Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" September 2016

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    LEBEN UND ARBEITEN IM

    AUSLANDINTERVIEW

    EXPATRIATES

    GESUNDHEIT

    SICHERHEIT AUF REISEN ISTEINE ILLUSION

    ber das Leben als digitaleNomadin.

    WICHTIGE IMPFUNGEN FRFERNREISEN

    Fr welche Regionen eine Impfungempfehlenswert ist.

    INTERNATIONS-STUDIE: DIEMEISTEN EXPATS LEBEN IN DENUSA

    Wohin es die meisten Expats zumLeben und Arbeiten zieht.

    Rawpixel.com - Fotolia.com

    SEPTEMBER 2016

    ARZT IN DEUTSCHLANDBROSCHRE

    PATIENTEN

  • 2

    INTERVIEW

    RECHTLICHES

    EXPATRIATES

    AIRLINES

    VERMISCHTES

    WELTWEIT

    10 InterNations-Studie: Die meistenExpats leben in den USA

    12 Suche nach Fachkrften im Ausland ist langwierig

    15 Gehssige Mitarbeiter kosten Firmen 14.000 Dollar

    15 Hawaii beliebteste Insel der Deutschen

    16 Warum viele Deutsche ihre Urlaubsliege per Handtuch reservieren

    17 10 Tipps fr sicheres Reisen mitSmartphone, Tablet und PC

    18 Expat-Roman: Von einer Familie,die nach Texas auswandert

    19 US-Brger so dick und schwer wie noch nie

    20 Wichtige Impfungen fr Fernreisen20 Zahnbehandlungen im Ausland

    genau berprfen21 Beim Arzt in Deutschland:

    Broschre untersttzt auslndischePatienten

    22 Die meisten Freelancer arbeiten in Madrid

    23 Deutsche Autofahrer fhlen sichauf auslndischen Straen sicher

    23 In Dnemark sind Lebenshaltungs-kosten am hchsten

    24 Wie die olympischen Pferde nachBrasilien gekommen sind

    25 Deutschland auf Platz 3 der kinderfreundlichsten Lnder

    26 Vietnam: Visumbefreiung um ein Jahr verlngert

    25 Impressum

    GESUNDHEIT

    13 Airberlin13 Icelandair14 Eurowings14 SWISS

    4 Sicherheit auf Reisen ist eine Illusion

    INTERN3 BDAE-Business-Breakfast zum

    Thema Vergtungsbestandteile bei Auslandsentsendungen

    3 BDAE sucht neue Mitarbeiter

    EDITORIAL

    7 Schadensersatz bei Flugversp-tung: Direkte Distanz entscheidend

    8 rger am Flughafen: Was Passa-giere tun knnen

    9 Haussitter: Mit gutem Gefhl verreisen

    Liebe Leserin,lieber Leser,haben Sie schon mal etwas von den so genannten digitalen Nomaden gehrt?Dabei handelt es sich um berwiegend junge Menschen, die um die ganze Weltreisen und nebenbei mit Internet-Jobs ihr Einkommen bestreiten. Wir haben einesolche digitale Nomadin interviewt und dabei viel Spannendes in Erfahrung ge-bracht. Das Ergebnis finden Sie auf der Seite 4.

    Eine weitere moderne Berufsgruppe sind die Freelancer. Laut Statistik leben beson-ders viele von ihnen in Madrid. In welchen weiteren europischen Stdten ebenfallsviele Freiberufler anzufinden sind, lesen Sie auf der Seite 22. Und wo wir schon bei

    Arbeitnehmern im Ausland sind: Die meisten Expa-triates leben brigens in den USA. Eine entspre-chende aufschlussreiche Erhebung zur Verteilungvon Expats weltweit finden Sie auf der Seite 10.

    Wie gewohnt finden Sie in unserem Newsletterauch wieder spannende Gerichtsurteile - diesesMal unter anderem zu Schadensersatz bei Flugver-sptung- und hilfreiche Tipps zum Thema Ge-sundheit auf Reisen. Ebenfalls interessant ist unser

    Beitrag ber den Transport der Turnierpferde zu Olympia nach Rio de Janeiro (Seite 24)und die Studie zu den kinderfreundlichsten Staaten der Welt (Seite 25).

    Ich wnsche Ihnen viel Spa bei der Lektre und denken Sie immer daran: DerBDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland!

    Herzlichst, Ihre Silvia Opitz

    ZAHL DES

    boten die Airlines im Jahr2015 im Schnitt pro Flugins Ausland an.(Quelle: Destatis)

    150MONATS

    SITZPLTZE

  • 3

    INTERN

    Bei der Auslandsentsendung von Mitarbeitern spielt dieGehaltsfindung eine groe Rolle. Dabei sind unter-schiedliche Anstze mglich, wie etwa die Zahlung von Aus-landszuschlgen zum deutschen Bruttogehalt oder dieVereinbarung von Nettolhnen. Unabhngig von der ge-whlten Methode zur Gehaltsfindung ist es wichtig zu wis-sen, wie die in den Entsendevertrgen verankertenZuwendungen (beispielsweise Firmenwagen, Boni) hinsicht-lich des Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrechts zu behan-deln sind.

    Nach wie vor ist es in vielen Unternehmen gngige Praxis,die Zuwendungen bei Auslandsentsendungen nicht durchdie Lohnbuchhaltung erfassen zu lassen. Dies hat zur Folge,dass keine Lohnabgaben darauf gezahlt werden. In letzterZeit konzentrieren sich Betriebsprfer jedoch vermehrt aufZuwendungen, die bei Auslandsentsendungen gewhrt wer-den. Somit kann es zu erheblichen Lohnsteuer- und Beitrags-nachzahlungen kommen.

    Folgende Fragen stellen sich regelmig bei der Gewhrungvon Zuwendungen:

    Sind die whrend des Auslandeinsatzes zustzlich gewhr-ten Zuwendungen Lohnbestandteile?

    Knnen diese Zuwendungen lohnsteuerfrei ausgezahltwerden?

    Sind die Zuwendungen in der Sozialversicherung in dieBeitragspflicht einzubeziehen?

    Welche Rolle spielt dabei die Ansssigkeit der Mitarbeiterim Ausland?

    Welche Bedeutung haben Doppelbesteuerungsabkommenund Sozialversicherungsabkommen?

    Nach einem ersten erfolgreichen BDAE Business Breakfastmchten wir Ihnen nun bei einer zweiten Veranstaltung vor-stellen, wie die Zuwendungen im Lohnsteuer- und Sozialver-sicherungsrecht behandelt werden sollten. Dies soll erneut inlockerer Atmosphre, bei einem leckeren Frhstck und beieinem anschlieenden persnlichen Austausch geschehen.

    Weitere Infos erhalten Interessierte hier; die Anmeldung er-folgt bei Herrn Claus-Helge Gro (chgross@bdae.com).

    BDAE-BUSINESS-BREAKFAST ZUM THEMA VERGTUNGSBESTANDTEILE BEI AUSLANDSENTSENDUNGEN

    Seit mehr als 20 Jahrensind wir einer der fh-renden Experten rund umdas Thema Leben und Ar-beiten im Ausland und ver-fgen ber eine einzigartigeExpertise bei der Beratungzur sozialen Absicherung imAusland. Unsere Kundenwissen das zu schtzen unddank ihnen sind wir Jahr frJahr gewachsen. DieserTrend ist weiter ungebro-chen, so dass wir regelm-ig neue Mitarbeitersuchen, die unser Team ver-strken sollen.

    Wenn Sie ein Teil der BDAEGruppe werden mchten,bewerben Sie sich bei uns.Wir freuen uns darauf, Siekennenzulernen.

    Derzeit sind folgende Stellenoffen:

    Kauffrau-/mann im Ge-sundheitswesen/Arzthel-fer/-in im Abrechnungs- service

    Kauffrau-/mann fr An-tragsbearbeitung in Voll-oder Teilzeit (30 Stunden)

    Hotelkauffrau/-mannoder Reiseverkehrskauf-frau/-mann fr Unterneh-mensberatung

    Die Stellenbeschreibungenund weitegehende Informa-tionen zu den gesuchtenPositionen finden Sie aufder BDAE-Webseite hier. BeiFragen zum Bewerbungs-prozess kontaktieren Siebitte Frau Corinna Franck(cfranck@bdae.com).

    BDAE SUCHT NEUE MITARBEITER

    mailto:cfrank@bdae.comhttps://www.bdae.com/bdae-gruppe/karrierehttps://www.bdae.com/bdae-gruppe/karrieremailto:chgross@bdae.comhttps://www.bdae.com/events/339-bdae-business-breakfast-zum-thema-verguetungsbestandteile-%20bei-auslandsentsendungen

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    BDAE: Sie leben und arbeiten seit gutvier Jahren als so genannte digitale No-madin. Wie beschreiben Sie diesen Le-bensstil und wie verdienen Sie IhrenLebensunterhalt?

    Potor: Ein digitaler Nomade ist je-mand, der ortsunabhngig arbeitetund sein Geld hauptschlich bers In-ternet verdient. Ganz platt formuliert:Ich sitze am Laptop und arbeite kanndies aber von jedem Ort der Welt austun, solange es dort WLAN gibt. MeinBro ist also manchmal ein Hotel, mal ein Caf oder auchdie Strandbar. Ich arbeite hauptschlich als freie Journalistinund schreibe sowohl fr Online- als auch Offline-Medien,produziere Radiobeitrge fr Sender in Deutschland und seitKurzem betreibe ich gemeinsam mit Tobias Gillen vom Ma-gazin Basic Thinking (http://basicthinking.de/) ein Onlinema-gazin von und fr digitale Nomaden, Mein Leben Digital(http://meinleben.digital/).

    Darber hinaus arbeite ich auch im Onlinemarketing fr ei-nige Kunden beispielsweise einem Online-Handel, Software-,aber auch Special-Interest-Unternehmen. Zudem bin ich alsbersetzerin fr die Sprachen Deutsch, Englisch und Spa-nisch ttig.

    BDAE: Sie haben in Tbingen studiert und dann ein klassi-sches Redaktionsvolontariat bei einem Radiosender gemacht.Wie kam es dazu, dass Sie sich fr ein Leben als digitale No-madin entschieden haben?

    Potor: Ich habe michnie bewusst fr diesesLeben entschieden, eshat sich eher sehr zu-fllig ergeben undlange Zeit kannte ichdiesen Begriff auchnicht, so dass mir garnicht klar war, dass ichberhaupt eine digitaleNomadin war.

    Einige Jahre habe ich in Chile verbracht und als Angestelltein einem ganz normalen Job gearbeitet. Nach meinem Vo-lontariat wollte ich gerne nach Sdamerika, um mein Spa-nisch zu verbessern und der Freund einer Mitbewohnerinwar Halb-Chilene und gerade auf seinem Weg nach Chile.Das klang exotisch und so habe ich mir sehr kurzentschlos-sen ein Flugticket gekauft, ohne sehr viel ber das Land zuwissen. Dort angekommen, habe ich anfangs in einerSprachschule gearbeitet und war dort im Sales & Marketingsowie in der Gastfamilien-Koordination ttig.

    Als ich dann nach Mglichkeiten ge-sucht habe, mein Gehalt aufzubessern,bin ich wirklich sehr zufllig ber einigeOnlinejobs als Texterin fr deutscheWebseiten gestoen und so hat dasGanze angefangen. Mein Freund undich sind dann gemeinsam auf Sdame-rika-Reise gegangen, und ich habe ge-merkt: Mensch, du kannst ja deineOnlinejobs weiter machen, whrend dureist! So ist dann langsam aus denwenigen Texterjobs ein Gesamt-Online-Paket geworden, mit dem ich mittler-

    weile meinen ganzen Lebensunterhalt bestreite.

    BDAE:Was schtzen Sie am allermeisten an Ihrem Lebenund was nervt Sie manchmal?

    Potor: Am meisten schtze ich meine Freiheit. Ich kann mirnicht nur meine Arbeit so einteilen wie ich mchte, ich kannals Freiberuflerin auch entscheiden, gewisse Jobs nicht anzu-nehmen. Als Angestellte kann man dagegen nicht so einfachsagen: Diese Aufgabe nervt mich, das mchte ich jetztnicht machen. Andersherum kann ich mich so auch m