of 36/36
TARIFVERTRÄGE ZEITARBEIT BAP/DGB-TARIFGEMEINSCHAFT Stand: November 2016

TARIFVERTRÄGE ZEITARBEIT - BAP · Tarifverträge Zeitarbeit BAP/DGB-Tarifgemeinschaft vom 22.07.2003 geändert durch Änderungstarifverträge q vom 22.12.2004 q vom 30.05.2006

  • View
    218

  • Download
    0

Embed Size (px)

Text of TARIFVERTRÄGE ZEITARBEIT - BAP · Tarifverträge Zeitarbeit BAP/DGB-Tarifgemeinschaft vom...

TARIFVERTRGE ZEITARBEIT BAP/DGB-TARIFGEMEINSCHAFT

Stand: November 2016

Tarifvertrge Zeitarbeit BAP/DGB-Tarifgemeinschaft

vom 22.07.2003 gendert durch nderungstarifvertrge

q vom 22.12.2004q vom 30.05.2006q vom 09.03.2010q vom 17.09.2013q vom 30.11.2016

und ergnzt durch Ergnzungstarifvertrge ber Branchenzuschlge.

1

INHALT

MANTELTARIFVERTRAG 3

1 Geltungsbereich 4

2 Dauer der Arbeitszeit/Vollzeitarbeit 5

3 Teilzeitarbeit 5

4 Verteilung der Arbeitszeit/Flexibilisierung 5

5 Arbeitsbereitschaft/Bereitschaftsdienst/ Rufbereitschaft/Ruhezeiten 8

6 Mehrarbeit 8

7 Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit/Zuschlge 8

8 Einsatzregelungen 9

9 Begrndung/Beendigung des Arbeitsverhltnisses 10

10 gestrichen 11

11 Urlaub 11

12 Arbeitsversumnis/Freistellung 12

13 Entgeltvorschriften 13

14 Entgeltumwandlung 16

15 Jahressonderzahlungen 16

16 Ausschlussfristen 17

17 Schlussbestimmungen 18

18 Inkrafttreten und Kndigung 18

2

ENTGELTRAHMENTARIFVERTRAG 19

1 Geltungsbereich 20

2 Eingruppierungsgrundstze 20

3 Entgeltgruppen 20

4 Inkrafttreten und Kndigung 22

ENTGELTTARIFVERTRAG 23

1 Geltungsbereich 24

2 Entgelte 24

3 Entgelttabellen 24

4 Zuschlge 24

5 gestrichen 25

6 Branchenzuschlag 25

7 Sonstiges 25

8 Inkrafttreten und Kndigung 26

ANLAGEN ZUM ENTGELTTARIFVERTRAG 27

Entgelttabellen bis Februar 2017 27

Entgelttabellen ab Mrz 2017 28

Entgelttabellen ab April 2018 29

Entgelttabellen ab Januar 2019 30

Entgelttabellen ab April 2019 31

Entgelttabellen ab Oktober 2019 32

MANTELTARIFVERTRAG ZEITARBEITvom 22.07.2003 gendert durch nderungstarifvertrge

q vom 22.12.2004q vom 30.05.2006q vom 09.03.2010q vom 17.09.2013

und ergnzt durch Ergnzungstarifvertrge ber Branchenzuschlge.

zwischen dem

q Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) Universittsstrae 2-3a, 10117 Berlin

und den unterzeichnenden Mitgliedsgewerkschaften des DGB

q Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) Knigsworther Platz 6, 30167 Hannover

q Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststtten (NGG) Haubachstrae 76, 22765 Hamburg

q Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) Wilhelm-Leuschner-Strae 79, 60329 Frankfurt am Main

q Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Reifenberger Strae 21, 60489 Frankfurt am Main

q Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

q Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) Olof-Palme-Strae 19, 60439 Frankfurt am Main

q Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Weilburger Strae 24, 60326 Frankfurt am Main

q Gewerkschaft der Polizei (GdP) Stromstrae 4, 10555 Berlin

4 MANTELTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

1 GELTUNGSBEREICH

Dieser Tarifvertrag gilt

1.1 rumlich:

fr die Bundesrepublik Deutschland;

1.2 fachlich:

fr die tarifgebundenen Mitgliedsunternehmen des Bundesarbeitge-berverbandes der Personaldienstleister e. V. (einschlielich ihrer Hilfs- und Nebenbetriebe).

Der Tarifvertrag findet keine Anwendung auf Zeitarbeitsunterneh-men und -unternehmensteile, die mit dem Kundenunternehmen ei-nen Konzern im Sinne des 18 Aktiengesetz bilden, wenn

a) das Zeitarbeitsunternehmen in einem ins Gewicht fallenden Mae zuvor beim Kundenunternehmen beschftigte Arbeitneh-mer bernimmt und

b) die betroffenen Arbeitnehmer auf ihrem ursprnglichen oder einem vergleichbaren Arbeitsplatz im Kundenunternehmen ein-gesetzt werden und

c) dadurch bestehende im Kundenunternehmen wirksame Entgelt-tarifvertrge zuungunsten der betroffenen Arbeitnehmer um-gangen werden;

1.3 persnlich:

fr die Arbeitnehmer (Mitarbeiter), die von dem Zeitarbeitsunter-nehmen (Arbeitgeber) einem Entleiher (Kundenbetrieb) im Rahmen des Arbeitnehmerberlassungsgesetzes (AG) berlassen werden und Mitglieder einer der vertragsschlieenden Gewerkschaften sind.

Einzelvertraglich knnen von den Regelungen dieses Tarifvertrages abweichende Vereinbarungen getroffen werden mit Mit arbeitern, die auertariflich beschftigt sind, wenn ihr Jahresverdienst den ta-riflichen Jahresverdienst der hchsten tariflichen Entgeltgruppe bersteigt.

Die in diesem Tarifvertrag verwendeten mnnlichen Bezeichnungen dienen ausschlielich der besseren Lesbarkeit und gelten fr beide Geschlechter.

5

2 DAUER DER ARBEITSZEIT/VOLLZEITARBEIT

Die individuelle regelmige monatliche Arbeitszeit betrgt 151,67 Stunden; dies entspricht einer durchschnittlichen wchentlichen Ar-beitszeit von 35 Stunden. Diese muss im Durchschnitt von 12 Kalen-dermonaten nach Magabe des 4 erreicht werden.

In den Fllen, in denen ein Mitarbeiter dauerhaft in ein Unterneh-men mit lngerer Arbeitszeitdauer berlassen wird, knnen die Ar-beitsvertragsparteien eine entsprechend lngere Arbeitszeit (max. 40 Stunden/Woche) vereinbaren.

Die Vergtung wird in diesem Fall entsprechend angepasst.

Die individuelle regelmige jhrliche Arbeitszeit ergibt sich aus der monatlichen Arbeitszeit gem. Satz 1 multipliziert mit 12.

3 TEILZEITARBEIT

Teilzeitarbeit liegt vor, wenn die vereinbarte individuelle regelmige monatliche Arbeitszeit des Mitarbeiters geringer ist als 151,67 Stunden.

4 VERTEILUNG DER ARBEITSZEIT/FLEXIBILISIERUNG

4.1 Die tatschliche Lage der Arbeitszeit wird an die des Kundenbetrie-bes angepasst. Beginn und Ende der tglichen Arbeitszeit einschlie-lich der Pausen und die Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage richten sich nach den im jeweiligen Kundenbetrieb gl-tigen Regelungen bzw. Anforderungen des Kundenbetriebes.

Umkleiden, Waschen sowie Ruhepausen im Sinne des Arbeitszeitge-setzes (z. B. Frhstcks-, Mittags-, Kaffeepausen) gelten nicht als Ar-beitszeit, es sei denn, fr die Arbeitnehmer im Entleihbetrieb gelten abweichende Regelungen.

4.2 Zum Ausgleich der monatlichen Abweichungen zwischen der nach 2 / 3 vereinbarten individuellen regelmigen Arbeitszeit des Mitarbeiters und der tatschlichen Arbeitszeit nach 4.1 wird ein Arbeitszeitkonto eingerichtet. In das Arbeitszeitkonto knnen Plus- und Minusstunden eingestellt werden.

6 MANTELTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

4.3 1 Plusstunden sind die ber die individuelle regelmige monat liche Arbeitszeit hinaus entstandenen Arbeitsstunden. Minusstunden sind die unter der individuellen regelmigen monatlichen Arbeitszeit liegenden Arbeitsstunden.

Das Arbeitszeitkonto darf max. 200 Plusstunden umfassen.

Zur Beschftigungssicherung kann das Arbeitszeitkonto bei saisona-len Schwankungen im Einzelfall bis zu 230 Plusstunden umfassen.

Betrgt das Guthaben mehr als 150 Stunden, ist der Arbeitgeber ver-pflichtet, die ber 150 Stunden hinausgehenden Plusstunden inklusive der darauf entfallenden Sozialversicherungsabgaben gegen Insol-venz zu sichern und die Insolvenzsicherung dem Mitarbeiter nachzu-weisen. Ohne diesen Nachweis darf das Arbeitszeitkonto abwei-chend von Abs. 2 und 3 max. 150 Stunden umfassen und der Mitarbeiter ist nicht verpflichtet, ber 150 Stunden hinausgehende Plusstunden zu leisten.

Bei Teilzeitbeschftigung werden die vorgenannten Obergrenzen des Arbeitszeitkontos im Verhltnis zur arbeitsvertraglich vereinbarten Arbeitszeit angepasst. Die Pflicht des Arbeitgebers zur Insolvenz-sicherung erst ab einem Guthaben von 150 Stunden bleibt hiervon unberhrt.

Durch Feiertage ausgefallene Arbeitsstunden werden in Hhe der ausgefallenen Arbeitszeit entsprechend der Arbeitszeitverteilung ge-m 4.1 auf das Arbeitszeitkonto gebucht.

4.4 Das Arbeitszeitkonto ist sptestens nach 12 Monaten auszugleichen.

Ist der Zeitausgleich in diesem Zeitraum nicht mglich, ist er in den folgenden drei Monaten vorzunehmen. Dazu hat der Arbeitgeber mit dem betroffenen Mitarbeiter sptestens nach Ablauf der 12 Mo-nate gem Abs. 1 eine entsprechende Vereinbarung zu treffen mit dem Ziel, einen vollstndigen Zeitausgleich vorzunehmen.

Ist auch in diesem Zeitraum der Zeitausgleich aus betrieblichen Grnden nicht mglich, kann ein bertrag in den nchsten Aus-gleichszeitraum mit maximal 150 Stunden (bei Teilzeitbeschftigung

1) Protokollnotiz zu 4.3 Die Tarifvertragsparteien werden zu Beginn des Jahres 2005 auf Antrag einer Seite auf Basis der bis dahin gemachten Erfahrungen in Verhandlungen darber ein treten, ob die o. a. Stundengrenzen entfallen oder neu festgelegt werden und ob eine Begrenzung von Minusstunden vorgenommen wird.

7

anteilig) erfolgen. Die darber hinausgehenden Stunden sind in Geld auszugleichen.

Die bertragung dieser Zeitguthaben erfolgt im Rahmen der Zeit-kontengrenzen gem 4.3 und weitet diese nicht aus.

4.5 Der Ausgleich der Zeitkonten erfolgt in der Regel durch Freizeit-entnahme nach folgenden Magaben:

a) Nach Vereinbarung mit dem Mitarbeiter ist jederzeit ein Aus-gleich der Plusstunden durch Freizeit mglich.

b) Der Mitarbeiter kann verlangen, whrend der Einsatzzeit beim Kunden je 35 Plusstunden einen Arbeitstag aus dem Zeitkonto in Freizeit zu erhalten. Dieser Anspruch kann nur einmal je Kalen-dermonat fr max. zwei Arbeitstage geltend gemacht werden.

Voraussetzung fr diesen Anspruch ist die Einhaltung einer An-kndigungsfrist von einer Woche.

Der Arbeitgeber ist berechtigt, dem Freizeitverlangen aus drin-genden betrieblichen Grnden zu widersprechen.

Als dringender betrieblicher Grund in diesem Sinne gilt die Ab-lehnung des Kundenbetriebes, soweit kein Ersatzmitarbeiter zur Verfgung steht.

Im Falle der Ablehnung des Freistellungsantrags hat der Mitarbei-ter Anspruch auf eine verbindliche Vereinbarung ber die sptere Lage der beantragten Freistellungstage.

c) Aufgrund einer Vereinbarung zwischen Mitarbeiter und Arbeitge-ber knnen weitere Freistellungstage in einem Monat festgelegt oder Freistellungstage mehrerer Monate zusammengefasst werden.

d) Durch Vereinbarung zwischen Mitarbeiter und Arbeitgeber kn-nen im Ausgleichszeitraum bis zu 70 Stunden aus dem Zeitkonto in Geld ausgeglichen werden.

e) Auf Verlangen des Mitarbeiters werden Stunden aus dem Ar-beitszeitkonto, die ber 105 Plusstunden hinausgehen, ausbe-zahlt. Bei Teilzeitbeschftigten richtet sich die Anzahl der Plus-stunden anteilig nach der jeweils arbeitsvertraglich vereinbarten Arbeitszeit.

f) Eine vom Mitarbeiter beanspruchte Freistellung zum Abbau von Guthabenstunden aus dem Arbeitszeitkonto wird nicht durch Zuteilung eines neuen Einsatzes unterbrochen.

8 MANTELTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

Bei Arbeitsunfhigkeit whrend eines beanspruchten Freizeitaus-gleichs werden Zeiten auf das Arbeitszeitkonto rckbertragen.

4.6 Im Falle des Ausscheidens des Mitarbeiters ist der Saldo auf dem Ar-beitszeitkonto wie folgt auszugleichen: Plusstunden werden abge-golten, Minusstunden werden bei Eigenkndigung des Mitarbeiters bzw. auerordentlicher Kndigung bis zu 35 Stunden verrechnet, soweit eine Nacharbeit betrieblich nicht mglich ist.

5 ARBEITSBEREITSCHAFT/BEREITSCHAFTSDIENST/ RUFBEREITSCHAFT/RUHEZEITEN

Soweit Mitarbeiter in Kundenbetrieben mit Arbeitsbereitschaft oder Bereitschaftsdienst oder in Rufbereitschaft eingesetzt werden und fr den Kundenbetrieb entsprechend 7 ArbZG betriebliche und/oder tarifliche Sonderregelungen zur Arbeitszeit und Ruhezeit gelten, gelten diese entsprechend mit der Magabe, dass die jeweilige Rege-lung vollumfnglich fr den Mitarbeiter zur Anwendung kommt.

6 MEHRARBEIT

Mehrarbeitsstunden sind die Arbeitsstunden, die zustzlich geleistet werden und die nicht an der tatschlichen Arbeitszeit im Kundenbe-trieb orientiert ber die nach 2 bis 4 festgelegte individuelle regel-mige Arbeitszeit hinaus angeordnet werden.

7 NACHT-, SONNTAGS- UND FEIERTAGSARBEIT/ZUSCHLGE

7.1 Zuschlagspflichtig sind die vollen Arbeitsstunden, durch die die verein-barte individuelle regelmige monatliche Arbeitszeit des Mitarbeiters nach 2 / 3 in einem Monat um mehr als 15 % berschritten wird.

Der Zuschlag betrgt 25 % des jeweiligen tariflichen Stundenentgel-tes nach 2 bis 6 des Entgelttarifvertrages.

7.2 Nachtarbeit ist die Arbeit in der Zeit zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr.

Die Hhe des Zuschlags fr Nachtarbeit richtet sich nach der Zu-schlagsregelung des Kundenbetriebes. Sie betrgt hchstens 25 % des jeweiligen tariflichen Stundenentgeltes nach 2 bis 6 des Ent-gelttarifvertrages.

9

7.3 Sonn- und Feiertagsarbeit ist die an Sonntagen bzw. gesetzlichen Fei-ertagen geleistete Arbeit in der Zeit zwischen 0.00 Uhr und 24.00 Uhr. 9 Abs. 2 und 3 Arbeitszeitgesetz finden Anwendung.

Entscheidend fr die Frage, ob Feiertagsarbeit vorliegt, ist das Feier-tagsrecht des Arbeitsortes.

Die Hhe des Zuschlags fr Sonntags- und Feiertagsarbeit richtet sich nach den Zuschlagsregelungen des Kundenbetriebes. Sie betrgt hchstens 50 % des jeweiligen tariflichen Stundenentgelts nach 2 bis 6 des Entgelttarifvertrages fr Sonntagsarbeit und hchstens 100 % fr Feiertagsarbeit sowie fr Arbeit an Heilig abend und Silves-ter nach 14.00 Uhr.

7.4 Treffen mehrere der vorgenannten Zuschlge zusammen, ist nur der jeweils hchste zu zahlen.

8 EINSATZREGELUNGEN

8.1 Soweit dem Mitarbeiter Aufgaben im Kundenbetrieb bertragen sind, unterliegt er dem Direktionsrecht des Kundenbetriebes. Das allge-meine Direktionsrecht des Arbeitgebers bleibt hiervon unberhrt.

8.2 Der Mitarbeiter ist verpflichtet, auf Anordnung des Arbeitgebers an wechselnden Einsatzorten ttig zu werden.

Beschrnkende Regelungen bedrfen der ausdrcklichen vertrag-lichen Vereinbarung.

Der Mitarbeiter hat Anspruch auf eine Einsatzmeldung mit den we-sentlichen Inhalten seines Einsatzes im Kundenbetrieb.

8.3 Sofern fr den einfachen Weg auerhalb der Arbeitszeit von der Nie-derlassung/Geschftsstelle zum Einsatzort beim Kundenbetrieb mehr als 1,5 Stunden bei Benutzung des zeitlich gnstigsten ffentlichen Verkehrsmittels aufgewendet werden mssen, erhlt der Mitarbeiter die ber 1,5 Stunden hinausgehende Wegezeit je Hin- und Rckweg mit den tariflichen Entgelten nach 2 bis 6 des Entgelttarifvertrages bezahlt, sofern er diese Wegezeit tatschlich aufgewandt hat.

8.4 Betrgt der zeitliche Aufwand fr die Wegezeit im Sinne von 8.3 mehr als 2 Stunden, hat der Mitarbeiter Anspruch auf bernahme von bernachtungskosten nach folgender Magabe:

10 MANTELTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

Das Zeitarbeitsunternehmen bernimmt grundstzlich die Organisa-tion der Unterbringung und die Kosten in voller Hhe. Bei erforder-licher Eigenorganisation einer Unterkunft durch den Mitarbeiter werden die Kosten nach vorheriger Genehmigung und Vorlage einer entsprechenden Quittung/Rechnung vom Arbeitgeber bernom-men bzw. erstattet.

Alternativ kann eine bernachtungspauschale in Hhe der steuer-lichen Stze vereinbart werden.

8.5 gestrichen

8.6 gestrichen

8.7 Sonstiger Aufwendungsersatz gem 670 BGB ist einzelvertraglich zu regeln.

9 BEGRNDUNG/BEENDIGUNG DES ARBEITSVERHLTNISSES

9.1 Die Begrndung des Arbeitsverhltnisses erfolgt aufgrund eines schriftlich abzuschlieenden Arbeitsvertrages.

Bei unentschuldigtem Nichterscheinen am ersten Arbeitstag gilt der Arbeitsvertrag als nicht zustande gekommen.

9.2 Der Arbeitsvertrag kann abweichend von 14 Abs. 2 S.1 Teilzeit- und Befristungsgesetz bis zu einer Gesamtdauer von zwei Jahren auch ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes befristet werden. Inner-halb dieser Zeitspanne kann das Arbeitsverhltnis bis zu viermal ver-lngert werden. 14 Abs. 2 S. 2 und 3 Teilzeit- und Befristungsgesetz bleiben unberhrt.

9.3 Die ersten sechs Monate des Beschftigungsverhltnisses gelten als Probezeit.

Whrend der Probezeit kann das Arbeitsverhltnis mit einer Frist von einer Woche in den ersten drei Monaten gekndigt werden. Danach gelten die gesetzlichen Kndigungsfristen whrend der Probezeit gem 622 Abs. 3 BGB von zwei Wochen.

Bei Neueinstellungen kann die Kndigungsfrist whrend der ersten zwei Wochen des Beschftigungsverhltnisses arbeitsvertraglich auf einen Tag verkrzt werden. Als Neueinstellungen gelten Arbeitsver-

11

hltnisse mit Mitarbeitern, die mindestens drei Monate lang nicht in einem Arbeitsverhltnis zum Arbeitgeber standen.

9.4 Im brigen gelten fr die Kndigung des Arbeitsverhltnisses durch den Arbeitgeber oder den Mitarbeiter beiderseits die Fristen des 622 Abs. 1 und 2 BGB.

Die Kndigung hat schriftlich zu erfolgen ( 623 BGB).

9.5 Die gesetzlichen Vorschriften ber die fristlose Kndigung bleiben unberhrt.

9.6 Nach Ausspruch einer Kndigung ist der Arbeitgeber berechtigt, den Mitarbeiter unter Fortzahlung seines Entgeltes und unter Anrech-nung etwaiger Urlaubsansprche und Guthaben aus dem Arbeits-zeitkonto freizustellen. Im Falle einer betriebsbedingten Kndigung ist eine Freistellung zum Abbau des Arbeitszeitkontos nur mit Zu-stimmung des Mitarbeiters mglich.

10 GESTRICHEN

11 URLAUB

11.1 Der Mitarbeiter hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr.

11.22 Die dem Mitarbeiter zustehende Urlaubsdauer richtet sich nach der Dauer der ununterbrochenen Betriebszugehrigkeit.

Der Urlaub betrgt

q im ersten Jahr 24 Arbeitstage,q im zweiten Jahr 25 Arbeitstage,q im dritten Jahr 26 Arbeitstage,q im vierten Jahr 28 Arbeitstage,q ab dem fnften Jahr 30 Arbeitstage.

Bei Ausscheiden innerhalb der ersten sechs Monate des Bestehens des Beschftigungsverhltnisses erwirbt der Arbeitnehmer einen Ur-laubsanspruch gem 3 und 5 Bundesurlaubsgesetz.

2) Protokollnotiz zu 11.2 5 Nr. 2 Arbeitnehmer-Entsendegesetz bleibt unberhrt.

12 MANTELTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

Verteilt sich die individuelle regelmige wchentliche Arbeitszeit des Mitarbeiters auf mehr oder weniger als fnf Arbeitstage in der Woche, erhht oder vermindert sich der Urlaub entsprechend.

Fllt ein Feiertag in den Urlaub des Mitarbeiters, richtet sich die Fra-ge, ob dieser nicht als Urlaubstag zu rechnen ist, nach dem Feier-tagsrecht des Sitzes des Arbeitgebers; wird der Einsatz beim Kunden-unternehmen zum Zwecke des Urlaubs unterbrochen, richtet sich dies nach dem Feiertagsrecht des Arbeitsortes.

Im Ein- und Austrittsjahr hat der Mitarbeiter gegen den Arbeitgeber Anspruch auf so viele Zwlftel des ihm zustehenden Urlaubs, als er volle Monate bei ihm beschftigt war.

Ein Urlaubsanspruch besteht insoweit nicht, als dem Mitarbeiter fr das Urlaubsjahr bereits von einem anderen Arbeitgeber Urlaub ge-whrt oder abgegolten worden ist. Der Mitarbeiter hat eine entspre-chende Bescheinigung des vorherigen Arbeitgebers vorzulegen.

11.3 Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhltnisses ganz oder teilweise nicht gewhrt werden, so ist er abzugelten.

11.4 Bei der Urlaubsplanung sind bereits feststehende Kundenbetriebsein-stze zu bercksichtigen. Bereits genehmigte Urlaubstage stehen fr Kundenbetriebseinstze nicht zur Verfgung.

11.5 Bei Beendigung des Arbeitsverhltnisses ist der Urlaubsanspruch whrend der Kndigungsfrist zu gewhren und zu nehmen. Besteht die Mglichkeit hierzu nicht, ist er insoweit abzugelten.

11.6 Im brigen gelten die Bestimmungen des Bundesurlaubsgesetzes.

12 ARBEITSVERSUMNIS/FREISTELLUNG

12.1 Ist der Mitarbeiter durch Krankheit oder sonstige unvorherseh bare Ereignisse an der Arbeitsleistung verhindert, so hat er dem Arbeitge-ber dies unverzglich, mglichst fernmndlich, mitzuteilen und da-bei die Arbeitsunfhigkeit bzw. andere Grnde und die voraussicht-liche Dauer seiner Verhinderung anzugeben. Dieselbe Verpflichtung besteht, wenn die Verhinderung lnger andauert, als dem Arbeitge-ber bereits mitgeteilt.

Bei krankheitsbedingter Arbeitsunfhigkeit ist der Mitarbeiter ge-m 5 Abs. 1 Satz 2 Entgeltfortzahlungsgesetz verpflichtet, dem

13

Arbeitgeber eine rztliche Bescheinigung ber die Arbeitsunfhig-keit sowie deren voraussichtliche Dauer einzureichen. Der Arbeitge-ber ist berechtigt, die Vorlage der rztlichen Bescheinigung frher zu verlangen. Dauert die Arbeitsunfhigkeit lnger als in der Bescheini-gung angegeben, so ist der Mitarbeiter verpflichtet, erneut eine rzt-liche Bescheinigung vorzulegen. Bei krankheitsbedingter Arbeitsver-hinderung ist der Beginn der Wiederaufnahme der Ttigkeit dem Arbeitgeber mglichst frhzeitig, sptestens jedoch 1 Arbeitstag vor Wiederaufnahme mitzuteilen.

12.2 Der Mitarbeiter darf bei vorhersehbaren Ereignissen nur mit vorheri-ger Zustimmung des Arbeitgebers der Arbeit fernbleiben.

12.3 Bei folgenden Ereignissen, die auf einen regelmigen Arbeitstag des Mitarbeiters fallen, wird bezahlte Freistellung gewhrt:

a) beim Tod naher Angehriger

Ehegatten, Kinder, Eltern sowie des eingetragenen Lebens-partners: 2 Tage

Geschwister, Schwiegereltern: 1 Tag

b) bei eigener Eheschlieung, Eintragung der eigenen Lebens-partnerschaft sowie bei Niederkunft der Ehefrau bzw. der einge-tragenen Lebenspartnerin: 1 Tag

c) bei Wahrnehmung ffentlich auferlegter Pflichten (z. B. aus Ehren-mtern, Ladung als Zeuge oder vergleichbaren Sachverhalten) unter Anrechnung der hierfr erhaltenen Entschdigung auf das Arbeitsentgelt: Freistellung fr die erforderliche Zeit

d) Umzug aus dienstlicher Veranlassung: 1 Tag

Die Hhe des weiter zu zahlenden Arbeitsentgelts bemisst sich nach 13.3.

12.4 Mit 12.3 sind die in Anwendung des 616 BGB mglichen Flle festgelegt.

13 ENTGELTVORSCHRIFTEN

13.1 Die Mitarbeiter erhalten ein Monatsentgelt auf der Basis der indivi-duellen regelmigen monatlichen Arbeitszeit, das sptestens bis zum 15. Bankarbeitstag des auf den Abrechnungsmonat folgenden Monats fllig wird.

14 MANTELTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

Auf Verlangen des Mitarbeiters wird mit rechtzeitiger Ankndigung am Ende eines jeweiligen Abrechnungsmonats ein Abschlag von bis zu 80 % des zu erwartenden Netto-Einkommens ausgezahlt. Bereits gezahlte Abschlge werden angerechnet. Sofern das Beschftigungs-verhltnis nach dem 20. des betreffenden Abrechnungsmonats beginnt sowie im Austrittsmonat besteht kein Anspruch auf eine Ab-schlagszahlung. Diese Abschlagsregelung findet Anwendung ab dem 01.07.2014.

13.2 * Das Monatsentgelt setzt sich aus den festen Entgeltbestandteilen des laufenden Monats (das jeweilige tarifliche Entgelt nach 2 und 3 des Entgelttarifvertrages einerseits sowie die Zuschlge nach 4 und 6 des Entgelttarifvertrages in Hhe der tatschlich geleisteten zuschlagspflichtigen Arbeitsstunden andererseits) und den variablen Entgeltbestandteilen (z. B. Zuschlge und sonstige schwankende Entgelte) zusammen. Zuschlge und Zulagen werden jeweils mit dem Entgelt fr den Monat ausgezahlt, in dem sie anfallen und wer-den nicht in das Arbeitszeitkonto bertragen. Die Auszahlung der Stunden aus dem Arbeitszeitkonto erfolgt stets nur in Hhe der tarif-lichen Stundenentgelte ohne Bercksichtigung von Branchenzu-schlgen und sonstigen Zulagen und Zuschlgen.

13.33 Fr die Berechnung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und des Urlaubsentgelts sind fr jeden nach den gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen zu vergtenden Krankheits- bzw. Urlaubstag fr die Hhe des fortzuzahlenden Entgelts der durchschnittliche Arbeitsver-dienst und die durchschnittliche Arbeitszeit der letzten drei abge-rechneten Monate (Referenzzeitraum) vor Beginn der Arbeitsunf-higkeit bzw. des Urlaubsantritts zugrunde zu legen. Hierfr gilt:

a) Es ist der durchschnittliche Arbeitsverdienst des Referenzzeit-raums auf Grundlage der individuellen regelmigen Arbeitszeit zu bilden. Zum Arbeitsverdienst zhlen die Entgeltbestandteile gem 13.2 (ohne Mehrarbeitszuschlge) sowie sonstige Zu-lagen und Zuschlge gem den Bestimmungen des Bundes-urlaubsgesetzes.

b) Zustzlich finden die durchschnittlich im Referenzzeitraum erar-beiteten Zulagen und Zuschlge (ohne Mehrarbeitszuschlge)

* Mit Inkrafttreten etwaiger Branchenzuschlagstarifvertrge wird der hiernach fr den jeweiligen Wirtschaftszweig zu zahlende Branchenzuschlag Teil des festen tariflichen Entgelts gem 13.2.

15

auf Grundlage der durchschnittlichen tatschlichen Arbeitszeit Bercksichtigung, die ber die individuelle regelmige Arbeits-zeit hinausgeht.

c) Fr die im Arbeitszeitkonto zu bercksichtigenden Stunden ist die im Referenzzeitraum durchschnittlich ermittelte Arbeitszeit gem Buchstabe b) mageblich.

Liegen im Referenzzeitraum Verdienstkrzungen aufgrund von Kurz-arbeit, Krankheitstagen, fr die wegen berschreitung der 6-Wo-chen-Frist kein Entgeltfortzahlungsanspruch besteht, unverschulde-ten Arbeitsversumnissen oder Zeiten, in denen das Arbeitsverhltnis ruht, bleiben diese fr die Berechnung auer Betracht.

Bestehende, fr den Arbeitnehmer gnstigere, betriebliche Verein-barungen bleiben unberhrt.

Die in der Protokollnotiz enthaltenen Berechnungsbeispiele sind ver-bindliche Bestandteile des Tarifvertrages.

Die Entgeltfortzahlung bei Manahmen der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation richtet sich nach den Bestimmungen des Entgelt-fortzahlungsgesetzes.

3) Protokollnotiz zu 13.3Die Tarifvertragsparteien einigen sich auf folgendes Berechnungsbeispiel:In den letzten drei abgerechneten Monaten (65 Tage) vor dem Arbeitsausfall hat der Arbeitnehmer einen Stundenverdienst von 10,22 Euro (EG 3 bis 31.12.2013). Er hat 30 Tage 7 Stunden mit einem Branchenzuschlag von 1,53 (Branchen zuschlag TV BZ M+E) gearbeitet. Er kehrt dann in einen zuvor ausgebten Einsatz in der Chemie-industrie zurck und arbeitet dort an 35 Tagen 8 Stunden mit einem Branchen-zuschlag von 1,02 (Branchenzuschlag TV BZ Chemie). Hieraus ergibt sich folgende Berechnung fr das Urlaubsentgelt und die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall:

a) 151,67 x 3 x 10,22 = 4650,20 (tarifliches Grundentgelt ohne Zuschlge auf Grundlage der individuellen regelmigen monatlichen Arbeitszeit im Referenzzeitraum)

b) 30 Tage x 7 Stunden x 1,53 = 321,30 (Zulagen/Zuschlge auf der Grundlage der tatschlichen Arbeitszeit)

+ 35 Tage x 8 Stunden x 1,02 = 285,60 = 606,90 c) 4650,20 + 606,90 = 5257,10 d) 5257,10 / 65 Tage = 80,88 /Tag Fr jeden Urlaubs-/Krankheitstag werden 80,88 ausgezahlt.e) (30 Tage x 7 Stunden + 35 Tage x 8 Stunden) / 65 Tage = 7,54 Stunden

Fr jeden Urlaubs-/Krankheitstag werden 7,54 Stunden in der Zeiterfassung bercksichtigt.

16 MANTELTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

13.4 Besteht fr einen Monat ein anteiliger Entgeltanspruch (z. B. bei Ein- oder Austritt im Laufe des Monats) oder ist das Monatsentgelt aus anderen Grnden (z. B. unbezahlte Ausfallzeiten) zu krzen, so er-mittelt sich der Entgeltanspruch nach dem Verhltnis der anzurech-nenden Sollarbeitszeiten des Mitarbeiters in dem Monat zu den Soll-arbeitszeiten des ganzen Monats.

14 ENTGELTUMWANDLUNG

Mitarbeiter haben einen Anspruch, tarifliche Entgeltbestandteile zu-gunsten einer Versorgungszusage zum Zwecke der Altersversorgung umzuwandeln.

Sie knnen verlangen, dass ihre zuknftigen Entgeltansprche bis zu 4 % der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversiche-rung fr betriebliche Altersversorgung verwandt werden. Bei dieser Entgeltumwandlung drfen 1/160 der Bezugsgre nach 18 Abs. 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch nicht unter schritten werden.

Die Einzelheiten werden zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter schriftlich vereinbart.

Gem der neuen gesetzlichen Regelung zur betrieblichen Alters-versorgung erhalten Beschftigte ab dem 7. Beschftigungsmonat, erstmals ab dem 1. Juli 2005, einen Anspruch auf einen monatlichen Betrag in Hhe von 13,30 Euro. Dieser Betrag ist ausschlielich fr die betriebliche Altersversorgung (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfond) zu zahlen, sofern dies der Wunsch des Mitarbeiters ist.

15 JAHRESSONDERZAHLUNGEN

15.1 Nach dem sechsten Monat des ununterbrochenen Bestehens des Be-schftigungsverhltnisses hat der Mitarbeiter Anspruch auf Jahres-sonderzahlungen in Form von zustzlichem Urlaubs- und Weih-nachtsgeld.

Die Auszahlung des Urlaubsgeldes erfolgt mit der Abrechnung fr den Monat Juni eines jeden Jahres, die Auszahlung des Weihnachts-geldes erfolgt mit der Abrechnung fr den Monat November eines jeden Jahres.

Das Urlaubs- und Weihnachtsgeld erhht sich mit zunehmender Dau-er der Betriebszugehrigkeit, berechnet auf die Stichtage 30. Juni und 30. November.

17

15.2 Das Urlaubs- und Weihnachtsgeld betrgt, abhngig von der Dauer des ununterbrochenen Bestehens des Arbeitsverhltnisses,

q nach dem sechsten Monat jeweils 150 Euro brutto,q im dritten und vierten Jahr jeweils 200 Euro brutto,q ab dem fnften Jahr jeweils 300 Euro brutto.

Teilzeitbeschftigte erhalten die Sonderzahlungen anteilig entspre-chend der vereinbarten individuellen regelmigen monat lichen Ar-beitszeit.

15.34 Voraussetzung fr den Anspruch auf Auszahlung der Sonderzahlun-gen ist das Bestehen eines ungekndigten Beschftigungsverhltnis-ses zum Auszahlungszeitpunkt.

Anspruchsberechtigte Mitarbeiter, deren Arbeitsverhltnis im Kalen-derjahr ruht, erhalten keine Leistungen. Ruht das Arbeitsverhltnis im Kalenderjahr teilweise, so erhalten sie eine anteilige Leistung.

Mitarbeiter, die bis zum 31. Mrz des Folgejahres aus dem Arbeitsver-hltnis ausscheiden, haben das Weihnachtsgeld zurckzuzahlen. Dies gilt nicht im Fall einer betriebsbedingten Kndigung durch den Arbeitgeber.

16 AUSSCHLUSSFRISTEN

Ansprche aus dem Arbeitsverhltnis verfallen, wenn sie nicht inner-halb einer Ausschlussfrist von drei Monaten nach Flligkeit gegen-ber der anderen Vertragspartei schriftlich geltend gemacht werden.

Lehnt die Gegenpartei die Ansprche schriftlich ab, sind die Anspr-che innerhalb einer weiteren Ausschlussfrist von drei Monaten ab Zugang der schriftlichen Ablehnung gerichtlich geltend zu machen.

Ansprche, die nicht innerhalb dieser Fristen geltend gemacht wer-den, sind ausgeschlossen.

4) Protokollnotiz zu 15.3Bei der Berechnung der Dauer des ununterbrochenen Bestehens des Arbeitsverhlt-nisses werden Zeiten, in denen das Arbeitsverhltnis ruht, nicht mitgerechnet. Ausge-nommen sind arbeitsbedingte Erkrankungen und Arbeitsunflle bis zu einem Zeitraum von 12 Monaten nach Ablauf der Entgeltfortzahlung.

18 MANTELTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

17 SCHLUSSBESTIMMUNGEN

17.1 Mitarbeiter werden im Umfang eines Streikaufrufs einer Mitglieds-gewerkschaft der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit nicht in Betrie-ben oder Betriebsteilen eingesetzt, die ordnungsgem bestreikt werden. Dies gilt auch fr Mitarbeiter, die bereits vor Beginn der Arbeitskampfmanahme in dem Betrieb eingesetzt wurden. Hiervon knnen die Parteien des Arbeitskampfes im Einzelfall abweichende Vereinbarungen treffen (z. B. Notdienstvereinbarungen). Die Rege-lung des 11 Abs. 5 AG bleibt unberhrt.

Sofern Mitarbeiter mittelbar von Arbeitskampfmanahmen betroffen sind, kann Kurzarbeit beantragt werden. Die Tarifvertragsparteien sagen fr die jeweilige Durchsetzung der Kurzarbeit ihre Unterstt-zung zu. Dabei sind alle notwendigen Mglichkeiten auszuschpfen.

17.2 Die Berechnung des ununterbrochenen Bestehens des Beschfti-gungsverhltnisses im Sinne dieses Tarifvertrages erfolgt ab Stichtag 1. Januar 2002.

18 INKRAFTTRETEN UND KNDIGUNG

18.1 Dieser Manteltarifvertrag tritt fr die tarifgebundenen Arbeitgeber und Mitarbeiter am 1. Januar 2004 in Kraft.

Er kann mit einer Frist von sechs Monaten, erstmals zum 31. Dezem-ber 2016, gekndigt werden.

18.2 Wird das AG nach Inkrafttreten des Manteltarifvertrages grund-stzlich gendert, steht beiden Tarifvertragsparteien abweichend von 18.1 Abs. 2 ein auerordentliches Kndigungsrecht mit Mo-natsfrist zum Monatsende zu.

ENTGELTRAHMEN-TARIFVERTRAG ZEITARBEITvom 22.07.2003 gendert durch nderungstarifvertrge

q vom 30.05.2006q vom 09.03.2010q vom 17.09.2013

20 ENTGELTRAHMENTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

1 GELTUNGSBEREICH

Dieser Tarifvertrag gilt fr die Mitglieder der Tarifvertragsparteien, die unter den Geltungsbereich ( 1) des Manteltarifvertrages fallen.

2 EINGRUPPIERUNGSGRUNDSTZE

2.1 Die Mitarbeiter werden aufgrund ihrer berwiegenden Ttigkeit in eine Entgeltgruppe dieses Tarifvertrages eingruppiert. Fr die Ein-gruppierung ist ausschlielich die tatschlich ausgebte Ttigkeit magebend.

2.2 Berufliche Qualifikation ohne Ausbung der Ttigkeiten begrndet keine Hhergruppierung.

2.3 Vorbergehende Ttigkeiten einer hheren Entgeltgruppe rechtfer-tigen keine neue Eingruppierung. Sofern zeitweise Arbeiten einer hherwertigen Entgeltgruppe bertragen werden, ist ab der 6. Wo-che eine Zulage in Hhe der Differenz zwischen dem tariflichen Ent-gelt der niedrigeren Entgeltgruppe und dem fr die Ttigkeit vorge-sehenen Entgelt zu zahlen.

2.4 Mitarbeiter knnen zu vorbergehenden Ttigkeiten, die einer nied-rigeren Entgeltgruppe zuzuordnen sind, verpflichtet werden. In die-sem Fall erfolgt keine Vernderung der Vergtung.

3 ENTGELTGRUPPEN

Die Mitarbeiter sind gem ihrer tatschlichen, berwiegenden T-tigkeit in einer der nachfolgenden Entgeltgruppen einzugruppieren. Die jeweiligen Ttigkeitsbeschreibungen sind fr die Eingruppierung magebend.

Entgeltgruppe 1

Ttigkeiten, die eine betriebliche Einweisung erfordern.

21

Entgeltgruppe 2

Ttigkeiten, die eine Anlernzeit erfordern oder fr die fachbezogene Berufserfahrung oder fachspezifische Kenntnisse oder eine fachspe-zifische Qualifikation erforderlich sind.

Entgeltgruppe 3

Ttigkeiten, fr die Kenntnisse und Fertigkeiten erforderlich sind, die durch eine Berufsausbildung vermittelt werden. Diese Kenntnisse und Fertigkeiten knnen auch durch mehrjhrige Ttigkeitserfah-rung in der Entgeltgruppe 2 erworben werden.

Entgeltgruppe 4

Ttigkeiten, fr die Kenntnisse und Fertigkeiten erforderlich sind, die durch eine mindestens dreijhrige Berufsausbildung vermittelt wer-den, und die eine mehrjhrige Berufserfahrung voraussetzen.

Mitarbeiter mit einer Betriebszugehrigkeit von mehr als einem Jahr in der Entgeltgruppe 3 werden in die Entgeltgruppe 4 eingruppiert. Die Berechnung der Betriebszugehrigkeit beginnt am 01.01.2014.

Entgeltgruppe 5

Ttigkeiten, die Kenntnisse und Fertigkeiten erfordern, die durch eine mindestens dreijhrige Berufsausbildung vermittelt werden. Zustz-lich sind Spezialkenntnisse erforderlich, die durch eine Zusatzausbil-dung vermittelt werden, sowie eine langjhrige Berufserfahrung.

Entgeltgruppe 6

Ttigkeiten, die eine Meister- bzw. Technikerausbildung oder ver-gleichbare Qualifikationen erfordern.

Entgeltgruppe 7

Ttigkeiten, die zustzlich zu den Merkmalen der Entgeltgruppe 6 mehrjhrige Berufserfahrung erfordern.

22 ENTGELTRAHMENTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

Entgeltgruppe 8

Ttigkeiten, die ein Fachhochschulstudium erfordern.

Entgeltgruppe 9

Ttigkeiten, die ein Hochschulstudium, bzw. Ttigkeiten, die ein Fachhochschulstudium und mehrjhrige Berufserfahrung erfordern.

4 INKRAFTTRETEN UND KNDIGUNG

4.1 Dieser Entgeltrahmentarifvertrag tritt fr die tarifgebundenen Arbeit-geber und Mitarbeiter am 1. Januar 2004 in Kraft.

Er kann mit einer Frist von sechs Monaten, erstmals zum 31. Dezem-ber 2016, gekndigt werden.

4.2 Wird das AG nach Inkrafttreten des Entgeltrahmentarifvertrages grundstzlich gendert, steht beiden Tarifvertragsparteien abwei-chend von 4.1 Abs. 2 ein auerordentliches Kndigungsrecht mit Monatsfrist zum Monatsende zu.

ENTGELTTARIFVERTRAG ZEITARBEITvom 22.07.2003 gendert durch nderungstarifvertrge

q vom 22.12.2004q vom 30.05.2006q vom 09.03.2010q vom 27.08.2012q vom 17.09.2013q vom 30.11.2016

24 ENTGELTTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

1 GELTUNGSBEREICH

Dieser Tarifvertrag gilt fr die Mitglieder der Tarifvertragsparteien, die unter den Geltungsbereich ( 1) des Manteltarifvertrages fallen.

2 ENTGELTE

Es werden die in der Anlage ausgewiesenen Stundenstze und Zu-schlge gezahlt. Die Ansprche auf Zahlung der Zuschlge ergeben sich aus 4 dieses Tarifvertrages.

3 ENTGELTTABELLEN

In den Bundeslndern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpom-mern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thringen werden die Stunden-entgelte nach Magabe der im Anhang ausgewiesenen Entgelttabel-le Ost gezahlt.

In den brigen Bundeslndern werden die Stundenentgelte nach Magabe der im Anhang ausgewiesenen Entgelttabelle West ge-zahlt.

Es gilt das Entgelt des Arbeitsortes (Kundenbetrieb). Auswrts be-schftigte Arbeitnehmer behalten jedoch den Anspruch auf das Ent-gelt ihres Einstellungsortes, soweit dieses hher ist.

Ab 1. April 2021 wird der Geltungsbereich der Entgelttabelle West auf das gesamte Bundesgebiet erweitert. Damit entfllt die bisherige Entgelttabelle Ost. Der letzte Anpassungsschritt der Ost/West- Angleichung erfolgt im Rahmen der nchsten Entgelttarifverhand-lungen.

4 1 ZUSCHLGE

Erfolgt ein ununterbrochener Einsatz bei dem gleichen Kunden, wird der einsatzbezogene Zuschlag fllig und zwar in Hhe von

1) Protokollnotiz zu 4Die fr die Berechnung der Zuschlge erhebliche berlassungszeit beginnt mit Inkrafttreten bzw. vorheriger Anwendung des Entgelttarifvertrages gem 8.

25

q 1,5 % nach Ablauf von 9 Kalendermonaten q 3,0 % nach Ablauf von 12 Kalendermonaten

Wird der Einsatz fr einen Zeitraum von bis zu 3 Monaten unterbro-chen, so wird der einsatzbezogene Zuschlag nach der Unterbrechung unter Anrechnung der vorausgegangenen berlassungszeiten fllig.

Es gelten die in der Anlage ausgewiesenen Tabellen.

5 GESTRICHEN

6 BRANCHENZUSCHLAG

Die Entgelte der Entgelttabelle erhhen sich um den fr den jeweili-gen Wirtschaftszweig ggf. vereinbarten Branchenzuschlag. Dieser Branchenzuschlag wird in einem gesonderten Tarifvertrag geregelt.

7 SONSTIGES

7.12 Zwischen den Tarifvertragsparteien dieses Tarifvertrages und dem Ar-beitgeber des Kundenbetriebes kann eine abweichende tarifl iche Regelung zur Vergtung der Einsatzzeiten in diesem Kundenbetrieb (dreiseitige Vereinbarung) getroffen werden, wenn diese fr die dort eingesetzten Mitarbeiter des Zeitarbeitsunternehmens gnstiger ist.

7.2 Die jeweils geltenden Mindestlhne im Sinne des 5 Nr. 1 Arbeitneh-mer-Entsendegesetz sind fr jede tatschlich geleistete Stunde min-destens zu zahlen.

2) Protokollnotiz zu 7.1Tarifvertragspartei in diesem Sinne ist fr die Seite der Gewerkschaften die jeweils fr den Kundenbetrieb zustndige DGB Mitgliedsgewerkschaft.

26 ENTGELTTARIFVERTRAG ZEITARBEIT

8 INKRAFTTRETEN UND KNDIGUNG

8.1 Dieser Entgelttarifvertrag tritt fr die tarifgebundenen Arbeitgeber und Mitarbeiter am 1. Januar 2004 in Kraft.

Er kann mit einer Frist von sechs Monaten, erstmals zum 31. Dezem-ber 2019, gekndigt werden.

8.2 Wird das AG nach Inkrafttreten des Entgelttarifvertrages grund-stzlich gendert, steht beiden Tarifvertragsparteien abweichend von 8.1 Abs. 2 ein auerordentliches Kndigungsrecht mit Monats-frist zum Monatsende zu.

27ANLAGE ZUM ENTGELTTARIFVERTRAG

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 8,84 8,97 9,11

E2 8,89 9,02 9,16

E3 10,12 10,27 10,42

E4 10,71 10,87 11,03

E5 12,10 12,28 12,46

E6 13,61 13,81 14,02

E7 15,88 16,12 16,36

E8 17,08 17,34 17,59

E9 18,03 18,30 18,57

ENTGELTTABELLE OST AB 1.1.2017 BIS 28.2.2017

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 9,00 9,14 9,27

E2 9,61 9,75 9,90

E3 11,23 11,40 11,57

E4 11,88 12,06 12,24

E5 13,41 13,61 13,81

E6 15,09 15,32 15,54

E7 17,62 17,88 18,15

E8 18,96 19,24 19,53

E9 20,00 20,30 20,60

ENTGELTTABELLE WEST SEIT 1.6.2016 BIS 28.2.2017

28 ANLAGE ZUM ENTGELTTARIFVERTRAG

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 9,23 9,37 9,51

E2 9,85 10,00 10,15

E3 11,51 11,68 11,86

E4 12,18 12,36 12,55

E5 13,75 13,96 14,16

E6 15,47 15,70 15,93

E7 18,06 18,33 18,60

E8 19,43 19,72 20,01

E9 20,50 20,81 21,12

ENTGELTTABELLE WEST AB 1.3.2017

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 8,91 9,04 9,18

E2 9,01 9,15 9,28

E3 10,52 10,68 10,84

E4 11,14 11,31 11,47

E5 12,58 12,77 12,96

E6 14,15 14,36 14,57

E7 16,52 16,77 17,02

E8 17,76 18,03 18,29

E9 18,75 19,03 19,31

ENTGELTTABELLE OST AB 1.3.2017

29

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 9,49 9,63 9,77

E2 10,13 10,28 10,43

E3 11,83 12,01 12,18

E4 12,52 12,71 12,90

E5 14,13 14,34 14,55

E6 15,90 16,14 16,38

E7 18,57 18,85 19,13

E8 19,98 20,28 20,58

E9 21,07 21,39 21,70

ENTGELTTABELLE WEST AB 1.4.2018

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 9,27 9,41 9,55

E2 9,37 9,51 9,65

E3 10,95 11,11 11,28

E4 11,58 11,75 11,93

E5 13,09 13,29 13,48

E6 14,72 14,94 15,16

E7 17,18 17,44 17,70

E8 18,47 18,75 19,02

E9 19,50 19,79 20,09

ENTGELTTABELLE OST AB 1.4.2018

30 ANLAGE ZUM ENTGELTTARIFVERTRAG

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 9,49 9,63 9,77

E2 9,73 9,88 10,02

E3 10,95 11,11 11,28

E4 11,58 11,75 11,93

E5 13,09 13,29 13,48

E6 14,72 14,94 15,16

E7 17,18 17,44 17,70

E8 18,47 18,75 19,02

E9 19,50 19,79 20,09

ENTGELTTABELLE OST AB 1.1.2019

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 9,49 9,63 9,77

E2 10,13 10,28 10,43

E3 11,83 12,01 12,18

E4 12,52 12,71 12,90

E5 14,13 14,34 14,55

E6 15,90 16,14 16,38

E7 18,57 18,85 19,13

E8 19,98 20,28 20,58

E9 21,07 21,39 21,70

ENTGELTTABELLE WEST AB 1.1.2019

31

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 9,49 9,63 9,77

E2 9,73 9,88 10,02

E3 11,33 11,50 11,67

E4 11,99 12,17 12,35

E5 13,55 13,75 13,96

E6 15,24 15,47 15,70

E7 17,78 18,05 18,31

E8 19,12 19,41 19,69

E9 20,18 20,48 20,79

ENTGELTTABELLE OST AB 1.4.2019

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 9,79 9,94 10,08

E2 10,45 10,61 10,76

E3 12,19 12,37 12,56

E4 12,89 13,08 13,28

E5 14,55 14,77 14,99

E6 16,38 16,63 16,87

E7 19,12 19,41 19,69

E8 20,58 20,89 21,20

E9 21,71 22,04 22,36

ENTGELTTABELLE WEST AB 1.4.2019

32 ANLAGE ZUM ENTGELTTARIFVERTRAG

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 9,66 9,80 9,95

E2 9,90 10,05 10,20

E3 11,33 11,50 11,67

E4 11,99 12,17 12,35

E5 13,55 13,75 13,96

E6 15,24 15,47 15,70

E7 17,78 18,05 18,31

E8 19,12 19,41 19,69

E9 20,18 20,48 20,79

ENTGELTTABELLE OST AB 1.10.2019

Entgeltgruppe Stundensatz1,5 %

(> 9 Monate)3,0 %

(> 12 Monate)

E1 9,96 10,11 10,26

E2 10,62 10,78 10,94

E3 12,19 12,37 12,56

E4 12,89 13,08 13,28

E5 14,55 14,77 14,99

E6 16,38 16,63 16,87

E7 19,12 19,41 19,69

E8 20,58 20,89 21,20

E9 21,71 22,04 22,36

ENTGELTTABELLE WEST AB 1.10.2019

IMPRESSUM

Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP)

Universittsstrae 2-3a 10117 Berlin Telefon 030 206098-0 Fax 030 206098-70 [email protected] www.personaldienstleister.de

Der BAP stellt seinen Mitgliedsunternehmen eine Tarifvignette zur Verfgung. Mit dieser Vignette knnen Mitglieder dokumentieren, dass sie Anwender der BAP/DGB-Tarifvertrge sind.

BAP-Mitglieder finden die Tarifvignette in verschiedenen Dateiformaten fr Print und Internet im Intranet der BAP-Website:

www.personaldienstleister.de/intranet

Die BAP-Tarifvignette darf ausschlielich nur von Verbandsmitgliedern benutzt werden.

Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) www.personaldienstleister.de