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DER BAYERNPLAN · Islamistischer Terrorismus, Extremismus, organisierte Verbrechen und Cyber-kriminalität fordern uns heraus. ... Für uns gilt Opferschutz vor Datenschutz

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Text of DER BAYERNPLAN · Islamistischer Terrorismus, Extremismus, organisierte Verbrechen und...

  • DER BAYERNPLANKLAR FR UNSER LAND

    PRO

    GR

    AM

    M D

    ER CS

    U ZUR BUNDESTAG

    SWAHL

    2017

  • Deutschland steht besser da denn je. Nach zwlf Jahren Unionsregierung nimmt unser Land in vielen Bereichen weltweit einen Spitzenplatz ein. Das desastrse Erbe von Rot-Grn haben wir beseitigt. Die Union hat Deutschland sicher regiert und an die Spitze gefhrt:

    Die Wirtschaft boomt das Wirtschaftswachstum haben wir mehr als verdoppelt.

    Noch nie hatten so viele Menschen einen Arbeitsplatz wie heute die Arbeitslosigkeit haben wir halbiert.

    Lhne, Gehlter und Renten steigen stetig wir lassen die Menschen an der guten Ent-wicklung unseres Landes teilhaben.

    Erstmals seit den 60er Jahren gibt es ausgeglichene Haushalte, so dass wir Schulden abbauen knnen wir sorgen fr solide Staatsfinanzen und denken auch an knftige Generationen.

    Deutschland ist heute ein Land, in dem es sich gut und gerne leben lsst.

    Wir haben alles umgesetzt, was wir im Bayernplan 2013 angekndigt haben. Wir haben den Lnderfinanzausgleich reduziert, die Mtterrente eingefhrt, die PKW-Maut durchgesetzt, das Kindergeld erhht und die Erbschaftsteuer fair ausgestaltet. Wir halten Wort!

    Das Erreichte ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um den Aufwrtstrend fr unser Land fortzusetzen. Damit treten wir vor die Bevlkerung und bewerben uns fr die nchsten vier Jahre. Nur eine unionsgefhrte Bundesregierung steht fr Sicherheit und Wohlstand fr alle. Nur wir sorgen dafr, dass es mit Deutschland weiter aufwrts geht. Unser Wahlziel ist: Die nchste Bundesregierung muss wieder unionsgefhrt sein.

    Am 24. September ist Bundestagswahl. Ich lade Sie herzlich ein: Lassen Sie uns gemeinsam fr unsere Heimat kmpfen! Ich mchte Sie bitten: Gehen Sie zur Wahl, geben Sie beide Stimmen der CSU!

    Ihr

    Horst Seehofer, MdLVorsitzender der CSUBayerischer Ministerprsident

    LIEBE MITBRGERINNEN UND MITBRGER,

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  • UNSERE CSU-GARANTIEN

    ENTLASTUNGSGARANTIE Wir garantieren den Menschen in Deutschland eine Steuerentlastung von mindestens 15 Milliar-den Euro. Den Soli werden wir zustzlich ab 2020 schrittweise schnellstmglich abschaffen und starten mit einem Abbau von rund 4 Milliarden Euro. Wir schaffen die grte Steuerentlastung seit mehr als fnfzig Jahren.

    SICHERHEITSGARANTIENiemand kann absolute Sicherheit versprechen. Aber wir garantieren, dass wir alles Menschen-mgliche fr die Sicherheit der Bevlkerung tun. Wir stehen fr Sicherheit durch Strke: mit mehr Polizisten und konsequenter Bekmpfung von Kriminalitt und Terrorismus.

    FAMILIENGARANTIE Wir garantieren den Familien in unserem Land die bestmgliche Untersttzung durch den Staat. Wir werden die Mtterrente II einfhren. Wir behalten das Ehegattensplitting bei und set-zen das Kindergeld krftig rauf. Wir sorgen durch ein Baukindergeld dafr, dass mehr Familien sich die eigenen vier Wnde leisten knnen.

    VERSORGUNGSGARANTIE Wir garantieren den Menschen eine gleichwer-tige, flchendeckende Versorgung in Stadt und Land. Keine Region wird zurckgelassen. Wir wol-len dezentrale Strukturen strken, Arbeitspltze aufs Land verlagern und die Daseinsvorsorge in lndlichen Gebieten sichern.

    ORDNUNGSGARANTIE Wir geben den Menschen die Garantie, dass sich der Zustand vom Herbst 2015 nicht wiederholen wird. Wir haben dazu einen effektiven Manah-menplan, unter anderem mit Kontrolle der Bin-nengrenzen, Reduzierung der Migrationsstrme, Obergrenze und die Bekmpfung der Flucht- ursachen. Integration muss nach dem Mastab unserer Leitkultur erfolgen.

    BETEILIGUNGSGARANTIE Wir stehen fr die Koalition mit dem Brger. Un-ser Politikstil ist, die Brger an der Ausgestaltung unserer Politik stets eng zu beteiligen. Wir garan-tieren den Menschen, dass wir die Beteiligungs-mglichkeiten in Deutschland weiter ausbauen. Wir wollen in wichtigen politischen Fragen bundesweite Volksentscheide einfhren.

    Die CSU spricht Klartext. Wir sagen der Bevlkerung vor der Wahl ganz klar, was wir fr die nchsten vier Jahre wollen. Wir garantieren den Menschen in unserem Land, dass wir diese Punkte bei einer unionsgefhrten Bundesregierung im nchsten Regierungsvertrag verankern werden:

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    INHALTSVERZEICHNIS

    1 SICHERHEIT DURCH STRKE 02

    2 STEUERN SENKEN, EIGENTUM SCHAFFEN 06

    3 FAMILIEN ZUERST 08

    4 WACHSTUMSPLAN FR DEUTSCHLAND 10

    5 DAMIT DEUTSCHLAND DEUTSCHLAND BLEIBT 14

    6 KLARER KURS BEI DER ZUWANDERUNG 16

    7 HEIMAT UND ZUSAMMENHALT 20

    8 SOZIALE SICHERHEIT 24

    9 VERANTWORTUNG FR DIE SCHPFUNG 28

    10 EUROPA UND SICHERHEIT IN DER WELT 32

    SEITE

  • 2

    SICHERHEIT DURCH STRKE

    MEHR POLIZISTEN AUF UNSEREN STRASSEN UND PLTZEN Der beste Schutz fr unsere Bevlkerung ist, wenn unsere Einsatzkrfte vor Ort prsent sind. Die Bayerische Polizei hat schon jetzt den hchs-ten Personalstand aller Zeiten. In Bayern schaf-fen wir bis 2020 nochmals zustzliche 2.000 Po-lizeistellen. Auch die Sicherheitsdienste im Bund und die Polizei der anderen Bundeslnder sollen entsprechend gestrkt werden: Wir schaffen min-destens 15.000 zustzliche Stellen. Unsere Polizei soll dabei die modernste Ausrstung erhalten.

    DER STAAT MUSS KLARE KANTE GEGEN KRIMINALITT ZEIGENWir wollen einen starken Rechtsstaat, der die Menschen schtzt, fr unsere Werte einsteht und nicht zurckweicht. Fr uns gilt Opferschutz vor Tterschutz. Wir statten die Justiz auf allen Ebenen personell besser aus vom Justizwacht-meister ber den Staatsanwalt bis hin zum Rich-ter. Wir wollen mehr Ermittler beim General- bundesanwalt. Strafverfahren mssen noch effi-zienter ausgestaltet werden.

    ISLAMISTISCHEN TERROR KOMPROMISSLOS BEKMPFENWir werden den Kampf gegen den islamistischen Terror auf allen Ebenen entschlossen fhren. Wer den Zusammenhang von islamistischem Ex-tremismus und Terror nicht wahrnimmt, wird die weltweit agierende Ideologie der Gewalt nicht stoppen. Wir nehmen den Kampf auf, der Terror wird nicht siegen. Gegen islamistische Gefahren werden wir unsere nationalen Sicherheitsbehr-den nachhaltig strken und ihre Eingriffsbefug-nisse ausweiten. Internationalem Terrorismus mssen wir mit internationalen Allianzen begeg-

    nen. Wir setzen dabei auf eine vernetzte Sicher-heitspolitik aus militrischen, humanitren und nachrichtendienstlichen Instrumenten.

    GEFHRDER EINSPERREN STATT NUR BERWACHEN Wir drfen nicht zulassen, dass Islamisten poten-zielle Kandidaten fr den gewaltbereiten Dschihad bei uns rekrutieren, an Kampfhandlungen terroris- tischer Organisationen teilnehmen oder sich da-fr ausbilden lassen. Solchen Extremisten mit doppelter Staatsbrgerschaft muss der deutsche Pass entzogen werden. Extremistische Gefhrder mssen wir bereits aus dem Verkehr ziehen, bevor sie ihre Taten begehen knnen. Dazu bentigen wir den Einsatz elektronischer Fufesseln und die Mglichkeit, solche Personen ber lngere Zeitru-me festsetzen zu knnen. Auslndische Straftter und Gefhrder schieben wir konsequent ab.

    KONSEQUENT GEGEN EXTREMISMUS UND RADIKALISIERUNG VORGEHENUnsere freie, offene Gesellschaft darf keine Ra-dikalisierung dulden sei es durch Salafisten, Islamisten, Linksextreme oder Rechtsextreme. Verfassungsfeinde und Extremisten werden wir konsequent beobachten und gegen sie mit allen rechtlich gebotenen Mitteln vorgehen. Der Ver-fassungsschutz soll bei der Sammlung von Infor-mationen knftig nicht an starre Altersgrenzen gebunden sein. Damit beugen wir einer Radika-lisierung im Jugendalter vor. Wir dulden es nicht, wenn Salafisten unter dem Deckmantel der Re-ligionsfreiheit den Koran verteilen. Verfassungs-feindlichen Parteien und Vereinen entziehen wir ihre Finanzquellen. Vereinsverbote setzen wir weiter konsequent durch. Manahmen zur Extre-mismusprvention und Deradikalisierung bauen wir aus.

    Bayern ist das sicherste Land in Deutschland. Wir wollen, dass ganz Deutschland auf bayerisches Sicherheitsniveau kommt. Es darf zwischen den einzelnen Bundeslndern keine Zonen unterschied- licher Sicherheit geben. Islamistischer Terrorismus, Extremismus, organisierte Verbrechen und Cyber-kriminalitt fordern uns heraus. Ein starker Staat muss Antworten auf diese Bedrohungen geben und die Sicherheit vor Ort strken. Wir setzen auf eine starke Vernetzung, schnelle Informationswege und einen effektiven Datenabgleich. Aber die Entscheidungskompetenz bei der Sicherheit muss bei den Lndern bleiben, also bei uns hier in Bayern.

    1

  • 3

    KLARE KANTE GEGEN LINKE GEWALT Die Hamburger Krawalle haben gezeigt, wie ge-waltbereit, gefhrlich und gut organisiert die linke Szene ist. Es darf nicht sein, dass es Rckzugsor-te und rechtsfreie Rume gibt, wo sich die linke Szene sammeln und organisieren kann. Wir lassen uns nicht von linken Chaoten diktieren, wo sich die freie Welt trifft. Linksextremismus hat in Deutsch-land nichts zu suchen. Wir wenden uns gegen jede Form der Verharmlosung, wie sie in den letzten Jahren von SPD, Grnen und Linkspartei betrieben wurde. Das ist Verniedlichung von staatsfeind-licher Gewalt. Linke Chaoten mssen so wie rechte und islamistische Gewalttter auch die volle Hrte des Gesetzes spren. Durch eine euro-pische Extremistendatei werden wir linke Straf- tter bereits an der Einreise hindern. Ein Versto gegen das Vermummungsverbot muss bundes-weit einheitlich strafbar sein. Wer als Verein staat- liche Frdergelder in Anspruch nimmt, muss sich durch eine Extremismusklausel knftig wieder verpflichten, keine extremistischen Strukturen zu untersttzen. Wir brauchen ein Musterversamm-lungsgesetz nach bayerischem Vorbild, damit in den Lndern einheitlich effektive Standards zum Ausschluss von gewaltbereiten Krawallmachern bei Demonstrationen gelten.

    WIR MSSEN WISSEN, WER IN UNSER LAND KOMMT Fr unsere Sicherheit sind effektive Einreisekon- trollen und die Sicherung unserer Grenzen unerlss- lich. Wer ohne Papiere kommt, muss an der Grenze aufgehalten werden. Wir sollten niemanden mit vllig ungeklrter Identitt und Nationalitt einrei-sen lassen. Auch auf europischer Ebene brauchen wir eine zweifelsfreie berprfung der Einreisen-den. Wir setzen uns fr eine schnelle Umsetzung eines europischen Ein- und Ausreiseregisters ein.

    MEHR VIDEOBERWACHUNG ZUM SCHUTZ DER MENSCHEN Wir brauchen mehr Videoberwachung mit ln-geren Speicherfristen im ffentlichen Raum. Bahnhfe, der ffentliche Nahverkehr, Einkaufs-zentren oder andere wichtige Orte mssen bes-ser berwacht werden. Eine Software zur Ge-sichtserkennung soll die Sicherheit erhhen und die Fahndung nach Terroristen erleichtern.

    ERMITTLUNGSMGLICHKEITEN GEGEN KRIMINELLE UND TERRORISTEN AUSWEITEN Der Rechtsstaat darf nicht hinter den tech- nischen Mglichkeiten seiner Feinde zurckblei-ben. Dafr mssen die Befugnisse des Rechts-staats erweitert werden. Fr uns gilt Opferschutz vor Datenschutz. Anbieter von E-Mail-Diensten und Betreiber Sozialer Medien sollen verpflich-tet werden, Verkehrsdaten zu speichern. Bei Verdacht auf Terrorismusfinanzierung mssen digitale Spuren genutzt werden knnen. Auch im Bund und in anderen Lndern muss der Ver-fassungsschutz wie in Bayern befugt werden, Verkehrsdaten zu nutzen. Die Speicherung digi-taler Spuren soll auf sechs Monate ausgewei-tet werden. Wir wollen DNA-Proben erleichtern und vorhandene DNA-Spuren zur Ermittlung des ueren Erscheinungsbildes, der Herkunft oder des Alters eines Straftters oder Verdchtigen heranziehen.

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    STRKE ZEIGEN!

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    DIE BUNDESWEHR AUCH IM INNERN EINSETZEN Die Bundeswehr leistet schon jetzt Hilfe und Untersttzung bei Naturkatastrophen und bei besonders schweren Unglcksfllen. Bei der Abwehr eines besonders schweren Terroran-griffs kann die Polizei an die Grenzen ihrer Mg-lichkeiten kommen. Die Bundeswehr soll dann die Polizei untersttzen, etwa beim Schutz von Flughfen, Krankenhusern und kritischen Infra- strukturen. Solche Einstze unter Leitung der Polizei mssen regelmig gebt werden.

    UNSERE NACHRICHTENDIENSTE ZUR TERRORABWEHR STRKENWir drfen uns bei der Terrorabwehr nicht allein auf auslndische Dienste verlassen. Wir brauchen unsere eigenen Informationen und Frhwarn- systeme. Die Befugnisse unserer Nachrichten-dienste in Bund und Lndern mssen praxis- gerecht ausgebaut werden. Sie sollen zur Terrorabwehr Zugriff auf gespeicherte Verkehrs- daten und verschlsselte Kommunikation erhalten. Wir werden fr einen besseren Informations- austausch unserer Dienste sorgen.

    WERBUNG FR TERROR UND GEWALT MUSS BESTRAFT WERDEN Werbung fr terroristische und kriminelle Ver- einigungen ist Werbung fr Terror und Gewalt. Es war falsch, dass Rot-Grn das seinerzeit straffrei gestellt hat. Sympathiewerbung muss wieder unter Strafe gestellt werden. Terroristischen Vereinigungen muss schneller der Geldhahn zugedreht werden knnen, Vermgenseinzieh- ungen mssen erleichtert werden.

    CYBERCRIME BEKMPFEN, HACKERN KEINE CHANCE LASSEN Wir brauchen bundesweit eine Cybersicherheits-strategie aus einem Guss. Wir bauen ein schlag-krftiges Cyberabwehrzentrum auf. Zustzliche Internetpolizisten sollen Internet- und Compu-terkriminalitt bekmpfen und das Darknet strker berwachen. Das dient besonders dem Schutz unserer Kinder und verhindert rechtsfreie Rume im Internet. Wirtschaft, Forschung und kritische Infrastrukturen mssen vor Internet- Attacken geschtzt werden. Die Hersteller wol-len wir verpflichten, ihre IT-Produkte dauerhaft sicher zu halten.

    SICHERHEIT DURCH STRKE

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    WER EINEN POLIZISTEN ANGREIFT, GREIFT UNS ALLE AN Wir stehen hinter unserer Polizei, unseren Sicher-heitsbehrden, Feuerwehr und Rettungskrften. Wir schtzen diejenigen, die uns schtzen. Wir haben durchgesetzt, dass Angriffe auf sie knf-tig mit einer Mindestfreiheitsstrafe bestraft werden. Gewalt gegen Vertreter des Gesetzes gehrt auch gesellschaftlich gechtet. Unsere Sicherheits- und Rettungskrfte verdienen grte Anerkennung und Respekt.

    EINBRECHER GEHREN HINTER GITTER Wohnungseinbrche stellen einen tiefen Eingriff in die Privatsphre der Opfer dar. Wir haben hr-tere Strafen fr Wohnungseinbrecher durchge-setzt. Sie werden nun mit einer Mindeststrafe von einem Jahr Gefngnis bestraft. Im Kampf ge-gen die Einbruchskriminalitt brauchen unsere Sicherheitsbehrden mehr Ermittlungsbefugnis-se. Schleierfahnder mssen bundesweit einge-setzt werden. Sie sind ein wichtiges Instrument, um auch Wohnungseinbrechern auf die Spur zu kommen.

    DROGENKRIMINALITT UND DROGENKONSUM BEKMPFENWir bleiben dabei: Null Toleranz gegen Drogen. Wir sagen Nein zur Legalisierung von Cannabis. Drogen-Kontrollen im Grenzgebiet mssen ver-strkt werden. Gegen Drogenschmuggler gehen wir entschieden vor. Noch mehr als bisher wollen wir ber die Gefahren von Drogen aufklren.

    EIN STARKER STAAT BRAUCHT GUTE BEAMTEWer sich als Beamter, Arbeitnehmer oder Rich-ter in den Dienst des Staates stellt, dient der Allgemeinheit. Unseren Staatsdienern gebhren Respekt und Anerkennung fr ihre Leistungen und ihren Einsatz. Wir stehen zu den bewhrten beiden Sulen des ffentlichen Dienstes, den Ta-rifangestellten und dem Berufsbeamtentum mit seinen Prinzipien Besoldung, Versorgung und Beihilfe. Der ffentliche Dienst muss attraktiv sein, damit der Staat im Wettbewerb um die bes-ten Kpfe bestehen kann.

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    OPFERSCHUTZ VOR TTER-SCHUTZ!

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    STEUERN SENKEN, EIGENTUM SCHAFFEN

    DER SOLI WIRD ABGESCHAFFT Der Solidarittszuschlag erfllt mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht mehr seinen Zweck. Wir werden den Soli komplett, schnellst-mglich und fr alle abschaffen. In der kommen-den Wahlperiode beginnen wir mit einer Entlas-tung von rund 4 Milliarden Euro. Ab 2020 werden wir ihn schrittweise auf Null reduzieren.

    VERSPROCHEN: KEINE STEUERERHHUNGEN Das haben wir 2013 als einzige politische Kraft ge-sagt und das haben wir auch durchgesetzt. Dieses Versprechen erneuern wir: Keine Steuererhhun-gen in der nchsten Legislaturperiode. Das heit auch: Keine Wiedereinfhrung der Vermgen- steuer und keine Verschrfung der Erbschaftsteuer.

    15 MILLIARDEN EURO STEUERENTLASTUNG FR ALLEWir wollen, dass die Menschen am wirtschaft-lichen Erfolg unseres Landes teilhaben. Gerade kleine und mittlere Einkommen profitieren von unseren Steuersenkungen. SPD, Grne und Lin-ke lehnen allgemeine Steuersenkungen ab. Sie stehen fr Steuererhhungen und Umverteilung. Wir sind der Meinung: Vom hchsten Steuerauf-kommen aller Zeiten sollen alle Steuerzahler et-was zurckbekommen.

    MEHR NETTO VOM BRUTTO FR KLEIN- UND MITTELVERDIENER Wir werden den Einkommensteuertarif insge-samt gerechter ausgestalten und den sogenann-ten Mittelstandsbauch verringern. Durch die Abflachung des Steuertarifs wollen wir Gering-verdiener und die Bezieher mittlerer Einkommen sprbar entlasten.

    SPITZENSTEUERSATZ NUR FR SPITZENVERDIENERVom Spitzensteuersatz ist mittlerweile jeder zehnte Deutsche betroffen, er wird vielfach vom Facharbeiter gezahlt. Deshalb soll der Spit-zensteuersatz erst ab einer Einkommensgren-ze von 60.000 Euro statt wie bisher von 54.058 Euro greifen.

    WIR WOLLEN DIE ERBSCHAFTSTEUER REGIONALISIERENEs geht uns um den Erhalt mittelstndischer und familiengeprgter Unternehmen und die dorti-gen Arbeitspltze. Das Aufkommen aus der Erb-schaftsteuer steht den Lndern zu. Unser Ziel ist: Erbschaftsteuer regionalisieren, damit wir ber die Hhe in Bayern selbst entscheiden knnen.

    DIE SCHWARZE NULL IM BUND UND BAYERN SCHULDENFREI 2030 Eine Finanzierung des Staates auf Schuldenbasis lehnen wir kategorisch ab. Ausgeglichene Haus-halte sind eine Frage der Generationengerech-tigkeit. Im Bund haben wir zum vierten Mal die schwarze Null erreicht. Mit der Union wird dies

    Leistung muss sich lohnen. Wir geben den hart arbeitenden Menschen etwas zurck. Wir kndigen nur das an, was wir auch solide finanzieren knnen ohne hhere Steuern und ohne neue Schulden.

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  • 7

    auch in der kommenden Legislaturperiode so bleiben. Wenn es die wirtschaftliche Entwick-lung zulsst, wollen wir auch im Bund vorhan- dene Schulden tilgen und mit den ersten Schrit-ten in der kommenden Wahlperiode beginnen. Im Freistaat lsen wir darber hinaus unser Versprechen ein und machen Bayern bis 2030 schuldenfrei. Mit der Schuldenrckzahlung spart Bayern ab 2030 ber 1 Milliarde Euro an Zins- zahlungen jhrlich. Bayern wird das erste schul-denfreie Land.

    WIR FORDERN DIE ABKEHR VON DER SCHRANKENLOSEN NULLZINSPOLITIK Die anhaltende Nullzinspolitik der EZB ist ein Fehler, Sparguthaben und Altersvorsorge so-wie Mittelstandsbanken leiden darunter. Es ist falsch, wenn der Konsum belohnt und Sparen bestraft wird.

    BARGELD DARF NICHT ABGESCHAFFT WERDEN Bargeld ist gedruckte und geprgte Freiheit. Der Staat darf seinen Brgern nicht die Freiheit neh-men, wie sie bezahlen wollen. Wir sagen Nein zur Abschaffung des Bargelds.

    MEHR UND BEZAHLBARER WOHNRAUM FR DEUTSCHLANDDas beste Mittel gegen Wohnungsmangel und hohe Mieten ist der Bau zustzlicher Wohnungen. Wir legen eine Wohnraum-Offensive fr Deutsch-land auf. Wir steigern die Anzahl neu gebauter Wohnungen um 50 Prozent von 1 Million auf 1,5 Millionen Wohnungen in der kommenden Legis-

    laturperiode. Wir wollen die degressive Abschrei-bung fr Mietwohnungsbauten fr einen begrenz-ten Zeitraum wiedereinfhren. Baurechtliche und brokratische Hrden fr den Wohnungsbau werden wir reduzieren. Wer landwirtschaftliche Flchen fr Bauland zur Verfgung stellt, soll die dabei erzielten Einnahmen steuerbegnstigt in den Mietwohnungsbau reinvestieren knnen.

    WIR WOLLEN DIE ENERGETISCHE SANIERUNG VON WOHNEIGENTUM FRDERNDer Gebudesektor ist fr die Erreichung der Kli-maschutzziele entscheidend. Knftig soll es auch fr selbst genutztes Wohneigentum neben dem Handwerkerbonus eine steuerliche Frderung fr energetische Modernisierungsmanahmen ber fnf Jahre geben. Kosten fr besonders energiesparende Manahmen sollen zehn Jahre steuerlich geltend gemacht werden knnen.

    EIGENTUMSBILDUNG ERLEICHTERN, GRUNDERWERBSTEUER SENKEN Wer privat eine Immobilie fr den Eigenbedarf erwirbt, soll bei der Grunderwerbsteuer ent-lastet werden. Wir fhren Freibetrge fr Er- wachsene und Kinder fr den erstmaligen Erwerb von Wohneigentum ein. Bei der Grund-steuer streben wir eine eigentumsfreundliche Ausgestaltung an. Die Bewertungsregeln der Grundsteuer sollen in die Hnde der Lnder, damit Steuererhhungen fr Mieter und Grund-stckseigentmer verhindert werden knnen. Eigentumsbildung darf nicht bestraft werden.

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    SOLI ABSCHAFFEN!

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    FAMILIEN ZUERST

    DAS EHEGATTENSPLITTING BLEIBT UNEINGESCHRNKT ERHALTEN Wir sagen: Hnde weg vom Ehegattensplitting! Wir haben alle Versuche linker Parteien abge-wehrt, die das Ehegattensplitting abschaffen wollten. Mit uns bleibt es dabei: Das Ehegatten- splitting muss uneingeschrnkt erhalten bleiben. Wir werden das Ehegattensplitting nicht durch ein Familiensplitting ersetzen, sondern ein Kin-dersplitting zustzlich einfhren: mit hherem Kindergeld und hherem Kinderfreibetrag.

    FR JEDES KIND: 300 EURO MEHR KINDERGELD PRO JAHRWir wollen die finanzielle Situation junger Familien sprbar verbessern. Wir werden das Kindergeld um 25 Euro monatlich je Kind erh-hen. 300 Euro mehr pro Kind und Jahr sind ein starkes Signal fr alle Familien.

    WIR FHREN DAS KINDERSPLITTING EINDer Kinderfreibetrag soll in zwei Schritten auf das Niveau des Erwachsenenfreibetrags ange-hoben werden. Der erste Schritt erfolgt parallel zur Kindergelderhhung. Den zweiten Schritt werden wir abhngig von der wirtschaftlichen Lage verwirklichen sptestens in der darauffol-genden Legislaturperiode.

    FAMILIEN VERDIENEN BESTE UNTERSTTZUNGJede Familie, jedes Familienmodell und jede Generation hat beste Untersttzung und Aner-kennung verdient. Die CSU steht fr eine pass-genaue Frderung. In Bayern untersttzen wir

    Familien in besonderer Weise, nur im Freistaat gibt es zwei zustzliche Landesleistungen fr Familien: das Landeserziehungsgeld und das Be-treuungsgeld. Von der geplanten Steuerentlas-tung profitieren alle Menschen in Deutschland, vor allem wird sie Familien entlasten. Denn sie sind die Leistungstrger unserer Gesellschaft. Auerdem wollen wir mit der Mtterrente II Kindererziehung in der Rente noch mehr hono- rieren. Wer Kinder aufgezogen hat, soll davon beim Rentenniveau profitieren.

    KINDERRECHTE GEHREN IN DIE VERFASSUNG Der Schutz der Kinder hat fr uns Verfassungs-rang. Die Rechte von Kindern sollen ins Grundge-setz aufgenommen werden.

    BAUKINDERGELD FR DIE EIGENEN VIER WNDE Junge Familien haben ein Recht auf die eigenen vier Wnde. Wer eine Familienwohnung erwirbt, soll vom Staat in den ersten 10 Jahren mit 1.200 Euro pro Kind jhrlich gefrdert werden. Fr junge Familien mit zwei Kindern bedeutet das Baukindergeld eine Frderung von bis zu 24.000 Euro.

    GRUNDERWERBSTEUER FR FAMILIEN SENKEN Wir fhren Freibetrge fr Erwachsene und Kin-der fr den erstmaligen Erwerb von Wohneigen-tum ein. Wer privat eine Immobilie fr den Eigen-bedarf erwirbt, soll bei der Grunderwerbsteuer entlastet werden. Hauptprofiteure sind junge Familien.

    Familien haben jede Anerkennung und Untersttzung verdient. Die CSU rckt Familien ins Zentrum der Politik. Jede Familie wei, dass sie bei uns am besten aufgehoben ist. Wir arbeiten fr ein familien- und kinderfreundliches Land und eine gute Familienkultur im ffentlichen Leben.

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    RECHTSANSPRUCH FR DIE BETREUUNG VON GRUNDSCHULKINDERNWir wollen einen Rechtsanspruch auf eine Ganz-tagsbetreuung bis zum Ende der Grundschule. Es darf nicht sein, dass Eltern Anspruch auf Kita und Kindergarten haben und ab der Grundschule pltzlich wieder auf private Betreuung angewie-sen sind. Wir wollen einen massiven Ausbau von Angeboten fr die Ganztagsbetreuung, die Mit-tags- wie Nachmittagszeiten und auch die Ferien abdecken. Wir wollen berufsttigen Eltern mehr Flexibilitt geben, bedarfsgerecht vorgehen und die Vielfalt der Betreuungsmglichkeiten erhal-ten. Wir wollen auch Anreize fr mehr Engage-ment aufseiten der Unternehmen setzen. Die Steuerbefreiung fr Zuschsse der Arbeitgeber fr Betreuungskosten werden wir bis zum Ende der Grundschule ausweiten. Betriebliche Betreu-ungsangebote wollen wir frdern. Wir werden die Kommunen und freien Trger dabei unter-sttzen, im Betreuungsbereich ausreichend Personal zu gewinnen und auszubilden.

    ARBEITSWELT MAXIMAL FAMILIENFREUNDLICH GESTALTEN Gemeinsam mit der Wirtschaft treiben wir familienfreundliche Arbeitsbedingungen voran. In Deutschland soll es eine familienfreundliche Grundausstattung in der Arbeitswelt geben. Das muss zum Standard werden. Die Digitali-sierung bietet hervorragende Chancen fr die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Arbeits-zeitregelung muss auch im Sinne der Familien flexibilisiert werden. Alle in Betracht kommen-den Instrumente, darunter auch der Einsatz von Lebensarbeitszeitkonten, wollen wir prfen.

    DER STAAT MUSS ALLEN FAMILIREN SITUATIONEN GERECHT WERDEN Familien brauchen Freiheit. Rechte und Pflichten der Eltern haben Vorrang vor staatlichem Han-deln. Wir drngen Familien nicht in eine Richtung. Sie sollen frei und selbstbestimmt entscheiden, wie sie ihr Familienleben gestalten. Moderne Fa-milienpolitik muss allen familiren Situationen ge-recht werden der klassischen Familie mit der Ge-meinschaft von Mutter, Vater und Kindern ebenso wie Eineltern- oder Patchwork-Familien. Auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften verdienen Anerkennung, Diskriminierung gegenber diesen Partnerschaften lehnen wir entschieden ab. Wir stehen zum Leitbild von Ehe und Familie, ohne die Vielfalt der Lebenswirklichkeit auszugrenzen. Die Politik muss sich auch in Zukunft an dem Modell orientieren, das von der Mehrzahl der Menschen gelebt und praktiziert wird.

    ALLEINERZIEHENDE UND KINDERREICHE FAMILIEN BESSER UNTERSTTZEN Wir haben den Unterhaltsvorschuss ausgeweitet und auf sichere Fe gestellt. Damit sind wir der besonderen Belastungssituation von Alleinerzie-henden begegnet. Auch kinderreiche Familien verdienen besondere Untersttzung. Familien- und Kinderfreundlichkeit sollen bei ffentlichen Freizeit- und Bildungseinrichtungen ganz oben stehen. Das Kindersplitting wird sowohl Allein- erziehende als auch kinderreiche Familien in besonderer Weise entlasten.

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    KINDERGELD RAUF!

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    WACHSTUMSPLAN FR DEUTSCHLAND

    BESTE BILDUNG FR ALLE Berufliche und akademische Bildung sind fr uns gleichermaen wertvoll. Das differenzierte Schulsystem und das Prinzip kein Abschluss ohne Anschluss machen unsere Bildungsland-schaft vielfltig und durchlssig. Alle Begabungen knnen optimal gefrdert werden. In Bayern investieren wir jeden dritten Euro in Bildung und Wissenschaft. Auch im Bund haben wir die Ausgaben seit 2005 kontinuierlich erhht. Die Steigerung der Bildungsinvestitionen werden wir fortsetzen. Es ist gut, wenn sich der Bund an den Bildungskosten beteiligt. Aber die Bildungs-politik muss auch knftig Sache der Lnder sein.

    WIR WOLLEN DAS DIGITALE KLASSENZIMMER Alle Schulen und Hochschulen in Deutschland sind mit digitalen Medien auszustatten und an das schnelle Internet anzuschlieen. Wir star-ten eine Digitale Bildungsoffensive: Neben einer strkeren Vermittlung von Medienkompetenz brauchen wir eine sinnvolle Integration von digi-talen Inhalten in den gesamten Unterricht. Der Bund soll die Lnder dabei untersttzen, durch Weiterbildung von ausreichend Lehrern digitale Kompetenzen der Schler mglichst umfassend zu frdern. Die Ausgestaltung bleibt in Verant-wortung der Lnder. Der Freistaat geht mit dem Masterplan BAYERN DIGTAL II voran.

    DIE BESTEN KPFE FR UNSER LAND AUSBILDEN Bildung, Wissenschaft und Forschung sind mageblich fr den Erfolg im globalen Wettbe-werb um Talente und Ideen. Unsere Wirtschaft braucht qualifizierte Fachkrfte. Wir treten fr eine vielfltige Hochschullandschaft ein und wol-len sie weiter strken: exzellente Universitten auf weltweitem Spitzenniveau, profilierte Hoch-schulen fr angewandte Wissenschaften und zahlreiche dezentrale Einrichtungen in der Fl-che sichern unsere Zukunftsfhigkeit. Mit Tech-nologietransfer sorgen wir dafr, dass aus neu-en Erkenntnissen neue Anwendungen werden. Gleichzeitig gilt es, die duale Berufsausbildung fr die vernderte Arbeitswelt fit zu machen. Der digitale Fortschritt muss sich im Bildungsange-bot widerspiegeln, die Berufsbilder sind schnel-ler weiterzuentwickeln. Auerdem setzen wir auf gute Weiterqualifizierungsangebote auch im Alter.

    MEISTERBONUS FR BESTANDENE PRFUNGENUnsere duale Berufsausbildung wird weltweit als Vorbild geschtzt. Wir werden nicht zulassen, dass die EU unser duales System und den Meis-tertitel aufweicht. Fr bestandene Meisterpr-fungen werden wir die angefallenen Gebhren in bestimmtem Umfang zurckerstatten. In Bay-ern werden wir den bewhrten Meisterbonus in Hhe von 1.500 Euro beibehalten. Hhere be- rufliche Bildung soll in strkerem Mae mglich sein. Damit erffnen wir Menschen ohne Studi-um neue attraktive Perspektiven.

    Wirtschaftskraft und Innovationsfhigkeit unserer Wirtschaft sichern Arbeit und Wohlstand. Nur ein Land, das wirtschaftlich stark ist, kann sich hohe soziale Standards leisten. Jetzt geht es darum, unsere Spitzenposition zu halten und digital auszubauen. Beste Bildung ist der Schlssel zu den Chancen unserer Gesellschaft. Wir wollen in allen wesentlichen Wirtschaftsbereichen in der Weltspitze platziert sein.

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    GRNDERGEIST IN DEUTSCHLAND FRDERN Wir schaffen in Deutschland das beste kosys-tem fr Start-ups. Grnder und junge Unter-nehmen sind zentrale Taktgeber im Bereich neuer Schlsseltechnologien wie knstlicher In-telligenz, Robotik, Mobilitt 4.0 oder Telemedizin. Start-ups sollen berall beste Chancen haben und innovative Geschftsideen entwickeln kn-nen. Wir wollen Deutschland zum Spitzenreiter bei Existenzgrndungen machen. Den Zugang fr Start-ups zu Wagniskapital wollen wir ber steuerliche Frderung erleichtern. Wer sich an Start-ups beteiligt, soll das von der Steuer ab-setzen knnen. Mit einem Masterplan Selbst- stndigkeit werden wir dafr sorgen, dass Unter-nehmensgrndungen entbrokratisiert werden.

    UNSERE UNTERNEHMEN SOLLEN ZU DEN INNOVATIVSTEN IN DER GANZEN WELT GEHRENFortschritt und Innovation heit weniger Re-geln und mehr Effizienz. Dem dient unsere For-schungsprmie. Wir wollen fr Unternehmen eine steuerliche Frderung von Forschung und Entwicklung in Hhe von 2 Milliarden Euro. Auch der bayerische Mittelstand soll an die Spitze von Wirtschaft 4.0 gefhrt werden. Wir wollen jedem Betrieb helfen, eine digitale Strategie innovativ und erfolgreich umzusetzen. Made in Germany wollen wir im digitalen Zeitalter als Chance begreifen.

    MARKTZUGNGE FR EXPORTSTARKEN MITTELSTAND ERLEICHTERNDeutschland ist fhrendes Exportland und Bay-ern der deutsche Exportmotor. Deutschland ist hchst wettbewerbsfhig in der Welt. Unseren hart erarbeiteten Auenhandelsberschuss ms-sen wir uns international nicht vorhalten lassen. Die Antwort kann nicht sein, dass wir unseren Unternehmen Fesseln anlegen. Die Antwort muss sein, dass die anderen den Wettbewerb aufneh-men und versuchen, besser zu werden. Unsere Wirtschaft lebt vom freien Welthandel und of-fenen Mrkten. Exportmglichkeiten wollen wir auch fr kleinere Unternehmen erleichtern.

    HCHSTE STANDORTQUALITT FR UNSERE UNTERNEHMEN Wir wollen auch in Zukunft attraktivste Stand-ortfaktoren bieten, damit unsere Unternehmen Spitzenreiter im internationalen Wettbewerb bleiben. Die Lohnzusatzkosten mssen wett-bewerbsfhig bleiben. Die Daueraufgabe des Brokratie-Abbaus muss effektiver und ein Bro- kratie-TV Mastab werden. Bei neuen Gesetzge-bungsvorhaben soll soweit vertretbar auf Kon-trolle und Regulierung verzichtet werden, bis eine Notwendigkeit dafr eindeutig nachgewiesen ist.

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    JOBS FR MORGEN!

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    JA ZUM MINDESTLOHN, NEIN ZUR BROKRATIE Jeder soll von seiner Arbeit leben knnen. Der Brokratiewust fr den Mittelstand jedoch ist nicht hinnehmbar. Wir wollen, dass Dokumen- tationspflichten so weit wie mglich abgeschafft werden. Die minutengenaue Auflistung der Ar-beitszeit ist nicht praxistauglich. Wir mssen den Mindestlohn entbrokratisieren.

    FLEXIBILITT NUTZT DEN BESCHFTIGTEN Wir wollen die Potenziale der Digitalisierung fr die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und fr die Strkung des lndlichen Raums nutzen. Die Arbeit soll zu den Menschen kommen, nicht umgekehrt. Dafr ebnen wir den Weg fr einen flexiblen Arbeitsort, flexible Arbeitszeiten und flexible Arbeitsstrukturen. Die Menschen profi-tieren von mehr geeigneten Homeoffice-Arbeits-pltzen. Diese Aufgabe mssen die Tarifpartner verstrkt aufgreifen. Insgesamt wollen wir eine neue Kultur der Partnerschaft fr die Arbeitszeit-regelungen zwischen Beschftigten und Betrieb mit praxisgerechten Lsungen fr alle, gerade fr Dienstleistungen, Gastronomie und kleinere Betriebe.

    WIR WOLLEN DEN MITWACHSENDEN MINIJOBGeringfgig Beschftigte sollen an der allge- meinen Lohnsteigerung teilhaben. Als dauer- hafte Lsung wollen wir den mitwachsenden Minijob realisieren, das heit, die Grenzen des Minijobs steigen mit den Lhnen.

    WIR SCHAFFEN DIE MOBILITT DER ZUKUNFT Wir stehen mit dem automatisierten und ver-netzten Fahren und dem Sprung zur Elektromo-bilitt vor der grten Mobilittsrevolution seit der Erfindung des Autos. Fr Bayern als Automo- bilstandort Nummer 1 entstehen enorme Chan- cen. Wir wollen Bayern gemeinsam mit unserer Wirtschaft zu einer internationalen Leitregion der Mobilitt 4.0 ausbauen. Wir schaffen weitere digitale Testfelder auf Autobahnen, in Stdten und im lndlichen Raum, um die Automatisierung und Vernetzung auch im komplexeren Stadtver-kehr voranzutreiben. Bis 2020 errichten wir in Bayern 7.000 ffentlich zugngliche Ladesu-len und schaffen damit die beste und dichteste Infrastruktur fr E-Mobile in Deutschland. Wir wollen, dass mehr Ladestationen auf privatem Grund gebaut werden knnen und Hindernisse dafr beseitigt werden.

    DIGITALISIERUNG IM VERKEHR NUTZENDeutschland soll fhrend bei integrierten Ver-kehrssystemen sein. Durch die enormen Mg-lichkeiten der Digitalisierung wird es knftig zur Entstehung vllig neuer Mobilittskonzepte kommen. Durch die Vernetzung von Ampeln und Fahrzeugen wird der Verkehrsfluss in den Std-ten verbessert werden, Verbrauch und Schad-stoffaussto werden sinken. Den ffentlichen Nahverkehr machen wir noch attraktiver. In Zu-kunft soll es eine App und ein digitales Ticket ge-ben, mit dem Fahrgste berall in Deutschland fahren und Mobilittsangebote nutzen knnen von Bus und Bahn bis zu Carsharing-Angeboten. Die Elektrifizierung mglichst aller Bahnstrecken treiben wir weiter voran und testen innovative Technologien im Schienenverkehr.

    WACHSTUMSPLAN FR DEUTSCHLAND

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    FR EINE LEISTUNGSFHIGE UND RESSOURCENSCHONENDE INFRASTRUKTURWir sorgen dafr, dass unsere Infrastruktur dem Wunsch der Menschen nach Mobilitt entspricht und Deutschland weltweit Vorzeigeland bleibt fr beste Straen, Schienen und Wasserwege. Die Rekordmittel fr die Infrastruktur werden wir mindestens verstetigen und den neuen Bundesverkehrswegeplan konsequent umsetzen. Wir werden den Staatsstraenbau auf hohem Niveau fortfhren und die kommunale Verkehrs- infrastruktur weiter frdern. Dabei setzen wir auf das Prinzip Erhalt vor Neu- und Ausbauma-nahmen. Die in dieser Wahlperiode umgesetz-ten Rekordinvestitionen in Lrmvorsorge und Lrmschutz setzen wir fort. Wir verbinden mehr Mobilitt mit weniger Lrm. Die frhzeitige Ein-bindung der Brger bei Groprojekten ist fr uns mageblich. Die Planung und Durchfhrung von Infrastrukturprojekten werden wir beschleuni-gen. Der ffentliche Nahverkehr und der Radver-kehr sind deutlich zu strken.

    SUPERSCHNELLES INTERNET FR ALLE REGIONEN Wir errichten in Deutschland das beste High-Speed-Netz der Welt. Die digitale Infrastruktur ist ein zentraler Standortfaktor fr unsere Wirt-schaft und der Schlssel fr eine gleichberech-tigte Teilhabe der Menschen. Wir schaffen des-halb die Gigabit-Gesellschaft fr alle. Unser Ziel ist Glasfaser in jeder Region und in jeder Gemein-de. Die konsequente Fortsetzung dieser Ziele ist das Projekt BayernWLAN freies WLAN in ganz Bayern. Vollabdeckung beim Mobilfunk wollen wir zgig erreichen. Deutschland soll Leitmarkt fr den neuen superschnellen 5G-Mobilfunk werden. Wir schaffen jetzt die Voraussetzungen

    fr den 5G-Ausbau und bringen ihn bis 2025 zum Abschluss. 5G kann 1.000 mal mehr Daten ver-arbeiten als LTE und ist eine absolute Schlssel-technologie fr Daten-Kommunikation, beispiels-weise zwischen Fahrzeugen.

    BEHRDENGNGE BEQUEM VON ZU HAUSE ERLEDIGEN Die digitale Verwaltung soll das Leben fr jeden Brger einfacher machen. Alle Dienstleistungen der Verwaltung sollen elektronisch verfgbar sein, wichtige Angaben gegenber dem Staat mssen nur einmal gemacht werden. Deutsch-lands ffentliche Verwaltung soll eine der brger- und anwenderfreundlichsten Europas werden.

    DEUTSCHLAND ZUM VORREITER BEI DER DATENSICHERHEIT MACHENWir sagen: Die Daten und damit verbundene Rechte gehren den Menschen. Wir schaffen mit einem neuen Datengesetz die Voraussetzung fr einen souvernen Umgang mit den eigenen Daten. Made in Germany muss bei der Datensi-cherheit zum Gtesiegel werden. Unternehmen sollen sich fr Deutschland entscheiden, weil hier Daten sicherer sind.

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    DIGITALE ZUKUNFT GEWINNEN!

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    DAMIT DEUTSCHLAND DEUTSCHLAND BLEIBT

    UNSERE LEITKULTUR IST MASSSTABIn Deutschland gilt unsere Leitkultur, bei der Integration ist sie der Mastab. Wir vertreten unsere Leitkultur selbstbewusst und wir sollten sie auch nach auen zeigen. Die CSU steht ohne Wenn und Aber zur Geltung der Leitkultur. Es ist eine Selbstverstndlichkeit, dass jeder, der zu uns kommt, die Leitkultur achtet. Leitkultur um-fasst die bei uns geltende Werteordnung christ-licher Prgung, unsere Sitten und Traditionen so-wie die Grundregeln unseres Zusammenlebens. Leitkultur ist das Gegenteil von Multikulti und Beliebigkeit.

    UNSER LAND IST UND BLEIBT CHRISTLICH GEPRGT Das christliche Menschenbild trgt unsere Wer-te, christliche Feiertage bestimmen hier den Ka-lender, christliche Kirchen prgen unsere Orte und in den christlichen Traditionen wurzelt unser Brauchtum. Wir werden die christlichen Feierta-ge in Bayern uneingeschrnkt erhalten. Wir sind tolerant und respektvoll gegenber anderen Re-ligionen, aber wir fhren keine islamischen Feier-tage ein. Wir mssen unsere christlichen Wurzeln bewahren.

    ES GEHT UM DIE OFFENSIVE VERTEIDIGUNG UNSERER WERTE Wir mssen unsere kulturelle Identitt aktiv verteidigen und auch leben. Das heit: Keine Selbstrelativierung unserer Werte, kein vor-auseilender Gehorsam und kein Verzicht auf unsere kulturellen Gepflogenheiten. Es bleibt dabei: Christkindlmrkte sind keine Winter-feste, St. Martinsumzge keine Lichterfeste. In ffentlichen Kantinen, Kindergrten und

    Schulen darf Schweinefleisch kein Tabu sein. Muslimische Mdchen sollen am Schwimmun-terricht teilnehmen. In Deutschland gehrt es sich, auch Frauen mit Handschlag zu begren.

    BAYERN IST DAS LAND DER GELINGENDEN INTEGRATION Schon immer kommen Menschen in groer Zahl nach Bayern. Die Menschen kommen zu uns, weil es hier herausragende Lebensperspektiven gibt. Gelungene Integration ist eine Bereicherung. Wer sich hier eine Existenz aufbaut, wer etwas leistet und sich in unsere Gemeinschaft ein-bringt, findet hier neue Heimat. In vielen Std-ten Bayerns sind die Anteile der Menschen mit Migrationshintergrund hher als beispielsweise im Land Berlin, die Probleme aber sind deutlich geringer. Bayern ist weltoffen, aber nicht multi-kulturell. In Bayern gelten Leitwerte. Integration hat bei uns eine Richtung. Deshalb gelingt bei uns Integration.

    INTEGRATION NACH DEM GRUNDSATZ DES FORDERNS UND FRDERNS Integration ist zuallererst eine Bringschuld. Es gilt die bayerische Hausordnung: Wer bei uns le-ben will, muss sich integrieren, Deutsch lernen und seinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Mit einem Bndel an Manahmen haben wir die Voraussetzungen fr gelingende Integration und das Erlernen der deutschen Sprache geschaffen. Wir werden die Integrationsbereitschaft von Zu-wanderern knftig strker einfordern als bisher. Das Gelingen der Integration ist Voraussetzung fr ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht. Wer sich der Integration verweigert und unsere Rechts-ordnung missachtet, muss mit Konsequenzen rechnen, die bis zum Verlust der Aufenthaltsbe-rechtigung reichen knnen. Durch ein regelm-

    Wir sind ein Land mit gewachsener Identitt. Unsere Leitkultur ist nichts Beliebiges, das man austau-schen kann. Vielmehr ist sie das, was unser Land stark gemacht hat. Unsere Identitt mit unserer un-verwechselbaren Leitkultur gibt uns Kraft und Stabilitt, auch fr die Zukunft. Wer zu uns kommen will, hat sich nach uns zu richten.

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    iges Integrations-Monitoring wollen wir den Erfolg unserer Bemhungen berprfen und Fehlentwicklungen frhzeitig korrigieren.

    IN DEUTSCHLAND GILT AUSNAHMSLOS DEUTSCHES RECHT, NICHT DIE SCHARIAWir lassen nicht zu, dass unter dem Deckmantel der Kultursensibilitt eine Aufweichung unse- rer Rechtsordnung betrieben wird. Eine Parallel- justiz wird nicht akzeptiert. Mageblich ist unsere Rechts- und Werteordnung und nicht die des Herkunftslandes. Islamische Friedensrich-ter werden bei uns nicht toleriert. Kinderehen, Mehrehen und Zwangsehen werden nicht gedul-det und nicht anerkannt.

    DIE BURKA HAT IN DEUTSCHLAND NICHTS VERLORENWir wollen das Tragen von Burka und Niqab in der ffentlichkeit, wo immer dies rechtlich mg-lich ist, verbieten. Die Burka ist eine Uniform des Islamismus, ein maximales Integrationshindernis und ein in unserer Kultur nicht zu akzeptieren-des Zeichen der Unterdrckung der Frau. Unsere Errungenschaften der Gleichberechtigung ms-sen auch fr Zuwanderer gelten. Im ffentlichen Dienst und der Justiz verbietet sich zudem das Tragen des Kopftuchs. Die Neutralitt des Ge-richts muss schon durch die Kleidung zum Aus-druck kommen.

    AUSLNDISCHEN EINFLUSS AUF MUSLIME IN DEUTSCHLAND REDUZIEREN Wir fordern, dass die Muslime in Deutschland sich fr einen Islam einsetzen, der unserer Wer-teordnung aus Humanismus und Aufklrung entspricht und salafistischen Strmungen eine klare Absage erteilt. Wir mssen den Einfluss aus dem Ausland auf die islamischen Gemein-den in Deutschland deutlich verringern. Finan-zierung aus dem Ausland muss transparent ge-macht werden. Knftig mssen mehr Imame in Deutschland ausgebildet werden. Ihre Predigten sollen auch in deutscher Sprache gehalten wer-den. Die Aufnahme von Imamen aus dem Aus-land, die nicht zweifelsfrei auf dem Boden der Verfassung stehen, muss beendet werden. Wir brauchen eine berprfung der Imame.

    ES DARF KEINEN NEUEN ANTISEMITISMUS IN DEUTSCHLAND GEBENWir sind froh ber die aktiven jdischen Gemein-den und Zentren jdischen Lebens in Bayern. Zum Grundkonsens unseres Zusammenlebens gehrt die klare Absage an Rassismus und Anti-semitismus in jeglicher Form. Jeder muss wissen, dass antisemitische oder auslnderfeindliche Hetze bei uns nicht geduldet wird.

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    LEITKULTUR LEBEN!

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    KLARER KURS BEI DER ZUWANDERUNG

    UNSERE ORDNUNGSGARANTIE DIE SITUATION VON 2015 DARF SICH NICHT WIEDERHOLEN Wir geben den Menschen die Garantie, dass sich der Zustand vom Herbst 2015 nicht wie-derholen wird. Die CSU hat dazu einen effekti-ven Manahmenplan. Wir arbeiten konsequent daran, dass die Migrationszahlen auf niedrigem Niveau bleiben. Der Staat muss aber gerstet sein, falls der Migrationsdruck wieder ansteigen sollte. Wir verstrken unser Engagement bei der Fluchtursachenbekmpfung. Die Balkanrou-te muss geschlossen bleiben und es drfen keine neuen Routen entstehen. Europa muss Abkom-men nach dem Vorbild des EU-Trkei-Abkom-mens auch mit anderen Lndern in der Region und im nrdlichen Afrika schlieen. Ein wirksa-mer Grenzschutz ist essentiell. Im Notfall muss, wie seit langem gefordert, mit Transitzentren im Grenzbereich die Begrenzung sichergestellt werden.

    WIR SCHTZEN MENSCHEN, DIE VOR KRIEG, GEWALT ODER VERFOLGUNG FLIEHEN Wirklich Schutzbedrftige knnen bei uns auf Hilfe zhlen. Bayern hat bei der Bewltigung der Flchtlingskrise mit den vielen ehrenamtlichen Helfern und dem Engagement der Kommunen eine einzigartige Visitenkarte der Humanitt abgegeben. Wir wollen, dass Schutzbedrftige knftig in der EU fair verteilt werden. Dies kann nur durch gemeinschaftliche Kontingente der Staatengemeinschaft erfolgen. Innerhalb Eu-ropas sollen sich alle Staaten auf Basis einheit-licher Asylgesetzgebung und gem ihrer Leis-tungsfhigkeit einbringen.

    DER GRSSTE AKT DER HUMANITT IST EINE WIRKUNGSVOLLE FLUCHTURSACHENBEKMPFUNGDamit wir wirklich Schutzbedrftigen helfen knnen, muss die Bekmpfung von Fluchtursa-chen vorrangiges Ziel deutscher Auen- und Ent-wicklungspolitik sein. Wir wollen Lnder in den Krisenregionen strker untersttzen, damit sich die Menschen gar nicht erst auf den gefhrli-chen Weg zu uns machen. In den Heimatlndern und Anrainerstaaten mssen Perspektiven fr Flchtlinge und die einheimische Bevlkerung geschaffen werden.

    Fr uns stehen immer an erster Stelle Humanitt und Hilfe fr Menschen, die wirklich schutzbedrftig sind. Menschen, die eine Bleibeperspektive bei uns haben, wollen wir bestmglich in unsere Gesell-schaft integrieren. Im Gegenzug verlangen wir von ihnen Integrationsbereitschaft. Die Integrations- fhigkeit unseres Landes hat aber Grenzen. Wir mssen Zuwanderung besser kontrollieren und steuern. Fr Ordnung und Begrenzung bei der Zuwanderung ist eine Obergrenze unabdingbar. Nur dann gelingen effektive Hilfe, Integration und Zusammenleben.

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    DEUTSCHLAND BRAUCHT EINE OBERGRENZE FR FLCHTLINGEDie seit langem geforderte Obergrenze von 200.000 Flchtlingen pro Jahr fr Deutschland ist notwendig, um eine gelingende Integration zu gewhrleisten. Unsere Aufnahmefhigkeit ist nicht grenzenlos. Unsere Verantwortung ist eine doppelte: gegenber unserer heimischen Bevl-kerung und gegenber den wirklich schutzbe-drftigen Flchtlingen. Beidem knnen wir nur gerecht werden, wenn die Flchtlingszahlen in unserem Land nachhaltig begrenzt werden. Nur mit einer Begrenzung wird Integration gelingen, nur mit einer Begrenzung wird sich die Sicher-heitslage nicht weiter verschrfen und nur mit einer Begrenzung werden wir die Akzeptanz der einheimischen Bevlkerung erhalten. Es ist des-halb unsere Pflicht, eine berlastung von Staat und Solidargemeinschaft zu verhindern.

    WIR WOLLEN DEN FAMILIENNACHZUG BEGRENZEN Ein Grundsatz des Asylrechts ist es, Familien nicht zu zerreien. Wer als anerkannter Asylbewerber ein dauerhaftes Bleiberecht hat, kann seine Familie nachholen. Unter Familiennachzug verstehen wir die Kernfamilie aus Vater, Mutter und minderjhri-gen Kindern. Fr Flchtlinge mit nur vorbergehen-dem Schutzrecht soll es ber 2018 hinaus bei der Aussetzung des Familiennachzugs bleiben.

    ES IST DIE UREIGENE AUFGABE EINES JEDEN STAATES, SEINE GRENZEN ZU SICHERNJeder Staat hat das souverne Recht zu bestim-men, wer ins Land darf und wer nicht. Wir dulden keine illegalen Grenzbertritte. Im Interesse un-serer Brger und unserer Sicherheit mssen wir wissen, wer sich bei uns aufhlt. Dafr sind strik-te und effektive Einreisekontrollen erforderlich. Solange der Schutz der EU-Auengrenzen nicht funktioniert, ist weiterhin die Kontrolle der deut-schen Binnengrenzen erforderlich.

    WER NICHT BLEIBEN DARF, MUSS GEHEN Illegale Einwanderung muss unterbunden werden. Wer kein Bleiberecht hat, muss das Land verlassen. Abgelehnte Asylbewerber mssen so rasch wie mglich in ihre Heimatstaaten zurckkehren. Rck-fhrungen mssen bundesweit koordiniert und mit aller Konsequenz vollzogen werden. Rckfhrun-gen drfen nicht daran scheitern, dass Herkunfts-staaten sich weigern, ihre Landsleute zurckzuneh-men. Unser Ansatz ist, rcknahmewillige Staaten zu untersttzen und Anreize zur Rcknahme zu schaf-fen. Wer bei der Rckbernahme kooperiert, erhlt beispielsweise Mittel der Entwicklungszusammen-arbeit fr Projekte, die vor Ort Bleibeperspektiven schaffen. Die Liste der sicheren Herkunftsstaaten muss erweitert werden. Die Blockade von Rot-Grn bei den Maghreb-Staaten muss beendet werden.

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    ORDNEN UND BEGRENZEN!

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    ASYL HEISST SCHUTZ AUF ZEITWenn der Fluchtgrund entfllt, mssen Asylsu-chende in ihre Heimatlnder zurckkehren. Wir wollen die freiwillige Rckkehrbereitschaft er-hhen. Wir haben ein Rckfhrungsprogramm mit attraktiven Angeboten fr freiwillige Rck-kehrer aufgelegt. Wir werden weiterhin bei der Jobvermittlung oder bei Existenzgrndungen im Herkunftsland untersttzen. Ihre bei uns erwor-benen beruflichen Fhigkeiten knnen sie in der Heimat sehr gut einsetzen. Wer nach Wegfall des Fluchtgrundes nicht freiwillig zurckkehrt, den mssen wir konsequent zurckfhren.

    ASYLMISSBRAUCH WIRKSAM BEKMPFENWir mssen dafr sorgen, dass sich Asylbewer-ber nicht unrechtmig Leistungen erschleichen. Jeder muss persnlich angehrt und genaues-tens berprft werden. Es darf nicht sein, dass sich Asylbewerber unter falschem Namen in mehreren Stdten anmelden. Mehrfachidenti-tten darf es im Asylverfahren nicht geben. Wir mssen unsere Behrden zu einem effektiven Datenabgleich ertchtigen.

    WER STRAFFLLIG WIRD, VERLIERT SEIN GASTRECHTWer Gastrecht geniet, muss sich entsprechend benehmen. Wer in Deutschland straffllig wird, hat sein Gastrecht verwirkt und muss konse-quent abgeschoben werden. Wir wollen keinen Import von Kriminalitt. Gewaltttige Konflikte der Heimatlnder drfen nicht nach Deutschland importiert und hier ausgetragen werden.

    KEINE EINWANDERUNG IN UNSERE SOZIALSYSTEME Eine Zuwanderung in die Sozialsysteme akzep-tieren wir nicht. Zuwanderung darf nicht zu Las-ten derjenigen gehen, die schon lange in unser Sozialsystem einzahlen. Wir brauchen schrfere Zugangsregeln fr Sozialleistungen, die Karenz-zeiten vorsehen. Fr Menschen, die die berwie-gende Zeit ihres Erwerbslebens nicht in Deutsch-land verbracht und dadurch hierzulande weder Steuern noch Sozialversicherungsbeitrge ein-gezahlt haben, drfen Leistungen der Grundsi-cherung im Alter nicht uneingeschrnkt gewhrt werden. Den ungerechten Kindergeldtransfer ins Ausland mssen wir beenden. Wir wollen das Kindergeld fr in der Heimat lebende Kinder von EU-Auslndern krzen und dem Niveau des Her-kunftslandes anpassen.

    KLARER KURS BEI DER ZUWANDERUNG

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    WIR ORDNEN UND STEUERN MIT EINEM FACHKRFTE- ZUWANDERUNGSGESETZDeutschland kann nur eine begrenzte Zahl an Zuwanderern verkraften. Ein Einwanderungsge-setz, das ungehemmte Zuwanderung bedeuten wrde, lehnen wir deshalb entschieden ab. Wir mssen selbst entscheiden knnen, wer zu uns passt und wen wir brauchen. Wir wollen mit ei-ner Neuausrichtung unseres bisher geltenden Aufenthaltsrechts den Bedarf an Fachkrften besser steuern: Zuwanderer, die gebraucht wer-den, einen gltigen Arbeitsvertrag haben, ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und sich kul-turell gut integrieren lassen. Steuerung und Be-grenzung bei der Zuwanderung sind Vorausset-zung fr gelingende Integration.

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    DERBAYERNPLAN

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    AB DER ENKELGENERATION KEIN DOPPELPASS MEHRDie deutsche Staatsangehrigkeit verpflichtet zur ungeteilten Loyalitt zu Deutschland. Wir wollen keine generelle doppelte Staatsbrger-schaft. Der Doppelpass soll knftig nicht mehr weitervererbt werden. Deshalb sind wir fr den Generationenschnitt. Gegenber den Lndern, die beim Generationenschnitt nicht kooperieren, wollen wir die Optionspflicht wiedereinfhren.

    FLUCHT- URSACHEN BEKMPFEN!

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    HEIMAT UND ZUSAMMENHALT

    WIR SIND IN BAYERNS VIELFALT VERWURZELT In der Vielfalt der Regionen liegt unsere Str-ke. Zu Bayern gehren seine vier Stmme: die Altbayern, die Schwaben, die Franken und die Sudetendeutschen mit allen deutschen Heimat-vertriebenen. Wir werden die Landsmannschaf-ten, unsere deutschen Heimatvertriebenen und Aussiedler, weiterhin dabei untersttzen, ihr vielfltiges kulturelles und geistiges Erbe zu be-wahren sowie ihr Brauchtum lebendig zu halten. Zu Bayern gehrt die jdische Gemeinschaft, der wir uns besonders verpflichtet wissen. Zu Bayern gehren auch die Brger, die hier neue Heimat gefunden haben. Wir sind allen gleichermaen verbunden.

    EHRENAMT HAT UNSCHTZBAREN WERTWer sich im Sport- oder Musikverein, bei karitati-ven Organisationen, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und vielen weiteren Organisationen sowie Vereinen engagiert, trgt in besonderer Weise zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Diesen Gemeinsinn wollen wir strken. Traditionen, Brauchtum und die verschiedenen Dialekte in Bayern verdienen be-sondere Pflege und sind Ausdruck von Heimat-verbundenheit. Das Ehrenamt hat in Bayern Ver-fassungsrang. Fr die Zukunft mssen wir Wege finden, wie sich Arbeit und Ehrenamt besser ver-binden lassen. Die Ehrenamtskarte soll flchen-deckend eingefhrt werden. Als hauptamtliche Untersttzung und zentrale Anlaufstelle werden wir eine Ehrenamtsstiftung neu errichten.

    UNSER LAND IST EINE KULTURNATIONKunst und Kultur sind wichtige Standortfaktoren und geben unserer Gesellschaft Kraft und Krea-tivitt. Sie sind gesellschaftliches Bindeglied und konomische Kraftquelle zugleich. Wir frdern Leuchtturmprojekte als kulturelle Glanzlichter und mit Weltgeltung genauso wie regionale Kost-barkeiten in den lndlichen Regionen. Wir wollen ausgewhlte Zeugnisse der regionalen Geschich-te zu den Menschen vor Ort bringen, etwa durch geeignete berlassung oder Dauerleihgabe von Kulturgtern.

    HEIMAT GESTALTEN HEISST KOMMUNEN STRKEN Die Kommunen sind das Fundament des Staates und die Heimat der Menschen. Hier gestalten Menschen ihr unmittelbares Lebensumfeld. Wir wollen ein lebendiges Miteinander in Stdten, Drfern und Gemeinden. Wir geben Kommu-nen mglichst viel Eigenverantwortung. Unser Anspruch ist: So viel kommunale Selbstver-waltung wie mglich und so wenig staatliche Reglementierung wie ntig. Die ffentliche Da-seinsvorsorge im fairen Wettbewerb ist Sache der Kommunen. Unser Trinkwasser darf nicht kommerzialisiert werden. Weil uns unsere Kom-munen so wichtig sind, sorgen wir fr nachhal-tige kommunale Finanzen mit dem hchsten Kommunalen Finanzausgleich aller Zeiten. Die Stdtebaufrderung werden wir zu einem In- strument der Stdte- und Gemeindefrderung weiterentwickeln.

    Heimat stiftet Identitt und spendet den Menschen Sicherheit. Wir sind offen fr Fortschritt und pflegen gleichzeitig Tradition und Brauchtum. Heimat und Weltoffenheit stehen fr das freiheitliche bayerische Lebensgefhl. Zusammenhalt braucht gemeinsam gelebte Werte. Die CSU steht fr dieses Miteinander und fr eine starke Gemeinschaft. Wir lieben unsere Heimat.

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    BRGERBETEILIGUNG AUSBAUEN, BUNDESWEITE VOLKSENTSCHEIDE ERMGLICHENUnser Politikstil ist, die Brger an der Ausge-staltung unserer Politik stets eng zu beteiligen. Brgerbeteiligung bereichert und ergnzt die parlamentarische Demokratie. Die CSU mchte knftig auch im Bund das Volk bei grundlegen-den Fragen fr Land und Menschen direkt betei-ligen. Insbesondere bei nicht zu revidierenden Weichenstellungen und bei europischen Fragen von besonderer Tragweite soll die Bevlkerung in Abstimmungen entscheiden. Wir wollen, dass das Grundgesetz durch das deutsche Volk auch auf dem Weg von Volksbegehren und Volksent-scheid mit Zweidrittel-Mehrheit gendert wer-den kann. Der Wesenskern der Verfassung, der Grundrechte und der fderalen Ordnung sind davon ausgenommen.

    VERSORGUNGSGARANTIE FR ALLE LANDESTEILE Alle Landesteile mssen sich gleichermaen ent-wickeln knnen. Wir lassen keine Region zurck. Es war eine historische Entscheidung der CSU, dass wir uns in Bayern nicht nur auf Ballungs-rume konzentrieren. Das ganze Land muss am Wohlstand teilhaben. Wir garantieren den Men-schen, dass wir die lndlichen Rume lebens- und liebenswert erhalten und dafr sorgen, dass sie Zugang zu allen wesentlichen Daseinsberei-chen haben. Arbeit, Bildung, Gesundheit, Mobi-litt und digitales Leben mssen auch am Land funktionieren, nicht nur im Metropolbereich. Gleichwertige Lebensbedingungen sind die Vor-aussetzung fr faire Chancen. Niemand soll dem lndlichen Raum wegen unattraktiver Angebote den Rcken kehren mssen.

    EINE BUNDESWEITE DEZENTRALI- SIERUNGSSTRATEGIE AUFLEGENDer Freistaat frdert gleichwertige Lebensver-hltnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bay-ern. Dazu tragen unsere Heimatstrategie und eine verantwortungsvolle Landesentwicklung bei. Nach diesem Vorbild wollen wir bundesweit eine Dezentralisierungsstrategie auflegen. Dem Sog in die Ballungsrume treten wir aktiv entge-gen. Durch die Errichtung von Behrden, Hoch-schulen und Forschungsinstituten im lndlichen Raum bringen wir die Arbeit zu den Menschen.

    WIR STARTEN EINE OFFENSIVE LNDLICHER RAUM Der lndliche Raum soll auch in Zukunft Heimat fr die Menschen und die regional verankerte Wirtschaft sein. Wir strken die Gemeinschafts-aufgaben Agrarstruktur und Kstenschutz so- wie Verbesserung der regionalen Wirtschafts-struktur und entwickeln sie zu einer Gemein-schaftsaufgabe Lndliche Rume weiter. Wir strken lndliche Rume gezielt bei Infrastruk-tur, Daseinsvorsorge und Bildungseinrichtungen.

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    LEBENS- WERTE HEIMAT!

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    VERSORGUNGSMGLICHKEITEN AUF DEM LAND NEU DENKEN Wir wollen vernetzte und lokal angepasste Mo-bilittslsungen umsetzen, die den ffentlichen Nahverkehr ergnzen etwa durch Mitfahrplatt- formen, Brgerbusse und Carsharing. Neue digi-tale Mglichkeiten erffnen groe Chancen fr gleichwertige Lebensverhltnisse. Wir brauchen auch in Zukunft im lndlichen Raum ein gutes Niveau an medizinischen und pflegerischen Leistungen. rzte, Hebammen, Pflegepersonal, Notfallversorgung und Krankenhuser mssen erreichbar bleiben. Medizinische Fernbetreuung kann helfen, Gesundheitsversorgung zu optimie-ren und allen Patienten Zugang zu spezialisier-ten rzten zu gewhrleisten. Sie kann aber den Arzt in der Nhe nicht ersetzen. Die Versorgung mit Bargeld und Bankleistungen vor Ort muss gewhrleistet sein.

    KRANKENHUSER WOHNORTNAH SICHERN Die Brger brauchen eine flchendeckende Krankenhausversorgung auf hohem Niveau. Die Investitionen in unsere Krankenhuser mssen wir bundesweit erhhen. In Bayern gehen wir dazu mit gutem Beispiel voran. Krankenhuser brauchen eine auskmmliche Finanzierung ihrer Leistungen. Das gilt auch fr die ambulante Not-fallversorgung. Der Bund soll dafr sorgen, dass die Preisentwicklung bei der Krankenhausverg-tung, vor allem durch vollen Ausgleich der Tarif-steigerung, bercksichtigt wird. Den Kranken-hausstrukturfonds werden wir zur Verbesserung der IT-Sicherheit und Strkung der sektorenber-greifenden Versorgung fortsetzen.

    APOTHEKEN SCHTZENEine flchendeckende Versorgung mit Apothe-ken ist unabdingbar. Wir wollen sicherstellen, dass Apotheken auch auerhalb der Ballungs-rume existieren knnen. Wir setzen uns fr ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungs-pflichtigen Arzneimitteln in Deutschland ein.

    WIR GEBEN EINE LANDARZTGARANTIEWir wollen eine flchendeckende wohnortnahe medizinische Versorgung mit Fach- und Hausrz-ten sichern. Wir setzen uns fr die bundesweite Einfhrung einer Landarztquote im Medizinstu-dium ein. Die Zahl der Medizinstudienpltze wer-den wir bundesweit um 10 Prozent erhhen. Mit dem Masterplan Medizinstudium 2020 werden die Weichen fr eine moderne Ausbildung der nchsten Medizinergeneration gestellt. Die Um-setzung soll zgig erfolgen. Dieses Ziel soll durch Bundesmittel untersttzt werden.

    WIR SICHERN DIE GEBURTSHILFE UND STRKEN DIE HEBAMMEN WEITERMit einem Soforthilfe-Paket haben wir in einem ersten Schritt die freiberuflichen Hebammen finanziell untersttzt und fr mehr Rechtssicher-heit gesorgt. Die Verbesserungen fr Hebammen werden wir auch auf Belegrzte bertragen. Die Hauptabteilungen Gynkologie und Geburtshilfe brauchen einen verbesserten Haftungsschutz. Wir wollen die Geburtshilfe in den lndlichen Rumen bedarfsgerecht sicherstellen.

    HEIMAT UND ZUSAMMENHALT

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    WIR BRINGEN EINEN NEUEN DIGITALISIERUNGSSCHUB IN DIE MEDIZINDie Digitalisierung bietet viele Chancen fr die medizinische und pflegerische Versorgung. Wir wollen die Telemedizin ausbauen und die Ein-fhrung der digitalen Patientenakte frdern. Das entlastet von unntiger Brokratie und erhht die Qualitt der Versorgung. Der Einzelne muss immer die Hoheit ber seine Gesundheitsdaten haben. Ein Nationales Gesundheitsportal soll wissenschaftlich abgesicherte und verstndli-che Informationen bndeln und im Internet zur Verfgung stellen. Modernste Assistenzsysteme knnen Menschen im Alltag von schweren Ttig-keiten entlasten und in vielfltiger Weise unter-sttzen. Das kann gerade fr ltere Menschen besonders wichtig sein und ihnen dabei helfen, lnger als bisher selbststndig in ihrer vertrau-ten Umgebung zu bleiben.

    WIR WOLLEN EINEN GESUNDEN WETTBEWERB IN DER MEDIENLANDSCHAFT Meinungsvielfalt braucht Medienvielfalt. Wir arbeiten fr den Erhalt unserer regionalen Zei-tungen. Das wollen wir im Verlagsrecht berck-sichtigen. Wir setzen gute Rahmenbedingungen fr eine wettbewerbsfhige Medienlandschaft und strken Angebote fr Medienkompetenz. Wir wollen eine vorurteilsfreie Diskussion ber die Neuordnung der ffentlich-rechtlichen Rund-funklandschaft in Deutschland. Kostspielige Doppelstrukturen sollen beseitigt werden, die Programmvielfalt erhalten bleiben. Den Film-standort Deutschland wollen wir im globalen Wettbewerb weiter strken.

    AUTOMATISIERTER MEINUNGSMACHE ENTGEGENWIRKENSuchmaschinen und soziale Netzwerke haben zu gewhrleisten, dass eigene Angebote nicht be-vorzugt und Meinungen nicht gewichtet werden. Sie sind in der Pflicht, gegen automatisierte Mei-nungsmache und Hasskommentare vorzugehen und sie zu unterbinden.

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    GLEICH- WERTIGE LEBENSVER-HLTNISSE!

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    SOZIALE SICHERHEIT

    VOLLBESCHFTIGUNG BIS 2025 Wir haben in den vergangenen zwlf Jahren die Arbeitslosigkeit halbiert, fr Rekordbeschftigung in Deutschland gesorgt und die Jugendarbeits- losigkeit auf das europaweit niedrigste Niveau gesenkt. Fr uns ist jeder Arbeitslose einer zu viel. Sptestens 2025 soll in ganz Deutschland Voll-beschftigung herrschen. Unsere Anstrengun- gen fr Langzeitarbeitslose und deren Kinder wollen wir verstrken und fr eine bessere Re- Integration in den Arbeitsmarkt sorgen. Wir wollen in groer Zahl neue und zukunftssichere Arbeitspltze in Deutschland ansiedeln.

    FR GUTE ARBEIT SORGEN Wir wollen, dass Menschen in Vollzeit von ihrer Arbeit leben und fr sich selbst sorgen knnen. Prekre Beschftigungsverhltnisse lehnen wir ab. Unbefristete Arbeitsverhltnisse mssen die Regel bleiben. Wir wollen eine familienfreund- liche Arbeitswelt, die Eltern Flexibilitt, Auf-stiegs- und Qualifizierungschancen bietet. Der Wechsel von Teilzeit zu Vollzeit und umgekehrt muss einfacher mglich sein.

    EIGENVERANTWORTUNG BELOHNEN Wer sich anstrengt, muss mehr haben als der- jenige, der dies nicht tut. Die CSU steht fr Leistungsfreude und Fairness. Der Sozialstaat ist dann falsch verstanden, wenn er Leistung hemmt und ein allumfassender Versorgungsan-spruch mit Vollkaskomentalitt abgeleitet wird. Der Einzelne kann sich darauf verlassen, dass ihm geholfen wird, wenn er sich selbst nicht helfen kann. Um Missbrauch zu vermeiden, sind aber Sanktionen notwendig. Leistung muss sich lohnen. Wer sich anstrengt und etwas leistet, darf am Ende nicht der Dumme sein.

    MIT DER MTTERRENTE II FR GERECHTIGKEIT SORGEN Diejenigen, die auf Erwerbsarbeit verzichtet und Kinder grogezogen haben, drfen nicht das Nachsehen haben. Staat und Gesellschaft sind diesen Frauen etwas schuldig, sie haben eine bessere Rente verdient. Das ist ein Gebot der Gerechtigkeit und der Wertschtzung. Mit dem zweiten Kindererziehungsjahr in der Rente fr Geburten vor 1992 haben wir einen ersten Schritt getan. Wir wollen die Gerechtigkeits- lcke schlieen: Mtter, die ihre Kinder vor 1992 auf die Welt gebracht haben, sollen knftig auch das dritte Jahr Erziehungszeit in der Rente ange-rechnet bekommen. Wir wollen die Mtterrente II einfhren. Damit erreichen wir die vollstndige Gerechtigkeit bei diesen Mttern. Das bedeutet rund 360 Euro mehr pro Jahr fr die betroffenen Frauen und ist deshalb auch ein wichtiger Bau-stein zur Bekmpfung von Altersarmut.

    Bei der CSU steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir lassen niemanden zurck. Das entspricht unserer Orientierung am christlichen Menschenbild. Solidaritt ist die zwingende Ergnzung von Eigenverant-wortung. Auch derjenige, der trotz allem Bemhen nicht fr sich sorgen kann, hat das Recht auf soziale Sicherheit und ein selbstbestimmtes Leben in Wrde. Deutschland kann sich einen starken Sozialstaat leisten, weil wir wirtschaftlich stark sind. Wir stehen fr einen Sozialstaat, der Leistung honoriert und einen fairen Ausgleich schafft.

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    VERLSSLICHKEIT BEI DER RENTE Die Rente muss fr alle Generationen Kinder, Beitragszahler und Rentner gerecht, berechen-bar und zuverlssig sein. Unsere erfolgreiche Politik der letzten Jahre hat zu mehr Beschfti-gung und Wachstum gefhrt. Das hat die Lage der Rentenversicherung deutlich verbessert und die gesetzliche Rente stabilisiert. Durch die Rentenreform 2007 haben wir fr Generationen-gerechtigkeit gesorgt und die Weichen gestellt, dass die Renten bis 2030 sicher und verlsslich sind. Gleichzeitig bleiben die Rentenbeitrge der Arbeitnehmer auch ber 2020 hinaus stabil.

    EINE KOMMISSION WIRD ANTWORTEN FR DIE RENTE NACH 2030 LIEFERNDie Weiterentwicklung der Rente nach 2030 soll in einem gesellschaftlichen Konsens unter Ein-beziehung der Tarifpartner geregelt werden. Zu diesem Zweck setzen wir eine Rentenkommis- sion ein, die bis Ende 2019 Vorschlge erarbeiten soll. Sollte sich vor dem Jahr 2030 aufgrund der Empfehlungen der Kommission Handlungsbe-darf bei der betrieblichen oder privaten Vorsorge ergeben, werden wir die notwendigen Manah-men ergreifen.

    KLARES SIGNAL FR DAS LEISTUNGSPRINZIP BEI DER RENTEWer mehr eingezahlt hat, muss im Alter auch mehr haben. Unsere Rente ist eine Alters- sicherung durch Leistung. Sie ist ein von den Brgern selbst erarbeiteter Anspruch und keine Alimentation durch den Staat. Eine Abkehr vom Leistungsprinzip wird es mit uns nicht geben.

    VERBESSERUNGEN BEI ERWERBSUNFHIGKEIT SCHAFFENWir haben die Zurechnungszeiten fr Erwerbs-minderungsrenten zweimal erhht. Wir sichern diejenigen besser ab, die aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit ihrer Erwerbsttigkeit nicht mehr nachgehen knnen. In der neuen Wahlperio-de werden wir fr diese Personengruppe weitere Verbesserungen durchsetzen.

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    GERECHTIG-KEIT DURCH MTTER- RENTE II!

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    WIR WERDEN DIE RENTENNACHTEILE BEI SPTAUSSIEDLERN BESEITIGEN Aussiedler und Sptaussiedler sind hufig von Altersarmut betroffen, weil ihre frhere Ttigkeit im Herkunftsland nicht vollstndig bei der Rente bercksichtigt wird. Die entstandenen Nachteile bei der Rentenangleichung werden wir ausglei-chen. Wir wollen, dass die Berufsttigkeit im Fremdrentengesetz besser anerkannt wird und die zu niedrigen Renten angehoben werden.

    GLEICHBERECHTIGTE TEILHABE FR MENSCHEN MIT BEHINDERUNGMit dem Bundesteilhabegesetz haben wir einen Systemwechsel vollzogen: Weg von der Sozialhil-fe hin zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung. Eine Behinderung darf kein Armutsrisiko fr den Betroffenen oder sein Umfeld darstellen. Durch Arbeit zum eigenen Lebensunterhalt beitragen zu knnen, hat fr Menschen mit Behinderung eine besondere Bedeutung. Es braucht mehr Offenheit bei der Einstellung von Mitarbeitern mit Behinderung. Inklusion soll mglichst in allen Lebensbereichen verwirklicht werden. Bayern soll im ffentlichen Bereich komplett barrierefrei werden.

    GESUNDHEIT DARF KEINE FRAGE VON EINKOMMEN SEINKranke, Menschen mit Behinderung und Pfle-gebedrftige mssen auf die Solidaritt der Ge-meinschaft vertrauen knnen. Der medizinische und technische Fortschritt muss fr alle da sein. Der Prventionsgedanke soll weiter gestrkt werden. Einer Zwei- oder Mehrklassenmedizin erteilen wir eine Absage. Die CSU lehnt ein Sys-tem ab, bei dem jeder unabhngig vom Einkom-men gleich viel zahlen muss. Mit uns wird es kei-ne Brgerversicherung und keine Kopfpauschale geben. Wir treten fr eine vielgestaltige Versi-cherungslandschaft ein, in der verschiedene Mo-delle ihren Platz haben.

    SOZIALE SICHERHEIT

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    PFLEGE IST EINE HERZENSANGELEGENHEIT Menschen, die sich um andere kmmern, haben unsere besondere Wertschtzung verdient. Mit den Pflegestrkungsgesetzen haben wir Fort-schritte erzielt: mehr Leistungen fr Pflegebe-drftige, mehr Entlastung fr pflegende Ange-hrige, bessere Beratung zu Pflegeleistungen und mehr Zeit fr Pflegekrfte. Pflege neu zu denken heit auch, mehr Flexibilitt im Alltag von Pflegebedrftigen und deren Angehrigen zu ermglichen. Wir wollen die ambulante Pflege strken, Angebote zur Kurzzeitpflege und zur Un-tersttzung im Alltag ausbauen. Wir werden ein bundesweites Investitionsprogramm fr Kurz-zeitpflege auflegen. Wir mssen die Rahmenbe-dingungen fr das Pflegepersonal weiter verbes-sern und die Attraktivitt steigern. Wir werden mit allen Beteiligten eine Konzertierte Aktion Pflege ins Leben rufen. Oberstes Ziel bleibt die gute Qualitt der Pflege.

    MEHR UNTERSTTZUNG FR PFLEGENDE ANGEHRIGEPflegebedrftigkeit darf nicht zum Armutsrisiko fr die Angehrigen werden. Wer seine nahen Angehrigen pflegt, muss die beste Unterstt-zung bekommen. Ein Rckgriff auf Kinder soll erst ab einem Einkommen von 100.000 Euro er-folgen.

    HOSPIZ- UND PALLIATIVVERSORGUNGSchwerstkranke und sterbende Menschen sollen mglichst bis zuletzt in ihrer vertrauten Umge-bung bleiben knnen. Gesellschaft, Gesundheits-wesen und Staat sind in der Pflicht, die Hospiz- und Palliativversorgung umfassend auszubauen. Die Finanzierung versteht sich als Aufgabe der Solidargemeinschaft. Wir wollen jede Form der organisierten und geschftsmigen Sterbehil-fe unterbinden. Wir schtzen die unantastbare Wrde des Menschen bis zuletzt.

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    VERANT- WORTUNG FR ALLE!

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    VERANTWORTUNG FR DIE SCHPFUNG

    WIR BEWAHREN DIE SCHPFUNG FR DIE ZUKUNFTDer achtsame Umgang mit unserer Umwelt, mit Grund und Boden sowie der Tierwelt und der Vielfalt der Arten ist uns Auftrag. Dabei setzen wir auf Kooperation statt Konfrontation. Fr uns kommen Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und kooperativer Umweltschutz vor staatlicher Re-gulierung. Unsere Landwirte und Waldbesitzer erbringen unverzichtbare Leistungen fr unse-re wunderbare Landschaft und Natur. Wir wol-len Ehrenamtlichen mehr Mglichkeiten geben, sich fr unsere bayerische Heimat einzusetzen. Freiwillige Helfer tragen mageblich zum Erfolg des Natur- und Umweltschutzes bei. Wir werden mehr Geld fr Biodiversitt ausgeben und mehr dafr tun, dass unsere Oberflchengewsser und das Grundwasser gute Qualitt aufweisen. Sauberstes Trinkwasser ist unser Lebensmit-tel Nummer 1. Wir frdern die Umweltbildung besonders fr Kinder und Jugendliche, um das Bewusstsein fr ein Leben im Einklang mit der Natur zu vermitteln.

    WIR STEHEN FR EINEN HEIMATVERBUNDENEN FORTSCHRITTWachstum ohne Rcksicht auf Mensch und Um-welt lehnen wir ab. Es gilt, Wohlstand im Einklang mit Heimat und Natur auszubauen, vom Touris-mus ber Infrastrukturmanahmen bis zur Ener-giegewinnung. Wir machen Bayern zum Modell fr die Symbiose von kologie und konomie. Wir fhren intelligentes Wachstum und kologi-sche Innovation zusammen. Wir wollen bis 2020 das rohstoffeffizienteste Land in Deutschland sein. Betriebliches Umweltmanagement werden wir erleichtern und finanzielle Anreize in diesem Bereich verstrken.

    FLCHENVERBRAUCH EINDMMEN, LANDWIRTSCHAFTLICHE PRODUKTIONSFLCHE SCHTZENDer Verlust von Flchen, insbesondere der Land-wirtschaft, muss gebremst werden. Flchen sind knapp, und die Nachfrage nach Lebensmitteln sowie nachwachsenden Rohstoffen wchst. Das Ausgleichsflchensystem wollen wir reformieren, vereinheitlichen und vereinfachen. Die Praxis, immer mehr hochwertige landwirtschaftliche Nutzflchen als Ausgleichsflchen fr Infra-struktur- und Bauvorhaben aus der produktiven Nutzung zu nehmen, lehnen wir ab. Eine Zwangs-stilllegung landwirtschaftlicher Flchen darf es nicht geben. Der Bau neuer Anlagen im Rahmen der Energiewende sollte mglichst ohne Aus-gleichsmanahmen auskommen.

    TIERWOHL IST UNS EIN GROSSES ANLIEGENDie Strke der buerlichen Landwirtschaft liegt in der artgerechten und bodengebundenen Tier-haltung. Nur gesunde Tiere knnen hochwerti-ge Produkte liefern. Deshalb ist dem Landwirt selbst in hohem Mae an Tierwohl in der Nutz-tierhaltung gelegen. Weitere Verbesserungen im Tierwohl mssen als grenzberschreitende Herausforderung begriffen werden. Europa ist gefordert, einheitliche Standards fr Tierschutz und Tierwohl zu schaffen. Die Weiterentwicklung im Tierwohl muss praxistauglich sein und darf kleine und mittlere Betriebe nicht berfordern.

    Die Schnheit von Natur und Landschaft, sauberes Wasser, reine Luft und gesunde Bden das sind Schtze unseres Landes. Die CSU setzt sich dafr ein, dass unsere Landschaft mit ihren Bergen und Seen, Wiesen und Wldern so bleibt, wie wir sie kennen. Wir bewahren unsere Schpfung fr die kom-menden Generationen. Unsere Bauern tragen hierzu mageblich bei. Innovative und nachhaltige Land-wirtschaft arbeitet nicht nur wirtschaftlich, sondern schtzt gleichzeitig den Naturhaushalt. Auch in Zukunft gilt es, konomie und kologie zusammenzubringen.

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    UNSER LAND BRAUCHT BAUERNBuerliche Familienbetriebe gehren untrenn-bar zu dem, was Bayern fr uns ausmacht: vielfltige Kulturlandschaften, lebendige drf- liche Strukturen, Wertschpfung und Beschf-tigung auch in den lndlichen Rumen. Ohne Landwirtschaft und Forstwirtschaft gibt es keine starken lndlichen Rume. Landwirte sichern unsere Versorgung mit hochwertigen heimischen Lebensmitteln. Unsere Land- und Forstwirte verdienen Wertschtzung. Das Leit-bild ist der familiengefhrte Landwirtschafts-betrieb. Besonders die Arbeit der kleinen und mittleren Betriebe muss wieder mehr gesell-schaftliche Anerkennung erfahren. Unser Ziel ist es, die breite Vielfalt unserer Landwirtschaft zu erhalten. Die CSU steht fr den Schutz des Eigentums. Ein breit gestreutes Eigentum ist die Grundlage jeder land- und forstwirtschaft- lichen Produktion in buerlicher Hand. Land- und Ernhrungswirtschaft sollen in einem eigenstndigen Ressort erhalten bleiben.

    WETTBEWERBSFHIGKEIT UNSERER HEIMISCHEN LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT SICHERNkologische und soziale Leistungen der Land- wirte, die gesellschaftlich gewnscht sind, ms-sen angemessen ausgeglichen werden. Wir treten auch nach 2020 fr die Fortfhrung der Direkt- zahlungen auf hohem Niveau ein und lehnen eine Umschichtung von der ersten in die zweite Sule ab. Wir wenden uns strikt gegen die Bestrebungen anderer Parteien, den Bauern das Geld wegzu-nehmen. Durch eine degressive Ausgestaltung der Direktzahlungen wollen wir kleine Betriebe weiter strken. Die Belastung fr unsere Betrie-be durch Brokratie muss eingedmmt werden.

    Wir brauchen mehr Ausnahmeregeln fr kleine Betriebe und mssen Mehrfachkontrollen ver-hindern. Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe bietet zustzliche Einkommensquellen fr Land- und Forstwirtschaft.

    BAUERNHOF 4.0 FRDERNInnovationen in der Landwirtschaft wollen wir durch einen Innovationsfonds fr die Landwirte und Innovationsberatung voranbringen. Um die wachsende Weltbevlkerung zu ernhren, sind der technische, biologische und digitale Fortschritt in der Landwirtschaft sowie Innovationen wie Smart Farming magebend. Przisionslandwirtschaft leis-tet gleichzeitig einen Beitrag zu Ressourcen- und Klimaschonung. Die Agrarforschung und Digitali- sierung der Landwirtschaft mssen nachdrcklich verstrkt werden. Innovationen fr den Bauernhof 4.0 wollen wir in der ffentlichkeit durch aktive Kommunikation untersttzen.

    QUALITT HAT AUCH BEI LEBENSMITTELN IHREN PREISUnsere heimischen Erzeuger sollen ber die Markt-preise ein sicheres und ausreichendes Einkommen erzielen knnen. Wir wollen die Marktstellung der Landwirte verbessern und das einseitige Preis-risiko zulasten der Erzeuger und Hersteller von Lebensmitteln beenden. In einer fairen Lieferket-te tragen auch verarbeitende Industrie und Han-del Verantwortung. Auf EU-Ebene setzen wir uns fr eine Verbesserung der Kriseninstrumente ein. Export von bayerischen Agrarprodukten werden wir verstrkt frdern. Wir fordern eine dauerhafte Risikoausgleichsrcklage, damit die Betriebe in guten Jahren steuerfrei fr Jahre mit Einbrchen zurcklegen knnen.

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    BAYERN BRAUCHT BAUERN!

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    LANDWIRTSCHAFT IN DIE MITTE DER GESELLSCHAFTDer Dialog zwischen Erzeugern und Verbrau-chern ist uns besonders wichtig. Wir wollen das Bewusstsein und die Wertschtzung fr unsere gesunden und qualitativ hochwertigen Lebens-mittel strken. Hochwertige Nahrungsmittel sollen mglichst in der Region erzeugt werden. Mit der Marke Bayern positionieren wir unsere Lebensmittel im Premiumsegment. Wir werden Ernhrungsbildung fr alle Verbraucher, insbe-sondere fr Kinder und Jugendliche, frdern. Lebensmittelverschwendung muss reduziert werden. Dabei setzen wir auf Freiwilligkeit bei Erzeuger, Handel und Verbraucher. Wir schreiben niemandem vor, was er essen darf. Wir setzen uns fr eine effektivere Lebensmittelkontrolle im Sinne des Verbraucherschutzes ein. Jeder soll darauf vertrauen knnen, dass die von ihm ge-kauften Produkte und Lebensmittel sicher sind.

    KEINE GENTECHNIK AUF BAYERISCHEN FELDERNWir haben das Selbstbestimmungsrecht beim Anbau von Gentechnikpflanzen fr die EU-Mit-gliedsstaaten durchgesetzt und damit sicherge-stellt, dass es auch weiterhin keine Gentechnik auf Bayerns Feldern gibt. Mit der CSU bleibt es beim Nein zum Anbau von Gentechnikpflanzen. Patenten auf Pflanzen und Tiere erteilen wir eine klare Absage.

    BAYERNS WLDER SCHTZEN UND NTZENEine nachhaltige Forstwirtschaft sichert die Funktionen unseres Waldes: Er bietet Heimat fr Tiere und Pflanzen und schtzt das Klima. Er liefert natrliche Rohstoffe und ist seit jeher

    ein Rckzugsort fr uns Menschen. Wer Klima- und Ressourcenschutz will, der kommt an einer nachhaltigen Nutzung unserer Wlder nicht vor-bei. Die Jagd leistet nicht nur einen Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt, sondern ist auch Kulturgut. Jger und Sportschtzen drfen nicht kriminalisiert werden.

    KLIMASCHUTZ ALS QUERSCHNITTSAUFGABE VORANTREIBENWir untersttzen das europische Klimaziel, die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren. International ist der bislang grte Erfolg der Bemhungen zur Be-grenzung der Erderwrmung das Pariser Klima-schutz-Abkommen von 2015. Zur Zielerreichung brauchen wir ein Bndel an Manahmen: Pro-jektfrderung fr Kommunen und Wirtschaft, Ausdehnung natrlicher CO2-Speicher und mehr Klimaforschung. Klimaschutz muss international abgestimmt sein, insbesondere im Emissions-handel.

    MIT UNS WIRD ES KEINE GENERELLEN DIESELFAHRVERBOTE IN BAYERISCHEN STDTEN GEBEN Die Luftqualitt in Bayern und der Gesundheits-schutz der Brger sind uns wichtig. Gerade im Verkehrsbereich mssen wir zu einer weiteren Verminderung des Schadstoffausstoes ge- langen. Das Verbot von Verbrennungsmotoren und Fahrverbote in Innenstdten sind der falsche Weg. Wir brauchen fr klimafreundliche Autos Anreize statt Verbote. Wir schlieen einen Nachrstungspakt mit der Automobilindustrie. Wir wollen den sauberen Diesel. Zur Reduzie-rung der Luftbelastung sind intelligente urbane Verkehrskonzepte notwendig. Anstatt Brger

    VERANTWORTUNG FR DIE SCHPFUNG

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    auszusperren, wollen wir insbesondere E-Flotten fr die Stdte: Busse, Taxen, Rettungswagen und weitere Fahrzeuge, die dauerhaft im Stadtver-kehr sind, sollen auf umweltfreundliche Antrie-be umstellen. Wir wollen den ffentlichen Nah-verkehr frdern und kommunale Projekte wie City-Logistik oder Fahrradkonzepte untersttzen.

    WIR ARBEITEN EHRGEIZIG FR MEHR HOCHWASSERSCHUTZSchutz vor Hochwasser bedeutet Sicherheit fr die Menschen vor Ort. Investitionen in den vor-sorgenden Hochwasserschutz sind ein Beitrag zur Daseinsvorsorge. Wir untersttzen unsere Kommunen dabei. Wir setzen beim Hochwasser-schutz auch auf gesteuerte Flutpolder und na-trlichen Rckhalt. Die Interessen der Flchenei-gentmer mssen dabei bercksichtigt werden. Wir bringen Nachhaltigkeit und effektiven Hoch-wasserschutz in Einklang. Wir wollen positive Effekte fr den Natur- und Artenschutz entlang der Flsse erzielen. Regionen und Kommunen sollen durch ein Gesamtpaket vom technischen Hochwasserschutz, ber flchendeckenden na- trlichen Hochwasserrckhalt, bis zu einem Vor-warnsystem gestrkt werden.

    TOURISMUS UND NATURSCHUTZ VERBINDEN Bayern ist bei auslndischen wie inlndischen Touristen so beliebt wie noch nie. Der Tourismus in Bayern boomt. Das ist Beleg fr die Attrakti-vitt des Freistaats. Der Trend des umweltbe-wussten Reisens verbindet Tourismus mit Natur-schutz. Naturtourismus ist vor allem fr unsere lndlichen Rume ein Motor fr die Entwicklung. Wir wollen den Naturtourismus in den kom-menden Jahren weiter ausbauen. Naturschutz- frderung und Kulturlandschaftspflege sollen mehr Mittel bekommen.

    ERNEUERBARE ENERGIEN IM EINKLANG MIT MENSCH UND NATUR Durch die Energiewende verringern wir Abhngig- keiten und strken die regionale Wertschpfung. Energieversorgung in Brgerhand ist eine wichti-ge Grundlage fr die Akzeptanz der Energiewen-de. Wir mssen Versorgungssicherheit gewhr-leisten, insbesondere durch den zgigen Bau der bertragungsnetze. Bayern hat den Vorrang fr Erdverkabelung durchgesetzt. Wir bewah-ren das einzigartige Bild unserer bayerischen Landschaft. Auch bei Wechselstromleitungen brauchen wir mehr Erdverkabelung. Die Grund-eigentmer sollen durch eine wiederkehrende Vergtung in Form von dauerhaften Zahlungen einen angemessenen Ausgleich erhalten.

    FR EINE SICHERE, SAUBERE UND BEZAHLBARE ENERGIEVERSORGUNG Wir wollen Energie sparen, einen vielfltigen Energiemix ausbauen und die Energietechnik weiterentwickeln. Die Energieversorgung muss nicht nur sicher und sauber sein, sondern auch bezahlbar bleiben. Deutschland muss eine ein-heitliche Strompreiszone bleiben. Wir brauchen eine Strompreisbremse. Bei der Frderung der erneuerbaren Energien ber das EEG brauchen wir einen Systemwechsel hin zu mehr Markt und Wettbewerb. Den Ausbau der erneuerba-ren Energien wollen wir unter Wahrung des Bestandsschutzes auf neue verlssliche Grund-lagen stellen. Die Energiewende darf nicht un-verhltnismig zu Lasten der Brger und der Wirtschaft gehen oder Arbeitspltze gefhrden. Spezielle Ausnahmen fr energieintensive Be-triebe mssen beibehalten werden.

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    NATUR IST HEIMAT!

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    EUROPA UND SICHERHEIT IN DER WELT

    EUROPA MUSS ZUSAMMENHALTEN Die europische Einigung ist die bedeutendste politische Idee und der grte Stabilittsbeitrag der letzten Jahrzehnte. Heute steht Europa vor der schwierigsten Aufgabe seit seiner Grndung. Europa darf sich nicht spalten lassen. Die Lnder Europas mssen zusammenhalten und Heraus-forderungen als Partner gemeinsam angehen. Es braucht den gemeinsamen Willen zum Zusam-menhalt. Es geht um Sicherheit und Wohlstand fr die Menschen auf unserem Kontinent, um Stabili-tt und die Verteidigung unserer Werteordnung, um Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Dafr lohnt es zu kmpfen. Wir sind fr die Zukunft Europas verantwortlich.

    EUROPA MUSS STRKER UND BESSER WERDEN W