Klöckner & Co - Zwischenbericht zum 31. März 2012

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  • 1. Zwischenbericht zum 31. Mrz 2012 Klckner & Co SE A Leading Multi Metal Distributor

2. ZWISCHENBERICHT ZUM 31. MRZ 2012 KLCKNER & CO-KONZERN IN ZAHLEN 2 KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT 3 KLCKNER & CO-AKTIE 10 KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FR DEN ZEITRAUM 1. JANUAR 2012 BIS 31. MRZ 2012 12 GESAMTERGEBNISRECHNUNG FR DEN ZEITRAUM 1. JANUAR 2012 BIS 31. MRZ 2012 13 KONZERNBILANZ ZUM 31. MRZ 2012 14 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FR DEN ZEITRAUM 1. JANUAR 2012 BIS 31. MRZ 2012 16 ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS 17 AUSGEWHLTE ERLUTERNDE ANHANGANGABEN ZUM KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS DER KLCKNER & CO SE ZUM 31. MRZ 2012 18 3. KLCKNER&COSE Klckner&Co-Konzern in Zahlen Gewinn- und Verlustrechnung 1. Quartal 2012 1. Quartal 2011 Umsatz Mio. 1.945 1.587 Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) Mio. 45 104 Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) Mio. 18 86 Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. 6 66 Konzernergebnis Mio. 10 44 Ergebnisanteil der Aktionre der Klckner & Co SE Mio. 10 43 Ergebnis je Aktie (unverwssert) 0,10 0,65 Ergebnis je Aktie (verwssert) 0,10 0,60 Kapitalflussrechnung 1. Quartal 2012 1. Quartal 2011 Cashflow aus betrieblicher Ttigkeit Mio. 88 69 Cashflow aus der Investitionsttigkeit Mio. 1 5 Bilanz 31.03.2012 31.12.2011 Net Working Capital*) Mio. 1.656 1.534 Netto-Finanzverbindlichkeiten Mio. 573 471 Eigenkapital Mio. 1.826 1.843 Bilanzsumme Mio. 4.827 4.706 Kennzahlen 1. Quartal 2012 1. Quartal 2011 Absatz Tt 1.857 1.498 31.03.2012 31.12.2011 Beschftigte zum Stichtag 11.206 11.381 *) Net Working Capital = Vorrte zzgl. Warenforderungen abzgl. Warenverbindlichkeiten. 4. 3Klckner & Co SE Konzern-Zwischenlagebericht Q1 2012 Konzern-Zwischenlagebericht Positive Entwicklung in Nordamerika, Europa hingegen schwach, operatives Ergebnis (EBITDA) 45 Mio. , weitere Fortschritte in der Umsetzung des Manahmenpakets zur Steigerung der Profitabilitt, EBITDA-Erwartung fr das zweite Quartal 50 bis 60 Mio. Klckner&Co hat sowohl Absatz als auch Umsatz deutlich gegenber dem Vorjahr gesteigert. Dazu haben mageblich die Akquisitionen von Macsteel Service Centers USA und Frefer in Brasilien beigetragen. Das operative Ergebnis des ersten Quartals 2012 lag dabei zwar deutlich unter dem ersten Quartals des Vorjahres, jedoch um 31 Mio. ber dem des vierten Quartals 2011. Wesentliche Kennzahlen des Konzerns fr die ersten drei Monate im Vergleich zum Vorjahresquartal: Der Absatz wurde akquisitionsbedingt um 24,0% auf 1,9 Mio. t gesteigert Der Umsatz erhhte sich entsprechend um 22,6% auf rund 1,9 Mrd. Der Rohertrag lag mit 344 Mio. um 2,7 % unter dem Vorjahresniveau von 353 Mio. Das EBITDA lag bei 45 Mio. nach 104 Mio. im Vorjahr Das Konzernergebnis lag bei 10 Mio. nach 44 Mio. im Vorjahr Das Ergebnis je Aktie betrug 0,10 nach 0,65 im Vorjahr Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhhten sich im Wesentlichen bedingt durch die saisonal bliche hhere Mittelbindung im Net Working Capital auf 573 Mio. nach 471 Mio. zum Jahresende 2011 Durch die Akquisition sowie die bereits weitgehend abgeschlossene Integration von Macsteel konnten wir einmal mehr von der derzeit robusten Konjunkturentwicklung in den USA profitieren. Im Gegensatz dazu war das Kundenverhalten in Europa aufgrund der makrokonomischen Unsicherheiten weiterhin von Vorsicht geprgt. Dem entsprechend betrug das EBITDA fr das Segment Americas 29 Mio. , whrend im Segment Europa 20 Mio. erzielt wurden. Das EBITDA der Zentrale betrug 4 Mio. . Auf die reduzierten Wachstumserwartungen in Europa hat Klckner&Co bereits im September mit der Initiierung eines Manahmenpakets zur Steigerung der Profitabilitt reagiert. Im Zentrum steht neben der Senkung von Verwaltungs- und Vertriebs-Gemeinkosten auch die Aufgabe nicht ausreichend profitabler Geschftsaktivitten. Die Anzahl der Beschftigten wird in Europa um 700 bzw. bezogen auf den Konzern insgesamt um 6 % reduziert. Durch das Programm streben wir eine Steigerung der EBITDA-Marge um rund einen Prozentpunkt bzw. eine Erhhung des operativen Ergebnisses um rund 70 Mio. auf vergleichbarer Jahresbasis an. Der Ergebnisbeitrag soll jeweils hlftig mit den Restrukturierungsmanahmen in Europa sowie den Synergieeffekten durch die Integration der Macsteel erzielt werden. Auch wenn die Manahmen ihre volle Wirkung erst im Jahr 2013 entfalten werden, ist die Umsetzung weit vorangeschritten. Von den betroffenen 700 Stellen in Europa wurden rund 400 bis zum Ende des ersten Quartals abgebaut: Die vollstndige Umsetzung wird bis zur Jahresmitte erfolgen. Neben Personalmanahmen in allen europischen Landesgesellschaften und der Holding sind im ersten Quartal auch erste Schritte zur Schlieung von unrentablen Standorten und Geschftsaktivitten vollzogen worden. Besonders davon betroffen sind die Tochtergesellschaften in Spanien und Osteuropa, aber auch bspw. das Grokunden-Trgergeschft in Deutschland und den Niederlanden. Damit wurde wie geplant der Anteil an geringmargigem Commodity-Geschft reduziert. Im Gegensatz dazu haben wir das Geschft mit hherer Wertschpfung bspw. durch den Ausbau des Produktportfolios um Spezialrhren in Deutschland ausgebaut. Neben der Umsetzung der Restrukturierungsmanahmen in Europa lag ein zustzlicher Schwerpunkt auf der weiteren Integration von Macsteel. Dazu wurde im ersten Quartal der Markenauftritt vereinheitlicht sowie Managementstrukturen, die Verwaltung und der Einkauf zusammengefhrt und die Grundlage fr die IT-Integration im zweiten Quartal geschaffen. Durch die vollstndige Integration fhren erhebliche Synergie- und Crosssellingeffekte neben der ohnehin gestiegenen Bedeutung des US-Geschfts zu dem berproportionalen Ergebnisbeitrag des Segments Americas. 5. 4Klckner & Co SE Konzern-Zwischenlagebericht Q1 2012 Fr das zweite Quartal erwarten wir auf dieser Basis ein EBITDA von 50 bis 60 Mio. , vorausgesetzt, die Aussichten fr die wirtschaftliche Entwicklung in Europa trben sich nicht weiter ein und die Preise fr Stahlprodukte geben nicht massiv nach. Die angestrebte Verbesserung des EBITDA fr das Gesamtjahr ist nur erreichbar, wenn sich das wirtschaftliche Umfeld in Europa im zweiten Halbjahr verbessert. Sollte dies nicht der Fall sein, gehen wir aus heutiger Sicht davon aus, dass sich das operative Ergebnis in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen wird. Beim Absatz und Umsatz erwarten wir hingegen aufgrund der im letzten Jahr durchgefhrten Akquisitionen eine Steigerung gegenber dem Vorjahr. Wirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft ist weiterhin von starken globalen Unsicherheiten geprgt. Divergierende Konjunkturindikatoren mit hoher Monatsschwankung erschweren neben weiteren mglichen Herabstufungen der Kreditwrdigkeit einiger europischer Lnder die Prognose der zuknftigen konjunkturellen Entwicklung insbesondere fr das zweite Halbjahr. Entsprechend ist das Fundament, auf dem die Prognosen der Wirtschafts- und Branchenverbnde beruhen, instabil. Kern-Risikofaktoren sind aktuell die Probleme durch die andauernde Euro-Staatsschuldenkrise und die weltpolitischen Unsicherheiten, die u. a. den lpreis weiter nach oben treiben knnten. Aber auch die hohen Staatsdefizite in den USA und Japan sind Unsicherheitsfaktoren fr die Finanz- und Devisenmrkte. Die globalen Wachstumsaussichten sind zwar positiver als noch vor wenigen Monaten, dennoch warnt der Internationale Whrungsfonds (IWF) davor, dass sich die Krise aus den genannten Grnden wieder verschrfen knnte. Vor diesem Hintergrund erwartet der IWF fr das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2012 ein Wachstum von 3,5 % nach 3,9 % im Jahr 2011. In der Prognose ist weiterhin eine deutliche regionale Zweiteilung der wirtschaftlichen Entwicklung zu erkennen. Die Schwellenlnder werden nach IWF-Schtzungen ein BIP-Wachstum von 5,7 % im Jahr 2012 erreichen, whrend die etablierten Industrienationen der Schtzung zufolge nur noch mit 1,4 % wachsen. Der in den USA seit dem zweiten Halbjahr 2011 positive konjunkturelle Trend setzte sich im ersten Quartal lediglich etwas vermindert fort. Nach 3,0 % Wachstum im vierten Quartal 2011 wuchs die US-Wirtschaft im ersten Quartal 2012 um 2,2 %. Gesttzt wurde das Wachstum vor allem durch den privaten Verbrauch. Fr das Gesamtjahr wird fr die USA mit 2,1 % ein robustes Wachstum erwartet. Die Eurozone gab hingegen aggregierten Schtzungen zufolge im ersten Quartal mit 0,3 % leicht nach. Fr das Gesamtjahr geht der IWF mit 0,3 % Wachstum von einer leichten Rezession aus. Die drohende weitere Herabstufung der Kreditwrdigkeit europischer Staaten sowie fehlendes Vertrauen in die bisher vorgesehenen Stabilisierungsmanahmen knnten jedoch auch wieder Anpassungen der Prognosen nach unten auslsen. Fr China und Brasilien erwartet der IWF eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von 8,2 % bzw. 3,0 % in 2012. Auch die Branchenerwartungen zeigen ein deutliches Geflle zwischen den USA und den Schwellenlndern sowie Europa. Whrend fr die USA moderate Zuwchse fr die fr Klckner&Co wesentlichen Branchen prognostiziert werden, bleibt Europa mit zum Teil negativen Wachstumserwartungen deutlich zurck. Dem entsprechend zeigte der Maschinen- und Anlagenbau ein uneinheitliches Bild im ersten Quartal. Whrend die USA, Japan und vor allem China solide Zuwchse verzeichnen konnten, verlangsamte sich die Wachstumsdynamik in den europischen Lndern deutlich. So blieb der europische Maschinen- und Anlagenbau mit einem Plus von 1,5 % im ersten Quartal erheblich unter dem Wachstum des vergangenen Jahres zurck. Die EU-Peripheriestaaten sind mit einem erwarteten realen Rckgang von bis zu 5 % fr das Gesamtjahr besonders von dem negativen Trend betroffen. Sogar fr den sonst so wachstumsstabilen deutschen Markt erwartet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) aktuell eine Stagnation. Insgesamt rechnet der VDMA daher fr 2012 mit einer Schrumpfung des europischen Maschinen- und Anlagenbaus um rund 2 %. Fr die USA prognostiziert er hingegen mit 6 % ein abermalige