gesamt-meter werden dann durch die Zahl der Teilnehmer ge-teilt

    4. SPIEL Volleyball Faustball Goba (siehe nchste Seite)

    Jeweils 3 Disziplinen sind in den Schwerpunkten alsAuswahl anzugeben.

    Kategorieneinteilung:

    Strkeklasse I: 25 und mehr Teilnehmer (Knigs-klasse) und nur hier wird der Turnfestsieger ermittelt

    Strkeklasse II: 10 - 24 Teilnehmer Ermittlungder Rangfolge

    6 STB MAGAZIN 05/2011

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 6

  • Gemeinsam einzigartig

    Goba-Schlger (etwa 22 x 22 cm) sind aus Holz und habenkeinen Griff. Stattdessen befindet sich auf der Rckseiteeine Schlaufe. Die Goba-Schlger drfen nicht beschichtetsein und knnen mit einfachen Mitteln selbst gebaut werden.

    tas

    Goba ist ein in der Schweiz entwickeltes Spiel zum Er-lernen von Rckschlagspielen. Frs Landesturnfest kn-nen noch kleinere nderungen bei den Regeln erfolgen.

    Ein Dreierteam steht in Form eines Dreiecks auf einem 5 x 22Meter groen Spielfeld. Ein Spieler beginnt die dreimintigeSpielzeit, indem er einen Tennisball zu seinem Mitspieler wirft.Dieser schlgt den Ball direkt mit dem Goba-Schlger zu demdritten Teammitglied, das den Ball direkt aus der Luft fangenmuss, um Punkte zu erzielen. Der Fnger luft mit dem gefan-genen Ball zu der Position von dem Anfangswerfer und be-ginnt eine neue Runde. Kann er den Ball nicht fangen, lufter ohne Ball und holt aus dem Ballbehlter einen neuen.Whrenddessen sind auch die beiden anderen Teilnehmer so-fort nach ihren Ausfhrungen eine Station weitergelaufen. Da-bei mssen sie um eine abgesteckte Eckfahne rennen.

    Die Spieler mssen bei ihren jeweiligen Ausfhrungen in ei-ner bestimmten Zone stehen, die nicht bertreten werden darf.Lediglich der Fnger hat die Mglichkeit zwei Zonen zu be-treten. Dabei gibt es jedoch unterschiedliche Punkteverteilun-gen: Fngt er den Ball in der Zone, in der er steht, bekommtdie Mannschaft drei Punkte, fngt er ihn in der angrenzendenZone, werden zwei Punkte vergeben.

    Jeder Spieler entscheidet selber, an welche Hand er denGoba-Schlger anzieht und mit welcher er am Anfang jederRunde den Tennisball wirft. Whrend der dreimintigen Spiel-zeit muss die Handflche immer an der Holzflche bleiben.

    Auerhalb des Spielfeldes stehen maximal drei Helfer, die dasSpielfeld nicht betreten drfen. Die Helfer sammeln die Ten-nisblle auerhalb des Feldes ein und bringen diese zurckzu dem Ballbehlter, der neben dem Werfer steht. Die Helferwerden mit Armbndern gekennzeichnet.

    Titelthema

    Goba Baseball im kleinen Format

    1 zugesgtes Holzbrett (ca.22x22 cm) Schmirgelpapier und Schmirgelkltze verschiedene Farben Klarlack (damit auch wasserfest) ca. 50 cm Rolloband 7 - 8 Schrauben (3,5 mm x 9 mm) mit Unterlegscheiben

    (4 mm) Kreuzschraubenschlssel Pinsel Schere Eventuell einen Handbohrer

    Bauanleitung:

    1. Legen Sie Ihre linke Hand mit locker ge-spreizten Fingern auf das zugeschnitteneHolzbrett und umfahren Sie die Hand miteinem Bleistift (Werkseite). Achten Siedabei auf die Form des Brettes. Danachmachen Sie dasselbe mit der rechtenHand.

    2. Nehmen Sie ein Stck Schmirgelpapierund runden Sie mit Hilfe eines Schmirgel-kltzchens die Kanten des Brettes ab.

    3. Bei Bedarf knnen die Bretter anschlie-end bemalt werden. Legen Sie dazu diezwei Bretter auf die Werkseite und zeich-nen zuerst ein beliebiges Motiv mit demBleistift auf und bemalen Sie dann diesesmit Farben.

    4. Wenn die bemalten Seiten getrocknetsind, knnen die Bretter auf beiden Sei-ten mit Klarlack eingestrichen werden.

    5. Zeichnen Sie auf der Werkseite diePunkte fr die Fixierung der Rollobnderein.

    6. Schneiden Sie sich das Rolloband zu-recht und befestigen Sie Schrauben/Un-terlegscheiben mit einem Kreuzschrau-benschlssel. Kontrollieren Sie nach jederSchraube, ob die Schlaufen nicht zu engoder zu locker sind.

    FR DAS ANFERTIGEN EINES GOBA-SCHLGERSBENTIGT MAN

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    4URNBEWEGUNGIN$EUTSCHLAND3OZIALE6ERANTWORTUNG

    Foto : Archiv STV

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 7

  • Titelthema

    Wer Hirsau hrt, denkt als erstes an die berhmtenKlosteranlagen. Doch die kleine Gemeinde im Nord-schwarzwald hat ein weiteres, wichtiges geschichtli-ches Zeugnis vorzuweisen. Denn hier wurde am 18.Oktober 1816 der lteste Turnverein Wrttembergsgegrndet.

    Als Grndungsvater des hinter der Hamburger Turnerschaftzweitltesten Turnvereins Deutschlands gilt der Pdagogeund Turner Friedrich Wilhelm Klumpp (1790 1869). Derschwbische Turnvater brachte das Jahnsche Turnen vonBerlin, wo er als Student Friedrich Ludwig Jahn kennenge-

    STERNSTUNDENDES TURNENS

    200 Jahre Turnbewegung

    Hirsau Turnen im Kloster

    Friedrich Wilhelm Klumpp (1790 - 1868)

    Turnplatz auf der Hasenheide in Berlin

    In 200 Jahren Turnen gibt es viele besondere Momente. Einige mit gro-er, nachhaltiger Bedeutung, andere sind nur kleine, amsante Anekdo-ten. Alle sind sie aber Sternstunden des Turnens. In jedem STB Maga-zin wollen wir eine Sternstunde vorstellen.

    8 STB MAGAZIN 05/2011

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 8

  • Titelthema

    Hirsau - der Geburtsort des Turnens in Schwaben

    lernt und auf dem Turnplatz auf der Hasenheide geturnthatte, nach Wrttemberg. Die Satzung fr den HirsauerTurnverein verfasste er nach den Turngesetzen aus JahnsDeutsche Turnkunst.

    Die Hirsauer Turner whlten bewusst den 18. Oktober alsGrndungstag. Am 18. Oktober 1813 wurde Napoleon inder Vlkerschlacht bei Leipzig besiegt. Das war ein wich-tiges Ziel, das sich die Jahnschen Turner gesetzt hatten. Tur-nen war damals eine Form der patriotischen Erziehung zurVorbereitung auf den Befreiungskrieg gegen die napoleo-nische Besetzung. Daraufhin uerte Jahn den Wunsch,dass die knftigen Grndungen jeder Turnanstalt alljhrlichauf dieses Datum fallen sollen. Die Anhnger und SchlerJahns, die mit ihm vor 200 Jahren den Turnplatz auf der Ha-senheide erffnet hatten, verteilten sich in ganz Deutschlandund erffneten Turnanstalten wie in Berlin. Besonders in Uni-versittsstdten kam diese Botschaft gut an. Klumpp warauch an der Grndung des Turnplatzes in Tbingen 1817beteiligt. Er vermittelte den Burschenschaftsstudenten undTurner Karl Vlker aus Jena als Leiter des Tbinger Univer-sittsturnplatzes.

    Zum ben und Trainieren in Hirsau dienten zwei bungs-sttten: Der Hof des Jagdschlosses und das ehemaligeklsterliche Wagenhaus. Diese Halle gilt damit als die lte-ste deutsche Vereinsturnhalle. Wie eifrig die Hirsauer dieTurnkunst auf diesen bungssttten betrieben, belegt die

    Zahl der Trainingsstunden: vier Mal pro Woche. Bei denTurnstunden kamen allerdings nicht alle Gerte und bun-gen, die Jahn in seiner Turnkunst angab, fr die HirsauerTurner infrage. Auf dem Turnplatz gab es ein Klettergerstmit Leiter, Stange, Seil und Mast und die Leistungen, die dieTurner an diesen Gerten erbrachten, wurden detailliert do-kumentiert.

    Auch wenn der Hirsauer Turnverein nur etwa ein Jahr be-stand, galt er als Vorbild fr viele sptere Turnvereinsgrn-dungen. Der Grund fr die frhe Auflsung im August 1817ist nicht genau bekannt. Allerdings wird davon ausgegangen,dass die Begeisterung der fnf Grndungsmitglieder fr dieTurnkunst nachgelassen hat. Die Hirsauer Turngemeinde ist,so kann man wohl sagen, sang- und klanglos untergegan-gen. Aber das Dokument, das sie hinterlassen hat, ist einewichtige Quelle fr einen der ltesten Turnvereine und frdie Frhgeschichte des deutschen Turnens.

    Auf Initiative des STB-Ehrenprsidenten Alfred Entenmann,der den Verband von 1978 bis 1990 als Prsident leitete,brachte der STB vor der ltesten deutschen Turnhalle in Hir-sau eine Gedenktafel an. Tamara Steinmetz

    Die lteste deutsche Vereinsturnhalle:ehemaliges klsterliches Wagenhaus in Hirsau

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    4URNBEWEGUNGIN$EUTSCHLAND3OZIALE6ERANTWORTUNG

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 9

  • 8. STUTTGARTER SPORTKONGRESS

    Innovationspreis fr diebesten Vereinskonzepte

    Der Innovationspreis fr Turn- und Sport-vereine des DTB, STB und BTB und desbaden-wrttembergischen Ministeriumsfr Kultus, Jugend und Sport wird allezwei Jahre beim Stuttgarter Sportkon-gress an kreative und innovative Ideenaus den Turn- und Sportvereinen verge-ben. Neben dem Innovationspreis habenPartner entsprechende Sonderpreiseausgeschrieben. Das ausgeschttetePreisgeld beluft sich auf mehr als15.000 Euro.

    Die Kategorie fr denInnovationspreis heit:GYMWELT Gymnastik &Fitness im Verein.

    Der Freizeit- und Gesundheitssportmarkt iststark in Bewegung. Turn- und Sportvereinetun gut daran, ihre vielseitige Angebotspalettekontinuierlich auszubauen und ffentlich-keitswirksam darzustellen, um sich auf die-sem wichtigen Wachstumsmarkt fr den Ver-ein zu behaupten. Unter der DachmarkeGYMWELT bndeln die Turnerbnde allenicht wettkampforientierten Freizeit- und Ge-sundheitssport-Angebote eines Turn- undSportvereins.

    SONDERPREISEGIBT ES FR DIE BEREICHE:

    Umsetzung von Betreuungsangeboten in Kin-dergarten und Schule, ausgelobt von der Kin-derturnstiftung Baden-Wrttemberg

    Neue Modelle ehrenamtli-chen Engagements im Ju-gendsport, ausgelobt vomWrttembergischen Landes-sportbund

    Fit und mobil im Alter, ausge-lobt von der SportRegionStuttgart

    Die Bewerbung ist einfachund durch eine Dokumen-tation nach vorgegebenenKriterien fr jeden Vereinleicht zu erstellen.

    Eine Voranmeldung der Be-werbung ist bis zum 5. Juli2011 erwnscht. Die end-

    Veranstaltungen

    www.stuttgarter-sportkongress.de

    10 STB MAGAZIN 05/2011

    Der Sponsorenlauf - eine mg-liche Finanzierungsquelle

    Fr Vereine wird es immer schwererihren bungsbetrieb durchzufhren.Es fehlen Gelder fr neue Gerte,Meldegelder knnen nicht gezahltwerden und Ausflge oder Aktionenmit Kindern sind genauso wenig um-setzbar wie eine ordentliche Bezah-lung eines bungsleiters.

    Eine Mglichkeit Untersttzung frihren bungsbetrieb im Kinderturnenzu bekommen ist ein Sponsorenlauf.

    Bei einem Sponsorenlauf rennen Kin-der oder Jugendliche eine abge-steckte Strecke auf dem freien Feld,im Stadion oder auch in der Halle.Gezhlt werden die Runden, die dieKinder innerhalb einer bestimmtenZeit (1 bis 2 Stunden) zurcklegen.Die zurckgelegten Runden werdenauf einen Zettel notiert.

    Die Kinder/ Jugendliche vereinbarenvor dem Lauf mit ihrem Sponsor -ein Unternehmen, wie ein Bckeroder hnliches, aber auch die Groel-tern knnen Sponsor sein - einen fi-xen Betrag, den sie fr jede Rundebekommen. Nach dem Lauf holen Siediesen Betrag dort ab.

    Den berschuss der Veranstaltungteilen Sie dann mit einer gemeinnt-zigen Organisation. So handeln Siefr eine gute Sache und knnen et-was Geld fr Gerte oder hnlicheserwirtschaften.

    Weitere Infos und Vorlagen finden Sieunter:http://www.stb.de/kinderturnen.html

    Sie fragen - wir recherchieren

    ?

    gltige Bewerbung muss dann bis zum 5.September eingereicht werden. Entspre-chende Hinweise finden Sie auf der Internet-Seite www.stuttgarter-sportkongress.deim Bereich Innovationspreis. Der Innovati-onspreis nach dem Motto Der Gewinnerist. wird am Samstag, 22. Oktober nachden Kongressangeboten verliehen.

    Weiterfhrende Links und Infos:

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 10

  • 05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 11

  • Veranstaltungen

    Welt-Gymnaestrada ... auf dem Weg nach Lausanne

    Lausanne 2011 oder Meet the Magic!

    DER TSV GRUIBINGEN AUF DEM WEGNACH LAUSANNE

    Seine beraus erfolgreiche Jazz- und Hip-Hop-Formation New Generation schicktder TSV Gruibingen nach Lausanne. DieGruppe, die Lebensfreude und Girly-Powerder besonderen Art versprht, ist ein gern ge-sehener Gast bei Turn-Galen, bei Landesturn-festen und beim Rendezvous der Besten z. B. beim letzten Deutschen Turnfest 2009in Frankfurt.

    Die Choreographie Dancation unter Lei-tung von Jennifer Geiger ist ein Mix verschie-dener aktueller Dance-Styles zu Musik vonThe Kills, Lady Gaga, Michael Jackson, Ja-miroquai und den Flying Steps. Hot andsteamy - das sind die Attribute dieser For-

    mation, die mit Charme und Dynamik jedenAuftritt zu einer mitreienden Tanzshow wer-den lsst. Die peppige Choreographie be-eindruckt durch Synchronitt, Ideenreichtumund Energie.

    Die Gruibinger sind eine der wenigen Grup-pen, die vom DTB zum Deutschen Abendausgewhlt wurden. Die Mdels freuen sichauf Lausanne und auf das Feeling mit vielenjungen Leuten aus der ganzen Welt mit der-selben Leidenschaft fr Tanz und Show zu-sammen zu sein und ein einzigartiges groesFest zu feiern.

    DIE SPINNEN DES MTV STUTTGARTAM GENFER SEE

    Auch der grte Verein Stuttgarts, der MTV,ist mit seiner jungen Gruppe James move-ment dabei. Die Gruppe, die berwiegend

    aus ehemaligen Leistungssportlerinnen be-steht, hat sich 2006 zu einer Showgruppeformiert, deren Ausdruckselemente Tanz,Gymnastik und Akrobatik sind.

    Die Choreographie Arachnophobias nimmtden Zuschauer mit in ein Spinnennetz, trans-portiert damit mystische und Spannung er-zeugende Bilder gepaart mit einer Symbi-ose aus Anmut, Eleganz und Beweglichkeitder einzelnen Spinnen sprich Tnzerinnen.Kleine, sich flieend bewegende Spinnen er-wachen aus ihrem Schlaf und schwrmenaus, um sich blitzschnell wieder zu einer gro-en Spinne zu vereinigen und den Zu-schauer in ihren Bann ziehen oder in ihrSpinnennetz ganz so wie es die Phantasiesieht.

    Die Gruppe James movement steht unterLeitung von Diana Raupp und wurde bereitsbei mehreren Festivals und Turnfesten alshervorragende Showgruppe ausgezeichnet.Fr Lausanne wurden sie vom DTB zu denGruppenvorfhrungen eingeladen und neh-men auch an der DTB-Grogruppen-Vorfh-rung mit der schwbischen Delegation teil.

    GAU-GYMNASTIK-GRUPPEREMS-MURR AUF REISEN

    Ein alter Hase unter den hier vorgestelltenGymnaestrada-Gruppen ist die Gau-Gym-nastik-Gruppe Rems-Murr. Sie waren schonin Herning/Dnemark, Amsterdam/Hollandund Lissabon/Portugal dabei. Seit der Grn-dung 1984 tritt die Gruppe bei Turnfestendes Schwbischen Turnerbundes, Turngau-veranstaltungen und Vereinsfesten auf.1987 packte sie dann das Reisefieber:Das Gym-festival Blu-me Gran Ca-naria ist derFavorit derinternationa-len Festivals bereitsmehrmalswaren dieRems-Mur-rer Frauen auf der schnen Kanareninsel.

    Die Gruppe, die in Lausanne mit einer Cho-reographie mit Ball und Tchern bei den CityPerformances auftreten wird, freut sich schonauf viele neue Eindrcke und Erlebnisse beiihrer Reise in das Schweizer Nachbarland.

    Michaela Huppertz

    Fast 2000 deutsche Teilnehmer werden vom 10. bis 16. Juli im schweizerischen Lausanne bei der Welt-Gymnaestrada Tur-nen in seiner vielfltigen Art verkrpern und erleben. Die Olympischen Spiele des Breitensports mit mehr als 23 000 Teil-nehmern aus 55 Nationen sind alle vier Jahre eine Superlative im internationalen Turnkalender.

    Mit insgesamt 235 Teilnehmern wird der STB in Lausanne dabei sein. Die 60 schwbischen Teilnehmer der DTB-Grogruppeund die drei Showgruppen des MTV Aalen haben wir in den letzten beiden Ausgaben des STB Magazins bereits vorgestellt.

    Mit unserer Serie auf dem Weg nach Lausanne stellen wir in dieser Ausgabe drei weitere Vereinsgruppen vor, die in Lau-sanne bei den Gruppenvorfhrungen und bei den City Performances schwbische Vielfalt und Lebensfreude ins Herz der gr-nen Stadt am Genfer See bringen werden.

    IHR VEREIN/ IHRE GRUPPE IST INLAUSANNE NICHT DABEI?

    Dann machen Sie mit bei derschwbischen Gymnaestrada

    dem GymFestivalvom 8.-10. Juli

    auf dem Schlossplatz in Stuttgart!Info unter gymfestival.org

    12 STB MAGAZIN 05/2011

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 12

  • Veranstaltungen

    Landeskinderturnfest

    Vorbereitungen zum Landeskinderturnfestin der letzten Phase

    In einem guten Dutzend Turn-, Sport- undVeranstaltungshallen der Stadt werdenSchauvorfhrungen, Mitmachaktionen, Wett-bewerbe und Wettkmpfe stattfinden. Mitwir-ken werden beim Rahmenprogramm Neckar-sulmer Vereine und auch die Sporthallen derbenachbarten Stadtteile werden bei diesemFest mit mehreren tausend Teilnehmern ge-nutzt. Die Kinder knnen sich an drei Tagenin vielen verschiedenen Wettkmpfen mes-sen. Sei es beim Turnen, Singen, Laufen oderSchwimmen fr jeden Geschmack ist et-was dabei. Ein Buspendelverkehr sorgt dafr,dass die Kinder und Jugendlichen alle Wett-kampfsttten pnktlich erreichen.

    Auch bei den Schauvorfhrungen drfen Kin-der zeigen, was sie knnen. Der Kreativittsind keine Grenzen gesetzt - erlaubt ist, wasSpa macht und gefllt: vom Turnen, berTanz, Gymnastik, Aerobic, Rope Skipping,Akrobatik, Jonglage, Pantomime bis hin zumBewegungstheater.

    Neben diesen Vorfhrungen gibt es bei denkostenlosen Mitmachaktionen viel zu erle-ben und zu entdecken. Tagesbesucher ausund um Neckarsulm und natrlich die Teil-nehmer des Landeskinderturnfestes erwar-tet im gesamten Sulmpark-Gelnde und in derInnenstadt von Neckarsulmein Air Track, Kletterfelsen,Slackline, Bungeetramp,Stadtralley und noch vielesmehr.

    Eine extra Portion Abenteu-erlust und Teamgeist ver-spricht Der besondereWettbewerb (DbW) imSperrfechter Freizeitpark.200m-Paddeln, anschlie-end 50m schwimmen undzum Schluss ein Lauf durchden DbW-Parcours stehenauf dem Programm. Das Gelnde um denHirschfeldsee in dheim ist fr den Wettbe-werb ideal und liegt auch nur wenige Kilome-ter von Neckarsulm entfernt

    Auf der Turni-Party und Open-Air Disco amSamstagabend ist Tanzen, Toben, Singen undSpa haben angesagt. berraschungsgste,fetzige Musik und ein Super-DJ bringen tolleStimmung.

    Karten fr die Turni-Gala, die ebenfalls amSamstag stattfindet, knnen neben der Be-stellung via GymNet auch unter 0711-28077-288 bestellt werden.

    Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer knnensich schon jetzt auf ein spannendes und ab-

    wechslungsreiches Programm rund um dasKinderturnen freuen. Weitere Informationenzum Landeskinderturnfest gibt es unter

    www.landeskinderturnfest.com

    Bald ist es soweit in wenigen Wochen verwandelt sich Neckarsulm in eine bunte und bewegte Turn-, Sport-, Spiel- und Spa-landschaft. Gemeinsam mit der austragenden Stadt ldt die STB-Jugend vom 22. bis 24. Juli 2011 zum Schwbischen Landeskin-derturnfest nach Neckarsulm ein.

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    4URNBEWEGUNGIN$EUTSCHLAND3OZIALE6ERANTWORTUNG

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    Aus dem Verband

    STB MAGAZIN 05/2011

    Abschied STB-Frauenbeirat

    Irmgard Quelle (Foto links) ist stolz. 1992beschlossen die Delegierten beim Landes-turntag den Frauenfrderplan. 2010 konntedas Prsidiumsmitglied und Vorsitzende desFrauenbeirates verknden, dass die Gleich-stellung der Frauen in den Fhrungsebenenerreicht ist. Konsequenterweise schlug siedie Auflsung des Frauenbeirates vor.

    Iris Kmmerle (Foto rechts), die Vizeprsi-dentin Personalentwicklung, wollte Quelleund ihre Mitstreiterinnen Hannelore Mckle,Inge Opferkuch und Monika Steudler (v.l.n.r.)nicht einfach ziehen lassen und lud die dreiFrauen in die STB-Geschftstelle ein, um ih-nen fr ihre Arbeit zu danken.

    Dank an den Frauenbeirat

    PRAKTIKUM BEI DER STB MARKETING UND EVENT GMBH

    Die STB Marketing und Event GmbH ist mitder Vermarktung und Umsetzung der Ver-anstaltungen des STB beauftragt. Durchdie Vielzahl unterschiedlicher Projekte, Ver-anstaltungen und Zielgruppen des Verban-des zeichnet sich die Arbeit durch die Be-spielung eines sehr groen und vielseitigenMarktes aus.

    Anforderungen: Sie sind Student/in derFachrichtung Sport und sollten Ihren Studi-enschwerpunkt im Bereich Sportmanage-ment/Sportmarketing haben. Wenn Sieausgereifte PC-Kenntnisse besitzen, selb-stndig und verantwortungsbewusst arbei-ten, dann nutzen Sie Ihre Chance, einespannende Aufgabe zu bernehmen.

    Bewerbungen an: STB Marketing und Event GmbH FrauAndrea KroderPostfach 501029 70340 StuttgartE-Mail: [email protected] www.stb.de

    Weitere Ausknfte:Herr Alexander ReichertTel.: 0711-280 77-262 E-Mail: [email protected]

    Praktikum ab sofort (Dauer: 6 Monate)

    Fr den Schwerpunkt Marketing suchen wirUntersttzung. Das Praktikum umfasst fol-gendes Aufgabenprofil: bernahme und Selbstorganisation von

    Projekten Planung, Organisation und Kontrolle von

    Werbemanahme Externer Kundenkontakt Akquise Konzeptionelle Arbeit: u.a. Angebotsre-

    cherche und -erstellung Broorganisation

    Agentur Verband Event: die STB Marketingund Event GmbH mit reiz-vollem Spielfeld

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    Aus dem Verband

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    4URNBEWEGUNGIN$EUTSCHLAND3OZIALE6ERANTWORTUNG

    Treffpunkt STB

    Die Veranstaltung war informativ und so,wie ich mir als bungsleiter Verbandsarbeitvorstelle, lobt Marian Perdita Bader,bungsleiterin des TSV Miedelsbach. Wirmchten bald eine Bewegungslandschaftaufbauen und ich werde versuchen, jeman-den von der Ausbildung Turnen-Erlebnis-Abenteuer zu berzeugen. Die Inhalte h-ren sich sehr interessant an, sagt Lutz Walz,Vorstandsmitglied des TV Stammheim,nach der Veranstaltung.Der Erfahrungsaustauschmit anderen Vereinen warsehr interessant, fasst RoseSchweiker, Vorsitzende desVfL Gemmrigheim, zusam-men.

    Nach der gelungenen Pre-miere im Mrz erhielt auchdie zweite Ausgabe desTreffpunkt STB am 7. Aprilim SpOrt Stuttgart durch-weg positives Feedbackder Teilnehmer. Bei demThema Bildung ging esrund um die Fragen: Wiemotiviere ich Mitglieder zum Ehrenamt?,Wie steige ich in die Ausbildung ein?, War-um sind die Ausbildungen nicht berwie-gend an Wochenenden? Knapp 30 Teilneh-mer diskutierten sowohl untereinander alsauch mit den Experten des STB, um das Zieldes Treffpunkts, den Turnvereinen und -ab-teilungen Tipps und Hilfen fr die alltgli-che Arbeit zu geben, zu erfllen. Ebenso wur-de zum Fragen stellen Gedanken aus-tauschen Lsungen finden angeregt.

    Als Experten gaben Brigitte Joo (Ausbil-dungsteam Bartholom) und Reiner Kranz

    Auf diese kurze Einleitung folgte die Dis-kussion einer zentralen Frage: Wie knnenMitglieder zum Ehrenamt motiviert werden.Die Teilnehmer selbst gaben sich vor allemgegenseitig Tipps. So veranstalten einigeVereine beispielsweise kleine Feiern, bei de-nen den ehrenamtlichen Mitarbeitern fr ihrEngagement gedankt wird. Des Weiterensollte den Mitgliedern die Mglichkeit auf-gezeigt werden, als Mitarbeiter den Vereinmit zu gestalten.

    Den Groteil der Veranstaltung nahm dasBeantworten der Fragen, die die Teilnehmerzum Thema Bildung hatten, ein. Bereits imVorfeld des Abends konnten Fragen an denSTB geschickt werden. Aber auch whrenddes Abends kamen weitere Anregungen,Bitten oder individuelle Lsungswnscheauf. Ich nehme aus dieser Veranstaltungnicht nur viele Eindrcke zum Thema Bil-dung mit, sondern es gab auch zu anderenBereichen wertvolle Tipps, stellte LutzWalz vom TV Stammheim zufrieden fest.

    Die nchste Veranstaltung findet am Don-nerstag, 5. Mai um 18.30 Uhr wieder imSpOrt Stuttgart statt. Thema: Gtesiegel undPrdikate. Es soll aufgezeigt werden, wie mitGtesiegeln und Prdikaten Vorteile genutztwerden knnen, um konkurrenzfhig zu blei-ben und Mehrwert fr die Mitglieder zuschaffen.

    (Ausbildungsteam Ruit) Informationen rund ummgliche Ausbildungswege. Ebenso standenChristine Scheller, Carola Weber und EberhardBlank vom Mitgliederservice des STB fr Ant-worten bereit.

    Als Vertreter eines Best-Practice-Vereinswar Reiner Mller, Abteilungsleiter der TSGBacknang 1846, eingeladen. Er erzhlte ausder Praxis seines 1800 Mitglieder groen Ver-

    eins und gab wertvolle Tippsan die Teilnehmer weiter. Soempfahl er beispielsweiseVereinen, die Schwierigkeitenhaben, gengend bungs-leiter zu stellen, auf die Nach-barvereine zuzugehen. Dennab und zu gbe es dortbungsleiter, die gerne nochweitere Stunden berneh-men mchten. Ebenso be-tonte er die Wichtigkeit, die ei-genen bungsleiter rechtzei-tig ber den Ablauf ihrer Lizen-zen zu informieren. Denn auchnur so knne die bungslei-terpauschale des WLSB ge-

    sichert werden. Diese und andere Erfah-rungsberichte und die Informationen der an-deren Experten bewirkten bei einigen Teilneh-mern immer wieder Aha-Effekte: Das stimmt,das knnten wir auch so machen. Oder: Sohab ich das noch gar nicht gesehen.

    Am Anfang der Veranstaltung forderte STB-Mitarbeiter Eberhard Blank, der durch denAbend fhrte, auf, Eigenschaften eines gutenbungsleiters zusammenzutragen. Es fielenBegriffe wie beispielsweise Interesse weckenbegeisterungsfhig, Verantwortungsbewusst-sein oder Durchsetzungsvermgen.

    Klappe, die Zweite fr den Treffpunkt STB

    TREFFPUNKT

    Im zweiten Treffpunkt STB ging es um das Thema Bildung. Die Veranstaltungsreihe soll Turnvereinen und Turnabteilun-gen die Mglichkeit bieten, Fragen zu stellen, Gedanken auszutauschen und Lsungen zu finden.

    Alle Treffpunkt-Veranstaltungen finden im SpOrt Stuttgart statt. Direkte An-sprechpartner sind Christine Scheller ([email protected]) und Eberhard Blank([email protected]). Sie nehmen gerne weitere Themen und Fragen entgegen.

    Herzlichen Glckwunschzum Geburtstag

    18.5. Ursula Francesko 60 JahreGeschftsstelleTurngau Schwarzwald

    29.5. Dieter Seeger 70 JahrelangjhrigerSTB-Wanderwart

    Die Veran-staltung warinformativ

    und so, wieich mir als

    bungsleiterVerbandsarbeit vorstelle.

    Marian Perdita Bender

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    Anzeige

    Online Marketing

    STB MAGAZIN 05/2011

    Viele Informationen werden heutzutageonline recherchiert, gerade auch, wennes um die Suche nach sportlichen Akti-vitten in der Umgebung geht. Um eineeigene Homepage kommt ein Vereindeshalb kaum noch herum. Lngstreicht es jedoch nicht mehr aus, ledig-lich im World Wide Web prsent zu sein.Vielmehr gilt es, den Verein auch offen-siv zu bewerben, um neue Mitgliederanzuziehen. Mit geschicktem Online-Marketing knnen Vereine dafr sorgen,dass ihr Angebot trotz der groen Kon-kurrenz im Netz gefunden wird.

    Auch fr Vereine mit nur kleinem Werbebud-get ist Online-Marketing eine gute Mglich-keit, sich effektiv in Szene zu setzen. Kurz ge-sagt fasst der Begriff Online-Marketingverschiedene Manahmen zusammen, mitderen Hilfe sich der Bekanntheitsgrad einesVereins steigern lsst und die dazu beitragen,neue Mitglieder zu gewinnen.

    Webseite als Visitenkarte

    Eine zentrale Rolle spielt dabei die Webseite.Sie ist die Visitenkarte eines Vereins unddient oft als erste Anlaufstelle fr Informati-onssuchende. Fr einen berzeugenden On-line-Auftritt sind heute weder Programmier-kenntnisse erforderlich noch mssenbesonders viel Zeit oder Geld investiert wer-den, denn es gibt mittlerweile Lsungen, mitdenen sogar Computer-Laien ganz einfacheine eigene Homepage erstellen knnen.Die 1&1 Do-It-Yourself Homepage beispiels-weise bietet spezifische Inhaltsvorlagen fr

    Vereine, und richtet sich vor allem an diejeni-gen, die entweder noch gar keinen Internet-Auftritt haben oder aber ber einen veralte-ten verfgen. Mithilfe individueller Text-, Bild-und Designbausteine kann so jeder in weni-gen Minuten eine professionelle Website er-stellen.

    Suchmaschinen-Marketing:So werden sie gefunden

    Zu einer Vereins-Homepage finden Besu-cher oft ber Suchmaschinen. Diese wie-derum haben Suchroboter, die das Internetdurchforsten. Eine Suchmaschine struktu-riert gesammelten Daten und greift bei der ei-gentlichen Anfrage auf diese Quelle zurck nicht auf das gesamte Internet.

    Um eine gute Position zu erhalten sollte manwissen, dass Suchmaschinen vor allem Textemgen. Deshalb ist es ratsam, Schlagwrterfestzulegen, unter denen die eigene Seiteim Netz gefunden werden soll. Die Hufigkeitder gewhlten Begriffe auf der Homepage istdabei genauso entscheidend wie die Vertei-lung, weshalb der Titel und smtliche Unter-seiten aussagekrftig benannt werden soll-ten.

    Die hinterlegten Schlagwrter sind fr dasAuge des Besuchers unsichtbar. Bei der Aus-wahl der Schlsselwrter sollten sich Websei-ten-Betreiber die Verbraucherbrille aufset-zen. Denn potentielle Mitglieder suchen oftnach anderen Begriffen als intern blich sind.Viele Homepage-Pakete sind allerdingsheute schon von Beginn an fr die Listung inSuchmaschinen optimiert.

    Newsletter: Mitglieder-bindung via Internet

    Ist die Aufmerksamkeit der potenziellen Mit-glieder erst einmal erreicht, gilt es, sie posi-tiv fr die eigenen Angebote zu beeinflussenund an sich zu binden. Dies kann unter ande-rem durch Newsletter-Marketing erreichtwerden. Damit weist ein Verein seine Mitglie-der oder Interessenten zum Beispiel regelm-ig auf bestimmte Aktionen oder Veranstal-tungen hin. Newsletter-Tools, wie siestandardmig in viele Homepage-Paketeintegriert sind, ermglichen es, ganz einfachTexte zu schreiben, die dann an einen kleinen,ausgewhlten Personenkreis oder einen gr-eren Verteiler versendet werden. Diese Ak-tivitten knnen zustzlich ausgewertet wer-den, weil sich die Anzahl der Klicks auf die imNewsletter enthaltenen E-Mails messen lsst.Ein solches Tool ist beispielsweise auchschon ohne Aufpreis in die 1&1 Do-It-Your-self Homepage integriert.

    Webanalyse:Messbare Erfolge

    Ein groer Pluspunkt von Online-Marketingist, dass der Erfolg der Werbemanahmenviel deutlicher gemessen werden kann als beiWerbung in etwaigen Printmedien, weil jedereinzelne Klick erfasst werden kann. Websta-tistik-Programme wie 1&1 WebAnalytics ge-ben Auskunft darber, welche Bereiche vonBesuchern auf einer Webseite aufgesuchtoder welche Unterseiten am hufigsten auf-gerufen werden. Das Verbesserungspotenzialdes eigenen Internetauftritts lsst sich gezieltermitteln. Zustzlich wird angezeigt, ber wel-che Suchmaschinen oder -begriffe Besu-cher auf die Seite gefhrt wurden und in wel-cher Region Deutschlands sie beheimatetsind. So knnen die jeweiligen Marketing-Manahmen genauestens analysiert und beiBedarf optimiert werden und so beste-hende Mitgliedschaften erhalten und neueMitglieder gewonnen werden.

    Nhere Informationen gibt es unterwww.1und1.info.

    Vereinsnachwuchs durch Onlinemarketing

    Dos Kontaktmglichkeit bieten Interessante, aktuelle Inhalte Erfllung technischer Voraussetzungen

    (Seite abrufbar fr verschiedene Browserund Auflsungen und auch fr Smartpho-nes)

    Weniger ist mehr klares Design Gut strukturierte Seite, bersichtliche Na-

    vigation

    Donts Lange Ladezeiten Unruhige Hintergrnde Blink- und Lauftext

    Zu viele Seiten Veraltete Inhalte

    DIE TOP 5 DOS UND DONTS BEI DER ERSTELLUNG EINER WEBSEITE

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  • Turn-EM Berlin

    Die EM war eine Bombe, das waren richtiggeile Tage, sagt Marcel Nguyen. WenigeWorte, aber sie drcken alles aus, was in derersten April-Woche in Berlin bei den Europa-meisterschaften geschehen ist. Gold hat ermit einer phnomenalen bung am Barrengewonnen, und als Zugabe gabs kurz daraufnoch Bronze am Reck. Da habe ich vlligohne Druck geturnt, erzhlt der 23-Jhrige,und dann noch eine Medaille super.

    Mit Bronze dekoriert kam auch Kim Bui vonBerlin nach Hause. Unglaublich, sagte dieStudentin. Nach einem Kreuzbandriss vor14 Monaten hatte sie sich wieder zurckge-kmpft. Auer am Stufenbarren konnte siejedoch noch an keinem anderen Gert antre-ten. Doch diese eine Chance hat sie genutzt.Nach Platz fnf in der Qualifikation konntesie sich noch einmal steigern. Es war die er-ste internationale Medaille einer STB-Turne-rin. So entschlossen und so konsequenthabe ich dich noch nie erlebt, sagte Trib-nengast Rainer Brechtken.

    Zwei Tage spter war der Prsident desDeutschen und Schwbischen Turnerbun-des noch immer beeindruckt von den Vorstel-lungen der deutschen Athleten. So gut warnoch nie eine deutsche Mannschaft bei einerEuropameisterschaft, sagte er im Stuttgar-ter Kunst-Turn-Forum beim Empfang fr die

    Turnen

    Geile Tage und eine einmalige Bilanz

    18 STB MAGAZIN 05/2011

    Hallo Kim, wie fllt Dein EM-Fazit aus? Berlin war einfach ein tolles Erlebnis. Fralle Beteiligten. Im eigenen Land zu turnenwar total toll. Bei der WM 2007 in Stuttgarthabe ich das ja nicht so richtig mitbekom-men, weil ich nicht im Einsatz war. Aufdem Podium zu turnen ist noch einmal et-was ganz Anderes. Das Publikum hat rich-tig Stimmung gemacht.

    Was war fr Dich der Moment, an denDu Dich ganz besonders erinnerst? Es war der Moment im Finale, als ich nachder bung gelandet bin.

    Warum ausgerechnet der? Da wuss-test Du das Ergebnis noch gar nicht. Dass ich mit der bung Bronze gewinnenwrde, wusste ich tatschlich noch nicht.Fr mich war es schon ein groer Erfolg,berhaupt im Finale gewesen zu sein. Und

    dann noch einmal eine volle bung durch-geturnt zu haben, war fr mich selbst einErfolg.

    Der mit Bronze belohnt wurde. Ja, diese Medaille zu gewinnen war un-glaublich.

    Wie kams zum Treffen mit Bundes-kanzlerin Angela Merkel? Sie hat sich die Trainingshallen angesehen,pltzlich stand sie bei uns. So etwas erlebtman nicht alle Tage. Als Athletenspreche-rin hatte ich die Aufgabe, ihr das Team derFrauen vorzustellen.

    Hast Du Dich mit ihr ein wenig unter-halten? Nach der Vorstellung haben wir ein wenigSmalltalk betrieben. Sie hat einige Fragengestellt, ich habe sie beantwortet. Das istein total bleibendes Erlebnis.

    Diese Medaille zu gewinnen war unglaublich

    Kim Bui feierte bei der EM in Berlin ein beeindruckendes Comeback. 14 Monatenach einem Kreuzbandriss im linken Knie gewann sie Bronze am Stufenbarren.Darber hinaus traf die 21 Jahre alte Turnerin vom MTV Stuttgart Bundeskanz-lerin Angela Merkel. Das ist ein total bleibendes Erlebnis, sagt Kim Bui im Ge-sprch mit dem STB Magazin.

    Die EM in Berlin ist Geschichte. Wasbleibt ist eine einmalige Erfolgsbilanz.

    In den zwlf Entscheidungen waren diedeutschen Turner 13-mal vertreten. Ent-scheidenden Anteil daran hatten die vierschwbischen Vertreter, die im Stutt-garter Kunst-Turn-Forum trainieren.Marcel Nguyen wurde Europameisteram Barren und Dritter am Reck, KimBui holte Bronze am Stufenbarren. AuchSebastian Krimmer (Fnfter am Pau-schenpferd) und Thomas Taranu (Sieb-ter an den Ringen) knnen mit ihremAbschneiden zufrieden sein.

    Kim Bui (Foto Volker Minkus)

    Marcel Nguyen (Foto Volker Minkus)

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 18

  • Turnen

    Gertturnen

    4 Motoren fr Europaim Juni in Fellbach-Schmiden

    schwbischen Turner. Bei zwlf Entschei-dungen waren unsere Turner 13-mal im Fi-nale vertreten. Das war die deutsche Sicht-weise. Dann zog er die schwbische Brilleauf. Zu diesem hervorragenden Gesamter-gebnis haben die Stuttgarter wesentlich bei-getragen, sagte Brechtken stolz.

    Neben den Medaillengewinnern Bui undNguyen war Sebastian Krimmer (Backnang)am Pauschenpferd Fnfter und Thomas Ta-ranu (Straubenhardt) an den Ringen Siebter

    geworden. Am Pauschenpferd und an denRingen hat die deutsche Mannschaft Nach-holbedarf, deshalb sind Krimmer und Taranubesonders wichtig, urteilte Brechtken.

    Nicht vergessen wollte Brechtken in der Fei-erstunde die besondere Rolle der Trainer Ta-mara Khoklova sowie Valeri Belenki und Ana-toli Jarmowski. Und der Prsident hob diehervorragenden Bedingungen hervor, die dasKunst-Turn-Forum bietet. Den Leistungs-sport schon vor vielen Jahren als wichtigeSule auszubauen war eine richtige Entschei-dung. Die Mitglieder der brasilianischen Na-tionalriege, die whrend des Empfangs einebungseinheit in der Halle absolvierten, ht-ten seinen Worten sicher zugestimmt.

    Marcel Nguyen kann dies auch besttigen.Seit drei Jahren trainiert der Unterhachingerim Stuttgarter Leistungszentrum. Ich binauch in Stuttgart zu Hause, zitierte einegroe Zeitung den Bayern. Brechtken nahmdies auf und sagte: Leistung kann man nurdort bringen, wo man sich wohl fhlt. Beidem persnlichen EM-Rckblick traf er danndoch einen wunden Punkt: Wenn du dieReckbung im Mehrkampf so durchgeturnthttest wie beim Reckfinale, dann . . . ImMehrkampffinale hatte Nguyen die Reck-stange verpasst und war auf Platz sechs zu-rckgefallen. Es war eine Superchance. Dashat mich richtig gergert, das hlt noch an.

    Nach der EM ist vor der WM im Oktober, diegleichzeitig die Olympia-Qualifikation ist. Die

    Ergebnisse geben uns richtig viel Selbstver-trauen, sagt Marcel Nguyen stellvertretend,und sie haben uns gezeigt, dass wir einerichtig starke Mannschaft sein knnen.

    Klaus-Eckhard Jost

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    4URNBEWEGUNGIN$EUTSCHLAND3OZIALE6ERANTWORTUNG

    Thomas Taranu (Foto Volker Minkus) Sebastian Krimmer (Foto Volker Minkus)

    Die 4 Motoren fr Europa stehen seit1988 fr die Zusammenarbeit der Re-gionen Katalonien (Spanien), Lombardei(Italien), Rhne-Alpes (Frankreich) undBaden-Wrttemberg.

    Im Sport uert sich dieses Bndnis in einemjhrlich wiederkehrenden Nachwuchswett-kampf, der abwechselnd von und in den ein-zelnen Regionen organisiert wird. Nach Gi-rona im vergangenen Jahr ist am 4. Juni nunBaden-Wrttemberg wieder an der Reiheund hat mir dem TSV Schmiden als Ausrich-ter einen erfahrenen Verein fr diesen beson-deren Wettkampf gefunden. Zum ersten Malsind im Rahmen eines Pilotprojekts Sportle-

    rinnen und Sportler im Trampolinturnen mitdabei. Die beiden anderen Disziplinen Tur-nen und Rhythmischen Sportgymnastik(RSG) sind von Anfang an dabei. Damit sindalle olympischen Turnsportarten im Wett-kampfablauf eingegliedert.

    Der Wettkampf beginnt am 4. Juni in derSporthalle Schmiden um 10.30 Uhr bis 13Uhr parallel mit dem RSG- und Trampolin-wettkampf. Ab 14 Uhr werden sich die Tur-nerinnen und Turner gegeneinander mes-sen.

    Karten gibt es in der Sporthalle Schmiden ander Tageskasse.

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  • Turnen

    2. WM-Qualifikation 2011

    Langjhrige Partnerschaft

    Was vor 30 Jahren als kleine Initiative mitzwei Sportfachverbnden Tennis und Fu-ball begann, ist inzwischen ein wesentlicherBestandteil des landesweiten Breitensportsgeworden. Unter dem gemeinsamen Dachdes LBS Cups werden aktuell neun Sportar-ten gefrdert dahinter stehen jhrlich mehrals 400 Veranstaltungen mit etwa 70 000Teilnehmern.

    Tilmann Hesselbarth, Vorstandsvorsitzenderder LBS Baden-Wrttemberg, sagt zu diesemeinzigartigen Engagement: Die LBS hat alsffentlich-rechtliches Unternehmen einenGemeinwohlauftrag. Dem kommen wir durchvielfltiges Engagement im sozialen, kulturel-len, wissenschaftlichen und sportlichen Be-reich nach. Im Sport liegt uns dabei insbeson-dere der regionale Jugend- und Breitensportam Herzen, den wir umfangreich und nach-haltig frdern. Angesichts der groen Teilneh-merzahlen jedes Jahr knnten wir uns kaumein sinnvolleres Engagement vorstellen.

    Der LBS Cup hat dabei zwei Zielrichtungen:Im Nachwuchsbereich sollen Kinder und Ju-gendliche zum Sport treiben motiviert werdenund junge Talente die Chance erhalten, zuSpitzensportlern heranzureifen. Unter ande-ren haben die Tennislegenden Anke Huberund Carl-Uwe Steeb sowie Fuballer An-dreas Beck (TSG 1899 Hoffenheim) ihre er-sten sportlichen Erfolge im LBS Cup errun-gen.

    Im Breitensportbereich steht die Unterstt-zung groer Traditionsveranstaltungen wiedes Stuttgarter-Zeitung-Laufes oder des Ba-den-Marathons in Karlsruhe im Mittelpunkt.Kaum etwas symbolisiert die groe Bedeu-tung, die der Breitensport heute hat, besserals die vielen tausend Teilnehmer, die sich da-bei jeweils auf die Strecke machen, sagtHesselbarth.

    Neben Fuball, Laufen und Tennis profitierendie Sportarten Beachvolleyball, Triathlon, Tur-

    nen, Radrennsport, Mountainbiking und Golfvon der Frderung. Je nach den Strukturen inden verschiedenen Sportarten werden ent-weder bestehende Veranstaltungen unter-sttzt oder eigene exklusive Wettkampfseriendurchgefhrt.

    Die neun Sportarten bieten eine ausgewo-gene Mischung aus Traditions- und Trend-sportarten, die sich in den letzten Jahren be-whrt hat. Gleichzeitig bleibt der LBS Cupoffen fr neue Entwicklungen und sich n-dernde Bedrfnisse. Auch Rudern, Kunst-radfahren, Squash oder Segeln gehrten inder Vergangenheit schon dazu und selbstdie sddeutsche Meisterschaft im Seifenki-stenrennen ist Bestandteil der Geschichtedes LBS Cups.

    30 Jahre LBS Cup

    Kathrin Schad und Tim Reiterfr WM qualifiziert

    Seit 1981 untersttzt die LBS Baden-Wrttemberg den Sport in Baden-Wrttemberg. Gemeinsam mit den Sportfachverbnden undden ausrichtenden Vereinen ist daraus bis heute ein umfangreiches und vielfltiges Angebot fr den Jugend- und Breitensport ent-standen.

    Tim Reiter (Sportvg Feuerbach) siegte beiden Jugendturnern im durch Verletzungenausgednnten Teilnehmerfeld mit einer gutenLeistung. Wie sich bereits bei der ersten WM-Qualifikation andeutete, reichte es bei denHerren fr die STB-Turner Peter Salomonund Johannes Keller (DJK SG Gppingen)nicht fr einen Startplatz bei der WM.

    Diese 20 Athleten vertreten den DeutschenTurner-Bund bei der Weltmeisterschaft Rhn-radturnen in Arnsberg vom 1.-4. Juni 2011:

    Turnerinnen: Kathrin Schad (TG Seitingen-Oberflacht); Laura Stullich (TSV Marburg-Ockershausen); Svenja Trepte; Sandra Trepte(beide TSG Bergedorf/Hamburg); Jenny

    Kathrin Schad

    Kathrin Schad (TG Seitingen-Oberflacht) gewann mit drei Zehntel Vorsprung bei den Damen auch die zweite WM-QualifikationEnde Mrz in Lneburg. Wie bei der ersten WM-Qualifikation gelang ihr der mit Abstand beste Krsprung. Damit hatte sie einenVorsprung, den die Verfolgerinnen nicht aufholen konnten. In ihrer derzeitigen Form darf sich die Spiraleweltmeisterin und Deut-sche Mehrkampfmeisterin Hoffnung auf einen weiteren WM-Titel machen.

    20 STB MAGAZIN 05/2011

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  • Turnen

    Rhnradturnen

    Wrttembergische Meisterschaften

    Medaillenregen fr den MTV Stuttgart

    Hoffmann (TSC Strausberg/Brandenburg)

    Turner: Robert Maaser (TSC Strausberg);Christoph Clausen; Tim Seidel (beide TSBFlensburg); Max Brinkmann (TSV 1847 Weil-heim/Bayern); Markus Bttner (ASV Rim-par/Bayern)

    Jugendturnerinnen: Riccarda Vogel (TSVBayer 04 Leverkusen); Sarah Metz (SV Neu-

    hof/Hessen); Lilia Lessel (SG Grn-WeiDarmstadt); Kira Weise (TSVTaunusstein/Hessen); Aruba Elhozayel (TSVMarburg-Ockershausen)

    Jugendturner: Daniel Sternberger (TSV Tau-nusstein); Tim Reiter (Sportvg Feuerbach);Marvin Homeyer (TSV Taunusstein); NiklasReuther (ASV Rimpar); Philipp Augustin (SVRugenbergen/Schleswig-Holstein)

    Die Siegerlisten der Qualifikation sind unterwww.rhoenrad-dtb.de verffentlicht.

    Sibylle Jipp

    Anfang April lud der TV Weingarten zu denWrttembergischen Meisterschaften undmehr als 60 Teilnehmer kamen ins Schus-sental. Mit insgesamt 14 Medaillen im Koffertraten die Athleten des MTV Stuttgart dieRckreise an. Dreimal Gold, viermal Silberund dreimal Bronze sicherten sich die Stutt-garter im Einzelwettbewerb, sowie drei Gol-dene und eine Bronze im Mannschaftsver-gleich. Auch der TB Ruit durfte sich berdrei Goldmedaillen freuen. In der jngstenKlasse lieferten sich die Ruiter Lukas Mayerund Tim Ettischer einen spannenden Wett-kampf um den Titel. Nach dem Vorkampffhrte zwar Tim, aber er konnte diesen Platznach Lukas Finalkr nicht mehr halten. Sobestieg Lukas als Wrttembergischer Meisterdas Podest und Tim folgte ihm auf dem zwei-ten Platz. Beide turnten an diesem Wett-kampf ihre persnlichen Bestwerte. Hauch-dnn geschlagen sicherte sich als Jngsterdieser Altersklasse der Weingrtner NoahMarkgraf den dritten Platz.

    Fr eine weitere berraschung sorgte beiden Ruitern deren Neuzugang AlexandraProzorov. Sie setzte durch ihre 5,7 PunkteVorsprung ein Zeichen und schnappte sichden Titel. Die Pltze zwei und drei gingen andie Stuttgarterinnen Celina Negassa und So-fia Janiczyk, die im Finale die gleiche Punkt-zahl turnten. Bei den Jugendturnern Cglnzte Maksim Sherman. Der Ruiter konntesich in der Pflicht mit nur fnf gelungenenSprngen gerade noch so ins Finale mogeln.Im Finale zeigte er dann sein Knnen und ge-wann mit knapp vier Punkten Vorsprung ver-dient. Valentin Seifart (MTV Stuttgart) wurdeZweiter vor Moritz Stark (TV Weingarten).Bei den Mdchen siegte Julia Negassa fr

    den MTV und auch der zweite Rang gingdurch Lia-Maria Klaus an die Stuttgarter.Eine Bronzemedaille erturnte sich Anna Unuk(TSB Schwbisch Gmnd).

    In der Altersklasse 94 bis 96 triumphierte derMTV Stuttgart geradezu. Die Pltze eins bisfnf besetzten die Stuttgarter mit GideonHirsch, Chris Haller, Tim-Oliver Gewein,Luca Markert und Lars Breuning. Ihren Titelbei den Mdchen verteidigte Yvonne Ste-phan, die als einzige Athletin der TG Bckin-gen an den Wrttembergischen Meister-schaften teilnahm. Die Gmnderin BiancaSchubert und Pia-Maria Deubele (MTG Wan-gen) erturnten die Pltze zwei und drei. Leo-nie Adam vom MTV Stuttgart heit die Mei-sterin bei den Erwachsenen. DieJugendolympiateilnehmerin verdrngte dieWeingrtnerin Sarah Syed, die erstmalig seitlangem ihren Titel abgeben musste. Auchder dritte Platz ging mit Katrin Sihler an dieStuttgarter.

    Nicht ganz nach Plan verliefen, teils verlet-zungsbedingt, die Wettkmpfe fr die er-folgsverwhnten Weingrtner Trampolinver-ein. Verlassen konnten sichdie Schussentler jedochauf ihren Jugendolympiateil-nehmer Oliver Amann. Trotzbungsabbruch im Pflicht-durchgang sicherte er sichsouvern die Meisterschaft.Er zeigte mit 14,0 Punktendie Tageshchstschwierig-keit. Der zweite Platz gingan seinen Vereinskamera-den Tom Schlagmller.

    Im Mannschaftsvergleich reiste der MTVStuttgart mit sieben Mannschaften nachWeingarten und nahm als Ausbeute dreiGoldmedaillen und damit den Titel in allen Al-tersklassen und eine Bronzemedaille mit.Gold fr Hindermann, Klaus, Negassa undSeifart, sowie Bronze fr Albrecht, Haller,Mohrmann und Scheurer in der Schler-klasse. ber einen zweiten Platz freute sichdas Ruiter Team mit Fllemann, Mayer, Sachsund Sherman. Auch die Jugendklasse domi-nierte der MTV. Hier gewannen die Stuttgar-ter Breuning, Gewein, Haller und Hirsch mitmehr als 13 Punkten Vorsprung. Silber er-turnten Blinzer, B. und N. Schubert und Steg-meier fr den TSB Schwbisch Gmnd. DieWeingrtner Deubele, Falkner, Fehr undStark musste sich mit Bronze zufrieden ge-ben. Auch bei den Aktiven hatten die Stutt-garter die Nase vorn. Adam, Market, Sihlerund Strobel heien die neuen Wrttembergi-schen Mannschaftsmeister. Das Team Wein-garten II mit Amann, Lay, Schlagmller undStark musste sich mit Silber zufrieden geben.Fr Weingarten I Ganter, Soremba, Nadjaund Sarah Syed blieb noch Bronze brig.

    Bettina Baumann

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    4URNBEWEGUNGIN$EUTSCHLAND3OZIALE6ERANTWORTUNG

    Photo: Sascha Walther

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 21

  • Erffnung der Kinderturn-Welt in der Stuttgarter Wilhelma

    Kinder haben viele Vorbilder. In jungen Jah-ren mchten die Mdchen ein so schnesKleid haben wie die Freundin und die Jungenmchten so stark den Fuball schieen kn-nen wie der Kumpel. Ein Besuch im Zoo las-sen darber hinaus so manch weitere Wn-sche aufkommen: Schau mal Mama, wie tollder Affe klettern kann!

    Dieser Wunsch lsst sich jetzt schnell realisie-ren. In der Kinderturn-Welt in der Wilhelmaknnen ab sofort die kleinen Besucher dietierischen Vorbilder nicht nur beobachten,sondern das Gesehene in eigene Bewegun-gen umsetzen. Die Kinder hpfen dank Tram-polinen fast so hoch wie die Kngurus, han-geln sich wie die Affen durch einBalkengest oder klettern ber schwingendeNetze wie die Echsen.

    Die Grundidee fr diesen Bewegungspar-cours stammt von dem Projekt Kinderturnenon tour der bereits seit 2008 mobilen Kin-derturn-Welt der Kinderturnstiftung Baden-Wrttemberg. Diese nimmt Tiere aus ver-schiedenen Kontinenten zum Vorbild. Aus

    dem gemeinsamen Projekt der Wilhelma,des Vereins der Freunde und der Frdererder Wilhelma e.V. und der Kinderturnstiftung,als Initiator und Hauptfrderer, entstandenneun tierischen Bewegungsstationen, diesich unmittelbar neben den jeweiligen Gehe-gen befinden. An den Stationen werden ver-schiedene motorische Fhigkeiten nach tie-rischem Vorbild geschult, die direkt an denBildungsplan fr Grundschulen und dem Ori-entierungsplan der Kindergrten angepasstwurden. Die Kinderturn-Welt ist eine unge-heuere Bereicherung fr die Wilhelma, fr diewir sehr dankbar sind, betont Dieter Jauch,Direktor der Wilhelma. Vor allem sei fr vieleKinder der Spielplatz wichtiger als das Affen-haus oder die Elefantenanlage. Mit der neuenKinderturn-Welt drften sich jetzt noch mehrKinder auf einen Besuch in der Wilhelmafreuen.

    Motivierend und anregend sollen dabei einer-seits die Zootiere selbst wirken und anderer-seits ihre kleinen Stellvertreter: Hallo, ichbin Thiago, der Brillenbr. Fantastico, dass dumich hier in Sdamerika besuchst, begrt

    einer der vielen tierischen Comic-Helden dieKinder auf der Informationstafel seiner Sta-tion in seiner Heimatsprache und begleitet siedurch die Bewegungsaufgaben. Tiere lsenin Kindern positive Emotionen aus und dieseEmotionalisierung wird durch den Parcoursauf den Bereich der Bewegung bertragen,erklrt Rainer Brechtken, Prsident desSchwbischen Turnerbundes, die Nachhaltig-keit des Projektes. Dadurch soll auch dieVerknpfung zum Alltag hergestellt werden.Denn das Ziel sei vor allem auch, die Kinderzu einem tglichen Wunsch nach Bewegungzu bringen, der in den rtlichen Vereinen aus-gelebt werden kann.

    Da die Kinderturn-Welt auch den kognitivenBereich der Kinder ansprechen soll, liefernkindgerecht aufbereitete Informationstafelnan den Stationen nicht nur eine Bewegungs-anleitung, sondern auch Wissenswertes berdie jeweiligen Tiere, ihre krperlichen Eigen-schaften und Lebensrume. Weitere Informa-tionen zu ihren tierischen Vorbildern findendie Kinder auch in einem Reiseheft, das sieauf ihrer Reise durch die verschiedenen Kon-tinente der Kinderturn-Welt begleiten soll.Darber hinaus enthlt das Heft auch zahlrei-

    Tiere als Bewegungsvorbilder

    Hpfen wie ein Knguru, hangeln wie ein Klammeraffe oder klettern wie ein Muff-lon: Die kleinen Besucher der Wilhelma knnen die Tiere nicht nur beobachten, son-dern an neun Stationen der Kinderturn-Welt auch ihre Bewegungen imitieren.

    22 STB MAGAZIN 05/2011

    Die offizielle Erffnung durch (v.l.n.r.):Robert Baur (Vorstand der Kinderturnstiftung Baden-Wrttemberg), Prof. Dieter Jauch (Direktor der Wilhelma),Prof. Georg Fundel (Vorsitzender des Vereins Freunde und Frderer der Wilhelma), Senator Thomas Renner (Vor-sitzender des Stiftungsrates der Kinderturnstifung Baden-Wrttemberg), Stefan Scheffold (Staatssekretr im Fi-nanzministerium), Gerhard Mengesdorf (Prsident des Badischen Turner-Bundes)

    Kinderturnen

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 22

  • Erffnung der Kinderturn-Welt in der Stuttgarter Wilhelma

    Die Entwicklung im Sportmarkt macht es frdie Vereine nicht leichter ihre Angebote ge-genber kommerziellen Anbietern zu positio-nieren. Qualittssiegel sind dafr ein geeig-netes Zeichen nach auen. Im BereichKinderturnen ist dies das Siegel Kinderturn-Club, das vom Deutschen Turner-Bund (DTB)ins Leben gerufen wurde. Damit knnen sichdie Vereine als beste Dienstleister fr Kinder-turnen ausweisen. Und damit gewhrleisten,dass Kinderturnen als DIE motorische Grund-lagenausbildung qualitativ hochwertig ange-boten wird.

    Das Gute: Sowohl Siegel wie auch alle Ma-terialien erhalten die Vereine kostenlos.

    Vorraussetzung fr die Verleihung des Sie-gels ist, dass die Kinderturngruppen von li-zenzierten bungsleitern geleitet werden unddass in diesen Gruppen vielseitiges Kinder-turnen (und kein Gertturnen!) stattfindet.

    Fr die Vereine ist dies eine Auszeichnung ih-res Angebots fr qualitativ guten Kinderturn-unterricht.

    Fr die bungsleiter gibt eskostenlos Material fr ihreUnterrichtsstunden und fralle Kinder eine Mitgliedskarte im Kinder-turn-Club. Mit dieser Karte bekommen sie inbestimmten Geschften Rabatte.

    Weitere Informationen zum Kinderturn-Club gibt es auf: http://www.stb.de/kin-derturnen/allgemeines/qualitaet.html

    che Spiele, Rtsel und Ausmalbilder sowieeine jeweilige Testaufgabe pro Station. Fr je-den bewltigten Test kann sich das Kind miteinem Stempel ins Reiseheft belohnen. Weralle Stempel beisammen hat, darf sich alsstolzer Inhaber des Kinderturn-Diploms fh-len. Die Testaufgaben ermglichen den Er-wachsenen berdies, die individuellen moto-rischen Fhigkeiten ihrer Kinder zuberprfen. Auerdem gibt das Reiseheftden Eltern Tipps, wie sie generell mehr Be-wegung in den Alltag ihrer Kinder bringenknnen, zum Beispiel indem sie Kinderturn-Angebote in ihrer Nhe nutzen.

    Bereits im Februar beim Kinderturn-Kon-gress in Karlsruhe hatte Senator Thomas

    Renner, Vorsitzender des Stiftungsrats derKinderturnstiftung Baden-Wrttemberg, dieBndelung der vielfltigen Initiativen fr Kin-der in Baden-Wrttemberg angeregt. DieserVorschlag richtete sich damals noch an denEx-Ministerprsident Stefan Mappus. Im Rah-men der Erffnungsfeier der Kinderturn-Weltuerte Thomas Renner diesen Wunschnach einem einheitlichen, landesweiten Netz-werk erneut und richtete sich damit an dieneue grn-rote Landesregierung.

    Auch Rainer Brechtken nahm die Erffnungdes Bewegungsparcours zum Anlass, einenWunsch zu uern. Er hofft, dass die Kinder-turn-Welt fr kommunale Spielpltze ein An-sto ist, mehr auf Bewegungsqualitt zu set-

    zen. Andere Zoodirektoren indes haben be-reits ihre Begeisterung fr dieses Projektmitgeteilt. Die Kollegen mchten so etwasjetzt auch alle haben, berichtet Dieter Jauchstolz.

    Eine gute Sache fr jeden Verein

    Klettern wie ein Affe: Magdalena Brzeska, Kurato-rumsmitglied der Kinderturnstiftung Baden-Wrttem-berg und mehrfache Deutsche Meisterin der Rhythmi-schen Sportgymnastik hat sichtlich Spa mit denKindern bei der Erffung der Kinderturn-Welt

    Die Reise durch die Kinderturn-Welt wird ordentlichdokumentiert: An jeder Station kann das Reiseheft ab-gestempelt werden. (Alle Fotos: Eckhard)

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    Kinderturnen

    Kinderturn-Club

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 23

  • 24

    Gymwelt

    Pilotprojekt Fnf Esslinger

    STB MAGAZIN 05/2011

    Zielgruppe ltere Fnf Esslinger im Pilotprojekt

    Der rztliche Direktor der Aerpah-Kli-nik Esslingen-Kennenburg und Urheberder Fnf Esslinger, Dr. Martin Runge,erklrt den guten Grund fr Bewegungim Alter sehr pragmatisch: Gbe eseine Pille, die so viele gute Wirkungenhtte wie krperliche Bewegung. sielge jeden Morgen auf jedem Frh-stckstisch. Denn: Herz, Muskeln, Kno-chen, Zuckerspiegel, Darm und natrlichdie Seele sie profitieren von regelm-iger und richtiger krperlicher Aktivitt.

    Im Alter schwinden die Muskeln und Knochen.Das lsst sich auch nicht vollstndig aufhal-ten, aber das Tempo des Abbausverlangsamt sich mit regelmigerund richtiger Bewegung erheblich.Es geht beim ben also nichtum den sportlichen Wettkampf,sondern um Haltbarkeit. Undes ist nie zu spt, Bewe-gung als Heilmittel einzu-setzen, hat Martin Runge,ein gefragter Experte inder Altersmedizin, bereits in einem Inter-view fr die August-Ausgabe des STB-Magazin im letzten Jahr betont.

    Zwischenzeitlich ist einiges geschehen:Der ehemalige STB-Vize-Prsident KurtKnirsch hatte bereits im Vorfeld des Interviewsund im Laufe des Sptsommers regen Kon-takt mit Martin Runge und initiierte letztend-lich die weitere Zusammenarbeit mit dem rzt-lichen Direktor und dessen Fnf Esslingern- ein einfaches, aber sehr effektives Einstiegs-programm fr Menschen, die noch nie in ih-rem Leben regelmig Sport betrieben habenoder als gute Ergnzung fr Personen, die bis-her nur in Ausdauersportarten aktiv sind.

    Ausdauersport trainiert Herz und Kreislauf, ver-mindert damit das Risiko von Herzinfarktund Schlaganfall und verlngert so die Lebens-erwartung. Allerdings verhindere Ausdauer-

    sport alleine nicht, sagt Runge, dass wir dieletzten Lebensjahre im Bett verbringen mss-ten oder nicht mehr Treppen steigen knnten.Ausdauerorientierte Bewegungsprogrammemssten deshalb in Richtung Kraft, Leistung,Beweglichkeit und Balance ergnzt werden,wenn man im Alter selbstndig und mobil blei-ben wolle. Das besttigt auch eine Untersu-chung des Fitnesszustandes von 60 75jhrigen Vereinsmitgliedern, deren Ergeb-nisse Kurt Knirsch 2010 dazu veranlasst hat-te, die Zusammenarbeit mit dem EsslingerArzt zu suchen. Der AltersforscherRunge bringt es auf den Punkt: Ei-ner mit weniger Muskeln ist schnel-ler im Rollstuhl. Sehr hufig sei derKnochenabbau im Alter nicht hormonell,sondern durch Muskelabbau bedingt.

    Mit den Fnf Esslingern werden die vierwichtigsten Fitnesskomponenten auf sehr ein-fache Weise und ohne irgendwelche Hilfsmit-tel trainiert: Kraft, Schnelligkeit, Balance und

    Dehnbarkeit. Fr jede dieser Fitnesskompo-nenten gibt es spezielle bungen in vielen Va-rianten, um damit genau den Engpssenentgegenzuwirken, die beim lterwerden aufuns zukommen. Wichtig ist dabei, dass diebungen Teil des Alltags und zur guten Ge-wohnheit werden.

    Seit Anfang Mai 2011 wird in vier STB-Mit-gliedsvereinen in einer Pilotphase die Einfh-rung des Programms getestet. Die bungs-leiter der Vereine (siehe Kasten) wurdendazu speziell in der Aerpah-Klinik unter Lei-tung von Martin Runge geschult. Bis zu denSommerferien finden die Pilot-Kurse statt undwerden im Anschluss mit allen beteiligten Ver-einen ausgewertet.

    Einen wichtigen Part in diesem Pilotprojektbernimmtder VdKLandesver-band Ba-den-Wrttemberg. Seit 2008 besteht be-reits eine Kooperation zwischen dem STB unddem VdK mit dem Ziel, Menschen in der zwei-ten Lebenshlfte das Bewusstsein fr eine ge-sunde Lebensweise und die Mglichkeiten frBewegung zu vermitteln.

    Der VdK hat in einer Mailing-Aktion seine Mit-glieder rund um den Sitz der Pilotvereine berdie Fnf Esslinger und das Kursangebot derVereine informiert. Einen Bonus gab es vonden Pilotvereinen dazu: VdK-Mitglieder zah-

    len auch ohne Vereinsmitgliedschaft dengnstigeren Mitgliedspreis der Vereine.

    Ziel ist natrlich, die Kursteilnehmer zu be-geistern und von den positiven Auswir-kungen regelmiger Bewegung imVerein zu berzeugen.

    Der STB wird ber das Pilotprojekt, dieErfahrungen vor Ort in den Vereinenund auch wie es danach weitergeht be-

    richten. Denn das Bndnis Runge, VdKund STB soll keine Eintagsfliege sein, son-dern vielen Menschen im Lndle zu regel-miger und richtiger Bewegung in unse-ren Vereinen animieren und damit auch demSturzrisiko im Alter entgegenwirken.

    Michaela Huppertz

    Dr. Martin Runge, der Erfinder der Fnf Esslinger

    DIE TEILNEHMENDENPILOTVEREINE:

    TSV Berkheim, MTV Ludwigsburg,TSV Schmiden,SC Grn-Weiss Stuttgart-Sommerrain.

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 24

  • 25

    Gymwelt

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    Einstimmung auf wrttembergischeMeisterschaften

    TGM / TGW Regio Nord

    18 Mannschaften mit mehr als 180 Teil-nehmern trafen sich am 2. April in Fell-bach zum ersten Wettkampf in diesemJahr.

    Am Vormittag ging es auf dem Freisportge-lnde neben der Guckersporthalle mit denmessbaren Disziplinen los. Staffellauf undMedizinball-Weitwurf waren zu absolvieren.Der Medizinball ist 1, 2 oder 3 Kilogrammschwer, je nach Altersklasse und Geschlechtund muss ber den Kopf geworfen werden.Die meisten Teilnehmer entscheiden sich b-rigens dies rckwrts zu tun.

    Nach dem Durchlauf aller Mannschaften ginges in der nahe gelegenen Halle weiter. Aufzwei Flchen wurde tolles Gruppenturnen,

    Tanzen und anmutige Gymnastik mit Hand-gerten gezeigt. Auch im Singen konnte manvom Frhlingslied bis hin zu schwierigstenJazz-Harmonien tolle Vortrge hren. FrFlickflacks, Salti und gesangliche Hchstlei-stungen konnte Moderator Alfred Rainergleich mehrmals die Hchstnote 10,0 ver-knden.

    Nach Lsung der berraschungsaufgabedurch die TGW Kindermannschaften amNachmittag gab es dann Urkunden fr alleTeilnehmer. Die Ergebnisliste des TGM/TGWRegio Nord Wettbewerbs steht zum Ansehenund Downloaden bereit unter: www.stb.de.

    Bei den Wrttembergischen Meisterschaf-ten am 28. Mai in Winnenden sehen sich

    alle wieder. Dann auch mit den Gruppen vomRegional-Entscheid Sd, der eine Wochenach den Wettkmpfen in Fellbach in Sont-heim stattfand.

    Vielen Dank an den Gastgeber SV Fellbachfr die reibungslose Organisation und Dankenatrlich auch an die vielen Helfer und Hel-ferinnen.

    Sie interessieren sich fr diese abwechs-lungsreiche Sportart? Dann schauen Siedoch einfach mal vorbei: Am 28. Mai in Win-nenden in der Sporthalle bei der AlbertvilleSchule ab 11 Uhr. Nhere Infos auch unterwww.stb.de/Gruppenwettbewerbe.

    Marion Scheckenbach

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 25

  • Sportarten

    Deutsche Meisterschaften

    Eine tolle Ausbeute gelang den Vereinenaus dem Bereich des STB bei den Ju-gendmeisterschaften in der Hallenrunde.Der TV Vaihingen/Enz holte sowohl beider U18 als auch bei der U16 die Silber-medaille im mnnlichen Bereich. DerTSV Calw holte sich Silber bei der weib-lichen U18. Insgesamt neun Teams wa-ren in den unterschiedlichen Altersklas-sen am Start, wobei einzig bei derweiblichen U14 kein wrttembergischerVertreter dabei war.

    Den Start machten zunchst die U14 in Grt-ringen. Der als Mitfavorit gehandelte TSVCalw hatte am ersten Tag bereits Matchballum den Gruppensieg, scheiterte aber nochknapp am spteren Dritten VfL Pinneberg. ImQualifikationsspiel scheiterten die Orange-hemden am spteren Finalisten TV Wn-schmichelbach. Am Ende reichte es fr denfnften Platz. Der TSV Dennach hatte keinenguten Start und wurde nur Siebter. Der aus-richtende TSV Grtringen konnte spielerischnicht ganz mithalten, bekam allerdings frdie Ausrichtung der Meisterschaft Bestnoten.

    Eine Woche spter schaute die Faustballju-gend dann nach Denkendorf, wo erstmalsbeide U18-Altersklassen in einer Doppel-halle ihre Meisterschaften austrugen. Bei tol-ler Atmosphre zeigten auch die STB-Vertre-ter tolle Leistungen und holten jeweils Silber.Bei den Jungs gewann der TVVaihingen/Enz im Finale den ersten Satz ge-gen den Ahlhorner SV, musste danach aberdem Gegner gratulieren. Der TV Stammheim

    STB-Vertreter holen drei Silbermedaillen beiJugend-DM

    wurde im starken Teilnehmerfeld Sechster,gefolgt vom TSV Calw.

    Bei den jungen Damen sah es im Halbfinalefr den TSV Calw schon nach einer deutli-chen Niederlage aus, aber beim Stand von3:9 dreht das Team noch einmal das Spiel ge-gen den TV Jahn Schneverdingen. Im End-spiel verlor das Calwer Team jedoch gegenden Ahlhorner SV, der mal wieder seine Aus-nahmestellung demonstrierte mit insgesamtdrei Goldmedaillen und einer Silbermedaille.

    Am ersten April-Wochenende ging es fr dieU16-Teams dann noch um nationale Ehren.Bei der weiblichen U16 vertrat der TuS Frei-berg die schwbischen Fahnen im hohenNorden in Hammah und landete am Ende aufPlatz acht. Besser lief es bei den Jungs in derBundeshauptstadt. In einer starken Vorrun-dengruppe reichte es dem TV Vaihingen/Enzum als Gruppendritter weiterzukommen. AmSonntag bezwang der TVV dann zunchstden TB Oppau im Viertelfinale und danachden Leichlinger TV im Halbfinale jeweils 2:0.Im Endspiel musste der TVV nach hartemKampf dem TV Wnschmichelbach denobersten Platz auf dem Podest berlassen.

    DMS IM SENIORENBEREICH

    Frauen30:Bei der DM in Ditzingen schrammte der TSVGrtringen haarscharf an einer Medaille vor-bei. Im Spiel um Platz drei verlor das Teamerst in der Verlngerung denkbar knapp ge-gen den Ahlhorner SV. Der TSV Schwieber-dingen auf Platz acht und der Ausrichter TSFDitzingen konnten mit den Spitzenteamsnicht ganz mithalten

    Mnner 35:Bei der DM in Schwieberdingen zeigten dieJungsenioren tolle Spiele und der NLV Vai-hingen holte sich hinter dem TV Eibach (mitMartin Becker) die Silbermedaille. Der aus-richtende TSV Schwieberdingen wurde Zehn-ter.

    Mnner 45:Bei ihrer Heim-DM spielte sich die SpVggWeil der Stadt in einen Rausch und gewannverdient die Goldmedaille, nachdem man imHalbfinale den Vorjahressieger TSV Bayer04 Leverkusen und im Endspiel den vielfa-chen Meister dieser Altersklasse, den ETVHamburg-Eimsbttel, jeweils 2:1 bezwang.Der VfB Stuttgart landete auf dem achtenPlatz.

    Mnner 55:Beim TSV Elsenfeld in der Nhe von Darm-stadt war der VfB Stuttgart der einzige Ver-treter aus dem Bereich des STB, der im Spielum die Bronzemedaille am Ausrichter knappscheiterte und somit mit dem unliebsamenvierten Platz die Heimreise antreten musste.

    Mnner 60:Gelohnt hat sich die weite Anreise nach Han-nover fr die TSG Stuttgart, auch wenn imEndspiel gegen den Ausrichter noch mehrdrin gewesen wre. Aber der Matchball imdritten Satz konnte nicht verwandelt werdenund so ging der Satz noch11:13 verloren.Sicher sind die Senioren auch mit Silber inder Tasche glcklich nach Hause gefahren.

    Felix Schindler bei der Hechtabwehr

    Die U16 des TV Vaihingen/Enz

    26 STB MAGAZIN 05/2011

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 26

  • Sportarten

    Vom Schwbischen Turnerbund warenacht Teams zur Deutschen Meisterschaftim Rope Skipping nach Wuppertal ge-reist. Der TV Unterboihingen war mit dreiMannschaften, der TSV Knzelsau mitzwei und der TSV Dettingen, RSC Stutt-gart und SV Remshalden jeweils mit ei-nem Team am Start.

    Sechs Mannschaften starteten in der hch-sten weiblichen Altersklasse. Deshalb wares von Anfang an klar, dass es ein harterWettkampftag fr die Teams werden wrde.Am Vormittag wurden die Speed-Disziplinenausgetragen. Alle Mannschaften konntenin der Single Rope Disziplin nicht so gute Er-gebnisse vorweisen, was der TVU 1 und TVU3 in der Double Dutch Disziplin versuchtenwieder gut zu machen. Der TSV Wacker Neu-

    traubling stellte in dieserDisziplin mit 521 Zhlern ei-nen Deutschen Rekord auf.

    Am Nachmittag wurden dieWettbewerbe in den Free-styles fortgesetzt. Das ein-zige Boy-Team hat an die-sem Tag mit ihrem Pair-Freestyle dieHchstpunktzahl erreicht. Mit dem bestenPair- und dem besten Double Dutch Team-Freestyle bei diesen Meisterschaften in derweiblichen Altersklasse baute die Mann-schaft des TV Unterboihingen 1 ihr Punkte-polster aus.

    Leider reichte es dieses Jahr fr die schw-bischen Teilnehmer nicht frs Treppchen.Der TVU 1 erreichte den ungeliebten 4. Platz,

    was aber dennoch die Qualifikation fr dieEuropameisterschaft 2011und damit einenGrund zur Freude bedeutete. Auch das Teamvom RSC Stuttgart qualifizierte sich fr dieEM. Die Mannschaft des TSV Dettingen er-reichten Platz sechs, Unterboihingen 3 Platzsieben und der TSV Knzelsau 1 Platz zehn.

    Das junge Team von TSV Knzelsau erreichtebei ihrem ersten Auftritt Platz acht. Die Skip-per waren zufrieden mit dem Abschneiden.

    Deutsche Meisterschaften Rope Skipping

    Qualifikation fr die Europameisterschaft2011 in Ungarn

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    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 27

  • Bildung

    www.stb.de

    Ausbildungen

    1. AUSBILDUNGSSTUFE

    Info-, Sport- und Beratungstag

    Fitness und GesundheitTermin: 29.05.2011Ort: SpOrt StuttgartNr.: GA-10-1200-1-0048/11

    Tanz-Gymnastik-RhythmusTermin: 05.06.2011Ort: SpOrt StuttgartNr.: GA-10-1700-1-0047/11

    2. AUSBILDUNGSSTUFE

    GRUNDLEHRGANG FITNESS-AEROBICTermin Teil 1: 01.-05.06.2011

    Teil 2: 01.-03.07.2011Ort: BartholomNr.: KA-10-2400-2-0281/11

    3. AUSBILDUNGSSTUFE

    Aufbaulehrgang

    Eltern-Kind- und KleinkinderturnenTermin: 23.-27.05.2011Ort: Sportschule Nellingen-RuitNr.: KA-10-2100-3-0146/11

    RhnradturnenTermin: 14.-18.06.2011Ort: BartholomNr.: TA-10-0300-3-0229/11

    4. AUSBILDUNGSSTUFE

    Prfungslehrgang

    Fitness-AerobicTermin: 16.-18.05.2011Ort: BartholomNr.: GA-10-1100-4-0020/11

    Fitness und GesundheitTermin: 23.-25.05.2011

    Ort: Sportschule Nellingen-RuitNr.: GA-10-1200-4-0194/11

    GertturnenTermin: 06.-10.06.2011Ort: Sportschule Nellingen-RuitNr.: TA-10-0100-4-0195/11

    Tanz-Gymnastik-RhythmusTermin: 15.-17.06.2011Ort: Sportschule Nellingen-RuitNr.: GA-10-1700-4-0196/11

    2. LIZENZSTUFE

    Grundkurs Prvention ErwachseneTermin: 21.-29.05.2011Ort: Regiozentrum hringenNr.: GA-10-1800-2-0073/11

    Fortbildungen

    Erfahrbarer Atem nach Prof. MiddendorfTermin: 21.05.2011Ort: SpOrt StuttgartNr.: GF-10-1200-0-0521/11

    DTB-Trainer Fortbildung Hatha Yoga -die Verbindung von Sonne und MondTermin: 21.05.2011Ort: SpOrt StuttgartNr.: GF-20-1200-0-0617/11

    Sportlich aktiv und doch instabil?Termin: 21.05.2011Ort: BartholomNr.: GF-20-1800-0-0331/11

    Power und FlexibilityTermin: 27.-28.05.2011Ort: Schwbische Bauernschule

    Bad WaldseeNr.: GF-10-1800-0-0388/11

    Tai Chi fr KinderTermin: 04.-05.06.2011Ort: SpOrt StuttgartNr.: KF-10-2400-0-0170/11

    BBP - der KlassikerTermin: 04.06.2011Ort: BartholomNr.: GF-20-1200-0-0661/11

    Easy MovesTermin: 05.06.2011Ort: BartholomNr.: GF-20-1100-0-0608/11

    Freie Pltze Mai - Juni

    Aus- und Fortbildung

    NEUE BUNGSLEITER/INNENIM KINDERTURNEN

    20 Teilnehmer/innen nahmen die Heraus-forderung vom 28.-30.03.2011 zur schrift-lichen und praktischen Prfung im Bereichbungsleiter C im Kinderturnen an und ab-solvierten diese mit Bravour. Der STB gra-tuliert den neuen bungsleiter/innen rechtherzlich und wnscht ihnen weiterhin so vielEngagement und Spa bei der Arbeit imVerein.

    Auf Grund der groen Nachfrage gibt es imSptsommer weitere DTB-Rckentrainer-und Rcken fit-Kurse. Bitte buchen Sie wiegewohnt im GymNet (www.dtb-gymnet.de).

    DTB-RckentrainerTermin: 1.-3. August 2011Referent: Ludwig KrausOrt: BartholomNr.: GF-20-1200-0-0869/11

    Rcken fit Prventionsgeprftes(standardisiertes) ProgrammTermin: 1.10.2011Referentin: Christina HaackOrt: SpOrt StuttgartNr.: GF-20-1200-0-0872/11

    Hintere Reihe (von links nach rechts):Christine Hofcker-Rouff, Sandra Richter, Diana Erd-menger, Sandra Heers, Miriam Janz, Kati Schaarsch-midt (Lehrgangsleitung), Katja Tritt, Nicole Kchele,Julian Schmidt, Ute Hartmann, Sarah Rauschert, Mi-chaela und Sabrina Funk.Vordere Reihe (von links nach rechts):Rosemarie Martha Stirn, Sonja Luik, Sabrina Hugk,Regine Bernhard, Kerstin Khnle, Christine Stcker-mann, Valerie Stegmaier, Stefanie Fleischer.

    28 STB MAGAZIN 05/2011

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 28

  • Bildung

    Lehrgang Ort

    Mai13.-14.05. . . . . . .Gesundheitstraining pur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit13.05. . . . . . . . . . .GYMWELT Im Trend Intensiv - Tagesworkshop - XCO Shape . . . . . . . . . . . . . . . .Kunst-Turn-Forum Stuttgart13.-14.05. . . . . . .Kampfrichterpflichtfortbildung Dance . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit14.05. . . . . . . . . . .Modern Dance mit Partner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart14.05. . . . . . . . . . .Aerobic / Step Cross Phrase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart16.-18.05. . . . . . .Prfungslehrgang Fitness-Aerobic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom20.05-05.06. . . .DTB-GerteFitness Trainer/in Modul 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Ulm21.-29.05. . . . . . .Grundkurs Prvention Erwachsene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Regiozentrum hringen21.05. . . . . . . . . . .Erfahrbarer Atem nach Prof. Middendorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart21.05. . . . . . . . . . .DTB-Trainer Fortbildung Hatha Yoga-die Verbindung von Sonne und Mond . .SpOrt Stuttgart21.-22.05. . . . . . .Sportlich aktiv und doch instabil? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom23.-25.05. . . . . . .Prfungslehrgang Fitness und Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit23.-27.05. . . . . . .Aufbaulehrgang Eltern-Kind- und Kleinkinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit27.-29.05. . . . . . .DTB-Trainer/in GroupFitness - Orientierungsmodul (Einstieg) . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom27.-28.05. . . . . . .Power und Flexibility . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Schwbische Bauernschule Waldsee28.-29.05. . . . . . .bungsleiterassistenten-Ausbildung Kinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Leinzell Gemeindehalle29.05. . . . . . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Fitness und Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart30.05.-01.06. . .Grundkurs Prvention Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit

    Juni01.06-03.07. . . .Grundlehrgang Fitness-Aerobic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom01.-02.06. . . . . . .Profil Herz-Kreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit02.-05.06. . . . . . .Aktiv Tage im Schwarzwald / Waldachtal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Hotel BelVital04.06. . . . . . . . . . .BBP-der Klassiker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom04.-05.06. . . . . . .Tai Chi fr Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart05.06. . . . . . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Tanz-Gymnastik-Rhythmus . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart05.06. . . . . . . . . . .Easy Moves . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom06.-10.06. . . . . . .Prfungslehrgang Gertturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit10.-12.06. . . . . . .DTB-Kursleiter/in Yoga Stufe 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom14.-18.06. . . . . . .Aufbaulehrgang Rhnradturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom15.-17.06. . . . . . .Prfungslehrgang Tanz-Gymnastik-Rhythmus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit19.-24.06. . . . . . .Total BodyFit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholom25.06. . . . . . . . . . .Eltern-Kind Schnuppertage fr Einsteiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart

    Juli01.-03.07. . . . . . .Psychomotorik Auffrischungskurs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit02.07. . . . . . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Gertturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart02.07. . . . . . . . . . .Einfhrung ins Kinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart02.07. . . . . . . . . . .Redondoball und Rolle - eine runde Sache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart

    www.stb.deAus- und Weiterbildungsprogramm von Mai - Juli 2011

    PREMIERE IM PRFUNGSLEHRGANGFITNESS UND GESUNDHEIT NATURSPORT WINTER

    Im Februar wurde der erste Lehrgang Natursport Winter in Balder-schwang von den Absolventen erfolgreich abgeschlossen. Schwerpunkteder Ausbildung sind sowohl sporttheoretische Grundlagen aus der Sport-medizin, der Trainingslehre und Sportpdagogik als auch praktische Er-fahrungen beim Wandern, Orientierungswandern und Trekking. Ebensozhlen Kraft- und Koordinationstraining in der Natur dazu.

    Der STB gratuliert den ersten sechs Trainern/innen C Fitness und Ge-sundheit Natursport Winter zur bestandenen Prfung: Philipp Deinet,Patrick Fssler, Leonard Methfessel, Raphael Stbler, Axel Streicher,Janik Streicher.

    29,%)$%.3#(!&4&2"%7%'5.'*AHRE

    4URNBEWEGUNGIN$EUTSCHLAND3OZIALE6ERANTWORTUNG

    05-2011-2 11.05.2011 11:11 Uhr Seite 29

  • www.turngau-heilbronn.de

    Hohenlohe

    Telefon: 06294 / 92 42E-Mail: [email protected]

    NON STOP ROPE SKIPPING

    Anfang April traten 129 Skipper aus siebenTurngauen bei den Gaumeisterschaften inder Talwiesenhalle in Zuffenhausen an, umsich fr das Wrttembergische Landesfinaleam 7. Mai in Grafenberg zu qualifizieren.

    Fr den Turngau Hohenlohe starteten dieSkipper aus Knzelsau, Niedernhall und Pfe-delbach. Turngauverantwortliche Brigitte Rothzeigte sich mit den Ergebnissen sehr zufrie-den. Erfreulich war vor allem das gute Ab-schneiden der jngsten Springer.

    Altersklasse IV (neun bis elf Jahre):Tanja Nadine Zirkler (TSV Knzelsau) beein-druckte mit hervorragenden Speedergebnis-sen und entlockte auch den Topspringernverwundertes Staunen. Fr Carina Prediger(TSV Knzelsau) gab es fr ihren zweitenPlatz ihre erste Medaille. Auch Andrea Kress(TSV Knzelsau) hatte einen erfolgreichenWettkampftag und wurde mit der Bronze-medaille belohnt. Gute Leistungen und hb-sche Freestyles zeigten Lisa-Marie Kull (TSVPfedelbach) und Hanna Wirth (TSV Knzel-sau), die auf den Pltzen vier und fnf lan-deten. Alle fnf Mdels haben sich fr dasWrttembergische Landesfinale qualifiziert.

    Altersklasse III (12-14 Jahre):Mit Robin Kemnitz (TSV Knzelsau) er-scheint im Turngau endlich wieder ein

    Heilbronn

    Telefon: 07131 / 25 53 48E-Mail: [email protected]

    bronn.de

    TSV WEINSBERGZEIGT GROSSE DOMINANZ

    Die Sp