Bibliotheken und Linked Open Data

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Gemeinsamer Vortrag mit Kai Eckert. Gehalten am 14.12.2011 an der UB Basel auf Einladung der Konferenz Deutschschweizer Hochschulbibliotheken (KDH).

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  • 1. Bibliotheken und Linked Open Data Kai Eckert Prof. Magnus PfefferUniversittsbibliothek Mannheim Hochschule der Medien, Stuttgarteckert@bib.uni-mannheim.de pfeffer@hdm-stuttgart.de
  • 2. bersicht Vorstellung Open Data Lizenzmodelle Kriterien fr die Nutzung Linked Data N Jetz EU! wen t mit no Technische Grundlagen iger c Tech h nik! Konventionen Linked Open Data Projekte Anwendungen Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 2
  • 3. KurzportraitsBasel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 3
  • 4. Kai Eckert Informatiker Stellv. Leiter IT der UB Mannheim, Fachreferent Interessen (Library) Linked Data, Semantic Web Knowledge Organization Systems Ontology Management Visualisierung groer Datenmengen Aktivitten W3C Library Linked Data XG ExLibris IGELU SIWG Linked Data DCMI Metadata Provenance TG DINI AG KIM Linked Library Data Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 4
  • 5. Magnus Pfeffer Informatiker und Informationswissenschaftler Professor fr Informationsmanagement HdM Stuttgart Interessen Automatische Erschlieung Retrieval in heterogenen Metadatensets Ontology Matching Aktivitten AG des MWK Baden-Wrttemberg Zukunft der Verbundangebote DINI AG KIM Linked Library Data Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 5
  • 6. Open DataBasel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 6
  • 7. Open Data Definition A piece of content or data is open if anyone is free to use, reuse, and redistribute it subject only, at most, to the requirement to attribute and share-alike.. http://opendefinition.org/ http://www.opendefinition.org/bibliographic/Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 7
  • 8. Information wants to be free Open Government Kultureller Wandel im Verhltnis von Brger und Staat Ziele: Transparenz, Teilhabe und Zusammenarbeit Zugang zu Behrden-/Regierungsdaten macht Transparenz erst mglich Beispiel: Offenlegung der Budgets der Ministerien in Grobritannien Open Access fr Daten ffentlichkeit hat die Erstellung der Daten bereits bezahlt Freier Zugang ermglicht kreative Nutzung und Mehrwert http://www.opendefinition.org/bibliographic/ Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 8
  • 9. Welche Lizenz? Das Urheberrecht kann hinderlich sein im digitalen Zeitalter: Alle Rechte vorbehaltenBasel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 9
  • 10. Digitale Werke im Internet Urheber wollen eigentlich eine Nutzung Dazu muss jedem Nutzer das Recht zur Nutzung eingerumt werden: Lizenz Lizenzen Rechtlich saubere Formulierung fr einen normalen Anwender bzw. Werkersteller kaum zu leisten Im Internet: Potentiell weltweit gltig Trotzdem: Werkersteller mchten ihre Rechte wahrnehmen und nicht alles erlauben. Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 10
  • 11. Gibt es einen Mittelweg? all rights reserved no rights reserved Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 11
  • 12. Die Creative Commons Grndung 2001 in den USA von einer Gruppe um Lawrence Lessig Anlass Befrchtung, dass das US Copyright (und andere Urheberrechtsgesetze) die Kreativitt im Internet behindern. Ziele Mehr kreatives Material unter offenen, standardisierten Lizenzen verfgbar machen Die Lizenzen sollen flexibel, leicht verstndlich, leicht zu nutzen und weltweit gltig sein Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 12
  • 13. Die Creative Commons Lizenzen BY: Attribution Mehr Rechte vorbehalten Namensnennung SA: Sharealike Weitergabe unter gleichen Bedingungen ND: No derivatives Keine Vernderungen NC: Non-commercial Kein kommerzieller Einsatz Weniger Rechte vorbehalten Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 13
  • 14. No rights reserved: CC0 und PDDL Eigentlich keine Lizenzen Waiver: Der Urheber erklrt ffentlich, von seinen Urheberrechten keinen Gebrauch zu machen Ziel Werk wird faktisch Public Domain, also Allgemeingut Abhngig vom Rechtsraum In Deutschland kann das Urheberrecht weder aufgegeben noch veruert werden Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 14
  • 15. Open Data Commons Creative Commons Primr ausgelegt auf kreative Werke Fr Daten nicht optimal 1:1 bertragung der Lizenzen auf Daten problematisch Open Data Commons Orientiert sich an Creative Commons Fr Daten besser geeignet: ODC-BY: Attribution ODC-ODbL: Attribution-Share-Alike Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 15
  • 16. Lizenzen fr Open Data? BY: Attribution Mehr Rechte vorbehalten Namensnennung SA: Sharealike Weitergabe unter gleichen Bedingungen ND: No derivatives Keine Vernderungen NC: Non-commercial Kein kommerzieller Einsatz Weniger Rechte vorbehalten Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 16
  • 17. Warum nicht Non-Commercial? Jede Einschrnkung der Rechte an Daten erschwert oder verhindert Interoperabilitt: Non-commercial: Rechtliche Grauzone, Daten knnen nicht mit offenen Daten kombiniert werden. No-derivatives: Daten knnen nicht angereichert, sondern faktisch nur noch angezeigt werden. Beide Einschrnkungen fhren gem der Open Bibliographic Data Definition zu nicht offenen Daten! Basel, 14.12.2011 Bibliotheken und Linked Open Data 17
  • 18. Warum ist CC-BY nicht genug? Namensnennung gut gemeint Praktisch schwer bis umglich umsetzbar Beispiel: Daten aus 17 Quellen in einer gemeinsamen Datenbank Abfrage ber ein Webinterface, Ausgabe von jeweils 10 Treffern Anzeige erfordert Kombination und Anreicherung der Daten Und nun: Anzeige