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1 1 Dr.-Ing. Ulrich Huber GIS GIS Potenziale f Potenziale f ü ü r r wirtschaftliches Handeln wirtschaftliches Handeln Dr. U. Huber, Landratsamt Cham Dr. U. Huber, Landratsamt Cham 2 Dr.-Ing. Ulrich Huber Kurzeinführung zum Thema „GIS“ Kurzeinf Kurzeinf ü ü hrung hrung zum Thema zum Thema GIS GIS 3 Dr.-Ing. Ulrich Huber Was ist ein GIS ? Was ist ein GIS ? Was ist ein GIS ? Ein Ein G G eografisches eografisches I I nformations nformations S S ystem ystem ( ( GIS GIS ) ) ist ein Informationssystem, ist ein Informationssystem, mit dem mit dem raumbezogene Daten raumbezogene Daten digital erfasst digital erfasst und redigiert, gespeichert und reorganisiert, und redigiert, gespeichert und reorganisiert, modelliert und analysiert sowie alphanumerisch modelliert und analysiert sowie alphanumerisch und graphisch pr und graphisch pr ä ä sentiert werden. sentiert werden. (Bill, 1994) (Bill, 1994) 4 Dr.-Ing. Ulrich Huber Was ist ein GIS ? Was ist ein GIS ? Was ist ein GIS ? Geoinformationssysteme: Geoinformationssysteme: Die Welt in Scheiben Die Welt in Scheiben Realität Bewuchs Nutzung Kataster Verkehr Höhenmodell Infrastruktur . . . Geologie

GIS –– Potenziale für r 1 2 wirtschaftliches Handeln...2006/09/13  · Runder Tisch GIS e.V., Autodesk, ESRI und weitere Firmen der GIS-Branche Unter-stützer Lenkungs-ausschuss

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    GIS GIS –– Potenziale fPotenziale füür r wirtschaftliches Handelnwirtschaftliches Handeln

    Dr. U. Huber, Landratsamt ChamDr. U. Huber, Landratsamt Cham

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Kurzeinführung zum Thema „GIS“KurzeinfKurzeinfüührung hrung

    zum Thema zum Thema „„GISGIS““

    3

    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Was ist ein GIS ?Was ist ein GIS ?Was ist ein GIS ?

    Ein Geografisches InformationsSystem (GIS) ist ein Informationssystem,

    mit dem „raumbezogene Daten digital erfasst und redigiert, gespeichert und reorganisiert,

    modelliert und analysiert sowie alphanumerisch und graphisch präsentiert werden.“

    (Bill, 1994)

    Ein Ein GGeografisches eografisches IInformationsnformationsSSystemystem ((GISGIS) ) ist ein Informationssystem, ist ein Informationssystem,

    mit dem mit dem „„raumbezogene Datenraumbezogene Daten digital erfasst digital erfasst und redigiert, gespeichert und reorganisiert, und redigiert, gespeichert und reorganisiert,

    modelliert und analysiert sowie alphanumerisch modelliert und analysiert sowie alphanumerisch und graphisch prund graphisch prääsentiert werden.sentiert werden.““

    (Bill, 1994)(Bill, 1994)

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Was ist ein GIS ?Was ist ein GIS ?Was ist ein GIS ?

    Geoinformationssysteme:„Die Welt in Scheiben“

    Geoinformationssysteme:Geoinformationssysteme:„„Die Welt in ScheibenDie Welt in Scheiben““

    Realität

    Bewuchs

    Nutzung

    Kataster

    Verkehr

    Höhenmodell

    Infrastruktur

    . . .

    Geologie

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Die „Karten“ werden mit einem GIS digital neu gemischt

    Die Die „„KartenKarten““ werden mit einem werden mit einem GIS digital neu gemischtGIS digital neu gemischt

    Eigene Wissenschaft Eigene Wissenschaft „„GeoinformatikGeoinformatik““

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Spezialgebiet„Kommunale

    Geoinformationssysteme“

    SpezialgebietSpezialgebiet„„KommunaleKommunale

    GeoinformationssystemeGeoinformationssysteme““

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Warum ein kommunales GIS ?Warum ein kommunales GIS ?Warum ein kommunales GIS ?

    Bei etwa 80% aller kommunalen Bei etwa 80% aller kommunalen Verwaltungshandlungen spielt der geographischeVerwaltungshandlungen spielt der geographische

    Raumbezug eine entscheidende Rolle.Raumbezug eine entscheidende Rolle.

    Ein Ein „„eechteschtes““ eGovernmenteGovernment ist ist ohne GIS nicht vorstellbar!ohne GIS nicht vorstellbar!

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    GIS-Ausgangslage in KommunenGISGIS--Ausgangslage in KommunenAusgangslage in KommunenDer Mitarbeiterwill ein einfach zu bedienendesSystem, das auch wechselnde Anforderungen bedient und seine Arbeit beschleunigt.

    Der Mitarbeiterwill ein einfach zu bedienendesSystem, das auch wechselnde Anforderungen bedient und seine Arbeit beschleunigt.

    Der DV-Betreuerkommt den wachsenden An-sprüchen nur mühsam nach.Updates, Anpassungen undNutzerbetreuung verbrauchenalle verfügbaren Kapazitäten.

    Der DV-Betreuerkommt den wachsenden An-sprüchen nur mühsam nach.Updates, Anpassungen undNutzerbetreuung verbrauchenalle verfügbaren Kapazitäten.

    GIS- und Daten-Herstellerkönnen mit Einzellösungen keine Umsätze machen. Sie bieten stattdessen Werkzeuge und Roh-Daten aber keine fertigen GIS-Lösungen.

    GIS- und Daten-Herstellerkönnen mit Einzellösungen keine Umsätze machen. Sie bieten stattdessen Werkzeuge und Roh-Daten aber keine fertigen GIS-Lösungen.

    Die Verwaltunghat ständige Geldnot. Sie muss die Investitionen und die laufenden Kosten verringern.

    Die Verwaltunghat ständige Geldnot. Sie muss die Investitionen und die laufenden Kosten verringern.

    Der Landrat/Bürgermeistermuss mit immer weniger Leuten immer mehr Aufgaben erledigen.Er fordert mehr Effizienz in der Durchführung.

    Der Landrat/Bürgermeistermuss mit immer weniger Leuten immer mehr Aufgaben erledigen.Er fordert mehr Effizienz in der Durchführung.

    Fragestellung

    Fragestellung

    „„Wirtschaftlichkeit ?

    Wirtschaftlichkeit ?““

    16huberRechteck

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    GIS-Statusbericht „Bayern“GISGIS--StatusberichtStatusbericht „„BayernBayern““

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    GIS-Einsatz in LandkreisenGISGIS--EinsatzEinsatz in Landkreisenin Landkreisen

    Quelle: Marktanalyse der TUM 2005zum Einsatz von GIS in Bayer. Landkreisen

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    GIS-Einsatz in LandkreisenGISGIS--EinsatzEinsatz in Landkreisenin Landkreisen

    Quelle: Marktanalyse der TUM 2005zum Einsatz von GIS in Bayer. Landkreisen

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Der wirtschaftliche Ansatz„interkommunales GIS“

    Der wirtschaftliche AnsatzDer wirtschaftliche Ansatz„„interkommunales GISinterkommunales GIS““

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    (Inter-) kommunales Modell(Inter-) kommunales Modell

    LandkreisLandkreis

    1.1. LandratsamtLandratsamt

    2.2. Landratsamt Landratsamt im Verbund im Verbund mit Gemeindenmit Gemeinden

    3.3. Externe BetreiberExterne Betreiber

    GISGIS--BetriebsformBetriebsform

    RessourcenRessourcen--BBüündelungndelungvs. vs. hhööherer Aufwandherer Aufwand

    Spezialisierung statt Privatisierung!Spezialisierung statt Privatisierung!

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Prämissen für eine wirtschaftliche GIS-Nutzung

    PrPräämissen fmissen füür eine r eine wirtschaftliche wirtschaftliche GISGIS--NutzungNutzung

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    eGov-PhilosophieeGov-Philosophie

    LandratsamtLandratsamt

    StadtStadtGemeindeGemeinde

    MarktMarkt

    Landratsamt und kreisangehLandratsamt und kreisangehöörige Gemeinden rige Gemeinden bilden fbilden füür den Br den Büürger mittelfristig eine Einheitrger mittelfristig eine Einheit

    MaMaßßgebliche Umsetzung gebliche Umsetzung von Verwaltungsprozessen von Verwaltungsprozessen auf elektronische Medien auf elektronische Medien mit medienbruchfreiermit medienbruchfreierDatenverarbeitungDatenverarbeitung

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    eGov-FrameworkeGov-FrameworkFramework

    •• Moderne Moderne EDVEDV--InfrastrukturInfrastruktur•• Kommunales BehKommunales Behöördennetzrdennetz (KomBN)(KomBN)•• Zentralisierte Zentralisierte DatenstrukturenDatenstrukturen•• Homogenisierte Homogenisierte SystemlandschaftenSystemlandschaften•• Zentrale Zentrale fachlichefachliche KoordinationKoordination•• PolitischePolitische undund menschliche Bereitschaftmenschliche Bereitschaft

    zur interkommunalen Kooperation zur interkommunalen Kooperation auf breiter Frontauf breiter Front !!

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Das KomBN ist der Schlüssel zum

    Interkommunalen GIS.

    Das Das KomBNKomBN ist ist der Schlder Schlüüssel zum ssel zum

    Interkommunalen GIS.Interkommunalen GIS.

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    KomBN (Stand Bayern)KomBN (Stand Bayern)KomBN (Stand Bayern)

    Quelle: Marktanalyse der TUM 2005zum Einsatz von GIS in Bayer. Landkreisen

    Das interkommunale Das interkommunale Framework Framework ist bereits Realitist bereits Realitäät.t.

    Es wird nur Es wird nur zu wenig genutzt !!zu wenig genutzt !!

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    … auch die Geo-Daten sind weitgehend vorhanden.

    …… auch die Geoauch die Geo--Daten Daten sind weitgehend vorhanden.sind weitgehend vorhanden.

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Landratsamt & PartnerLandratsamt & PartnerDatenDaten--nutzernutzer

    Lokale DatenLokale Daten

    Geodaten im LandratsamtGeodaten im LandratsamtGeodaten im Landratsamt

    Datenintegration Datenintegration und Pflegeund Pflege

    DatennutzungDatennutzung

    GemeindenGemeinden

    VermessungsVermessungs--verwaltungverwaltung

    Landesamt fLandesamt füür r DenkmalpflegeDenkmalpflege

    BezirksregierungBezirksregierung IngenieurIngenieur-- und und PlanungsbPlanungsbüürosros

    Landesamt fLandesamt füür r WasserwirtschaftWasserwirtschaft

    ForstverwaltungForstverwaltung

    Sonst. behSonst. behöördliche rdliche und private Stellenund private Stellen

    Landesamt fLandesamt füür r UmweltschutzUmweltschutzDatenDaten--

    produzentenproduzenten

    Datenbezug Datenbezug

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Woran krankt es dann noch?Woran krankt es dann noch?Woran krankt es dann noch?

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Aktuelle DefiziteAktuelle DefiziteAktuelle Defizite•• Der kDer küünftige nftige eGoveGov--StellenwertStellenwert von kommunalen von kommunalen

    GISGIS--LLöösungensungen wird noch stark unterschwird noch stark unterschäätzt.tzt.

    •• Die vorhandenen Datenquellen sind noch Die vorhandenen Datenquellen sind noch weitgehend unerschlossen.weitgehend unerschlossen.

    •• Der Datenbezug wird von lizenzpolitischen Der Datenbezug wird von lizenzpolitischen Rahmenbedingungen behindert.Rahmenbedingungen behindert.-- KostenKosten-- pauschale Nutzung, pauschale Nutzung, ……

    •• Das KnowDas Know--how vor Ort ist noch nicht vorhanden.how vor Ort ist noch nicht vorhanden.

    •• Personenbezogene Dateninhalte sind Personenbezogene Dateninhalte sind noch manoch maßßgeblich blockiert (Stichwort geblich blockiert (Stichwort „„DatenschutzDatenschutz““).).

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Aktuelle EntwicklungenAktuelle EntwicklungenAktuelle Entwicklungen

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    1.Leitfaden

    Wirtschaftlichkeit von GIS

    1.1.LeitfadenLeitfaden

    Wirtschaftlichkeit von GISWirtschaftlichkeit von GIS

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    20032003

    2005

    2003

    VerVerööffentlichung am 19.09.2006ffentlichung am 19.09.2006

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    EntstehungEntstehungEntstehung

    aus Kommunen, Behaus Kommunen, Behöörden rden und Firmenund Firmen

    in Interviews, in Interviews, Workshop, Praxistests Workshop, Praxistests

    und Redaktionund Redaktion

    Bayer. Kommunale Bayer. Kommunale SpitzenverbSpitzenverbäändende

    Bayer. Bayer. VermessungsverwaltungVermessungsverwaltung

    Runder Tisch GIS e.V.,Runder Tisch GIS e.V.,AutodeskAutodesk, ESRI und , ESRI und weitere Firmen weitere Firmen der GISder GIS--BrancheBranche

    UnterUnter--ststüützertzer

    LenkungsLenkungs--ausschussausschuss

    Weitere 34 Weitere 34 MitwirkendeMitwirkendeFFöördererrderer

    ProjektProjekt--gruppegruppe

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Beteiligte KommunenBeteiligte KommunenBeteiligte Kommunen28

    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Maßgebliche InhalteMaMaßßgebliche Inhaltegebliche Inhalte

    1.1. Nutzen und Kosten von kommunalen GISNutzen und Kosten von kommunalen GIS

    2.2. Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit des GISEinflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit des GIS

    3.3. Vorgehensweise bei der Berechnung der Vorgehensweise bei der Berechnung der WirtschaftlichkeitWirtschaftlichkeit

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Fazit des LeitfadensFazit des LeitfadensFazit des Leitfadens1.1. Was ist der wirtschaftlichste GISWas ist der wirtschaftlichste GIS--Betrieb fBetrieb füür Kommunen?r Kommunen?

    –– Keine pauschale Empfehlung mKeine pauschale Empfehlung mööglich, glich, da Rahmenbedingungen sehr individuell und nicht da Rahmenbedingungen sehr individuell und nicht üübertragbar.bertragbar.

    –– Generell ist der Generell ist der GISGIS--BetriebBetrieb in in interkommunaler Kooperation wirtschaftlicher interkommunaler Kooperation wirtschaftlicher !!!!

    2.2. Was ist der Mehrwert des Leitfadens?Was ist der Mehrwert des Leitfadens?

    –– Neutrale ArgumentationsNeutrale Argumentations-- und Entscheidungshilfe auf dem Weg und Entscheidungshilfe auf dem Weg zum wirtschaftlichen zum wirtschaftlichen GISGIS--BetriebBetrieb: : →→ Kosten sparen, Nutzen steigernKosten sparen, Nutzen steigern

    –– Neue Ideen fNeue Ideen füür den r den GISGIS--BetriebBetrieb

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    2.eGov-GIS-Initiativen

    mit Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei

    2.2.eGoveGov--GISGIS--InitiativenInitiativen

    mit Unterstmit Unterstüützung der tzung der Bayerischen StaatskanzleiBayerischen Staatskanzlei

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    eGov-GIS-InitiativeneGoveGov--GISGIS--InitiativenInitiativen1.1. ErmErmööglichung der glichung der integrierten integrierten ALBALB--NutzungNutzung

    durch Landratsdurch Landratsäämtermter(Stichwort (Stichwort „„personenbezogene Datenpersonenbezogene Daten““))

    2.2. Erarbeitung einer landesweiten Erarbeitung einer landesweiten Generalvereinbarung GeobasisdatenGeneralvereinbarung Geobasisdatennach dem Vorbild Badennach dem Vorbild Baden--WWüürttembergrttemberg

    3.3. Erweiterung der Erweiterung der NutzungsbedingungenNutzungsbedingungenamtlicher Geobasisdatenamtlicher Geobasisdaten ffüür Kommunenr Kommunen

    4.4. ÄÄnderung des nderung des VerwaltungsverfahrensgesetzesVerwaltungsverfahrensgesetzeszur zur ErmErmööglichung digitaler Planauslegungenglichung digitaler Planauslegungen

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    PraxisbeispielePraxisbeispielePraxisbeispiele

    „„Langsam wird man durch schLangsam wird man durch schööne Lehren belehrt,ne Lehren belehrt,schnell und wirksam durch drastische Beispiele.schnell und wirksam durch drastische Beispiele.““

    (Lucius (Lucius AnnaeusAnnaeus SenecaSeneca))

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Beispiel„Datenkombination“

    BeispielBeispiel„„DatenkombinationDatenkombination““

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Beispiel„Digitale Luftbildepochen“

    BeispielBeispiel„„Digitale LuftbildepochenDigitale Luftbildepochen““

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Je Epoche 1 Je Epoche 1 seamlessseamless11-- oder 3oder 3--BandBand--RasterRaster

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

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    19961996

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    20012001

    51

    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    20032003

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    20042004

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Beispiel„Katastrophenschutz“

    BeispielBeispiel„„KatastrophenschutzKatastrophenschutz““

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Kreisbrand-inspektionenKreisbrand-inspektionen

    55

    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Kreisbrand-meistereienKreisbrand-meistereien

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    FeuerwehrenFeuerwehren

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Gebäudeeinstürze durch Schneelast Jan./ Febr. 2006 (Quelle: http://www.br-online.de)

    GIS-Unterstützung bei SchneekatastrophenGISGIS--UnterstUnterstüützungtzung bei Schneekatastrophenbei Schneekatastrophen

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    GIS-Unterstützung beim PapstbesuchGISGIS--UnterstUnterstüützungtzung beim Papstbesuchbeim PapstbesuchEinsatzpläne für 500 Helfer aus dem Landkreis Cham• Übersichtskarten• Absperrpläne• Parkmöglichkeiten

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Beispiel„Datendienstleistungen“

    BeispielBeispiel„„DatendienstleistungenDatendienstleistungen““

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Kanal-informationssystem

    KanalKanal--informationssysteminformationssystem

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Wasserversorgungs-informationssystemWasserversorgungsWasserversorgungs--informationssysteminformationssystem

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Beispiel„Bauleitplanung“

    BeispielBeispiel„„BauleitplanungBauleitplanung““

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    BebauungspläneBebauungsplBebauungspläänene

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    FlächennutzungspläneFlFläächennutzungsplchennutzungspläänene

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    Beispiel„Bodenrichtwerte“

    BeispielBeispiel„„BodenrichtwerteBodenrichtwerte““

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Beispiel„Tourismusförderung“

    BeispielBeispiel„„TourismusfTourismusföörderungrderung““

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    RadwanderkartenRadwanderkartenRadwanderkarten

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    Nordik Walking ParcoursNordikNordik WalkingWalking ParcoursParcours

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    Integration in GoogleEarth(Mehrfachnutzung über kostenfreie Internetdienste)Integration in Integration in GoogleEarthGoogleEarth(Mehrfachnutzung (Mehrfachnutzung üüber kostenfreie Internetdienste)ber kostenfreie Internetdienste)

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Offene eGov-Baustelle„Personenbezogene Daten“ ...

    Offene Offene eGoveGov--BaustelleBaustelle„„Personenbezogene DatenPersonenbezogene Daten““ ......

    Erhebliche WertschErhebliche Wertschööpfungsdefizite pfungsdefizite wegen systematischer Nichtnutzung wegen systematischer Nichtnutzung

    landesweit vorhandener Datenstrukturen !landesweit vorhandener Datenstrukturen !

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Relevanz personenbezogener DatenRelevanz personenbezogener DatenRelevanz personenbezogener Daten

    2.2. Wer wohnt in den Wer wohnt in den darauf befindlichendarauf befindlichenGebGebääuden (uden (EWOEWO& Hauskoordinaten& Hauskoordinaten))

    Ohne diese grundlegenden Informationen ist ein Ohne diese grundlegenden Informationen ist ein kommunaler GISkommunaler GIS--Einsatz auf lange Sicht nicht sinnvollEinsatz auf lange Sicht nicht sinnvoll !!

    1.1. Wer ist FlurstWer ist Flurstüückscks--eigner (eigner (DFK & ALBDFK & ALB))

    undund

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    ALB-PraxisbeispielALBALB--PraxisbeispielPraxisbeispiel

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    FlurstFlurstüückck

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    FlurstFlurstüückscks--abschnitteabschnitte

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    EigentEigentüümermer

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Beispiel „ALB“Beispiel Beispiel „„ALBALB““

    Vermessungsamt Musterstadt, Gauß-Krüger-Str. 12, 87654 MusterstadtF L U R S T Ü C K S N A C H W E I S 01.07.1997-----------------------------------Flurstück 159 Gemarkung Sonnseiten------------------------------------------------------------------------Gemeinde MusterdorfLandkreis MusterstadtFinanzamt Musterstadt

    Lage Nähe GartenstraßeFläche 2082 qmFlurkarte NW 78-45.14------------------------------------------------------------------------Nutzungs- Fläche Ertrags- Gebäudeart (qm) meßzahl Klasse, Wertzahlen

    ------------------------------------------------------------------------Baupl 2082

    ---------------------------

    Buchungsangaben zu Flurstück 159 Gemarkung Sonnseiten eingetragen imBuchungsbezirk Sonnseiten des Grundbuchamts Musterstadt------------------------------------------------------------------------Grundbuch (Band/Blatt) Buchungsart Anteil (Auft.-Plan)------------------------------------------------------------------------35/1286 Normaleigentum 1/1------------------------------------------------------------------------Erläuterung der verwendeten Abkürzungen------------------------------------------------------------------------Baupl Gebäude- und Freifläche, Bauplatz

    ------------------------------------------------------------------------Ende der Druckausgabe

    Vermessungsamt Musterstadt, Gauß-Krüger-Str. 12, 87654 MusterstadtF L U R S T Ü C K S N A C H W E I S 01.07.1997-----------------------------------Flurstück 159 Gemarkung Sonnseiten------------------------------------------------------------------------Gemeinde MusterdorfLandkreis MusterstadtFinanzamt Musterstadt

    Lage Nähe GartenstraßeFläche 2082 qmFlurkarte NW 78-45.14------------------------------------------------------------------------Nutzungs- Fläche Ertrags- Gebäudeart (qm) meßzahl Klasse, Wertzahlen

    ------------------------------------------------------------------------Baupl 2082

    ---------------------------

    Buchungsangaben zu Flurstück 159 Gemarkung Sonnseiten eingetragen imBuchungsbezirk Sonnseiten des Grundbuchamts Musterstadt------------------------------------------------------------------------Grundbuch (Band/Blatt) Buchungsart Anteil (Auft.-Plan)------------------------------------------------------------------------35/1286 Normaleigentum 1/1------------------------------------------------------------------------Erläuterung der verwendeten Abkürzungen------------------------------------------------------------------------Baupl Gebäude- und Freifläche, Bauplatz

    ------------------------------------------------------------------------Ende der Druckausgabe

    FlurstFlurstüücksdatencksdaten-- FlurstFlurstüücksnummer mit Historiecksnummer mit Historie-- Lage, z.B. StraLage, z.B. Straßßee--, Flurname, Flurname-- Nutzungsarten, FlNutzungsarten, Fläächeche-- Ergebnisse d. BodenschErgebnisse d. Bodenschäätzungtzung-- GebGebääudebeschreibungudebeschreibung

    ((kein Datenschutzkein Datenschutz))

    EigentEigentüümerdatenmerdaten-- Name, Vorname Name, Vorname -- Adresse Adresse -- EigentEigentüümeranteile meranteile -- VerfVerfüügbarkeit zu 100% digital gbarkeit zu 100% digital

    seit 1994 nur fseit 1994 nur füür Berechtigte r Berechtigte ((DatenschutzDatenschutz))

    LandratsLandratsäämtern ist mtern ist ein nur ein nur

    einzelfallbezogener einzelfallbezogener Zugriff gestattet !Zugriff gestattet !

    FFüür Gemeinden ist r Gemeinden ist eine eine

    Datenbevorratung Datenbevorratung ggäängige Praxis !ngige Praxis !

  • 30

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Status QuoStatus QuoStatus Quo•• Eine Eine ALBALB--InitiativeInitiative des Bayerischen Landkreistages wurde des Bayerischen Landkreistages wurde

    1991 auf Eis gelegt.1991 auf Eis gelegt.•• Damals: Viel versprechender Schriftwechsel mit der Damals: Viel versprechender Schriftwechsel mit der

    Bayerischen Vermessungsverwaltung:Bayerischen Vermessungsverwaltung:–– Einigkeit Einigkeit üüber die Notwendigkeit eines Gesamtkonzepts ber die Notwendigkeit eines Gesamtkonzepts

    zur Schaffung eines umfassenden Grundstzur Schaffung eines umfassenden Grundstüücksinformationssystems fcksinformationssystems füür r LandkreiseLandkreise

    –– Diskussion Diskussion üüber Unkostenbeitragber Unkostenbeitrag–– MMööglichkeit der Kostenaufteilung zwischen Landkreis und keisangehglichkeit der Kostenaufteilung zwischen Landkreis und keisangehöörigen rigen

    GemeindenGemeinden–– GebGebüühren whren wäären bei Wahrnehmung von Aufgaben im ren bei Wahrnehmung von Aufgaben im üübertragenen bertragenen

    Wirkungskreis oder fWirkungskreis oder füür Aufgaben des staatlichen Landratsamtes nicht r Aufgaben des staatlichen Landratsamtes nicht angefallenangefallen

    •• Aktuell: Neue Aktuell: Neue ALBALB--InitiativeInitiative in Kooperation mit RT GIS e.V.in Kooperation mit RT GIS e.V.

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Status QuoStatus QuoStatus Quo•• Datenschutz hatte erhebliche Zweifel angemeldet, ob fDatenschutz hatte erhebliche Zweifel angemeldet, ob füür r

    die die ÜÜbermittlung sbermittlung säämtlicher Daten des ALB an mtlicher Daten des ALB an KreisverwaltungsbehKreisverwaltungsbehöörden eine gesetzliche Grundlage rden eine gesetzliche Grundlage vorhanden ist.vorhanden ist.–– WWääre: Unzulre: Unzuläässige Datenverarbeitung auf Vorratssige Datenverarbeitung auf Vorrat–– BegrBegrüündung:ndung:

    „„Anders als bei den Gemeinden, bei denen wegen ihres allseitigen Anders als bei den Gemeinden, bei denen wegen ihres allseitigen Wirkungskreises (Art. 6, Gemeindeordnung) stets ein berechtigtesWirkungskreises (Art. 6, Gemeindeordnung) stets ein berechtigtes Interesse Interesse an der an der ÜÜbermittlung der Daten sbermittlung der Daten säämtlicher Grundstmtlicher Grundstüücke des cke des Gemeindegebietes angenommen werden kann, hat der Landkreis keineGemeindegebietes angenommen werden kann, hat der Landkreis keineallumfassende Kompetenz zur Regelung der allumfassende Kompetenz zur Regelung der öörtlichen Angelegenheiten.rtlichen Angelegenheiten.

    •• Fazit: Es war 1991 zu Recht nicht erkennbar, dass die Fazit: Es war 1991 zu Recht nicht erkennbar, dass die Wahrnehmung der Aufgaben eines Landratsamtes generell Wahrnehmung der Aufgaben eines Landratsamtes generell die fldie fläächendeckende Vorhaltung von ALBchendeckende Vorhaltung von ALB--Daten erfordert.Daten erfordert.–– Gilt das 2006 immer noch?Gilt das 2006 immer noch?–– LLäässt sich an diesen Rahmenbedingungen etwas sst sich an diesen Rahmenbedingungen etwas äändern?ndern?

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    Zentrale Pro-ALB-ArgumenteZentrale Zentrale ProPro--ALBALB--ArgumenteArgumente

    1.1. KatastrophenKatastrophen-- und Seuchenfallund Seuchenfall

    2.2. eGovernmenteGovernment--GISGIS--LLöösungensungen

    3.3. Administrative GesichtspunkteAdministrative Gesichtspunkte

    4.4. BBüürokratieabbau rokratieabbau

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    Dr.-Ing. Ulrich Huber

    ConclusioConclusioConclusio

    Appell:Appell:

    •• Offenheit fOffenheit füür nachhaltige r nachhaltige GISGIS--KonzepteKonzepte entwickelnentwickeln-- interkommunalinterkommunal-- KnowKnow--how langfristig sichernhow langfristig sichern

    •• UnterstUnterstüützung der aktuellen tzung der aktuellen eGoveGov--InitiativenInitiativen-- ein geschlossenes Vorgehen ist entscheidendein geschlossenes Vorgehen ist entscheidend