automotive 0512

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Text of automotive 0512

  • investitions-offensive

    Volkswagen gibt in den nchsten fnf Jahren 64,3 Mrd. Euro aus Seite 61

    Mobilitts-zukunft?

    Immer mehr Hersteller gehen mit ihren Brennstoffzellen-Autos in Serie Seite 64

    ford Mondeo neue business- generation

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    Ford

    medianet inside your business. today. Freitag, 5. deZeMber 2014 59

    Hrsching. Der obersterreichische Autozulieferer Polytec hat den Kauf des Geschftsbereichs Plas-tics So-lutions vom Stahlkonzern voestal-pine abgeschlossen. Polytec erhofft sich dadurch in den nchs-ten Jah-ren deutlich hhere Betriebser-gebnisse, die bernahme soll schon im kommenden Jahr mit mehr als 100 Mio. zum Konzernumsatz beitragen, berichtete Polytec im Quartalsbericht. Mit seinen bei-den niederlndischen Standorten Putte und Roosen-daal hat Plastic Solutions 2013/14 rund 120 Mio. Umsatz erzielt und knapp 700 Mit-arbeiter beschftigt. www.polytec.at

    Polytec bernahme der Plastic solutions von voestalpine

    Plastiksparte bringt Gewinnschub

    Zwischenbilanz: Polytec hlt nach neun Monaten bei 356,6 Mio. Euro Umsatz.

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    Maserati: Rekordumsatz verst Jubilumsjahr

    Maserati rund um seinen 100. geburtstag erlebt der italienische Hersteller edler sportwagen eine wirtschaftliche bltezeit. der absatz konnte um fast 500 Prozent gesteigert werden, bis 2018 ist nochmals eine Verdoppelung geplant. Seite 60

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    Washington. Sinkende lpreise, eine wachsende Wirtschaft und starke Rabatte haben den Autoabsatz in den USA im November weiter angeheizt. Sehr gefragt waren besonders spritschluckende Autos wie SUVs und Trucks. Insgesamt stiegen die Verkufe um 4,6 Prozent auf 1,3 Mio. Fahr-zeuge, whrend Analysten le-diglich mit 1,27 Mio. gerechnet hatten. Das strkste Absatz-plus unter den groen Herstel-lern verzeichnete Fiat Chrysler mit rund 20%. www.fcagroup.com

    Wien. Die polnische Tochter des grten sterreichischen Baukonzerns Strabag SE baut drei von fnf Gebuden fr ein neues VW-Nutzfahrzeugewerk in Polen. Die Strabag Sp. z o.o. errichte die Produktions- und Industriebauwerke in Bialote-zyce bei Wrzesnia (Wreschen), etwa 50 Kilometer von Poznan (Posen) entfernt, bis Mitte 2015, teilte der Konzern mit. Zum Auftragswert gibt es kei-ne Angaben das Vorhaben stelle aber eine der grten Investitionen in Polen seit 25 Jahren dar. www.strabag.com

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    Wieselburg. Nachdem der ober-sterreichische Auto- und Luft-fahrtzulieferer HTI High Tech Industries AG zuletzt ein nega-tives Periodenergebnis von 2,5 Mio. (nach Minus 2,2 Mio. im Vorjahr) fr die ersten drei Quartale 2014 vermeldete, hat das Unternehmen nun seinen Aufsichtsrat neu besetzt. David Scheurl wurde laut Angaben des Zulieferers zum Vorsitzen-den des Kontrollorgans, John Sinik zu seinem Stellvertreter bestimmt. Nach wie vor im Aufsichtsrat sitzen auch Ingo Zemke und Kurt Helletzgruber. www.hti-ag.at

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  • Hyundai Hherer Absatz

    6 Prozent Plus

    Seoul. Die sdkoreanischen Auto-Hersteller Hyundai und Kia sind dank berraschend guter Verkufe in Schwellen-lndern optimistisch gestimmt. Das bisherige Absatzziel fr dieses Jahr von konzernweit 7,86 Mio. Fahrzeugen werde auf mindestens acht Mio. angeho-ben, teilte das Duo vor wenigen Tagen mit. Zusammen sind die Partner die Nummer fnf auf dem Weltmarkt, der von To-yota, Volkswagen und General Motors dominiert wird. Es wre fr Hyundai und Kia ein Anstieg von sechs Prozent gegenber dem Vorjahr. Vor allem in China laufe es rund. www.hyundai.com

    60 automotivebusiness Cover Freitag, 5. Dezember 2014

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    Kommentar

    Wie weit darf die Fleischschau gehen?

    Jrgen zacharias

    Auf Automobilmessen gibt es bekanntlich einiges zu sehen. Neue Modelle und innovative Studien beispiels-weise, Fahrzeugdetails und neue Motorisierungen, aber auch ein Damenprogramm, das nur in den seltensten Fllen irgendeinen Wunsch brig lsst. Nicht, dass Sie mich jetzt falsch verstehen, mir wrden in den meisten Fllen die dargebotenen Fahrzeuge allein (natrlich! Oder haben Sie mich jetzt doch falsch ver-standen?) schon als Hauptmo-tiv fr meinen Messebesuch gengen, aber eine durchaus erkleckliche Zahl an Besuchern kommt eben auch wegen der hbschen Hostessen und sexy Girls. Das allein wre jetzt noch nicht verwerflich; wer still geniet, fllt bekanntlich nicht aus dem Rahmen, aller-dings rcken manche Besucher auch hierzulande den Ladies dermaen auf die Pelle, das man schon mal am gesunden Menschenverstand zweifeln kann. Zwar mssen wir uns glcklicherweise noch nicht mit Szenen auseinandersetzen, wie sie sich zuletzt auf der Gu-angzhou Auto Show in China ereignet haben, wo Spanner inmitten des Messetrubels den Damen sogar mit Handykame-ras unter die Rcke blickten und somit die Schamgrenze weit hinter sich lieen; die Be-geisterung fr entsprechende Bilder im Netz lsst trotzdem ziemlich eindeutige Rck-schlsse zu.

    Maserati Pnktlich zum 100. Geburtstag ressiert der italienische Renn- und Sportwagenhersteller am Markt

    100 Jahre am Buckel, aber kein bisschen leise

    Wien. Wie alle groen Geschichten, hat auch die von Maserati einen ganz banalen Anfang. Wir schrei-ben den 1. Dezember 1914, als un-ter der Leitung von Alfieri Masera-ti in der Via de Pepoli in Bologna jenes unscheinbare Unternehmen seinen Betrieb aufnimmt, das in den Jahren und Jahrzehnten da-nach Automobilgeschichte schrei-ben sollte und heute mehr denn je als Inbegriff automobiler Kraft und Eleganz gilt. Unterstrichen wird dieser gewachsene Anspruch noch durch den aktuellen wirt-schaftlichen Hhenflug, zu dem das Unternehmen pnktlich zu sei-nem 100. Geburtstag ansetzt.

    Verkaufszahlen legen zu

    Oder besser gesagt, bereits ange-setzt hat, denn in den vergangenen zwei Jahren durfte sich der itali-enische Renn- und Sportwagen-hersteller nmlich ber eine Ver-fnf- bis Versechsfachung seiner Produktion freuen. Lagen die Ver-kaufszahlen im Jahr 2012 weltweit noch bei 6.200 Fahrzeugen, drften

    sie im laufenden Jahr bereits bei mehr als 35.000 Einheiten liegen. Maserati-Chef Harald J. Wester sieht damit das Ende der Fahnen-stange aber noch lange nicht er-reicht im Gegenteil, hat sich die Fiat-Nobelmarke ihr Absatzziel

    bis 2018 mit rund 75.000 Einheiten doch noch einmal deutlich hher gelegt.

    Weiteres Wachstum geplant

    Dafr bauen die Italiener aktuell ihr Vertriebsnetz von derzeit 355 Hndlern auf rund 450 Partner aus, zudem soll die Produktion krftig angekurbelt werden. Unser ak-tueller Auftragsbestand liegt klar ber unseren Kapazitten, sagte Wester jngst und fgte die Erkl-rung hinzu, dass das Wachstum damit produktionsgetrieben sei. Mit dem Einstiegsmodell Ghibli ist es uns gelungen, neue Kunden-gruppen zu erschlieen, von den neuen Modellen Levante und Al-fieri erwarten wir uns einen wei-teren Sprung. Da wir in der aktu-ellen Wachstumsphase nur globale Produkte untersttzen, wird es auf absehbare Zeit allerdings weder

    einen Kombi noch einen Elektro-sportler von Maserati geben.

    Strategische Partnerschaft

    Allerdings knnten schon bald Highend-Technologien Einzug in die Boliden halten. Jedenfalls un-terzeichnete Maserati zuletzt eine strategische Vereinbarung mit der Airbus Group Innovations, die dem Unternehmen Zugang zu den Tech-nologien des Airbus Foschungs- und Entwicklungszentrums gibt. Nach Auswertung des breiten Technologiespektrums kann Ma-serati von Mglichkeiten der Air-bus Group bei unterschiedlichsten Anwendungen profitieren, wie sie auch in Flugzeugen, Hubschrau-bern und Jets im Einsatz sind, erklrte Harald Wester. Das sollte doch Voraussetzung genug fr 100 weitere erfolgreiche Maserati-Jah-re sein. www.maserati.it

    Jrgen zacharias

    Die Verkaufszahlen haben sich zuletzt verfnf- bis -sechsfacht; auch die weiteren Ziele sind ambitioniert.

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    Maserati-Chef Harald J. Wester mchte mit dem italienischen Sportwagenhersteller in den kommenden Jahren weiter wachsen.

    Wien. Die Frauenthal Holding hat fr das dritte Quartal Zahlen fr den fortzufhrenden Bereich vor-gelegt, also ohne das Stahlfedern- und Stabilisatorengeschft, das verkauft wird (Closing rund um den Jahreswechsel). Die verblei-benden Bereiche, Automotive und Handel, haben in den ersten neun Monaten des Jahres 446,8 Mio. Eu-ro Umsatz gemacht, 32,7 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Der Vergleich mit dem Vorjahr ist

    aber ein wenig ungenau, weil die AG AG im dritten Quartal 2014 erstmals konsolidiert wird. Auch die Gnotec-Gruppe war in den ers-ten Monaten 2013 noch nicht kon-solidiert. Mit diesen Einschrn-kungen rechnet Frauenthal fr die fortgefhrten Bereiche mit einem Gewinn nach Steuern von 9,1 Mio. Euro; dem verkauften Bereich wird hingegen ein 9-Monatsverlust von 13 Mio. Euro zugerechnet. www.frauenthal.at

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    In den ersten neun Monaten 2014 lag der Umsatz bei Frauenthal bei 446,8 Mio. Euro.