Historischer Atlas der antiken Welt - Leseprobe

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Jetzt im Paket mir dem ›Neuen Pauly‹ erhältlich: http://www.wbg-wissenverbindet.de/shop/de/wbg/der-neue-pauly-1016604-001

Text of Historischer Atlas der antiken Welt - Leseprobe

  • DER NEUE PAULY

    Herausgeber:Hubert CancikManfred LandfesterHelmuth Schneider

  • Anne-Maria Wittke, Eckart Olshausen, Richard Szydlak

    Historischer Atlas der antiken WeltUnter Mitarbeit von Vera Sauer und weiteren Fachwissenschaftlern

    Sonderausgabe

    Verlag J. B. MetzlerStuttgart Weimar

    Ungekrzte Sonderausgabe

  • Inhalt

    Autorenverzeichnis IVVorwort VInhaltsverzeichnis zum Kartenteil VISystematisches Kartenverzeichnis XHinweise zur Benutzung XIII Umschriften XIVAbkrzungsverzeichnis XV Antike Autoren und Werke XV Quellensammlungen, Zeitschriften, Reihen XIXKartenteil 1Kommentarergnzungen (Quellen, Literatur, Tabellen) 255Nachweis der Autoren und Rechte 274Register 276

    Autoren

    Walter Eder, Berlin (Karten S. 88, 91, 93, 99)Ulrich Fellmeth, Stuttgart (Karten S. 201, 203, 247)Klaus Freitag, Mnster (Karten S. 100, 102)Andreas Fuchs, Tbingen (Karten S. 2, 3 [Karte B], 33, 47, 49, 51, 53, 55)Thomas Hoppe, Stuttgart (Karten S. 7981)Jens Kamlah, Tbingen (Karten S. 33, 44, 45)Martin Kder, Tbingen (Karte S. 111)Gerhard Meiser, Jena (Stemma S. 66, Karte S. 67)Renate Mller-Wollermann, Tbingen (Karten S. 3 [Karte A], 17, 19,

    21, 33, 58, 59)Hans Georg Niemeyer, Hamburg () (Karten S. 71, 73)Miroslav Novk, Tbingen (Karten S. 1015, 33, 43, 57)Eckart Olshausen, Stuttgart (passim)Wolfgang Rllig, Tbingen (Karte S. 41)Karl Strobel, Klagenfurt (Karte S. 124)Martina Terp, Tbingen (Karte S. 83)Christian Winkle, Stuttgart (Karten S. 107, 172, 173, 238)Anne-Maria Wittke (passim)

    Vgl. den detaillierten Nachweis der Autoren und Rechte im Anhang

    Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem, surefreiem und alterungsbestndigem Papier

    Bibliografische Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet ber http://dnb.d-nb.de abrufbar.

    ISBN 978-3-476-02401-5

    Dieses Werk einschlielich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschtzt. Jede Verwertung auerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulssig und strafbar. Das gilt insbesondere fr Vervielfltigungen, bersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

    2012 J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH in StuttgartUngekrzte Sonderausgabe des 2007 als Bd. 3 der Reihe Der Neue Pauly. Supplemente erschienenen Werks

    www.metzlerverlag.deinfo@metzlerverlag.de

    Einbandgestaltung: Willy Lffelhardt/Melanie FraschSatz: typopoint GbR, OstfildernKartographie: Richard Szydlak, TbingenDruck und Bindung: Offizin Andersen Nex Leipzig GmbH

    Printed in GermanyJuli 2012

    Lizenzausgabe fr die WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), Darmstadt

    Copyright J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH, Stuttgart 2003/2012.

    Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://www.dnb.de abrufbar.

    Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschtzt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlags unzulssig. Das gilt insbesondere fr Vervielfltigungen, bersetzungen, Mikroverfilmungen und Einspeicherung in und Verarbeitung durch elektronische Systeme.

    Die Herausgabe des Werkes wurde durch die Vereinsmitglieder der WBG ermglicht.

    Einbandgestaltung: Stefan Schmid Design, StuttgartEinbandabbildung: Rekonstruktion der Weltkarte des Hekataios (6./5. Jh. v. Chr.)

    Gedruckt auf surefreiem und alterungsbestndigem PapierPrinted in Germany

    Besuchen Sie uns im Internet: www.wbg-wissenverbindet.de

    ISBN 978-3-534-26764-4 (Gesamtwerk)

    ISBN 978-3-534-26765-1 (Gesamtwerk Lederausgabe)

  • VVorwortVorwort

    In Zeiten der Globalisierung wird, so heit es, die Welt zum Dorf und umge-kehrt knnte man sagen, dass sich unser Blick weitet, dass wir die Regionen der Welt mit dem Bewusstsein des globalen Zusammenhangs in den Blick nehmen. Dies gilt auch fr den historischen Blick zurck. Die Altertumswissenschaften haben in den letzten Jahrzehnten ihren Horizont erweitert und ein Verstndnis fr die globalen Zusammenhnge der antiken Welt, die mehr war als nur die griechisch-rmische Mittelmeerwelt, geschaffen. Die Peripherien der groen Zentren, die indigenen Vlker, die alten Groreiche kamen wieder in den Blick, ebenso die Dunklen Jahrhunderte und die Sptantike. Generell ist darber hinaus auch ein gewachsenes Bewusstsein fr die geographische Dimension historischer Vorgnge zu konstatieren.

    Neue Konzeption

    Diesen Entwicklungen will der neue Historische Atlas der antiken Welt Rech-nung tragen. Er betritt damit in mehrfacher Hinsicht Neuland.

    1. Allein der Umfang des Unternehmens mit 161 farbigen Haupt- und 44 Nebenkarten ermglicht eine in dieser Breite, Differenzierung und Er-schlieungsintensitt neue kartographische Darstellung der Antike vom 3. Jahrtausend v. Chr. (Alter Orient) bis ins 15. Jahrhundert n. Chr. (Byzanti-nisches Reich).

    2. Ein besonderes Anliegen des Atlas im einleitend genannten Sinn ist es, einen Schwerpunkt auf die Hochkulturen des Alten Orients zu legen und damit Vlker, Reiche und Epochen ins Licht zu rcken, die wieder strker in den Fokus der Alten Geschichte gelangt sind. Zugleich soll damit der Blick fr die Voraussetzungen der Entstehung der klassischen Antike (als ehemaliger Randkultur der orientalischen Reiche) und die kontinuierlichen Wechselwir-kungen zwischen Westen und Osten geschrft werden. Auch andere traditio-nell eher vernachlssigte Themen wie einerseits die Frhzeit im gischen Raum sowie im zentralen und im westlichen Mittelmeer und andererseits die Sptantike werden hier ausfhrlicher behandelt.

    3. Das Kartenwerk prsentiert nicht allein politisch-militrische Ereignis-geschichte, sondern thematisiert auch Entwicklungen beispielsweise in der Wirtschafts- und Verwaltungsgeschichte, der Religions- und Kulturge-schichte. So widmen sich mehrere Seiten den antiken Weltvorstellungen und Fernerkundungen; die Entstehung, Vernderung und Verwaltung der r-mischen Provinzen wird in etlichen Karten ausfhrlich dargestellt; Handels-wege und Wirtschaftsbeziehungen, Sprachen und Kulturen finden ihre karto-graphische Prsentation.

    4. Die Karten selbst wollen mehr sein als bloes visuelles Endresultat der Auf-listung historischer Fakten. Sie dynamisieren die historischen Gegebenheiten mit ihrer spezifischen Kartensprache. Sie hierarchisieren die verschiedenen Ebenen der historischen Aussage, pointieren dadurch die Kernpunkte und bieten darber hinaus vielfache Zusatzinformationen. Die berlegenheit der nur im (Karten-) Bild mglichen Simultandarstellung von komplexen histo-rischen Gegebenheiten und Prozessen wird in der Kartographie dieses Atlas deutlich.

    5. Neu ist auch die doppelseitige Darstellung mit Karte und komplementrem Kommentar auf der gegenberliegenden Seite. Die Kommentarseite ergnzt die Karte durch knappe Erluterungen zu den historischen Hintergrnden und zur Kartenkonzeption, durch allgemeine Angaben zu den Quellen der historischen Information, durch vertiefende oder ergnzende Nebenkarten, durch tabellarische Faktendarstellung sowie durch den Nachweis von Quel-len und Literatur.

    Zielgruppen

    Diese Konzeption soll den Atlas fr unterschiedliche Gruppen attraktiv machen: Einerseits ist er in Lehre und Forschung in den Altertumswissenschaften ein-setzbar, da er auf den aktuellen wissenschaftlichen Daten basiert und diese pr-sentiert. Andererseits sind die Karten auch durch die leserorientierte Kom-mentierung fr schulische Zwecke einsetzbar und allgemein fr historisch In-teressierte gut lesbar.

    Voraussetzungen

    Damit ein Kartenwerk dieses Ausmaes entstehen kann, braucht es gnstige Voraussetzungen. Diese waren gegeben durch die Enzyklopdie der Antike Der Neue Pauly, als deren Supplementband der Historische Atlas der antiken Welt erscheint.

    Die Karten des Neuen Pauly sind in Forschung, Lehre und Schule beraus positiv aufgenommen worden. Es lag daher nahe, an dieser Kartenkonzeption anzuknpfen. Alle drei Hauptautoren des Atlas sind bereits mageblich an der Entstehung der Karten im Neuen Pauly beteiligt gewesen.

    Die Nutzer des Atlas werden daher immer wieder auf die Substanz der Pauly-Karten stoen; tatschlich gehen etwa 60 % der Karten des Atlas auf den Neuen Pauly zurck, die anderen sind Neuentwicklungen. Die meisten Pauly-Karten wurden zu Farbkarten umgestaltet, in ein grozgigeres Atlasformat gebracht und, zu einem betrchtlichen Teil, im Zuge neuer Akzentsetzungen ber arbeitet.

    Ein fr die Erstellung bzw. Bearbeitung der Karten unerlssliches Hilfsmittel war der von R.J.A. Talbert herausgegebene topographische Barrington Atlas of the Greek and Roman World (2000). Herrscherdaten wurden im Wesentlichen nach dem Supplementband 1 des Neuen Pauly, W. Eder/J. Renger, Herrscherchro-nologien (2003) angegeben, wie berhaupt die Artikel des Neuen Pauly immer wieder die Grundlage von Kommentartexten bilden.

    Die Autoren

    Die drei fr das Gesamtwerk zeichnenden Autoren hatten folgende Zustndig-keiten:

    Anne-Maria Wittke (Althistorikerin an der Universitt Tbingen) verant-wortet die Karten von den frhen Hochkulturen bis zum Hellenismus. Sie erar-beitete auerdem, mit technischer Untersttzung durch Richard Szydlak, das Register.

    Eckart Olshausen (Althistoriker an der Universitt Stuttgart) hat die meis ten Karten aus dem Bereich der klassischen rmischen Antike bis ans Ende der Byzantinischen Geschichte konzipiert.

    Richard Szydlak (Kartograph an der Universitt Tbingen) hatte die kar-tographische Gesamtbearbeitung inne. Der intensive Kommunikationsprozess zwischen Historiker und Kartograph hat erst die besondere Qualitt de