of 56/56
Telemetrie- Wetterstation Best.-Nr.: 10 87 40

Telemetrie- Wetterstation - produktinfo.conrad.de · Der Einsatz der Wetterstation in lebenssichernden Bereichen ist nicht vorgesehen. Handhabungs- und Sicherheitshinweise Allgemeines

  • View
    0

  • Download
    0

Embed Size (px)

Text of Telemetrie- Wetterstation - produktinfo.conrad.de · Der Einsatz der Wetterstation in...

  • Telemetrie-WetterstationBest.-Nr.: 10 87 40

  • Wichtig! Unbedingt lesen!Bevor Sie die Wetterstation und deren Zubehör in Betrieb neh-men, lesen Sie bitte diese Anleitung genau durch. Sie erläutertIhnen die Verwendung des Gerätes und weist auf möglicheGefahren hin.

    Für Schäden, die aus der Nichtbeachtung der Bedienungsanlei-tung resultieren, besteht keinerlei Garantieanspruch und über-nehmen wir keine Haftung!

    InhaltsverzeichnisSeite

    Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

    Handhabungs- und Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

    Aufbau und Funktionsweise der Wetterstation . . . . . . . . . . . 6

    Montage und Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

    Bedienung des Programms Telemet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

    Weitere Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

    Problemlösung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

    Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26

    Bestimmungsgemäße VerwendungDie Wetterstation und deren Zubehör d ienen, zur Erfassung vonUmweltdaten, die mittels mitgelieferter oder zusätzlich erhältli-cher Sensoren gemessen werden. Die Übertragung der Meß-werte zur Datenaufzeichnung erfolgt drahtgebunden oder perFunk an einen PC oder ein Memory-Modul, nur mit Hilfe der vonuns angebotenen Komponenten und unter Beachtung eventuel-ler zusätzlicher Hinweise.

    2

  • Der Einsatz der Wetterstation in lebenssichernden Bereichen istnicht vorgesehen.

    Handhabungs- und SicherheitshinweiseAllgemeinesDie Wetterstation ist als elektronisches Gerät mit der dafür übli-chen Vorsicht und Sorgfalt zu behandeln. Die Mißachtung deraufgeführten Sicherheitshinweise oder eine andere als die be-stimmungsgemäße Verwendung kann zur Beschädigung oderZerstörung der Wetterstation, angeschlossener Sensoren oderanderer Geräte führen.

    Mögliche GesundheitsgefährdungenBei sachgemäßem Gebrauch gehen normalerweise keine Ge-sundheitsgefährdungen von der Wetterstation aus. Die hochfre-quenten Signale der Funkdatenübertragung sind nach den heu-tigen wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgrund ihrer geringenLeistung unschädlich für den menschlichen Organismus.

    Bei der Montage der Wetterstation verwenden Sie bitte nur ein-wandfreies und passendes Werkzeug, um Verletzungen zu ver-meiden.

    Elektrische Geräte, zu denen auch die Wetterstation zählt,gehören nicht in Kinderhände! Bei Verwendung in Schulen undWerks tä t t en i s t de r Umgang und das Messen m i t de rWetterstation von den verantwortlichen Lehrkräften zu überwa-chen. In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungs-vorschriften des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossen-schaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.

    UmgebungsbedingungenDie Wetterstat ion ist nicht gegen Lichtbogenüberschlägegeschützt und darf nicht in Starkstromindustrieanlagen verwen-

    3

  • det werden. Die maximalen Eingangsgrößen dürfen nicht über-schritten werden. Arbeiten Sie mit der Wetterstation nicht inRäumen oder Umgebungen, in denen brennbare oder ätzendeGase, Dämpfe oder Stäube vorhanden sind oder vorhanden seinkönnen.

    Nachdem die Wetterstation von einem kalten in einen wärmerenRaum gebracht wurde, darf sie nicht sofort in Betrieb genom-men werden. Das möglicherweise entstandene Kondenswasserkönnte dabei zur Zerstörung des Gerätes führen.

    Vermeiden Sie starke Magnetfelder, wie sie in der Nähe vonMaschinen oder Lautsprechern vorkommen.

    VersorgungsspannungDie Versorgungsspannung darf den vorgegebenen Wert von 12Volt nicht über- und nicht wesentlich unterschreiten. Durcheinen internen Gleichrichter ist der Anschluß verpolungssicher.Verwenden Sie zur Speisung nur Batterien, Akkus oder geprüfteNetzteile.

    Auf keinen Fall darf die 230 Volt Netzspannung angeklemmtwerden!

    Die Spannungsquelle darf nur im spannungsfreien Zustand ange-schlossen werden. Ziehen Sie dazu den Netzstecker des Netzteilsoder sehen Sie einen Schalter in der Zuführung von der Batterievor, der beim Anklemmen an die Wetterstation auszuschalten ist.Bei Kurzschlüssen in der Versorgungsspannungszuführungbesteht Brandgefahr! Das gilt besonders für den Anschllstungsstarker Akkus (z.B. Autobatterien).

    ß lei-

    BlitzschutzWird die Wetterstation im Freien installiert, ist auf mög ichenBlitzeinschlag zu achten. Verwenden Sie hier die Datenüber-tragung per Funk, um eine direkte elektrische Verbindung zu

    4

  • Ihrem PC zu vermeiden. Montieren Sie die Wetterstation nie anbesonders blitzgefährdeten Stellen, wie auf freien Bergkuppen,Dächern von Gebäuden ohne Blitzableiter, einzelnstehendenMasten oder Baumwipfeln. Für Schäden durch Blitzeinschlagkönnen wir keine Haftung übernehmen!

    Elektrostatische EntladungenBeim Gehen auf isolierten Fußböden und trockener Luft kannsich der menschliche Körper elektrostatisch aufladen. Beim Kon-takt mit leitenden Gegenständen baut sich diese Ladung miteinem kleinen Funken ab. Solche elektrostatischen Entladungenbeim Berühren elektronischer Bauelemente können diese zerstö-ren. Vermeiden Sie daher jeden unnötigen Kontakt mit denBaugruppen der Wetterstation. Vor dem Einstecken der Sensor-platinen und anderen Eingriffen in das Gehäuse der Wettersta-tion sollten Sie einen großen, geerdeten Gegenstand berühren(z.B.: ein PC-Metallgehäuse oder ein Heizungsrohr), um eventu-elle Aufladungen abzubauen.

    DatensicherheitBei der Datenübertragung kann es unter anderem dann zu Über-tragungsfehlern kommen, wenn die Reichweite des Sendemo-duls überschritten wird, die Spannungsversorgung der Geräteunzureichend ist, zu lange Verbindungsleitungen benutzt wer-den, andere elektrische Geräte Störungen abstrahlen oderatmosphärische Störungen (z. B. bei Gewittern) auftreten

    Die Sendefrequenz bei der Funkdatenübertragung liegt im Ama-teurfunkband. Daher kann es auch innerhalb der nutzbarenReichweite zu Empfangsausfällen kommen, wenn ein andererSender in diesem Bereich arbeitet. Naturgemäß kann also keineGarantie für die Sicherheit der Datenübertragung übernommenwerden.

  • Aufbau und Funktionsweise der WetterstationDas modulare TelemetriesystemDie Wetterstation ist als modulares Telemetriesystem aufgebaut.Basierend auf dem Hauptmodul kann durch Einstecken unter-schiedlichster Sensormodule ein Meßgerät maßgeschneidertwerden, das die gemessenen Werte je nach Wunsch per Funkoder Kabel an einen PC oder ein Memory-Modul sendet.

    Folgende Abbildung zeigt alle Module des Telemetriesystems fürdie Wetterstation:

    04 1i

    022!2

    6

  • (1) Gehäuse mit Hauptmodul

    (2) verschiedene Sensormodule

    (3) Memory-Modul

    (4) Sende- und Empfangsmodule

    (5) Direktverbindungskabel

    (6) Schnittstellenadapter für die serielle Schnittstelle eines PC

    (7) Empfangssoftware Telemet.

    Aufbau der WetterstationDas Hauptmodul der Wetterstation ist in einem Plastikgehäuseuntergebracht, das je nach Anwendung einen sehr hohen Schutzvor Staub und Wasser bietet. Das Gehäuse ist für eine Aufputz-montage vorgesehen, kann aber auch auf einem Tisch stehendbe t r i eben werden .

    Im lnnern der Wetterstation befindet sich die Busplatine. Auf ihrsind das Telemetrie-Hauptmodul, die Steckerleisten für die Sen-sorkarten (SI bis S5), der Schnittstellenstecker (X4), die Anschluß-klemmen für die Versorgungsspannung (X5) und die Steckbrük-ken (Jumper) zur Konfiguration des Systems (X1) angeordnet.

    Außerdem sind an X2 und X3 einige der Signale der Sensorsteck-leisten herausgeführt, um externe Sensormodule anschließen zukönnen. Folgende Abbildung zeigt das Steckbrückenlayout derBusplatine:

    7

  • (Die Bezeichnung der Steckleisten weicht aus Gründen der Über-sichtlichkeit geringfügig vom Aufdruck auf der Platine ab.)

    MeßwertgewinnungAuf dem Telemetriemodul befindet sich ein Mikrocontroller mitacht 8-Bit-Analog-Digital-Wandlereingängen, acht Digitalportsund einem Zähler/Frequenzmessereingang. Die Meßeingängesind mit den Sensorsteckplätzen verbunden.

    Ein Sensormodul wandelt, je nach eingesetztem Sensor, einephysikalische Größe in eine elektrische Spannung von 0 bis 2,5Volt um. Diese Spannung wird vom Analog-Digital-Wandler in

    8

  • einen ganzzahligen Wert von 0 bis 255 transformiert. Somitbeträgt die Auflösung, das ist der kleinste unterscheidbareBetragsunterschied zweier Messungen, das 1/256-fache des Meß-bereiches.

    über die Digitalports können bis zu acht binäre Zustände erfaßtwerden. Diese nehmen stets nur einen von zwei möglichenWerten an. Der einfachste Sensor dafür ist ein Schalter, der ge-schlossen oder geöffnet sein kann.

    Alle Meßwerte Werden vom Hauptmodul zu einem Datenpaketzusammengefaßt und an die serielle Schnittstelle ausgegeben.Über den Schnittstellenstecker gelangen die Datenpakete dannper Draht oder Funk in den PC oder ein Memory-Modul, wo sieaufgezeichnet werden können.

    BetriebsartenFramerate

    Mit den Jumpern FO bis F2 an XI wird die Framerate eingestellt,Sie ergibt sich aus dem Zeitabstand, in dem das HauptmodulMessungen durchführt und die gewonnenen Werte zur Daten-erfassung sendet. Verschiedene Rahmenabstände von einer hal-ben Sekunde bis zu einer Stunde sind hier möglich. Die folgendeTabelle zeigt die unterschiedlichen Einstellungen.

    1 FO 1 F1 1 F2 1 RE 1 hmena bstand~~ I

    IJIJI- I 1 min l

    J Jumper gesetzt, - nicht gesetzt

  • Falls Sie die Framerate während des Sendebetriebes ändern, wirddie neue Einstellung erst nach Ausgabe des nächsten Daten-rahmens aktiv. Dessen Ausgabezeitpunkt ergibt sich noch aus deralten Einstellung!

    Triggermodus

    über den Triggereingang können Meßwertgewinnung undÜbertragung gestartet und angehalten werden. Während derMeßwertgewinnung von den Analog- und Digitalports läuft imHauptmodul auch eine Stoppuhr, die zur Zeitmessung benutztwerden kann. Für kurze Laufzeiten löst die Stoppuhr im Format,,Minuten:Sekunden:Hundertstel” auf. Ab Zeiten von einer Stun-de wird automatisch. auf das Format ,,Stunden: Minuten:Sekunden” umgeschaltet.

    Aufgrund des Wirkungsprinzips der Taktgenerierung für denMik rocon t ro l l e r und somi t de r S toppuh- r kann be i de rZeitmessung eine Abweichung von bis zu 30 Sekunden proWoche entstehen. Diesen Effekt findet man auch bei der im PCintegrierten Digitaluhr vor. Für die meisten Anwendungen ist dieerzielbare Zeitgenauigkeit völlig ausreichend.

    Deltamodus

    Alternativ zum Triggermodus ist die Betriebsart Deltamodus. DerBegriff ,,delta” ist aus der Physik abgeleitet, wo er meist für dieÄnderung einer Größe steht.

    Für die Wetterstation bedeutet Deltamodus, daß Meßwerte nur‘dann zur Aufzeichnung übertragen werden, wenn sich an min-destens einem der Analogeingänge oder’ einem der Digital-eingänge der Eingangswert geändert hat. Als Änderung aneinem Analogeingang wird eine Differenz von mindestens dreiDigits interpretiert. Das heißt, bei dem verwendeten 8-Bit-A/D-Wandler muß sich das Eingangssignal um etwas mehr als einProzent des Meßbereichendwertes ändern. Beachten Sie dabei,

    10

  • daß offene A/D-Eingänge stark driften können und dann irrtüm-lich eine Wertänderung auslösen.

    Die Betriebsart Trigger- oder Deltamodus wird mit dem JumperTR eingestellt.

    I TR I Modus lJ Triggermodus

    Deltamodus

    J Jumper gesetzt, - nicht gesetzt

    Ereigniszähler, Frequenzmesser

    Das Telemetriemodul kann an COUNT eingehende Pulse aufsum-mieren oder deren Frequenz bestimmen. Welche der beidenBetriebsarten erwünscht ist, wird über den Jumper E/F (Ereignissezählen/Frequenz messen) eingestellt.

    I E/F I Modus I

    J Jumper gesetzt, - nicht gesetzt

    Frequenzwerte werden in Umdrehungen pro Minute zur Daten-aufzeichnung übertragen. Der Meßbereich erstreckt sich vonetwa 1 min-l bis 92160 min-l (ca. 0,02 Hz bis 1,5 kHz). Der Fre-quenzmesser ist also für die Erfassung relat iv niedrigerFrequenzen ausgelegt, wie beispielsweise Drehzahlen vonMotoren oder Windrädern.

    Beim Zählen von Ereignissen werden die Pulse an COUNT aufge-zählt. Nach einer Datenübertragung zur Aufzeichnung beginnt

    . die Zählung jeweils wieder bei Null. Das vollständige Aufsum-mieren muß also auf der Empfängerseite erfolgen.

    11

  • Sensoren schalten

    Wird eine niedrige Framerate eingestellt (= großer Rahmenab-stand), verbrauchen die Sensoren in der langen Zeit zwischenden Messungen unnötig Energie und belasten den eventuellangeschlossenen Akku. An den Sensorsteckleisten wird dahereine geschaltete Betriebsspannung bereitgestellt (U-Sens), dieerst etwa eine Minute vor einer Messung aktiviert und nach die-ser wieder abgeschaltet wird. Dieser Mechanismus wird durchSetzen der Steckbrücke SP aktiviert.

    I SP I Modus I1 ’ 1

    Sensorbetriebsspannunggeschaltet /

    1 - /Sensorbetriebsspannung

    ständig an j

    J Jumper gesetzt, - nicht gesetzt

    Bei vielen Sensoren kann so der Energiebedarf reduziert werden.Zu beachten ist jedoch, daß einige Sensoren ein lange Anlauf-phase benötigen und ab einer bestimmten Framerate nicht mitgeschalteter Betriebsspannung betrieben werden dürfen. In derRegel verfügen diese Sensormodule zusätzlich über einenJumper, um eine stets ungeschaltete Betriebsspannung zugewinnen.

    Montage und InbetriebnahmeMontage der WetterstationAn der Unterseite des Gehäuses sind einige runde Markierungeneingeprägt. Arbeiten Sie hier die Öffnungen für Lüftung undKabelzuführungen aus. Eine gute Durchlüftung des Gehäuses istnotwending, um unverfälschte Meßwerte von den Sensoren zuerhalten, die sich direkt auf der Sensorplatine befinden.

    12

  • Wählen Sie einen geeigneten Platz für die Wetterstation aus.Dieser ist idealerweise eine geschützt gelegene Hauswand ohnedirekte Sonneneinstahlung. Wenn Sie das Gehäuse in der vorge-sehenen Weise als Aufputzinstallation betreiben wollen, entneh-men Sie bitte der Gehäusezeichnung die äußeren Maße und dieKoordinaten der Bohrlöcher. Bereiten Sie den Montageplatz vor(z. B. Bohren und Dübeln).

    Entscheiden Sie sich für eine Form der Spannungsversorgung undbereiten Sie den Anschluß vor. Setzen Sie nun die Sensormoduleein. Konfigurieren Sie dann die Wetterstation nach ihrenAnforderungen. (Lesen Sie dazu bitte auch die folgendenAbschnitte.) Dann kann die Wetterstation montiert werden.Schließen Sie die Spannungsversorgung erst nach Abschluß alleranderen Arbeiten an!

    Konfiguration der WetterstationÖffnen Sie bitte das Gehäuse. Stellen Sie mit den Jumpern diegewünschte Framerate und die Betriebsart ein.

    Hier ein Beispiel:Für die Beobachtung von Umweltdaten sind der Triggermodusmit überbrücktem Triggereingang und eine Framerate von IOMinuten oder einer Stunde gut geeignet. An COUNT ist einAnemometer zur Messung der Windgeschwindigkeit angeschlos-sen. Die Sensoren sollen nicht geschaltet werden. Dafür sind fol-gende Jumper zu setzen:

    FO F1 F2 SP TR E/F

    J-- -J-

    Einsetzen der Sensormodule Auf der Busplatine sind fünf parallel angeordnete Sensor-

    steckplätze zu erkennen. An den Gehäusewänden befinden sich

    13

  • Führungsschienen. In diese sind die Sensormodule vorsichtig ein-zuführen und ohne zu verkanten nach unten in die Steckleiste zudrücken. Achten Sie bitte darauf, daß das Sensormodul mit allenKontaktstiften vollständig eingesetzt ist. Durch die asymmetri-sche Anordnung der Steckleisten auf der Busplatine ist Verpo-lungssicherheit gegeben.

    Anschluß externer SensorenNeben den Sensormodulen für die Steckplätze der Wetterstationsind für das Telemetriesystem verschiedene externe Sensorenerhältlich. Diese sind mit einem dreipoligen Stecker ausgerüstet,über den sie mit einem der Ports an X3 (J1 bis J8) der Busplatinezu verbinden sind. Für die richtige Polung ist auf die Farbe derdrei Anschlußleitungen zu achten: Rot +, Schwarz -.

    Externe Sensormodule dürfen nur mit A/D-Kanälen verbundenwerden, die nicht durch Sensorsteckmodule belegt sind!

    An welchen der Ports J1 bis J8 ein externes Modul angeschlossenwerden kann, ist also abhängig von den bereits eingestecktenoder noch einzusteckenden Sensorplatinen. Jede Sensorplatinebelegt bereits einen oder auch mehrere A/D-Kanäle. Welche dassind, ist den Unterlagen zu den Sensorsteckmodulen zu entneh-men.

    Herstellen einer KabelverbindungEine Möglichkeit, Daten von der Wetterstation zu empfangen,ist die direkte Kabelverbindung.

    Führen Sie bitte folgende Schritte unbedingt in der angegebe-nen Reihenfolge aus, da sonst der Mikrocontroller auf demTelemetriemodul nicht richtig anlaufen kann!

    Stecken Sie das Schnittstellenmodul an einen seriellen Port IhresPC. Eventuell benötigen Sie dazu einen Adapter (9/25 pol.). Das

    14

  • vieradrige Übertragungskabel hat beidseitig einen Steckverbin-der. Einer davon ist in das Schnittstellenmodul zu stecken. Durchdie Steckergeometrie besteht dabei keine Gefahr der Verpolung.Wenden Sie dabei aber niemals’ Gewalt an. Sollte es Schwierig-keiten geben, ist meist nur der Stecker verkehrt herum aufge-setzt.

    Schalten Sie die Spannungsversorgung der Wetterstation ausund nach einigen Sekunden Wartezeit wieder an. Zuletzt steckenSie den zweiten Stecker des Übertragungskabels auf die Schnitt-stellenstiftleiste (X4) der Busplatine. Da hier keine mechanischeSicherung gegen Verpolen gegeben ist, beachten Sie dabei un-bedingt folgende Anschlußregel: Die Kontakte des Steckers sindnumeriert. Die ,,1” auf dem Stecker muß auf den Stift mit derKennzeichnung ,,Gnd” gesteckt werden.

    Herstellen einer FunkverbindungMit einer Funkverbindung befindet sich ein Telemetriesystem inseinem eigentlichen Element. Im Gegensatz zu einer Kabelver-bindung, wo ohne zusätzlichen Aufwand nur wenige Meter zuüberbrücken sind, ist per Funk ein echtes Fernmessen möglich.

    Legen Sie in das Sender- und in das Empfangsmodul je eine 9 V-Batterie, vorzugsweise jedoch 8,4 V-Akkus ein oder schließen Sieeine externe Spannungsversorgung von bis zu 12 Volt an.Letzteres empfiehlt sich besonders beim Empfangsmodul, da die-ses relativ viel Strom benötigt.

    Verbinden Sie das Empfangsmodul mit dem Schnittstellenmodul,das an eine der seriellen Schnittstellen des PC’s gesteckt ist. DerStecker des Sendemoduls ist auf die Schnittstellenstiftleiste in derWetterstation zu stecken. Dabei gilt dieselbe Anschlußregel, dieauch bei der direkten Kabelverbindung zu beachten ist (siehevorheriger Abschnitt).

    15

  • Anschließen des Memory-ModulsMit einem Memory-Modul können Umweltdaten gesammeltwerden, ohne sie sofort an einen PC zu senden. Das ist dann vongroßem Vorteil, wenn Meßwerte an einem abgelegenen Ort zunehmen sind, der sich außerhalb der Reichweite des Telemetrie-Senders befindet. Erst nach einiger Zeit ist das datengefüllteMemory-Modul abzuholen und in der ,,Datenzentrale” auszule-sen. In einem Memory-Modul können maximal 2340 Daten-rahmen gespeichert werden. Bei einer Framerate von einerStunde entspricht das einem Beobachtungszeitraum von 97Tagen und 12 Stunden!

    Das Memory-Modul ist wie das Direktkabel und das Sendemodulanzuschließen: Die ,,1” auf dem Stecker geht an den ,,Gnd”-Stiftder Schnittstellensteckleiste auf der Busplatine. Nach demAnstecken ist das Modul sofort zur Aufzeichnung bereit.

    Starten der MessungFalls noch nicht geschehen, Installieren Sie zuerst das Datenem-pfangsprogramm Telemet auf Ihrem PC. Die Installationsan-leitung entnehmen Sie bitte dem nächsten Abschnitt.

    Die Wetterstation beginnt - unter Voraussetzung des obenbeschriebenen Konfigurationsbeispiels - sofort nach Anschlußder Betriebsspannung mit der Meßwerterfassung und derDatenübertragung im eingestellten Rhythmus von zehn Minu-ten. Die Daten können nun am PC empfangen und aufgezeichnetwerden oder gehen in das eventuell angeschlossene Memory-Modul.

    Bedienung des Programms TelemetInstallation der SoftwareDie Software zum Datenempfang läuft unter dem Betriebs-system Microsoft Windows 3.1. Zu Bedienung benötigen Sie un-

    16

  • bedingt eine Maus. Installieren Sie das Programm bitte wie folgt:

    1. Starten Sie Windows auf Ihrem PC.

    2. Legen Sie die Telemet-Installationsdiskette in das Disketten-laufwerk (z. B. Laufwerk A:).

    3.Öffnen Sie im Programmanager den Dialog ,,Ausführen”(Menüfolge Date/Ausführen) und geben Sie ein ,,a:instaII”.Klicken Sie auf den Schalter ,,OK”.

    4. Das Installationsprogramm wird geladen und gestartet. LegenSie im Programm fest, ob und wohin die Programmdateienkopiert und eine Programmgruppe angelegt werden sollen.

    ProgrammkonzeptDas Programm Telemet ist Bestandteil des modularen Teleme-triesystems. Es dient zur Anzeige von Meßwerten eines Teleme-triesenders, hier der Wetterstation, die per serieller Schnittstelleempfangen oder aus einer Datenaufzeichnung abgespielt werden.Die Darstellung der Daten ,am Computerbildschirm erfolgt mitMeßinstrumenten, die realen Geräten nachempfunden sind.

    Die Arbeit mit dem Programm teilt sich in zwei grundlegendePhasen. Im ersten Schritt stellen Sie die Anordnung der benötig-ten Meßgeräte zusammen. Dazu wählen Sie per Mausklick aufdie Auswahlschalter die gewünschten Instrumente aus und pla-zieren sie im Arbeitsbereich. Dann konfigurieren Sie die einzel-nen Instrumente nach Ihren Bedürfnissen.

    Mit dem Fensterrahmen können Sie die Größe des Programm-fensters an Ihre Anordnung anpassen. Wenn Sie es wünschen,kann eine fertige Anordnung gespeichert oder eine bereitsgespeicherte Anordnung geladen werden.

    Nach dem Zusammenstellen oder Laden einer Geräteanordnungkönnen Sie Daten empfangen oder abspielen. Dazu muß perMenübefehl in den Modus Datenerfassung umgeschaltet wer-

    17

  • den. Empfangene Daten können in einer Datei aufgezeichnetwerden. Eine weitere Funktion ist das Auslesen eines Telemetrie-Speichermoduls zur Aufzeichnung der darin gesammeltenDaten,

    Damit Sie die Meßwerte weiterverarbeiten, auswerten und prä-sentieren können, bietet Telemet eine Export-Funktion. Diedabei erstellte Textdatei eignet sich zur Einbindung in Tabellen-kalkulationsprogramme, kann aber auch direkt betrachtet oderausgedruckt werden.

    Das HilfesystemObwohl die Bedienung des Programmes Telemet einfach undschnell erlernbar ist, können einmal Fragen auftreten. In diesenFällen steht Ihnen ein kontextsensitives Hilfesystem zur Ver-fügung, das Sie über die Taste ,,Fl” aufrufen können. Da Sie dortalle nötigen Informationen finden, stehen in dieser Anleitungnur die nötigsten Hinweise.

    Plazieren von InstrumentenNach dem Start des Programms befindet sich das Programm imEditormodus, in dem die benötigten Instrumente zusammenge-stellt werden. Um ein Instrument in die ,Anordnung einzufügen,klicken Sie mit der linken Maustaste auf einen der Schalter überdem Arbeitsbereich. An den Symbolen auf den Schaltern erken-nen Sie bereits die Art der zugeordneten Instrumente. Außer-dem erscheint, solange Sie einen Schalter gedrückt halten, eineKurzinformation in der Statuszeile, die sich unter dem Arbeits-bereich befindet.

    Nach dem Klick auf einen der Auswahlschalter erscheint einPlatzhalterinstrument in der linken oberen Ecke des Arbeitsbe-reiches. Es trägt die Aufschrift ,,Objekt bitte plazieren!“ und hatdie Größe des gewünschten Instrumentes. Ziehen Sie das Instru-ment mit der Maus an einen freien Platz in der Anordnung. Eine

    18

  • Überlappung mit anderen Objekten in der Anordnung ist nichtzulässig. Sollte der Platz für das neue Instrument nicht ausrei-chen, vergrößern Sie einfach das Fenster des Programms. DasPlazieren eines Instrumentes und das Vergrößern des Arbeits-bereiches erfolgt stets in einem festen Raster. So gibt es keineProbleme beim Ausrichten der Objekte.

    Wollen Sie die Position eines Instrumentes nachträglich ändern,gehen Sie bitte wie beim Plazieren vor. Beachten Sie beim ,Posi-tionstausch zweier Instrumente, daß zuerst eins davon an einefreie Stelle gezogen werden muß, um Platz für das andere zuschaffen.

    Entfernt wird ein Instrument durch einen entsprechenden Befehlim Objektmenü, das im folgenden Abschnitt erläutert wird.

    Einstellen von Instrumentenparametern - dasObjektmenüBei der Bedienung von Windows-Programmen haben sich soge-nannte Objektmenüs durchgesetzt, über die spezielle Dialogezum Einstellen der Eigenschaften eines Objektes gestartet wer-den können. Objektmenüs sind lokale Popupmenüs. Sie erschei-nen beim Anklicken eines Objektes mit der rechten Maustaste.

    Klicken Sie also mit der rechten Maustaste auf ein plaziertesInstrument in der Anordnung, um ,die verschiedenen Dialog-fenster zur Einstellung Instrumentenparameter zu aufzurufen.Die angebotenen Menüpunkte sind je nach Instrument verschie-den. Neben den Menüpunkten, die Parameterdialoge starten,finden Sie auch den Befehl ,,Entfernen” zum Beseitigen einesInstrumentes. Der Befehl ,,Hilfe” lädt das Windows-Hilfesystemund zeigt eine nähere Erläuterung zum ausgewählten Objekt an.

    SenderkennungenBei den Instrumenteinstellungen befindet sich auch der Punkt,,Senderkennung”. Diese Einstellung ist nur in Verbindung mit

    19

  • der einzeln erhältlichen Telemetrie-Haupteinheit von Bedeutungund muß für die Wetterstation immer auf ,,ohne Kennung”gesetzt sein (Voreinstellung im Programm).

    ProgrammeinstellungenDa die Daten der Wetterstation über eine serielle Schnittstelleempfangen werden, muß das Programm Telemet wissen, an wel-cher der Schnittstellen das Telemetriesystem angeschlossen ist.Die meisten Computernutzer haben einen PC mit zwei seriellenSchnittstellen. An einer ist in der Regel die Maus angesteckt, ander anderen in diesem Fall die Wetterstation. Wenn dieseKonfiguration für Sie zutrifft müssen Sie keine weiteren Einstel-lungen vornehmen, um mit Telemet Daten zu empfangen. DasProgramm findet automatisch den seriellen Port, der mit derWetterstation verbunden ist.

    Wenn Sie über mehr als zwei serielle Schnittstellen verfügen, istim Dialog ,,Serielle Schnittstelle” die passende Angabe zumachen. Der Dialog wird mit der Menüfolge ,,Einstellungen/Serielle Schnittstelle” aufgerufen. Alle Ports, die schon vergebensind (z. B. für die Maus), werden von Telemet erkannt und kön-nen natürlich nicht ausgewählt werden. Im Programm sind diesebereits vergebenen Ports grau dargestellt.

    Die nächste Programmeinstellung bezieht sich ebenfalls auf denDatenempfang. über die Option ,,Quittungssignal” wird ange-geben, ob beim Empfang eines Datenrahmens ein Piepton aus-gegeben werden soll. Das ist beispielsweise dann nützlich, wenngroße Abstände zwischen den Empfängen liegen. Das Quittungs-signal lenkt dann zum jeweils richtigen Zeitpunkt ‘die Aufmerk-samkeit wieder auf Telemet, wo die neu eingegangenen Datenzu betrachten sind.

    Die letzte Option steht in Verbindung mit dem Triggermodusund der Stoppuhr. Ist diese aktiviert, dann werden empfange’neDaten nur dann angezeigt und aufgezeichnet, wenn am Trigger-

    20

  • eingang der Stoppimpuls eingegangen ist.

    Datenempfang und -aufzeichnungZum Datenempfang schalten Sie mit der Menüfolge ,,Modus/Datenerfassung” um. Die Auswahlschalter über dem Arbeits-bereich werden dann durch die Bedienelemente der Recorder-Steuerung ersetzt. Sie finden hier wieder einige Schalter sowiezwei Textfelder. Das linke Textfeld ist der Rahmenzähler. In demTextfeld rechts wird der Name der Aufzeichnungsdatei ange-zeigt. Anfangs ist das Textfeld leer, da noch keine Datei festge-legt wurde. Um einen Dateinamen anzugeben, starten Sie durchAnklicken des Schalters mit dem Diskettensymbol (links nebendem Textfeld) einen Dateiauswahldialog. Geben Sie darin denNamen einer neuen oder auch einer zu überschreibenden vor-handenen Datei an. Wenn eine Datei zugewiesen ist, werden dieeingehenden Daten darin gespeichert. Ist keine Datei spezifi-ziert, werden die Daten nur angezeigt, jedoch nicht gespeichert.

    Gestartet wird der Datenempfang (mit oder ohne Aufzeichnung)durch den Schalter mit dem roten Punkt. Dieses Symbol findetman oft auch auf Audio- und Videorecordern und ist ähnlich zuverstehen. Wenn man diese Analogie fortsetzt, wird auch dieBedeutung der restlichen Schalter deutlich.

    Auslesen von Memory-ModulenStecken Sie das Memory-Modul wie oben beschrieben an den PC.Erstellen Sie eine Geräteanordnung und schalten Sie in denEmpfangsmodus um. Dann ist eine Aufzeichnungsdatei zubestimmen. Klicken Sie anschließend auf den Schalter mit demsymbolischen Mikrochip und dem roten Punkt oder führen Siedie Menüfolge ,,Recorder/SpeichermoduI auslesen” aus. Im an-schließenden Dialog ist die Bezugszeit der Daten im Modul ein-zugeben. Anhand dieser Bezugszeit und der im Memory-Modulmit aufgezeichneten Stoppuhrdaten kann Telemet dann jedemDatenrahmen den Aufzeichnungszeitpunkt zuordnen.

    2l

  • Nach Abschluß des Bezugszeitdialoges mit ,,OK” wartet dasProgramm auf Daten vom Memory-Modul. Um den Daten-transfer zu starten, drücken Sie jetzt bitte den Schalter amMemory-Modul und halten ihn ca. 2 bis 3 Sekunden gedrückt.Die Daten werden nun übertragen und der Empfang durchAufzählen der Datenrahmen quittiert. Das Ende der Übertra-gung erkennen Sie daran, daß sich der Zählerstand am Rahmen-zähler nicht weiter erhöht. Mit der Menüfolge ,,Recorder/Halt”,oder Klicken auf den Stoppschalter (der mit dem schwarzenQuadrat) beenden Sie den Vorgang. Die Daten sind nun in derAufzeichnungsdatei abgelegt und können exportiert oder abge-spielt und dabei betrachtet werden.

    Weitere Hinweise

    Bezeichnung der Analogkanäle im Programm und aufder Busplatine ,Auf der Busplatine sind die Analogkanäle mit Al bis A8 bezeich-net. Da die Analogkanäle als Variablen in die Normierungsfor-meln und mathematischen Verknüpfungen im Programm einge-hen, wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit der Formeln eineandere Bezeichnung der Analogkanäle gewählt, die BuchstabenA bis H. Dabei gilt folgende Zuordnung: A = Al, B = A2, . . . H =A8.

    Exportieren von DatenZum Exportieren von Daten müssen Geräte in der Anordnungplaziert und eine Datenaufzeichnungsdatei bestimmt sein. BeimExport wird die Aufzeichnung intern abgespielt. Die Daten ge-langen dabei jedoch nicht zur Anzeige an die Instrumente, son-dern werden in einer Textdatei mit der Erweiterung ,,EXP” aus-gegeben. Hierbei werden alle Normierungen und mathemati-schen Verknüpfungen berücksichtigt. Zwischen den einzelnenMeßwerten fügt Telemet Tabulatorzeichen ein. Die Daten-

    22

  • rahmen sind durch Zeilenvorschübe getrennt. So ergibt sich eineTabelle, die mit einem Texteditor betrachtet und ausgedrucktoder mit einem Tabellenkalkulationsprogramm weiterverarbei-tet werden kann.

    Die Reihenfolge der Meßwerte in einer Zeile entspricht der Ein-fügereihenfolge der Instrumente in die Anordnung. Wenn’ alsoDatenaufzeichnungen exportiert werden sollen, ist zu empfeh-len, als erstes Instrument eine Zeitanzeige in der Anordnung zuplazieren. Dann stehen in den ersten zwei Spalten der EXP-Dateivor den eigentlichen Daten jeweils das zugehörige Datum unddie Uhrzeit der Aufzeichnung.

    Einlesen exportierter Daten in Microsoft ExcelIn diesem Abschnitt ist das Einlesen exportierter Telemetriedatenin Microsoft Excel beschrieben. Die meisten anderen Tabellenkal-kulationsprogramme bieten ähnliche Mechanismen.

    Laden Sie Excel unter Windows. Starten Sie mit der Menüfolge,,Datei/öffnen...” den ,,Öffnen”-Dialog. Wählen Sie bitte unter,,Dateityp” den Eintrag ,,Alle Dateien (*.*)“. Suchen Sie dannnach Ihrer Exportdatei und beenden Sie den Dialog mit ,,OK”.Nun erscheint der ,,Text-Assistent”. Hier könnten Sie einigeEinstellungen vornehmen, jedoch sind die Voreinstellungen nor-malerweise bereits passend. Klicken Sie einfach auf die Schalter,,Weiter” und abschließend auf ,,Ende”.

    Eigene Sensorplatinen und externe SensormoduleWenn Sie sich mit elektronischen Schaltungen auskennen, kön-nen Sie selbst Sensorplatinen oder externe Sensormodule ent-wickeln. Denken Sie aber bitte stets daran, daß wir dann keineGarantien für Schäden an der Wetterstation, Ihren Sensormo-dulen oder anderen Komponenten übernehmen können. In die-sem Abschnitt finden Sie die Belegung der Sensorsteckleistenund die Spezifikation der elektrischen Signale.

    23

  • Vermeiden Sie beim Entwurf eigener Sensorplatinen Überschnei-dungen in der Belegung der ND-Kanäle.

    Die Spezifikationen für die Sensorsteckleisten treffen auch für X2und X3 zu. Die Eingangsbelegung an X2 und X3 ist derZeichnung der Busplatine weiter oben zu entnehmen.

    *) Alle Digitaleingänge (TRIG, COUNT, D1 . ..D8) sind auf dem Haupt-modul mit Pull-Up-Widerständen auf High gezogen; Low = 0...0,2 . Vcc,High = 0,7 . V,,...Vcc.

    24

  • ProblemlösungKein DatenempfangDie verschiedensten Fehler führen stets zu einem Ergebnis: Eswerden keine Telemetriedaten empfangen. Gehen Sie in diesemFall wie folgt vor:

    1.2.

    3.

    4..

    5.

    6.

    7.

    8.

    9.

    Schalten Sie die Spannungsversorgung der Wetterstation ab.

    überprüfen Sie - von der Wetterstation getrennt - die Span-nung der Versorgungsquelle. Eventuell ist die Batterie oderder Akku entladen oder das Netzteil falsch ausgelegt bezie-hungsweise eingestellt. Stellen Sie eine vorschriftsmäßigeSpannungsversorgung her.

    überprüfen Sie die Spannungsversorgungen von Sender-,Empfänger- oder Memory-Modulen.

    Führen Sie eine Sichtkontrolle aller angeschlossenen Kompo-nenten durch. Tauschen Sie Komponenten, die augenschein-lich defekt sind, gegen einwandfreie aus.

    überprüfen Sie alle Steckverbindungen auf korrekte Pola-rität.

    Vergewissern Sie sich, daß alle Jumper an X1 auf der Buspla-tine der Wetterstation so gesetzt sind, wie es die Applikationerfordert.

    Stellen Sie optimale Bedingungen für eine eventuelle Funk-verbindung her.

    überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit Ihrer seriel lenSchnittstellenkarte und die dazu erforderlichen Einstellun-gen in der Systemkonfiguration.

    Schalten Sie die Spannungsversorgung der Wetterstationwieder zu. Achten Sie dabei auf die Reihenfolge derArbeitsschritte beim Herstellen einer Direktkabelverbindung.

    10. Stellen Sie im Programm Telemet die korrekte serielleSchnittstelle ein.

  • Falsche Daten werden angezeigtWenn Daten fehlerfrei empfangen werden, jedoch falsch ange-zeigt werden, sind oft inkorrekte Einstellungen im ProgrammTelemet die Ursache. überprüfen Sie die richtige Verknüpfungder Meßinstrumente einer Telemet-Anordnung mit den Daten-kanälen. Beachten Sie auch die Einstel lungshinweise fürMeßinstrumente in den Anleitungen zu den Sensormodulen.

    Eventuelle Probleme mit dem Programm TelemetDie Software Telemet wurde mit großer Sorgfalt entwickelt undgetestet. Trotzdem kann es vorkommen, daß ein Fehler überse-hen wurde. In diesem Fall bitten wir Sie, dieses zu entschuldigen.Sollten Sie einen Fehler konkret beschreiben und reproduzierenkönnen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Wir werdenuns dann bemühen, das Problem zu beheben.

    Technische DatenElektrische DatenVersorgungsspannung . . . . . . . . . . . . . . : 12 Volt

    typische Stromaufnahme ohne Sensoren :Framerate 0.5 Sekunden . . . . . . . . . . . . : ca. 10 mAFramerate 1 Stunde . . . . . . . . . . . . . . . . : ca. 5 mA

    Leistung des Telemetriesenders . . . . . . . : 25 mW

    Sendefrequenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : 434 MHz

    Meßtechnische DatenAnzahl A/D-Kanäle . . . . . . . . . . . . . . . . . : 8

    Anzahl Digitalports . . . . . . . . . . . . . . . . : 8

    Anzahl Zähler/Drehzahlmesser . . . . . . . . : 1

    26

  • Analog-Digital-Wandlung . . . . . . . . : 8 Bit

    Frequenzmessung . . . . . . . . . . . . . . : 0,02 - 1500 Hz

    Stoppuhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : ,,Stunden:Minuten:Se-. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . kunden” oder ,,Minuten:. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sekunden:Hundertstel”

    Mechanische DatenAbmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . : siehe Zeichnung

    Schutzart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : je nach Montage bis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . zu IP54

  • Gehäusezeichnung

    161 ".._. -_. _-.-

    Ww

    0

    - /

    28

  • ImpressumDiese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH,Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau.

    Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art,z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfender schriftlichen Genehmigung des Herausgebers.

    Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.100%Recycling- Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Druckle-papier. gung. Änderung in Technik und Ausstattung vorbehalten.Chlorfreigebleicht. 0 Copyright 1995 by Conrad Electronic GmbH. Printed in Germany, l 309-08-95/01 -u

  • B E D I E N U N G S A N L E I T U N G

    Sensormodul 1Best.-Nr.: 10 87 31

    ImpressumDiese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH,Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau.

    Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art,z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfender schriftlichen Genehmigung des Herausgebers.

    Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.

    Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Druckle-gung. Änderung in Technik und Ausstattung vorbehalten.

    © Copyright 1995 by Conrad Electronic GmbH. Printed in Germany. *314-08-95/01-U

    100%Recycling-papier.

    Chlorfreigebleicht.

  • 3

    Handhabungs- und SicherheitshinweiseAllgemeinesDieses Sensormodul hat das Werk in sicherheitstechnisch ein-wandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhaltenund einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, sind Sicherheits-hinweise und Warnvermerke in dieser Gebrauchsanweisungunbedingt zu beachten.

    Das Sensormodul ist als elektronisches Gerät mit der dafür übli-chen Vorsicht und Sorgfalt zu behandeln. Die Mißachtung deraufgeführten Hinweise oder eine andere als die bestimmungsge-mäße Verwendung kann zur Beschädigung oder Zerstörung desModuls, der Wetterstation oder anderer angeschlossener Geräteund Sensoren führen.

    Mögliche GesundheitsgefährdungenBei sachgemäßem Gebrauch gehen vom Sensormodul selbst keineGesundheitsgefährdungen aus.

    Elektrische Geräte, zu denen auch das Sensormodul zählt, gehö-ren nicht in Kinderhände! Bei Verwendung in Schulen und Werk-stätten ist der Umgang und das Messen mit diesem Sensormodulvon den verantwortlichen Lehrkräften zu überwachen. In ge-werblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriftendes Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften fürelektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.

    UmgebungsbedingungenDas Sensormodul ist nicht gegen Lichtbogenüberschläge ge-schützt und darf nicht in Starkstromindustrieanlagen verwendetwerden. Die maximalen Eingangsgrößen dürfen nicht überschrit-ten werden. Arbeiten Sie mit dem Sensormodul nicht in Räumenoder Umgebungen, in denen brennbare oder ätzende Gase,

    2

    Achtung, bitte unbedingt lesen!Falls noch nicht geschehen, lesen Sie bitte zuerst die Anleitungder Telemetrie-Wetterstation.

    Lesen Sie dann die folgende Bedienungsanleitung sorgfältigdurch. Sie zeigt Ihnen, wie Sie das Sensormodul korrekt einrich-ten und gibt wichtige Hinweise zur Vermeidung vonFehlbedienungen, die zur Beschädigungen des Gerätes führenkönnen.

    Für Schäden, die aus der Nichtbeachtung der Bedienungsan-leitung resultieren, besteht keinerlei Garantieanspruch und über-nehmen wir keine Haftung!

    InhaltsverzeichnisSeite

    Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

    Handhabungs- und Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

    Aufbau und Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

    Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

    Weitere Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

    Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

    Bestimmungsgemäße VerwendungDas Sensormodul ist ein Zubehör zur Telemetrie-Wetterstation.Es dient zur Messung von Temperaturen im Bereich von -27,5°Cbis +100°C, der relativen Luftfeuchte in geschlossenen Räumenim Bereich von 10% bis 90% und der Helligkeit im Bereich 0,0 bis85000 Lux.

    Die Anzeige und Aufzeichnung der Meßdaten erfolgt mit demProgramm Telemet am Personal Computer.

  • 5

    Temperaturfühler, der Feuchtesensor und das lichtempfindlicheFotoelement. Neben der Wetterbeobachtung sind die erfaßba-ren Größen besonders interessant in solchen Bereichen, in denendas Klima geschlossener Räume zu überwachen ist, beispielswei-se in Museen oder Lagerräumen für Agrarprodukte.

    Die physikalischen Größen Temperatur, Luftfeuchtigkeit undLichtstärke beeinflussen die elektrischen Eigenschaften der ent-sprechenden Sensorbauelemente. Die resultierenden Größenwerden erfaßt und in elektrische Spannungssignale von 0 bis 2,5 Vumgesetzt.

    InstallationEinsetzen des Moduls in die WetterstationNehmen Sie das Sensormodul vorsichtig aus der Verpackung.

    Wenn Sie mit geschalteter Beriebsspannung arbeiten wollen,muß die Steckbrücke an der Stiftleiste J1 so aufgesteckt werden,daß sie den mittleren Stift von J1 mit dem „USw“-Stift verbindet.Um das Modul mit einer ständigen Betriebsspannung zu versor-gen, muß die Steckbrücke so aufgesteckt werden, daß sie denmittleren Stift mit dem „UCont“-Stift verbindet.

    Schalten Sie vor dem Einsetzen die Spannungsversorgung derWetterstation ab. Trennen Sie eine eventuelle Direktkabelver-bindung zum PC. Stecken Sie dann das Sensormodul mit derStiftleiste nach unten in einen freien Senorsteckplatz der Wetter-station. Verkannten Sie das Modul dabei nicht. Das Modul istkorrekt installiert, wenn alle Kontaktstifte in der ausgewähltenSteckleiste eingesteckt sind.

    Nach dem Zuschalten der Spannungsversorgung benötigt dasModul etwa eine Minute zur internen Stabilisation. Beachten Siebitte, daß vorher keine gültgen Meßwerte gewonnen werdenkönnen.

    4

    Dämpfe oder Stäube vorhanden sind oder vorhanden sein kön-nen. Das Modul darf nicht naß oder feucht werden.

    Nachdem das Sensormodul von einem kalten in einen wärmerenRaum gebracht wurde, darf es nicht sofort in Betrieb genommenwerden. Das möglicherweise entstandene Kondenswasser könn-te dabei zur Zerstörung des Moduls führen.

    Vermeiden Sie starke Magnetfelder, wie sie in der Nähe von Ma-schinen oder Lautsprechern vorkommen.

    Handhabung des SensormodulsBewahren Sie das Sensormodul nur in der zugehörigen Ver-packung oder eingesteckt in der Wetterstation auf. Nehmen Siedas Modul nur zur Installation aus der Verpackung. Halten Sie esdabei nur an den Rändern der Platine.

    Überprüfen Sie das Modul vor jedem Einsatz auf eventuelleBeschädigungen. Weist eine der Komponenten augenscheinlicheinen Defekt auf, darf das Modul nicht weiter benutzt werden.Eine Wartung oder eine Reparatur darf nur von eingewiesenemFachpersonal erfolgen, das mit den damit verbundenen Gefah-ren sowie den einschlägigen Vorschriften vertraut ist.

    SpannungsversorgungDie Spannungsversorgung des Sensormoduls erfolgt ausschließ-lich von der Telemetrie-Wetterstation. Wenn Sie mit Datenratenüber einer Minute arbeiten, kann das Modul mit geschalteterBetriebsspannung betrieben werden.

    Aufbau und FunktionsweiseDie elektronische Schaltung des Sensormoduls ist auf einerSensorsteckkarte für die Telemetrie-Wetterstation montiert.Darauf befinden sich auch die drei eigentlichen Sensoren: der

  • 7

    Für die Anzeige der Lichtstärke:

    Da die Sensoren fest mit den A/D-Kanälen F, G und H verbundensind, müssen die Einstellungen in den Eingangssignal-Feldern inder hier aufgeführten Weise übernommmen werden. Um dieAusgangswerte der A/D-Kanäle auf die verwendeten Sensorenzu normieren, öffnen Sie nun über das „Sensoren“-Menü nach-einander die drei Dialoge „Sensor H“, „Sensor G“ und „Sensor F“.

    Wählen Sie jeweils folgende Normierungstabellendateien aus:

    Für den Temperatursensor (Sensor H)

    KTY.TAB

    Für den Luftfeuchtemesser (Sensor G)

    HYG.TAB

    Für den Helligkeitssensor (Sensor F)

    LUX.TAB

    Hiermit ist die Installation des Sensormoduls abgeschlossen. Fürdie weitere Verfahrensweise und die Arbeit mit dem ProgrammTelemet lesen Sie bitte die Anleitung für die Haupteinheit derWetterstation.

    Einstellung Vorschlag

    Skalenparameter (nurfür ein Analoginstrument)

    Ausgabeformat (nur fürein Digitalinstrument)

    Beschriftung

    von 0 bis 100, Faktor 1000,Teilung fein 2, grob 20

    Lux * 1000

    Eingangssignal F

    ganzzahlig

    6

    Einrichten von Meßgeräten im Programm TelemetStarten Sie das Programm unter Windows. Im Editormodusklicken Sie dann mit der linken Maustaste auf die von Ihnen ge-wünschten Anzeigepanel. Die Meßinstrumente können dann imArbeitsbereich plaziert werden.

    Das Instrument für die Anzeige der Temperatur können Sie wiefolgt konfigurieren:

    Für die Anzeige der Luftfeuchtigkeit:

    Einstellung Vorschlag

    Skalenparameter (nurfür ein Analoginstrument)

    Ausgabeformat (nur fürein Digitalinstrument)

    Beschriftung

    von 0 bis 100, Faktor 1,Teilung fein 2, grob 20

    Luftfeuchte [%]

    Eingangssignal G

    ganzzahlig

    Einstellung Vorschlag

    Skalenparameter (nurfür ein Analoginstrument)

    Ausgabeformat (nur fürein Digitalinstrument)

    Beschriftung

    von -20 bis 40, Faktor 1,Teilung fein 2, grob 10

    Temp. [°C]

    Eingangssignal H

    0.0

  • 9

    LuftfeuchtesensorBetriebstemperatur . . . . . . . . . . . . . . : 0...+85°C

    Ansprechzeit auf 90% des Endwertes in bewegter Luft (25°C):

    im Bereich Frel = 10...43 % . . . . . . . : < 3 Minim Bereich Frel = 43...90 % . . . . . . . : < 5 Min

    Meßbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : 10...90 % Frel

    Toleranz bei Umgebungstemperatur +10...+50°C:

    im Bereich Frel = 30...80% . . . . . . . : +/- 3%

    HelligkeitssensorBetriebstemperatur . . . . . . . . . . . . . . : -25...+50°C

    Meßbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : 0...85000 Lux

    Toleranz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : +/- 10%

    Werkseitige EinstellungDas Modul wurde werkseitig für ein ständige Betriebsspan-nungsversorgung konfiguriert. Das Modul ist werkseitig abgegli-chen. Ein Abgleich von Ihrer Seite ist nicht erforderlich.

    8

    Weitere HinweiseFür die Arbeit mit dem Sensormodul muß das Gehäuse derWetterstation gut belüftet sein. Beachten Sie dazu bitte dieHinweise in der Anleitung zur Wetterstation.

    Relative Feuchten über 90% führen leicht zu Meßfehlern, da esdabei zu einer Betauung des Sensors kommen kann. RelativeFeuchten unter 10% können zwar gemessen werden; für diesenBereich ist die Empfindlichkeit des Sensors jedoch nicht spezifi-ziert.

    Technische DatenModulBetriebstemperatur des Moduls für die angegebenen Toleranzen . . . . : 0...+70°C

    Betriebsspannung (von der Wetterstation) . . . . . . . . . . . : 6,5 Volt

    Stromaufnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . : ca. 5 mA

    Abmessungen des Moduls (Länge / Breite in Millimetern) . . . . . . : 100 / 42

    TemperatursensorBetriebstemperatur . . . . . . . . . . . . . . : -40...+125°C

    Meßbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : -27,5...+100°C

    Toleranz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : +/- 1%

  • B E D I E N U N G S A N L E I T U N G

    Sensormodul 2Best.-Nr.: 10 87 07

    ImpressumDiese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH,Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau.

    Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art,z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfender schriftlichen Genehmigung des Herausgebers.

    Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.

    Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Druckle-gung. Änderung in Technik und Ausstattung vorbehalten.

    © Copyright 1995 by Conrad Electronic GmbH. Printed in Germany. *315-08-95/01-U

    100%Recycling-papier.

    Chlorfreigebleicht.

  • 3

    Handhabungs- und Sicherheitshinweise

    AllgemeinesDieses Sensormodul hat das Werk in sicherheitstechnisch ein-wandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhaltenund einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, sind Sicherheits-hinweise und Warnvermerke in dieser Gebrauchsanweisung un-bedingt zu beachten.

    Das Sensormodul ist als elektronisches Gerät mit der dafür übli-chen Vorsicht und Sorgfalt zu behandeln. Die Mißachtung deraufgeführten Hinweise oder eine andere als die bestimmungs-gemäße Verwendung kann zur Beschädigung oder Zerstörungdes Moduls, der Wetterstation oder anderer angeschlossener Ge-räte und Sensoren führen.

    Mögliche GesundheitsgefährdungenBei sachgemäßem Gebrauch gehen vom Sensormodul selbst keineGesundheitsgefährdungen aus.

    Elektrische Geräte, zu denen auch das Sensormodul zählt, ge-hören nicht in Kinderhände! Bei Verwendung in Schulen undWerkstätten ist der Umgang und das Messen mit diesem Sensor-modul von den verantwortlichen Lehrkräften zu überwachen. Ingewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschrif-ten des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften fürelektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.

    UmgebungsbedingungenDas Sensormodul ist nicht gegen Lichtbogenüberschläge ge-schützt und darf nicht in Starkstromindustrieanlagen verwendetwerden. Die maximalen Eingangsgrößen dürfen nicht überschrit-

    2

    Achtung, bitte unbedingt lesen!Falls noch nicht geschehen, lesen Sie bitte zuerst die Anleitungder Telemetrie-Wetterstation.

    Lesen Sie dann die folgende Bedienungsanleitung sorgfältigdurch. Sie zeigt Ihnen, wie Sie das Sensormodul korrekt einrich-ten und gibt wichtige Hinweise zur Vermeidung von Fehlbe-dienungen, die zur Beschädigungen des Gerätes führen können.

    Für Schäden, die aus der Nichtbeachtung der Bedienungsan-leitung resultieren, besteht keinerlei Garantieanspruch undübernehmen wir keine Haftung!

    InhaltsverzeichnisSeite

    Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

    Handhabungs- und Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

    Aufbau und Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

    Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

    Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

    Bestimmungsgemäße VerwendungDas Sensormodul ist ein Zubehör zur Telemetrie-Wetterstation.Es dient zur Messung des absoluten Luftdrucks im Bereich von815...1070 hPa. Die Anzeige und Aufzeichnung der Meßdatenerfolgt mit dem Programm Telemet am Personal Computer.

  • 5

    Aufbau und FunktionsweiseDie elektronische Schaltung des Sensormoduls ist auf einerSensorsteckkarte für die Telemetrie-Wetterstation montiert.Darauf befindet sich auch der eigentliche Luftdrucksensor, derdurch sein markantes Plastikgehäuse gut zu erkennen ist.Schwankungen des Luftdruckes führen zu einer Veränderung derelektrischen Eigenschaften des Sensors. Diese werden erfaßt undin elektrische Spannungssignale von 0 bis 2,5 Volt umgesetzt.

    InstallationEinsetzen des Moduls in die WetterstationNehmen Sie das Sensormodul vorsichtig aus der Verpackung.

    Wenn Sie mit geschalteter Beriebsspannung arbeiten wollen,muß die Steckbrücke an der Stiftleist J1 so aufgesteckt werden,daß sie den mittleren Stift von J1 mit dem „USw“-Stift verbindet.Um das Modul mit einer ständigen Betriebsspannung zu versor-gen, muß die Steckbrücke so aufgesteckt werden, daß sie denmittleren Stift mit dem „UCont“-Stift verbindet.

    Schalten Sie vor dem Einsetzen die Spannungsversorgung derWetterstation ab. Trennen Sie eine eventuelle Direktkabelver-bindung zum PC. Stecken Sie dann das Sensormodul mit derStiftleiste nach unten in einen freien Senorsteckplatz der Wetter-station. Verkannten Sie das Modul dabei nicht. Das Modul istkorrekt installiert, wenn alle Kontaktstifte in der ausgewähltenSteckleiste eingesteckt sind.

    Nach dem Zuschalten der Spannungsversorgung benötigt dasModul etwa eine Minute zur internen Stabilisation. Beachten Siebitte, daß vorher keine gültgen Meßwerte gewonnen werdenkönnen.

    4

    ten werden. Arbeiten Sie mit dem Sensormodul nicht in Räumenoder Umgebungen, in denen brennbare oder ätzende Gase,Dämpfe oder Stäube vorhanden sind oder vorhanden sein kön-nen. Das Modul darf nicht naß oder feucht werden.

    Nachdem das Sensormodul von einem kalten in einen wärmerenRaum gebracht wurde, darf es nicht sofort in Betrieb genommenwerden. Das möglicherweise entstandene Kondenswasser könn-te dabei zur Zerstörung des Moduls führen.

    Vermeiden Sie starke Magnetfelder, wie sie in der Nähe vonMaschinen oder Lautsprechern vorkommen.

    Handhabung des SensormodulsBewahren Sie das Sensormodul nur in der zugehörigen Ver-packung oder eingesteckt in der Wetterstation auf. Nehmen Siedas Modul nur zur Installation aus der Verpackung. Halten Sie esdabei nur an den Rändern der Platine.

    Überprüfen Sie das Modul vor jedem Einsatz auf eventuelle Be-schädigungen. Weist eine der Komponenten augenscheinlicheinen Defekt auf, darf das Modul nicht weiter benutzt werden.Eine Wartung oder eine Reparatur darf nur von eingewiesenemFachpersonal erfolgen, das mit den damit verbundenen Gefah-ren sowie den einschlägigen Vorschriften vertraut ist.

    SpannungsversorgungDie Spannungsversorgung des Sensormoduls erfolgt ausschließ-lich von der Telemetrie-Wetterstation. Wenn Sie mit Datenratenüber einer Minute arbeiten, kann das Modul mit geschalteterBetriebsspannung betrieben werden.

  • 7

    Technische DatenModulBetriebstemperatur des Moduls für die angegebenen Toleranzen . . . . . . . . . : 0...+70°C

    Betriebsspannung (von der Wetterstation) . . . . . . . . . . . . . : 6,5 Volt

    Stromaufnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : ca. 9,5 mA

    Abmessungen des Moduls (Länge / Breite in Millimetern) . . . . . . . . : 100 / 42

    DrucksensorBetriebstemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . : -40...+110°C

    Meßbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : 815...1070 hPa

    Toleranz bei +10...+85°C . . . . . . . . . . . . . : +/- 2%

    Werkseitige EinstellungDas Modul ist werkseitig abgeglichen. Ein Abgleich von IhrerSeite ist nicht erforderlich. Das Modul wurde werkseitig für eineständige Betriebsspannungsversorgung konfiguriert.

    6

    Einrichten von Meßgeräten im Programm TelemetStarten Sie das Programm unter Windows. Im Editormodusklicken Sie dann mit der linken Maustaste auf das von Ihnen ge-wünschten Anzeigepanel. Das Meßinstrument kann dann imArbeitsbereich plaziert werden.

    Das Instrument können Sie wie folgt konfigurieren:

    Das Sensormodul ist fest für den A/D-Kanal D konzipiert. DieEinstellung für „Eingangssignal“ muß also „D“ heißen oder denKanal D mathematisch einbeziehen.

    Öffnen Sie nun mit der Menüfolge „Sensoren / A/D D ...“ denDialog „Sensor D“. Klicken Sie auf den Schalter „Tabelle“. EinDateidialog öffnet sich. Wählen Sie darin die folgende Tabellen-datei aus:

    BARO.TAB

    Einstellung Vorschlag

    Skalenparameter (nurfür ein Analoginstrument)

    Ausgabeformat (nur fürein Digitalinstrument)

    Beschriftung

    von 800 bis 1100, Faktor 1,Teilung fein 10, grob 50

    Luftdruck [hPa]

    Eingangssignal D

    ganzzahlig

  • B E D I E N U N G S A N L E I T U N G

    Memory-ModulBest.-Nr.: 10 86 50/10 88 47

    ImpressumDiese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH,Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau.

    Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art,z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfender schriftlichen Genehmigung des Herausgebers.

    Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.

    Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Druckle-gung. Änderung in Technik und Ausstattung vorbehalten.

    © Copyright 1995 by Conrad Electronic GmbH. Printed in Germany. *310-08-95/01-U

    100%Recycling-papier.

    Chlorfreigebleicht.

  • 3

    Handhabungs- und SicherheitshinweiseAllgemeinesDas Memory-Modul hat das Werk in sicherheitstechnisch ein-wandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhaltenund einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, sind Sicherheits-hinweise und Warnvermerke in dieser Gebrauchsanweisungunbedingt zu beachten.

    Das Memory-Modul ist als elektronisches Gerät mit der dafürüblichen Vorsicht und Sorgfalt zu behandeln. Die Mißachtungder aufgeführten Hinweise oder eine andere als die bestim-mungsgemäße Verwendung kann zur Beschädigung oder Zer-störung dieses Moduls oder anderer angeschlossener Module,Geräte und Sensoren führen.

    Mögliche GesundheitsgefährdungenBei sachgemäßem Gebrauch gehen vom Memory-Modul keineGesundheitsgefährdungen aus.

    Elektrische Geräte, zu denen auch das Memory-Modul zählt, ge-hören nicht in Kinderhände! Bei Verwendung in Schulen undWerkstätten ist der Umgang mit dem Memory-Modul von denverantwortlichen Lehrkräften zu überwachen. In gewerblichenEinrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Ver-bandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrischeAnlagen und Betriebsmittel zu beachten.

    UmgebungsbedingungenDas Memory-Modul ist nicht gegen Lichtbogenüberschläge ge-schützt und darf nicht in Starkstromindustrieanlagen verwendetwerden. Arbeiten Sie mit dem Memory-Modul nicht in Räumenoder Umgebungen, in denen brennbare oder ätzende Gase,Dämpfe oder Stäube vorhanden sind oder vorhanden sein kön-nen. Das Modul, darf nicht feucht oder naß werden.

    2

    Achtung, bitte unbedingt lesen!Falls noch nicht geschehen, lesen Sie bitte zuerst die Anleitungder Telemetrie-Wetterstation oder des Telemetrie-Hauptmoduls.

    Lesen Sie dann die folgende Bedienungsanleitung sorgfältigdurch. Sie zeigt Ihnen, wie Sie das Memory-Modul korrekt ein-richten und verwenden und gibt wichtige Hinweise zurVermeidung von Fehlbedienungen, die zur Beschädigungen desGerätes führen können.

    Für Schäden, die aus der Nichtbeachtung der Bedienungsan-leitung resultieren, besteht keinerlei Garantieanspruch undübernehmen wir keine Haftung!

    InhaltsverzeichnisSeite

    Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

    Handhabungs- und Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

    Aufbau und Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

    Anwendung des Memory-Moduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

    Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

    Bestimmungsgemäße VerwendungDas Memory-Modul ist ein Zubehör zum modularen Telemetrie-System. Es ist an das Telemetrie-Hauptmodul oder die Teleme-trie-Wetterstation anzuschließen. Mit ihm können Meßwerte vorOrt gespeichert und später am PC ausgelesen werden. DieAnzeige und Aufzeichnung der gespeicherten Meßdaten erfolgtmit dem Programm Telemet am Personal Computer.

  • 5

    Sie können sich dabei auch an der „+“-Kennzeichnung derKnopfzellen und der entsprechenden Markierung am Modulge-häuse orientieren.

    Überprüfen Sie vor jedem Einsatz den Ladezustand der Knopf-zellen. Ein Ausfall der Versorgungsspannung während der Da-tenaufzeichnung führt zum Verlust von Daten!

    Aufbau und FunktionsweiseDas Memory-Modul ist in einem Plastikgehäuse untergebracht.Kern des Moduls ist ein Mikrocontroller, an dem ein speziellerSpeicherchip angeschlossen ist. Dieser Chip hat eine Speicher-kapazität von 32 Kilobyte und kann somit 2340 Datenrahmenvon der Wetterstation oder dem Telemetrie-Hauptmodul auf-zeichnen (1 Frame umfaßt 14 Bytes). Je nach eingestellter Frame-rate kann so ein Zeitraum von bis zu 97 Tagen und 12 Stundenüberwacht werden!

    Aus dem Gehäuse führt ein vieradriges Flachbandkabel miteinem Steckverbinder an dessen Ende. Dieser dient zur Ver-bindung mit der Wetterstation oder dem Telemetrie-Haupt-modul bei der Datenaufzeichnung bzw. dem Schnittstellenadap-ter am Personal Computer beim Auslesen der Daten.Mit dem Mikrotaster am Gehäuse werden die verschiedenenBetriebsarten des Memory-Moduls angewählt.

    Anwendung des Memory-ModulsAnschluß an das Telemetrie-HauptmodulKonfigurieren Sie zuerst das Hauptmodul. Hinweise dazu findenSie in dessen Anleitung.

    Stecken Sie dann den vierpoligen Steckverbinder des Memory-Moduls auf die dafür vorgesehene Steckleiste des Telemtrie-Hauptmoduls. Durch die Führungsnut am Gehäuse des Haupt-

    4

    Nachdem das Memory-Modul von einem kalten in einen wärme-ren Raum gebracht wurde, darf es nicht sofort in Betrieb genom-men werden. Das möglicherweise entstandene Kondenswasserkönnte dabei zur Zerstörung des Moduls führen.

    Vermeiden Sie starke Magnetfelder, wie sie in der Nähe vonMaschinen oder Lautsprechern vorkommen.

    Handhabung des Memory-ModulsÜberprüfen Sie das Modul vor jedem Einsatz auf eventuelle Be-schädigungen. Weist es augenscheinlich einen Defekt auf, darfes nicht weiter benutzt werden. Eine Wartung oder eine Repa-ratur darf nur von eingewiesenem Fachpersonal erfolgen, dasmit den damit verbundenen Gefahren sowie den einschlägigenVorschriften vertraut ist.

    Vor jedem Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilenist das Modul von der Telemetrie-Haupteinheit bzw. der Wetter-station zu trennen.

    SpannungsversorgungDie Spannungsversorgung des Memory-Moduls erfolgt aus-schließlich von drei Knopfzellen LR44 im Batteriefach. BeimEinlegen der Knopfzellen ist auf die korrekte Polarität zu achten,wie folgende Abbildung zeigt:

  • 7

    Memory-Modul wie ein Telemetriesender (Hauptmodul oderWetterstation). Um Daten zu empfangen, ist hier wie beim nor-malen Datenempfang vom der Haupteinheit zu verfahren. Beider Senderemulation wird der Inhalt des Datenspeichers miteiner Rate von einer Sekunde gesendet. Die Senderemulationwird durch einen Doppelklick auf den Mikroschalter- das sindzwei Klicks kurz hintereinander - initialisiert. Nach jedem einfa-chen Klick wird ein einzelner Rahmen ausgegeben (= Einzel-schrittbetrieb).

    Alle Übertragungen enden nach Ausgabe des letzten aufge-zeichneten Daten. Ein Umschalten der Betriebsart ist jederzeitmöglich und startet die Übertragung wieder beim erstenRahmen.

    Technische DatenBetriebsspannung (3 Knopfzellen a 1,5 Volt) . . : 4,5 Volt

    Stromaufnahme . . . . . . . . . : < 2 mA

    Speicherkapazität . . . . . . . . : 32 kB, 2340 Datenrahmen

    6

    moduls läßt sich der Stecker nur in korrekter Polung aufsetzten.Die Datenaufzeichnung beginnt, sobald das Memory-Modul ander Haupteinheit angeschlossen ist.

    Anschluß an die Telemetrie-WetterstationGrundsätzlich gelten hier die Hinweise zum Anschluß an dasTelemetrie-Hauptmodul. Jedoch bietet die Wetterstation keinemechanische Verpolungssicherung. Beachten Sie hier unbedingtdie folgende Anschlußregel: Die „1“ auf dem Stecker geht anden mit „Gnd“ gekennzeichneten Stift des Schnittstellensteck-verbinders der Wetterstation.

    Auslesen von Daten mit dem Programm Telemet

    Nach beendeter Datenaufzeichnung mit dem Memory-Modultrennen Sie dieses von der Haupteinheit. Schließen Sie es dannmit dem Schnittstellenmodul an einer seriellen Schnittstelle desPersonal Computers an. Starten Sie das Programm Telemet.

    Sie können jetzt eine Instrumentenanordnung zusammenstellenoder laden. Für das Auslesen des Memory-Moduls ist das jedochnicht unbedingt erforderlich. Es sei denn, Sie möchten sich an-schließend die aufgenommenen Daten ansehen. Wechseln Sie inden Modus „Datenerfassung“. Dann ist eine Datei zu bestim-men, in der die Meßreihe gespeichert werden soll. Um dieAufzeichnung zu starten, führen Sie anschließend die Menüfolge„Recorder/Speichermodul auslesen“ aus oder klicken auf denentsprechenden Schalter in der Recordersteuerung. Der PC war-tet nun auf Daten vom Memory-Modul. Drücken Sie jetzt denMikroschalter am Modul und halten ihn ca. 2..3 Sekundengedrückt. Dann beginnt das Modul, alle Daten im Block zu sen-den.

    Zum Blockmodus gibt es zwei Alternativen: die Senderemulationund den Einzelschrittbetrieb. Bei beiden verhält sich das

  • ImpressumDiese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH,Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau.

    Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art,z. B. Totokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfender schriftlichen Genehmigung des Herausgebers.

    100%Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.

    Recycling- Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Druckle-papier. gung. Änderung in Technik und Ausstattung vorbehalten.Chlorfreigebleicht. 63 Copyright 1995 by Conrad Electronic GmbH. Printed in Germany. '325-08.95/01-U

    WindrichtungsmesserBest.-Nr.: 10 86 93

  • Achtung, unbedingt lesen!Falls noch nicht geschehen, lesen Sie bitte zuerst die Anleitungder Telemetrie-Wetterstation.

    Lesen Sie dann die folgende Bedienungsanleitung sorgfältigdurch. Sie zeigt Ihnen, wie Sie das Sensormodul korrekt ein-richten und gibt wichtige Hinweise zur Vermeidung von Fehl-bedienungen, die zur Beschädigung des Gerätes führen können.

    Für Schäden, die aus der Nichtbeachtung der Bedienungsan-leitung resultieren, besteht keinerlei Garantieanspruch undübernehmen wir keine Haftung!

    InhaltsverzeichnisSeite

    Bestimmungsgemäße Verwendung .................... .2

    Handhabungs- und Sicherheitshinweise ................. 3

    Aufbau und Funktionsweise .......... .. ............. .4

    Installation ........................... .. ........... 5

    Weitere Hinweise ................................... 6

    Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7

    Bestimmungsgemäße Verwendung Der Windrichtungsmesser ist ein Zubehör zur Telemetrie-Wetter-station. Es dient zur Messung von Windrichtung .

    Die Anzeige und Aufzeichnung der Meßdaten erfolgt mit demProgramm Telemet am Personal Computer.

    Handhabungs- und SicherheitshinweiseAllgemeinesDieses Sensormodul hat das Werk in sicherheitstechnisch ein-wandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhaltenund einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, sind Sicherheits-hinweise und Warnvermerke in dieser Gebrauchsanweisungunbedingt zu beachten.

    Das Sensormodul ist als elektronisches Gerät mit der dafür übli-chen Vorsicht und Sorgfalt zu behandeln. Die Mißachtung deraufgeführten Hinweise oder eine andere als die bestimmungs-gemäße Verwendung kann zur Beschädigung oder Zerstörungdes Moduls, Wetterstation oder anderer angeschlossener Geräteund Sensoren führen.

    Mögliche GesundheitsgefährdungenBei sachgemäßem Gebrauch gehen vom Sensormodul selbstkeine Gesundheitsgefährdungen aus.

    Elektrische Geräte, zu denen auch das Sensormodul zählt, ge-hören nicht in Kinderhände! Bei Verwendung in Schulen undWerkstätten ist der Umgang und das Messen mit diesem Sensor-modul von den verantwortlichen Lehrkräften zu überwachen. Ingewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschrif-ten des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften fürelektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.

    UmgebungsbedingungenDas Sensormodul ist nicht gegen Lichtbogenüberschläge ge-schützt und darf nicht in Starkstromindustrieanlagen verwendetwerden. Die maximalen Eingangsgrößen dürfen nicht überschrit-ten w,erden. Arbeiten Sie mit dem Sensormodul nicht in Räumen

    2 3

  • oder Umgebungen, in denen brennbare oder ätzende Gase, Die physikalische Größen Windrichtung beeinflußt die StellungDämpfe oder Stäube vorhanden sind oder vorhanden sein kön- des Potis. Die resultierende Größe wird erfaßt und in elektrischenen. Das Modul darf nicht naß oder feucht werden. Spannungssignale von 0 bis 2,5 Volt umgesetzt.

    Nachdem das Sensormodul von einem kalten in einen wärmerenRaum gebracht wurde, darf es nicht sofort in Betrieb genommenwerden. Das möglicherweise entstandene Kondenswasser könn-te dabei zur Zerstörung des Moduls führen.

    Installation

    Vermeiden Sie starke Magnetfelder, wie sie in der Nähe vonMaschinen oder Lautsprechern vorkommen.

    Einsetzen des Moduls in die WetterstationNehmen Sie den Windrichtungsmesser vorsichtig aus der Ver-packung.

    Handhabung des SensormodulsÜberprüfen Sie das Modul vor jedem Einsatz auf eventuelleBeschädigungen. Weist eine der Komponenten augenscheinlicheinen Defekt auf, darf das Modul nicht weiter benutzt werden.Eine Wartung oder eine Reparatur darf nur von eingewiesenemFachpersonal erfolgen, das mit den damit verbundenen Gefah-ren sowie den einschlägigen Vorschriften vertraut ist.

    Der Windrichtungsmesser wird vom Hersteller in 0- bzw. Nord-richtung fixiert. Zum Montieren brauchen Sie deshalb nur dieWindfahne nach Norden ausrichten und auf einem Mast oderAusleger in der Windströmung befestigen.

    Die Windfahne wird mit etwa 2m Anschlußkabel mit offenenEnden sowie einem Stecker mit kurzem Kabelstück ausgeliefert.Verlöten Sie die beiden Kabel mit einem VerlängerungsstückIhrer Wahl. Zum Verlängern sollten Sie farblich markiertes Kabelbenutzen um Verpolung zu vermeiden.

    /

    SpannungsversorgungDie Spannungsversorgung des Sensormoduls erfolgt ausschließ-lich von der Telemetrie-Wetterstation. Wenn Sie mit Datenratenüber einer Minute arbeiten, kann das Modul mit geschalteterBetriebsspannung betrieben werden.

    l

    Aufbau und Funktionsweise Die elektronische Schaltung des Windrichtungsmessers be-

    schränkt sich auf einen Spannungsteiler zur Anpassung des Aus-gangssignals an die Telemetrie-Wetterstation. Der eigentlicheSensor besteht aus einer Windfahne an das ein durchdrehbaresPoti angeschlossen ist.

    Schalten Sie vor dem Einsetzen die Spannungsversorgung derWetterstation ab. Trennen Sie eine eventuelle Direktkabelverbin:dung zum PC. Stecken Sie nach der Montage den Stecker ineinen freien AD-Kanal (dreipolige Stiftleiste) in der Wetter-station.

    Einrichten von Meßgeräten im Programm TelemetStarten Sie das Programm unter Windows. Im Editormodusklicken Sie dann mit der linken Maustaste auf die von Ihnengewünschten Anzeigepanel. Die Meßinstrumente können dannim Arbeitsbereich plaziert werden.

    I 4 5

  • Das Instrument für die Anzeige der Windgeschwindigkeit kön- nen Sie wie folgt konfigurieren:

    Technische DatenBetriebstemperatur des Modulsfür die angegebenen Toleranzen . : 0...+70 °C

    Skalenparameter (nur von 0 bis 360, Faktor 1,für ein Analoginstrument) Teilung fein 5, grob 30Ausgabeformat (nur fürein Digitalinstrument) ganzzahlig

    Beschriftung W i n d r i c h t u n g

    Eingangssignal A*1.35

    Betriebsspannung(von der Wetterstation) . . . . . . . . : 6,5 Volt

    Stromaufnahme . . . . . . . . . . . . . . : kleiner 1 mA

    Meßbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . : 0 bis 340°

    Toleranz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : +/- 5°

    Zur Anzeige benutzen Sie das Windrosensymbol oder, falls Sieeine Gradanzeige bevorzugen, ein Digitalinstrument.

    Werkseitige EinstellungDas Modul ist werkseitig abgeglichen. Ein Abgleich von Ihrer Seiteist nicht erforderlich.

    Achten Sie darauf daß der benutzte A/D-Kanal nicht schonanderweitig in Benutzung ist.

    Weitere Hinweise Bitte beachten Sie daß bei dem benutzten Poti durch die Her-stellung bedingt ein toter Winkel existiert. Dies äußert sich darin,daß die Windfahne Richtungen von etwa 340° (NNW) bis 360°nicht auflösen kann, die Anzeige wird deshalb beim Durchfahrendieses Bereiches auf ca. 340° stehenbleiben und erst bei etwa 0°weiterlaufen. Da Wind aus diesen Richtungen sehr selten herrschtwird dies kaum auffallen.

    6

  • 3-pol.

    verb.Kabelmit ‘Steck.

    . .

    Anschlßschema

    weißr o t

    P--i/Cp---t braun

    schwarz)--+pffnAnschluß kabel

    .,, ;:,’

    ..,*/. ’: ‘:.o <t;.

    , !‘,.

    ..:,,

    . . :, :.t, :’

    * ,*, ,..

    . ;

    .;: .’

    .,..,,.1

    .” ‘:.

    :. ’. . .

    ‘. . ;’

    .,‘. ,’;

    .

  • B E D I E N U N G S A N L E I T U N G

    Windgeschwindig-keitsmesserBest.-Nr.: 10 86 85

    ImpressumDiese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH,Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau.

    Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art,z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfender schriftlichen Genehmigung des Herausgebers.

    Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.

    Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Druckle-gung. Änderung in Technik und Ausstattung vorbehalten.

    © Copyright 1998 by Conrad Electronic GmbH. Printed in Germany. *09-98/U

    100%Recycling-papier.

    Chlorfreigebleicht.

  • 3

    Handhabungs- und SicherheitshinweiseAllgemeinesDieses Sensormodul hat das Werk in sicherheitstechnisch ein-wandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhaltenund einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, sind Sicherheits-hinweise und Warnvermerke in dieser Gebrauchsanweisungunbedingt zu beachten.

    Das Sensormodul ist als elektronisches Gerät mit der dafür übli-chen Vorsicht und Sorgfalt zu behandeln. Die Mißachtung deraufgeführten Hinweise oder eine andere als die bestimmungs-gemäße Verwendung kann zur Beschädigung oder Zerstörungdes Moduls, der Wetterstation oder anderer angeschlossenerGeräte und Sensoren führen.

    Mögliche GesundheitsgefährdungenBei sachgemäßem Gebrauch gehen vom Sensormodul selbst keineGesundheitsgefährdungen aus.

    Elektrische Geräte, zu denen auch das Sensormodul zählt, ge-hören nicht in Kinderhände! Bei Verwendung in Schulen undWerkstätten ist der Umgang und das Messen mit diesem Sensor-modul von den verantwortlichen Lehrkräften zu überwachen. Ingewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschrif-ten des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften fürelektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.

    UmgebungsbedingungenDas Sensormodul ist nicht gegen Lichtbogenüberschläge ge-schützt und darf nicht in Starkstromindustrieanlagen verwendetwerden. Die maximalen Eingangsgrößen dürfen nicht überschrit-ten werden. Arbeiten Sie mit dem Sensormodul nicht in Räumenoder Umgebungen, in denen brennbare oder ätzende Gase,

    2

    Achtung, unbedingt lesen!Falls noch nicht geschehen, lesen Sie bitte zuerst die Anleitungder Telemetrie-Wetterstation.

    Lesen Sie dann die folgende Bedienungsanleitung sorgfältigdurch. Sie zeigt Ihnen, wie Sie das Sensormodul korrekt einrich-ten und gibt wichtige Hinweise zur Vermeidung von Fehl-bedienungen, die zur Beschädigung des Gerätes führen können.

    Für Schäden, die aus der Nichtbeachtung der Bedienungsan-leitung resultieren, besteht keinerlei Garantieanspruch undübernehmen wir keine Haftung!

    InhaltsverzeichnisSeite

    Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

    Handhabungs- und Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

    Aufbau und Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4

    Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

    Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

    Bestimmungsgemäße VerwendungDer bestimmungsgemäße Einsatz des Sensormoduls umfaßt:

    Der Windgeschwindigkeitsmesser ist ein Zubehör zur Telemetrie-Wetterstation. Es dient zur Messung von Windgeschwindigkeit.

    Die Anzeige und Aufzeichnung der Meßdaten erfolgt mit demProgramm Telemet am Personal Computer.

  • 5

    Verpackung. Montieren Sie das Schalenanemometer vorsichtigauf einem Mast oder Ausleger passenden Durchmessers.

    Der Windgeschwindigkeitsmesser wird mit etwa 2 m Anschluß-kabel mit offenen Enden sowie einem Stecker mit kurzemKabelstück ausgeliefert. Verlöten Sie die beiden Kabel mit einemVerlängerungsstück Ihrer Wahl.

    Schalten Sie vor dem Einsetzen die Spannungsversorgung derWetterstation ab. Trennen Sie eine eventuelle Direktkabelver-bindung zum PC. Stecken Sie nach der Montage den Stecker inden „Count“-Eingang (Steckerleiste X2) in der Wetterstation.

    Einrichten von Meßgeräten im Programm TelemetStarten Sie das Programm unter Windows. Im Editormodusklicken Sie dann mit der linken Maustaste auf die von Ihnengewünschten Anzeigepanel. Die Meßinstrumente können dannim Arbeitsbereich plaziert werden.

    Das Instrument für die Anzeige der Windgeschwindigkeit kön-nen Sie wie folgt konfigurieren:

    Einstellung Vorschlag

    Skalenparameter (nurfür ein Analoginstrument)

    Ausgabeformat (nur fürein Digitalinstrument)

    Beschriftung

    von 0 bis 140, Faktor 1,Teilung fein 2, grob 10

    Wind [km/h]

    Eingangssignal Z

    ganzzahlig

    4

    Dämpfe oder Stäube vorhanden sind oder vorhanden sein kön-nen. Das Modul darf nicht naß oder feucht werden.

    Nachdem das Sensormodul von einem kalten in einen wärmerenRaum gebracht wurde, darf es nicht sofort in Betrieb genommenwerden. Das möglicherweise entstandene Kondenswasser könn-te dabei zur Zerstörung des Moduls führen.

    Vermeiden Sie starke Magnetfelder, wie sie in der Nähe vonMaschinen oder Lautsprechern vorkommen.

    Handhabung des SensormodulsÜberprüfen Sie das Modul vor jedem Einsatz auf eventuelleBeschädigungen. Weist eine der Komponenten augenscheinlicheinen Defekt auf, darf das Modul nicht weiter benutzt werden.Eine Wartung oder eine Reparatur darf nur von eingewiesenemFachpersonal erfolgen, das mit den damit verbundenen Gefah-ren sowie den einschlägigen Vorschriften vertraut ist.

    Aufbau und FunktionsweiseDer Windgeschwindigkeitsmesser besteht aus einem Windrad,das einen Magneten über einen Reedkontakt führt.

    Die physikalische Größe Windgeschwindigkeit beeinflußt dieSchaltfrequenz des Kontaktes. Die resultierende Frequenz wirderfaßt und im Hauptmodul gezählt.

    Der Funktionsbereich des Windrades umfaßt etwa 2 bis 40 Meterpro Sekunde beziehungsweise etwa 7 bis 140 Kilometer pro Stunde.

    InstallationEinsetzen des Moduls in die WetterstationNehmen Sie den Windgeschwindigkeitsmesser vorsichtig aus der

  • 76

    Um den Ausgangswert des Zähler-Eingangs auf den verwende-ten Sensor zu normieren, öffnen Sie nun über das „Sensoren-Menü“ den Dialog „Zähler“.

    Geben Sie den Umrechnungsfaktor ein, wobei Sie zur Anzeigevon Metern pro Sekunde den Faktor 0,0179 und für Kilometerpro Stunde den Faktor 0,0645 wählen müssen.

    Technische DatenBetriebstemperatur des Moduls für die angegebenen Toleranzen . . : 0...+70 °C

    Meßbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : 2 bis 40 m/s

    Toleranz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . : +/- 1°

    Werkseitige EinstellungDas Modul ist werkseitig abgeglichen. Ein Abgleich von IhrerSeite ist nicht erforderlich.

  • Conrad Electronic GmbH • Klaus-Conrad-Straße 1 • D-92240 Hirschau

    Zusatzinformation zur Bedienungsanleitung

    26.04.1999

    Windgeschwindigkeitsmesser - SchalenkreuzanemometerBest.-Nr. 10 86 85

    Meßbereich 2m/s ... 35m/s Windgeschwindigkeit

    (Messung: Landesgewerbeanstalt Bayern LGA Nürnberg)

  • . <

    _‘.‘<‘:::.. .

    ::‘.?

    :: .

    *.

    .‘. ..

  • ,‘Lesen Sfe dfese Anleitung bitte sorgfältfg durch. Bei Schäden,dfe durch Nlchtbeachtung der Anleitung der unsachgemäl3e:Handhabung entstehen, erlischt der Garantieanspruch.

    FUr Folgeschäden, die aus dem Gebrauch entstehen,Wernehmen wir keine Haff ung.

    Beschreibung .

    Der UHF-Empfanger Ist Bestandteil der Funk-Datenubertragungs-strecke und wird durch efne SV-Blockbatterie versorgt.

    Die von der HatJpteinheit, aber das Sendemodul ausgestrahltenDaten Obergibt der Empfanger an den Schnittstelfenadapter desTefemetrfesystems.

    Die Funkstrecke arbeitet In efnem Frequenzband, das gegenaberanderen Bandem von anderen Funkdiensten nicht so haufig benutztwird. Eine Eingangsbandpaßschaltung verhfndert, daß ungewollteSignale mft anderen Frequenzen ausgewertet werden und tr3gt zuelner gro&en Eingangsempflndlfchkeft twf.Dies gewährfefstet einen mcglfchst storungsfrefen Betrieb.

    Das Empfangsmodul hat eine allgemeine Zulassung und kann somitIm Gebiet der BRD anmeide- und gebUhrenfrel betrfeben werden.

    _ _-._._ -_-.. _.__.._ -

    ,

    2 Systemreichweite

    Die Funk-Datenubertragung ist fOr Reichweiten von mehrerenhundert Metern unter optimalen Bedingungen ausgelegt. AuchWande, selbst Stahlbetonkonstruktionen kennen durchdrungenwerden.Dfe maxfmale Re!chweite wfrd aflerdfngs nur bei Sichtkontafd zumSender und ohne HcchfrequenzstOrungen erreicht.

    Mogllche Ursachen fOr verrnfnderte Relchwefte:- Bebauung Jeder Art oder Vegetetfon beefnflussen dfa Reichwefte.- Der Abstand dea EmpRngers, wie auch der des

    Sendemoduls zu anderen leftenden Ff&hen oder Gegenstinden(hletzu dhft auch der Erdboden und der menschlfche Urper)geM stark In die Strahfungscharakterfstik ein und beeinflußt somitdie Reichwefte.

    - Dfe Antenne des Empfangers sollte gerade und moglfchst vettlkalvon der restlfchen Schaltung abstehen. Sender- und Empfanger-antenne sollten moglfchst parallel zueinander stehen.Eine Verlegung In Schleifenform, oder das Aufwfckefn derAntenne wirkt sfc’\refchweltemlndernd aus.

    - Ein Antennenverlangerungskabef hat Immer elne EfnfOge-dampfung und verringert somit dle empfangene Leistung.

    - Das “Grundrauschen” In nIchtfandlichen Gebieten kann bereitsrelatfv hoch sein, wodurch der Signal-Starabstand verringert wirdund damit die Reichweite. Ebenso Ist es nicht ausgeschlossen,daß Gerate mit ahnlichen Arbeitsfrequenzen In der Nachbarschaftbetrfeben werden und somft den Empfanger scbfnbarunempffndficher machen.

    - Beflndet sfch der Empfang& In der Nahe von schlechtabgeschirmten PC’s (das sind sehr viele) oder ähnlichen,stbratrahlungsproduzferenden Getiten, kennen ebenfalls starkeRefchwefteefnbußen oder sogar das scheinbare Aussetzen desEmpfllngers auftreten.

    - Dfe abgleichbaren und offenen Bauelemente fm Inneren derGeh&= durfen nfcht versteift oder verbogen werden.

    .‘, ;*:

    .y.:.:

    ::. .’. . . . .....:: *

  • 4 Technische Angaben

    Sendefrequenz

    Antenne

    Modulationsart

    ModulaWnssignal

    Datenubertragungsrate

    Spannungsversorgung

    Arbeitstemperaturbereich

    Lagertemperaturbereich

    Äußere Abmessungen

    Anschlußbelegung

    433,920 MHz +/- 150 kHz

    LambdaWDrahtantenne

    lOO%AM

    digital mit 0/6,6V Pegel

    2 4 0 0 bit&

    6,6 V DC +/-10 %

    -1ooc bis +5soc

    -4oocbis+65oc

    5Ommx36mmx14mm(ohne Antenne)

    PIN 1 - GND (0 V)PIN 2 - Modulation (O/S,SV)PIN 3 - ohne FunktionPIN 4 - Versorgung (6,6V)

    UHF-Sendemodul TX-7Art.-Nr.: IO 86 42

    Zum Anschluß andie Haupteinheit (Art.-Nr.: 10 88 20)

    Beschreibung und Bedienung

    Stand: 05/9!5Ändsrungen vorbehalten

  • Achtung:

    Lesen Sie diese Anleitung bitte sorgfältig durch. Bei Schäden,die durch Nichtbeachtung der Anleitung oder unsachgemäßeHandhabung entstehen, erlischt der Garantieanspruch.

    Für Folgeschäden, die aus dem Gebrauch entstehen,Obernehmen wir keine Haftung.

    2 Systemreichweite

    Die Funk-Datenübertragung ist für große Reichweiten von mehrerenhundert Metern unter optimalen Bedingungen ausgelegt. AuchWande, selbst Stahlbetonkonstruktionen können vom Sendemoduldurchdrungen werden.

    1 Seschreibung

    /Das UHF-Sendemodul TX-7 bekommt seine Versorgungsspannungund die Nutzdaten von der Haupteinheit und bildet zusammen mit

    Idem Empfanger die Funkdaten-Übertragungsstrecke.

    Sofern Daten von der Haupteinheit anstehen, werden dieseunverzüglich mit einer nominellen Datengeschwindigkeit von

    * 2400 bis gesendet.

    Das Sendemodul TX-7 arbeitet in einem Frequenzband, dasgegenober anderen Bändern von anderen Funkdiensten nicht sohaufig benutzt wird. Dies gewahrleistet einen moglichststönrngsfreien Betrieb.

    . .’.! Das Gerat besitzt eine allgemeine Zulassung und kann somit im

    :: b Gebiet der BRD anmelde- und gebührenfrei betrieben werden.

    Die maximale Reichweite wird allerdings nur bei Sichtkontakt zumEmpfänger und ohne Hochfrequenzstorungen erreicht.

    Mögliche Ursachen für verminderte Reichweite:

    Bebauung jeder Art oder Vegetation beeinflussen die Reichweite.Der Abstand des Sendemoduls, wie auch der des Empfängers.zu leitenden Flächen oder Gegenstanden (hierzu zahlt auch derErdboden und der menschliche Körper) geht stark in dieStrahlungscharakteristik ein und beeinflußt somit die Reichweite.Die Antennen sollten gerade und möglichst vertikal von derrestlichen Schaltung abstehen. Sender- und Empfängerantennesollten möglichst parallel zueinander stehen.Eine Verlegung in Schleifenform, oder das Aufwickeln derAntenne wirkt sich stark reichweitemindernd aus.Das “Grundrauschen” in nichtländlichen Gebieten kann bereitsrelativ hoch sein, wodurch der Signal-Stör?bstand verringert wirdund damit die Reichweite. Ebenso ist es nicht ausgeschlossen,daß Geräte mit ähnlichen Arbeitsfrequenzen in der Nachbarschaftbetrieben werden und somit den Empfanger scheinbarunempfindlicher machen.Befin’det sich der Empfanger in der Nahe von schlechtabgeschirmten PC’s (das sind sehr viele) oder ähnlichen,störstrahlungsproduzierenden Geraten, können ebenfalls starkeReichweiteeinbußen oder sogar das scheinbare Aussetzen desEmpfangers auftreten.Die abgleichbaren und offenen Bauelemente im Inneren desGehauses dürfen nicht verstellt oder verbogen werden.

    3 Inbetriebnahme

    Bild 1: Ansicht des UHF-Sendemoduls mit Anschlußbelegungdes integtierfen Steckkontakts

    Das UHF-Sendemodul TX-7 wird in gebrauchsfertigem Zustandausgeliefert und ist für den Anschluß an die Haupteinheit (Art.-Nr.:10 88 20) vorbereitet. Von dort erhält das Sendemodul seineVersorgungsspannung und die zu übertragende Information.

    Wahlen Sie für den Standort des Sendemoduls einen möglichsterhabenen Platz, der nicht von leitfahigen Gegenstandenabgeschirmt wird und richten Sie die Antenne so aus, daß siemoglichst von der restlichen Schaltung frei in den Raum absteht undparallel zur Empfängerantenne ausgerichtet ist.

    Verbinden Sie nun die Haupteinheit mit dem Sendemodul, indem Siedie Cpolige Steckbuchse der Haupteinheit polungsrichtig an denSteckanschluß des Sendemoduls anschließen (siehe auch Bild 1).Wenden Sie hierbei keine Gewalt an. Der Verpolungsschutz derSteckkontakte gewahrt keinen unendlichen Widerstand.