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Menschen machen Medien - · PDF fileersten Stichworte, die Ihnen beim Thema Me- ... Damit die Massenmedien ihren Aufgaben auch ... Dort heißt es: „Jeder hat das Recht, seine Meinung

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  • MedienmachenMenschen

  • Inhalt

    2 Menschen machen Medien Mach mit!

    Editorial Willkommen in der Welt der Medien

    Hintergrnde der MedienbrancheDas deutsche MediensystemWie funktioniert ein Verlag?

    Berufsfindung: Was fr ein Typ bin ich?Macher oder Planer, khler Rechner oder Knstler?

    Medienkauffrau/MedienkaufmannJeden Tag eine neue Herausforderung

    Druckerin/DruckerMit scharfem Blick

    Mediengestalterin/MediengestalterWenn Kreativitt und Gestalten zum Beruf gehren

    Kauffrau/Kaufmann fr DialogmarketingViel mehr als nur telefonieren

    Der Traumberuf: Ziele und VorstellungenWas ist fr mich ein Traumberuf? Anregungen zur Diskussion in der Klasse

    Veranstaltungskauffrau/VeranstaltungskaufmannEin Beruf fr khle Kpfe

    Fachinformatikerin/FachinformatikerFaszination Computer

    Industriebuchbinderin/IndustriebuchbinderTradition und Technik

    Fachkraft fr Kurier-, Express und PostdienstleistungenAb die Post! Ein Beruf in der Logistik

    Industriekauffrau/IndustriekaufmannAlles unter Kontrolle

    Fr Hochschulabsolventinnen und -absolventenDie Manager von morgen

    Praktika in der MedienbrancheProbieren Sie sich aus!

    Personalleiter im InterviewEngagement, Ehrlichkeit und Motivation

    Die WRZBURGER medienakademieGemeinsam in die Zukunft

    Die Unternehmen der Wma Robert Krick Verlag, Mediengruppe Main-Post, Vogel Business Media, Strtz

    Impressum/Lsungen

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  • 3Menschen machen Medien Mach mit!

    Editorial

    Liebe Schulabgngerinnen und Schulabgnger,

    bald werden Sie eine wichtige Entscheidung treffen nmlich die, welchen Beruf Sie ergreifen wollen. Diese Entscheidung ist bei der Vielzahl an Berufen nicht einfach und erfordert Zeit zum Nachdenken, Recherchieren und Ausprobieren, damit Sie sich darber klar werden, was Sie gut knnen, was Sie interessiert und begeistert.

    Mit der Broschre Menschen machen Medien Mach mit! wollen wir Ihnen die Medienbranche nher bringen. Denn in dieser spannenden Branche finden sich zahlreiche ganz unterschiedliche Berufe, vom Medienkaufmann bis zum Industriebuchbinder, vom Dialogkaufmann bis zum Drucker. Wir laden Sie ein in die Welt der Medien und der interessanten Berufsbilder, die Sie dort erwarten.

    Menschen, die bereits in dieser Medienwelt arbeiten, erzhlen in persnlichen Interviews ber ihre Aus-bildung und ihre Berufe. Auch der Arbeitsalltag der Menschen wird detailliert beschrieben, um Ihnen einen ersten Einblick in das Lernen und Arbeiten in den Medien zu geben. Darber hinaus knnen Sie selbst aktiv werden und unseren Berufsfindungstest absolvieren. Oder Sie tfteln an den Fragen und Aufgaben, die wir zu den einzelnen Berufsbildern erstellt haben. In jedem Fall soll Ihnen diese Broschre wertvolle Informationen liefern und Sie bei der Wahl Ihres Traumberufs untersttzen. Vielleicht finden Sie Ihren Traumberuf ja in der Medienbranche: Machen Sie doch einfach den Praxistest, und lernen Sie unsere Unternehmen whrend eines Praktikums kennen!

    Nun wnschen wir Ihnen viel Spa mit unserer Broschre und hoffen, dass Sie neugierig auf uns gewor-den sind. Und wer wei, vielleicht heit es fr Sie demnchst Menschen machen Medien ich mach mit!.

    Wir freuen uns auf Sie! Herzliche Gre aus der Wma

    Gnter SchrgerGeschftsfhrerWRZBURGER medienakademie GmbH

    Alexandra Van HoutteLeiterin Aus- und WeiterbildungWRZBURGER medienakademie GmbH

  • 4 Menschen machen Medien Mach mit!

    Hintergrnde der Medienbranche

    Das deutsche MediensystemTagtglich lesen wir Zeitung, gehen ins Inter-net, schalten den Fernseher oder das Radio ein. Doch was steckt eigentlich hinter den Sendungen und Berichten? Es gibt einiges Wissenswertes ber die Medien und das Sys-tem, in dem sie agieren. Sie haben nmlich weit mehr Aufgaben, als zu unterhalten.

    Was sind eigentlich Medien?Zeitung, Internet und Fernsehen sind sicher die ersten Stichworte, die Ihnen beim Thema Me-dien einfallen. Aber dahinter verbirgt sich viel mehr. Unter Medien versteht man erstmal ganz allgemein Mittel, mit denen Nachrichten und Unterhaltung in Schrift, Ton und Bild zu einem Publikum kommen, sie sind als Vermittler zu verstehen. Als Massenmedien bezeichnet man Presse und Rundfunk (Radio und Fernsehen), im weiteren Sinne auch Bcher, CDs und das Internet. Sie transportieren Nachrichten und In-formationen ber rumliche Entfernungen. Oft speichern sie auch Informationen ber lngere Zeit. Presse und Rundfunk wenden sich haupt-schlich mit aktuellen Inhalten an ein anonymes Publikum, das aus einigen Tausend, aber auch aus Millionen Einzelpersonen bestehen kann.

    Was ist das deutsche Mediensystem?Das Mediensystem Deutschlands besteht aus den Printmedien und dem Rundfunk, dazu kommen diverse Internetseiten. Dabei sind die

    Zeitungen und die meisten Rundfunksender private Wirtschaftsunternehmen, nur die ffent-lich-rechtlichen Sender bilden eine Ausnahme (beispielsweise ARD und ZDF). Es gibt rund 350 Tageszeitungen in Deutschland, mit einer Ge-samtauflage von ber 20 Millionen. Zeitschriften gibt es ungefhr 22 000, darunter fallen Fach-zeitschriften, aber auch Magazine und Kunden-zeitschriften. Rechnet man die lokalen, regiona-len und berregionalen Radiosender zusammen, kommt man auf etwa 225, Fernsehsender gibt es weit ber 100. Neben den ffentlich-rechtli-chen sind viele private Sender darunter, ber-regionale wie RTL und Sat1 oder lokale wie TV Touring. Wie viele Seiten es im Internet gibt lsst sich hingegen nicht genau feststellen. Derzeit nutzen aber fast 70 Prozent der Deutschen (das sind beinahe 50 Millionen) das Internet tglich oder fast tglich. Niemand kann alle Berichte der einzelnen Me-dien zur Kenntnis nehmen, doch um eine Vielfalt der Meinungen und eine umfassende Bericht-erstattung zu garantieren, sind viele verschie-dene Medien ntig. Gegenwrtig erreichen die Massenmedien in der Bundesrepublik ber vier Fnftel der Erwachsenen. Viele davon nutzen zwei oder mehr Informationsquellen.

    Warum brauchen wir die Medien?Die Massenmedien haben in unserer Demokra-tie eine wichtige Aufgabe: Sie sollen umfassende und verstndliche Informationen ber das Ge-

    schehen in Deutschland und der Welt liefern. Die Medien erklren zudem die wirtschaftlichen, so-zialen und politischen Zusammenhnge. So kn-nen sich die Menschen eine politische Meinung bilden und an politischen Entscheidungen mit-wirken. Unsere Gesellschaft ist sehr vielschich-tig und global vernetzt, daher kommen wir mit bloen Gesprchen als Informationsquellen, bei-spielsweise mit der Nachbarin, nicht mehr aus. Die Kontrolle der Politik und die Kritik an deren Handlungen und Entscheidungen zhlen ebenso zu den Aufgaben der Medien. Ohne Journalisten, die Missstnde aufspren, wre die Gefahr von Korruption und Machtmissbrauch viel grer. Unser Staat ist nach dem Prinzip der Gewalten-teilung aufgebaut. Neben den drei Gewalten des Staates, der Legislative (gesetzgebende Gewalt), der Judikative (rechtsprechende Gewalt) und der Exekutive (ausfhrende Gewalt) werden die Me-dien hufig als vierte Gewalt angesehen. Aber die Kontrollfunktion der Medien beschrnkt sich nicht auf den Staat, sondern erstreckt sich auf die gesamte Gesellschaft. Weitere Aufgaben sind Unterhaltung und Bildung: Die Menschen erwarten von den Medien einer-seits Entspannung, sei es durch Shows, durch Klatsch ber Prominente, durch spannende oder romantische Filme oder durch die Sportbericht-erstattung. Andererseits wollen sie Ratschlge zu allen Bereichen des tglichen Lebens, wie zu Gesundheitsthemen oder zu Fragen ber Versi-cherungen, Renten oder Mietbestimmungen.

  • 5Menschen machen Medien Mach mit!

    Aufgaben

    Erstellen Sie eine Mindmap zum The-ma Medien.

    Textanalyse: Betrachten Sie den Text ber das Mediensystem genauer. Welche Kernaussagen hat der Text?Um welche Fakten geht es in dem

    Text?Wie wird das Geschehen behandelt?

    Subjektiv oder objektiv? Darstellend oder wertend?

    Wie ist der Text gegliedert?Bedient sich der Autor der Sach-

    oder der Meinungssprache?Welche Absicht hat der Autor? Will

    er informieren, appellieren, manipu-lieren?

    Geschichte der Medien

    Um 14 50: Johannes Gutenberg erfindet das Drucken mit beweg-lichen metallischen Einzeltypen.

    1650: Die erste Tageszeitung der Welt erscheint in Leipzig (Einkom-mende Zeitungen).

    1770: Pressefreiheit wird auf deutschem Boden erstmals garantiert.1837: Samuel Morse entwickelt den elektrischen Telegraphen.1839: Louis Daguerre fertigt erste Fotografien an (Daguerreotypie). 1849: Bernhard Wolff und Paul Julius Reuter grnden die ersten

    Nachrichtenagenturen.1861: Philipp Reis erfindet das Telefon, kann sich aber mit seiner

    Erfindung nicht durchsetzen.1887: Das Grammophon wird erfunden, dadurch ist die Aufzeich-

    nung und Wiedergabe von Tnen mglich. 1822: Dr. William Church erfindet die Setzmaschine.1895: Die Brder Skladanowsky zeigen in Berlin erstmals ffentlich

    Stummfilme. 1897: Ferdinand Braun entwickelt die Braunsche Rhre (grundle-

    gend fr die Fernsehtechnik).

    1919: Hanso Schotanus Steringa Idzerda sendet aus seiner Woh-nung die erste Radiosendung.

    1927: Der erste abendfllende Tonfilm The Jazz Singer (Warner Bros.) hat Premiere.

    1925: Am 18. April 1934 wird erstmals ffentlich eine Fernsehsen-dung bertragen.

    1938: Konrad Zuse entwickelt mit Zuse Z1 den ersten frei program-mierbaren mechanischen Rechner.

    1945: Der erste vollelektronische Universalrechner (ENIAC) wird in Betrieb genommen.

    1952: Das ffentliche Fernsehen in Deutschland geht auf Sendung.1969: Das ARPANET (Vorlufer des Internet) wird gestartet.1989: Das World Wide Web entsteht.1996: Die Digital Versatile Disc (DVD) kommt auf den Markt.1996: Das erste Smartphone (Nokia Communicator) wird verkauft.2000: Das erste Netbook geht

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