career 3001

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  • Wie sich Sicherheit sicher weiterentwickelt

    medianet

    careernetwork

    Wien. Am Podium der Business Aca-demy Donaustadt in der Polgar- strae 24 diskutierten am 29.1. der Recruiting & EB-Spezialist der Allianz Elementar, Michael Bilina, die EB- und HR-Managerin Susanne Wagner von Peek & Cloppenburg, Recruiting-Spezialistin Alexandra Kreitzer von Trenkwalder sowie Friedrich Stanzel, Leiter fr Per-sonalentwicklung des Bundesmi-nisteriums fr Finanzen, ber die mglichen Karrierewege fr die Matura-Generation 2015.

    Anlass war der frisch erschie-nene Maturanten-Guide. (pj) www.careerverlag.at

    BIS ENDE MRZ BEWERBEN

    Die Aussenwirtschaft Austria sucht die Wirtschafts delegierten von morgen Seite 73

    MODELLE FR DIE ZUKUNFT

    Schon bald soll anders gearbeitet werden in den Chefetagen tut sich einiges Seite 75

    CHRISTINE MAISE

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    Profil Margarete Landerts-hammer fhrt Hel-

    Wacht innovativ und mit feiner Klinge. Seite 72

    Aus dem Bauch Leadership

    braucht einen gesunden Mix aus Analytik, Bauchgefhl, aber auch Mut. Seite 73

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    GREEN MOBILITY

    FH Campus Wien startet 2015/16 sterreichs erstes berufsbegleitendes Masterstudium zur Elektromobilitt. Seite 74

    Wien. Die Berufsschule fr Chemie, Grafik und Gestaltende Berufe (CGG) verwandelte sich am 27.1. in einen Ort des Dialogs rund um Lehre in der Kreativbranche.

    Zahlreiche Lehrlinge trafen auf Einladung der Fachgruppe Wer-bung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien auf Unternehmer aus Werbung, PR, Marketing und Design, die den kreativen Nachwuchs und seine Arbeiten ganz genau unter die Lu-pe nahmen. Der Hintergrund der Veranstaltung: Im Vergleich zu an-deren Branchen arbeiten im krea-tiven Sektor wenige Lehrlinge.

    sterreichweit sind nur etwa 470 Auszubildende in den drei Lehrberufen Mediendesign, Me-dientechnik sowie Werbung und Marktkommunikation ttig.

    Die Lehrstellenlcke

    Ein groes Problem in der Wie- ner Werbewirtschaft ist die Lehr-stellenlcke. Zu viele interessierte junge Menschen drngen in die Medienbranche und treffen auf zu wenige freie Lehrstellen, fasste die stellvertretende Fachgruppen-Obfrau Karin Lehmann das Haupt-problem zusammen. (pj)

    Aufmerksamkeit fr die Lehrlingsthematik Kluge Kpfe bringen frischen Wind

    Ein kreativer Lehrlingsdialog

    Karin Lehmann, S. Loskot-Haberfellner und Willy Schubert mit 2 Schlerinnen.

    Maturanten-Guide mit Tipps zu Bewer-bung, Jobsuche und Berufseinstieg.

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    Und nachher? Maturanten-Guide zeigt Chancen auf

    Maturanten-Karriere

    privat

  • Wien. Margarete Landertshammer hat 19jhrig nach dem tragisch fr-hen Tod ihres Vaters gemeinsam mit ihrem Bruder Herbert Kritsch das Familienunternehmen von heute auf morgen bernommen.

    Natrlich war Hel-Wacht bei abendlichen Gesprchen zu Hau-

    se in der Familie fast immer das Thema gewesen. Trotzdem war der Einstieg fr mich wie ein Sprung ins kalte Wasser und eine schwie-rige Zeit., und ich habe Nchte vor Aktenschrnken verbracht, um zu prfen, welche Vereinbarungen mit den Kunden getroffen waren.

    Die Tower-Power-Lady

    Denn eigentlich wollte Margarete Landertshammer nach der Han-delsakademie der Wiener Kauf-mannschaft nicht die Geschfts-korrespondenz studieren, sondern Architektur. Zu Beginn sicher mit Wehmut spter habe ich erkannt, dass ein so traditionelles Unter-nehmen wie die Hel-Wacht fortzu-fhren eine groe Verantwortung ist, die sich anzunehmen lohnt. Schlielich haben sich Generati-onen vor mir um Sicherheit bemht und das Unternehmen durch zwei Weltkriege getragen. Damit ver-glichen, msste doch die Aufgabe in der Zeit von Hochkonjunktur und Wirtschaftswachstum zu schaffen sein, dachte ich mir damals. Ich ha-be schnell erkannt, dass diese Auf-

    gabe auch groen Spa macht z.B. das Vorausdenken, wohin sich der Markt entwickelt, die Anerkennung von Kunden und Mitarbeitern und auch das Alleinstellungsmerkmal, als Frau in einer von Mnner domi-nierten Branche zu agieren.

    In der Branche wird Landerts-hammer gelegentlich die Tower-Power-Lady genannt, weil Hel-Wacht die meisten Hochhuser Wiens sichert dieses Faktum kann also durchaus als Reminis-zenz an den ursprnglichen Be-rufswunsch gelten. Und die Liebe zur Architektur konnte sie immer-hin in ihrem privaten Hausprojekt in Gablitz ausleben, das mit dem niedersterreichischen Holzbau-preis ausgezeichnet wurde.

    Innovative Sicherheit

    Mehr als zwei Dutzend Mitarbei-ter kmmern sich rund um die Uhr um die Entgegennahme von Alarm-meldungen das sind z.B. Notrufe von Senioren, Notrufe von Per-sonen aus steckengebliebenen Auf-zgen, Alarmmeldungen auch von Brandmelde- und Videoanlagen und eine Vielzahl von technischen Meldungen. Diese bentigen alle eine Nachschau, eine Intervention,

    die wir unmittelbar selbst durch-fhren oder in die Wege leiten je nach Kundenwunsch.

    Sicher sind die klassischen Dienstleistungen wie Empfangs-dienst, Doormen, Detektive, Portier-dienst, Revierstreifendienst nach wie vor die Basis des Sicherheits-geschfts, erklrt Landertshammer.

    Doch die technischen Herausfor-derungen von Alarmanlagen und deren Empfangsmglichkeit ent-wickeln sich aufgrund der moder-nen Telekommunikationstechnik sehr rasant und erfordern stndige Innovationen. Eine ganze Reihe

    Musterbeispiele dafr finden sich wrtlich im eigenen Haus am Standort Wien 21 (Strebersdorf), in den fast fnf Millionen Euro in-vestiert wurden. Die 2012 erffnete zweite Alarmempfangsstelle in Strebersdorf ist als erstes (in Euro- pa als achtes) derartiges Gebude nach einer europischen Richtlinie in sterreich zertifiziert worden (EN50518). Dort betreiben wir un-ser energieautarkes Rechenzen-trum, erklrt Landertshammer.

    Die Software zur Entgegennahme der Alarmmeldungen (inkl. der zur Leistungserbringung notwendi-gen Manahmenplne) wurde von Hel-Wacht entwickelt und wird als einzigartiges derartiges EDV-Pro-gramm europaweit vertrieben.

    Sichere Weiterentwicklung

    Der Hochsicherheits-Standort ist darber hinaus eine von we-nigen Alarmempfangsstellen in Europa, die auch die neue Norm EN50518 erfllen. Landertsham-mer: Sicherheit basiert immer in-tensiver auf zahlreichen, permanent miteinander kommunizierenden Systemen, die eine berwachung aus der Ferne ermglichen und nur noch bei Bedarf doch dann dafr

    beraus zielgerichtet personelle Aktivitten vor Ort auslsen.

    Ein weiteres Potenzial fr den Ausbau der Holding mit Hel-Wacht Bewachungsdienst GmbH, Hel-Wacht Sicherheits- & Kommuni-kationstechnik GmbH (Linz), auto-geosec fahrzeug & gebudekommu-nikationstechnik gmbh (GPS- und Videoberwachung), alcomtec auf-zug & gebudekommunikations-technik gmbh (Sicherheit rund um den Aufzug) sowie vitakt sozialer Notrufdienst GmbH (Hausruf fr Senioren) erkennt Margarete Lan-dertshammer im new generation network (NGN).

    Die Fortfhrung unserer tra-ditionellen Aufgaben und deren Weiterentwicklung sowie unsere stndigen Innovationen im Be-reich der Sicherheitstechnik haben dazu gefhrt, dass ich Ende des Jahres 2014 von Bundesprsident Heinz Fischer als Unternehmerin des Jahres ausgezeichnet wurde, whlt Margarete Landertsham-mer als sicheren Schlusssatz des medianet-Gesprchs.

    www.helwacht.at

    72 careernetwork Career portrait Freitag, 30. Jnner 2015

    p

    rivat

    Mit Sicherheit prsentMargarete Landertshammer (56) pusht und sichert Hel-Wacht ein traditionelles Unternehmen im Sicherheitsbereich,

    das sich durch stndige Innovationen weiterentwickelt.

    10 FragenaN MarGarete LaNDertSHaMMer

    Als Kind wollte ich immer schon dass alles seine Ordnung hat.

    Erfolg ist Anerkennung fr das, was man verwirklicht hat.

    Fr die Karriere ist wichtig Disziplin, Mut und vorausschauende Standhaftigkeit.

    Mein Lebensmotto: Machbar ist, was denkbar ist!

    Jungen Menschen wrde ich raten um ihre Sache zu kmpfen.

    Die Bedeutung von Geld ist: eine von mehreren Formen von Sicherheit.

    Ein Buch, das mich berhrt hat: Die schwangere Madonna von Peter Henisch.

    Wohin ich unbedingt reisen mchte Stromboli (Sizilien).

    Woran ich glaube An meine eigene Kraft.

    In 20 Jahren werde ich immer noch Florettfechten.

    Bewachung wird in

    Zukunft generell immer

    weniger von unmittel

    barer, physischer

    Prsenz geprgt sein.

    MARGARETE LANDERTSHAMMER

    Wichtige Fertigkeiten

    beim Fechten kann

    man auch im Berufs

    leben gut anwenden

    z.B. Teamgeist und

    Zusammenhalt.

    MARGARETE LANDERTSHAMMER

    zuR pERSoN

    Margarete Landertshammer (geb. 5.4.1958) ist 50%Eigentmerin sowie handels und gewerberechtliche Geschftsfhrerin der HelWacht Holding GmbH in Wien.Sie engagiert sich in der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung und dem Wirtschaftsbund sowie in der Arge Pro Ethik und im Kuratorium Sicheres sterreich.Zu ihren grten Hobbys zhlen Florettfechten, Skifahren, Tennis, Laufen und Reiten sowie auf kulturellem Gebiet vor allem das Theater.

    pAuL CHRISTIAN JEzEK

    zuM uNTERNEHMEN

    Entstanden aus einer kleinen Detektei (1899), haben nachfolgende Generationen die HelWacht GmbH zu einem der fhrenden Sicherheitsdienstleister ausgebaut.So wurde der Grundstein des Bereichs Bewachungsdienst in den 1930erJahren von den Groeltern der heutigen Gesellschafter gelegt. Mi