Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Juni 2015

Embed Size (px)

Text of Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Juni 2015

1. 1 LEBEN UND ARBEITEN IM AUSLANDJUNI 2015 STANDORT- ATTRAKTIVITT GRSSTE INTERVIEW RECHTLICHES WELTWEIT HONGKONG IST EINE SO UN- GLAUBLICH VIELSEITIGE STADT. ber das Leben und Arbeiten in Hongkong. SCHULEN IN DEUTSCHLAND UND DEN USA EIN VERGLEICH: TEIL 2 Wieso es bei einem USA-Aufent- halt mit Kindern sinnvoll ist, sich ber die Schulsysteme beider Lnder genaustens zu informieren. STRESSFREI IN DIE USA EIN- REISEN Was beim Einreisen in die USA be- achtet werden sollte. littleny - Fotolia.com 2. 2 INTERN INTERVIEW RECHTLICHES EXPATRIATES AIRLINES VERMISCHTES WELTWEIT 9 Profitieren Sie wirklich von Ihren internationalen Erfahrungen? 12 Verbrauchervertrauen Deutsch- land auf Platz 2 in Europa 14 Arbeitsmarkt braucht knftig mehr Einwanderung aus Nicht-EU-Staaten 15 Umfrage ergibt: Tabakkonsum ist europaweit rcklufig 16 Zehn Gramm Nsse pro Tag verlngern das Leben 17 Darmkrebs: Dicke Teenager haben hheres Risiko 18 Schulen in Deutschland und den USA: Ein Vergleich Teil 2 20 Studie: Grte Standort-Attrak- tivitt fr den Mittelstand 20 Impressum GESUNDHEIT 10 E-Zigaretten sind nur noch im Handgepck erlaubt 10 Air Serbia und Airberlin 10 Bulgaria Air 11 Malaysia Airlines 11 Singapore Airlines 11 Cathay Pacific 4 Hongkong ist eine so unglaublich vielseitige Stadt. 3 MaxMedical neuer internationa- ler Krankenversicherungsschutz fr den arabischen Raum 3 Neu dabei EDITORIAL 6 Stressfrei in die USA einreisen 7 Entschdigung bei Anschlussflgen 8 Kaum Durchblick bei der Maut in Europa Liebe Leserin, lieber Leser, jedes Jahr zieht es viele deutsche Auswanderer ins Ausland die meisten von ihnen nach wie vor in die Vereinigten Staaten. Dem aktuellen OECD-Bericht zu- folge leben derzeit mehr als 1,1 Millionen Deutsche in den USA und es werden stetig mehr. Die Hrden, die genommen werden mssen, um in das Land der un- begrenzten Mglichkeiten einzureisen, sind enorm. Auf Seite 6 erfahren Sie, wie Sie diese stressfrei meistern knnen. Wer mit seinen Kindern einen lngerfristigen Aufenthalt in den USA plant, empfehle ich den zweiten Teil unseres Vergleichs des deutschen und amerikanischen Schulsystems (ab Seite 18). Neben Nordamerika ist Asien ein beliebtes Aus- wanderer-Ziel der Deutschen. So auch fr unsere Interviewpartnerin Kaja Reschke, die seit Anfang des Jahres in Hongkong lebt und arbeitet. Im Interview ab Seite 4 verrt sie, was sie an ihrer neuen Heimat schtzt und ob sie sich vorstellen kann, nach Deutschland zurckzukommen. Die meisten von Ihnen, die bereits einen lnger- fristigen Auslandsaufenthalt hinter sich haben, standen sicherlich schon einmal vor der Frage, ob diese internationale Erfahrung berhaupt einen Mehrwert hat. Dies fragte sich auch unsere Gastautorin Susan Salzbrenner, die diesem Gedanken auf Seite 9 nachgeht. Ich wnsche Ihnen viel Spa bei der Lektre und denken Sie immer daran: Der BDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland! Herzlichst, Ihre Silvia Opitz ZAHL DES alt sind Frauen in der Euro- pischen Union durch- schnittlich bei der Geburt ihres ersten Kindes. (Quelle: Eurostat) 29 JAHRE MONATS 3. 3 Union Insurance Company ein in den Vereinigten Arabi- schen Emiraten (VAE) ttiger Anbieter von innovativen und kundenorientierten Versicherungsprodukten fr Unter- nehmen und Privatpersonen gab den Startschuss fr Max- Medical, einer hochwertigen internationalen Krankenver- sicherung, bekannt. Diese wurde in Zusammenarbeit mit der zur BDAE GRUPPE gehrenden BDAE Expat Consultancy DMCC und der Allianz Global Assistance entwickelt und bie- tet eine weltweite Absicherung. "Wir freuen uns, einen einzigartigen Krankenversicherungs- schutz vorzustellen, den wir in enger Zusammenarbeit mit dem BDAE konzipiert haben, sagt Abdul Muttaleb Al Jaedi, Geschftsfhrer der Union Insurance Company. MaxMedi- cal ermglicht uns, den Krankenversicherungsmarkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten verstrkt zu durchdringen sowie weiterhin flexible und innovative Produkte mit Mehr- wert anzubieten. Mit den neuen Produkten erhalten Versicherte in den VAE erstmalig die Mglichkeit, ihren Versicherungsschutz fr den Zeitraum der Absicherung ber den Arbeitgeber auf Anwart- schaft zu stellen. Darber hinaus kann die Abdeckung von zahnmedizinischen Behandlungen durch das Zusatzmodul MaxDent hinzugewhlt werden. Auerdem bietet ein per- snlicher Kundenservice zustzlichen Komfort. "Wir freuen uns, die Einfhrung von MaxMedical in den Ver- einigten Arabischen Emiraten gemeinsam mit einem kompe- tenten und erfahrenen Partner in dieser Region durchzu- fhren. Die innovativen und kundenorientierten Anstze von Union Insurance Company ergnzen die Natur und die Philo- sophie der MaxMedical-Produktpalette sehr gut", sagt An- dreas Opitz, Chairman of the Board der BDAE Expat Consultancy DMCC. MaxMedical entspricht den Bestimmungen der Aufsichtsbe- hrden der Vereinigten Arabischen Emirate und ist vorerst nur in den Residenten der VAE vorbehalten. Die BDAE GRUPPE beabsichtigt jedoch, MaxMedical mit lokalen Versi- cherungspartnern schrittweise weltweit einzufhren. INTERN MAXMEDICAL NEUER INTERNATIONALER KRANKENVERSICHERUNGSSCHUTZ FR DEN ARABISCHEN RAUM Seit Dezember letzten Jahres untersttzt Mihai Tufa den Bereich Marketing und Unternehmenskommu- nikation der BDAE GRUPPE hauptschlich mit seinem grafischen sowie fotografi- schen Know-how. Bevor der gebrtige Ru- mne zum BDAE stie schnupperte er in unter- schiedliche Studiengnge hinein und entdeckte seine Leidenschaft fr die Foto- grafie und den Journalis- mus. Er sammelte bereits als Student erste berufliche Er- fahrungen als Redakteur und Fotograf bevor er sich entschied, diesen Ttigkei- ten hauptberuflich nachzu- gehen. Er arbeitete erst zwei Jahre bei einer Zeitung in seiner Heimatstadt Vaslui und spter ein Jahr in Buka- rest. Die Wirtschaftskrise und die politische Situation in Ru- mnien fhrten jedoch dazu, dass der Wahl-Ham- burger seinen Arbeitsplatz verlor. Diese Situation sah er als Neubeginn und ent- schied sich 2010, nach Har- rogate in North Yorkshire (England) auszuwandern. Hier arbeitete der passio- nierte Fotograf in einem Fotostudio, wo er auch verstrkt grafische Arbeiten bernahm. Nach etwa zwei Jahren be- endete Mihai Tufa aus per- snlichen Grnden seinen Aufenthalt in England und ging wortwrtlich zurck nach Rumnien. Diese Tour dauerte zehn Monate und er dokumentierte sie auf einem Blog. Die Rckreise nach Rum- nien fhrte ihn unter ande- rem nach Hamburg, wo er auch seine heutige Freundin kennenlernte. Ende 2012 entschied sich das Prchen dazu, gemeinsam in Ham- burg zu leben. NEU DABEI Andreas Opitz und Abdul Muttaleb Al Jaedi 4. 4 BDAE: Whrend Ihres Studiums haben Sie ein Auslandssemester in Shanghai verbracht. Viele deutsche Studenten zieht es eher nach Westeu- ropa oder Nordamerika. Wieso fiel die Wahl auf Asien? Reschke: Heutzutage ist es fast zur Grundvoraussetzung geworden, einem Arbeitgeber Auslandserfahrung vor- weisen zu knnen. Zum einen habe ich mich mit meiner Wahl fr China ganz bewusst fr eine mir bis dahin fremde Kultur entschieden. Zum anderen wollte ich mich aber auch persnlich weiterentwickeln. Ein Auslandssemes- ter in China bot mir die Chance, beides zu vereinen. Im Nachhinein hat es sich als die absolut richtige Wahl heraus- gestellt und mir eine vllig neue berufliche Perspektive er- mglicht. BDAE: Was waren die grten Herausforderungen, die Sie beim Einleben in Ihre neue Heimat meistern mussten? Reschke: Die Sprach- barriere war zu Beginn die grte Herausfor- derung. Selbst in den Metropolen Chinas sprechen die meisten Menschen so gut wie kein Englisch. In Hong- kong hingegen spre- chen die meisten Einwohner recht gut Englisch. Auch wenn es manchmal nur wenige Brocken sind, so kann man sich doch verstndlich machen, wie etwa beim Taxi fahren. Und so banal sich das jetzt anhrt: Die Lebensmit- telbeschaffung war ein zentrales Thema fr mich. In Hong- kong bekommt man im Grunde auch alle westlichen Lebens- mittel zu kaufen, jedoch nicht berall und dann meist nur zu hohen Preisen. Es braucht einfach etwas Zeit, bis man sich in einer neuen, fremden Umgebung zurechtfindet. Am Anfang stehen auch viele Behrdengnge an und gefhlt mssen unendlich viele Dinge geregelt und organisiert werden. Aber nach einer Weile kehrt dann auch so etwas wie Alltag ein. BDAE: Mit welchen kulturellen Unterschieden waren Sie kon- frontiert? Reschke: In China gibt es sehr viele kulturelle Unterschiede. Im Arbeitsalltag muss man sich durchaus umstellen, denn Ge- sichtsverlust ist hier ein groes Thema. Ich wurde zwar bereits durch mein Auslandssemester in Shanghai sehr gut vorberei- tet, jedoch lernt man vieles erst im Alltag und vor Ort kennen. Kollegen werden zum Beispiel nie offen auf Fehler angesprochen. Ebenso fllt es vielen meiner Kollegen schwer, Nein zu sagen, denn dies gilt als respektlos dem Vorgesetzten gegenber. Auch nach der Arbeit machen sich die kultu- rellen Unterschiede bemerkbar. Da kann es zum Beispiel passieren, dass man beim Fragen nach dem Weg einfach in die falsche Richtung geschickt wird, weil der Gefragte nicht zugeben mchte, dass er den Weg nicht kennt. Trotz aller Unterschiede kann man jedoch mit Ge- duld, einem freundlichen Lcheln und ein wenig diplomatischem Geschick sehr gut mit Chinesen auskommen. BDAE: Seit Anfang des Jahres hat es Sie nun erneut nach Asien verschlagen. Sie sind aus beruflichen Grnden nach Hongkong gezogen. Was genau machen Sie dort? Reschke: Ich bin zu meinem frheren Arbeitgeber zurck- gekehrt, einem internationalen Modekonzern und arbeite dort als Analystin im Bereich Warenplanung und -allokation. Dabei bin ich fr den asiatischen und australischen Markt zustndig. Mir macht die Arbeit viel Spa, da ich nicht nur im regen Aus- tausch mit meinen chinesischen Kollegen, sondern mit vielen anderen Kollegen weltweit, stehe. BDAE: Wie haben Sie sich auf diesen Aufenthalt in Asien vor- bereitet? Reschke: Da ich durch mein Auslandssemester bereits viel Asien-Erfahrung gesammelt habe, fiel mir die Vorbereitung nicht besonders schwer. An der Shanghai University lag