Solution Circle

  • View
    2.391

  • Download
    0

Embed Size (px)

DESCRIPTION

 

Transcript

  • 1. solutioncircle Zusammengestellt von Werner Drizhal Quelle: Wege zur Erfolgreichen Teamentwicklung Daniel Meier
  • 2. Die einzelnen Schritte 1. Rahmen klren 2. Erwartungen und Ziele 3. Brennpunkte 4. Sternstunden 5. Futur Perfekt 6. Scalling Dance 7. Manahmen 8. Persnlicher Auftrag
  • 3. Der Coach beim Solutioncircle Eine Person, die als ModeratorIn einen Workshop begleitet, nennt man Coach. Hauptaufgabe Einhalten der Bedingungen Effektives Arbeiten in Richtung der vereinbarten Ziele Fr den Prozess zustndig Rolle Der Coach hat die Kompetenz, durch den Workshop zu fhren, whrend die Mitglieder des Teams fr die Entwicklung der Lsung/en zustndig sind. Lsungen Werkzeuge Lsungsentwickelnde Fragen, die zu neuem Wissen fhren. Mageschneiderte oder passgenaue Lsungen
  • 4. Fragetypen beim Erstgesprch Lsungsentwickelnde Fragen Einfache Fragen zum AuftraggeberInnensystem Ressourcen - Fragen Zirkulre Fragen Fragen zur Allparteilichkeit Sternstunden
  • 5. Wichtige Leistungen eines Coachs Viele zielbringende Fragen stellen Beobachten was whrend der Arbeit zwischen den Teammitgliedern passiert. Neue Sichtweisen ermglichen Mit dem Team zusammen Ziele konkret definieren Manahmen und Interventionen auswhlen, die geeignet sind, damit das Team seine Ziele auf dem best mglichen Weg erreicht. Prfen, ob sich das Team auf dem Weg zur mage-schneiderten Lsung befindet. Zum Denken in neuen Mustern anregen Coach
  • 6. Ein Coach wird niemals Die Fhrung bernehmen, sondern der Leitung und jedem Mitglied hilfreich zur Seite stehen. Der Gruppe Fehler zum Vorwurf machen, sondern ihr helfen, Strken zu entdecken. Entscheidungen fr das Team treffen, sondern ihm dem Weg dazu ebnen. Sich inhaltlich in die Arbeit einmischen. Das Team von sich abhngig machen. Sondern dafr sorgen, dass es von uerer Hilfe unabhngig wird.
  • 7. Die vier Grundprinzipien 1 Lsungen fokussieren Es wird ber Lsungen gesprochen anstatt ber Probleme. 2 Auf Erfolge bauen Wenn etwas gut funktioniert, mehr davon tun.. 3 Ressourcen beleuchten Erfragen Sie die Kom-petenzen und Fhigkeiten 4 Neue Sichtweisen gewinnen Verndern Sie den Fokus der Aufmerksamkeit.
  • 8. Rahmen klren Rahmen klren, Vertrauen zum Teamcoach aufbauen, Vorbereitung der Workshoparbeit 1. Vorgeschichte klren Auftrge und Vorgesprche offen legen. Mitgliedergewinnung ansprechen. 2. Von aussen erkennbare Ressourcen nennen z.B. Erfolge als BR-Team 3. Blick auf die Lsung eingehen auf die Arbeitsmethodik es geht weniger darum die Probleme zu ana-lysieren es geht darum Lsungen zu entwickeln. 4. Rollen klren Coach sorgt fr Struktur und Rahmen TN-Innen bieten Inhalt und entwickeln Lsungen 5. Spielregeln fr die zuknftige Zusammenarbeit festhalten. 6. Hilfreiche Fragen Kommunikationsregeln fr den Workshop Nach der Zielorientiertheit Weitere Spielregeln fr den Workshop
  • 9. Erwartungen und Ziele Definieren der Erfolgskriterien fr diese Sitzung. Welche Ziele mssen erreicht und welche Erwartungen erfllt sein, damit sich die Mitarbeit gelohnt hat. Kleinere Teams: Erwartungen und Ziele gemeinsam auf einem Flip oder auf einer Pinwand (Krtchenmethode) sammeln. Grere Teams: Erwartungen und Ziele in Kleingruppen wie oben sammeln. Ergebnisse im Plenum zusammenfgen. (Verstndnisfragen). Ziele positiv und final formulieren ! Hilfreiche Fragen Was muss im WS passieren, dass sich die Teilnahme gelohnt hat? Woran merken wir, dass wir unsere Ziele erreicht haben? Woran merken unsere KollegInnen, dass wir unsere Ziele erreicht haben? Achtung Ziele zu hoch angesetzt! Auf Realisierbarkeit berprfen, eventuell priorisieren!
  • 10. Eigenschaften klar definierter Ziele Das Ziel sollte in Inhalt, Ausmass und Zeitbezug klar definiert sein. Die Umsetzung des Ziels sollte unter dem vollstndigen Einfluss des Teams bleiben. Das Ziel sollte eher klein als gro sein. Es sollte den Beginn von etwas erfassen Hin zum Ziel und nicht weg vom Problem Die Zielbeschreibung sollte das Verhalten der Teammitglieder und das Reaktionsverhalten Anderer enthalten. Es braucht ein Stck Sehnsucht und Herz , um attraktive Ziele zu entwickeln. Das Ziel sollte mglichst konkret und verhaltensbezogen beschrieben werden. Das Ziel sollte eventuelle Rahmenbedingungen mit bercksichtigen. Quelle: Steve de Shazer
  • 11. Brennpunkte In diesem Schritt werden die Themen fixiert, in denen eine Verbesserung eintreten soll. 1 Stichwrter von unguten, strenden Erlebnissen auf Krtchen und Pinwand. 2 Verstndnisfragen gegen-seitiger Austausch der unter-schiedlichen Wahrnehmungen. 3 Gruppieren und ein Oberthema festlegen. 4 Erarbeitung einer Prioritten-liste bilden von Interessen-gruppen, die an den Ober-themen arbeiten. 5 6 Formulierung einer konkreten Aufgabenstellung fr die Bearbeitung der Oberthemen. Prsentation der Ergebnisse im Plenum.
  • 12. Sternstunden Die TN-Innen machen sich auf die Suche nach Situationen, in denen das Problem oder der Konflikt weniger oder gar nicht aufgetreten ist. Sie finden heraus, mit welchen Fhigkeiten sie dies geschafft haben. Vorgehen: In kleineren Gruppen im Plenum sammeln in greren Gruppen in Bienen-krben. Sternstunden gebhrend wrdigen und die Ressourcen strken. H: Heraushren der Sternstunden. O: Offener machen und ausweiten. Den Unterschied zwischen Sternstunden und Problemzeiten heraus-arbeiten. Wie ist die Ausnahme entstanden und wer hatte welche Rolle. E: Ermchtigen und verstrken. Wrdigung und sorg-fltige Erkundung und Komplimente machen. R: Retour gehen. Von Vorne beginnen und zu fragen: Und was noch? H O E R
  • 13. Futur Perfekt Im Futur Perfekt entwirft das Team eine mglichst przise Vorstellung einer Zukunft, in der die Probleme gelst sind. Dieser Schritt fokussiert die Aufmerksamkeit auf die Lsungsebene.
    • Merkwrdige Fragen zur Einleitung:
    • Wenn wir in diesem Workshop sehr erfolgreich wren und sich das Team genau nach unseren Wnschen entwickeln wrde wo wrde das Team in zwei Jahren stehen?
    • Was wird dann genau anders sein?
    • Was werden Sie anders machen?
    • Was werden dann die Mitglieder (AN-Innen) ber das Team sagen?
    • Woran wrde ich als Coach dies in zwei Jahren merken?
    Ist diese Zukunftsvorstellung sehr attraktiv fr die Gruppe, die sie erarbeitet hat? Ist die Energie vorhanden, in diese Richtung zu arbeiten.
  • 14. Scaling Dance Die einzelnen Mitglieder des Teams schtzen die heutige Situation ein. Es geht darum herauszufinden, was in der Vergangenheit bereits gut funktioniert hat. Prinzipien fr den erfolgreichen Tanz auf den Skalen: 1. Arbeit mit Skalen einleiten 2. Auf Einschtzungen vertrauen 3. Keine Durchschnitte errechnen 4. ber Ressourcen sprechen 5. Unterschiede nutzen Hilfreiche Fragen: Stellen Sie sich eine Skala von 0 bis 10 vor. Wo stehen Sie heute bezglich des Themas X, wobei 10 den wirklichen Ideal-zustand und 0 das genaue Gegenteil davon darstellt? Wie haben Sie es geschafft, bereits auf diesen Punkt zu kommen? Was macht den Unterschied zwischen 0 und diesem Punkt aus? Wenn Sie an Ihre beste Sternstunde aus Schritt 5 denken, wo lag sie auf dieser Skala? Was macht den Unterschied aus? X
  • 15. Manahmen In diesem Schritt werden konkrete Manahmen formuliert, die das Team in nchster Zukunft am besten schon morgen umsetzen kann. Einen kleinen Schritt vorwrts gehen. Es gilt festzuhalten, was getan werden muss, um einen kleinen Schritt Richtung 10 zu vollfhren Den Umsetzungsprozess in Gang halten Abmachungen fr den Arbeitsalltag festhalten Positive Verstrkungen frdern (Ver-nderungen von Teammitgliedern) Hilfreiche Fragen: Was brauchen Sie, um einen Schritt Richtung 10 zu kommen? Woran wrden Sie merken, dass sich die Situation ein klein wenig verndert verbessert hat? Wenn diese Skala sprechen knnte, was wrde Sie ihnen als nchsten Schritt empfehlen? Was wrden die Mitglieder (AN-Innen) sagen, wenn Sie diese Manahmen umsetzen wrden? Woran wr