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Brennen und Löschen - kfv- · PDF fileAusbildung in den Feuerwehr-Jugendgruppen ... Brennen und Löschen Die Testfragen zum Wissenstest und die Lösungsbögen stehen ab Mitte des

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  • Fr den JugendwartFr die Ausbildung in

    den Feuerwehr-JugendgruppenFr den Jugendwart

    Fr die Ausbildung in den Feuerwehr-Jugen

    dgruppen

    Beihefter in brandwacht 1/2016

    Brennen und Lschen

    Die Testfragen zum Wissenstest und die Lsungsbgen stehen ab Mitte des Jahres zur Verfgung und werden ber die Fachberater fr Brand- und Katastrophenschutz der Regierungen verteilt.

    Neben dem Sonderdruck, der wie immer der Fachzeitschrift brandwacht beigeheftet wird, besteht die Mglichkeit, die komplette Fassung des Vorbereitungsbeitrages von der Homepage der Staatlichen Feuerwehrschule Wrzburg

    www.sfs-w.de/lehr-und-lernmittel/wissenstest.html

    herunterzuladen.

    Ebenfalls sind Hintergrundinformationen zum Wissenstest, insbesondere fr Jugendwarte, die zum ersten Mal Feu-erwehranwrter auf den Wissenstest vorbereiten, unter folgender Internet-Adresse zu inden:

    www.sfs-w.de/lehrmittel/_pdf/wissenstest/wissenstest_hintergrundwissen.pdf

    Weitere Hinweise zur Durchfhrung der Wissenstestak-tion sind in einem Auklrungsartikel zum Wissenstest beschrieben, der an alle Besitzer der Jugendwartmappe in Druckform zusammen mit dem Wissenstestbeitrag 2007 verteilt wurde. Diese Hinweise sind auch auf der Homepage der Staatlichen Feuerwehrschule Wrzburg zugnglich.

    Der Zeitraum von sechs Jahren stellt sicher, dass sich im Regelfall fr einen Feuerwehranwrter whrend seiner Zeit in der Jugendfeuerwehr ein Themengebiet nicht wie-derholt.

    Thema .......................................................................Jahr

    Fahrzeugkunde ............................................................... 2012

    Verhalten bei Notfllen ............................................... 2013

    Schluche und Armaturen ......................................... 2014

    Organisation der Feuerwehr, Jugendschutz ................................................................... 2015

    Brennen und Lschen .................................................. 2016

    Persnliche Schutzausrstung, Dienstkleidung, UVV-Jugend ..................................... 2017

    Vorbemerkungen zum WissenstestDas Thema fr den Wissenstest 2016 lautet

    Brennen und Lschen.

    Da grorumige Lschversuche und -bungen nicht an allen Standorten mglich sind, sind im Beitrag nur Lsch-versuche unter Laborbedingungen beschrieben.

    Praktische Elemente (Lschversuche) sind deshalb grundstzlich nur im Rahmen des Unterrichtes vorge-sehen. Lschvorfhrungen grerer Art knnen je nach Mglichkeit ergnzend an einzelnen Standorten unter Bercksichtigung eines ausreichenden Umweltschutzes und von Sicherheitsvorkehrungen durchgefhrt werden.

    Sollte im Landkreis ein Schaumbungstrainer der Versi-cherungskammer Bayern vorhanden sein, so kann dieser im Rahmen der praktischen Vorfhrung, durch entspre-chend geschulte Multiplikatoren, eingesetzt werden.

    Die Vermittlung der Lerninhalte erfolgt allein durch praktische Vorfhrungen, ggf. ergnzt durch kurze Tafelanschriften bzw. das Ausfllen von Arbeitsblttern. Eine Folienprsentation ist deshalb in diesem Jahr nicht notwendig.

    Der Wissenstest ersetzt nicht Teile der Feuerwehr-Grund-ausbildung, sondern ist als eine Vorbereitung bzw. Ergn-zung anzusehen.

    Der Jugendwart und die Schiedsrichter vor Ort sollten Wert darauf legen, dass der Wissenstest fr die Jugendlichen eine Besttigung fr erste Lernerfolge in der Freiwilligen Feuerwehr darstellt. Er sollte zur Fortsetzung der Ausbil-dung motivieren. Es ist wenig hilfreich, einen Jugendlichen, der erst kurze Zeit in der Freiwilligen Feuerwehr ist, mit strengen Regeln und Fehlerkatalogen im Sinne einer Leis-tungsprfung oder eines Wettbewerbs zu konfrontieren.

    Der Wissenstest selbst wird wie blich im Sptherbst durchgefhrt. Je nach abzulegender Wissensteststufe (bronze, silber, gold, Urkunde) wird der Schwierigkeitsgrad durch zustzliche Testfragen bzw. zustzliche Aufgaben gesteigert.

  • Beihefter in brandwacht 1/2016

    Der Wissenstest selbst ist wie in den letzten Jahren in seinem Schwierigkeitsgrad nach den zu erreichenden Wissensteststufen gestaffelt. Je nach zu erreichender Stufe sind die Mindestanforderungen festgelegt. Ein praktischer Teil ist diesmal nicht vorgesehen.

    Gliederung1. Einleitung2. Voraussetzungen fr das Brennen3. Verbrennung4. Ergebnis der Verbrennung5. Lschvorgang6. Kleinlschgerte

    LernzieleDie Jugendlichen sollen im Rahmen der Vorbereitung auf den Wissenstest die wesentlichen Voraussetzungen fr die Entstehung von Brnden und die mglichen Lsch-verfahren wissen und die blichen Kleinlschgerte der Feuerwehr kennenlernen.

    Lerninhalte Voraussetzungen fr das Brennen

    Brennbarer Stoff

    Luft (Sauerstoff)

    Wrme

    Verbrennung

    Ergebnis der Verbrennung

    Lschmittel

    Lschverfahren

    Feuerlscher

    Kbelspritze

    Lschdecke

    Feuerpatsche

    Ausbilderunterlagen/LiteraturnachweisErgnzend und als Hintergrundwissen knnen Ausbilder-unterlagen verwendet werden:

    Ausbilderleitfaden fr die Feuerwehren Bayerns Truppmann, Teil 1: Feuerwehr-Grundausbildung, Staatliche Feuerwehrschule Wrzburg

    Thema 3 Brennen und Lschen, Thema 6.1 Lschgerte Theorie und Thema 6.2 Lschgerte Praxis,

    Merkblatt 5.01 Brennen und Lschen, Staatliche Feuerwehrschule Wrzburg

    Merkblatt 5.02 Lschmittel-Lschverfahren, Staatliche Feuerwehrschule Wrzburg

    Merkblatt 5.03 Feuerlschtechnik, Staatliche Feu-erwehrschule Wrzburg

    Merkblatt 5.06 Waldbrnde Staatliche Feuerwehrschule Wrzburg

    Merkblatt 8.12 Tragbare Feuerlscher, Staatliche Feuerwehrschule Wrzburg

    Klingsohr Verbrennen und Lschen, Rotes Heft 1, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart

    Vorbereitungen Versuchsgerte und Versuchsmittel bereitstellen

    Nicht brennbare UnterlageKerzeHolzstbchen (fein und grob)PapierstreifenHolzkohleBenzinDiesel / PetroleumPetrischalenBecherglasGasfeuerzeugggf. Schaumbungstrainer

    Tragbarer Feuerlscher fr die Brandklassen ABC Ggf. zur Untersttzung den Brandschutzerziehungs-

    koffer (mind. einmal in Landkreis / kreisfreier Stadt vorhanden) bereitstellen

    Ggf. Folien in eigener Zustndigkeit erstellen Experimente vor dem Unterricht ausprobieren Kleinlschgerte bereitstellen:

    Feuerlscher, Kbelspritze, Lschdecke, Feuerpatsche (falls vorhanden)

    Ggf. Lschfahrzeug und Bedienungsmannschaft zur Durchfhrung der praktischen Lschvorfhrungen bereitstellen

    Sicherheitsmanahmen Versuchsgerte und Verbrauchsmittel beim Transport

    sicher verstauen

    Sicherheitsabstand zu den Teilnehmern (mind. 2 m) einhalten

    Alle brennbaren Gegenstnde aus der nheren Umge-bung entfernen

    Feuerlscher und Lschdecke bereithalten

    Ausreichende Belftung der Rume gewhrleisten

    Augenschutz fr den Ausbilder

    Bei der Durchfhrung von Lschvorfhrungen be-achten, dass Vorkehrungen gegen Brandausbreitung getroffen werden (z. B. Abstand zu Gebuden) und Umweltschutzaspekte bercksichtigt werden (vgl. Merkblatt Tragbare Feuerlscher)

  • Beihefter in brandwacht 1/2016

    1. EinleitungBereits seit Bestehen der Feuerwehren ist es deren urei-genste Aufgabe, das Feuer in seiner nicht bestimmungs-migen Form (Schadenfeuer, Brand) zu bekmpfen.

    Schutz vor Brnden (Brandschutz) heit somit die Devise der Feuerwehren seit je her. In der heutigen Zeit wird immer mehr Wert darauf gelegt, dem Entstehen von Brnden vorzubeugen (vorbeugender Brandschutz). Beim Bau von Husern und anderen Objekten mssen deshalb Regeln eingehalten werden, die der Entstehung und Ausbreitung von Feuer und Rauch entgegen wirken. Denn dort, wo keine Feuerquellen oder Feuergefahren vorhanden sind, kann auch kein Brand ausbrechen.

    Doch leider gibt es immer wieder Flle, in denen die Regeln des vorbeugenden Brandschutzes nicht beachtet werden oder es knnen Situationen eintreten, die zu einem Brandausbruch fhren. Es ist dann die Aufgabe der Feuerwehr, den Brand zu bekmpfen.

    Welche Brnde werden von den Feuerwehren bekmpft?

    Frage an die Teilnehmer stellen und zum Thema hinfhren. Wortmeldungen an die Tafel anschreiben.

    Beispiele:

    Waldbrand

    Scheunenbrand

    Zimmerbrand

    Kchenbrand

    Pkw-Brand

    Um die Arbeit der Feuerwehr besser verstehen zu knnen, sollen die Feuerwehranwrter einige grundlegende Kennt-nisse ber das Feuer, seine Entstehung und Ausbreitung und schlielich ber die Mittel und Methoden zu seiner Bekmp-fung (Lschverfahren) vermittelt bekommen.

    2. Voraussetzungen fr das BrennenIn diesem Abschnitt sollen die Feuerwehranwrter erken-nen, welche Voraussetzungen fr die Entstehung verschie-dener Brandarten und damit fr das Brennen verantwortlich sind.Welche Stoffe knnen bei den einzelnen Brandarten brennen?

    Frage an die Teilnehmer stellen. Teilnehmer in Gruppen einteilen, das gem Tabelle 1 erstellte (leere) Arbeitsblatt austeilen und bearbeiten lassen. Zuerst nur die Spalte 2 (Was kann brennen?) ergnzen lassen.

    Das Vorhandensein von brennbaren Stoffen ist eine der Grundvoraussetzungen fr das Brennen. Fehlen weitere Voraussetzungen, brennt es nicht.

    Welche Ursachen knnen dazu fhren, dass sich die oben genannten Stoffe entznden und die Verbrennung sich zu einem Brand ausweitet?

    Frage an die Teilnehmer stellen. Antworten im Arbeitsblatt eintragen lassen. Anschlieend die Eintragungen im Arbeits-blatt besprechen, ggf. Musterlsung als Folie aufl egen.

    Was ist gemeinsam bei all diesen Brandursachen?

    Frage an die Teilnehmer stellen, ggf. zu den richtigen Ant-worten hinfhren.

    Der Blitzschlag, der Kurzschluss oder eine glimmende Zigarette haben gemeinsam, dass sie eine Zndquelle darstellen, die den Stoffen die zum Brennen notwendige Wrme (Zndwrme) zufhren.

    Zum Brennen ist jedoch noch eine weitere Voraussetzung notwendig. Im Freien ist sie in der Regel immer erfllt. Was kann das sein?

    Frage an

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