Köln - Weltoffen, tolerant & multikulturell

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DESCRIPTION

Kln ist nicht nur die lteste Stadt Deutschlands, hier steht auch der Klner Dom. Das UNESCO Welterbe ist Deutschlands meistfrequentierte Sehenswrdigkeit und wird tglich von durchschnittlich 20.000 Personen besucht. In Kln kann man auch das lokale Nationalgetrnk Klsch genieen, welches hier immer frischgezapft serviert wird. Fr Fernseh-Fans bietet die Stadt auch die Mglichkeit einer Liveshow beizuwohnen. Kln ist auch die Hochburg des Karnevals und eines der zahlreichen Museen befasst sich mit dem Thema der Narren. Im eBook gibt es viele ntzliche Links und Informationen.

Transcript

  • Tausende Grnde sprechen fr einen Besuch der Metropole am Rhein: 2.000 jhrige Geschichte, Kunst, Kultur, Toleranz, Weltoffenheit, Einkaufsmeilen, gutes Essen und nicht zu ver-gessen, den Klner Karneval und die Klschkultur.

    WILLKOMMEN

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  • INHALT

    1! WILLKOMMEN

    2! KIRCHEN

    3! SEHENSWERT

    4! MUSEEN

    5! EINKAUFEN

    6! DER RHEIN

    7! LOKALER TRANSPORT

    8! ANREISE

    9! IMPRESSUM

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  • WELTOFFEN, TOLERANT & MULTIKULTURELL

    Wenn man mit dem Zug in Kln eintrifft, steht man direkt vor dem beeindruckenden Dom. Am Klner Wahrzeichen, welches Teil des UNESCO-Welterbes ist, wurde etwa 600 Jahre lang gebaut. Man knnte mit etwas Phantasie behaupten, Kln hat die schns-te und grte Bahnhofskapelle der Welt.

    Doch neben der Bedeutung fr die religise Pilger-schaft ist Kln auch ein Wallfahrtsort fr Karneval-fans. Alljhrlich am 11.11. um 11:11 findet auf dem Alten Markt der Auftakt zur Karnevalsaison statt. Be-ginnend mit der Weiberfastnacht (Wieverfastelovend), dem Donnerstag vor Rosenmontag, besteht in Kln fr sechs Tage in eine Art Ausnahmezustand. Die Nar-ren bernehmen die Stadt und alles wartet auf den Rosenmontagszug, der als Hhepunkt durch die In-nenstadt fhrt.

    In einer Stadt, in der Feiern so gro geschrieben wird, fehlt es auch nicht an einer entsprechenden Bierkultur. Klsch ist das helle obergrige Vollbier, welches in Kln berall frisch gezapft wird. Aus Tradi-

    tion wird Klsch aus der Stange, einem 0,2 Liter fassenden Klschglas, getrunken. Wenn es um das Servieren des Getrnks geht, kommt der Kbes ins Spiel, so werden die Kellner in den Bierhusern ge-nannt. Wenn ein Bierglas leer ist, stellt der Kbes un-gefragt ein neues Glas auf den Tisch, es sein denn, der Gast legt den Bierdeckel auf das Glas, um damit zu sagen, dass er zahlen mchte.

    Tradition & Brauchtum hat in Kln einen hohen Stel-lenwert. Im Internet gibt es einige sehr interessante Beitrge dazu auf www.germany.travel/koeln.

    Eine wichtige Internetadresse fr alle Klnbesucher ist auch das offizielle Tourismusportal von Kln: www.koelntourismus.de.

    Dieses eBook entstand in Zusammenarbeit mit den sterreichischen Bundesbahnen, der Deutschen Zen-trale fr Tourismus e.V. und KlnTourismus GmbH.

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    Rudolf J. StrutzAutor & Fotograf

  • Kln und weite Teile des Rheinlands sind stark katholisch ge-prgt. Bereits 313 wurde Kln Bischofssitz. Mit der berfh-rung der Gebeine der Heiligen Drei Knige im Jahr 1164 entwi-ckelte sich Kln zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte im Hei-ligen Rmischen Reich Deutscher Nation.

    KIRCHEN

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  • Die Hohe Domkirche St. Petrus, wie der Klner Dom offiziell heit, ist seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe. Das europaweit zweihchste Kirchengebude ist Deutsch-lands meistbesuchte Sehenswrdigkeit. Im Durchschnitt bestaunen tglich 20.000 Menschen die rmisch-katholische Kirche.

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    KLNER DOM

  • Der Dreiknigenschrein aus dem 13. Jahrhun-dert ist die grte Goldschmiedearbeit des Mittelalters in Europa. Hier liegen die Gebeine der Heiligen Drei Knige. An der Westfassa-de des Nordturms zeugt das Arbeitsgerst von laufenden Renovierungsarbeiten. Nach einem Entwurf des Architekten August von Essenwein aus dem Jahr 1887 wurde der Fuboden des Klner Doms mit einer Flche von 1.350 m mit Mosaiken geschmckt.

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  • Eine kleine Kirche mit einer langen Geschichte. Bereits 1020 wurde Alt St. Heribert geweiht. Immer wieder zerstrt, steht dieses Kleinod am rechten Rheinufer in Deutz. Das Krassierdenkmal mit einem Reitersoldaten erinnert an die Zeit, als hier noch ei-ne Kaserne stand. Heute ist Alt St. Heribert eine griechisch-orthodoxe Kirche.

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    ALT ST. HERIBERT

  • Die dreischiffige Pfeilerbasilika wird im Volksmund als Deutzer Dom (Dxer Dom) be-zeichnet. St. Heribert wurde auf dem Grundstck des ehemaligen Tempelhofs an der Deutzer Freiheit erbaut. Diese Bezeichnung geht auf den Templerorden zurck. In der Kirche ist der Heribertschrein, der aus dem Jahr 1175 stammt.

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    ST. HERIBERT

  • Das 2007 neu erbaute Erzbischfliche Dizesanmuseum umschliet die aus dem Jahr 980 stammende Andachtsstelle. Bei der fast vollstndigen Zerstrung im Jahr 1943 blieben Teile der Auenmauern und eine Marienstatue erhalten. 1947 wurde eine Ka-pelle erbaut, die von den Klnern Madonna in den Trmmern genannt wird.

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    ST. KOLUMBA

  • Die Entstehungsgeschichte geht bis auf den heiligen Kunibert, den um 600 gebore-nen Bischof von Kln zurck, der an dieser Stelle eine Kirche stiftete. Brnde, Orka-ne und schlielich die Bomben des Zweiten Weltkriegs setzten dem Bauwerk immer wieder hart zu. 1993 wurde der Neuaufbau abgeschlossen.

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    ST. KUNIBERT

  • Gro St. Martin steht auf dem Gelnde, welches zur ursprnglichen rmischen Sied-lung (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) gehrte. Schon im ersten Jahrhundert n. Chr. wurde an diesem Standort gebaut. In der Krypta knnen Ausgrabungen aus der Anfangszeit besichtigt werden.

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    GROSS ST. MARTIN

  • Die Franziskaner begannen diesen gotischen Bau 1245. Fertiggestellt wurde das Got-teshaus im 14. Jahrhundert. 1845 empfing Adolph Kolping hier die Priesterweihe. In der Minoritenkirche ist auch das Grabmal des Begrnders des Kolpingwerks. Beein-druckend ist das ber dem Altar schwebende glserne Kruzifix.

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    MINORITENKIRCHE

  • Eine Liste der sehenswerten Punkte in Kln zusammenzustel-len ist eine riesige Herausforderung. Auf dem Turm des Stadt-museums thront ein goldlackierter und geflgelter Ford Fiesta des Knstlers HA Schult. Die Skulptur wurde fr die Kunstakti-on Fetisch Auto im Jahr 1989 geschaffen.

    SEHENSWERT

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  • Gegenber dem ltesten Brauhaus Klns, dem Frh, steht der Heinzelmnnchen-brunnen. Der Brunnen stellt die neugierige Schneidersfrau aus der Sage Die Heinzel-mnnchen dar. Die Originalstatue befindet sich im Klner Zeughaus, die hier aufge-stellte Kopie widersteht der Witterung besser.

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    HEINZELMNNCHEN

  • Johann Maria Farina war der Erfinder des Klnisch Wasser, welches er zu Ehren sei-ner Wahlheimat so benannte. Als er im Jahr 1709 in die Firma seines Bruders in Kln eintrat, war der Aufstieg von Johann Maria Farina gegenber dem Jlichs-Platz nicht mehr aufzuhalten.

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    KLNISCH WASSER

  • Der Musicaldome wurde 1996 als Spielsttte fr das Musical Gaudi erbaut. Wh-rend der Sanierungsphase der Oper Kln wurde daraus die Oper am Dom. Die blau berdachte Glas-Stahl-Konstruktion ist im Moment die Hauptspielsttte. Das sanier-te Opernhaus am Offenbachplatz wird 2015 wieder erffnet.

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    OPER KLN

  • Nein, man kann davon ausgehen, dass die alten Rmer sich nicht bei McDonalds er-nhrten. Trotzdem kann man mit der McDonalds Filiale in der Schildergasse 60 eine Verbindung zum rmischen Reich herstellen. Im Keller befinden sich berreste des Forums, welches 50 nach Chr. an dieser Stelle stand.

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    RM. FORUM

  • Aufgrund der Dokumentation ist das Klner Rathaus das lteste Rathaus Deutsch-lands. Der aus teilweise miteinander verbundenen Gebuden bestehende Komplex steht im Zentrum der 50 nach Christus zur Stadt erhobenen rmischen Siedlung. Der lteste noch erhaltene Bauteil stammt aus dem Jahr 1330.

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    RATHAUS

  • Etwa 1799 begann Wilhelm Mlhens, Klnisch Wasser zu verkaufen. 4711 ist die Hausnummer, die von den franzsischen Truppen an die Glockengasse 12 geschrie-ben wurde. Das heutige Haus ist nicht die Originaladresse, hat sich aber zum Touris-musziel entwickelt. Stndlich erklingt vom Giebel ein Glockenspiel.

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    4711

  • TV SHOWS LIVE

    Zahlreiche Fernsehstationen haben in Kln ihre Zelte aufgeschlagen. Viele der Sendungen werden hier produziert und wenn man Fan der einen oder anderen Publikumsshow ist, kann man sich ein Ticket be-sorgen und einer Show persnlich beiwohnen. Um bsen berra-schungen vorzubeugen, sollte man sich vorher genau informieren, was das Ticket tatschlich kostet. Zustzlich zu den Ticketpreisen kommt es hin und wieder zur Berechnung von Buchungsgebhren.

    Informationen fr TV-Interessierte

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    TV Shows Live www.koeln.deStudiofhrungen www.koelntourismus.de

  • Die Kunst steht in den zahlreichen Museen im Vordergrund. Es gibt aber auch einmalige Themen, die in Kln prsentiert wer-den: Schokolade und gleich gegenber Senf, das echte Kl-nisch Wasser im Duftmuseum und das umfangreiche Karne-valsmuseum. Mehr Informationen: www.museenkoeln.de

    MUSEEN

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  • Hier wird das Kulturgut Klner Karneval lebendig und anschaulich dargestellt. Die Welt des Klner Karnevals wird von den Anfngen bis heute prsentiert. Hier findet man prunkvolle Orden und traditionelle Uniformen. Im grten Karnevalsmuseum des deutschsprachigen Raums wird auch die Musikwelt der klschen Jecken darge-boten. Zahlreiche Multimediaspots zeigen eindrucksvolle Berichte.

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    KLNER KARNEVALSMUSEUM

    Klner KarnevalsmuseumMaarweg 134-13650825 KlnTel.: +49 221 5 74 00-33veranstaltungen@koelnerkarneval.de www.koelnerkarneval.de/museum/

    J. Rieger, Kln/Festkomitee Klner Karneval

  • Erffnet 1989, prsentiert das MAKK umfassende Sammlungen aus 800 Jahren euro-pischen Kunsthandwerks. Das MAKK ist das einzige Museum seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Durch regelmig wechselnde temporre Ausstellungen ergibt sich immer wieder ein guter Grund fr einen Besuch. Sehr empfehlenswert ist auch das Caf, mit kostenlosem WLAN-Zugang.

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    MAKK

    MAKK Museum fr angewandte Kunst KlnAn der Rechtschule50667 KlnTel.: +49 221 221 238 60 makk@stadt-koeln.dewww.museenkoeln.de/museum-fuer-angewandte-kunst

  • Die Grndung des Museums Ludwig wurde durch eine Schenkung von Irene und Peter Ludwig im Jahr 1976 eingeleitet. 1986 wurde das Museum erffnet. Seit