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Soziale Stadt Zeitung Hainholz - · PDF fileHainholz Zeitung Soziale Stadt Modernisierungen Sanierungsgebiete bieten Hausbesit-zern die Möglichkeit vermietete Wohnungen mit finanzieller

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    Modernisierungen Sanierungsgebiete bieten Hausbesit- zern die Möglichkeit vermietete Wohnungen mit finanzieller Hilfe aus der Sanierungskasase zu moderni- sieren zu lassen. Wie das funktio- niert, was es zu beachten gilt, lesen Sie auf der Seite 7

    Stadtteil- forum tagt

    11. Oktober 19 Uhr Kulturtreff Hainholz

    Thema: Naturbad

    Stadtteilforum diskutiert über Plan des Architekten Grafinger

    Ein erster Entwurf für das geplante Naturbad liegt vor

    Städtebaulicher Rahmenplan vom Rat der Stadt verabschiedet

    ,Grüne Mitte‘ und Hainhölzer Markt – so könnte die Zukunft des Stadtteils aussehen

    In dieser

    Ausgabe

    Neue Kommission

    Hainholz bekommt eine Sanierungs- kommission. In dem Gremium wer- den künftig alle Sanierungsthemen besprochen, Entscheidungen vorbe- reitet. Neben sechs Kommunalpoliti- kern sitzen ebenso viele Bürgerver- treter in der Kommission. Seite 2

    Kinderhaus In der Voltmerstraße wird ein Kin- der- und Jugendhaus gebaut. Bereits im kommenden Jahr sollen die Ar- beiten beginnen. Einziehen werden in das Gebäude das Projekt ,Haini- Holz‘ und der Jugendtreff des Ju- gend Rotkreuz. Seite 5

    Die zukünftige Gestaltung des Hainhölzer Bades als Naturbad nimmt Konturen an. Mitte Sep- tember präsentierte der Land- schaftsarchitekt Rainer Grafinger seinen Plan öffentlich im Kultur-

    treff der Interessengemeinschaft Hainhölzer Bad. Am 11. Oktober wird der Entwurf im Stadtteilforum gezeigt und darüber abgestimmt. Grafinger will seinen Plan persön- lich dem Gremium vorstellen.

    „Wir haben jetzt den Durchbruch, viele unserer Gestaltungsideen sind von dem Architekten umgesetzt wor- den“, freut sich Interessengemein- schaftsmitglied Jens-Erik Narten nach der Grafinger-Präsentation. Ge-

    meinsam mit anderen engagierten Hainhölzer Bürgern hat Narten in den vergangenen sechs Monaten an dem Entwurfskonzept für das Naturbad Hainholz gearbeitet.

    Weiter Seite 3

    Nummer 3 Oktober 2005

    Türkçe tercümeleri ile

    Ein Rahmenplan gibt künftig die Eckpunkte der städtebaulichen Entwicklung in Hainholz vor. Vor der Sommerpause verabschiede- te der Rat der Stadt Hannover die entsprechende Planung.

    Das Land Niedersachsen als Förder- mittelgeber der Sanierung hatte die Aufstellung eines solchen Planes als Voraussetzung für die Gewährung der Zuschüsse für den Umbau des Hainhöl- zer Bades gefordert. Die Eckpunkte:

    • Schaffung des Hainhölzer Parks als „grüne Mitte“ mit dem Naturbad als dessen Zentrum • Entwicklung des Hainhölzer Mark- tes als Stadtteilmittelpunkt und Nah- versorgungszentrum an der Schulen-

    burger Landstraße • Einzelne Quartiers- und Wohnum- feldverbesserungen im Bestand • Darstellung von Baulandreserven, um neue Bevölkerungsgruppen in Hainholz anzusiedeln. Seite 4

    Belebter Spielplatz: Viele Kinder aus Hainholz nutzen inzwischen den neuen Platz an der Bömelburgstraße.

    Bömelburgstraße

    Die Kinder erobern sich ihren neuen Spielplatz „Das ist eine tolle Feier auf ei- nem klasse Spielplatz“, freut sich der elfjährige Ali. Zusam- men mit ihm haben Ende Sep- tember weit über 100 Kinder ihren neuen Treffpunkt an der Bömelburgstraße ,in Besitz‘ genommen.

    Der neue Spielplatz ist rund 3200 Quadratmeter groß. Dabei wurde die Wiese, die den alten Platz von der Fenskestraße trenn- te, in den neuen Spielplatz inte- griert. Die 200 000 Euro Bauko- sten werden aus der Sanierungs- kasse bestritten. Die Pläne für den neuen Lieblingstreff der Hainhöl- zer Kindern zeichnete der Land- schaftsarchitekt Thomas Oster- meyer. Was die Kinder von ,ihrem‘ neuen Spielplatz halten lesen Sie auf der Seite 8

  • 2 Informationen und Meinungen Oktober 2005

    Impressum

    Herausgeber Landeshauptstadt Hannover

    Der Oberbürgermeister

    Bereich Stadterneuerung, Rudolf-Hil- lebrecht-Platz 1, 30159 Hanno- ver, in Zusammenarbeit mit dem Be- reich Presse- und Öffentlichkeitsar- beit. Die Hainholz-Zeitung erscheint in unregelmäßigen Abständen und wird im Sanierungsgebiet kostenlos an alle Haushalte verteilt.

    Gebietsbeauftrager und Projektleitung: Karl Schuchert

    Redaktion und Layout: Pressebüro Dr. Ute Philipp

    Druck: Druckhaus Göttingen, Drans- felder Straße 1, 37 079 Göttingen

    Leserbriefe stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Das Recht auf Veröffentlichung und Kür- zungen bleibt vorbehalten.

    Hannover

    So erreichen Sie die Hainhölzer Anprechpartner direkt Planung

    Bernd Hothan

    ☎ 168 - 4 49 55

    Fax: 168 - 4 20 49

    E-Mail: [email protected] hannover-stadt.de

    Quartiersmanagement Soziales

    Volker Rohde

    ☎ 600 966 31

    Fax: 600 966 33

    E-Mail: [email protected] hannover-stadt.de

    Quartiersmanagement Stadterneuerung & Wohnen

    Gabriele Wagner-Matthaei

    ☎ 600 976 31

    Fax: 600 966 33

    E-Mail: [email protected] hannover-stadt.de

    Sozialplanung

    Andrea Gauer

    ☎ 168 - 4 64 60

    Fax: 168 - 4 20 49

    E-Mail: [email protected] hannover-stadt.de

    Modernisierung

    Wolfgang Schmiedel

    ☎ 168 - 4 21 15

    Fax: 168 - 4 20 49

    E-Mail: [email protected] hannover-stadt.de

    In Hainholz wird eine Sanierungskommission eingerichtet

    Die (Vor)-Entscheider in Sachen Sanierung

    Tages- und Abendrealschule der VHS künftig an der Voltmerstraße

    Ab 2006 lernen Volkshochschüler in der ehemaligen Alice-Salomon-Schule Einmal Schule, immer Schule – auch in Zukunft wird das Gebäude in der Voltmer- straße 36 in erster Linie Schüler und Lehrer beher- bergen. Ab 1. Januar 2006 zieht hier die Volkshoch- schule Hannover (VHS) in das Haus an der Voltmer- straße ein. Zum Ende des letzten Schuljahres hatte die Alice-Salomon-Schule hier ihre Zweigstelle aufgegeben. Seit August ist damit das Ge- bäude wieder in den Händen der Stadt Hannover, Träger war bis dahin die Region.

    Im Rahmen der Tages- und

    Abendrealschule wird die VHS hier 13 Kurse mit 134 Teilneh- mern anbieten. Große Umbau- arbeiten werden für den Unter- richt auf dem zweiten Bildungs- weg nicht nötig sein, lediglich ein Raum muss für den Unter- richt der Naturwissenschaften geschaffen werden. Diesen gab es bislang nicht in dem Lehrge- bäude.

    Darüber hinaus plant die VHS eine Zusammenarbeit mit ande- ren Hainhölzer Einrichtungen und Initiativen. Im Vordergrund stehen dabei stadtteilbezogene Bildungs- und Qualifizierungsan- gebote.

    Das von einem Wäldchen um- gebene, sonnengelbe Gebäude hat Tradition. Gebaut wurde es 1903 und zunächst als Volks- schule genutzt. Ein Bomben- treffer im Krieg zerstörte es schließlich weitgehend. Nach seinem Wiederaufbau diente es zunächst als Volks-, dann als Sonder- und Berufsschule und später als Zweigsitz der Alice- Salomon-Schule (Berufsbilden- de Schule).

    Offen ist ob das Haus seinen Namen wird behalten können, denn mit dem neuen Nutzer ist auch ein neuer Name für die Bil- dungseinrichtung im Gespräch.

    In der Alice-Salomon-Schule werden ab 2006 Volkshochschüler unterrichtet.

    Die Ratsentscheidungen rücken näher an Hainholz heran: Noch in diesem Jahr soll eine Sanie- rungskommission im Stadtteil eingesetzt werden. Die zwölf Mitglieder erarbeiten als Gremi- um des Stadtrates vor Ort Emp- fehlungen zu allen rund um das Thema Sanierung anstehenden Entscheidungen. Endgültige Be- schlüsse trifft der Rat.

    Allerdings, das zeigen die Erfah- rungen aus den anderen hannover- schen Sanierungsgebieten Limmer, Linden, Mittelfeld, Nordstadt und Vahrenheide-Ost, haben die Mitglie- der der Sanierungskommission ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, folgt doch der Stadtrat in der Regel

    den Empfehlungen der „Vorent- scheider“ vor Ort.

    Sechs der zwölf Kommissions- mitglieder entsenden Stadt- bezie- hungsweise Bezirksrat, entspre- chend der Sitzvertreilung im städti- schen Rat. In der Sanierungskom- mission Hainholz werden drei Ver- treter der SPD, zwei der CDU und ei- ner von Bündnis 90/Die Grünen sit- zen. Für die FDP wird es einen bera- tenden Beisitzer – allerdings ohne Stimmrecht – geben. Bislang haben die Parteien ihre Vertreter noch nicht benannt.

    Die anderen sechs Mitglieder sind Bürgervertreter, die von den Par- teien vorgeschlagen werden. Hain- holz geht in diesem Punkt einen Son- derweg: SPD und Grüne haben an-

    gekündigt, durch das Stadtteilforum gemachte Besetzungsvorschläge für „ihre“ Bürgervertreter übernehmen zu wollen. Das Forum schlug bereits Ende September mit Martina Der- wald, Parvin Moradi, Holger Hütte und Jens-Erik Narten seine Vertreter für das Gremium vor.

    Das Stadtteilforum bleibt auch nach Einsetzung einer Sanierungs- kommission erhalten. In anderen Sanierungsgebieten werden anste- hende Themen zuerst im Stadtteil besprochen, bevor sie in den politi- schen Gremien behandelt werden, beschreibt Sanierungskoordinator Karl Schuchert beispielsweise die Praxis in Vahrenheide-Ost.

    Außerdem: Dort haben die Bürge- rinnen und Bürger zu allen Punkten

    der Tagesordung ein Rederecht und können auf diese Weise aktiv am Sa- nierungsgeschehen teilnehmen. Ge- naue Verfahrensregeln für die Sanie- rungskommission Hainholz stehen noch nicht fest, das Gremium wird diese in einer ihrer ersten Sitzungen verabschieden.

    Die Sanierungskommission Hain- holz wird voraussichtlich im Novem- ber oder Dezember erstmals zusam- mentreten. Zu der ersten Sitzung wird voraussichtlich Oberbürgermei- ster Herbert Schmalstieg persö

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